amtsgericht

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Stand der Dinge war.

 

Beschluss 16.09.2002 Wechselmodell

 

10.02.2005 Urteil Amtsgericht wurde rechtskräftig. ABR zur Mutter – im Protokoll wurde laut Richter vereinbart 14-tägiges Umgangsrecht für den Vater ( VH am 20.09.2004 )

 

·        versuchte Umgangsvereitelung – Mutter hatte die Kinder seit 08.02.2005 – nach in Krafttreten des Urteils vom 20.09.05 wurde mir mitgeteilt , nächster Umgang erfolgt am 25.02.05. Trotz schriftlicher und mündlicher Bitten, so eine abrupte Umstellung nicht vorzunehmen und hier für die Kinder eine verkraftbaren Umgang zu schaffen hielt die KM daran fest. EA an das Amtsgericht. JA wurde ebenfalls in Kenntnis gesetzt. Sahen aber keine Notwendigkeit hier einzugreifen.

·        am 01.03.05 wurde von der KM mitgeteilt , jetzt geht sie auf Kur, somit werde ich die Kinder zum letzten mal am 04.03.05 sehen, nächster Umgangstag ist der 15.04.05. Wieder JA informiert, auch hier wieder keinen Handlungsbedarf. Wieder EA. Durch die Änderung traten nachweislich massive psychische und körperliche Belastungsreaktionen bei beiden Kindern auf. Wieder JA informiert.

 

·        Nach den Einreichen der EA änderte die KM die Umgangstage. Und verteilte dann nach Willkür auch Tage unter der Woche. Jedoch beide Kinder zeigten weiterhin psychische Belastungsreaktionen, sowohl beim KM und bei KV. Weil auch unter anderem die KM , den Vater immer wieder vor den Kindern schlecht machte.

 

·        Beide Kinder teilten mir immer wieder mit , sie möchten zu den bereits praktizierten Wochenmodell zurück. Dies wurde auch bei der Kindesanhörung vor dem JA am 10.01.05 vom Jugendamt so zur Kenntnisgenommen. Auch hatten beide Kinder im ABR verfahren dies vor Richter und SV geäussert.

 

EA Entscheidung, da zwischenzeitlich Umgänge stattgefunden haben, wurde an der Umgangsregelung festgehalten. Ebenso der Kuraufenthalt genehmigt. Unter Beteiligung des JA.

KM ging nach Umstellung wieder arbeiten, teilweise bis zu 4 Tage die Woche und schob die Kinder zur Oma ab. So dass sie nur noch abends zur Verfügung stand, beide Kinder zeigten wieder heftige Reaktionen. Auch wieder das JA verständigt und den Richter.

 

Verhandlung 06.05.05 Amtsgericht.

 

JA bericht und Empfehlung, beide Eltern sollen zur Beratung, da sonst seelische und körperlicher Beschwerden bei den Kindern zu erwarten seien.

 

 

Alle Fakten, wie den Vater schlecht machen vor den Kindern, fand der Richter zwar nicht schön, ging aber nicht darauf ein.

 

Das Arbeiten der Mutter und das Heraushalten des Vaters und die Umstellung der Regelung, fand er ebenso nicht schön.

 

Ebenso ignorierte er die psychischen Reaktionen der Kinder.

 

Er erklärte mir, dass ich mich mit der Tatsache abfinden sollte, dass die Mutter mit mir nichts zu tun haben will und ich soll endlich die laufenden Kontakte einstellen und alle zur Ruhe kommen lassen. Auf die Frage wie er das meint, da ich seit der Umstellung genau dies gemacht habe, um eben hier Ruhe herein zu bringen. Darauf teile der Richter mir mit, sie stehen doch im laufenden Mailkontakt mit der KM. Ich widersprach dem Richter und bat mir zu zeigen, wer wann welche Mails geschrieben hat. Nachdem er die Mails mit Datum verlesen hatte , bat ich ihn nochmals darauf zu sehen wer Absender und wer antwortet. Nachdem nachgewiesen worden ist, dass die KM die Mails geschrieben hatte und ich lediglich darauf geantwortet hatte, wechselte er wieder das Thema.

 

Dann bat ich ihn über die Schulsituation um seine Meinung , ich erklärte ihm, dass es für die Kontinuität gerade bei der Großen keinesfalls förderlich wäre die Schule zu wechseln. Zudem kennt in dieser jetzigen Schule, jeder unsere Tochter und reagieren und informieren uns auch auf eventuelle Reaktionen. Von der Schulpsychologin bis zum Rektor. Und es nur ein Mehraufwand von ca. 3km für die KM ist.

 

Er wies mich darauf hin, dass im Zeugnis von letzten Jahr die Lehrerin hier schwankendes Verhalten festgestellt habe und es doch Probleme gegeben habe. Darauf hin gab ich dem Richter das Zeugnis vom Februar 2005. Hierin sind keinerlei Auffälligkeiten mehr vermerkt. Er nahm es zur Kenntnis , sagte kein Wort und gab es mir wieder zurück.

 

So in dieser Art ist diese Verhandlung gelaufen. Ich versuchte nochmals darzustellen, das jeder in der Zeit des Wechselmodells festgestellt habe , dass es den Kindern über durchschnittlich gut gegangen ist, selbst die typischen Anzeigen von Trennungskindern waren nicht vorhanden. Und warum er dann gegen die Weiterführung dieses Modells ist.

 

Antwort : „es war schon im Mittelalter so , dass die Männer zur Arbeit gingen und die Frauen das Sagen hatten und da hat sich bis heute nichts geändert. Und ich sollte mich endlich damit abfinden“.

Er sieht in mir schon einen besorgten Vater der sich wirklich um seine Kinder kümmere und auch alles tut, aber es ist nun mal so..

 

Dann sagte er zu mir er gibt mir noch einen Umgangstag, mehr kann er nicht tun, als ich sagte damit ist das Kernproblem nicht gelöst, dann antwortete er sichtlich sauer, dann machen sie eben die Kinder kaputt, nahm sein Diktiergerät sagte „Beschluss.......“ doch dann brach er ab und erklärte uns, dieser wird auf schriftlichen Weg erfolgen , die Verhandlung ist beendet.



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