Abschiedsworte in Alemannisch, Verhätnismäßig war de Robert scho ewengeli z'dick.
Könnte er jetzt nebe mir stoh, er wär mer jetzt gard is Wort gfalle.
Er hätte gsait:“ Liebe Lisa, i bi nit z’dick, i bi eifach eweng zu klein für mi Gwicht.“
Aber, nei, üsen Robert , de war nit klein. Für mi war‘s en ganz Große, denn er hät e ganz große Gabe ka. Die Gabe Mensche zum lache z’bringe. Und wer isch nit dankbar für ein paar lachende Momente im Läbe.
Egal, wo de Lohrer uftaucht isch, er hät immer e große Portion Humor und gute Laune debi ka.
Wer e solche wertvolle Gabe besitzt, der ghört eigentli uf d’Bühne. So hänt mir vom Theaterverein de Röbi anfangs öfters mol überrede welle e Sprechrolle zu überneh. Aber er hät sich immer wieder mit Händ und Füß degege gwehrt.
Und ehrlich,wo i ihn besser kenne glernt ha, war i überzügt, dass es en miserable Schauspieler g’si wär, denn er war kein Mensch ,der sich gerne verstellt hät, oder der andere gern öppis vorgmacht hät.
De Robert war immer graduse,echt und ehrlich, was ihm natürli au nit immer nur Fründ ibrocht hät.
De Lohrer war üsen Strippezieher im Hintergrund. Überall hät er sini enorme Kreativität i- und umgestzt und so hät er immer wieder üse Theater technisch perfekt in Szene gsetzt.
Sini große Leidenschaft war’s, üs Spieler ins rechte Licht zu rucke und uns dee Ton zu gebe, so dass au dee i de letschte Reihe jedes Wort verstande hät. De Robert hät erscht zum Feierabendbier glängt, wenn d’Arbeit gmacht war.
De Robert hät die Bühne verlasse , aber d’Erinnerung a en große Mensch wird bliebe, und wir sage Dankschön, liebe Robert, für das viele gemeinsame Schaffe und des viele gemeinsame Lache. Schö, dass du do warsch. |
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