4. Verlauf der Vorgeschichte

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Stand 04.12.2004

 

4.  Entwicklung und Verlauf der Vorgeschichte

Ca. 2 Monate vor der Geburt unserer zweiten Tochter Die kleine Tochter, trat ein völlig anderes Verhalten bei meiner Frau ein, welches aber auch bei der ersten Tochter ansatzmäßig vorhanden war. Bei der ersten Geburt  normalisierte sich das veränderte Verhalten meiner Frau nach ca. 3 Monaten.

Nach der Geburt unserer zweiten Tochter änderte sich dies jedoch nicht.  Das Verhalten meiner Frau empfand ich immer schlimmer. Während meine Frau früher sachlich, ruhig und gemeinschaftlich war, änderte sich ihr Verhalten in einen reinen Egoismus mit einer Tendenz zur uneingeschränkten Selbstverwirklichung.

Meine Frau hatte keinerlei Belastungsfähigkeit mehr, sie schrie und attackierte mit verbalen Ausdrücken, dies auch vor den Kindern. ( Arschloch, Lügner etc....) dies haben teilweise auch die Kinder angenommen, Absprachen wurden nicht mehr gemeinsam getroffen, meine Frau bestimmte fortan, alles was geschehen sollte und setzte ihre Vorstellungen ohne Rücksicht auf die Familie, insbesondere ohne Rücksicht auf die Kinder durch.

Sie nahm Arbeiten an und machte Fortbildungskurse, (welche sie nicht beendete – Mediatorenkurs etc. ), ohne dies in irgendeiner Form abzusprechen oder mich wenigstens in Kenntnis zu setzten, damit man gemeinsam das bis dato bestehende Familienleben hätte neu planen oder ausrichten können. Dies führte immer wieder zu den oben angesprochenen Überbelastungen. Zu dem wurde zu ihrer Erleichterung des Haushaltes, eine Putzfrau und ein Aupair in unseren Haushalt miteinbezogen. Bereits in der ersten Woche, nachdem das Aupair im Hause war, ging sie bereits einer Tätigkeit nach, ohne mich in Kenntnis zu setzten.

Dies habe ich erst gemerkt, als ich zufällig nach Hause kam und das Aupair ( welches der deutschen Sprache kaum mächtig war) mit den gemeinsamen Kindern, alleine vorfand, ohne meine Frau. Unsere Kinder waren damals 7 Monate und fast 1.8  Jahre alt. Hier stellte ich meine Frau zur Rede, da ich es absolut unverantwortlich fand, so eine Situation zu schaffen. Damit sie weiter ihrer Tätigkeit nachgehen konnte, wurde zusätzlich noch eine Babysitterin eingestellt. Egal, was bezüglich der Familie unternommen werden konnte, alles wurde von meiner Frau massiv boykottiert. Sie nahm immer mehr Tätigkeiten an und teilweise bis zu fünf  Tagen die Woche. Obwohl dies aus wirtschaftlicher Sicht  nicht notwendig war.

Des Öfteren spielten sich beim Verlassen der Mutter am Morgen, traurige Szenarien ab. Beide Kinder weinten, wenn ihre Mutter das Haus verließ um ihren Tätigkeiten nachzugehen. So blieb ich zu Hause und betreute die Kinder. Ich bat darauf hin meine Frau, dies in irgend einer Form baldigst zu ändern , da es nicht so weiter gehen konnte. Andernfalls würde ich eine andere Lösung finden,  da diese Situation die Kinder und mich sehr belastetet.

Am nächsten Morgen, gegen 7:00 Uhr war meine Frau und beide Kinder weg. Stattdessen lag ein Zettel in der Küche - " Wir kommen wieder wenn Du ausgezogen bist " Meine Frau hatte um wieder ihren Tätigkeiten nachzugehen, die Kinder kurzerhand zu Freundinnen verbracht. Der Kindergarten  rief mich an und fragte nach dem Verbleib der Kinder , den ich aber nicht wusste. Ich erreichte dann meine Frau auf ihrem Handy und bat sie sofort, die Situation zu bereinigen und diese nicht weiter auf den Kindern auszutragen. Schließlich teilte sie mir dann den Verbleib der Kinder mit. Dies war im November 2001.

Aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit war es mir möglich, die Umstände so zu gestalten, dass ich mich um die Betreuung, Versorgung und Erziehung unserer gemeinsamen Kinder kümmern konnte und sie Aufwachsen zu sehen, was mir sehr viel Freude macht.

