seite 2


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Ich leih’ Dir mein Ohr.
Ich will Dich versteh’n.
Ich hab für Dich Zeit.
Ich bin für Dich da.
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

g e d a n k e n s p l i t t e r

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!!! kein bilderbuch !!!


 

 

 

die seite für dich

hallo
servus
guten tag
grüß gott

herzlich willkommen

bei
anna
maria
magdalena

 

hier liegst du richtig
bleib’ da
und

 SCHREIB’ MICH AN

RED’ MIT MIR 

 

Å     åååååååååååååååå     Å
das deppenringerl für sich spricht:
„varlier mi net – i bin dei gsicht.“
 
 
 
 
 
 
 
  
i håb an engl ghåbt.
håb eahm zum teifö gschickt.
zum teufö no amål,
er geht mar å!
hätt i den engl no,
wär i heit net geknickt
und stünd net wia varlurn
allani då.
a engl is a freind,
denkt net in „ich“ und „du“.
und nur a engl frågt
net: „who is who?“
 
 
 

 Mutter

„Kind, sei do gscheit, und hurch auf mi;
sollst s amål leichter håbn åls i . . .“,
so håst du guat gredt in den Wind,
weil i net gscheit wår, bloß no Kind.
„Låß mi do lebn, so wia i mecht!
I find a ohne di mi zrecht.
Und außerdem“, so håb i gschnaubt,
„san deine Aunsichtn varstaubt!“
H
åb s net nur gaunz genauso gmant,
i håb a weggschaut, wiast håst gwant.
Wås håb i mi scho båld varrennt,
mi dabei aungschlågn und varbrennt!
Und jederzeit hättst unbewegt
dei Haund für mi ins Feuer glegt.
Wia i partout håb åbhebn wolln
und in a schwårzes Loch bin gfålln,
wårst afåch då und håst mi trest;
und deine Årm wårn wia a Nest.
Leis håst ma gsågt: „s wår nur a Tram.“
Und ålls wår guat; i wår daham.
Kan Schlåf håst gfundn in da Nåcht,
waunn d Surg um mi di kraunk håt gmåcht.
Daß auf deim Weg san Stana glegn
– i håb s net gwußt; i håb s net gsehgn.
Heit tuat s ma weh; heit is ma klår,
daß mauncher Sta zerscht
meiner
wår.
Håst ållweil gebn, di für mi plågt
und niemåls nåch an Daunkschön gfrågt.
Für nix, wås i dir schuldig bliebn,
håb i an Schuldschein unterschriebn.
Du bist a heit no für mi då,
weilst waßt, i brauch di immer no.
Dei letztes Hemd tätst für mi gebn
und, käm s drauf aun, gwiß auch dei Lebn.
s is do net z spät, waunn i jetzt såg,
daß i dir daunk,
wia
i di måg;
und daß es guat und richtig ist,
daß du – gråd DU – mei Mutter bist?!

***

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

sei a mensch, und bleib a mensch.
hurch auf mi, mei bua!
menschn kaunn s nie z vüle gebn.
schweine gibt s scho gnua.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*

  

LASS DIE NATUR IN RUH';

TU' IHR NICHT WEH.

HAST DU DICH SELBER GERN,

DENK' UND – VERSTEH'.

 *

 

 

 

ein armer irrer, sprich: ein tor,

stellt sich als mein diktator vor,

verlangt, daß ich gehorch’, parier’,

ich vor mir selber mich genier’ . . .

 

 

 

spricht ein bürokrat von liebe,

weiß er nimmer, was er spricht. 

brennt auch alle welt vor liebe,

bürokraten brennen nicht.

 

  

 

 

von da schulbaunk is s net weit

bis zur årbeitslosigkeit.

bist im spü erscht amål bålln,

kaunnst statistisch nimmer gfålln.

gschupft und grollt wirst her und hi.

„warum ausgerechnet i?“

„fråg mi doch wås leichteres“,

reagiert das AMS.

von da årbeitslosigkeit

is es bis zur gruabn net weit.

bist im spü erscht amål bålln,

låßt di eh gern einifålln . . .
 
 
 
 
 

 

blumen von kristall’ner schönheit,
blumen tot und kalt und weiß.
mich umweht der hauch des todes.
blumen blühen mir aus eis.  
 
 
 
 
 
  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

es ist der größenwahn,

der diese welt regiert,

wurscht, daß für´n größenwahn

sich diese welt geniert.


 

 

 

 
 
 
 

 

 

 

 
GSPRENGT SAN DE KETTN!!!
FREI!!! ENDLICH FREI
!!!
ans åber is gschissn:

dås lebn is vorbei.
 
 
 
  

? WAS IST FAIRNESS ?

??? håb i an charakter ???

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ollas muaß aundas wern!!!

oba ändern derf si nix.

 

 
   
 
håb di oft gfrågt
håst nie wås gsågt
bei mir bist – hurch! –
drum untndurch
 
   
  

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

wenn ich an dich denk’,
fällt mir wien dazu ein.
und wenn ich an wien denk’,
denk’ ich auch an den wein,
denk’ an die schrammeln,
an lanner und strauß.
denk’ ich an wien, denk’
ich an mein zuhaus’.
 
 
 
  
LIEBER GOTT, ICH DANKE DIR,
DASS ICH NIE SCHLECHTES HAB’ IM SINN,
NICHT SCHLECHT WIE ALLE ANDER’N BIN.“
D U   P H A R I S Ä E R I N ! “

 
 
 

©
manuskripte, zusammengefaßt unter:   

 „NoNo“
(kurzgedichte)

„des gibt s net . . . “

„und überhaupt"
(gedichte-mix)

p & h"
(oder „denk dir nix dabei“
oder „treffn si zwa“)

humor ist . . .“

„des gibt s . . . “

 
 
  
 
danke für den besuch. 
UND . . .
. . . MEIN GÄSTEBUCH BEISST NICHT!
 
 quo vadis,
wenn s fad is?
du kommst wieder.

ganz einfach.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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