Drinnen/Draussen


  

Vor den Worten
 
http://ohrenschuetzer.podspot.de hören
 
 

Thema:

''Sarrazin und die Folgen - Hass im Internet?''

Dazu: http://2big.at/bqn

oder

http://www.rp-online.de/hps/client/opinio/public/pjsub/production_long.hbs?hxmain_object_id=PJSUB::ARTICLE::519053&hxmain_category=pjsub::opinio::/tier___mensch

auch

Angst vor Attentat: Polizei räumte Schule in Berlin

Gewalt an Schulen

Der Amoklauf von Erfurt und die Situation an den deutschen Schulen

Schulmassaker von Littleton – Wikipedia

Geplantes Attentat - Amoklauf an Kölner Schule vereitelt ...

Amok an Schulen - Auf der Suche nach dem Attentäter-Profil ...

Fünfzehn Minuten Todesgefahr: Attentat auf eine Schule in Pakistan ...

 

 

 

 

 

Ne Schule mach ich locker...

 

Plot - verkürzt - aus der Sicht des Prot. erzählt:

 

Dieser Typ wusste auch nichts davon dass ich, als ich elf war, von Yussuf auf dem Schulklo in den Arsch gefickt wurde -, wusste der nicht... , so wie ihr es nicht wissen wolltet, Eltern ... War ja auch klar: Yussuf als Machmuts Sohn. Und Machmut der Pate von Neukölln!

Mach uns keinen Ärger, Junge, hast du zu mir gesagt, als ich weinend nach hause kam, wir nehmen das Geld von Machmut, und machen uns einen schönen Urlaub in der Türkei.
Ins Land der Eselficker fahren. Mit fünftausend Mäusen Schweigegeld. Nie!

 

Im Heizungsraum der Schule brummelt gemütlich ein Ölbrenner.

- War ja auch teuer genug - und alles für dieses Kanakenpack, war er entrüstet, - du bist ja fast der einzige Deutsche hier...
- Wir sind drei, sagte ich.
- Drei von 186.

- Wie viel Kanister ich noch brauchen würde, schnappte der Tankwart nach Luft, er müsse den Plastikscheiß sonst nachbestellen. Es muss reichen, sagte ich dem.
- Wofür?
- Für einen Grillabend mit meinen ausländischen Freunden, strahlte ich in an, wie ich noch weiß, und weil er es vor Gericht aussagte - und es in den Akten steht, - die ich schon Hunderttausend mal gelesen habe.
- Mach keinen Scheiß, Junge, das kann ins Auge gehen, sagte der Tanki.
- Ich pass schon auf, sagte ich -, da hatte ich 12 Kanister...

’Weißt du, was die mit einem in der Psychiatrie machen? Die hauen dich mit Drogen voll, bis dir der Sack platzt. Und nicht nur das, - die Birne quatschen sie dir dermaßen voll, dass du nicht mehr weißt, wer du bist. Und das ist deren Scheißtrick: Ohr abkauen bis zum geht nicht mehr...

 

Nach neun Jahren laufe ich mal wieder durch den Kiez.
Früher wohnte ich hier. Berlin Neukölln. Doch Heimatgefühl is nicht, dazu ist zu viel passiert..., und ich bin auch nur da, um ein paar Kleinigkeiten zu erledigen - wie zum Beispiel Machmut... ; doch das später, denn vor allem will ich Mutter und Vater auf dem Friedhof besuchen.

Blumen hab ich nicht. Nur meine Erinnerungen.

 

 

 

Ne Schule mach ich locker...
Romananfang  2007/2009

Nach neun Jahren laufe ich mal wieder durch den Kiez.
Früher wohnte ich hier. Berlin Neukölln. Doch Heimatgefühl is nich, dazu ist zu viel passiert..., und ich bin auch nur da, um ein paar Kleinigkeiten zu erledigen - wie zum Beispiel Machmut, - doch das später, denn vor allem will ich Mutter und Vater auf dem Friedhof besuchen.
... Blumen hab ich nicht. Nur meine Erinnerungen. Außerdem, was sollen Tote mit Blumen?


