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Infopaket
(Artikel von: Wohnung + Gesundheit 3/98 – Nr. 86) Gepulste Strahlung nonstop Fallbeispiele aus der Praxis: Schnurlose Telefone nach DECT - Standard „Schnurlose“ nennt man jene funkenden Haustelefone, die im Bereich von etwa 50 bis 200 Metern ohne Kabel auskommen und deren kleine Basisstationen (zumeist gleichzeitig die Ladestationen der Akkus) in den eigenen vier Wänden auf Schreib- oder Nachttischen stehen. Es gibt drei technische Standarts, nach denen die Geräte hergestellt werden: CT-1-Plus-Schnurlose und deren Basisstationen senden vergleichsweise schwache und nicht gepulste analoge Wellen aus, und das auch nur dann, wenn wirklich telefoniert wird. So sollte es sein. CT-2-Schnurlose und deren Basisstationen senden ebenfalls relativ schwache, aber gepulste digitale Wellen, und das auch nur dann, wenn telefoniert wird. Gepulste Wellen gelten als biologisch kritischer als ungepulste. DECT - Schnurlose und deren Basisstationen senden dagegen relativ starke und gepulste digitale Wellen, und (das ist besonders wichtig) die Basisstationen senden mir voller Leistung nonstop, Tag und Nacht, auch wenn gar nicht telefoniert wird. Gepulster Elektrosmog zu Hause und darüber hinaus, ohne Unterbrechung. Diese bei den DECT – Telefonen eingesetzte gepulste Technik kennen wir schon von den „großen Brüdern“, den echten Mobiltelefonen, den Handys für die D- und E-Netze, deren Strahlung zunehmend kritisch bewertet wird. Deshalb wenn Sie keine gepulste Dauerstrahlung wollen: Vorsicht in der Nähe dieser schnurlosen Telefone nach DECT – Standart, egal welcher Hersteller sie baut. Sie strahlen immer, durch Wände hindurch; zu 200 Meter weit. Wenn ein DECT – Telefon in einem Haus installiert ist, dann messe ich dessen Signale im gesamten umgebenden Wohngebiet, auf der Straße, im Garten, gegenüber beim Nachbarn…. Ich habe beim Fachhändlern und in den Telefonläden meiner Umgebung nachgefragt. Kaum einer kannte den Unterschied der Standards, wusste ob gepulst oder ungepulst gesendet wird, keiner konnte die besorgte und berechtige Kundenfrage beantworten, ob die Geräte dauernd funken oder nur beim Telefonieren. Fragen Sie hartnäckig, lesen Sie in den Anleitungen und technischen Daten der Telefone nach, da steht es, zumindest meistens. Benutzen Sie vorsorglich normale Kabeltelefone. Schnurlose Telefone nur aus Zweitapparat anschaffen und nur ausnahmsweise einsetzen, z.B. beim Arbeiten im Garten oder im Keller. Immer nur kurz drahtlos Telefonieren. Wenn es ein Schnurloses sein soll, denken Sie daran: Analog sendende Telefone (ohne Plus) sind, nach allem was man bisher weiß (und das ist schon lange nicht genug!), biologisch unproblematischer als digital (mit Plus) sendende. Analoge sendende CT-1-Plus-Geräte sind seit Jahren auf dem Markt, und es gibt sie weiterhin in den Fachgeschäften, auch wenn die DECT – Dauerstrahler mehr und mehr marktführend werden. Störung der Technik Ein Kunde sprach Siemens an und wollte sein digitales Schnurloses wieder loswerden. Der Hersteller dieses DECT – Telefons Gigaset reagiert im August 1996: „Der Gebrauch solcher schnurlosen Telefone gilt als gesundheitlich unbedenklich. Gemäß der Strahlenschutzkommission ist ein Sicherheitsabstand des Kopfes zur Antenne nicht erforderlich. Ihr Gigaset funktioniert einwandfrei. Das Gerät ist nicht fehlerhaft. Wir wünschen Ihnen immer eine gute Verbindung mit Ihrem Siemens Gigaset.“ Geht es statt um biologische um technische Störungen, dann empfiehlt Siemens auf Anfrage der Zeitschrift „Test“ (siehe auch im folgenden Absatz), ein DECT – Telefon gegen ein analoges beim Händler umzutauschen, denn „die Telefonen können die Technik der Umgebung stören“, darauf sei in den Gebrauchsanleitungen ausdrücklich hingewiesen. Die Stiftung Warentest schreibt in „Test“ (Heft 7/1997): „DECT – Telefone vertragen sich nicht mit elektronischen Geräten, z.B. mit Satellitenempfängern, trotz CE - Zeichen und Erfüllung der EU – Richtlinien. Es gibt bei eingeschalteten DECT – Telefonen hässliche Streifen im Fernsehbild. Die Basisstation stand dabei nicht einmal im selben Raum. Die Entfernung betrug über zehn Meter, zwischen Satellitenreceiver und Basisstation war eine Decke und eine Wand. Auch für Hörgeräte, andere Telefone und Stereoanlagen ist die gepulste Mikrowellenfrequenz der schnurlosen DECT – Telefone starker Tobak. Gestörte Geräte fiepen, brummen oder versagen ganz. Mit den analogen Schnurlosen gibt es dagegen überhaupt keine Probleme.