So es war der 5.10.2004 es war der Tag an den ich Sascha nach Lübeck fahren sollte .er sollte um 15.00Uhr da sein.
Morgens versuchten wir noch zusammen zu Frühstücken ,doch wir zwangen uns eher jeder was runter .Keiner mochte reden selbst die Kids saßen nur da und waren am weinen .Die Kleine hatte ich am tag vorher zu meine Ma gebracht ,ich wußte das er es nicht könnte sich von ihr zu verabschieden.
ich weiß nicht ich habe mir immer in die wange gebissen und habe nur gedacht stark sein ,nicht weinen.es tat so verdammt weh jetzt saßen wir noch da ,unsere kleine Familie.Nur wußten wir alle das es das für lange nicht mehr so sein sollte.Wie sagte die Richterin doch ?es besteht ja keine Emotionale Bindung zwischen sascha und den Kids.
Soll ich mal lachen .Wir leben zusammen ,sie lieben ihn ,sie sagen Papa und nun sitzen sie hier und weinen.
Es wurde immer später meine angst wurde immer größer ,denn ich muß sagen das wir losfahren müssen.Ich sah immer zum tele warum rief denn keiner an und sagt ,hey ich fahre Euch.Nein alle haben gesagt sie können es nicht.Aber ich ,ich muß es können.
Gut ich atmete paar mal tief durch und sagte Schatz wir müssen.
Es war so als wenn alle wach werden 3 Kinder hingen wir kletten an ihn ,sie wollten ihn nicht gehen lassen.der Große schloss sogar die Tür ab.Nun drehten alle durch ,ich stand erst da wie versteinert.dann redete ich ,ich weiß garnicht mehr was aber wir konnten gehen.
Ich mußte hinters Steuer dachte immer ich träume ,hey kneife mich mal ,ich möchte aufwachen.
Die fahrt dahin haben wir kaum gesprochen ,es war alles so unwirklich.
Wie kann ich es machen ,ich fahre ihn dahin und er soll die ganzen Jahre dableiben.Wie hasste ich es in den Moment das alle immer dachten ,sylvia kann schon ,Sylvia ist ja immer stark.ich wollte in diesen Moment aber nicht stark sein,doch für sascha mußte ich es sein.
Wir kamen an ,sahen das alte Gebäude .
hilfe es sieht so finster aus ,viele Möwen flogen darüber .
Wir rauchten noch eine Zigarette ,stiegen aus und er nahm seine kleine Tasche mit Taback denn das war das einzigste was er mit nehmen durfte.
Wir nahmen uns lange in den Arm ,das gefühl wollte ich nicht hergeben .es war so warm ,es tat doch so gut.Ich roch an ihn als würde ich keine Luft mehr bekommen .Ich liebte es an seinen hals zu richen und den Duft von seinen Parfüm in der Nase zu haben.
Irgend wann sagte ich Du mußt gehen .
Er nickte nur noch drehte sich um und ging.
Ich wollte schreien bleib bei mir ,geh nicht ,ich liebe Dich .
Nur es ging nicht ,ich konnte nichts mehr sagen,ich konnte nichts mehr sehen.
Ich setzte mich ins Auto und saß da eine ewigkeit.Ich war wie versteinert.Fühlte mich leer.
Ich saß wie versteinert hinterm Steuer,sah immer wieder zu diesen Gebäude eine riesen Uhr war am Haus.Ironisch "was die Stunde der Warheit geschlagen hat ?Oder zu sehen wie lange eine Minute ist?
Ich sah auf dem Beifahrersitz da saß er eben noch und nun ?
Ich machte unsere Musik an und fuhr los.
Klar habe ich mich paar mal total verfahren ,meine gedanken waren bei ihm .Was macht er gerade ,sind sie da wenigstens etwas nett zu ihm.
Sonst fühlte ich mich einfach nur total leer.
Zuhause angekommen dachte ich immer ,nun hier brauchst du nicht mehr auf ihn zu warten .er wird nicht mehr kommen.
Die Wohnung war so leer,keiner war da .Ich nahm seinen Kaffeebecher und trank daraus meinen Kaffee .Ich setzte mich ans fenster als wenn ich ihn so wiedere her holen könnte.
Ich sah auf den Schreibtisch eine CD ,sie war von sascha mit einen Brief.Ich machte sie an und hörte das Lied von Olli.P. wenn Du gehst.
Verdammt sascha du mußt doch wissen das ich eh schon heuel nun auch noch das.
Das Telefon klingelte ich war am überlegen ob ich ran gehen soll aber könnten auch die Kids sein ,also ran.
Nein es war Sascha,er sagte er dürfte ganz kurz anrufen ,er meinte er liebt mich und wir werden es schaffen.
Dann mußte er auflegen.
Die Kids riefen auch an keiner wollte zu Hause schlafen ,sie wollten nicht in die Wohnung .Sie sagten Mama dann müssen wir nur weinen wegen Papa .
Ja sie durften bei ihren Freunden schlafen.Ich konnte sie nur zu gut verstehen.
Nur ich darf nicht weglaufen ,muß mich nun diesen Leben stellen.
Keiner wußte was für eine große Angst ich davor hatte.
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