Auch klar, ich hätte mit der U-Bahn direkt bis vor den Acker fahren können. Wollt ich aber nicht. Wollte zu Fuß. Frei lebende Kanakster sehen. Fuhr deswegen bis Hermannplatz, dann raus. Ab da die Motherfucker runter bis Ecke Leinestraße. Und dann, Mann, auf der Meile, - da kommt Luft in die Lunge, dass einem der Sack bläht wie im Hurrikan. Dazu Knoblauchgestank. Zwiebelodem. Döner pur. Darauf die knalligen Fürze von den zu Dutzenden vor den baufälligen Häusern hockenden Migranten, - wie man die Nation Soziempfänger politisch korrekt nennt. Diese Schmeißfliegen...

‘He, alles im Lack, Alter?'

Einige von denen lassen die Dominosteine fallen, als ich frage, lüpfen ihre Hintern und drücken sich so mächtig einen ab, dass ihnen vor Anstrengung die Glubschen aus dem Kopf zu platzen scheinen. Purer Basedow. Diese Sackratten! Andererseits: Sie mögen mich - denke ich, und wollen es mir auf ihre primitive Art zeigen...
Und ob du es glaubst oder nicht, alle paar Meter immer noch die dämliche Anmache: ‘he, Alta -, Ascheloche, alte Scheiße, gib Handy -, du, - gib Kohle -, gib die Jacke, Alta -, bück dich, damit ich dich ficken kann, du scheiß Tunte... Und alles in Kanaksprak, als wenn über vierzig Jahre Multi Kulti kalte Kacke sind.
Mein Gott, wie ich das alles hasse ...immer wieder... Und um die Loser zu kuschen, zeige ich denen meine Kanone. Handarbeit, das Teil. Echt!
Glaubste nicht? Ey, was meinst du, was man aus Seife und Schuhcreme alles so machen kann, wenn man Zeit hat... Also zeig ich den Rotzern den Ballerer und empfehle: verpiss dich, Ziegenfick, und quatsch mir keine Klinke an die Titte, sonst blase ich dir die Birne weg und du schimmelst schneller als du denken kannst neben deinen Artgenossen...

’Echt, ich sag’s dir, es liegt nicht nur an der Kanone, - es ist der Geruch von Verwesung und Tod an mir. Dieser geile Klapsengestank!'

Und es ist tatsächlich so, dass diese Kretins es riechen können. Ehrlich -, das hängt denen in den Genen, so wie die Eselsmist und Kamelscheiße nie aus den Haaren bekommen, - da können die waschen wen wann und wie die wollen... Und echt, gerade die hier in Neukölln sind in der Evolution noch gar nicht angekommen - und das mit oder ohne Wesenstest vom Tierschutzverein - von wegen Integration, Sozialisierung, - assimilierter Dünnpfiff ist das alles hier. Glaub mir, ich weiß wovon ich rede!

Auch hier - voll die Scheiße, denn auf dem St.Thomas habe ich eine Stunde oder so zu tun um überhaupt das Grab meiner Eltern zu finden. Zwei- dreimal falle ich auf die Fresse, stolpere über umgeworfene Kreuze und gestürzte Engel die in den letzten Zügen liegen, fasse, beim umhereiern im Schrott, in frische Graffitis -, muss durch die Säure in dieser Pisse unendlich husten - und versaue mir prompt die Hose mit Farbe, die rasend schnell von der kotzigen Lake zerfressen wird, wie ich sehen kann. Schließlich trete ich noch voll in einen Haufen Kacke... Es reicht schon wieder!