Die Selbstverwirklichung meiner Frau dauerte, in der Tendenz weiterhin steigend, an. Es war kein Familienleben und kein Auskommen zwischen meiner Frau und mir möglich, obwohl ich immer wieder versuchte hier entgegenzuwirken und für beide Seiten gangbare Wege zu finden, wie man hier eine Einigung finden kann. Ich bot Ihr zur Entspannung an, Urlaub zu machen oder Wellness etc., auch Arztgespräche bezog ich mit ein , da ich ja auch gesehen habe , das es meiner Frau nicht gut geht. Ebenso wurde einbezogen, dass sie die Firma leiten kann und ich eben die Kinder versorge. Da meine Vermutung eben war, dass sie das Familienleben nicht ausfüllt und sie eben andere Tätigkeiten, bzw. Beschäftigungsfelder sucht. Alle diese Ratschläge und Vorschläge versuchte ich ruhig und in Güte zu vermitteln, denn mir war sehr wichtig, dass beiden Kindern, Vater und Mutter erhalten bleiben. Deshalb nahm ich auch damals alle Demütigungen und Beleidigungen meiner Frau mir gegenüber in Kauf.

Da es zu dieser Zeit keinerlei Streitigkeiten vor oder mit den Kindern gab und wir zumindest in den Erziehungsfragen meist hier eine Meinung waren und zumindest in diesem Punkt doch harmonierten, war bezüglich der gemeinsamen Kinder ein vernünftiger Weg gegangen worden. Dies änderte aber nichts daran, dass meine Frau ihren Alleingang fortsetzte und intensivierte.

Als ich erkannte das dies für meine Person genauso unerträglich war und auch sah, dass meine Frau ebenso unglücklich war, bot ich Ende 2001 eine Trennung an, oder einen gemeinsamen Weg zu finden, welches noch ein Miteinander ermöglicht hätte. Meine Frau jedoch entschied sich weiterhin für ihren Einzelweg, nahm sich heimlich eine Wohnung, obwohl wir zur gleichen Zeit bei der Eheberatung waren, um eventuell eine einvernehmliche Lösung zu finden.

Mitte April plante sie bereits heimlich ihren Auszug (ohne mich und die Kinder darüber zu informieren). Per Zufall, von einer Freundin, bekam ich hier die Information und stellte sie darauf hin zur Rede. Ich versuchte ihr zu vermitteln, was sie damit den Kindern antun werde, wenn diese  vollkommen unvorbereitet,  in eine solche Trennung einbezogen würden. Auch hier wurde wieder die Eheberatung aufgesucht. Doch hier war der Gedanke der Trennung bei ihr schon verfestigt und sie wich davon nicht mehr ab. Deshalb verliefen diese Gespräche auch ohne Erfolg.

Sie teilte mir zwar Ende April mit, dass sie die Wohnung gekündigt habe und mal schauen wolle. So dass sie im Juli 2002 erneut eine Wohnung nahm. Sie teilte zwar jedem mit, wie auch aus dem Gutachten zu entnehmen ist, dass sie es noch ein Mal hätte probieren wollen. Hier bezweifle ich stark, dass dieser Wille und ihre Wohnungs-Kündigung ernst gemeint war, denn die bereits gekauften Möbel und gemeinsame Dinge aus dem gemeinsamen Haushalt ( diese wurde ohne mein Wissen dorthin verbracht) verblieben in dieser ersten Wohnung. Meines Erachtens drängte sich hier stark der Eindruck auf, dass eben eine größere Wohnung, welche im August 02 frei wurde und diese eben besser passen würde, die Kündigung begründete.

In den folgenden Monaten wurde meine Frau immer gereizter, allerdings nicht nur ausschließlich mir gegenüber, sondern nun auch zusätzlich gegenüber den beiden gemeinsamen Kindern, was im Schlagen und Schreien und in ungerechtfertigten Beschimpfungen gegenüber den Kindern gipfelte.

