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Der Blick zum gestirnten Himmel hat mich stets fasziniert. Ein astronomisches Fernrohr eröffnete den Blick in die Weiten des Universums, in Zeiten, lange vor uns

Leider ging dieser Traum zu Ende, einfach weil es in der Umgebung der Großstadt Leipzig nachts nicht mehr richtig dunkel wird.


Am rechten unteren Bildrand ist deutlich die Aufhellung durch den Flughafen Leipzig-Halle zu sehen
Die Aufnahme entstand mit meiner Praktika und einem überlichtstarken (1:1,5) Objektiv, dazu höchstempfindlichem Film und einer sehr langen Belichtungszeit. Fast zu lang, denn an den etwas schwächeren Sternen ist schon auch die Wirkung der Erddrehung zu erahnen

 


Diese Aufnahme entstand ebenfalls mit der Kodak Z710, f/3,2, 8 sec, 400 ISO Sie zeigt aber auch die Grenzen
"normaler" Kameras auf:
nur wenige Hintergrundsterne kann man erahnen.

Nun einige Bilder, von großen Sternwarten aufgenommen, mit einer Technik, die dem Amateur ohnehin nicht zur Verfügung steht. Natürlich nur als LINK. Werde mich doch nicht mit fremden Federn (Bildern) schmücken.

Diese ermöglicht es auch, die FARBIGKEIT des Universums darzustellen, die unseren auf Farbreize bei schwacher Helligkeit nicht reagierenden Augen bei der direkten Beobachtung praktisch verborgen bleibt. Direkt können wir nur schwache Farben bei einigen Planeten erkennen. Das war's aber dann auch schon.

Hier noch einige LINKS zu schönen Bildern großer Sternwarten:

NGC 1313   Ein Sternhaufen mit zahlreichen Galaxien im Hintergrund

Ferne Galaxien eime von der Kante (NGC1055), eine vom Pol gesehen (M77)

Gürtelsterne des Orion: Alnitak, Alnilan und Mintaka inmitten des Oriionnebels

NGC 602 , ein Gas- und Staubnebel, im Hintergrund weitere Nebel, das sind aber Galaxien, also ferne
                   Sternsysteme

Fernste Galaxien Auffallend ist die "Sternleere" zwischen den Weltsystemen, wo doch eigenlich der
                               Himmel überall taghell sein müsste.(?) Ist das Weltall doch nicht unendlich, sehen wir 
                               hier bis an den "Rand"?.Oder sind es nur Dunkelwolken, die den weiteren Blick
                               versperren?

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Wenn es auch keinen für uns Amateure nutzbaren Nachthimmel mehr gibt, die Sonne lässt sich immer noch halbwegs beobachten,

will man nur die Sonnenflecken sehen, ist auch diese Methode geeignet, braucht man nicht einmal eine schwarze Brille

was auch noch den Vorteil hat, dass die ganze Sache bei Tage und sogar oft bei angenehmen Temperaturen stattfinden kann.

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Eine neue Kamera, die
Kodak EasyShare Z710

bringt neue Versuche:


mit 1/3,6 und einem 1/320 sec bei 60(367)mm Brennweite noch etwas


Durch Luftunruhe über der Großstadt leider etwas unscharf.

Am 28.10.2007 ein neuer Versuch mit 1/800, f/7,1 und "nur" 47,7/288mm Brennweite:


Eine fotografische Aufgabe, der meine Digitalkamera  Kodak Z710 nur bedingt gewachsen war. Der enorme Helligkeitsunterschied zwischen sonnen- und erdbeleuchteter Mondfläche und gleichzeitig der geringe Kontrast zwischen der und dem Nachthimmel  ist schwer gleichzeitig abzubilden.

 

Eine Sternbildaufnahme galang mir am frühen Morgen des 19.September 2007:

Ist schon erstaunlich, was die digitale Fotografie leisten kann. Sogar die Farbigkeit einzelner Sterne (z.B. Beteigeuze etwas gelblich, Belatrix etwas bläulich) kommt hervor.

Meine Begenung mit der Venus im Oktober 2007 (ein Schelm, wer Arges dabei denkt!)
In ihrer (fast) größten Elongation war die Sichelgestalt gut zu erkennen und zu fotografieren:

Die große Auflösung mit 3072x2304 erlaubte eine kräftige Ausschnittvergrößerung:

Solche Aufnahmen gelingen nur, wenn man SELBST die Kameradaten eingeben kann. Eine Automatik würde erstens zum Blitz greifen, absoluter Unsinn, oder die Belichtungszeit so hoch schrauben, wenn es die Kamera hergäbe, dass alles im Einheitsgrau verschwände.
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Hier noch mal  ein Bild, im September 2008 aufgenommen. Endlich gelang es mir, Jupiter in Gesellschaft seiner Monde aufzunehmen:

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