Mit Glück find ich dann in einem Zelt aus Aldiplaste und Zweigen einen Friedhofsarbeiter, der ne Tüte raucht und offensichtlich menschliche Knochen sortiert, - der so was wie deutsch spricht.
Dieser Typ, ein Affe - etwa in meinem Alter, so eins sechzig groß, mit einem ansehnlichen Morbus Scheuermann, einer mächtigen Gummel als Nase im Gesicht, drunter ein buschiger Bart, spielt, als ich ihn anspreche, doppelte Buchführung durch die Hosentasche -, ich höre förmlich seine Betoneier klickern, obwohl bis Osten noch weit hin ist. Doch immerhin kann er mich mit Gesten und seinem simplen Gestammel auf den rechten Weg bringen. Und das kann nicht jeder von sich sagen. ...ich denke also freundlich über ihn -, denke: - Alter, da hast du aber Glück gehabt - damals - bist davon gekommen. Und ich hoffe, du lobst dafür fünf sechs Mal am Tag Allah und reißt deinen verwarzten Arsch in den Himmel, wie es sich gehört, dafür nämlich, dass du überhaupt so alt werden durftest, wie du jetzt aussiehst...
Und wirklich, gutmütig wie ich bin, lasse ich ihn mit dem Zorrozett auf der Stirn überleben - obwohl die Situation günstig wie selten und ich schließlich deshalb nach Neukölln..., und mein Messer mich auch belatschern will weiter zu machen und ihm zumindest die Klöten...

’Ach, glaub mir - was mich echt stört, auch bei dem hier, dass all diese Idioten auf meine Handschuhe gaffen, statt in meine Fresse, wenn es schon sein muss. Sind Handschuhe an warmen Tagen denn so was besonderes?'

Und als ob die rotzigen Blicke der Motherfuckers nicht genug, grinsen manche von denen auch noch über meine Sprache, - so wie der Typ auf dem U-Bahnhof in Tegel, als ich ihn höflich und nur mal so zum Test frage, wie ich nach Neukölln kommen kann.

‘Du nix deutsch, Alta?', lästert der Nigger, und steckt sich eine an, obwohl hier Rauchen verboten ist.
‘Pass auf, du Plumssack, dass ich dir nicht deine lange Nille abschneide!'

Doch dann lass ich das, weil ich den Zug kommen höre -, vergrößere ihm stattdessen in bester Pulpfictionmanier mit zwei raschen Schnitten meines Butterfly beide Nasenlöcher.

‘Steht dir besser als zuvor, das Teil', sage ich, als er sich die blutende Gurke hält und vor Schmerzen schreit, ‘und besser Luft bekommst du jetzt auch.'

Doch der hört nicht, kreischt weiter, weint, rotzt Blut... Mann -, das ist ja echt ein Tier!

‘Ey, hör mal - Fotze, lass das Jaulen -, dein schleimiger Schwanz ist ja noch dran...', berate ich die Memme durch die offene Wagontür, - bis zum Glück für ihn mein Zug abfährt, denn sonst wäre ich noch mal raus um ihm mein persönliches Zorrozett über die Stirn zu zwiebeln.
Klar, und er wäre ja längst nicht der einzige Kanake, der somit verschönt im Großraum Berlin damit rumläuft; - frag mal den Friedhofsluden und seine tausend beschissenen Brüder...

‘Man lästert nicht über das Unglück und das Aussehen anderer', höre ich Mutter, ‘eventuell haben diese Leute durch dich Schwester oder Bruder verloren.'

‘Und wenn ich seine Eltern gleich mit abgeschwitzt hätte, Mutter, Tote können nicht sprechen', sag ich - und weiß schon in dem Moment, dass es unlogisch ist.

‘...ja, warum bist du denn überhaupt hier?', schreien mich darauf auch gleich die sechsundfünfzig Pisser aus ihren Kisten heraus an...

‘Warum wohl, ihr Vollidioten', brüll ich zurück, ‘genau deshalb, weil ich euch unter die Erde gebracht habe... und das ist gut so, sag ich, wie einst der ehemaligen Bürgermeister, dieses schwule Arschloch, der schließlich an allem Mitschuld hat.'

Ey, kannst du dich erinnern, was die Fotze anlässlich der Wiedereröffnung der Schule nach der Asbestsanierung sagte?: Die Rütlischule war in der Weimarer Zeit vermutlich das bedeutendste Zentrum sozialdemokratischer Schulreform. Hier sollte das Kind als eigenständige Persönlichkeit im Mittelpunkt der Erziehung stehen...’ Wochen später hörte sich das dann so an: Die Polizei-Einsätze hier in der Schule können keine Dauerlösung sein. Es besteht Diskussionsbedarf. ...echt, ich muss heute noch abkotzen.

‘Ach, Junge', höre ich Mutter, ‘hast du denn seit 2006 nichts gelernt?'

