Der Sheltie
Wie die Rasse entstanden ist, kann wahrscheinlich nie ganz geklärt werden. Während einige Bücher meinen das der Sheltie eine eigene Rasseentwicklung auf den Shetland Inseln gemacht hat. Meinen andere das die Rasse durch verschiedene Kreuzungen mehrerer Arten durch Zufall entstanden ist. Eines kann jedoch mit Gewissheit gesagt werden, im Laufe der Zeit wurden Collies eingekreuzt um die so ähnlichen auf Leistung gezüchteten "Mischlinge" (Liebhaber der Rasse mögen mir den Ausdruck verzeihen) noch ähnlicher zu machen.

Menschen die den Sheltie nicht kennen meinen Sie hätten einen kleinen Collie vor sich. Am Anfang wurden die Shelties auch als "Show Collie en miniature" oder "Shetland Collie" genannt. Shelties "Shetland Sheepdog - Kunstform Sheltie" haben sich im Laufe der Jahre grundlegend geändert, aus dem kleinen robusten Arbeitshund ist eine ansehnliche schöne Rasse geworden, welche aber seine Intelligenz , seinen Charme, die gute Fähigkeit zu absoluten Gehorsam und eine sehr robuste Gesundheit erhalten hat.

Heute kann man sagen man hat einen kleinen, robusten, temperamentvollen mit üppigen Haarkleid versehenden Hund vor sich, der seinem Herren sehr anhänglich ist. Er ist ein fröhlicher kleiner Schelm, der es sprichwörtlich hinter den Ohren hat. Wenn er will wickelt er jeden um den kleinen Finger. Dazu ist er sehr lernfreudig was sich in vielen Bereichen des Hundesport widerspiegelt. Der Sheltie ist ein "Einmanhund", zwar mag er die gesamte Familie aber sein Hauptaugenmerk gilt einer Person welche er nicht aus den Augen läßt. Das alles macht Ihm sehr wachsam und Fremden gegenüber reserviert, was sich jedoch nicht in ängstlichkeit auswirken soll. Dadurch ist er auch etwas bellfreudiger als sein großer Bruder der Collie. Jedoch kann man dies in der Erziehung unterdrücken.

Durch seine geringe Größe passt der Sheltie auch in eine Etagenwohnung, was nicht heißen darf, daß er wenig Bewegung braucht. Lange Spaziergänge oder Wanderungen liebt er und ist dabei kaum müde zu bekommen. Für junge sportliche Menschen ist er der ideale Lebensbegleiter. Durch seine Vorfahren, die Hütehunde, ist das Wildern kaum vorhanden. Und zu den Raufbolden gehört er auch nicht.
