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Last Minute Angebote Griechenland & more

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Länderbeschreibung Griechenland:

Fläche
131.957 qkm.
Bevölkerungszahl
10.645.343 (2002).
Bevölkerungsdichte
80,6 pro qkm.
Hauptstadt Athen.
Einwohner: 3.100.000 (Großraum, 1991).
Geographie
Griechenland liegt am Mittelmeer und grenzt im Norden an Albanien, die Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien und Bulgarien und im Nordosten an die Türkei. Der östliche Teil Griechenlands liegt im Ägäischen Meer, der westliche Teil im Ionischen Meer. Das Festland besteht aus folgenden Regionen: Zentralgriechenland, Attika (Region um Athen), Peloponnes (»Hand« von Griechenland), Thessalien (Mitte/Osten), Epirus (Westen), Makedonien (Norden/Nordwesten) und Thrakien (Nordosten). Euböa, die zweitgrößte Insel, liegt östlich von Attika. Die Peloponnesische Halbinsel ist durch den Golf von Korinth vom Festland getrennt. Im Süden der Halbinsel (bei Kap Tainaro) befindet sich die tiefste Stelle des Mittelmeeres mit 5015 m. Im Norden verlaufen zahlreiche Bergketten (wie das Pindus-Gebirge) von Nord nach Süd. Zu den höchsten Bergen Griechenlands gehören u. a. der Olymp (2917 m) und der Smolikas (2637 m). Kretas höchster Berg ist der Ida mit 2456 m.
Die Inseln nehmen ca. 20% der Landfläche ein. Die meisten liegen in der Ägäis zwischen der griechischen und türkischen Küste. Die Sieben oder Ionischen Inseln sind der Westküste vorgelagert. Zu den Ägäischen Inseln gehören die Dodekanes vor der türkischen Küste; die bekannteste ist Rhodos. Die Inselgruppe in der nordöstlichen Ägäis besteht aus Limnos, Lesbos, Chios, Samos und Ikaria. Die Sporaden liegen vor der Küste des zentralen Festlandes. Die Kykladen bestehen aus 39 Inseln, von denen 24 bewohnt sind. Kreta im Süden ist die größte griechische Insel.
 
Attika
Athen ist das Zentrum und die Drehscheibe der Region. Das Wahrzeichen Athens ist der Hügel der Akropolis mit dem 2400 Jahre alten Parthenon (der Göttin Athene geweiht), einem der berühmtesten klassischen Bauwerke der Welt. Ganz in der Nähe liegen das Dionysostheater (4. Jh. v. Chr.) und das restaurierte Amphitheaterdes Herodes Attikus, in dem von Juni bis September im Rahmen der internationalen Athenfestspiele Theaterstücke aufgeführt werden. Auch der Hephaistostempel, der besterhaltene Tempel im dorischen Stil, die Römische Agora, das Zentrum des öffentlichen und geschäftlichen Lebens, das Hadriantor, die Grenze der alten Stadt des Theseus und der neuen des Hadrian und das Horologion des Andronikos von Kyrrhos (»Turm der Winde«). Zahlreiche Museen ermöglichen einen Einblick in die Welt der Antike. Im Zentrum Athens gibt es moderne Geschäfte, Restaurants, internationale Hotels und Nachtklubs. Einen malerischen Kontrast hierzu stellt das Stadtviertel Plaka unterhalb der Akropolis dar hier befinden sich der berühmte Flohmarkt und zahlreiche kleine Tavernen und Kunstgewerbeläden in engen Gassen. Monastiraki ist die Fortsetzung von Plaka und hat viele Antiquitäten- und Kunsthandwerkgeschäfte.
Piräus, einst der größte Hafen des Altertums und heute der bedeutendste Hafen des Mittelmeers, liegt im Saronischen Golf, etwas außerhalb der Hauptstadt.
Von Piräus nach Kap Sounion erstreckt sich der Apollo-Strand in einem der besterschlossenen Touristengebiete.
Urlaubsorte
Entfernungen von Athen: Paleo Faliron (8 km), Alimos (11 km), Glifada (17 km), Voula (18,5 km), Kavouri (23 km), Vouliagmeni (24 km), der See Vouliagmeni (ein Kursee in schöner Umgebung, 26 km), Varkiza (28 km), Lagonissi (40 km), Anavissos (51 km) und Kap Sounion (69 km).
Kap Sounion ist ein steiler Felsvorsprung, Wahrzeichen der Umgebung südöstlich von Athen. Auf dem höchsten Punkt befinden sich die Ruinen des Poseidontempels.
Östlich von Athen liegt Kineta, ein Ferienort mit weitläufigem Strand am Saronischen Golf.
Urlaubsorte an der Ostküste:
(Entfernungen von Athen): Lavrio (52 km), Porto Rafti (38 km), Loutsa (30 km), Rafina (28 km), Mati (29 km), Agios Andreas (31 km), Nea Makri (33 km), Schinias (44 km), Agia Marina (47 km) und Agii Apostoli (44 km).
Zentralgriechenland
Diese gebirgige Region des griechischen Festlands umfaßt Böotien (Viotia), Fthiotida, Fokida, Evritania und Etoloakarnania.
BÖOTIEN:
Porto Germeno (71 km von Athen entfernt), Psata (67 km) und Alepohori (61 km), typische Dörfer der Attischen Halbinsel, liegen inmitten von dichten Pinienwäldern am Golf von Korinth. Im Landesinneren, 87 km von Athen entfernt, liegt die sagenumwobene Stadt Theben, Heimat von Ödipus und Herakles, mit einem bedeutenden Archäologischen Museum. Besonders sehenswert ist die Sammlung der bemalten Larnakes (Mykenische Sarkophage). Richtung Norden, unweit der Hauptstraße von Delphi nach Athen, liegen die Südhänge des Parnassus, der sich 2457 m über den Golf von Korinth erhebt. In der Felslandschaft stößt man auf ein natürliches Amphitheater mit der Opferstätte des Apollo, eine der berühmtesten archäologischen Stätten Griechenlands.
FOKIDA:
Delphi erreicht man über die Straße, die über Levadia und Arachova durch Böotien führt. Nach der Akropolis von Athen ist Delphi wohl die zweitbekannteste Sehenswürdigkeit Griechenlands. Hier befindet sich das Heiligtum des Apollo, in dem der Sitz des berühmten Orakels war. Die Ruinen des Apollotempels sowie die vielen Sockel und Überreste von Statuen sind äußerst beeindruckend. Oberhalb des Heiligtums liegt das antike Theater aus dem 4. Jahrhundert v. Chr., das noch sehr gut erhalten ist. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Heiligtum der Athene, das Gymnasium und das Stadion, in dem die pythischen Spiele abgehalten wurden. Die Kastalische Quelle ist das Ziel eines jeden Pilgers. Es heißt, daß die Quelle heilende Kräfte hat. Im Museum von Delphi steht die römische Kopie des Omphalos (»Nabel der Welt«) und die wundervolle Statue des Wagenlenkers (ca. 475 v. Chr.).
Itea, das antike Chalkion, liegt an der Nordküste des Golfs von Korinth, am Rand des heiligen Tals von Delphi. Eine gut instandgehaltene Straße führt nach Kira, wo die Ruinen der antiken Landungsbrücken auf dem Meeresgrund zu sehen sind.
Urlaubsorte:
Itea, Kira, Galaxidi, Eratini sowie Trizonia und Ai-Gianis auf den kleinen Inseln.
FTHIOTIDA:
Besonders bekannt ist der Kurort Kamena Vourla. Die Hauptstadt Lamia wird von der auf einem Hügel thronenden Kreuzritterburg überragt. Eine herrliche Aussicht bis zu den Küsten von Euböa erhält man von der Kirche des Hl. Lukas, die sich auf dem gegenüberliegenden Hügel befindet. Im Westen dieser Region liegt Ipati mit seinen modernen Kuranlagen. Skifreunde treffen sich im Wintersportgebiet am Berg Parnassus. Fremdenverkehrsämter befinden sich in Fterolaka und Kelaria in 1600 bzw. 2250 m Höhe. Das Skizentrum ist von Dezember bis April täglich zwischen 09.00-16.00 Uhr geöffnet. Der Athener Skiklub betreibt auf 1800 m Höhe ein Skizentrum in Gerondovrahos auf dem Parnassus.
Urlaubsorte:
Agios Konstandinos, Arkitsa und Livanates.
Die Inseln im Saronischen Golf
Der Saronische Golf bildet eine riesige Bucht zwischen Attika und dem Peloponnes.
