robbenmord

Zurück

 zwei Männer schleifen das Tote Tier Hinter sich her, ein  blutige Spur hinterlässt dieses schreckliche unternehmen!!!!

 Robbenbabys: Nach dem Fellwechsel droht der Tod!!!!

 Noch ahnt die Robbe nichts doch was gleich auf sie zukommt ist grausam!!!

 Robben-Kadaver

 

So Süß können Robben sein , doch bald werden die Robbenjäger sie Töten und ihre Felle verkaufen

 

 

 

 

 

 

 

Robbe, blutend.jpg 

Blutüberströmt, mit traurigen Augen liegt eine niedergeknüppelte Robbe auf dem Eis.

Robbe blutend im Schnee.jpgEine Blutende Robbe im Schnee in  Kanada

 

Robben im Wattenmeer - Eine nicht zu schützende Art?

Der Europäische Tier- und Naturschutz e.V. kämpft zusammen mit seiner Partnerorganisation Project Blue Sea für den Schutz hilfebedürftiger Robben im schleswig-holsteinischen Wattenmeer

Heuler; so nennt man Seehunde in ihren ersten Lebenswochen, die mutterlos an der Küste aufgefunden werden. Die herzerweichenden Laute, welche die neugeborenen Tiere von sich geben, verleihen ihnen diesen Namen. Was geschieht mit solchen Heulern, wenn sie ihre Muttertiere verloren haben? Diese berechtigte Frage ist Grund einer langen, bereits seit Jahren andauernden kontroversen Diskussion zwischen Tierschützern und den für diesen Bereich zuständigen Behörden.

Im Jahre 1997 trat eine so genannte "Richtlinie zur Behandlung von erkrankt, geschwächt oder verlassen aufgefundenen Robben" in Kraft. Diese regelt, wie in den deutschen Bundesländern mit Küstenanbindung mit den Tieren umgegangen werden soll. Die Richtlinie orientiert sich an dem Seehundabkommen (Leeuwarden-Erklärung), welche die Wattenmeerländer Niederlande, Dänemark und Deutschland 1994 auf der Grundlage eines trilateralen Schutzabkommens für Robben beschlossen haben.

Richtlinie bietet kaum Schutz
Zum Leidwesen der Tiere birgt die Umsetzung der Richtlinie einen großen Handlungsspielraum. In Schleswig-Holstein vertritt man die Ansicht, dass man so wenig hilfsbedürftige Tiere wie möglich in eine Seehundstation verbringt. "Es ist in der Tat ein großes Nord-Süd Gefälle augenscheinlich. Während in Dänemark leider gänzlich auf die Aufzucht hilfebedürftiger Robben verzichtet wird, gelangen in Schleswig-Holsein lediglich ein Bruchteil der hilflos aufgefundenen Tiere in eine Aufzuchtstation. In Niedersachsen hingegen werden schon weitaus mehr Tiere aufgenommen und in den Niederlanden ist man be-müht, so vielen Tieren wie eben nur möglich zu helfen", berichtet Sascha Regmann von Project Blue Sea e.V.

Aktionsforum "Seehunde in Not"
In den in Schleswig-Holstein gängigen Handlungsweisen sehen Tierschützer daher einen groben Verstoß gegen den mittlerweile im deutschen Grundgesetz verankerten Tierschutz. Aus diesem Beweggrund haben mehrere Tierschutzorganisationen, unter ihnen auch Project Blue Sea e.V. das Aktionsforum "Seehund in Not" gegründet."Wir fordern, dass sich die bestehende Richtlinie eindeutig zum Schutz der Tiere ändert. Die Entscheidungsmacht über das Leben oder Sterben der Tiere darf nicht den benann-ten Seehundjägern überlassen sein. Daher sollen qualifizierte Tierärzte die aufgefunde-nen Tiere begutachten, um diejenigen mit einer reellen Überlebenschance in eine Aufzuchtstation zu geben", erläutert Tierärztin Janine Bahr vom Aktionsforum.

Der Mensch hat längst eingegriffen…
Als Rechtfertigung für diesen nicht ausreichenden Einsatz zum Schutz der einzelnen Tiere wird von schleswig-holsteinischer Seite angeführt, dass es sich bei Robben schließlich um Wildtiere handele, deren Population nicht gefährdet sei. "Der Mensch soll nicht in die natürliche Selektion eingreifen", weiß das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Landwirtschaft in Kiel zu berichten.

