Sonderverein der Züchter des Zwerg Hamburger Huhnes
1. Vors. Anton Schumann Kirchstr. 11
31609 Balge Tel. 04257/443 Fax 04257/983164
Hauptsonderschauen
Neben den Jahreshauptversammlungen haben sich bei den Züchtern die Hauptsonderschauen fest in den Kalender eingestellt. Diese Hauptsonderschauen finden in jedem Jahr an einem anderen Ort in Deutschland bei möglichst niedrigem Standgeld, möglichst mit regionalem Wechsel, statt. Allen Mitgliedern werden automatisch die Papiere etwa 8 Wochen vor der Schau zugeschickt. Auch Gäste Nichtmitglieder sind selbstverständlich herzlich willkommen. Papiere können bei dem Ausrichter oder dem Vorsitzenden Anton Schumann jederzeit angefordert werden. Ort und Ausstellungstermin können Sie unter Termine nachlesen.
Jahresbericht 2010
Balge im März 2011
Liebe Mitglieder, Zuchtfreundinnen und Zuchtfreunde!
Nach den überwältigenden Ereignissen der Jubiläumsjahre 2008 und 2009, können wir auch auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2010 zurückblicken.
Heute kann ich Ihnen wieder über viel erfreuliches berichten. Die Jahreshauptversammlung und JHV fand in Bad Hersfeld statt. Bei wunderbarem Wetter konnten wir gemeinsam einige schöne Tage mit einander verbringen. Einzelheiten sind in dem sehr ausführlichen Protokoll unseres Schriftführers Kaus Burkhardt nachzulesen. Möchte aber besonders an dieser Stelle dem Vorsitzenden des GZV Bad Hersfeld Zuchtfreund Hajo Gill für die großartige Hilfe bei der Organisation einen besonderen Dank aussprechen. Auch der Züchterabend war an Stimmung kaum zu überbieten. Unser neues Mitglied Helga Alm hat uns musikalisch bestens unterhalten und wir konnten viele Stunden das Tanzbein schwingen. Hierfür gilt Helga Nau ein besonderer Dank. Dank gilt aber insbesondere den Teilnehmern, denn nur durch Ihr Kommen konnten wir diese schönen Stunden mit einander verbringen
Die Ausstellungen 2010 waren wieder der Höhepunkt des Jahres. Fast 500 Tiere konnten wir auf den Sonderschauen bewundern, dazu kommen noch die Jubiläumsschau in Amersfoort – Holland und die SS Emmen – Schweiz, besonders hervorzuheben die große Anzahl von 255 Silberlack (Vorjahr 243). Die Hauptsonderschau in Versmold war wieder der Höhepunkt der Saison. Besonderer Dank gilt unserem Zuchtfreund Reinhard Lechtenfeld und seiner Frau Elke für die viele Arbeit, die Sie auf sich genommen haben. Ausführlich ist in den Einzelberichten über die Hauptsonderschau und die weiteren Schauen berichtet. Sehr erfreulich auch in diesem Jahr die große Anzahl von gestifteten Großen- und Ehrenpreisen. Insgesamt wurden auf den SS 114 Preise vergeben, davon sind 52 Preise, als fast die Hälfte gestiftet. Die vom S.V. gestifteten Hamburger Bänder fanden auf allen Ausstellungen großen Anklang und es ermöglichte den Preisrichtern auf das beste Tier fast aller Farbenschläge einen großen Preis zu vergeben. Dieses sollten wir so beibehalten. Die Kosten für die vielen zum Teil sehr wertvollen Preise belasten aber auch unsere Kasse und wir müssen über eine erste Beitragserhöhung im S.V. nachdenken oder die Stiftungen deutlich einschränken.
Auf der letzten JHV wurde eingehend über die Ringgröße bei den Hennen gesprochen und den Vors. den Auftrag gegeben, einen Antrag auf Veränderung der Ringgröße der Hennen von 11 auf 12 zu stellen. Erfreulicherweise erfolgten sehr positive Gespräche mit dem BZA, sodass ich im Januar die Nachricht erhielt, dass ab sofort die Hennen die Ringgröße 12 haben. Selbstverständlich sind auch kleinere Ringe der Größe 11 noch zugelassen. In den Fachzeitschriften erfolgte ebenfalls die Info, sodass sicher alle schon über die Veränderung informiert sind.
Zu berichten ist weiterhin von 2 besonderen Sonderschauen. In Holland fand die Jubiläumsschau des dortigen SV statt. Wir haben dort einige Tiere gezeigt und uns mit den Züchtern in Holland ausgetauscht. Einen ausführlichen Bericht finden Sie in dieser Ausgabe. Unser Zuchtfreund Simon Zehnder hat in Emmen in der Schweiz eine großartige Sonderschau organisiert. Den ausführlichen Bericht aus der Zeitschrift Tierwelt von dem uns bekannten Preisrichter Anton Meyer ist ebenfalls in dieser Ausgabe abgedrückt. Ebenfalls auf der Rückseite dieser Ausgabe sehen Sie die beiden Spitzentiere in einem sehr gelungenen Bild von der Schau.
Die Züchter in der Schweiz erhalten das Ihnen zustehende Hamburger Band bei der nächsten SS zusätzlich.
Von den einzelnen Sonderschauen finden Sie ebenfalls einen Katalog Auszug in dieser Ausgabe.
Ein herzlichster Glückwünsch gilt ebenfalls allen Erringern der Bundessieger, Deutschen Meister, Vereinsmeister, sowie der Hohen Preise wie BM, BLP, BB, SB, VZVBd, HB und der Zucht und Leistungspreise.
Unserem Sonderverein gehören zurzeit 102 Mitglieder, davon 4 Jugendliche an. (VJ 102) Wir möchten alle Mitglieder bitten neue Mitglieder zu werben. Für jedes neu geworbene Mitglied erfolgt eine kleine Anerkennung.
Informationen über unseren Sonderverein finden Sie auch im Internet:
Zu unserer diesjährigen Sommertagung und Jahreshauptversammlung laden wir ganz herzlich nach Großostheim am 3.-5. Juni 2011 ein. (siehe Seite22) Anmeldungen bitte bis zum 18. Mai 2011 an Heinz Rollmann.
Der Termin und Ort der diesjährigen Hauptsonderschau haben wir mit Rücksicht auf die Krankheit unserer Lieben Heike Burkhardt geändert. Die Hauptsonderschau der Zwerg Hamburgerfindet nun
am 4.-6.11.2011 in Bremeervörde-Elm statt.
Einlieferung Freitag 4.11.2011, Bewertung Samstag 5.11.2011.
Besuch der Schau 5.11.2011 ab 15 Uhr und 6.11.2011 von 9.30 -13.00Uhr Meldepapiere finden Sie auf Seite 20 dieser Aktuell Ausgabe.
Die Termine und die weiteren Sonderschauen finden Sie auf Seite.16
Wir bitten um eine rege Beteiligung der beiden Veranstaltungen.
Ich wünsche allen Zuchtfreunden und Ihren Familien beste Gesundheit, den erwünschten Erfolg in der Zucht und ein Wiedersehen auf der Sommertagung oder der Ausstellungen.
Mit freundlichem Züchtergruß
Anton Schumann
Sonderschauen 2010
|
Aus-
stellungen
|
Silber-
lack
|
Gold-
lack
|
Gold-
sprenkel
|
Silber-
sprenkel
|
Schwarz
|
Weiß
|
Blau
|
Summe
|
|
Hannover
|
30
|
7
|
6
|
12
|
14
|
9
|
9
|
87
|
|
Versmold
|
107
|
11
|
26
|
7
|
44
|
10
|
24
|
229
|
|
Mannheim
|
33
|
|
|
|
6
|
|
|
39
|
|
Frankfurt
|
56
|
|
12
|
|
25
|
9
|
6
|
108
|
|
Leipzig
|
29
|
|
|
6
|
|
|
|
35
|
|
Summe
Vorjahr 2009
|
255
243
|
18
63
|
44
85
|
25
36
|
89
146
|
28
34
|
39
42
|
498
649
|
Noten und Preise
|
Aus-
stellungen
|
V
|
hv
|
sg
|
Große
Preise
und E
|
S. V.
Bänder
Und SE
|
Z
|
Summe
|
Tiere
Je
Preis
|
|
Hannover
|
3
|
13
|
52
|
12
|
5
|
19
|
36
|
2,42
|
|
Versmold
|
13
|
27
|
156
|
27
|
36
|
48
|
111
|
2,06
|
|
Mannheim
|
3
|
2
|
22
|
4
|
4
|
9
|
17
|
2,29
|
|
Frankfurt
|
7
|
22
|
122
|
15
|
5
|
31
|
51
|
2,11
|
|
Leipzig
|
1
|
5
|
27
|
4
|
2
|
7
|
13
|
2,69
|
|
Summe
Vorjahr 2009
|
27
25
|
69
72
|
379
415
|
62
87
|
52
67
|
114
132
|
228
302
|
2,18
2,15
|
37. Hauptsonderschau am 6./7.11.2010 in Versmold
Zum Höhepunkt der diesjährigen Ausstellungssaison hatte unser langjähriges Mitglied Reinhard Lechtenfeld, anlässlich des Jubiläums seines Heimatvereins, nach Versmold eingeladen. Dank gilt Elke und Reinhard Lechtenfeld sowie den vielen fleißigen Helfern und Mitgliedern des GZV Versmold, die eine vorbildliche Schau mit tollem Beiprogramm organisierten. Trotz regnerischem Wetter fand die Besichtigung des Gestütes in Warendorf bei allen Teilnehmern großen Anklang und siwwird in bester Erinnerung bleiben.
229 Zwerg Hamburger von zum Teil aller höchster Qualität, stellten sich den Preisrichtern.
Der älteste Farbenschlag, die Silberlack, stellte fast die Hälfte aller ausgestellten Tiere. Nur mit sehr wenigen Ausnahmen konnten die 37 ausgestellten Hähne überzeugen. Insbesondere begeisterten die Hähne aufgrund der schönen, langen eleganten Form mit idealen Köpfen bei sauberer Grundfarbe und klarer Zeichnung. Auch haben sich die Kehllappen deutlich verbessert. Bei einigen Hähnen, mit kleinen Falten, wurde dieses unter Wünsche vermerkt. 2 Tiere mit einem Ansatz zu Querfalten wurden zurückgesetzt. Sehr erfreulich, bei mehreren Hähnen, die gewünschte volle Schwanzpartie mit breiten sauberen Haupt- und Nebensicheln. Die beiden V Hähne überragten mit bester Form, freiem Stand, schönen Köpfen mit sauberen Ohrscheiben, sauberer Grundfarbe, klarer Zeichnung und bester voller Schwanzpartie. Einige weitere Hähne mit hv bewertet, standen diesen kaum nach, waren aber im Stand nicht ganz so frei. In der Regel sind diese Hähne etwas zarter und dem Gewicht nach dem Standard entsprechend, wobei die freier stehenden Tiere häufig etwas größer und schwerer sind. Dieses ist aber genau die Problematik und nicht nur bei den Zwerg Hamburgern. Auf der einen Seite sollen die Tiere einen hohen freien Stand aufweisen, aber auf der anderen Seite nicht zu schwer bzw. zu groß sein. Hier ist mit Fingerspitzen Gefühl ein Mittelweg anzustreben. Unter Wünsche war bei mehreren Tieren vermerkt: Reifer im Gefieder, bessere Flügellage, Rückenlinie und Kammdornführung beachten. An dieser Stelle möchte ich zum wiederholten Male auf die Kammdornführung hinweisen. Auf vielen Schauen, insbesondere auf den Allgemeinen Schauen werden die Kämme mit waagerechtem oder fast waagerechtem Kammdorn, hervor gehoben und Kämme mit leicht ansteigendem Kammdorn zurück gesetzt. Die MB besagt: „in einem in gerader Linie auslaufendenden, runden Dorn endend“, unter Grobe Fehler steht:“gesenkter Kammdorn“ In fast allen Fällen senkt sich schon während der Ausstellungsaison bei einem schönen Kamm mit langem rundem Kammdorn dieser schon in kürzester Zeit leicht ab. Deshalb sollten Hähne mit leicht ansteigenden Kammdornen bevorzugt und nicht gestraft werden, denn zu einem typischen Hamburger gehört ein lebhafter Kopf mit nicht zu groben Kamm und leicht ansteigendem Dorn, nur so ist die typische Ausstrahlungskraft eines Hamburger Huhnes zu erreichen. Dieses trifft natürlich für alle Farbenschläge zu. Leider mussten auch in Versmold sowie den weiteren Sonderschauen Hähne mit mehr oder weniger stark abfallenden Kammdorn zurück gesetzt werden. V an Friedrichs und Vorrath, hv Freitag, Hünnefeld 3x, und Burkhardt.