‘Was? Wo denn? Da, wo ich bin?'

‘Weißt du, was die mit einem in der Psychiatrie machen? Die hauen dich mit Drogen voll, bis dir der Sack platzt. Und nicht nur das, - die Birne quatschen sie dir dermaßen voll, dass du nicht mehr weißt, wer du bist. Und das ist deren Scheißtrick: Ohr abkauen bis zum geht nicht mehr... Und auch deshalb stehe ich jetzt so angefickt hier, echt, Alte, - mein Leben hat sich so was von ausgeschissen...!'

‘Sei doch nicht gleich wieder so aufgebracht -, an uns denkst du wohl gar nicht, Junge, was? Uns hast du damals nämlich gleich mit umgebracht...'

‘Erzähl nicht son Quatsch', sag ich, - ‘du hast dich fast so gut wie freiwillig vor die U-Bahn geworfen, und Papa hat sich mit Lust und Laune tot gesoffen. Und das alles wegen dieser verlausten Kanakenbrut... Glaub mir, hätten die Penner von Psychoheinis mich nicht weggesperrt, wär das nie passiert!'

‘Sie', sagte der Anstaltspsycho zu mir, obwohl ich erst vierzehn war. Sie -, sie haben einen IQ von 125, sagte der, sie hätten wissen müssen was sie taten, und was darauf folgt.
‘So?'

Andererseits sagte der vor Gericht, dass ich eine Art von Autist bin, Asperger Syndrom - und nur in meinem Jetzt lebe, - und mit Mutter...

‘Kennst du den Tassentalk', fragte ich den.
‘Nein, wer oder was ist das?'
‘Du kannst mich immer zwei mal mehr am Arsch lecken ..., wörtlich.'
‘Finden Sie das witzig?'
‘Nein -, aber es trifft.'
...ich sag’s ja, alles komplette Idioten hier...

‘Ey, sag mal, Mutter, weißt du eigentlich wie oft wir beide dieses Gespräch schon geführt haben? Nein? OK, dann klär ich dich auf, denn deswegen bin ich ja hier, - es ist nämlich heute ein runder Tag, ein Geburtstag, so- zu- sagen... Und glaube es oder nicht: 2999 mal haben wir !genau! dieses! Gespräch! geführt!'

’Gut, du hast recht, nicht so innig, schließlich trennten uns 31,5 Kilometer -, ja, ich habe es mit dem Zollstock auf dem Stadtplan nachgemessen. Und ich habe mindestens jede 2. Nacht die Entfernung zwischen uns nachgemessen; ich hatte nämlich nichts anderes zu tun. Und wenn du denkst, die Entfernung ist mit den Jahren größer geworden, Irrtum, nein -, nichts da, die blieb gleich, - jede 2. Nacht, ...ist 31,5 Kilometer, seit dem du mich verlassen hast... So, und heute nun ist es unser 3000 Gespräch über Schuld und Sühne - und so weiter!’

‘Woher ich die Zahl 3000 weiß? Nichts einfacher als das. Ich habe jedes Mal nach unserem Gespräch einen Punkt auf meine Tapete gemalt, - einen kleinen kreisförmigen Punkt mit Buntstiften.
Ja, Buntstifte waren das Einzige was ich haben durfte; ich war vierzehn, du erinnerst dich? 14! Und hatte !14 verfickte, bunte !Buntstifte! Und nichts weiter! Und mit jedem Punkt, den ich auf die Tapete malte, wurde das Gebäude kompletter. In allen Details. Du kannst dir denken welches...
Einer meiner Therapeuten war der Meinung, ich wäre ein Künstler. Nur, der Idiot weiß bis heute nichts von unseren Gesprächen - und dass die Buntstiftskizze die Schule zeigt -, in der die sechsundfünfzig arabischen Säuger starben. Türken auch. Klar... Dieser Typ wusste auch nichts davon, dass ich, als ich elf war, von Yussuf auf dem Schulklo über Wochen in den Arsch gefickt wurde -, wusste der nicht... , so wie ihr es nicht wissen wolltet. War ja auch klar: Yussuf war Machmuts Sohn. Und Machmut der Pate von Neukölln!'