Die bekanntesten Inseln sind Ägina, Salamis, Methana, Poros, Hydra, Spetses, Dokos, Spetsopoula und die kleinen Inseln Angistri und Moni.
SALAMIS:
kommt man mit zahlreichen Kaikis (Motorbooten) von Piräus und Perama aus. Das Marienkloster Faneromeni, mit seinen Fresken aus der byzantinischen Zeit ist sehenswert. Sandstrände gibt es um Kaki Vigla, Moulki, Kanakia und Peristeria.
ÄGINA:
ist wegen seiner herrlichen Strände, des klaren Wassers und des guten Klimas besonders beliebt. Der Tempel von Aphaia, das Marienkloster Chryssoleodissa und das Archäologische Museum sind sehenswert. Vom dorischen Apollotempel ist nur eine Säule erhalten. Wunderschöne Landschaft und Strände findet man in Plakakia, Agia Marina, Faros und Marathonas. Die Inseln ANGISTRI und MONI sind bewaldet und eignen sich hervorragend für Ausflüge.
Auf METHANA, dem Landzipfel des Peloponnes gegenüber der InselÄgina, ziehen die Quellen der Stadt Methana seit dem Mittelalter Kurgäste an. Heute gibt es hier moderne hydrotherapeutische Anlagen.
POROS:
ist eine dichtbewaldete und im Sommer recht überlaufene Insel vor der peloponnesischen Stadt Galatas. Poros besteht eigentlich aus den zwei Inseln Calavria und Sphaeria, die sich durch ein Erdbeben vereinigt haben. Eine schmale Landbrücke bei der Meerenge von Argolis verbindet sie miteinander. Es gibt Fähren zum nur 400 m entfernten Festland, wo man Fahrradausflüge unternehmen kann, z. B. zu den Zitronenhainen von Lemonodassos und zur Schlucht von Trizina, dem sagenumwobenen Geburtsort von Theseus. Die Sandstrände bei Askeli und Neorio werden von Fähren angelaufen.
HYDRA (IDRA) ist eine kosmopolitische Insel mit lebhafter Abendunterhaltung und Ort der Begegnung für Künstler und Kunstliebhaber. Ein großes ehemaliges Mönchskloster steht am höchsten Punkt der Insel. Schöne Strände gibt es entlang der Westküste bei Kaminia, Molos, Vlihos und Mandraki. Die Wasserhöhle von Bariami ist in einen Swimmingpool umgewandelt worden. Motorisierte Fahrzeuge sind auf der Insel verboten. Es gibt nur eine kleine Auswahl an Hotelzimmern, die meisten Besucher mieten Privatunterkünfte.
SPETSES liegt südwestlich von Hydra am Eingang des Argolischen Golfes und ist als Ferieninsel bekannt.
Urlaubsorte
Zogeria, Agia Marina, Agia Anargiri und Agia Paraskevi.
Peloponnes:
Korinth:
Die alte Stadt wurde 1858 durch ein Erdbeben zerstört, wiederaufgebaut und 1928 durch ein weiteres Erdbeben erneut zerstört. Trotz seiner schönen Lage ist das moderne Korinth weniger bemerkenswert. Atemberaubend ist allerdings der Blick auf den Kanal von Korinth, der die einzige Landverbindung zwischen Zentralgriechenland und der Peloponnesischen Halbinsel ist. Alt-Korinth, die Hauptstadt des römischen Griechenlands, liegt am Fuße des Berges Akrokorinth. Südlich von Korinth, in dem Arahneogebirge hinter der Stadt Epidaurus, liegt das eindrucksvolle Epidaurustheater, das über eine sagenhafte Akustik verfügt. Hier finden an den Wochenenden im Juli und August die Festspiele des Epidaurus statt. Zu den archäologischen Sehenswürdigkeiten dieser Gegend zählen auch das berühmte Löwentor bei Mykene. Hier wurde 1876 die goldene Totenmaske des Agamemnon gefunden, die im Athener Nationalmuseum ausgestellt ist.
Von Korinth aus nach Nordwesten führt eine Küstenstraße zum beliebten Urlaubsort Xylokastron über die Dörfer Vrahati, Kokoni und Kiato. Hier hat man eine wunderbare Aussicht auf die Berge Parnassus und Elikon. Hinter der Kiato-Brücke führt eine Straße bergauf zu den weitläufigen Tannenwäldern in die Umgebung von Goura. Eine andere Bergstraße führt von Xylokastron aus ins Landesinnere in das erfrischende Klima von Trikala am Ziraberg, dem größten Skigebiet des Südens.
Die Westküste des Peloponnes gliedert sich in unzählige kleine Buchten und Sandstrände. Einige der Strände, einschließlich Katakolo und Agios Andreas (westlich von Pirgos) sowie Kourouta und Kilini (im Norden), verfügen über moderne Infrastruktur. Patras, die größte Stadt der Halbinsel und das »Tor zum Westen«, ist ein vielbesuchtes Industrie- und Handelszentrum. Westlich von Patras liegt Lapas, weiter südlich findet man die Strände Kourouta und Palouki. Ein Bus fährt einmal täglich nach Amaliada. In Kilini gibt es Mineralquellen, Kuranlagen, einige neue Hotels und einen schönen öffentlichen Strand. Östlich von Patras gibt es Strände in Psathopirgos, Lambiri, Longos, Selianitika, Kounoupeli und Kalogria. Ein kleiner Zug erklimmt die Vouraikos-Schlucht von Diakofto nach Kalavanta.Weitere Urlaubsorte: Vartholomio, Niko Leika (Egio), Lakopetra und Metoni. 77 km südöstlich von Patras führt eine Straße durch die atemberaubende Berglandschaft nach Kalavrita. Über die Bergstraße gelangt man nach Olympia, zum Ursprungsort der Olympischen Spiele, wo die olympische Flamme noch heute entzündet wird. Im Archäologischen Museum steht die berühmte Statue des Hermes des Praxiteles (330 v. Chr.) und im Museum der Olympischen Spiele wird die Geschichte der neuzeitlichen Olympiaden dokumentiert. Die Straße von Olympia Richtung Osten folgt dem Fluß Alfios durch die arkadischen Berge. Hier liegt das Kurbad Loutra. Hinter Isounda fällt die Straße respekteinflößende 300 m tief ab. Die Hauptstraße von Olympia nach Tripoli ist weniger heimtückisch und führt von den Bergen in die Ebene um Tripoli. In Bassae gibt es einen gut erhaltenen Apollotempel. In Kaifa liegt ein Kurbad mit heißen Quellen auf einer Insel im See. Die malerische Küstenlandschaft des westlichen Peloponnes bietet unzählige schöne Badestellen, vor allem zwischen Kilini und
Kiparissia.
An der Ostküste, südlich von Korinth, gibt es Badestrände u. a. in Nea Kios, in der Nähe von Argos, im südlichen Assini Kosta und in Tolo. An der südlichen Spitze des »Daumens« der Halbinsel, südöstlich von Korinth, liegt Portoheli mit schönen und verhältnismäßig leeren Stränden. Die gut instandgehaltenen Straßen der Umgebung bieten sich für Ausflüge zu interessanten Ortschaften wie Nauplia und Epidaurus an. Nauplia ist eine gut erhaltene venezianische Stadt mit klassizistischen Bauten und verträumten Gäßchen.
Im Süden des Peloponnes war der mächtige Stadtstaat von Sparta im Altertum für sein strenges Regime bekannt. Sparta ist heute eine Provinzstadt mit Parkanlagen, breiten Alleen und friedlicher Atmosphäre. Wenig ist von der Antike übriggeblieben. In der Nähe der 44 km entfernt liegenden Stadt Mistra stößt man auf die Ruinen einer byzantinischen Stadt. Die Kirchen und Paläste sowie die Burg und das Freilichtmuseum ziehen viele Besucher an. Nördlich von Mistra erheben sich die Berge Taigetos und Parnon. Von der Hafenstadt Githio aus, südlich von Sparta, kann man die Mani-Region durchstreifen. In der Diros-Region gibt es Höhlen mit unterirdischen Seen und Flüssen bei Glifada und Alepotripa.KITHIRA, die Insel der Liebe und ihrer Göttin Aphrodite, liegt 14 Seemeilen vom Kap Maleas an der Südspitze der Peloponnes entfernt. In Agia Pelagia erstreckt sich ein wunderschöner breiter Badestrand. Die Inselhauptstadt Kithira liegt 30 km südlich von hier. Die Stadt liegt an einem Hang, weiter bergauf ragt eine venezianische Festung empor. Es gibt byzantinische Kirchen und Klöster, Tropfsteinhöhlen, kleine Seen und antike Tempel zu erkunden.