Größte Ansprüche konnten an die Silberlack Hennen gestellt werden. Sehr erfreulich die große Breite in der Qualität der einzelnen Zuchten, denn 7 verschiedene Züchter konnten mit ihren Tieren die Höchstnoten V oder hv erringen. In den Käfigen standen viele wunderbare lange gestreckte Hennen mit bestem freiem Stand. Die beiden herausstechenden V Hennen zeigten eine elegante lange Form mit breiter Feder, großen runden Tupfen, klarer offener Zeichnung auch im Kopf- und Hals, sowie großen dicken Ohrscheiben. Bei den meisten Hennen gab es aufgrund sauberer Grundfarbe, schönen runden lackreichen Tupfen bei gleichmäßiger Zeichnung nur kleine Wünsche. Nur bei wenigen Tieren musste auf eine klarere Hals- und Kopfzeichnung hingewiesen werden. Bei einigen Tieren wurde unter Wünsche vermerkt: Idee klarer in Bindenzeichnung, bessere Schwanzübergänge, zu kleine oder leicht bläulichen Ohrscheiben, fehlende Blüte. V an Schumann 2x; hv an Burkhardt 2x, Gausmann, Rollmann, Hünnefeld, Vorrath, Bechtold und Schumann.
Sehr rar haben sich in diesem Jahr die Goldlack gemacht. Leider standen in diesem Jahr nur 18 Goldlack Zwerge auf den Sonderschauen, davon 11 in Versmold und 7 in Hannover. Im Vorjahr waren es noch 61 an der Zahl. Auch in der Qualität haben wir schon besseres Material gesehen. In der Form konnten nur einige Tiere gefallen, farblich jedoch waren kaum Wünsche zu verzeichnen. Einigen Tieren wünschten wir mehr Fertigkeit, auch in den Kämmen und der Brustzeichnung konnten mehrere Tiere nicht überzeugen. Lediglich eine feine Henne mit bester Form und klarer Zeichnung konnte überzeugen. V an Schumann.
Sehr erfreulich die Goldsprenkel mit 26 Tieren und hochfeiner Qualität. Die Hähne sollten in der Form und im Übergang waagerechter stehen. Farblich dagegen war nur selten etwas zu beanstanden, wenn auch 2 Hähne im Mantelgefieder etwas rot erschienen. Wünsche: Kämme etwas zarter, Kammdornlage mit abfallendem Kammdorn. (siehe Bericht Silberlack) hv an Friedrichs und Haubrich. Die Hennen waren in Größe sehr unterschiedlich, auch hier sollten einige im Stand waagerechter stehen. Farblich dagegen war bei den Goldsprenkel Hennen kaum etwas auszusetzen. Bei mehreren Hennen wünschen wir uns bessere Kämme und größere weiße Ohrscheiben. Leider zeigten einige Hennen einen mehr oder weniger starken Sporenansatz. V an Friedrichs, hv an Haubrich und Friedrichs 2x.
Die sehr seltenen Silbersprenkel mit 7 feinen Tieren konnten gefallen. Die Hähne sollten etwas besser im Übergang und sauberer in der Grundfarbe, Sowie die Köpfe etwas zarter mit waagerechterem Kammdorn sein. Die Hennen mit guter Form und Grundfarbe, auch die Zeichnung, besonders in der Brust, hat sich deutlich verbessert. Die Ohrscheiben wünschen wir noch etwas voller. V an Sehlhorst.
Die Einfarbigen beginnen mit einer hochfeinen Kollektion von 44 Schwarzen. Die Hähne zeigten sich von ihrer besten Seite. Selten haben wir ein so große Anzahl bester Tiere mit schöner langer gestreckter, in der Regel waagerechter Form, bestem Lack und außerordentlich guter Federstruktur mit breiter Feder, sowie feinen Köpfen mit großen runden weißen Ohrscheiben, gesehen. Bei einigen Tieren nur kleine Wünsche in der Fertigkeit, waagerechten Haltung oder leicht abfallendem Kammdorn. Einige Hähne sollten nicht stärker im Körper sein. Überragend die beiden Spitzentiere mit allerbester Form, feinem Kopf, breiter Feder und voller Schwanzpartie. V und hv an Völker. Auch die Hennen standen in der Qualität den Hähnen kaum nach. Die Spitzentiere mit typischer eleganter Form, schönen Köpfen mit besten Ohrscheiben und lackreichem Gefieder. Einige Hennen mussten wegen leicht anziehender Schwanzpartie, fehlendem Lack, unschönen oder zu grobem Kamm, zu kleinen oder leicht bläulichen Ohrscheiben zurück gesetzt werden. V an Holtgräfe 2 x, hv Holtgräfe und Holst je 2x.
Sehr fein auch der weiße Farbenschlag mit allerbesten Formtieren und sauberer Farbe. Kleine Wünsche waren bei den Ohrscheibe oder im Kamm vermerkt. Auch sollte besonders bei den Hennen auf etwas festere Federstruktur geachtet werden. V und hv 2x an Bach.
Überraschen konnte die sehr große Kollektion von 24 Blauen in verbesserter Qualität.. Die Hähne etwas unterschiedlich in der Größe gefielen in der Farbe und Säumung. Wünsche in der Rückenlinie und im Kammdorn. V an Lechtenfeld. Die Hennen in gleichmäßigerer Größe mit ansprechender Form und guten Köpfen. Leider ist die Grundfarbe noch zu unsauber und ungleichmäßig. Die Grundfarbe und Säumung ist zwar deutlich verbessert, wenn auch in diesen beiden Punkten aufgrund der MB Veränderung von einigen Jahren noch viel Züchterarbeit erforderlich ist. V an Haubrich, hv an Lechtenfeld und Haubrich.
Viele schöne Stunden verbrachten wir auf dem großen tollen Jubiläums – Festabend, bei bestem Essen und toller Musik mit den Mitgliedern des GZV Versmold. Dank gilt den Freunden des GZV für die freundliche Aufnahme und die schönen gemeinsamen Stunden, die wir miteinander verbringen durften. Unserem Zuchtfreund Reinhard Lechtenfeld und insbesondere seiner Frau Elke gilt ein besonderer Dank und Reinhard wurde in Anerkennung seiner großen Verdienste und die lange Zugehörigkeit zum S.V. mit der „ Goldenen Nadel des S.V. ausgezeichnet.
Vereinsmeister
Silberlack: 1. Anton Schumann 574 P.; 2. Klaus Burkhardt und
Albert Hünnefeld 573 P.; 3. Heinrich Vorrath 571 P.
4. Rudolf Bechtold 570 P.;
Goldlack: 1. Anton Schumann 570 P.;
Goldsprenkel: 1. Heinrich Friedrichs 573 P.; 2. Bruno Haubrich 571 Silbersprenkel: 1. Peter Sehlhorst 567 P.;
Schwarz: 1. Horst Holtgräfe 576 P.; 2. Helmut Völker 572 P.;
3. Hans Hermann Holst 569 P.;
Weiß: 1. Hermann Bach 572 P.;
Blaugesäumt: 1. Reinhard Lechtenfeld und Bruno Haubrich 571 P.
Leistungspreise:
Silberlack: 1. Anton Schumann; 2. Klaus Burkhardt;
3. Rudolf Bechtold; 4. Heinrich Vorrath, 5. Volker Freitag;
Goldsprenkel: 1. Heinrich Friedrichs.
Schwarz: 1. Horst Holtgräfe; 2. Helmut Völker;
3. Hans Hermann Holst;
Weiß: 1. Hermann Bach;
Blaugesäumt: 1. Reinhard Lechtenfeld; 2. Bruno Haubrich.
Deutsche Junggeflügelschau Hannover 2010
In Hannover standen 87 Zwerge, zum größten Teil fehlte wegen des früheren Termins leider noch die Fertigkeit. Die Silberlack Hähne mit feinen Formen waren fast noch alle unfertig in der Schwanzpartie, Die Hennen überzeugten besonders durch die offene klare Zeichnung. V Schumann, hv Friedrichs 3x. Nur eine kleine Kollektion von Goldlack, die wir schon besser gesehen haben. Hv Schumann. Farblich überzeugend die Goldsprenkel, die eine Idee waagerechter stehen sollten. Hv Friedrichs 2x. Überrascht in Anzahl und Qualität haben die Silbersprenkel. Den Hähnen wünschten wir uns eine etwas längere Rückenlinie. Die Hennen mit bester Form und schon ansprechender Zeichnung. Tiere mit etwas gelbem Anflug und zu groben Köpfen wurden zurückgesetzt. Hv an Hanner. Nur 14 Schwarze von recht guter Qualität, mehrere noch unfertig. Eine Klasse Henne mit bester Form und feinem Lack mit V von Jansen. Hv Holst. Die Blauen konnten nur zum Teil überzeugen. Einige Tiere mussten wegen unsauberer Grundfarbe und Säumung sowie zu groben Kopf zurück gesetzt werden. Hv 3x an Haubrich. Eine sehr feine Kollektion von 9 Weißen bildete einen schönen Abschluss. Die Hähne mit guter Form und sauberer Farbe, Wünsche im Kamm. Die unterschiedliche Größe störte das Allgemeinbild. Allerbeste Formhennen mit sauberer Farbe und schönen Köpfen. Herausragend die letzte Henne mit VBB von Bach, hv Bach.
Deutsche Zwerghuhnschau Mannheim 30./31.10.2010
Auf der Deutschen Zwerghuhn Schau in Mannheim standen leider nur 39 Zwerg Hamburger in 2 Farbenschläge. Bei den Silberlack stellte sich eine große Anzahl von Spitzentieren, wie auf den Vorschauen, dem Preisrichter. Mehrere Tiere mussten jedoch wegen fehlender Blüte, unsauberer Grundfarbe, mangelnder Rückenlinie, zu kleiner oder bläulicher Ohrscheiben oder groben Köpfen zurückgesetzt werden. V an Bechtold 2x; hv Bechtold, Weber. Recht schön die 6 Schwarzen, es wurden Wünsche im Stand und den Kopfpunkten vermerkt. V an Weber.
Deutscher Meister: Rudolf Bechtold auf Silberlack
Bundesschau Leipzig
In Leipzig waren 29 Silberlack und 6 Silbersprenkel gemeldet. Auch hier ein ähnliches Bild, wie in Mannheim Bei vielen Tieren fehlte die Fertigkeit und Blüte. Wünsche in der Form, der Grundfarbe und der Zeichnung. V an Burkhardt, hv an Freitag, Hanner, Burkhardt 2x und hv an Hanner auf Silbersprenkel.