’Mach uns keinen Ärger, Junge', hast du zu mir gesagt, als ich weinend nach hause kam, 'wir nehmen das Geld von Machmut, und machen uns einen schönen Urlaub in der Türkei.'

’!In!die!Türkei! Ins Land der Eselficker fahren - mit fünftausend Mäusen Schweigegeld! Nie!'

Gut, Yussuf hat letztlich mit seinem Leben gelöhnt. Und das bringt ihn mir hoch...
So, und jetzt bin ich hier, wo er seit langem ist, - und werde mit einem hohen Strahl auf sein Grab pissen. ...ja, von oben herab pisse ich alle tief in die Hölle -, weißt du. Und klar, mach ich, denn darauf habe ich mich Jahre gefreut; - erst pisse ich über ihn, dann über Aische -; ja, über die auch, - hat sich schon lange ausgeliebt, - dann über Petrak, den verblödeten Russen, den Handlanger fürs Grobe, den Kinderschlitzer, dann über die Bande der Kurden, Araber, Libanesen, Neger - auf die drei vier Gelben, all die anderen Wichser...

Ich weiß, es lässt sich mit Pisse nichts endgültig tilgen. Nicht mit Blut und Leben. Mit Rache im Herzen. Ich weiß es seit heute morgen...

‘Woher?'

’Ach Mutter, ich weiß es eben... Ich wusste es schon, als ich damals von der Tanke den Sprit schleppte.'

Wie viel Kanister ich noch brauchen würde, schnappte der Tankwart nach Luft, er müsse den Plastikscheiß sonst nachbestellen.
Es muss reichen..., sagte ich dem.
Wofür?
Für einen Grillabend mit meinen ausländischen Freunden, strahlte ich in an, wie ich noch weiß, und weil er es vor Gericht aussagte - und es in den Akten steht, - die ich schon hunderttausend mal gelesen habe.
Mach keinen Scheiß, Junge, das kann ins Auge gehen, sagte der Tanki.
Ich pass schon auf, sagte ich, - da hatte ich 12 Kanister...

Im Heizungsraum der Schule brummelte gemütlich ein Ölbrenner.
Ein ganz neues Teil, an einem herrlicher Ort. Ich fühlte mich da immer wohl. Und es konnte mich keiner überraschen, - hatte ich mir doch einen Schlüssel besorgt.
...echt, der Hausmeister war ein Idiot. Für mein geheucheltes Interesse an moderner Technik und einer Flasche Korn hatte der mir den Brennerraum gezeigt, - und danach seinen Schlüsselbund vermisst.

Ich lasse mir heimlich neue machen, sagte der, als die Pulle alle war, und wir die Suche nach den Schlüsseln ergebnislos einstellten.
Der Brenner läuft sowieso wie von alleine, da gucke ich nur alle 4 Wochen nach dem Rechten.
Ja, die Computer gesteuerte Technik ist ein Wunderwerk, sagte ich.
War ja auch teuer genug - und alles für dieses Kanakenpack, war er entrüstet, - du bist ja fast der einzige Deutsche hier...
‘Wir sind drei, sagte ich.
Drei von 286.
Is eben ne kleine Schule, sagte ich - und es wird sich alles richten, sagte ich.
Dein Wort in Gottes Ohr, war er zuversichtlich; - so wie du auch, Mutter, du sagtest das auch immer: Gottes Ohr...

Ich meine eher, wir sollten auf seinen Hintern hören, denn eines Tages wird er uns zuscheißen, so wie damals in Thailand mit dem Tsunami..., oder wie ich es tat, als sein verlängerter Arm gegen die Moslembande, - die immer noch gegen unsere Kirchentüren pisst, unsere Frauen Schlampen nennt - und Gott mit Terror tötet.

‘Versündige dich nicht', tut Mutter bestürzt.
‘Keine Angst, Mutter, ich bete täglich drei Ave Maria, - bin frei von Sünde!'
‘Gut so, Junge!'