 
EUBÖA(EVIA):
ist nach Kreta die zweitgrößte griechische Insel. Ein befahrbarer Damm und Fähren aus zahlreichen Häfen verbinden die landschaftlich schöne Insel mit dem Festland. In Halkida (Chalkis), der Hauptstadt der Insel, können im Archäologischen Museum wertvolle Funde aus der Antike besichtigt werden, darunter das Dionysosrelief und die kopflose Statue der Athene. An der Küste entlang Richtung Süden stößt man auf Eretria mit seinen bedeutenden archäologischen Stätten antike Bäder, die Palästra mit dem schönen Mosaik und das Theater sind nur einige der Fundstätten, die auf Eretrias Stellung als zweitwichtigste Stadt der Insel im Altertum hinweisen. Weiter an der Küste entlang kommt man an Aliveri vorbei, wo ein venezianischer Turm, die Lukas-Kirche und die wertvollen byzantinischen Fresken der etwas außerhalb gelegenen Kirche Agios Nikolaos zu besichtigen sind. An schönen Sandstränden vorbei gelangt man im Süden nach Karistos am Fuß des hochaufragenden Ochi-Berges. An der Ostküste Euböas ist Kimi die größte Stadt. Ihre Anfänge reichen möglicherweise bis in die Zeit vor dem Trojanischen Krieg zurück. Von Paralia Kimis (4 km von Kimi) legen Fähren zu den Sporaden ab.
 
Thessalie:
schließt im Nordosten an die unter Zentralgriechenland beschriebene Region an. Die grüne Tiefebene liegt eingebettet in gebirgige Landschaft, umrahmt von Pindus, Olymp, Pelion, Orthrys, Ossa und Adrapha. Der Fluß Pinios fließt die westlichen Hänge des Pindus herab, mitten durch Thessalien, durch das Tempi-Tal bis zum Meer. Am nördlichsten Punkt des Pagasitischen Golfes liegt die Hafenstadt Volos. An diesem Golf liegen mehrere hübsche Küstendörfer, darunter Agria, das 7 km südöstlich von Volos liegt. Im Nordosten von Volos erhebt sich das dichtbewaldete Pelion-Gebirge mit malerischen Bergdörfern und Hafenstädtchen an der Ägäis. Die Ostflanke des Gebirges ist unwegsam und fällt steil ins Meer ab im Westen senkt sich der Pelion jedoch sanft und buchtenreich hin zum Pagasitischen Golf. Im Norden wird Thessalien von der Bergkette des Olymp (2917 m) begrenzt, der Heimat der griechischen Götter und das Land der Zentauren. An der Westseite der thessalischen Ebene, am Rande der Pindus-Bergkette, stehen 24 senkrechte Felsen, auf denen byzantinische Mönche vor 600 Jahren die Klostergemeinschaft Meteora erbauten.
 
EPIRUS:
ist der Name der Region nordwestlich von Zentralgriechenland und sehr gebirgig. Parga ist ein malerisches Städtchen, das halbmondförmig an der Bucht entlang erbaut wurde. Nördlich von Ioannina führt die Straße durch die Vikos-Schlucht am Fluß Aoos; hier liegen 46 hübsche Dörfer, die als die Zagorochoria bekannt sind. Die Schlucht liegt im Vikos-Aoos-Nationalpark, zu dem auch die kleinen Dörfer Mikro und Papingo gehören. Auf römische Ruinen stößt man in Nikopolis, Kassopi, Messopotamos und Dodona.
Urlaubsorte:
Arta, Dodona, Igoumenitsa, Ioannina, Kastrossikia, Metsovo, Plataria, Preveza und Skamneli.
Makedonien
In der nordwestlichen Provinz FLORINA liegen die Seen von Vegoritida, Kastoria und Prespa. Am Kleinen Prespa-See kann man manchmal Pelikane, Kormorane und andere seltene Vogelarten nisten sehen. Das bergige Grevena liegt im südlichen Makedonien, das Pindus-Gebirge erhebt sich im Westen und das Hassia-Gebirge im Norden.
Urlaubsorte
Norden: Aridaia, Gianitsa, Edessa, Skidra, Drosopigi, Nymfeon und Kastoria; im Süden: Perivoli, Kozani, Neapolis Petrana, Ptolemaida, Siatista, Kato Vermion, Naoussa und Veria.
Urlaubsorte an der Küste:
Katerini, Korinos, Leptokaria, Litochoro, Makrigialos, Methoni, Paralia und Plaka. Eines der größten griechischen Sportzentren befindet sich in Kato Vermio (Seli) in der Nähe von Naoussa.
Thessaloniki ist Griechenlands zweitgrößte Stadt mit lebhafter Kunst- und Kulturszene. Zu den historischen Sehenswürdigkeiten gehören die Kamara (Triumphbogen des Galerius, um 300 n. Chr. erbaut), die Rotunde (Mausoleum von Galerius) mit Mosaiken, zahlreiche byzantinische Kirchen und Paläste, alte Stadtmauern, Gemäldegalerien und ein großartiges Archäologisches Museum.
Nordöstlich von Thessaloniki befindet sich die bergige
CHALKIDIKI-HALBINSEL:
mit ihren drei ins Meer ragenden »Fingern« Kassandra, Sithonia und Athos. Die Hauptstadt Chalkidikis, Poligiros, bietet ein Archäologisches Museum mit Skulpturen und Vasen. Auf dem westlichsten »Finger« der Halbinsel, auf Kassandra, ist die Tropfsteinhöhle bei Petralona, in der die verschiedensten Formen von Stalaktiten und Stalagmiten zu finden sind. Der Schädel eines dort gefundenen Neandertalers wird in der Universität Thessalonikis aufbewahrt. Bei Kalithea stehen die Ruinen des Tempels von Zeus Ammon. Auf Sithonia sind das antike Olynthos und die idyllischen kleinen Häfen und Sandstrände sehenswert. Die Klosterrepublik Athos darf nur von Männern besucht werden, Frauen ist der Zugang nicht gestattet. Eine Einzel- oder Gruppenbesuchserlaubnis muß beim Mount Athos Visitors' Office beantragt werden, Anschrift: Odos Canary 21, GR-Thessaloniki. (Tel: (031) 83 37 33). Übernachtungen werden nur Personen mit begründetem religiösem oder wissenschaftlichem Interesse gestattet. Das älteste Kloster auf Athos ist das Megisti Lavra und wurde im 10 Jh. vom Hl. Athanasios gegründet. Heute sind auf der Halbinsel von den einst 40 Klöstern nur noch 20 bewohnt und die Zahl der Mönche ist von 40.000 auf 1700 zurückgegangen. Im Osten Makedoniens, an der Straße von Drama nach Kavala, liegt Philippi. Dieser Ort wurde nach dem Vater Alexander des Großen benannt und ist als die Stelle bekannt, an der Cäsars Mörder, Brutus und Cassius, im Jahr 42 v. Chr. von Octavius besiegt wurden. Hier hielt der Apostel Paulus seine erste Predigt in Griechenland.
THASSOS: liegt vor der Küste im Osten Makedoniens. Thassos bietet gute Strände und Fischgründe in Makriamos, Arhangelos, Agios Ioannis, Limenas, Potos und Pefkari. An der Nordküste liegt die Hauptstadt Limenas, die ein hübsches Museum hat. In der Nähe kann man archäologische Funde besichtigen: den Tempel der Pythiaunddes Apollo, die Agora, die Theater und ein Denkmal in der Opferstätte des Dionysos.
Kavala ist eine moderne Handels- und Hafenstadt. Im malerischen Hafen kann man Boote zum Fischen, Segeln und Wasserskifahren mieten. Beliebte Sandstrände gibt es in Kalamitsa, Batis und Toska; ruhiger und abgelegener sind die Strände in Iraklitsa und Peramos. In der Nähe befinden sich Tropfsteinhöhlen und archäologische Ausgrabungsstätten. Auf dem Pangaion kann man gut bergsteigen.
Thrakien
Jenseits von Makedonien, im äußersten Nordosten des Landes, wird die Atmosphäre orientalischer. Xanthi, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, liegt in atemberaubend schöner Landschaft. In der Altstadt kommt man in steilen Gäßchen an bonbonfarbenen Häusern mit schmiedeeisernen Balkonen vorbei, in der Neustadt gibt es breite Pappelalleen. Südöstlich von Xanthi, auf einer schmalen Landzunge zwischen dem Meer und der Vistonida-Lagune, liegt das Städtchen Lagos mit seinen reichen Fischgründen und seltenen Vogelarten. Einer der besten Strände in Nordgriechenland liegt 8 km östlich von Fanari. Die Hauptstraße macht einen Schlenker zur Küste, führt ins Landesinnere Richtung Osten nach Komotini. Fährt man die Küste weiter, so kommt man nach Alexandroupolis. In dieser modernen Stadt gibt es eine schöne Uferpromenade und ein Archäologisches Museum. Für feine Seidenstoffe ist die Stadt Soufli bekannt, 67 km nordöstlich von Alexandroupolis. Südöstlich von Alexandroupolis ist Vogelfreunden das Feucht-Biotop Evros zu empfehlen, eines der größten Vogelschutzgebiete Europas, in dem alljährlich fast 270 Vogelarten überwintern oder rasten.