Nationale Frankfurt 17.-19.12.2010
Auf der Nationalen in Frankfurt konnten sich die Besucher einer sehr feinen Kollektion von 108 Zwerg Hamburgern erfreuen. Das Tiermaterial entsprach in der Qualität und den Merkmalen dem der Vorschauen. Bei den Silberlack fehlte schon bei vielen Tieren die Blüte. Die herausgestellten Tiere zeigten den hohen Zuchtstand dieses Farbenschlages. V Bechtold,
hv Rode, Nau, Bechtold und Schumann je 2x. Auch bei den Goldsprenkel fehlte die letzte Blüte. Wünsche wurden in den Kämmen und der Haltung vermerkt. Hv an Haubrich. 25 Schwarze in unterschiedlicher Qualität und Größe. Die herausgestellten Tiere präsentierten sich in typischer langer gestreckter Form mit lackreichem Gefieder und besten Kopfpunkten. V an Heidrich hv Völker und Heidrich 2x. Bei einigen Blauen sollte die Grundfarbe sauberer, und die Köpfe zarter sein. Hv Haubrich. Den Abschluss bildeten die 8 Weißen von guter Qualität. Wünsche wurden in den Kopfpunkten und der Festigkeit der Feder vermerkt. Hv Bach 2x.
,
Bundessieger:
Schwarz: Stefan Heidrich;
Silberlack: Rudolf Bechtold
Weiß: Hermann Bach.
Insgesamt können wir auch in diesem Jahr wieder mit dem Tiermaterial sehr zufrieden sein. Allen Ausstellern ein besonderer Dank, dass sie so zahlreich die Sonderschauen beschickt haben und somit die Besucher erfreuen konnten. Insbesondere gilt auch den Preisrichtern ein besonderer Dank, dass Sie zum Wohle unserer Rasse richtungsweisende Bewertungen vorgenommen haben.
Jubiläumsschau in Amersfoort/Niederlande
Der S.V.des Hollandse Hoenfokkersclub hat unseren S.V. zu seinem diesjährigen 25. Jähr. Jubiläum eingeladen. Die Jubileumshow fand am 9.11.2010 in Amersfoort statt. Unsere Mitglieder Hans H. Holst, Heinrich Friedrichs, Reinhard Lechtenfeld, Peter Seelhorst und Anton Schumann hatten sich bereit erklärt, einige Tiere dort auszustellen. So machten sich dann Heinrich Friedrich und Anton Schumann am Samstag den 13.11.2010 um 4.00 Uhr mit 30 Tieren obiger Aussteller auf den Weg. Um 9.00 Uhr waren wir in Amerfoort angekommen und setzten die Tiere in der eig. kleinen Halle des Geflügelverbandes in Holland in die Käfige. Um 10.00 Uhr begann die Bewertung. Jeder Preisrichter hatte etwa 50 Tiere zu bewerten. Zu unserem Erstaunen waren alle Aussteller bei der Bewertung anwesend und konnten zuhören. Es gab keinerlei Bemerkungen oder Äußerungen der Aussteller. Es gab keine Preise, die Tiere wurden in jeder Gruppe in der Reihenfolge der Qualität mit 1 bis 8 je nach Anzahl der Tiere eingestuft. Es gab lediglich einige Preise auf je 4 Tiere, so wurden auch die vom S.V. gestifteten Bänder auf die 3 besten Leistungen vergeben. Insgesamt standen 104 Große Hamburger und 124 Hollandse Hoenkriel (Zwerg Hamburger) ausgestellt. Den Anfang bei den Zwergen machten 16 Gouldpel (Goldsprenkel). Die nach Deutschem Standart guten Tiere von H. Friedrichs waren etwa ein drittel größer , als die der Holländischen Züchter. Die Holländischen Tiere waren im Typ viel tiefer und kürzer, sowie viel heller in der Farbe. Die Ohrscheiben waren sehr klein und dünn. Den Goldsprenkel folgten die Zilverpel (Silbersprenkel). Von 2 Holländischen. Züchtern und P. Seelhorst. Hier gab es kaum Unterschiede im Typ und Größe, jedoch waren die Holl. Tiere etwas gelber in der Grundfarbe. Es folgten jeweils nur einige Tiere pro Farbenschlag von in Deutschland nicht zugelassenen Farbenschlägen den Citonenpeel, Goldblaupel und Zitronenblaupel. All diese waren Tiere waren noch zarter und standen noch tiefer im Stand. Auch wurde die Farbe und Bänderung beanstandet. Nur 5 Goud-Zwart Geloverd (Goldlack) von Melvin Kalk und A. Schumann. Hier gab es keine Unterschiede in Form und Farbe, einige Tiere mußten wegen fehlender Blüte zurück gesetzt werden. Bei der sehr schönen Kollektion von 56 Silver-Zwart-Geloverd (Silberlack) gab es nur geringe Unterschiede der Tiere aus Holländischen oder Deutschen Zuchten, wobei die etwas kürzeren, tiefer stehenden Tiere der PR bevorzugte. In Farbe, Zeichnung und Kopfpunkten wurden gleiche Anforderungen gestellt. 1.0 Hv H. Wold und Y. Jongstra 2x. 0,1 V H. Wold, hv M. Kalk, A.L.v.d.Hoef, Y. Jongstra. Eine weiße Henne konnte gefallen. 21 Zward (Schwarz) in sehr unterschiedlichem Typ und Größe von Züchtern beider Länder. Die heraus gestellten Tiere waren nach Deutscher Zuchtrichtung zu tief im Stand und zu kurz im Rücken und neigen zum Bantam Typ. HV H. Kalk 3 x und Y Jongstra 2x.
Nach dem gemeinsamen Mittag Essen erfolgte eine lebhafte Aussprache. Die Tiere standen in 2. reihigem Aufbau und die kleine Halle ließ keine größere Tierzahl zu, sodass der Wunsch geäußert wurde wieder eine Europaschau in den nächsten Jahren in Deutschland, ähnlich wie 2008 in Hoya, durchzuführen. Bei der Vergabe der Preise überbrachten wir die Grüße und Glückwünsche des S.V. zum Jubiläum und überreichten die Bänder, die großen Anklang fanden.
Dank wurde auch unserem S.V. für die Preise ausgesprochen und auf die freundschaftlichen guten Verbindungen hingewiesen.
Um 16.00 Uhr wurde die Ausstellung geschlossen und alle fuhren mit ihren Tieren nach Hause.
Heinrich Friedrichs und ich haben viele schöne Stunden in Amerfoort erlebt und uns mit den Züchter ausgetauscht. Die Jubiläumsschau war eine Reise wert und hat uns viel Freude bereitet.
0,1 Zwerghamburger Silbersprenkel HSS Großseelheim hv SVB Friedhelm Hanner
Foto:R. Wandelt, Heufenfeld
Sonderverein der Züchter des Zwerg Hamburger Huhnes
1. Vors. Anton Schumann Kirchstr. 11
31609 Balge Tel. 04257/443 Fax 04257/983164
75 Jahre S.V.
Zwerg Hamburger im Jubiläumsjahr
Schon Ende des vorletzten Jahrhunderts erfreuten sich die Züchter der schönen lebhaften Zwerg Hamburger. Im Jahre 1933 fanden sich dann mehrere Züchter zusammen den Sonderverein der Züchter des Zwerg Hamburger Huhnes zum Wohle der Rasse zu gründen. Bis zu Beginn des ersten Weltkrieges konnten schon deutliche Fortschritte erzielt werden. Leider wurden diese großen züchterischen Erfolge zunichte gemacht und erst langsam nach dem Ende des 2. Weltkrieges begannen einige Züchter wieder mit dem Aufbau neuer Zuchten. Aufgrund der Trennung Deutschlands bemühten sich in beiden Teilen die Züchter beider Sondervereine unter der großartigen Leitung der Vorsitzenden Fritz Kühne und Gerhard Bornemann um eine weitere Verbreitung und Verbesserung der Zuchten. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands vereinigten sich 1990 die beiden Sondervereine mit dem jetzigen Vorsitzenden Anton Schumann.
Für das Jubiläumsjahr hatten sich die Züchter viel vorgenommen. Auf der ereignisreichen Jubiläums -Jahreshauptversammlung bei unserem 2. Vors. Rudolf Bechtold in Gründau, wurden die Vorbereitungen für die besonderen Präsentationen und Ausstellungen getroffen. Da der S.V. schon im Jahre 1968 den „Goldenen Siegerring“ erhalten hatte, haben wir lange über eine besondere Darstellung mit einem würdigen Wettbewerb nachgedacht. Auf Anregung hat sich dann der VZV entschlossen, in jedem Jahr auf der Deutschen Zwerghuhn Schau den Wettbewerb um den „Großen Preis der Zwerghuhnzucht“ auszutragen. Anlässlich unseres Jubiläums wurde erstmals vom VZV für 2008 dieser Preis, zur größten Freude und Dankbarkeit unseres S.V. auf Zwerg Hamburger vergeben.
Schwerpunkt des Jubiläumsjahres sollten zum Ersten eine Präsentation der Zwerg Hamburger anlässlich der Deutschen Zwerghuhnschau auf der Deutschen Junggeflügelschau in Hannover, mit dem Wettbewerb um den Großen Preis der Zwerghuhnzucht, sein. Als zweiter Schwerpunkt und Höhepunkt des Jubiläumsjahres konnte die 1. Europaschau mit größter Beteiligung auch ausländischer Züchter in Hoya Akzente setzen.
In Hannover konnte der S.V. ebenfalls ein weiteres Jubiläum mit der 50. S.S. in ununterbrochener Reihenfolge begehen.
Im Eingangsbereich der Halle 17 auf dem Messegelände in Hannover, bei besten Lichtverhältnissen, stellte die Ausstellungsleitung dem S.V. einen großzügigen Platz für die Präsentation zur Verfügung. In Verantwortung und Eigenarbeit nutzen die Mitglieder des S.V. die Möglichkeit einer besonderen Darstellung. Bei dem Aufbau der Käfige, der vielen Volieren und der geschichtlichen Darstellung in Volieren und an Stellwänden, waren viele Hände nötig. Bis kurz vor der Eröffnung war es dann auch mit der Ausschmückung geschafft.
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Während der Schau standen immer Mitglieder für Auskünfte bereit und für eine gastfreundliche Versorgung mit Getränken und Brot war jederzeit gesorgt. Dank gilt den Helfern, hier sind nach dem Alphabet zu nennen die Familien Bechtold, Bönig, Friedrichs, Haubrich, Holst, Jansen, Kriemelmeyer, Rollmann und Schumann.
Umrahmt von vorzüglich ausgeschmückten Volieren und Stämmen aller Farbenschläge, sowie einer Präsentation der Geschichte des Sondervereins stellte sich eine nicht erwartete Anzahl von 169 Zwerg Hamburgern dem Wettbewerb. An allen Tagen erhielten wir höchste Anerkennung von vielen prominenten Gästen und Besuchern auf unserem Stand, die neben unserer Präsentation des Sondervereins auch den Züchtern höchstes Lob für den hohen Zuchtstand unserer Zwerg Hamburger zukommen ließen. Der Wettbewerb um den „Großen Preis der Zwerghuhnzucht“ prägte die Stimmung auf dem Stand. Der Vorsitzende des VZV Karl Stratmann verkündete bei der Eröffnung das Ergebnis und überreichte dem Sieger Anton Schumann Balge, auf Goldlack mit 479 P. ein Gemälde. Mit jeweils 477 P. folgte auf den
2. Platz Heinrich Friedrichs und 3. wurde Horst Holtgräfe.
Der Eingang zu unserer Präsentation war überspannt mit Bannern des S.V. und des VZV, eingerahmt von 2 Volieren mit der, seit der Gründung vor 75 Jahren schon ausgestellten, Silberlack und Goldlack, die den hohen Zuchtstand der Zwerg Hamburger dokumentieren. Die Silberlack mit einem überragenden Hahn mit breiter voll besichelter Schwanzpartie und sehr großen dicken Ohrscheiben sowie 4 Hennen mit sehr gleichmäßiger offener Zeichnung wobei 2 Hennen eine Idee zarter sein sollten. Auch die 5 Goldlack konnten in Form, Farbe und Zeichnung überzeugen, wobei lediglich der 1.0 im Schwanz etwas fertiger sein sollte. Jede zugelassene Farbe war mit einem Stamm in ebenfalls wunderschön ausgeschmückten kleinen Volieren vertreten. Allen Züchtern gilt ein besonderer Dank, die insbesondere bei dem großen Wettbewerb um den Preis der Zwerghuhn Zucht neben den Einzeltieren, diese mit Tieren entsprechend hoher Qualität bestückten.
