amw1


gedankensplitter: JEIN-1
 
 

d i e   hymne auf österreich
(ohne töchter keine söhne)

land nicht nur für österreicher.
unter gleichen keiner gleicher.
volk der einheit fest verschwor’n.
heimat bist du großer söhne,
großer töchter, und das schöne:
allesamt von frau’n gebor’n,
die auch net gaunz de
                                        e
                                                               eppat wor’n.

 

 

 

 

hias:

då bin i, und då bleib i.
nur då bin i daham,
då, wo wås wår mei weibi
begråbn håt meine tram.

wer nimmt, der muaß a gebn.
nur låßts ma mei daham!
und schiaß i åb mei lebn,
legts mi zu meine tram.

*

*

 

 

 

pederl, dieses abendrot . . .
hias, du schaust nach osten.

*

servas, hias, a katastrophn!
hiasi, stö da amål vur:
hiasi, i geh iba d stråßn . . .
HIAS, BLEIB DÅ!
UND HURCH MA ZUA!

pederl, eine katastrophn!
pederl, stö da amål vur:
pederl, i geh iba d stråßn . . .
. . . und ibahaupt . . .
HURCHST MA DU ZUA?

 - . -

 

der nachtfalke

h.: hörst du den falken?

der falk ist erwacht.

p.: ich höre den falken,

den „falken der nacht“.


h.: ka scheppern? ka ächzn?

heit måcht er auf quietsch!

p.: er wird schlecht geträumt håbn.

h.: auch er träumt vom nitsch?

. . . rostige flügel . . .

. . . a fålk in da nåcht . . .

p.: . . . rapid, wiar im sturm,

auf die trainerbaunk kråcht.

då kaunnst da wås åschaun

und lerna, wia s geht.

hans krankl kann alles!!!

h.: !!!åber fliagn kaunn er neeet!!!

 

  
    

    

prohaska schneckerl, schüttle guat

den polster auf fürs match!

du waßt doch, er vartauscht so leicht

an’ ernstfåll mit an sketch.“


so håb i g’red’t – erscht gestern wår’s –

in’n wind und für die kåtz.

da polster is net g’schütt’lt wur’n.

und wer is schuld? – „da plåtz!!!“


 

 
   

2x hoppala!


guten abend! gut nacht!
was hat krankl denn gmacht
sovü „aunders" åls e r ,
der herr hi-i-ckers-ber-ger?
nix mehr selig und siaß
schlåft sich s, weil kålt die fiaß.
amål furt von „rapid",
haßt s, nix ruhn mehr in fried.

 

 

* * *
 
   

im austeilen kräftig . . .

– verzeih’, daß ich lach’.

im austeilen kräftig,

im einstecken schwach.


pfui!

 

 
 
 **
i bin dei freind no wia dåmåls.
i såg zu dir heit no „jå“.
mir muaßt net sågn erscht: „i brauch di.“
i bin dei freind – i bin då.
 
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