Die Ionischen Inseln
Die Ionischen Inseln liegen vor der Westküste Griechenlands. Diese Inseln hatten lange Zeit wenig Kontakt miteinander und haben sich daher recht unterschiedlich entwickelt.
KORFU (KERKIRA):
ist die nördlichste der Ionischen Inseln. Die Hauptstadt heißt ebenfalls Kerkira und hat zwei Häfen mit großen venezianischen Festungen. Wie in vielen Hauptstädten der Ionischen Inseln gibt es auch hier breite Alleen, große Plätze, darunter eine Spianada oder Esplanade, gepflasterte Gassen, Bögen und Kolonnaden. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören das Archäologische Museum, das Museum für asiatische Kunst, das schöne, 1663 im venezianischen Stil erbaute Rathaus, die byzantinische Kirche von St. Jason und Sosipater aus dem 12. Jahrhundert und die Kirche des St. Spiridon. Gute Straßen führen von der Hauptstadt zu den Häfen Roda, Kassiopi und Douloura, in denen man gut fischen und schwimmen kann; außerdem zu ursprünglichen Dörfern im Landesinneren wie z. B. Ano Korakiana, Ano Garouna, Doukades, Agii Douli und Pelekas. Der beste Golfplatz Korfus liegt auf den Ropa-Wiesen (Livaditou Ropa) im Pelekas-Bezirk.
Urlaubsorte:
Kanoni in der Nähe des Mönchsklosters Vlaherni, Perama, Benitses, Moraitika, Messongi, Dassia, Gouvia, Gastouri mit dem Museumspalast (dem Achilleion), Ipsos und Paleokastritsa.
PAXI ist nur etwa 8 km lang und hat stille Sandstrände, Buchten, Felsküsten und Höhlen. In Ozia gibt es Mineralquellen. An der Ostküste liegt der Hauptort Gaios. Motorboote fahren zur kleinen Insel Antipaxi südlich von Paxi.
LEFKAS (LEFKADA):
ist durch einen langen Damm mit dem Festland verbunden. Vom Berg Stavrota in der Inselmitte aus kann man zu Erkundigungsfahrten und Bergwanderungen aufbrechen. Gute Badestrände und Fischgründe befinden sich in den Dörfern Agios Nikitas an der Nordwestküste, Ligia an der Südostküste und Vassiliki an der Südwestküste. Vassiliki ist von hohen Klippen umgeben und hat einen stillen und sauberen Strand. Von hier aus kann man in einer halbstündigen Bootsfahrt die Leukalischen Felsen erreichen, auf denen sich einst der Tempel des Apollon Leukatas befand.
Die größte Ionische Insel ist
KEFALONIA:
ihre Hauptstadt heißt Argostoli. Nach einem Erdbeben sind von der venezianischen Inselstadt nur noch die Bogenbrücke und der Obelisk erhalten geblieben. Schöne Strände gibt es in Makri und Plati, Afratos, Nea Skala, Assos, Fiskardo und in der Region Palli in der Nähe des Mönchsklosters von Kepourio. Die Insel verfügt über ein gutes Straßennetz, über das man die Höhle bei Melissani erreichen kann, in der sich ein See befindet. Weitere Naturerscheinungen sind die Tropfsteinhöhle von Drogorati mit ihren zahlreichen Stalagmiten und Stalaktiten sowie der Fels Kounopetra. Dieser befindet sich im Meer vor Lixouri und schwingt angeblich synchron zum Rhythmus der Wellen.

ITHAKA (ITHAKI):
liegt ca. 4 km östlich von Kefalonia und ist bekannt als die Heimat von Odysseus, dem Helden des Trojanischen Krieges. Die Inselhauptstadt Ithaki (Vathi) ist klein, und ihre weißen Häuser liegen in einem ansteigenden Halbkreis an einem Ende der Bucht. Unweit hiervon liegt die Nymphen- bzw. Marmorgrotte, wo Odysseus seine phäakischen Geschenke versteckt haben soll. Vom Glockenturm der KlosterkircheKatharon hat man einen wunderbaren Blick über die gesamte Insel und bei klarer Sicht sogar bis zum Golf von Patras. Sandstrände gibt es in der Umgebung der fast noch unberührten Fischerdörfer Kioni und Frikes. Von hier aus führt eine Straße zu den Höhlen von Loizos, in denen Zeugnisse der Verehrung von Artemis, Hera und Athene gefunden worden sind.
ZAKYNTHOS
mit der gleichnamigen Inselhauptstadt ist die südlichste Insel der Ionischen Gruppe. Die venezianische Festung auf dem Hügel über der Hauptstadt bietet einen schönen Blick über die Bucht. Die Stadt beherbergt ein Museum mit einer guten Gemäldesammlung der Ionischen Schule. Im Südosten liegt der Strand von Laganas. Weitere Sandstrände: Alikanas, Alikes und Tsilivi.
Kreta
KRETA :
ist die südlichste und größte griechische Insel, wodurch das Klima auch etwas anders ist als auf anderen griechischen Inseln. So herrscht im Norden Kretas Mittelmeerklima und im Süden ist es afrikanisch heiß. An der Nordküste liegen die modernen Ferienzentren, unweit der Überreste alter Zivilisationen minoische Paläste, byzantinische Kirchen, venezianische Festungen aber auch die Schauplätze neuzeitlicher Unruhen. Kreta ist in vier Bezirke aufgeteilt: Chania, Rethymnon, Heraklion und Agios Nikolaos.
Heraklion ist die größte und lebhafteste Stadt. Im Bezirk von Heraklion befinden sich drei wichtige Stätten minoischer Kultur (Knossos, Malia und Phaetos) und die Ruinen von Knossos, die angeblichen Überreste des Labyrinths, sind wohl das berühmteste Wahrzeichen.
Östlich von Heraklion liegt Agios Nikolaos, eines der bekanntesten Urlaubsgebiete der Insel. Der Bezirk Rethymnon verbindet die sanfte Hügellandschaft der Nord- und Südküste mit den eindrucksvollen Schluchten der Idi- und der Weißen Berge. Die Bezirkshauptstadt Rethymnon liegt an der Nordküste. Den Hafen schützt eine guterhaltene venezianische Festung; wie in den anderen Städten der Nordküste spiegelt sich auch hier der venezianische Einfluß in der Architektur wider.
Elounda und Ierapetra sind die größten Ferienzentren der Region Lassithi. Im Westen der Insel liegt der fruchtbare Bezirk Chania. Die Bezirkshauptstadt trägt den gleichen Namen. Ihre Architektur ist eine Mischung aus moderner, neoklassizistischer und venezianischer Architektur. In der Umgebung liegen die Ferienzentren Platanas, Maleme und Kolimbari. Zu den Ausflugszielen zählen die Süßwasserquellen bei Falarsana und die längste Schlucht Europas, die Samaria-Schlucht.
Urlaubsorte
Agia Galini, Agia Mannia, Agia Plagia, Amnissos, Amoudara, Gouves, Kokini Hani, Limenas Hersonissou, Malia, Sitia und Stalida.
Der Dodekanes:
Südöstlich des griechischen Festlandes liegen die 12 Inseln des Dodekanes.
RHODOS:
ist die größte Insel des Dodekanes. Hier stand einst der berühmte, 35 m hohe Koloß von Rhodos, eines der Sieben Weltwunder der Antike. Die Küste ist 370 km lang, das Straßennetz ist ausgezeichnet, und die Busverbindungen zwischen den Städten und Dörfern funktionieren reibungslos. Die Inselhauptstadt heißt ebenfalls Rhodos, liegt an der Nordspitze der Insel und besteht aus Neustadt und Altstadt. Die Neustadt bietet moderne Luxushotels mit Swimmingpools und breiten Geschäftsstraßen. Die Altstadt hingegen, die von den Mauern einer mittelalterlichen Festung umgeben ist, lädt zu einem Bummel durch die schmalen, kopfsteingepflasterten Gassen ein. Das Ritterkrankenhaus aus dem 15. Jahrhundert ist heute ein Archäologisches Museum, das die Aphrodite von Rhodos beheimatet. Der Palast der Großen Meister beherbergt eine herrliche Sammlung an Möbeln aus dem 16. und 17. Jh. sowie Mosaikfußböden aus römischer Zeit. 2 km außerhalb der Stadt liegt die Akropolis des alten Rhodos mit zahlreichen eindrucksvollen Ruinen, einschließlich des Apollotempels, eines Theaters und Stadions aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. Die Ruinen des antiken Ialisos liegen in Filerimos, 15 km von Rhodos (Stadt) entfernt. 25 km südwestlich von Ialissos liegt Kamiros, eine der wenigen archäologischen Ausgrabungsstätten Griechenlands, an der man noch viele gut erhaltene Gebäude und Monumente aus der hellenischen Zeit bewundern kann.