Die Schwarzen (12/26) eröffneten den Reigen mit einer gleichmäßigen ausgezeichneten Kollektion. Die Hähne zeigten sich noch unfertig im Federkleid, vorwiegend in der Schwanzpartie. Einige wurden wegen abfallender Haltung zurückgesetzt (hv Völker). Bei den Hennen kaum Ausfälle bei allerhöchster Qualität, was sich auch in der Bewertung wiederspiegelte. Schöne Tiere, mit typischer Form, käfergrünem Lack, den markanten Kopfpunkten, wunderschönen leuchtenden lebhaften Köpfen, edlen Kämmen mit dicken weißen Ohrscheiben und bester Lauffarbe waren zu bewundern. Jedoch sollten einige Tiere nicht stärker im Körper und höher im Stand sein. Tiere mit zu kleinen und leicht bläulichen Ohrscheiben sowie fehlendem Lack wurden zurückgesetzt (V 97 BB Jansen, hv Holtgräfe2x). Der älteste Farbenschlag, die Silberlack (22/42), präsentierten sich in überragender Qualität und begeisterten mit ihrem aparten Zeichnungs- und Farbspiel. Die Hähne mit stark verbesserter Form und sauberem Zeichnungsbild.
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Aber auch hier war, wie bei allen anderen Farbenschlägen die Fertigkeit derSchwanzpartie nur bei wenigen Tieren gegeben. Bei einigen Tieren waren die Flügelhaltung, die Kehllappen, unzureichende Halszeichnung und zu grobe Kämme zu beanstanden. In voller Blüte mit bester waagerechter Form präsentierte sich der V 97 BB Hahn von Vorrath (hv Schumann). Bei der sehr gleichmäßigen Gruppe der Hennen mit besten Formen konnten strengste Maßstäbe angesetzt werden. Ein leuchtender Kopf mit weißen Ohrscheiben war Grundvoraussetzung für eine sehr gute Note. Sie zeigten eine offene gleichmäßige Zeichnung bei entsprechenden großen runden Tupfen vom Kopf beginnend über den ganzen Körper. Auch überzeugten die meisten Tiere mit klarer Binden- und Stufenzeichnung. Zurück gesetzt wurden Hennen mit fehlender Blüte, kleinen oder bläulichen Ohrscheiben, unsauberer Rückenfarbe und zu niedrigem Stand (V 97 MB Bönig, hv Burkhardt 2x, Friedrichs, Schumann). Die Goldlack (8/14) zeigten sich auch wieder mit einer sehr gleichmäßigen Kollektion von ihrer besten Seite, bei der nur ein Tier nicht die Note sg erreichte. Bei kaum einem Tier war die Form zu beanstanden. Bei den Hähnen ein überragender Vertreter in 13747 der leider im Kamm einen kleinen Wunsch hatte. Auch hier waren einige noch nicht fertig. Im Zeichnungsbild konnten deutliche Fortschritte insbesondere bei den Hennen verzeichnet werden (hv Schumann). Überragend einige Hennen mit freistehender aber nicht zu großer Form, besten Köpfen und schönen runden dicken Ohrscheiben. Auch zeigten einige schon ansprechende Tupfen in der Brust- und Bindenzeichnung (V 97 BB und hv Schumann). Leider waren die weiteren Farbenschläge jeweils nur mit wenigen Züchtern vertreten. Die Goldsprenkel (7/9) haben sich in den letzten Jahren in Farbe, dem Zeichnungsbild, der Bänderung und den Köpfen stark verbessert. Leider zeigten einige Tiere eine leicht abfallende Form. Auch waren insbesondere einige Hähne etwas stark im Körper. Sehr fein die V 97 ZB Henne von Friedrichs. Die Silbersprenkel (3/5) haben wir schon besser gesehen. Sie waren zum Teil noch unfertig und zeigten leichtes Gelb im Gefieder. Die Hennen haben sich aber in der Brustzeichnung deutlich verbessert (hv Seelhorst). Auch die Weißen (2/6) waren noch nicht in vollster Blüte. Die Hennen bestachen insbesondere durch eine überragende waagerechte Form (hv Bach). Die Blauen (4/9) bildeten den Abschluss mit einer sehr gefälligen Kollektion. Überragend die Farbe und Zeichnung der Hähne, die leider auch noch nicht in voller Fertigkeit zu sehen waren. Die Köpfe sollten nicht gröber werden. Bei den Hennen sehr feine Formtiere mit zum Teil bester gleichmäßiger Farbe und schönem Saum. Einige Hennen sollten etwas breiter im Schwanz sein. Ein Dank den Züchtern, die es in nur 4 Jahren geschafft haben, aufgrund der Änderung der MB nach dem Europastandard, die damals noch geforderte Farbe blau ohne Saum, heute Tiere blau mit Saum zu züchten.
Den Titel des „Deutschen Meisters“ errangen: Schwarz: Horst Holtgräfe 477 P., Silberlack: Anton Schumann 477 P, Goldlack: Anton Schumann 479 P., Goldsprenkel: Heinrich Friedrichs 477 P., und Weiß: Hermann Bach 475 P.
Viele Züchter und Besucher nutzten, nach Betrachtung des hervorragenden Tiermaterials und den vielen Darstellungen des geschichtlichen Werdegangs des
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Sondervereins, die Möglichkeit in geselliger Runde bei einem Glas Hamburger Wein und Brot zu einem Plausch. Hannover wird mit seinen vielen großartigen Aktivitäten in bester Erinnerung bleiben und in die Geschichte des Sondervereins eingehen.
Kaum war diese überragende Schau vorüber, schon näherte sich das 2. große Ereignis im Jubiläumsjahr, die 1. Europaschau der Zwerg Hamburger in Hoya. Die Meldezahlen haben alle Erwartungen weit übertroffen. 36 Züchter zeigten über 400 Tiere. Besonders erfreulich die Beteiligung von 9 ausländischen Züchtern mit 70 Tieren. Ebenfalls beteiligten sich die Züchter des S.V. der Züchter des Hamburger Huhnes auf Ihrer 1. Europaschau. Schon nach Anlieferung am Freitag Abend saßen die Zuchtfreunde im voll ausgebuchten Hotel in freundschaftlicher gemütlicher Runde zusammen. Schon am frühen Samstag Morgen machten sich die Preisrichter auf den Weg, die schwierige Aufgabe der Bewertung zu übernehmen. Die über 70 Züchter und Gäste verbrachten den Vormittag mit einer Besichtigung einer Bio Gasanlage, einem Kraftfutterwerk und einer Zuchtanlage von Straußen.
In großzügigem einreihigen Aufbau mit entsprechender Ausschmückung der Volieren, Bannern und Stellwänden mit dem geschichtlichen Werdegang präsentierten sich unsere Zwerge von der besten Seite. Große Erwartungen von allen Züchtern, Gästen und Besuchern wurden insbesondere an dem Vergleich mit den Tieren aus den Nachbarländern, Dänemark, Niederlande, Österreich und der Schweiz gesetzt.
Den Reigen eröffneten 185 Silberlack, fast der Hälfte aller ausgestellten Zwerg – Hamburger, in überwältigender Qualität. 66 wunderbare Hähne mit bester Form und klarer Grundfarbe, exakter Binden- und Stufenzeichnung konnten fast alle überzeugen. Die Halszeichnung sollte bei einigen Tieren klarer und intensiver sein. Auch die Köpfe und insbesondere die Kehllappen gaben selten Anlass zu Beanstandungen. Nur 7 Hähne mussten aufgrund fehlender Blüte, zu geringer Halszeichnung, zu groben Kämmen oder faltigen Kehllappen zurückgesetzt werden. Ein überragender Hahn mit schöner waagerechter Form, einem klaren Zeichnungsbild und bestem Kopf von Bönig wurde EC mit V 97. Ein weiterer 1.0 unseres Niederländischen Zuchtfreundes Ype Jongstra hv 96 EC stand diesem kaum nach. Bei etwas reiferem Gefieder und vollerem Schwanz dieses noch jungen Hahnes wäre sicher auch die Höchstnote möglich gewesen (hv Burkhardt, Dr. Eckhardt). Bei Betrachtung des Allgemeinbildes, auch insbesondere im Hinblick des Europastandards tauchten jedoch leichte Unterschiede zu den Tieren aus den Nachbarländern vorwiegend in der Größe auf, insbesondere zu einigen Tieren aus den Niederlanden. Sie standen eine Idee tiefer und waren im Gewicht leichter. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass in der Regel diese Tiere noch deutlich jünger und im Gefieder noch nicht ganz ausgereift waren. Auch könnte eine stärkere Fütterung mit energiereicherem Futter eine Rolle spielen. In der Halszeichnung waren die Hähne etwas heller und eine Idee kleiner im Tupfen, auch sollten die Nebensicheln besser ausgebildet sein, was aber auch mit der Fertigkeit zu tun haben könnte. Bei den gezeigten 119 Hennen hatten die Preisrichter eine
außerordentliche schwere Aufgabe übernommen.
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Die Hennen waren eine Augenweide und konnten Züchter und Besucher erfreuen. Es wurden 2 mal die Note V 97 EC an Burkhardt und V 97 BM an Schumann vergeben (17 mal hv Bönig 2x, Burkhardt 2x, Dr. Eckhardt, Friedrichs 3x, Hanner, Hellmann, Hünefeld, Osterloh, Schumann 4x, Vorrath). Fast alle Tiere zeigten die gewünschte elegante Form, eine saubere Grundfarbe und klare Zeichnung. Stark verbessert die lebhaften leuchtenden Köpfe mit zum Teil schon vorbildlichen dicken weißen Ohrscheiben. Mehrere sehr wertvolle Hennen mit breiter Feder und in folge dessen großen Tupfen hatten eine noch ausreichend offene Zeichnung. Wenn auch diese Tiere etwas dunkler wirkten, so sind sie nicht zurück gesetzt worden, denn sie sind für die Zucht außerordentlich wichtig. Fast alle Tiere hatten eine satte Lauffarbe. Einige Hennen mussten wegen fehlender Blüte, zu tiefem Stand, unsauberer Grundfarbe, zu dunkler oder zu heller Kopfzeichnung oder zu mangelnder Rückenlinie zurückgesetzt werden.
