Stand 04.12.2004
6. Zur Mutter
Meine Frau, die ich ja seit über 15 Jahre kenne, und denke mir hier mir schon ein Bild wiedergeben zu können. Trotz der zur Scheidung geführten Umständen, respektiere ich sie immer als Mutter unseren gemeinsamen Kinder. Nachfolgend sollte nur aufzeigt werden, dass Ihre momentane Denkensweise und ihr impulsives Handeln den Kindern immer wieder schaden wird. Dass alleine ihr Besitzdenken von unseren Kinder und deren Sachen so machtbesessen ist. Was sie unter anderem immer wieder äußert, das es eben ihre Kinder sind.
Hier einige Beispiele
Sie lässt teilweise den Kindern bei der Übergabe zu mir vor meiner Haustüre die Kleidung ausziehen, weil es eben ihre Kleidung ist. Dies hat wiederum zur Folge, dass die Kindern sich manchmal nicht trauen, Kleidung welche von mir ist anzubehalten, wenn sie zur Mama gehen.
Meine Frau holt sich Dinge während meiner Abwesenheit aus meinen Haus ohne mich zu fragen. Sie vertritt den Standpunkt, sie könne jederzeit mein Haus betreten .
Sie erklärte vor Gericht, wie ihre Planung und ihr zeitlicher Aufwand für die Kinder sich darstelle. Sie gab an, sie mache eine Umschulung zum Mediendesigner oder ähnliches (Internet). Somit könne sie dann in einer Art Home-Office die Kinderbetreuung und ihre Arbeit gut in Einklang bringen. Tatsache ist aber, dass nach dem Abschluss, keine dieser Tätigkeiten durchgeführt wurden. Sie suchte sich dagegen immer wieder ganz andere Betätigungsfelder - VHS Neumarkt - als Bedienung usw. Dieses Muster ihrer Handlungsweisen prägte auch ihr Leben, denn im Gutachten ist nachzulesen, dass ihr Leben einen diskontinuierlichen Verlauf zeigte. Sie hatte sehr viele Ausbildungen und Kurse begonnen, diese aber abgebrochen, oder nach erreichen des Zieles nicht genutzt. ( Flugschein - nach Erreichen nicht eine Stunde alleine geflogen)
Augrund dieses Verhaltens wird sie das Ziel, die Kinder alleine zu bekommen solange verfolgen, bis sie es erreicht hat. Dann wird dieses Thema sie nicht mehr interessieren. Im übrigen hat sie dies schon mehrmals anklingen lassen, sie habe bald keine Lust mehr, da sie ja noch ihr eigenes Leben habe.
Genauso nach diesem Muster handelte sie in den letzten zwei Jahren. Alle Planungen ( Urlaub - Ihre Arbeitstermine und Wochenendplanungen) wurden immer nach ihren Vorgaben gehandhabt, Widerspruch oder abweichende Meinungsäußerungen wurden sofort wieder über die Kinder ausgetragen. Die vereinbarte Wochen/Wochenregel wurde mehrfach immer wieder geändert der Wechseltag von Freitag auf Montag oder wieder auf Sonntag verlegt, was natürlich immer wieder die Kontinuität der Kinder durcheinander brachte. Mein Bestreben war immer, soweit irgendwie möglich meiner Frau gerecht zu werden, um negative Reaktionen bei den Kindern zu vermeiden. Aus diesem Grunde habe ich immer meine Planung dementsprechend angepasst. Der Sommerurlaub 2004 wurde von ihr massiv boykottiert und mit Hilfe des Rechtsanwaltes alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Ich gab immer im Interesse der Kinder nach, mit dem Ergebnis, dass ich nicht einmal eine Woche Sommerurlaub mit den Kindern verbringen konnte. Dieses betrifft nebenbei auch meine alleinerziehende Freundin, welche aufgrund des Verhaltens meiner Frau die Termine ihres Sohnes mit dem Vater abstimmen musste und auch hier alle Pläne laufend umgeworfen wurden. Aber dies geschieht eben aus dem gleichen Interesse meinen Kindern nicht zu schaden.
