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Leipziger NEUSEENLAND Eine Landschaft, aus der Hinterlassenschaft des Braunkohleabbaues entstanden, schöner und interessanter als die früher eher langweilige und öde Kultursteppe der Leipziger Tieflandsbucht. Dazwischen lagen 100 Jahre Tagebaubetrieb in immer neuen und größeren Aufschlüssen, eine Verschandelung und Verrußung der Landschaft mit zahlreichen Brikettfabriken, Kraftwerken und anderen Großbetrieben der Braunkohlewirtschaft. Die das Land durchziehenden Flüsse waren zu Abwasserkanälen verkommen. Entsprechend sah es in den Leipziger Auenwäldern aus, der typische Bärlauchgeruch des Sommers war vom Gestank der Abwasserlast der Flüsse überdeckt. Das Flusswasser sah rötlichbraun-lila aus und stank nach Chemie.
Beginnend mit der planmäßigen Ufergestaltung des Kulkwitzer Sees am westlichen Stadtrand der Neubausiedlung Leipzig-Grünau für 100 000 Einwohner setzte die Renaturierung ausgekohlter Tagebaue ein. Das war, obwohl schon damals ob seiner Größe bewundert, nach den derzeitigen Großseen eher ein kleiner Versuch. Die großzügige Umgestaltung gleich mehrer Tagebaue um Leipzig, des Cospudener Sees, des Markkleeberger Sees, des Störmtaler Sees, des Zwenkauer Sees und zahlreicher weiterer im Süden der Stadt, dazu die der Tagebaue im Norden, also des Schladitzer und des Werbeliner Sees, dazu des Bitterfelder Meeres und seiner umliegenden Seenlandschaft setzte allerdings erst nach der Wende ein. Hier nun eine kleine Bilderfolge: Der Cospudener See
Soviel vorerst zum Cospudener See. Der Schladitzer See Im Norden von Leipzig ist der Schladítzer See praktisch fertig geflutet und gestaltet. Zwei Badestrände sind in Betrieb mit Parkplätzen, Bewirtschaftung, Bootsverleih.
------------------------------------------- Wird fortgesetzt
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