In der Akropolis von Lindos, 56 km südöstlich von Rhodos, gibt es auch noch einige Baudenkmäler der Antike.
Urlaubsorte
Faliraki, Ixia, Kalithea, Kremasti, Afandou Golf, Ialisos, Kritina, Lindos und Profitis Elias.
Rhodos ist auch bei Sportlern beliebt. Gute Fischgründe gibt es bei Lindos, Kameiros und Genadi.
Busfahrten mit Führung
Halbtags: Täglich eine Stadtrundfahrt. Ausflüge nach Lindos, Kamiros, Ialisos, zum Schmetterlingstal sowie »Rhodos bei Nacht« mit Abendessen und Folkloretänzen. Ganztags: Eine Besichtigungstour der byzantinischen Baudenkmäler.
Kreuzfahrten
Ganztagestouren entlang der Küste von Rhodos nach Simi und Panormitis sowie Ausflugsfahrten mit Führung nach Kos, Chalki, Tilos, Nissiros und Patmos.
KOS:
ist eine fruchtbare Insel mit mildem Klima und herrlichen Sandstränden (einige haben vulkanischen Sand). Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in der gleichnamigen Stadt oder in der unmittelbaren Umgebung, so daß man sie bequem zu Fuß oder per Fahrrad erreichen kann. Dazu zählt die Platane des Hippokrates, ein riesiger Baum mit 12 m Umfang, ein alter Platz mit den Ruinen griechischer Gebäude aus dem 4.-2. Jh. v. Chr., der Dionysostempel, das Odeon, römische Bäder und ein hellenisches Gymnasium aus dem 2. Jh. v. Chr. mit einer restaurierten Kolonnade des Xystos. Die Johanniterfestung, die man ebenfalls besichtigen kann, ist ein eindrucksvolles Beispiel mittelalterlicher Architektur mit Burgmauer und -graben. Die Strände auf dem Weg nach Lambi, nördlich von Kos, und Richtung Süden bei Agios Fokas werden allmählich für den Tourismus erschlossen. Beliebte Urlaubsziele sind Asfendiou, Kardamena, Pili, die alte Festung bei Palio Pili, die Fischerdörfer Marmari und Mastihari, Kefalos mit seinen schönen Stränden und Palatia, die Ruinen der alten Inselhauptstadt Astipalea; außerdem Antimahia, Lambi Milos Lappa und Psalidi. Die regionalen Fährgesellschaften verbinden Kos mit Rhodos, Kalymnos und Nissiros.
Kreuzfahrten
Tageskreuzfahrten nach Kalymnos, Nissiros (mit Vulkanbesichtigung), Patmos (mit Besichtigung des Klosters und der Höhle Johannes des Täufers) und nach Pserimos mit seinem traumhaften Badestrand.
PATMOS:
ein Dampfer verkehrt auf dieser Strecke. Außerdem ist Patmos über den regionalen Fährverkehr mit den umliegenden Inseln Fourni, Lipsi und Leros verbunden. 2 km vom Hafen Skala entfernt und mit dem Bus oder Taxi zu erreichen, liegt Hora, die Inselhauptstadt. Das majestätische Kloster des Propheten Johannes in Hora ist ein Wallfahrtsort. Die »Heilige Grotte«, in der Johannes seine Offenbarung erhalten und niedergeschrieben haben soll, liegt in der Kirche der Apokalypse unterhalb des Klosters. Herrliche Strände, die per Auto oder Motorboot von Skala aus erreichbar sind, gibt es in Grikos, Meloi, Netia, Diakofit und in der Kambos-Bucht. Die Ausflüge zu den Klöstern Panagia Apolou und Panagia Geranou sind besonders eindrucksvoll.
KALIMNOS:
 erreicht man ebenfalls mit Liniendampfern vom 180 Seemeilen entfernten Piräus. Regionale Fähren verkehren zu den anderen Inseln der Dodekanes. Der Hauptort heißt Kalimnos. Ausflugsziele um Kalimnos sind die Tropfsteinhöhle Kefala und die Grotte der Sieben Jungfrauen sowie die Heilquellen bei Therma (1 km südlich der Stadt Kalimnos). An der Westküste liegen mehrere Urlaubsorte, u. a. Linaria, Mirties und Massouri. In der Nähe von Horio erheben sich die Ruinen der franko-byzantinischen Festung Pera Kastro sowie Spuren der Ruinen der Christuskirche aus dem 4. Jahrhundert. Im Südwesten liegen die Klöster Evangelistria und Agia Ekaterini, die beide auch Pensionen betreiben.
SIMI:
ist eine überwiegend felsige Insel,  In Pedi eignet sich der Strand gut zum Baden, ebenso die Buchten von Nanou, Marathoundas und Nimborio, die mit dem Motorboot erreichbar sind. Die nahegelegenen Inseln Seskli und Nimos bieten gute Fischgründe.
KARPATHOS:
ist eine bergige Insel mit fruchtbaren Tälern. Im Sommer kann man die 89 Seemeilen von Rhodos mit dem Flugzeug überbrücken, ansonsten fährt man per Fähre. Der Hauptort Pigadia liegt in einer weitläufigen Bucht an der Ostküste. In der Nähe des natürlichen Hafens in Possi gibt es schöne Strände. Busse und Taxis verkehren auf der Insel, die Küstengegenden werden mit dem Motorboot angelaufen. Schön ist es in Aperi, Volada, Mirtonas, Othos, Messohori mit seinem herrlichen Badestrand in Agia Marina, im Fischerstädtchen Finiki und in Arkassa. Im Norden der Insel erhebt sich der dichtbewaldete Berg Profitis Elias (1140 m). Vom Hafenstädtchen Diafani an der Nordküste führt die Straße zum Dorf Olimbos.
Ausflüge zur nördlichen Landzunge von Karpathos und mit dem Motorboot von Diafani aus zur kleinen Insel Saria mit den Ruinen der alten Stadt Nissiros bieten sich an. In der Kira-Panagia-Bucht gibt es traumhafte Strände und ein interessantes Kloster.
LEROS:
ist eine gebirgige und ausgiebig bebaute Insel, Ausflüge zu den Küstendörfern Agia Marina, Koukouli, Kithoni, Panagies, Blefouti, Gourna, Lepida und Temenia bieten sich an. In der franko-byzantinischen Festung in der Inselhauptstadt Patheni und den Ruinen des byzantinischen Schlosses am Berg Kasteli im Nordwesten findet man die Spuren des alten Glanzes der Insel. Einer der größten Naturhäfen des Mittelmeeres liegt 3 km von Patheni entfernt. Alte Sitten und Gebräuche haben auch hier überlebt: die Karnevalsfeiern erinnern an das alte Dionysosfest.
TILOS:
gibt es wenig Tourismus. Die Insel ist hügelig mit einsamen Stränden. Die wenigen Einwohner leben in Livadia, einem Naturhafen, oder in Megalo Horio, einem Städtchen mit einer mittelalterlichen Burg. Gute Badestrände findet man in Livadia, Agios Antonius und Plaka.
NISSIROS:
 ist mit Häfen durch regelmäßigen Schiffverkehr verbunden. Die Insel ist nur 42 qkm groß, der riesige erloschene Vulkan läßt sie jedoch größer erscheinen. Die Inselhauptstadt Mandraki liegt unterhalb der mittelalterlichen Burg und des Klosters Panagia Spiliani. 8 km südwestlich von Mandraki liegen die Reste der alten Akropolis mit den pelaginischen Mauern, die an vielen Stellen noch gut erhalten sind. Gute Badestrände findet man im Fischerdorf Pali.
CHALKI:
ist eine kleine, hügelige Insel mit einsamen Stränden. Es gibt keinen Autoverkehr, man kann jedoch Pferde oder kleine Motorboote mieten. Die wenigen Inselbewohner leben vom Schwammfischen und Tauchen. Wahrzeichen der hübschen Inselhauptstadt Nimborio ist der Glockenturm Agios Nikolaos. Die besten Badestrände liegen bei Nimborio.