Im Juli 2002 einigten sich meine Frau und ich darauf, dass eine Trennung unvermeidlich ist und haben deshalb einen Notarvertrag geschlossen, in dem vereinbart wurde, dass die Kinder mit zu ihr gehen werden. Und dass ich beide Kinder jederzeit sehen und auch zu mir nehmen kann. Immer wieder beteuerte mir meine Frau, dass es niemals Vorbehalte bezüglich Besuch und Umgangsrecht geben würde. Ich könne jederzeit die Kinder besuchen und sie sogar abends ins Bett bringen, was ich ja bisher immer mit einem Kind getan habe. Es schien wirklich den Anschein zu haben, das es eine gütliche Trennung werden könne.  Zumal meine Frau ja immer wieder behauptete, dies kann auch nur für eine Zeit sein, damit sie sich selber finden kann.

Mit Abschluss des Notarvertrages, hat mir dann meine Frau, entgegen ihrer Zusicherungen,  mehrmals gedroht, dass, wenn ich nicht ihren Vorstellungen entsprechend parieren würde, ich die Kinder nur noch alle 14 Tage am Wochenende sehen würde.

Darauf hin machte ich mich kundig, wie die rechtliche Lage ist. Hier bekam ich über verschiedene Bücher und das Internet notwendige Informationen. Ich besorgte mehrere Bücher, die ich auch meiner Frau gab, aus denen ich mir Informationen holte, wie man mit Kindern eine Trennung unter größtmöglichster Vermeidung, psychologischer Schäden umsetzen kann. Dies interessierte meine Frau leider überhaupt nicht. In den folgenden Wochen, wurden die Kinder nur noch hin und her geschoben, von der einen Freundin zu anderen, damit meine Frau ihre Wohnung renovieren konnte. Auch wurden mir die Kinder bewusst vorenthalten und dadurch wurden beide Kinder immer mehr verunsichert.

Aufgrund der veränderten, negativen Verhaltensweisen der Kinder versuchte ich weiterhin gütlich und verständnisvoll mit meiner Frau zu reden. Ich teilte ihr mit, dass dies meiner Ansicht nach so nicht gehen kann, die Kinder würden unter dem hin und her Geschiebe zwischen ständig wechselnden Aufsichtpersonen leiden. Wenn sie  keine Zeit habe, möge sie mir dies mitteilen, ich würde dann die Kinder betreuen. Auch teile ich ihr mir, dass ein Auszug rechtlich nicht in Ordnung sei, wenn sie ohne Absprache einfach die Kinder mitnehme und ich dann dagegen vorgehen werde. Der Auszug solle mit den Kinder abgesprochen und die Kinder in die Problematik so einbezogen werden, dass sie die Situation verstehen, ohne glauben zu müssen, dass ihre Familie vollkommen zerstört sei. Der Auszug könne auch stufenweise vollzogen werden.

Hier fühlte sich meine Frau untergraben und versuchte erst vor dem Jugendamt hier Unterstützung zu finden. Deshalb hatten wir beide auf Veranlassung meiner Frau hier im August 2001 einen Termin. Auch hier wurde ihr vom Jugendamt, nachdem sie meine Einlassungen gehört hatte, verbindlich erklärt, das ein Auszug und diese Art ihres Vorgehens nicht statthaft und sogar gesetzeswidrig wäre. Sie empfahl meiner Frau, erst mal zur Ruhe zu kommen, ihre laufenden Tätigkeiten zu wegen der zwei Kinder zu reduzieren und keinesfalls einfach auszuziehen. Nachdem meine Frau hier auch nicht weitergekommen war, ging sie vor Gericht um ihren Willen zum Nachteil der Kinder durchzusetzen. Ich bat sie mehrmals diesen Termin abzusagen und eine gütliche Einigung zu finden. Leider war meine Frau  zu keinem gedanklichen Austausch oder Diskussionen bereit.

Am Sonntag, den 08.09.2002 machten wir mir den Kindern einen Ausflug, ohne Probleme und Streiterein – und am folgenden Tag, ist sie dann ohne Vorankündigung ausgezogen und hat die Kinder widerrechtlich umgemeldet. - Kindesentziehung - dies wurde auch in keinster Weise im Gutachten erwähnt, ebenso nicht  der Auszug im November 2001.) Hinterlassen wurde eine Nachricht, dass ich heute Abend die Möglichkeit bekomme, mich von den Kindern zu verabschieden.

