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Ein
grünes Band durchzieht Der Leipziger Auenwald
Der Auenwald, einst Ausbreitungs- und Überschwemmungsgebiet der drei auf Leipzig zulaufenden Flüsse (Weiße Elster, Pleiße und Parthe) und der dann zur Saale südlich Halle/S strebenden (Luppe, und Weiße Elster) ist heute ein immer noch weitgehend natürlicher Waldstreifen mitten durch die Großstadt Leipzig. Heute wird der Auenwald begrenzt durch die Seenlandschaft im Süden, als Rest des ehemaligen Braunkohlebergbaues im Bornaer Revier und im Nordwesten durch die Seen des ehemaligen Reviers Merseburg-Ost westlich der A9. Hier sollen Bilder erscheinen, die ich auf meinen Radtouren eingefangen habe: Erstes Frühlingsahnen im Februar Eine "Bereicherung" des natürlichen Wildbestandes stellen die Nutrias dar. Sie haben die Gelegenheit des August-Hochwassers 2002 genutzt und sind aus einer Pelztierfarm in die Freiheit der Wald- und Wasserlandschaft der Auenwälder umgezogen:
Während das Erscheinen der Schneeglöckchen im Auenwald noch einigermaßen zeitgerecht war, beeilten sich die MÄRZENBECHER im Frühjahr 2007 ganz besonders. Sie erscheinen nach "normalen" Wintern meist erst deutlich NACH der Mitte des Monats:
Noch lässt das Dach des Auenwaldes genügend Licht bis zum Boden. Die Frühjahresblüher müssen sich aber beeilen, denn bald ist ihre große Saison auch schon wieder vorbei:
Sie alle werden demnächst kämpfen müssen. Kämpfen um etwas Licht, um die wenigen Sonnenstrahlen, die dann noch bis zum Boden dringen. Für den Lebenskampf und den Sieg über alles Ungemach möge auch dieser Baum stehen. In den Sechzigerjahren des 20. Jahrhunderts knickte ihn ein Sturm. Er lebt und wächst bis heute, treibt jedes Jahr neu aus: Ende März 2007 bricht der Frühling wirklich aus: derweil breitet sich der Bärlauch aus. Blüht noch nicht, aber verbreitet schon den typischen Leipziger Auenwaldgeruch:
Teile des Auenwaldes, so z.B. die sog. Burgaue zwischen Böhlitz-Ehrenberg und Lützschena, sind sogar Naturschutzgebiete. Dort findet man jetzt im Frühjahr noch viele andere Frühblüher, ehe auch hier sommerlich "abgedunkelt" wird:
Derweil im mittlerem, parkartigem Teil, die Magnolien blühen
gibt es im Norden eine Begegnung zweier animalischer Fortbewegungsmittel: Nachdenklich stimmt es mich immer wieder, wenn ich die Reste eines großen Baumlebens sehe:
Gleich zwei Tierparks kann man auf einer Tour im Auenwald erleben, und etwa 7 km südlich davon, immer an Flussufern entlang der sog.
Noch wenige km weiter südlich ist man schon am Cospudener See angelangt, einer der vielen in den letzten Jahren entstandenen Seen in der Leipziger Tieflandsbucht, die vom Ende des hier einst (bis 1990) noch florierenden Braunkohleabbaues zeugen: Hier, südlich von Leipzig, beginnt das eigentliche "NEUSEENLAND", eine Seenplatte, die ihre Entstehung dem Braunkohleabbau verdankt. Einige Tagebaue sind noch in Betrieb, ein modernes Großkraftwerk auch, aber schon überwiegt die weitgehend natürlich gestaltete Seenlandschaft. Mehr darüber in einer besonderen Seite. -------------------------------------- -----------------Hier jedoch noch eine kleine Folge über den Leipziger Auensee.
Sie gehört zum Auenwald und zum Auensee: Die Parkeisenbahn
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