KASTELORIZO (MEGISTI):
die am weitesten im Osten gelegene Insel der Ägäis, ist nur 9 qkm groß. Ein Boot von Rhodos läuft die Insel zweimal wöchentlich an. Hoch über den Dächern auf einem Felsen liegt eine alte Burg, das Castello Rosso, die im 14. Jahrhundert von den Johannitern wiederaufgebaut wurde. Mit dem Boot erreicht man die Höhle von Parasta im Südosten der Insel. Schöne Strände gibt es in der Nähe des Hafens von Agio Stefanos und auf der unbewohnten Insel Agios Georgios (10 Min. mit dem Motorboot entfernt).
ASTIPALÄA:
ist eine bergige und fruchtbare Insel mit schönen, sandigen Buchten. Sie liegt 165 Seemeilen von Piräus entfernt. Astipaläa ist ruhig und erholsam. Über der Inselhauptstadt mit dem gleichen Namen ragt die franko-byzantinische Burg. Die schönsten Fleckchen der Insel sind Livadia und Maltezana, wo es wunderbare Sandstrände gibt.
KASSOS:
 Der Dodekanes-Dampfer läuft auch diese Insel an. Die Hafenstadt Emborios und die Inselhauptstadt Fri sind besonders malerisch. Eine interessante Tropfsteinhöhle liegt westlich des Dorfes Agia Marina. Die Straßen sind nicht asphaltiert und führen zu den hübschen Dörfern Panagia, Arvanitohori und Poli. Mit dem Boot kann man Armathia erreichen.
Die Inseln der Nordost-Ägäis:
Die Inseln dieser Gruppe, Chios, Samos, Lesbos (Lesvos), Limnos, Ikaria und zahlreiche kleine Inselchen, liegen weit verstreut im nördlichen Teil des Ägäischen Meeres.
LIMNOS:
ist bei Urlaubern verhältnismäßig unbekannt. Mirina, die Hauptstadt, wurde über den Ruinen des alten Mirinas errichtet. Ein Museum gibt Auskunft über die Geschichte der Insel. Genau gegenüber von Nea Koutali, am Ostufer der großen Bucht, liegt Moudros. In dieser reizvollen Stadt laden attraktive Häuser, eine stattliche Kirche und gute Strände zum Verweilen ein. Meeresfrüchte und Wein sind die örtlichen Spezialitäten.
LESBOS:
ist die größte Insel dieser Gruppe und Heimat der ersten Dichterin der Weltliteratur, Sappho. Der Badestrand von Tzamakia liegt in der Nähe der Hauptstadt Mitilini, in dessen Archäologischem Museum der Löwe von Gera ausgestellt ist. Bei Moria stehen die Ruinen eines hellenistischen Theaters und eines römischen Aquäduktes. Bei den Thermalquellen von Loutropolis Thermis hat man Ausgrabungen freigelegt, die von fünf übereinander liegenden Siedlungen stammen. Agiassos ist wegen der Junfrau mit dem Kind in der Muttergotteskirche ein Anziehungspunkt für Pilger.
Strände: Vateron, Petra, Skala, Eftalou, Agios Issidoros (Kieselstrand) und am Golf von Kaloni an der Ostküste.
CHIOS (HIOS):
erheben sich die Berge Profitis Elias und Oros. Die Hauptstadt gleichen Namens liegt an der Ostküste und ist eine Hafenstadt mit zwei Gesichtern: am Hafen sieht man zuerst kleine, alte Häuschen mit davorliegenden Fischerbooten, neuen Anlegestellen und eine Promenade; dahinter erheben sich moderne Bürogebäude, in der Innenstadt gibt es zahlreiche verstreute Tavernen und Bäckereien und einen weitläufigen Basar. Im Archäologischen Museum stößt man auf zahlreiche interessante Ausstellungsstücke. Das Museum für neuzeitliche griechische Bildhauer und die Kirchen von Agio Issidoros und Agios Andreas sind ebenfalls interessant. Schöne Strände gibt es in Karfa, Marmaro, Nago, Pandorikias, Langada und Emborios (schwarzer Kieselstrand) und in der Nähe des Klosters von Agia Markella. Die Häuser des Dorfes Mesta, einer »traditionellen Siedlung«, sind von der Zentrale für Fremdenverkehr in kleine Gasthäuser umgebaut worden. Diese mittelalterliche Siedlung hat sich im Laufe der Jahrhunderte kaum verändert. Im kleinen Fischerdorf Passalimani, das Mesta als Hafen dient, kann man Privatzimmer mieten.
Kleine Boote fahren von Chios zur historischen Insel Psara. Einsame Strände, vorzügliche Fischgründe und das Kloster Kimissis Theotokou zeichnen diese Insel aus. Im einzigen Ort, an dem auch die Fähre anlegt, gibt es eine Pension.

SAMOS:
besteht aus bewaldeten Hügeln, Olivenhainen, Weingütern und Wiesen. In der Hauptstadt Samos gibt es trotz umfangreicher Modernisierung noch einige schöne, alte Gebäude und Museen. Eine kurze Straße verbindet das Hafengebiet mit Vathi, der Altstadt. Das Dorf Mitilini bietet ein Paläontologisches Museum und bei Ireo findet man die Reste des Heraheiligtums und die einer frühchristlichen Basilika. Eine asphaltierte Küstenstraße führt von der Stadt Samos an den Stränden von Kokan, Tsarmadou, Aviakia, Darlovossi (Kieselstrand) und Potami vorbei die Küste entlang nach Karlovassi.Votsalakia und Hrissi Amnos an der Westküste sind wahrscheinlich die schönsten Strände. Beliebt sind auch die Strände von Psili Ammos und Posidonion an der Südostküste sowie die Strände in Gangos und am Kap von Kotsika. Die Inselchen Agios Nikolaos, Prasonisi und Vareloudi vor der Ostküste laden zum Tauchen ein.
Boote fahren zwei- bis dreimal die Woche nach Fourni, einem Inselchen mit ausgezeichneten Sandstränden.
IKARIA:
liegt zwischen Samos und Andros. Die Inselhauptstadt ist Agios Kirikos. In Armenistis lädt ein schöner Sandstrand zum Baden ein. Heiße, radioaktive Quellen findet man im Kurort Therma, einige sollen gut gegen Rheuma und Arthritis sein. Mit gemieteten Motorbooten gelangt man nach Fanari am Nordostzipfel der Insel oder zur kleinen Insel Fourni im Osten, deren berühmte Spezialitäten Hummer, Raki und Honig sind.
Die Sporaden
Vor der Ostküste des griechischen Festlands liegen die vier Inseln der Sporaden Skiathos, Skopelos, Alonissos und Skiros. Diese Inselgruppe wird als Ferienziel immer beliebter. Die örtliche Touristenpolizei stellt auf Anfrage eine ausführliche Liste der Unterkunftsmöglichkeiten zur Verfügung.
SKIATHOS:
Die grüne, idyllische Insel hat über 70 kleinere und große Buchten. Der höchste bewaldete Hügel ist 438 m hoch. Um Skiathos herum liegen neun kleinere Inseln; zwei davon, die Tsougries, bieten sichere Ankerplätze für Boote und Jachten im größten Hafen. Die gleichnamige Haupstadt der Insel ist während der Hauptsaison sehr belebt. Kastro, nordöstlich von Skiathos, ist eine hübsche, alte Stadt.
Strände: Koukounaris, Mandraki, Lalaria (Kieselstrand) und Agia Eleni.
SKOPELOS:
Die Insel hat kleine Buchten und goldene Sandstrände. Die Hafenstadt Skopelos hat enge, kopfsteingepflasterte Gassen und ist bedeutend ruhiger als Skiathos. Die farbenfrohen Häuser ziehen sich reihenweise zur Küste hinab. Ganz in der Nähe liegt ein schöner Sandstrand. Sehenswert sind auch die 1927 freigelegte Grabstätte des Staphylos sowie die Kapelle Agios Athanassios, die auf einem antiken Tempel erbaut wurde. Insgesamt gibt es über 350 Kirchen, Kapellen und Klöster auf der Insel. Interessant ist der Altaraufsatz der Christus-Kirche mit den kunstvoll geschnitzten Heiligenminiaturen.
Kindersichere Strände mit Sandbänken findet man in Staphylos, ca. 4 km außerhalb der Stadt, ebenso in Limnonari, von Agnondas mit dem Boot erreichbar, in Panormos in einer windgeschützten Bucht sowie in Milia, Elios und Loutraki, dem Hafen von Glossa. Wer Kieselstrand vorzieht, kommt in Agios Konstandinos auf seine Kosten. Die Höhle von Tripiti ist ebenfalls einen Besuch wert.