Ab diesen Tag, hat sich aufgrund dieser Art des Auszuges, ein drastisch verändertes Verhalten bei den Kindern eingestellt, beide Kinder wollten nicht mehr bei mir schlafen – Grosse Tochter schrie nachts nach ihrem Papa usw. Meine Frau erklärte mir nur:

 „Da müssen die Kinder durch sonst könne man sich ja nie von jemanden trennen"

Wie aus dem Beschluss vom 16.09.2002 zu entnehmen ist, wurde eine Wochen / Wochenregel vereinbart. Da dies aber aufgrund des Verhaltens der Kinder, die durch den Auszug und der Trennung vom Vaters jegliches Vertrauen in mich verloren hatten. Dies wurde von der Mutter zusätzlich verstärkt, der Papa sei der Böse, gab es natürlich Schwierigkeiten die Regelung umzusetzen. ( siehe Protokoll Januar 2002).

Deshalb wurden wir auf die Erziehungsberatung verwiesen. Auch habe ich aufgrund des Verhaltens meiner Frau, das Jugendamt angerufen und hoffte hier auf eventuelles Verständnis oder Hilfe für die Situation meiner Kinder. Leider war auch von dieser Stelle  keine Hilfe für die Kinder zu erhalten, denn Herr Meier ( vom Jugendamt Lauf), kam für eine halbe Stunde zu mir, sah sich die Gegebenheiten an und urteilte schließlich, obwohl während seines Besuches keine Kinder anwesend waren, dass die Kinder der Mutter mehr zugeneigt wären.

Anschließend versuchten „wir“ mit der  Erziehungsberatung ( EZB) dann einen Plan zu erarbeiten, was aber immer wieder von meiner Frau, bereits im Ansatz eines Lösungsversuches, boykottiert wurde. Sie versuchte damit zu erreichen, dass die Kinder ihren Vater nur noch alle 14 Tage sehen durften, oder je nach Interpretation der Sachlage, ich die gemeinsamen Kinder nur alle 14 Tage am Wochenende sehen sollte. Hier verwies die EZB meine Frau auf das Gericht, wenn sie so eine Regelung haben möchte.

Diese Boykotthaltung der Mutter der gemeinsamen Kinder bezog sich aber nicht nur auf etwaige „Papier“ - Lösungen. In der Realität versuchte sie durch ihr Entfremdungsverhalten gegenüber den Kindern, unter Einsatz „aller Mittel“ ihr Ziel zu erreichen, was den Umgang zwischen den Kindern und mir, vor allem in der Zeit nach dem Auszug der Mutter (als Faustpfand die Kinder) enorm schwierig gestaltete, wie oben bereits erwähnt.

So wurde dann erst mal mit der EZB eine 2 – 3 Tage Regel eingeführt – 2 Tage bei Vater und 3 Tage bei der Mutter und dann umgekehrt. Ich bemühte mich, durch zusätzliche Termine bei Psychologen, Kinderpsychologen und durch das Lesen entsprechender Literatur, auf das Verhalten der Kinder und meiner Frau richtig zu reagieren, um die Situation nicht noch zusätzlich zu verschlimmern. Hierbei bezog ich auch mit ein, mich aus der ganzen Angelegenheit erst einmal heraus zuhalten, um Ruhe, vor allem für meine Frau, in die Sache zu bringen, die zu diesem Zeitpunkt bereits sehr eskaliert war. Aber hier wurde mir von allen Seiten abgeraten, dass dies die Kinder in der jetzigen Situation gar nicht mehr verstehen würden, dass jetzt, neben dem gewohnten Wohnumfeld, auch noch der Vater weg ist. So behielt ich im Interesse der Kinder diese Situation bei.