‘OK, und jetzt gehen wir Machmut suchen, der hat nämlich seine siebenjährige Haftstrafe wegen Drogenhandel schon nach fünf Jahren wegen guter Führung gefinisht und macht munter weiter.
Ich glaub, am leichtesten finden wir die Ratte auf dem Soziamt, denn da besorgt ihm seine Großfamilie das Spritgeld für seinen Kanaksterjeep - und der Arsch kommt immer noch persönlich, um seine versiffte Truppe abzukassieren; also los, Mutter, mach, - pack deine Lumpen zusammen!'

„Zum Abschied noch eins, Sven, Sie müssen heute - bis spätestens einundzwanzig Uhr - wieder hier an der Pforte stehen, sonst ist es mit dem nächsten Tagesausgang Essig“, hör ich den Therapeuten saften, „ ...und wir fangen wieder von Null an. Haben Sie mich verstanden?“

„Aber klar doch, liebster Herr Doktor“, antworte ich, „der liebe Sven hat doch in den neun Jahren seine Lektion gelernt, dass können Sie glauben!“

... ey, Mann, geil, Alter, gleich ist’s so weit, nach neun Jahren Klapse werd ich ma wieder durch den Kiez laufen, - die Kanaken müssen sich echt warm anziehen...

 

‚Und nun du, Mutter ...’

’Nein, ich bleibe hier!’

’Ey, ob du mitkommst oder nicht, Alte ... du bist dabei. Schließlich ziehe ich auch für dich in die Schlacht. In einen Krieg, den ich letztlich von euch geerbt habe, denn ihr habt die Brut damals ins Land geholt die uns jetzt bestimmt und Moscheen in Hochhausgröße baut, um von hoch oben mit krächzender Stimme zum letzten Gefecht aufzurufen. Doch sei gewiss, bevor ich mir den Arsch in Fetzen schießen lasse, nehme ich noch n paar von denen mit ... Punkt!’ 

 

© michael köhn


                                                                                     (Verlag/Agentur gesucht)  

 

                                           

Bild: Michael Köhn

BetreiberInfo: Sie befinden sich in einem Angebot von Michael Köhn
Professor- Wohltmann- Straße 2
29456 Hitzacker (Niedersachsen)
Telefon 05862-987942
Email: m.koehn@literatalibre.de
 

 

  Autor der Romansuche.de

 

Geboren in Berlin, lebt der Autor in Hitzacker/Elbe. Er schreibt Prosa und Lyrik in einem ihm eigenen Stil, - lotet in seinen Arbeiten die Tiefgründe im Menschen aus.  Gedruckt sind Teile seiner Arbeiten in Literaturzeitschriften wie z.B.: Federwelt 36, Asphaltspuren 0, Lesestoff Leipzig 7, Lit.Cafe 3, Federwelt 42, Asphaltspuren 1, Edition Schreib*kraft 2004, Federwelt 61, Edition Schreib*kraft Okt. 2007 Nr. 15 - Prosa. Lerato Verlag Anthologie Dez. 2007 ’Groteske Welt’ - Prosa, usw.  

ISBN13: 978-3-938882-62-1

Seitenzahl: ca.180

Buchformat: A5, Taschenbuch

Erscheinungstermin: 10.Dezember

www.schreibkraft.adm.at 

www.romansuche.de/show.php?autorid=83

oder unter Michael Köhn bei google --->

www.google.de/search?hl=de&q=Michael+K%C3%B6hn&btnG=Google-Suche&meta= 

Neues von der  „schreibkraft"

http://schreibkraft.adm.at 

http://www.literaturcafe.de/bf.htm?/lyrik/soldat.htm  

 

 

kürzer als du denkst

 

eine meuterei

unterscheidet eine meuterei

hier

wie

in einer pissbude

in der nicht gepisst wird

da durch

dass

nicht gemeutert

schon gar nicht gepisst wird

es tröpfelt

lediglich

etwas

 

 

 

egal wo

 

ja

ich

möchte ein star sein

statt stur

ein buchstabe

nur ...