ALONISSOS:
Die Mitte der Insel ist versunken, und nur einige kleinere Inseln ragen aus dem Meer. Beim Psathoura Felsmassiv sind die Überreste des antiken Alonissos sowie zahlreiche Tropfsteinhöhlen zu besichtigen. Taucher können in den flachen Gewässern Umrisse von Straßen, Häusern und Fenstern ausmachen. Bei ruhiger See kann man die Ruinen auch von der Oberfläche aus erkennen. Die Insel hat nur 10 km Straße, daher sind die besten Verkehrsmittel kleine Motorboote, die zwischen den Inseln, Badestränden und Sehenswürdigkeiten hin- und herfahren. Man teilt sich die Fahrkosten. Die Strände von Palavodimos, Stenivala, Ai-Nikolas und Kalamakia sind ausgezeichnet. Ein Motorboot fährt von der kleinen Hafenstadt Patitiri zum Strand von Kokkinokastro (Fahrzeit ca. 30 Minuten). Auf den unbewohnten Inselchen der Umgebung gibt es schöne, abgelegene Strände. Die Zyklopen-Grotte mit vielfarbigen Stalaktiten und Stalagmiten kann auf der Insel Gioura besichtigt werden.
SKIROS
Die größte Hafenstadt der Insel ist Linaria. Die Inselhauptstadt Skiros (Horio) erstreckt sich an den Berghängen. Eine Akropolis thront auf der Bergkuppe, die während des Mittelalters in eine Festung umgewandelt wurde. Unterhalb der Festung liegt das Georgkloster (962 gegründet). Strände findet man in der Nähe von Magazia, Molos und Girismata. Schön sind auch die weiter entfernten Strände von Ahili, Aspi, Kalamitsa, Pefkos, Atsitsa, Tris Boukes und Aherounes, die mit dem Auto erreichbar sind asphaltiert ist jedoch nur die Straße nach Ahili, Aspi und Aherounes. Atsitsa und Pefkos sind eher abgelegene Strände. Fast überall findet man kleine Tavernen in Ufernähe.
Die Kykladen:
 
KEA (TZIA):
ist übersät mit kleinen, bebauten Tälern, Sandstränden, Obstgärten, kleinen Grüppchen weißgestrichener Häuser, pittoresken Dörfern und Kirchen. Der Hafen von Korissia gehört zu den sichersten Naturhäfen des Mittelmeers. In der Inselhauptstadt Hora, landeinwärts von Korissia, können Besucher 15 Kirchen und unzählige elegante Torbögen besichtigen. Das berühmte Kloster Panagia Kastriani überblickt die Otzias-Bucht. Etwas außerhalb der Stadt steht der Löwe von Kea, eine im 6. Jahrhundert aus dem Felsen gemeißelte Skulptur. In der Nähe des Fischerdörfchens Vourkari liegt eine archäologische Ausgrabungsstätte. Ausgezeichnete Badestrände gibt es in Koundouros, Otzias, Poles und Pisses.
KYTHNOS:
Die rauhe Landschaft wird von Weingütern und grünen Feigenbäumen aufgelockert. Die Häfen Loutra und Merihas bieten geschützte Ankerplätze an. An den dürren Hängen der Hügel liegt die Ortschaft Hora (amtlich Messaria). Sie ist bekannt für die holzgeschnitzten Chorwände in den zahlreichen Kirchen, z. B. Agios Savvas, Sotira, Agia Triada und Theologos. Kythnos ist bei Besuchern beliebt, die Ruhe und Frieden suchen. In Loutra gibt es weithin bekannte radioaktive Heilquellen. Die Klöster Panagia Kanala und Panagia tou Nikou sind sehenswert.
SERIFOS:
 Gärten und Obstgärten umgeben Livadi, den Fährhafen. Typisch kykladische Häuser und Kirchen säumen die ansteigende, mit Steinplatten gepflasterte Straße nach Hora. Weiter bergauf steht eine venezianische Festung. Einen Besuch lohnt auch die Klosterburg Moni Taxiarhon (in der Nähe von Galani) mit ihren schönen Fresken und der hervorragenden Bibliothek. Reizvolle Badestrände findet man in Mega Livadi, Koutalas, Agios Sostis, Psili Ammos, Agois Iannis und Sikamia.
SIFNOS:
 Vom Hafenstädtchen Kamares führt eine Straße landeinwärts zur Hauptstadt Apollonia. Zahlreiche Häuser dieser modernen Stadt haben ihren kykladischen Charakter beibehalten. Lohnenswerte Besichtigungspunkte sind die Kirchen Panagia Ouranofora und Agios Sozon sowie das Inselmuseum. Die mittelalterliche Festungsatmosphäre der alten Hauptstadt Kastro ist erstaunlich. In der katholischen Kirche sind archäologische Funde ausgestellt. Auf sanften Hügeln liegen die von Windmühlen umgebenen Dörfer Artemonas, Exambela und Kato Petali. Auf Sifnos sollen 365 Kirchen und Kapellen stehen. Sehenswerte Klöster sind Agios Simeon, Ai Lia und Panagia Hrissopigi. Gute Badestrände bieten Kamares, Faros und Platis Gialos.
KIMOLOS:
 fallen zuerst die weißen Kreideklippen ins Auge. Schiffe legen im Hafen von Pstahi an. Die Häuser der Hauptstadt Kimolos sind über und über mit Blumen bedeckt und die Straßen mit verzierten Steinplatten gepflastert. Zahlreiche Badestrände liegen an der gezackten Küste. Heiße Schwefelquellen findet man in Prassa.
MILOS:
 Diese wunderschöne Insel ist untrennbar mit der Statue der »Venus von Milo«. Adamas, an der Ostküste, ist der Hafen der Insel. Ganz in der Nähe der Hauptstadt Plaka (amtlich Milos) steht die byzantinische Kirche von Thalassistra aus dem 13. Jahrhundert, interessant sind auch die Kirchen Panagia Korfiatissa und Messa Panagia. Im Archäologischen Museum sind Keramiken der Insel ausgestellt, die bis auf das 6. Jahrhundert v. Chr. zurückgehen. 2 km von Plaka liegt das Dörfchen Klima, bekannt für seine großen frühchristlichen Katakomben. An der Nordostküste der Insel, ca. 3 km von Polonia, liegt Filakopi. Hier befand sich zur minoischer Zeit ein bedeutendes Handelszentrum. Bei Ausgrabungen wurden die Fundamente von drei aufeinanderfolgenden Städten freigelegt. Neben der Ausgrabung befindet sich die beeindruckende Papafranga-Grotte. Herrliche Badestrände gibt es in Hhivadolimni, Polonia, Adamas, Emborio, Provatas, Paliohori und Agia Kiriaki. Empfehlenswert sind Bootsausflüge zu den Glaronissias, zu umliegenden vulkanischen Inselchen mit geheimnisvollen Höhlen und Kristallfelsen und zur kleinen Insel Antimilos.
ANDROS:
 Die zweitgrößte Insel der Kykladen bietet pinienbewachsene Hügel, Olivenhaine und Weingüter. Der Hafen heißt Gavrion, die Hauptstadt ist Andros. Zahlreiche Villen im neoklassizistischen Stil, Hotels, Klubs und ein Meeresmuseum machen diese Stadt besonders attraktiv. Beachtung verdient auch die byzantinische Palatiani-Kirche. Im Archäologischen Museum stehen Keramiken aus der alten Agora und eine umfangreiche Sammlung von Ausgrabungsfunden, die bis in die Antike zurückgehen. Schöne Badestrände gibt es überall auf der Insel, z. B. in Gavrion, Batsi, Nimborio und Korthiou. Die Ruinen der antiken Stadt Andros mit den alten Stadtmauern, dem Theater und dem Stadion kann man in Paleopolis besichtigen. Das Panagrantou-Kloster in Falika und die byzantinische Kirche des Taxiarhen in Messaria sind sehenswert. Mineralquellen sprudeln im berühmten Apikia.
TINOS:
wird am 25. März (Mariä Verkündigung) und am 15. August (Mariä Himmelfahrt) von Tausenden von Pilgern aufgesucht, die hier an den besonderen Feierlichkeiten zu Ehren der Jungfrau Maria in der Marmorkirche der Evangelistria teilnehmen. Das byzantinische Museum ist einen Besuch wert, und im Archäologischen Museum liegen Skulpturen aus dem antiken Poseidon- und Amphitrite-Tempel aus. Busse verbinden die Stadt Tinos mit den Dörfern der Insel. Besonders erwähnt werden sollte das Frauenkloster Kiria ton Angelon in Kehrovouni, das an ein mittelalterliches Dorf erinnert. Die Badestrände Agios Fokas und Kionia liegen in der Nähe von Tinos.Kolimbithra liegt an der Nordküste. In Kionia kann man Spuren alter Siedlungen finden.