Leider wird nicht berücksichtigt, dass es sich beim Wattenmeer nicht um ein natürliches Gebiet handelt. Zwar sind Schutzzonen eingerichtet worden und es wird auf vielen Schautafeln darauf hingewiesen, dass man Tiere und Natur nicht stören soll. Doch wie so oft sieht die Praxis anders aus. Massentourismus, Schifffahrt sowie Fischerei sind hierbei die optisch auffälligsten Dinge. Viele Jungtiere werden von ihren Müttern getrennt, weil unvorsichtige Touristen oder Sportbootkapitäne sich zu sehr nähern und somit eine Tren-nung hervorrufen. Eine ebenso große Gefährdung für das Watt und ihre Bewohner ist größtenteils unsichtbar. Die Einleitungen der Industrie und Landwirtschaft bedrohen in größtem Maße Fauna und Flora. Die meisten ins Meer eingeleiteten chemischen Sub-stanzen sind für das bloße Auge unsichtbar, jedoch für den Gesundheitszustand der Robben, die an der Spitze der Nahrungskette stehen, besonders gravierend. Untersuchungen an tot aufgefundenen Robben ergaben, dass ihr Fleisch und Fettgewebe mit über 150 verschiedenen chemischen Stoffen belastet war.

Robben brauchen unsere Hilfe
Dass Rettungsbemühungen für hilfsbedürftige Robben als ein nicht zulässiger und bei Strafandrohung verbotener Eingriff ist, kann aus Tierschutzsicht nicht hingenommen werden. In der Vergangenheit häuften sich Berichte, welche die nicht tierschutzgerechte Behandlung von aufgefundenen Seehunden und auch von Kegelrobben verdeutlichen. So wurden beispielsweise an die Küste gespülte neugeborene Tiere von Seehundjägern über mehrere Tage hinweg lediglich beobachtet, ohne sie zu versorgen. Durch das entstandene Flüssigkeitsdefizit im Körper entkräfteten die Robben natürlich schnell. Als letzte Lösung töteten die Seehundjäger die Tiere durch einen Fangschuss.

Der Europäische Tier- und Naturschutz e.V. wird zusammen mit seiner Partnerorganisation Project Blue Sea, sowie dem Aktionsforum "Seehund in Not" zur Setzzeit in diesem Sommer vor Ort sein, um für den Schutz mutterlos aufgefundener Seehunde an der schleswig-holsteinischen Küste zu kämpfen. Für diese Aktion, die im Juni stattfinden wird, werden viele helfende Hände gesucht, die gemeinsam mit dem ETN und den Project Blue Sea Aktivisten vor Ort sind. Wenn auch Sie sich aktiv für das Überleben der Tiere einsetzen wollen, wenden Sie sich bitte an:

Project Blue Sea e.V
Wilhelmstraße 63
44649 Herne
Tel.: 0 23 25 / 58 01 97
Mobil: 0163 / 44 28 248
Fax: 0 23 25 / 58 01 98
E-Mail: office@projectbluesea.de

Seehunde gelten als Sympathieträger. Die Werbebranche hat dies in Schleswig-Holstein schnell erkannt. An vielen Orten trifft man dort auf das Konterfei dieser im Wattenmeer beheimateten Raubtiere. Nun wird es Zeit, dass das norddeutsche Bundesland den Robben den Schutz zukommen lässt, den sie verdienen…
Diese Jungrobben wissen schon… wenn die Betreuer mit dem Eimer erscheinen, dann gibt's den heiß ersehnten Fisch. Bald werden sie groß und stark genug sein, um wieder in der freien Wildbahn leben zu können. Aber ohne die Aufnahme in einer Aufzuchtstation und ohne die Hilfe des Menschen, hätte keines der Tiere überlebt.
Tanja Regmann bei der Fütterung einer kranken Jungrobbe. Was hier vielleicht "brachial" aussieht, ist die einzige Chance auf ein Überleben für das Tier.
Auch verletzte Robben werden immer wieder von den Tierschützern gefunden.

Aktion "Seehund in Not" braucht Ihre Hilfe!
Der ETN und sein Partner Projekt Blue Sea haben es sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit dem Aktionsforum aktiv vor Ort die Seehundbabys zu retten und politisch den notwendigen Druck zu erzeugen, damit auch auf deutscher Seite die Heuler zukünftig den Schutz erhalten, zu dem wir Menschen moralisch und gesetzlich verpflichtet sind. Wer dieses Projekt finanziell unterstützen möchte, kann dies tun mit einer Spende unter dem

Stichwort "Seehund in Not"

Dresdner Bank Bonn,

Kontonummer: 0214243001

BLZ 370 800 40.

Herzlichen Dank im Namen der Tiere!

 

 

 

 

 



Kostenlose Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!