Den Silberlack folgten die schon seit Gründung des S.V. ausgestellten 56 Goldlack von Züchtern aus 4 Ländern. Bei dieser Kollektion war ein sehr gleichmäßiges gutes Tiermaterial zu sehen und der Preisrichter konnte höchste Anforderungen stellen. 21 Hähne mit guten Formen besten Köpfen, und gleichmäßiger kräftiger Grundfarbe überraschten die Besucher (hv Kriemelmeyer). Tiere mit fehlender Blüte zu groben Kämmen, stark anziehender- oder unfertiger Schwanzpartie wurden zurückgesetzt. Den 33 sehr gleichmäßigen Hennen sprachen viele Fachleute eine starke Verbesserung der Qualität in den letzten Jahren zu. Leider waren mehrere Tiere, insbesondere unseres dänischen Zuchtfreundes Bo viel zu jung und unfertig mit der Folge einer niedrigen Bewertung. In der Form konnten fast alle Tiere gefallen, ebenfalls die Köpfe mit schönen Ohrscheiben. Die saubere Grundfarbe hat sich in den letzten Jahren stark verbessert, auch haben viele Hennen schon eine gute Brustzeichnung. Lediglich die Tupfen in den Binden und im Rücken sind noch zu verbessern, einige Tiere jedoch präsentierten sich mit schönen runden großen Tupfen in den Flügeln und im Rücken. Tiere mit kleinen Tupfen oder Tupfen mit weißer Spitze wurden zurück gesetzt. Überragende Tupfenzeichnung zeigten die herausgestellten Hennen von Schumann V97 EC und hv 96 von Dr. Eckhardt. Die Goldsprenkel (10/14) sind im Zeichnungsbild deutlich vorangekommen. Die Hähne sollten waagerechter im Stand stehen, farblich hatten sie jedoch eine satte kräftige saubere Farbe. Leider mussten in den Kämmen und Ohrscheiben einige Wünsche vermerkt werden (hv EC an Friedrichs). Die Hennen mit einem etwas gleichmäßigerem Bild, auch konnte die Form bei einigen Tieren gefallen. Hervorzuheben die deutlich verbesserte Grundfarbe und saubere satte Zeichnung und Bänderung auch in der Brust (hv Friedrichs). Unter Wünsche oder Mängel war vermerkt: Stand noch waagerechter, Kämme beachten, Ohrscheiben intensiver und mehr Blüte erwünscht. Eine für den Farbenschlag große Kollektion von 22 Silbersprenkel konnte gefallen. Den Hähnen wünschen wir noch etwas mehr Rückenlänge, auch war bei einigen Tieren die Grundfarbe zu gelb und die Köpfe sollten etwas zarter sein. Der herausgestellte Hahn mit hv 96 von Hanner sollte etwas eleganter in der Form sein. Die Hennen dagegen mit schöner Form und der richtigen Größe.
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Die Kämme waren zufriedenstellend, wobei die Ohrscheiben noch ausgeprägter sein könnten. Einige Tiere zeigten schon die gewünschte saubere Grundfarbe und eine annehmbare Bänderung. Probleme bereiten nach wie vor die Brustzeichnung, hier sind noch Zugeständnisse zu machen (V EC Hanner, hv Seelhorst).Wünschen wir diesem Farbenschlag doch eine breitere Züchterbasis. Den Reigen der Einfarbigen eröffnete eine überragende Kollektion von 71 Schwarzen. Die Hähne sagten in der Form zu, sie zeigten die gewünschte lackreiche Farbe, bei schönen Köpfen mit runden, in richtiger Größe, dicken Ohrscheiben. Übergroße Ohrscheiben mit Ansatz von Gesichtsschimmel, waren die Ausnahme. Wünsche in der Lauffarbe waren selten zu finden. 2 wunderschöne Hähne mit einer super Form, bester lackreicher Farbe und zahlreichen breiten Sicheln erhielten V 97 EC an Völker und hv 96 EC an unseren Dänischen Zuchtfreund J.C. Hansen, dessen Hahn nur aufgrund eines kleinen Wunsches im Kamm die Höchstnote nicht zugesprochen werden konnte (hv Jansen 2x, Völker). Die Kollektion der Hennen hätten wir uns etwas gleichmäßiger gewünscht. Figürlich standen einige etwas tief, andere dagegen waren zu hoch. Bei diesem einfarbigen Farbenschlag ist die gewünschte Schwanzbreite von etwa 3 Federn für eine höhere Note Voraussetzung. Auch waren deutliche Unterschiede in der Farbe zu erkennen. Zu den Kopfpunkten wurden häufiger Wünsche vermerkt, wie zu groß im Kamm, fehlende Gesichtsblüte, bläuliche oder zu kleine Ohrscheiben. Bei unzureichendem Lack wurden diese Tiere zurückgesetzt. 2 wunderschöne freistehende, aber nicht zu große bzw. zu schwere Hennen mit einer typischen waagerechten Form, einer schönen Schwanzpartie, bestem Lack und leuchtendem Kopf von Holst erhielten V 97 EC und V 97 (hv Holtgräfe 2x, Heidrich, Holst, Jansen, Völker). Die Weißen (5/11) mit einer überragenden sehr gleichmäßigen Kollektion. Alle Tiere stellten sich dem Preisrichter in der gewünschten waagerechten Form und einer silberweißen sauberen Farbe. Auch konnten die Kopfpunkte gefallen. Lediglich ein wunderbarer Formhahn konnte aufgrund eines zu kurzen Kammdorns dies sg Note nicht erreichen. Als Wünsche waren vermerkt, Gefieder etwas fester, Kamm beachten, Lauffarbe nicht heller (Bach V 97 EC und hv auf 1.0 sowie V97 und hv). Die erfreuliche Anzahl von 26 Zwerg Hamburgern blau-gesäumt hat auch hier in Hoya wieder überrascht. Die Hähne konnten farblich gefallen und zeigten schon eine gute Säumung in der Brust. In der Form sollten einige waagerechter stehen und die Schwanzpartie flacher sein. Auch in den Kämmen überzeugten nicht alle Hähne (hv Lechtenfeld). Die Hennen gefielen in der Form und Grundfarbe mit schön klarer Säumung. Die Kämme könnten bei einigen Tieren etwas zarter sein auch waren einige Tiere zu schmal in der Schwanzpartie. Die Einkreuzung von Andalusiern, aufgrund der Änderung der MB, hat sich hier sehr positiv ausgewirkt, wenn sich selbstverständlich dann auch andere Fehler mit einschleichen. Glückwunsch an die Züchter (V 97 EC an Haubrich, hv Land, Lechtenfeld).
Den Abschluss bildeten jeweils 1.1 von 3 weiteren in Deutschland nicht zugelassenen Farbenschlägen, den Blau-goldsprenkel, und den auch in den Niederlanden nicht zugelassenen Farbenschlägen Zitronen-blausprenkel und Silber-blausprenkel.
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Die Form dieser Tiere entspricht noch nicht denen der anderen Farbenschläge. Auch sind in der Bänderung noch Verbesserungen anzustreben. Ein ganz besonderer Dank gilt den Preisrichtern aus Deutschland und dem Ausland für ihre große Mühe die sie zum Wohle unserer Zucht geleistet haben. Der größte Dank jedoch gebührt den Ausstellern, insbesondere auch aus unseren benachbarten Ländern, denn nur so konnte diese 1. Europaschau zu diesem großen Erlebnis werden. Zusammenfassend können wir, nicht nur von einer noch auf keiner Schau gesehenen Anzahl von Zwerg Hamburgern , sondern auch über eine überragende Qualität berichten. Eine der größten Bedenken vor der Schau waren die zum Teil noch unterschiedlichen Standards der einzelnen Länder. Wenn es auch hier und da kleine Unterschiede bei der Auslegung der Preisrichter und Züchter gab, so können wir doch im Wesentlichen von einer gleichen Zielrichtung ausgehen. Nur eine solche Schau mit den Züchtern der Nachbarländer bringt uns in der Zucht auf einen gemeinsamen Nenner.
Auf dem großen gemeinsamen Züchterball, mit unseren Familien, am Samstag Abend verbrachten wir bei Tanz und Musik und im Gespräch über die Zwerg Hamburger, sowie im persönlichen Bereich, bis spät in die Nacht viele anregende gemeinsame Stunden. Nach einigen herzlichen Dankes Reden und Überreichung der EC Bänder wurde per Los das beste Tier der Schau ermittelt und der Erringer Helmut Völker mit der Europamedaille ausgezeichnet. Es sind viele private Freundschaften geschlossen worden und es war der Wunsch vieler sich bald einmal wieder zu treffen.
Ein Dank gilt auch den ausführenden Vereinen in Hannover und Hoya, die es uns ermöglicht haben, diese Schau en und Präsentationen durchzuführen.
Vereinsmeister: Silberlack: 1. Anton Schumann 576 P., 2. Reinhard Bönig und Klaus Burkhardt je 575 P., Goldlack: Anton Schumann 572 P., 2. Dr. Ottmar Eckhardt 568 P., Goldsprenkel: 1. Heinrich Friedrichs 570 P., 2. Bruno Haubrich 560 P., Silbersprenkel: Friedhelm Hanner 572 P., 2. Peter Seelhorst 563 P., Schwarz: Günter Jansen 574 P., 2. H.H. Holst 573 P., Weiß: 1. Hermann Bach 576 P., Blau-gesäumt: Bruno Haubrich 566 P., 2. Reinhardt Lechtenfeld565 P.. Einsprüche innerhalb 14 Tagen an den Vorsitzenden.
Leistungspreise, 10 (4) Tiere: Silberlack: 1. Anton Schumann und Ype Jongstra Niederlande; 2. Klaus Burkhardt und Simon Zehnder, Schweiz;. 3. Reinhard Bönig, 4. Heinrich Friedrichs; 5. Rudolf Bechtold und Erika Hanner, 6. Wolfgang Osterloh, 7. Volker Freitag. Goldlack: Anton Schumann. Goldsprenkel: Heinrich Friedrichs, Silbersprenkel: Friedhelm Hanner, Schwarz: 1. Günter Jansen und Jörgen Chr. Hansen Dänemark, 2. Hans Hermann Holst, 3 Reinhard Lechtenfeld, Blau: Bruno Haubrich, Weiß: Hermann Bach.
Gerne sind wir bei der Beschaffung von Eiern, Küken oder Jungtieren bereit.
Anton Schumann 1.Vors.
Anton Schumann Kirchstr. 11 31609 Balge Tel. 04257/443
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Sonderverein der Züchter des Zwerg Hamburger Huhnes
1. Vorsitzender
Anton Schumann, Kirchstraße 11 Heinrich Friedrichs, auf den Hüften 89
31609 Balge 31608 Marklohe
Tel. 04257/443 Fax 04257 983164 Tel. 0502115997
Internet: www.zwerghamburger.de.vu
Balge, im März 2008
Liebe Zuchtfreunde!
Zu unserer diesjährigen
35. Jubiläums - Hauptsonderschau 75 Jahre Sonderverein
der Züchter des Zwerg Hamburger Huhnes und
1. Europaschau am 1 und 2. November 2008 in Hoya
möchten wir Sie und Euch auf das herzlichste einladen.
Es ist folgender Zeitplan vorgesehen:
· Anreise und Anlieferung der Tiere am Freitag den 31.Oktober 2008
· Ausreichende Übernachtungsmöglichkeiten im Hotel Thöle Hoyaer Straße 33 27333 Bücken Tel. 0425199000. Anmeldungen und Zimmerreservierung bitte mit der Anmeldung auf der Rückseite des Anmeldebogens.
· Samstag 1.11.2008 Rahmenprogramm während der Bewertung für alle Aussteller und Gäste ab 9.30 Uhr
· Eröffnung der Schau um 14.oo Uhr in der Reitschule
· Besuch der Schau ab 15.oo Uhr
· Züchterabend um 19.30 Uhr im Hotel Thöle mit gemeinsamen Essen.
· Sonntag 2.11.2008 Besuch der Ausstellung und ab ca 13.00 Uhr Ausgabe der Tiere der Sonderschau.