Diese Regelung ging dann auch eine Zeitlang gut und die Kinder gewannen langsam wieder Vertrauen. Obwohl alles was irgendwie möglich war, von meiner Frau boykottiert wurde – (falsche Zeitenangabe bei der Kinderübergabe, Heiligenabend überhaupt keinen Kontakt zu den Kindern etc.) Im Februar 2003 wurde dann vom Kindergarten, mit dem ich immer wieder Gespräche suchte, mitgeteilt, dass die anfängliche 2-3 Tage Regel für die Kinder nicht mehr gut sei und wir auf längere Zeiträume wechseln sollten. Auch ich habe das Verhalten der Kinder bemerkt und mir immer bei der  EZB und psychologischen Beratern zusätzlichen Rat geholt, nur meine Meinung und Ratschläge  bezüglich der Kinder, fanden wie üblich bei meiner Frau kein Gehör. Auch dies teilte ich meiner Frau mit, da dies ja vom Kindergarten kam, die dies wieder völlig unbeachtet ließ. Ab April 2003 hatten wir dann die Wochen/ Wochenregel, bei der es den Kindern vollkommen gut ging und sie keinerlei Auffälligkeiten mehr zeigten. Allerdings behielt meine Frau hier eine strikte Trennung bei, so dass ich die Kinder in der Mutterwoche nicht gesehen habe, während die Mutter jederzeit in meiner Woche die Kinder sehen und wenn gewünscht, auch mitbetreuen konnte. Es wurde immer die Oma (mütterlicherseits) oder Freundinnen zur Betreuung eingesetzt, nur um zu vermeiden, dass ich mit den Kindern Kontakt innerhalb der „Mutterwoche“ hatte oder sie hätte sehen können. Hier wurde sogar teilweise der Wohnsitz nach Nürnberg zu ihrer Mutter verlegt, was aber die Kinder, durch das mehrmaliges Fahren der Strecke Nürnberg-Rückersdorf, dann eben nicht mehr mitmachten.

Obwohl es den Kindern wirklich der Situation entsprechend gut ging, was durch Psychologen bestätigt wurde ( Lebenshilfe -), sah meine Frau dies wieder anders und ging wieder vor Gericht um ihr Recht bzgl. des vermeintlichen Kindeswohls durchzusetzen. Auch hier bat ich sie mehrfach, dies zu unterlassen und eine gemeinsame Einigung zu finden. Hier entschied dann das Gericht die Einholung eines Sachverständigen-Gutachtens. 

Im September 2003 ist meine Frau umgezogen – in die Nähe meines Hauses – Entfernung ca. 300m. Sie teilte mir mit, dass eines ihrer Hauptentscheidungsgründe dieses Haus zu nehmen, um einen lockeren Umgang hier zu gewährleisten und zu halten. Es wäre dann für die Kinder besser, dass sie jederzeit den Vater besuchen könnten, oder umgekehrt. Dieser Umzug aber beeinflusste beide Kinder wieder psychisch so stark, denn beide Kinder zeigten in dieser Zeit wieder eine starke Verunsicherung, die sich erst im Januar 2004 wieder legte. Genau in diesem Zeitraum fiel auch die Begutachtung durch die eingesetzte Gutachterin. Aber trotz ihrer Worte hielt meine Frau auch nach ihrem Umzug an der strikten Trennung fest, was bei den Kindern immer wieder Verunsicherungen nach sich zog.  So habe ich die Kinder bis heute in der " Mama-Woche " im Zeitraum von September 03 bis November 04 höchstens 4 – 5 mal in den Mutterwochen gesehen, obwohl sie ja bis heute beteuert, sie werde einen lockeren Umgang pflegen. Während in der Papa-Woche immer ein Kontakt mit der Mutter  (1-3 mal pro Woche) gehalten wird. Sei es, dass die Kinder, eines oder beide nachmittags, die Mutter besuchen wenn sie da ist, oder die Mutter die Kinder bei mir besucht und auch manchmal mit zum Essen bleibt. 

Seit November 2003 hatte ich in meinen Haushalt Unterstützung durch ein Aupair, welche bis November 2004 geblieben ist und sich mit den Kindern sehr gut verstanden hat.  Seit 10.11.04 haben wir wieder ein neues Aupair, dass sich sofort mit den Kindern sehr gut harmonisierte, so dass es auch hier keinerlei Probleme gibt. Das Aupair wird in meinem Haushalt zur Mitbetreuung und als Haushaltshilfe eingesetzt.

Ab Februar 2004 hatte meine Frau fast keine Zeit mehr, da sie verschiedenen, offensichtlich sehr zeitintensiven Tätigkeiten (z.B. VHS , Wellness-Urlaube) etc. ) nachging und somit lag die überwiegende Betreuung für längere Zeiträume bei mir. Dadurch konnte sich die Situation für beide Kinder völlig entspannen und stabilisieren. Beide Kinder wurden wesentlich ausgeglichener. Während des Aufenthaltes der Kinder bei meiner Frau, die sichtlich überarbeitet war, häuften sich die Streitereien zwischen ihr und den Kinder, und teilweise eskalierten diese. ( siehe Ergänzungsgutachten ) Auch die verbal aggressive Art mir gegenüber wurde zunehmend intensiver. Hier nahm meine Frau zu keinem Zeitpunkt Rücksicht darauf, ob die Kinder dabei waren, oder nicht. Diese Streitereien gingen so weit, dass die Grosse , mehrmals den Wunsch äußerte, beim Vater zu wohnen und die Kleine aufgrund der eskalierenden Auseinandersetzungen mit der Mutter, einfach das Haus ohne ihr Wissen verlassen hatte und bei mir vor der Türe stand.