Als ich Freitag den 26.11.04 Grosse Tochter am Handy angerufen habe, so erzählte mir Grosse Tochter am Samstag, wurde ihr beim Telefonieren mit mir, der Mund zu gehalten, weil diese nur mir mitteilen wollte, dass sie morgen sehr bald aufstehen muss ( Mutter musste arbeiten). Da verstand ich auch das Grosse Tochter plötzlich völlig verstört war und warum dann keine normale Konversation mehr zu betreiben war. Meines Erachtens ist dieses Verhalten, nicht nur rücksichtslos den Kindern gegenüber, sondern zeigt wieder nur auf, dass was sie will, tut sie, ohne die Kinder einzubeziehen. Deshalb hatte Grosse Tochter an diesem Wochenende keinen Tag, wo sie ausschlafen konnte. Sonntags mussten die Kinder auch früh aufstehen, weil sie auf den Kindermarkt zum Verkaufen gehen wollen. Bei einer normalen Kommunikation wäre es leicht möglich gewesen, dass ich die Kinder Samstag bis zum Ende ihrer Arbeit nehme und sie dann die Kinder abholen könnte
Dies alles nehme ich so hin, da auch jede Reaktion meinerseits, sie sich angegriffen fühlt und dies dann über die Kinder ausgetragen wird. Dieses Verhalten, das sich ständig abrupt ändert und man nie weiß, wie man heute dran ist, verstärkt natürlich den Handlungsbedarf, hier einzugreifen.
Wie schon beschrieben trat diese Verhaltensänderung nach der Geburt der kleinen Tochter auf. Auch in der ersten Verhandlung hatte ich darauf hingewiesen, dass meine Frau unter Überlastung gelitten hat und leide. Dies alles wurde abgestritten, meine Aussagen wurde dahingehend verstanden, dass ich die Mutter als psychisch krank beurteile. Meine Aussagen wurden aber jedoch im Gutachten bestätigt, dass eine Überlastung vorgelegen habe. Ich habe meine Frau auch nie als psychisch krank bezeichnet, sonst hätte ich niemals einem gleichberechtigtes Modell in irgend einer Form zugestimmt. Ich habe ja keinerlei Probleme mit der Mutter und der Art des Umganges mit mir, mit Ausnahme des beschriebenen Verhaltens den Kindern gegenüber.
Auch mehrere Modelle, zu denen mir die Gutachterin und Psychologen geraten haben, versuchte ich zu vermitteln. 14 Tage / Monatswechsel um mehr Kontinuität bei den Kinder zu schaffen.
Ebenso einen Papatag ( in der Mamawoche für ein Kind und umgekehrt - welches auch im ersten Gutachten vorgeschlagen wurden) verhallten ohne Diskussion. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, egal was ich vorschlage und vorschlagen werde, wird ignoriert, meist sogar boykottiert, weil es eben von mir kommt.
Ebenso beinhaltet auch " ihre " Ordnung, dass wenn ich Papawoche habe, es egal ist ob die Kinder krank sind oder nicht , diese werden zu mir gebracht ( auch mit 40 Grad Fieber ), weil sie eben was anderes vor hat.
Sollte die Mutter der gemeinsamen Kinder den Aufenthalt der Kinder dauerhaft bestimmen können, oder der Lebensmittelpunkt der Kinder würde bei ihr bestimmt, würde dies
Die Mutter der gemeinsamen Kinder teilte sogar im Gutachten selber mit, dass sie mit dieser Regelung ganz gut klar komme, dass sie eine Woche die Kinder habe und in der freien Woche eben ihren Haushalt erledige und ihre Angelegenheiten problemlos erledigen könne.
Es sollte hier nicht unerwähnt bleiben, dass eine Regelung aus meiner Sicht, wie auch immer diese Regelung aussehen mag, zum Vorteil der Kinder sein sollte und es nicht in erster Linie darum geht, dass ein Elternteil mit der Regelung klar kommt oder nicht. Aus den Äußerungen der Mutter innerhalb des Schriftsatzes der SV geht deutlich hervor, dass meine Frau zu keinem Zeitpunkt aus der Perspektive der Kinder argumentiert, sondern ausschließlich ihre eigenen Vorstellungen und Interessen durchsetzten will.
Ungeachtet des zu diesem Zeitpunkt vorherrschenden „Wohlgefallens“ der Mutter im Bezug auf dieses Regelung ergibt sich einhergehend damit aber vor allem, dass sich keinerlei Verhaltensauffälligkeiten bei den Kindern mit dieser Regelung zeigten. Im Gegenteil, selbst innerhalb des Gutachtens und auch vom Gericht wurde festgestellt, dass es beiden Kindern mit dieser Regelung gut geht. Auch der Vorsitzende Richter, legte meiner Frau nahe, ihren Einspruch zurückzunehmen, da auch er selbst der Meinung war, es gehe den Kindern mit dieser Regelung gut. Er müsse aber aufgrund des Gutachten eben ein Urteil fällen , und dieses, für ihn "neutrales Gutachten" besagt eben, dass ein ständiger Aufenthalt für die Zukunft der Kinder besser wäre.