Preise:Neben den Preisen der Ausstellungsleitung und Stiftungen kommen auf Zwerg Hamburger folgende Preise zur Vergabe:
Europachampion (EC) Es wird wie folgt auf die besten Tiere vergeben,
je Farbe über 16 gemeldeten Tieren aus 2 Ländern 1 EC,
über 32 Tiere aus 2 Ländern 2 EC.
Hierzu gibt es von der EE wie in Leipzig eine Urkunde. Der Sonderverein stiftet dazu jeweils ein EC Band.
Jubiläumsband: Jeder Aussteller kann anstelle eines E oder 2 Z ein Jubiläumsband erhalten. Bitte auf Meldebogen ankreuzen
Vereinsmeister: (Urkunde) auf 6 Tiere (AAB)
Leistungspreise: Vergabe 10 Tiere (AAB) je Farbe. Auf jede Farbe mindestens
1 Leistungspreis. (je angefangene 40 Tiere ein Leistungspreis)
Anfahrtsbeschreibung wird mit dem B Bogen zugeschickt
Wir werden alles daran setzen, dass diese Jubiläums- und 1.Europaschau ein würdiger Höhepunkt unseres 75. Jährigen Jubiläums wird.
Mit freundlichem Gruß
Anton Schumann Heinrich Friedrichs
95. Rassegeflügelschau Hoya am 1./2.November 2008
in der Landesreitschule Hoya 27318 Hoya Scheibenwiese 2
- Europaschau der Hamburger und Zwerg-Hamburger
Herrn/Frau ______________________________
Jubiläumsband Zwerg Hamburger ja / nein
Straße _________________________
_______________________________________________
PLZ/Wohnort_________________________ Unterschrift
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lfd.
Nr.
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1.0
jung
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1.0
alt
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0.1
jung
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0.1
alt
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Anerkannte Rasse
Bei Zwerghühnern „Zwerg“ vorsetzen
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Farbe und Zeichnung
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eig.
Zucht
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1
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Standgeld für______Tiere a. 4,50 € _______________________ ____________€
Porto, Unkosten, Katalog, Eintritt _________________________________ 6.00 €
Preisstiftung für_______________________________________ __________€
Standgeld zusammenüberwiesen am______________________ __________ €
Geflügelzüchter Verein Hoya von 1896
1. Vors. Karl-Heinz Dierks, Feldstraße 16 Anton Schumann, Kirchstraße 11
27318 Hoya Tel. 04251/2357 31609 Balge Tel. 04257/443
95.Rassegeflügelschau Hoya am 1./2.November 2008
in der Landesreitschule Hoya 27318 Hoya Scheibenwiese 2
36.Jubiläums-HSS 75 Jahre S.V. Zwerg Hamburger
1. Europaschau der Hamburger und Zwerg Hamburger
Liebe Zuchtfreunde und Jungzüchter!
Wir, der Geflügelzüchterverein Hoya, veranstalten am 1./2.November 2008
unsere 95. Rassegeflügelschau, verbunden mit der 26. Park- und Ziergeflügelschau und der
1. Europaschau für Hamburger und Zwerg – Hamburger zum 75. Jährigen Jubiläum des S.V. der Züchter des Zwerg Hamburger Huhnes und laden dazu recht herzlich in die Landesreitschule ein.
Ausstellunsbedingungen:
1. Maßgebend sind die AAB der BDRG, sofern sie nicht durch Sonderbestimmungen der Ausstellungsleitung ergänzt oder geändert werden.
2. Es können ausgestellt werden: Groß- und Wassergeflügel, Ziergeflügel, Hühner, Zwerghühner
und Tauben, soweit sie einen geschlossenen oder anerkannten Ring des BDRG tragen.
3. Es besteht Impfzwang. Impfbescheinigungen (Kopie genügt) sind bei der Einlieferung vorzulegen.
4. Der Handel mit Geflügel ist zur Zeit nur bedingt möglich. Sollte dieses Zur Ausstellung möglich sein, kann dieses bei Einlieferung angegeben werden.
5. Für Tiere, die durch höhere Gewalt oder unvorhergesehene Ereignisse verlustig gehen, oder Tiere, die während der Schau verenden, lehnt die Ausstellungsleitung jegliche Entschädigungs-Ansprüche ab. Sollten Tierverluste durch ein Verschulden der AL entstehen, wird nach AAB vergütet. Sollte die Ausstellung wegen höherer Gewalt, Seuchengefahr usw. nicht stattfinden können, wird das eingezahlte Standgeld nach Abzug der durch Vorarbeiten entstandenen Auslagen (AAB II.2) zurück erstattet.
6. Ferner übernimmt die AL keine Haftung für Schäden an Fahrzeugen und Bekleidungsstücken auf dem Außengelände der Reithalle.
- Anmeldeschluss ist unwiderruflich der 5. Oktober 2008.
Anmeldungen sind in einfacher Anfertigung an
Anton Schumann, Kirchstrasse 11, 31609 Balge zu senden.
8. Standgeldüberweisung an: Henry Meyer –GZV Hoya- Volksbank Hoya Konto Nr. 600449000 (BLZ 25663584) oder Verrechnungsscheck.
9. Das Standgeld beträgt 4,50 € pro Einzeltier bzw. Ziergeflügel, für Jugendliche beträgt das Standgeld 50 % bei vollen Preisen. Vorlage Ringausweis oder Bestätigung des Jugendobmanns. Katalog und Kostenbeitrag sowie Eintritt 6,00 €.
10. An Preisen werden vergeben: Auf 100 Tiere 1 Grafenband, 12 Ehrenpreise à 8 € , 20 Zuschlagspreise à 4 € , LVB, KVP. Die gestifteten Sonderehrenpreise und Preise des S.V. (siehe Anlage) werden zusätzlich vergeben.
11. Termine: Meldeschuss: 5. Oktober 2008
Einlieferung: 31.Oktober 2008 von 17 bis 20 Uhr
Bewertung: 1. November 2008
Eröffnung der Schau 1. November 2008 um 14.00Uhr
Besuchszeiten: 1. November 2008 15 bis 18 Uhr
2. November 2008 ab 9.30 Uhr
Ausgabe der Tiere: 2. 11.2008.ab 17 Uhr für Sonderschau ab 13.00 Uhr
Reklamation: 31. Dezember 2008 (Datum des Poststempels)
12. Als Preisrichter werden alle Sonderrichter für die Sonderschauen verpflichtet:
Mit freundlichen Grüßen
die Ausstellungsleitung
Übernachtung:
An Anton Schumann
Kirchstraße 11
31609 Balge
Anmeldung mit Zimmerreservierung:
31.10. - 01.11.2008 ______Doppelzimmer _____Einzelzimmer
01.11. - 02.11.2008 ______Doppelzimmer _____Einzelzimmer
Züchterabend im Hotel Thöle mit gemeinsamen Abendessen
am 01.11.2008 um 19.30 Uhr ________Personen
Absender:____________________________________
Unterschrift: _________________________________
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Hagen
|
Hannover
|
Erfurt
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Dortmund
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Summe
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Silberlack
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125
|
29
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26
|
40
|
220
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Goldlack
|
42
|
18
|
26
|
15
|
101
|
|
Goldspr.
|
20
|
14
|
11
|
15
|
60
|
|
Silberspr.
|
17
|
10
|
|
|
27
|
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Schwarz
|
48
|
12
|
25
|
15
|
100
|
|
Blau
|
21
|
4
|
|
14
|
39
|
|
Weiß
|
-
|
7
|
8
|
|
15
|
|
Summe
|
273
|
94
|
96
|
99
|
562
|
|
V
|
9
|
3
|
2
|
1
|
15
|
|
hv
|
20
|
7
|
14
|
5
|
46
|
|
sg
|
173
|
70
|
50
|
67
|
360
|
|
E + GP.
|
33
|
13
|
12
|
11
|
69
|
|
SE
|
34
|
7
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6
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5
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52
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Z
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53
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19
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17
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25
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114
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Ausstellungen 2007
Ausstellungen 2007
Hauptsonderschau am 20./ 21.10. 2007 in Hagen a.T.W.
Im Ausstellungsjahr 2007 sind die Züchter des S.V. des Zwerg Hamburger Huhnes, der Einladung unserer Zuchtfreunde Hermann Gausmann und Heinz Imbusch nach Hagen am Teutoburger Wald gern gefolgt. Zuchtfreund Hermann Gausmann hatte mit seinen Helfern auf dem hervorragend ausgeschmückten Saal bei guter Beleuchtung eine ausgezeichnete Schau mit 273 Zwerg Hamburgern organisiert, wofür Ihm und seinen Helfern ein besonderer Dank auszusprechen ist. Auch der Züchterabend mit dem großartigen Beitrag des Shanty Chores wird allen in bester Erinnerung bleiben. Viele Grüße und herzliche Glückwünsche den Ausstellern überbrachten die Gäste vom BDRG, LV, KV und der Stadt Hagen.
Sehr gerne übernahmen die Preisrichter Peter Hellmann, Thomas Wessels, Heinz Imbusch und Anton Schumann die Bewertung und jeweils die Berichterstattung der Tiere der HSS.
47 Silberlack Hähne überzeugten in Form, Farbe, Kamm, Ohrscheiben sowie in Brusttupfen, Lack und Lauffarbe. Bei einigen Tieren war leider die letzte Federreife noch nicht erreicht. So gab es hier schnell Punktabzüge, auch einige könnten im Auge dunkler sein. Auf die Bindentupfen sollte mehr Aufmerksamkeit gelegt werden, da die Tupfen nicht immer voll ausgeprägt, sondern eingerissen bzw. nicht rund waren. Auch zeigten einige Hähne Wünsche in den Kämmen. Ein überragender Hahn stand in Käfignummer 6, der sich leider die Kehllappen verletzt hatte, und somit zurück gestuft wurde, schade! Auch einige weitere Hähne konnten voll überzeugen, so der Hahn in Nr. 10 mit V von Schumann. hv an Hünnefeld, Bechtold, Dr. Eckhardt. Die weiteren sg 95 bewerteten Hähne waren den anderen nicht viel unterlegen, nur kleine Wünsche verhinderte eine höhere Note und konnten gefallen.
P.R. P. Hellmann.
Es war ein Vergnügen, die 78 gezeigten Silberlack Hennen zu bewerten. Die Züchter traten den Beweis an, dass der Zuchtstand der gezeigten Tiere auf enormer Höhe ist, was sich in der Zahl der hohen Noten wiederspiegelt, wobei höchste Qualitätsansprüche an die Tiere gestellt wurden. Nur eine Henne unter g bewertet, zeugt von hoher Qualität. Bei 78 Hennen (5leer) 1xV, 6xhv, und 18 x sg 95 ist ein Zeichen dafür, dass die Züchter sich auf einem guten Weg befinden, wobei wenige Tiere bei mehr Blüte und Reife höhere Noten erzielt hätten. Die Henne in 97 stellte das derzeit züchterische Machbare dar und errang V 97 von Schumann, die hv 96 Hennen von Friedrichs, Erika Hanner, W. Osterloh, Bönig, Schumann 2x standen ihr aber nur geringfügig nach. Die hohe Zahl an sg Bewertungen ist ein Zeichen für einen sehr hohen Zuchtstand. Einige wenige Hennen hatten Probleme mit der Größe. Die einzige tiefe Note resultierte aus Brauneinlagerungen im Halsgefieder, die Note b war die Folge. P.R. T. Wessels.