SIROS:
 im Herzen der Kykladen. Die Hafenstadt Emoupolis, die »Herrin der Kykladen«, ist die Hauptstadt der Inselgruppe der Kykladen. Gebäude im neoklassizistischen Stil, wie das Rathaus und das Zollgebäude, prägen das Stadtbild, ferner gibt es ein schönes Apollon-Theater, breite öffentliche Plätze und eindrucksvolle Kirchen, z. B. die St.-Georgs-Kathedrale. Stadtmauern, Arkaden und enge, kopfsteingepflasterte Gassen geben der höher gelegenen Altstadt (Ano Siros) einen mittelalterlichen Anstrich. Beliebte Badestrände sind u. a. Asolimnos, Vari, Possidonia, Finikas, Kimata, Agios Nikolaos und Kini.
MYKONOS:
 Die zahlreichen Windmühlen machen sich die frische Meltemi-Brise zunutze. Mykonos-Stadt hat eine moderne Hafenanlage und besteht aus weißen Häuschen, engen Gassen, Kirchen im kykladischen Baustil, Kunstgewerbeläden, kleinen Cafés und Tavernen. Die Paraportiani-Kirche in der Nähe der Anlegestelle gilt als architektonisches Meisterwerk mit ihrem Glockenturm aus Bogenfenstern und dem einzigen Seiteneingang. Ausgrabungsstücke einer Nekropolis auf der nahegelegenen Insel Rineia können im Archäologischen Museum besichtigt werden. Ausflüge können zu den Klöstern von Agios Panteleimon in der Nähe von Hora und dem Tourliani-Kloster (erwähnenswert ist der Glockenturm und der Marmorbrunen) von Ano Mera unternommen werden. Die Strände heißen Agios Stefanos, Kalafatis, Platis Yialos und Ormos. Schöner sind die Strände an der Südküste, die per Kaiki erreichbar sind: Paradise, Super Paradise, Agrari und Elia. Boote fahren von Mykonos zur Insel Delos.
Apollo und Artemis sollen in DELOS geboren sein. Zahlreiche archäologische Ausgrabungsstätten wie der Löwenweg und die drei Apollotempel stehen zur Besichtigung. Archaische, klassische, hellenistische und römische Skulpturen sind im Museum ausgestellt, u. a. Akroteria, die archaische Sphinx der Naxier aus dem Tempel der Athener.
PAROS:
 Den berühmten Marmor von Paros findet man in den Hügeln im Hinterland der Insel. Parikia, die Haupt- und Hafenstadt, wurde auf den Ruinen des antiken Parikia errichtet. Als Zeichen der Gastfreundschaft stehen während der Sommermonate die Fenster und Türen der Häuser offen. Eine enge Pflasterstraße führt zu einem der eindrucksvollsten Heiligtümer des Christentums: der Ekatoutapiliani- oder Katalopiani-Kirche. In der Nähe von Kolimpithres gibt es wunderhübsche kleine Buchten mit Sandstrand. Schöne Badestrände gibt es in Drios, Alikes und Pisso Livadi. Die Klöster Zoodohos Pigi Longovarda und Christou Tou Dassos sind besonders erwähnenswert.
ANTIPAROS:
 ist durch einen schmalen Kanal von Paros getrennt. Die Tropfsteinhöhle, Hauptattraktion der Insel, ist auf Packeseln vom Strand aus erreichbar. Auf Antiparos gibt es herrliche einsame Strände.
THIRA (SANTORINI):
Ihre eindrucksvolle Form hat die Kykladeninsel verschiedenen Erdbeben und Vulkanausbrüchen zu verdanken. Eine Seilbahn, Esel und Maultiere befördern die Besucher vom Hafen Skala zur Hauptstadt Thira. Gewundene Gassen, Arkaden und ein Museum laden zum Stadtbummel ein. Die Kammenes (»die Verbrannten«), zwei pechschwarze Vulkaninselchen, liegen in der Hafenbucht und können, ebenso wie Therasia (Thirassia), die zweitgrößte Insel der Santorini-Gruppe, per Boot besucht werden. Einige interessante Funde aus den Zeiten der Phönizier, Dorier, Römer und Byzantiner gibt es unter den Ruinen des alten Thira: eine Häusergruppe, ein Marktplatz, Badehäuser, Theater, Tempel, Grabstätten und frühchristliche Relikte können hier besichtigt werden. In Akroteri hat man Überreste der kretischen Minoer-Zivilisation gefunden. Das Kloster Profitas Ilias liegt auf dem höchsten Hügel der Insel. In Perissa und Kamari gibt es ausgezeichnete Badestrände.
NAXOS:
 ist die größte und fruchtbarste Insel der Kykladen. Es gibt einen Apollotempel, ein riesiges Tor auf der winzigen Insel Palatia, die über einen Damm mit Naxos verbunden ist, mykenische Grabstätten, ein Museum, Ruinen einer mykenischen Siedlung in Grotta, eine Burg und historische Kirchen. Im Dorf Chalki stehen eine mittelalterliche Festung und mehrere byzantinische Kirchen. Eine Straße führt von der Stadt Naxos landeinwärts zum Dorf Sangri. Ganz in der Nähe erhebt sich der berühmte Himaros-Turm, eines der besterhaltenen Baudenkmäler der hellenischen Zeit. Sandstrände gibt es in Appollonas, Kastraki, Mikri Vigla und Agios Georgios.
IOS:
 wird als Urlaubsziel immer beliebter. Ganz in der Nähe des kleinen Hafenortes Ormos, dem Fischerei- und Jachthafen, liegt der ausgezeichnete Badestrand von Yalos. Hier befindet sich auch das angebliche Grab Homers bei Plakoto. Schöne Strände gibt es auch in Koumbaras, Manganavi und Psathi.
AMORGOS beherbergte einst die blühenden Städte Minoa, Arkesine und Aigiale, heute ziehen die Ruinen zahlreiche interessierte Besucher an. Das Hafenstädtchen heißt Katapola. Die Ortschaft Hora mit ihren weißen Häuschen liegt an einem Felsenabhang. Im naheliegenden Panagia Exohoriani findet alljährlich am 15. August eine Fiesta statt. Die Ruinen eines alten Turmes und eines Tempels können in Plakoto besichtigt werden. Ausgezeichnete Badestrände gibt es in Agios Panteleimon, Kato Akroteri, Adia Anna und Agia Paraskevi.
SIKINOS & FOLEGANDROS:
 liegen beide in der Nähe von Ios und werden vor allem für ihre Abgeschiedenheit und ihr ruhiges Inselleben geschätzt. Hora ist der einzige größere Ort auf Sikinos. Sehenswert sind die Burg und das Kloster von Hrissopigi. In Spillia gibt es einen schönen Badestrand.
FOLEGANDROS:
 ist eine Insel von rauher Schönheit mit zerklüfteter und karger Landschaft, die zwischen den Felsen auch einige sandige Badestrände verbirgt, z. B. beim Hafen Karavostassis an der Südostküste der Insel. Die Inselhauptstadt Hora gliedert sich in Alt- und Neustadt, wobei die Häuser im mittelalterlichen Teil im Bereich des Kastro eher Wehranlagen gleichen. Der neuere Teil besticht durch enge Gäßchen, gemauerte Sitzbänke und blumengeschmückte Innenhöfe. In Panagia steht eine interessante Kirche. Die Tropfsteinhöhle und die antiken Ruinen von Chrissospilia sind sehenswert.
ANAFI:
 die südlichste Insel der Kykladen, hat felsige Ufer mit vielen kleinen Buchten. Lohnenswert ist ein Besuch des Panagia Kalamiotissa Klosters (18. Jahrhundert), dessen Fundamente auf den Ruinen eines Apollotempels ruhen. Hier legt nur etwa einmal die Woche eine Fähre im malerischen Agios Nikolaos an, und wenige Touristen verirren sich hierher. Um Anafi herum gibt es mehrere kleine Inselchen, die stille und friedliche Anlegestellen bieten: Schinoussa mit ihrem wunderhübschen kleinen Hafen, Mersinia und Donoussa mit ihren ausgezeichneten Badestränden und die Koufonissia-Gruppe mit den Inselchen Keros und Herklia.
 

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