Auch stellte sich immer mehr heraus, das die Große, seit dem sie den Wunsch geäußert hatte bei mir wohnen zu wollen, immer wieder gegenüber ihrer Schwester durch die Mutter benachteiligt wurde und wird. Was beim Wechsel zu mir freitags immer wieder bei den Kindern durchkommt, sich aber in kürzester Zeit wieder beruhigt, da beide Kinder erkennen, dass bei mir eine absolute Gleichstellung herrscht und ich darauf auch besonderes Augenmerk lege.

Um dieser entstandenen Problematik für meine Frau aus dem Weg zu gehen, bot mir meine Frau sogar eine Kindertrennung an, was ich aber grundlegend aus der Sicht und der Bedürfnisse der Kinder abgelehnt habe. Dies wurde aber auch mit der Gutachterin und einer Kinderpsychologin erörtert, da ich gehofft hatte, zu diesem Zeitpunkt endlich auch eine Entspannung der elterlichen Ebene finden zu können. Da beide Psychologen mir ebenso absolut davon abgeraten haben, blieb ich bei der Einstellung eine Kindertrennung, entgegen dem geäußerten Wunsch und den Vorstellungen  meiner Frau  keinesfalls  in Erwägung zu ziehen.

Momentan geht es den Kindern sehr gut und sie haben keinerlei Probleme, mit dem Wochen/Wochenwechsel. Dies wird auch von der Schule und dem Kindergarten mit denen ich immer wieder in Kontakt trete, so bestätigt. Eine Änderung der jetzigen Situation würde gerade bei Grosse Tochter wieder eine starke seelische Belastung auslösen, während diese bei Die kleine Tochter verzögert auftreten würde, aber ähnliche Reaktionen und Unverständnis hervorrufen würde, wie bereits einmal erlebt.

Meine Frau meint hierzu nur, die Kinder müssten lernen, sich anzupassen und müssen eben solche Belastungen hinnehmen. Bereits am Tag der Gerichtsentscheidung 20.09.2004 teilte sie den Kindern bereits mit, dass sie ab heute nur bei Mama wohnen würden und sofort reagierten beide Kinder wieder völlig verunsichert und haben mich hilfesuchend sofort angerufen.

Dieser Verlauf wurde bewusst nicht in Einzelheiten zerlegt und jeder Vorfall, welcher durch die Mutter über die Kinder ausgetragen wurde nicht erwähnt, da ausgehend von der Mutter fast jede Woche immer wieder Attacken über die Kinder ausgetragen werden und immer meine Person vor den Kindern diskreditiert wird.

Tatsache ist, dass meine Frau ihre persönlichen Vorstellungen durch zu setzten versucht, ungeachtet wie und ggf. ob diese sich  auf die Kinder negativ auswirken.

Sie ist der Meinung, alles müsse so geschehen, wie sie es sich vorstellt. Sollten sich ihre Vorstellungen nicht durchsetzten lassen, werden massive Beeinflussungen,

Kinder dürfen nicht mehr anrufen,

Verbot den Papa zu besuchen,

„wenn ihr zum Papa wollt, dann habt ihr keine Mama mehr“  oder verbal , wie

„der Papa zahlt nichts für euch“,

“ihr müsst die Mama lieber haben, denn ihr kommt ja aus dem Bauch der Mutter“,

" Die Mama hat Angst, dass der Richter mir Euch wegnehmt ( Aussage Die kleine Tochter  usw. - ), 

gegenüber den Kindern eingesetzt oder über die Kinder ausgetragen.

Verständlicherweise verunsichert dies die Kinder immer wieder erheblich. Es war zu keinem Zeitpunkt möglich differierende Vorstellungen oder von einander abweichende Meinungen im Bezug auf die Kinder zu besprechen oder gar zu lösen, ohne dass beide Kinder beabsichtigt von der Mutter in den Konflikt mit einbezogen wurden und für ihre Zwecke instrumentalisiert wurden, was z.T. auch die Umgänge zwischen mir und den Kindern belastete.

 



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