42 Goldlack von überzeugender Qualität, was auch durch die Bewertung mit 2 x V und 3 x hv zum Ausdruck kam. Die Hähne noch fertiger und straffer im
Gefieder. Einige Hähne könnten im Übergang eleganter sein. Auch der Kammdorn sollte bei einigen Tieren etwas länger sein, ein abfallender Kammdorn wirkt unschön. Stark verbessert die Brust- und Bindenzeichnung bei gleichmäßiger lackreicher Farbe, sowie die Ohrscheiben und Kehllappen. Ein prächtiger Althahn mit V von Haubrich stand unter den Hennen. Hv an Haubrich. Eine sehr gleichmäßige Kollektion von Hennen in der richtigen Größe, mit zum Teil besten Tupfen und lackreicher Farbe. Nur selten waren Wünsche in der Form zu verzeichnen. Einige Hennen mit etwas kleinen Tupfen in Binden, Rücken oder Brust wurden zurückgesetzt. V und 2xhv an Schumann.
Erfreulich auch die schöne Kollektion von 17 Silbersprenkel. Nur 3 Tiere erhielten die Note g. Die Hähne noch eleganter und länger im Rücken, sowie fertiger im Abschluss. Auch Tiere mit leichtem gelb wurden zurück gesetzt. Die Hennen mit besten Formen in richtiger Größe. Einige Hennen mit bester sauberer, silberweißer Grundfarbe, leider aber mit Wünschen in der Brustzeichnung. Auch sollten einige Hennen noch klarer in der Sprenkelzeichnung mit den schmalen schwarzgrün glänzenden Wellenbändern sein. Die Ohrscheiben könnten etwas größer und dicker sein. Große Fortschritte sind bei diesem jungen Farbenschlag in den letzten Jahren zu verzeichnen. V und hv an Seelhorst. P.R. H. Imbusch.
Die 20 Goldsprenkel zeigten sich in Form, Farbe, Sprenkelung und Kopfpunkten in sehr guter Verfassung. Durch Einkreuzung mit den Großen könnte das eine oder andere Tier etwas zarter sein. In den Hauptrassemerkmalen sind alle Tiere aber schon stark verbessert worden. Die Wünsche lagen hier in der Körperhaltung (etwas waagerechter) und die Hähne in der Besichelung - reifer. Der 1.0 in Käfig 173 war von der Größe, Farbe und Standhöhe ein feiner Vertreter, sollte jedoch etwas waagerechter in der Körperhaltung sein. (hv Friedrichs). Die 0,1 waren in den Rassemerkmalen sehr gut, auch hier einige Tiere etwas zarter im Körper und waagerechter in der Körperhaltung. Eine feine 0,1 konnte mit Recht die Note V erzielen. (V Friedrichs). In Käfig 178 eine feine Formhenne mit prima Farbe und
Sprenkelung, leider konnte sie mit dem Kamm keine höhere Note erreichen, Schade! Man kann sagen, dass die Züchter auf dem richtigen Weg sind und sehr viel erreicht haben. PR. P. Hellmann.
Die einfarbigen Farbenschläge begannen mit einer recht erfreulichen Zahl von 48 Schwarzen Zwergen, die begeistern konnten. Die Hähne aufgrund des noch etwas frühen Termins zum Teil noch unfertig.
Leider zeigten einige Hähne mit bester langer Form, schönen Köpfen mit dicken Ohrscheiben und lackreicher Farbe, leichte Falten in den Kehllappen. Die Kehllappen bereiten auch bei weiteren Tieren immer wieder Probleme. Einige weitere Hähne sollten etwas waagerechter im Stand stehen. Nur selten waren Wünsche bei den Kämmen und Ohrscheiben zu vermerken. hv an Holst. Die Hennen in diesem Jahr wieder in großer Breite eine Augenweide. Mehrere Tiere mit schönen langen, gestreckten, freistehenden Formen bei bester Farbe und Lack waren zu bewundern. Die beiden V Hennen von Jansen und Holtgräfe kamen dem Zuchtziel sehr nahe. Aber auch die weiteren hv Hennen von Holtgräfe 2x, und Jansen standen diesen kaum nach. Einige hochfeine Hennen mit bester Form, und fester Feder sollten nicht kräftiger sein. Hennen mit zu tiefem Stand, fehlendem Lack, bläulichen oder dünnen Ohrscheiben oder rauer Federstruktur wurden zurückgesetzt.
Da in diesem Jahr leider keine Weißen gemeldet waren, bildete eine große Kollektion von 21 „Blaugesäumten“ den Abschluss. Hierbei ist besonders hervorzuheben, dass innerhalb von 4 Jahren die Änderung der MB von blau auf blaugesäumt fast umgesetzt ist. Sollten doch zuvor die Tiere keine Säumung aufweisen, so ist sie nun gefordert. Die Hähne konnten farblich und in Säumung gefallen. Überragend der hv Hahn von Haubrich, der eine Idee zarter sein sollte. Bei den Blauen waren die Kehllappen häufiger zu beanstanden. Die Hennen alle in der gewünschten Größe mit noch unterschiedlicher Farbintensität. Einige Hennen zeigten schon ein sauberes taubenblau, die aber in Farbe und im Saum etwas dunkler sein sollten. Andere Hennen mit bestem Saum zeigten einen leicht rußigen Ton in der Grundfarbe. Ein besonderer Dank gilt den Züchtern für diesen großen Fortschritt in der kurzen Zeit. V an Lechtenfeld und hv an Land. P.R. A. Schumann.
Ein besonderer Dank gilt den Ausstellern, dass sie auch in diesem Jahr wieder, nach den Rückschlägen aufgrund der Vogelgrippe, recht zahlreich ihre Tiere gemeldet haben und es ihnen gelungen ist, den hohen Zuchtstand zu erhalten bzw. zu verbessern.
Meister im S.V. wurden auf Silberlack: A. Schumann mit 574 P., R. Bechtold mit 571 P., W. Osterloh mit 570 P.; Goldlack: A. Schumann 573 P., B. Haubrich 572 P.; Goldsprenkel: H. Friedrichs 570 P.; Silbersprenkel: P. Seelhorst 569 P.; Schwarz: G. Jansen und H. Holtgräfe je 572 P.; Blaugesäumt: R. Lechtenfeld 568 P.
Leistungspreise auf 10 Tiere: Silberlack:1. A. Schumann 953 P, 2. R. Bechtold 947 P., 3. R. Bönig 943 P. 4. K. Burkhardt 940 P.; Gold: B. Haubrich 945 P.; Goldsprenkel: H. Friedrichs 942 P.; Silbersprenkel: F. Hanner 942 P.; Schwarz: 1. H. Holtgräfe 949 P.,2. H.H. Holst 942 P.
Allen Erringern herzliche Glückwünsche.
HSS der Züchter des Zwerg Hamburger Huhnes 2006
Die diesjährige HSS fand anlässlich des 100. Jubiläums des GZV Großseelheim am 30.Sep. bis 1. Oktober 2006 in der Markthalle in Kirchhain in Verbindung mit der HSS des Hamburger Huhnes statt. Aufgrund der Vogelgrippe Problematik wurde der ursprüngliche Termin um 6 Wochen vorgelegt, um einer erneuten Absage der SS wie im Vorjahr vorzubeugen. Leider hat sich dieser sehr frühe Termin als nicht hilfreich erwiesen, da mehrere Züchter ihre unfertigen Tiere nicht meldeten und die Tiere insbesondere die Hähne fast alle noch unfertig waren. Es konnte trotzdem noch ein zufriedenstellendes Meldeergebnis von 163 Tieren aller 7 Farbenschläge verzeichnet werden. Ein besonderer Dank gilt dem Zuchtfreund Karl Heinz Schmidt und seinen Freunden des heimischen GZV Großseelheim für die vorbildliche Organisation der Ausstellung und des Beiprogramms.
Auch in diesem Jahr konnten wir wieder eine überragende Qualität der gezeigten Tiere bewundern. Aufgrund des sehr frühen Termins, insbesondere für Zwerg Hamburger, waren viele Tiere noch nicht in vollster Ausstellungs-Kondition, was aber ihren Wert nicht minderte. Insbesondere bei den 29 gezeigten Silberlack Hähnen fehlte die Fertigkeit. Weiterhin gefestigt und vielleicht sogar leicht verbessert die schönen langen Formen, die typischen lebhaften Hamburger Köpfe mit zum Teil besten Ohrscheiben und glatten Kehllappen. Nur selten mussten die Grundfarbe und Zeichnung beanstandet werden. Bei etwas mehr Reife im Schwanz wäre sicherlich die Benotung bei mehreren Tieren deutlich höher ausgefallen. Hv an Burkhard und Friedrichs. Eine außerordentlich gleichmäßige Kollektion von 51 Silberlack Hennen präsentierte sich dem Preisrichter und den Besuchern. Hier konnten höchste Ansprüche angesetzt werden. Nur in Kleinigkeiten unterschieden sich die herausgestellten Tieren mit den typischen Merkmalen „ Edel, anmutig, elegant mit bester Farbe, klarer Zeichnung und breiter Feder. Einige Tiere mussten wegen zu tiefem Stand, noch unklarer Zeichnung oder Sporenansatz zurück gesetzt werden. Auch sollten die Ohrscheiben noch sauberer und dicker bei mehreren Tieren sein, sicherlich noch eine Folge des sehr frühen Termins. Überragend die V Henne von Schumann mit bester langer Form, freiem Stand, feinem Kopf mit dicker weißer Ohrscheibe, bester Grundfarbe und trotz großer runder Tupfen noch vollkommen klarer Zeichnung. Auch die weiteren hv Tiere von Burkhard 2x, Bechtold, Friedrichs und Schumann überzeugten insbesondere durch ihren freien Stand mit bester Form sowie sauberer Farbe mit offener Zeichnung. Der zweitstärkste Farbenschlag, die Zwerg Hamburger Goldlack überraschten auch in diesem Jahr wieder mit überzeugender Qualität. Bei den Hähnen keine Ausfälle in Form, Farbe und Kopf. Sehr erfreulich die stark verbesserte Tupfung in der Brust. Leider fehlte auch hier bei allen Hähnen die Reife. Beachtenswert der 1.0 mit bester Farbe, guter Feder und Zeichnung mit hv bewertet von Uhl. Einige Hennen zeigten sich stark verbessert in der Tupfenzeichnung, in den Köpfen und den Ohrscheiben. Eine herausragende Vertreterin von Gudrun Schönthal mit überragender Farbe bei guten Tupfen erhielt die Note V. Auch die hv Henne von Haubrich zeigte eine sehr schöne Zeichnung. Tiere mit unzureichender Brustzeichnung wurden zurückgestellt. Insgesamt wirkte die Kollektion etwas unterschiedlich in der Größe. Farblich und zeichnungsmäßig stark verbessert die Goldsprenkel. Sehr schön die schwarzgrünen Wellenbänder im gewünschten Verhältnis 1:1. Die beiden überragenden hv Hennen von Friedrichs könnten im Stand eine Idee waagerechter stehen insbesondere aber dann, wenn sie in ihrer lebhaften Art zu aufgeregt sich zeigten. Die Silbersprenkel mit feiner sauberer Grundfarbe mit Ausnahme eines 1.0, der einen ganz leichten Anflug zeigte. Stark verbessert die Halszeichnung, ein in der Vorjahren immer wieder zu beanstandender Fehler. Die Hennen sehr ausgeglichen in der richtigen Größe, guten Köpfen und verbesserter Lauffarbe. Die hv Henne von Friedhelm Hanner mit bester waagerechter Form, schönem freien Stand, sowie vollkommen sauberer weißer Halsfarbe wünschten wir, wie auch einigen weiteren Hennen, eine etwas gleichmäßigeren Wellenbändern. Die Schwarzen mit einer sehr ungleichmäßigen Kollektion haben wir schon besser gesehen Der erste mit hv herausgestellte Hahn der ZG; Holst mit bemerkenswertem Kopf, bester breiter lackreicher Feder sollte im Übergang etwas fertiger sein. Einige weitere Hähne mit zum Teil groben Köpfen, abfallender Rückenlinie und unzureichenden Übergängen wurden zurückgesetzt. Die Hennen konnten mit guter Form und feinen Köpfen gefallen. Tiere ohne Blüte und fehlendem Lack wurden zugesetzt. Der weiße Farbenschlag mit beachtlicher stark verbesserter Form zeigte sich noch nicht in vollster Blüte. Auch sollten einige Tiere etwas fester in der Feder sein. Überragend die Silberweiße Grundfarbe bei allen Tieren. Die Lauffarbe sollte bei einigen Tieren noch intensiver sein. Eine sehr schöne Formhenne mit feinem Kopf von Bach wurde mit hv belohnt.