 

 

 

 

die kalte welt

 

wenn ich die zeit abschalte

gehe ich zurück

beginne von vorn

 

wenn ich von vorn beginne

ist der tag da

als ich hätte tot sein können

 

(doch ich bin nur gestorben

das hat mir das leben gerettet)

 

wenn ich jetzt die zeit abschalte

von vorne zurück beginne

gehe ich

 

(ist angst in mir

mich tot zu sterben)

 

spent so many nights

 

 

 

 

dschibuti

 

es war 1976. somalische terroristen kaperten einen mit schulkindern besetzten bus.

nach ergebnislosen verhandlungen kam es zu einem schusswechsel.

fünf terroristen waren sofort tot. der 2. Zug stürmte den bus.

ich war auch da. aus neugier. blieb unverletzt.

denn wer neugierig ist, kann im grunde gar nicht scheitern. der kann nur immer wieder neugierig sein. denn nichts bewahrt einen besser vor enttäuschungen.

also lass den tod kommen. alles andere ist literatur, wenn man so will.

   

 

 

setz dich an den fluss

 

ich habe sechs füße

vier davon mit schuh

2 adidas 2 unbekannt

5 linke ein rechter

die wurden angeschwemmt

wie später alles andere

 

ich warte auf ihre seelen

wenigstens eine

denn zellgewebe usw.

habe ich reichlich

von den schaulustigen

die mich beobachten 

und warte

 

 

 

 

somewhere

 

der mensch ist eine magenschleimhautentzündung

und das leben ist krieg

gibt sich die klinke in die hand macht leer

zündet metastasen in meinem leib

geht in den verstand tötet das bauchgefühl

 

ich habe es dabei ertappt und ausgeschissen

es fühlt sich betrogen und zu tiefst verletzt

nennt sich jetzt hoffnung statt amoklauf

doch man muss den ersten teil nicht gelesen haben

um den zweiten auch nicht zu verstehen 

over the rainbow

 

 

 

 

last night

 

all these years - 

ich hatte die möglichkeit

sie wieder  zu sehen – 

in dieser unwirklichken situation

am jahrestag unserer scheidung – 

an einem sonst vollkommenen tag

vor der kathedrale in palma – 

wo ich reglos verharrend

auf einem sockel posierte – 

einen pappbecher

für die münzen davor – 

sie in begleitung

mit goldkettchen am handgelenk – 

mir einen schein

und ein zwinkern zukommen ließ – 

wie man eine centmünze

in einen automaten einwirft – 

als gegenleistung ich wohl

unser geheimnis bewahren sollte – 

but 

I just smiled

 

 

 

Push up

 

Er sieht die Welt zusammenbrechen

Außerdem verstärken sich die Schmerzen

In der Brust

Er fühlt keinen Puls mehr

Seine Lippen werden violett

Es schlägt das Herz rasend

Die Zunge quillt auf

Trocken der Mund

Und vermutlich hat er auch Prostatakrebs

- Sagt ihm seine Angst

All das wegen dem Rummel um seine Person

Bis er voll auf Koks und so weiter

In getigertem Muskelshirt

Mit erigiertem Schwanz in durchsichtiger Hose

Arschfrei

Die Bühne betritt

- Dort ist er  

Ein Star

 

 

 

 

Vergewaltigt

 

Rhythmisch sein wiegen

Dann kam der Wagen zum Stillstand

Nur ihr Klagen ging weiter

Während es hell wurde

Ich ihn aus ihr herauszog

Das Fenster öffnete

Um den Gummi zu entsorgen

Eine unendliche Kälte

Mich in Winterschlaf versetzte

Schlagzeugwirbel mich weckte

Ich beim Zählen

Jeweils einen Gitterstab übersprang 

your number

 

 

 

 

dunkel

 

Als er fragt

Was ihm fehlt

Sagen sie nichts

Erst in drei Tagen

Lägen Ergebnisse vor

Also geht er

Mit dem ekelerregend Medikament

Im Maul

Das er draußen in den Schnee spuckt

Als Bremsen quietschen

Röntgenaufnahmen durch die Luft wirbeln

Und er meint

Es war falsch

Überhaupt hierher zu kommen

Nur um Blut im Mund zu haben

Erbrochenes auf der Hose

Mutter mit seinen Sachen

In der Hand

Aus der Pathologie kommen zu sehen

 

after dark 

  

alle 2008 michael köhn

 

 

ende der fahnenstange  

 

Sie sind Besucher Nr.

Gratis Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!