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aus/weg/los die nacht ist vorbei die stickige höhle des bettes getauscht mit dem mief des tages und du weißt wieder nicht wie ich in den dunklen stunden neben dir alt geworden und gestorben bin und ich habe keine ahnung von dir und deinem tod dem schlaf in warmer sehnsucht die längst unter meinen gierenden händen verreckt erkaltet ist wie deine lust auf mich das metallische gedröhn des bettes und wieder und wieder liege ich deshalb in der finsternis tausender gedanken gestrandet und mein zug fährt auch an helleren tagen längst in keinen tunnel mehr ein und lediglich ich kämpfe in mir drinnen um dich und uns in diesem eingeringelten zustand mit heruntergedrehten docht und vertrocknetem samen zwischen den fingern dem geruch mensch und deinem atem aus weißem kokon neben mir und auch deshalb lüge ich uns etwas vor taumele solcher art gewichtet von wand zu wand von tür zu tür zum fenster hin in meiner zelle und zurück und ewig neu doch meine hoffnung auf dich so endlos wie ausweglos © 6. juni 2006 michael köhn
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