Den Abschluss bildeten 7 recht ansprechende Blaue. In Form konnten die Tiere sich sehen lassen. Die Farbe könnte bei den Hennen etwas kräftiger sein und im Saum ausgeprägter. Sehr schön der hv Hahn von Haubrich.
Ein besonderer Dank gilt den Züchtern und Ausstellern, dass sie auch in diesem Jahr wieder zu dem erfreulichen Zuchtfortschritt beigetragen haben.
Meister im S.V. Silberlack: Klaus Burkhard und Anton Schumann je 573 P., Rudolf Bechtold 569 P.; Goldlack: Bruno Haubrich 569 P.; Goldsprenkel: Heinrich Friedrichs 571 P., Silbersprenkel: Friedhelm Hanner 568 P.; Schwarz: ZGM Holst 570 P. Weiß: Hermann Bach 568 P.; Blau Bruno Haubrich 563 P.. Leistungspreise auf 10 Tiere: Silberlack: 1. K. Burkhard; 2. A. Schumann ; 3. R. Bechtold; 4. Erika Hanner; 5. V. Freitag. Goldsprenkel: H. Friedrichs; Silbersprenkel: Friedhelm Hanner; Schwarz ZGM Holst, Weiß H. Bach. Die 34. HSS hat trotz des frühen Termins wieder einmal den hohen Zuchtstand in allen Farbenschlägen dokumentiert und hat den Ausstellern und Besuchern viel Freude bereitet. Die HSS 2007 findet am 20./21.Oktober 2007 in Hagen i.T. bei Osnabrück unter Mithilfe unseres Mitglieder Heinz Imbusch statt.
HSS der Züchter des Zwerg Hamburger Huhnes Weißbach 2005
Die HSS wurde leider von den Behörden wegen der Gefahr der Vogelgrippe abgesagt werden
HSS der Züchter des Zwerg Hamburger Huhnes Hoya 2004
Die Hauptsonderschau fand zum 5. Mal nach 1977, 1985, 1991, und 2000 in diesem Jahr wieder in Hoya statt. Überrascht waren die beiden Organisatoren des S.V. Heinrich Friedrichs und Anton Schumann über die große Meldezahl. Es konnte das 2. größte Meldeergebnis einer Sonderschau erreicht werden. 29 Aussteller zeigten 326 Tiere in allen anerkannten Farbenschlägen. Auch hatte der Ehrenvorsitzende des Holländischen Zwerg Hamburger Clubs Ben Schurink seine Tiere in Hoya gezeigt. Viele schöne Stunden konnten die Zuchtfreunde bei Besichtigungen der Papierfabrik und dem bekannten Bücker Dom, sowie auf dem gemütlichen Züchterabend verbringen. Die Zuchtfreunde des GZV Hoya hatten wieder eine mustergültige Schau aufgezogen, dafür gilt Ihnen ein besonderer Dank.
Die Qualität auf der 33. Hauptsonderschau konnte wieder mehr als überzeugen. Die 50 Silberlack Hähne zeigten sich von ihrer besten Seite und dokumentierten den sehr hohen Zuchtstand. Sehr fein die schönen langgestreckten Formen mit den edlen Köpfen und einer sauberen silberweißen Grundfarbe. Deutliche Verbesserungen waren bei den Kehllappen zu registrieren, wenn auch hier noch kleine Zugeständnisse zu machen sind. Kleine Falten im Ansatz sind zu akzeptieren. Stark verbessert die Zeichnung mit schönen Tupfen und klareren Binden sowie einer zarten klaren Hals und Sattelzeichnung. Überragend die beiden sehr feinen V Hähne die insbesondere durch einen freien Stand und langer Form begeisterten, ebenfalls sehr fein in Farbe und Zeichnung. Tiere mit eckiger Form, zu groben Köpfen, stark faltigen Kehllappen, unzureichender Halszeichnung oder unsauberer Farbe wurden zurückgesetzt. 2xV an Bechtold, 2x hv Schumann. Eine mehr als schwere Aufgabe für den Preisrichter, die sehr gleichmäßige Kollektion von fast 100 Silberlack Hennen in bester Ausstellungskondition, gerecht zu bewerten. Aus vielen Zuchten konnten wir Spitzentiere bewundern und nur durch Kleinigkeiten unterschieden sie sich, sodass höchste Maßstäbe angelegt werden konnten.
Die 3 sehr prächtigen V Hennen mit den typischen Merkmalen „Edel, anmutig, elegant, mit prächtigem Farbenspiel“ waren eine Augenweide und haben auf ganzer Linie überzeugt. Aber auch die weiteren herausgestellten hv Hennen begeisterten mit besten langen eleganten Formen und klarer sauberer Farbe und Zeichnung. Bei strengster Bewertung brauchte nur 19 mal die Note gut vergeben werden. Als Mängel oder Wünsche waren fehlende Kondition; noch klarere Bindenzeichnung, leichte Brustsäumung, kleine Kammfehler oder zu tief im Stand, zu vermerken. V an Fromme, Rollmann, Schumann. Hv an Bönig, Burkhardt, Friedrichs, 2 x Osterloh, 4 x Schumann. Auch die 47 Goldlack zeigten sich ebenfalls von ihrer besten Seite. Überraschend mehrere Hähne, mit stark verbesserter Form und mit der richtigen Größe. Auch in der Farbe und Zeichnung waren sie sehr gleichmäßig. Nur selten mussten Tiere wegen zu dunkler Halszeichnung oder einem Dreiklang in der Farbe angesprochen werden. Bemerkenswert bei diesem Farbenschlag die vollkommen glatten Kehllappen, eine kleine Falte im Ansatz ist schon die Ausnahme. Die 3 heraus gestellten Tiere überzeugten insbesondere durch ein volles festes Federkleid mit bester Besichelung. Mehrere Tiere mussten wegen zu grober Köpfe, unfertiger Besichelung und mangelnder Rückenlinie zurückgesetzt werden.1xV und 2xhv an Rehse. Die Hennen dagegen sehr gleichmäßig in Form und stark verbessert in Farbe und Zeichnung. Insbesondere die sonst so häufig zu beanstandende Brustzeichnung konnte gefallen. Leider fehlte bei einigen die Kondition und Fertigkeit. Auch musste hier und da die Form beanstandet werden. Leider lassen sich die vollkommen runden Tupfen in den Binden nicht verwirklichen, da die Federn im Flügel aufgrund der Grundfarbe gold / schwarz jeweils einseitig schwarz und gold sind. Erste Erfolge züchterischer Arbeit zeigen bei einigen Tieren schon Tupfen. V an Haubrich, hv an Bönig und 2x Schumann. Die Goldsprenkel leider nur von einem Züchter mit stark verbesserten Hähnen in der Farbe und Zeichnung sowie im Kopf. Einige dürften etwas zarter im Körper sein, sowie im Schwanz etwas flacher tragen. Hv an Friedrichs. Die Hennen mit sehr feinen langen eleganten Formen und bester sauberer Farbe, Zeichnung und Bänderung. Einigen wünschten wir etwas zartere Kämme und dickere Ohrscheiben. V und hv an Friedrichs. Ein großer Zuchtfortschritt war bei dem noch jungem Farbenschlag den Silbersprenkel, mit 27 Tieren zu verzeichnen. Mehrere Hähne zeigten schon die gewünschte saubere Grundfarbe und klare Zeichnung. Die Form könnte noch eleganter sein. Tiere mit gelblicher Grundfarbe mussten zurückgesetzt werden, ebenfalls zu grobe Köpfe waren zu beanstanden. hv an Hanner. Die Hennen gefielen besser in der Form, auch farblich waren deutliche Fortschritte zu verzeichnen. Ein großes Problem bereitet noch die Bänderung in der Brust. Hier konnte insbesondere die feine V Henne von Seelhorst voll überzeugen. Tiere mit leichtem gelben Anflug wurden zurückgesetzt. Nur 58 Schwarze, einschließlich der Jugendgruppe, stellten sich dem Preisrichter. Wir haben schon die doppelte Tierzahl auf den letzten Hauptsonderschauen gesehen. Die Hähne mit bester Farbe, viel Lack, ausschließlich fast glatten Kehllappen und schönen großen, runden und dicken Ohrscheiben. Einige Hähne sollten waagerechter in der Form stehen und etwas länger im Rücken sein. Bei einigen Tieren wünschten wir uns eine vollere Schwanzpartie, eine festere Flügelhaltung oder zartere Kämme mit dem gewünschten leicht ansteigenden Kammdorn. V an Holst und hv an Holst und Jansen. Bei den Hennen sahen wir einige sehr schöne lackreiche Tiere mit feinen Köpfen und Ohrscheiben. Tiere mit zu geringem Lack, zu tiefem Stand oder schlechter Kammdornführung wurden zurückgesetzt. V an Holtgräfe, hv an Lechtenfeld. 10 Weiße von höchster Qualität waren noch etwas jung. Alle Tiere mit bester Form bei noch annehmbarer Größe und sehr sauberer silberweißer Grundfarbe, sowie schönen Köpfen konnten gefallen. 2 x hv an Bach. Den Abschluss bildeten 18 hochfeine Blaue. Hier konntedie neue Änderung der MB schon recht gut umgesetzt werden. Nach der neuen MB wünschen wir ein dunkles Taubenblau mit leichter Säumung. Hier konnten schon im ersten Jahr sehr erfreuliche Fortschritte verzeichnet werden. Die Hähne konnten in Farbe und Zeichnung voll überzeugen. Ein sehr feiner Hahn mit bester langer Form, feinem Kopf, wunderbarer Farbe und Zeichnung konnte verdient die Höchstnote erringen. Auch weitere Hähne überzeugten durch beste Farbe und Zeichnung. Einige mussten wegen zu großer Kämme und unfertiger Schwanzpartie zurückgesetzt werden. V an Land. Weitere Henne bestachen durch eine lange elegante Form und bester Farbe sowie schönen Ohrscheiben. Einige weitere wirkten aufgrund der bisherigen Zuchtrichtung etwas hell. Wünschen wir diesem schönen Farbenschlag auch weiterhin eine positive Entwicklung. Ein Glückwunsch gilt den vielen erfolgreichen Züchtern, die wesentlich zu dem großen Zuchtfortschritt beigetragen habe
Meister im S.V. wurden auf Silberlack: A. Schumann 577 P., R. Bechtold 575 P., R. Bönig 571 P., H. Friedrichs 571 P., Goldlack: B. Haubrich 571 P., W. Rehse 568 P., Schwarz: H. H. Holst 569 P., G. Jansen 562 P., Weiß: H. Bach 569 P., Goldsprenkel: H. Friedrichs 574 P., Silbersprenkel: F. Hanner 570 P.
Die 33. HSS war wieder der Höhepunkt der Ausstellungssaison 2004 und wird den Ausstellern und Besuchern sicher noch lange in bester Erinnerung bleiben.
Anton Schumann