“ „Test“ fragt: „Sind DECT – Telefone elektronische Umweltverschmutzer? Nach systematischer Kontrolle steht fest: Alle geprüften DECT – Telefone machen Störungen.“ Test - Tipp: „Vereinbaren Sie beim Kauf ein Umtauschrecht, probieren Sie das Telefon aus. Schreiben Sie bei Problemen an de Hersteller und bitten Sie um Kulanz. Je mehr reklamieren, desto größer der Druck auf die Anbieter.“ Zur Qualität schreibt „Test“: „Digitale Telefone schneiden in Gebäuden schlechter ab als die analogen.“ Satellitenreceiver, Fernsehapparate, Hörgeräte und andere elektronische Geräte lassen sich also durch gepulste DECT – Signale stören, und das noch bei zehn Meter Abstand und durch Wände hindurch. Für Hirne und Nerven sehen amtliche Stahlen-Schützer keine Notwendigkeit für einen Sicherheitsabstand, nach deren Ansicht könnten Sie sich den DECT – Dauerbrenner direkt unters Kopfkissen legen…. Mit technischen Störungen ist ab einer Feldstärke von 100µV/m zu rechnen, der Personenschutz nach EU – Norm liegt bei 100 V/m. Dem Mensch nutet man Millionen mal mehr zu als einem technischen Gerät. Störung des Menschen Wir von der Baubiologie Maes und die Ärzte, mit denen wir zusammenarbeiten, erleben in den letzten Jahren zunehmend, dass Menschen auf die gepulste Strahlung reagieren. Die Klagen werden lauter, dass körperliche und seelische Symptome wie z.B. Kopfschmerzen, Schwindel, ständige Müdigkeit, Ohrenrauschen, Hormon-, Nerven-, Herz-, und Schlafprobleme, Konzentrationsstörungen, Gereiztheit, Allergien, Ängste, Sehstörungen oder allgemeines Unwohlsein auftraten, gleich nachdem man in der Nähe neue Mobilfunksender installierte oder DECT – Haustelefone Einzug hielten. Die gesundheitlichen Erfolge nach Abschirmung von Mobilfunkbestrahlten Räumen, nach Verlegung von Bettplätzen oder Entfernung der Verursacher sind deutlich. Hier eine kleine Auswahl von inzwischen vielen vorliegenden Fallbeispielen: Sabine Willens aus Kresfeld ließ ihr neues Haus vor dem Umzug baubiologisch untersuchen und richtete sich entsprechend ein. Sie fühlte sich hier wohl und schlief gut, so auch ihr Mann und ihr kleiner Sohn. Nach drei Jahren ging es mit der Schlafqualität zunehmend bergab, jede Nacht Beschwerden, jeden Morgen wie verkatert, Kopfschmerzen, schlechte Laune. Ehemann Christoph und Sohn Daniel hatten keine Probleme. Die 35jährige konsultierte fünf Ärzte, nahm Medikamente, versuchte es mit Bettverstellungen, schlief auch in anderen Räumen, experimentierte auf verschiedensten Ebenen, sechs Monate lang, keine Besserung. Dann einen erneute baubiologische Untersuchung. Sie zeigte starke DECT – Signale. Die Signale kamen vom Nachbarn, das Telefon stand im Sichtkontakt auf seiner Wohnzimmerfensterbank, ach Meter von Frau Willems Bett entfernt. Der Nachbar ließ sich über die DECT – Technik aufklären und tauschte dies digitale gegen ein analoges Haustelefon nach dem altem CT-1-Standard aus. Jetzt ist ein Jahr vergangen. Sabine Willems hat seit der Beseitigung des Telefons keinerlei Beschwerden mehr. Helga Gollers aus Schwalmtal ist MS-krank, behindert und pflegebedürftig. Plötzlich ging es ihr rapide schlechter, sie hat in einem Jahr 30 Kilo abgenommen, konnte kein Essen mehr bei sich halten, nicht einmal mehr Sprudel, ihr war ständig übel, die Kopfschmerzen wurden immer unerträglicher. Sie führte das auf ihre schwere Krankheit zurück und befürchtete schon das Allerschlimmste, wunderte sich aber, dass es ihrem Mann ebenfalls zunehmend schlechter ging und er in dem gleichen Zeitraum von einem Jahr plötzlich jede Nacht Kopfschmerztabletten brauchte. Die 50jährige: „Wir waren fertig und verzweifelt, wussten nicht weiter. Da ist mein Arzt auf die Idee gekommen, unser neues DECT – Telefon aus der Steckdose zu ziehen. Wir hatten das ein Jahr zuvor gekauft, die einzige Veränderung im Schlafraum, es stand auf dem Nachttisch zwischen den Betten, ziemlich nah am Kopf. Das war’s! Danach ging es uns täglich besser, es war wie ein Wunder. Nach zwei Wochen brauchte mein Mann keine Tabletten mehr, meinen schreckliche Übelkeit war weg. Wir fühlten uns wie neugeboren!“ Helga Gollers hat in den letzen Monaten wieder 10 Kilo zugenommen. Der 8jährige Marcel aus Düsseldorf kratzte sich ein halbes Jahr lang immer wieder die Haut blutig, besonders nachts im Schlaf. Vor diesem halben Jahr kam das DECT – Telefon in das Nebenzimmer. Die Eltern wollten es nicht glaube; Nachdem sie die Basisstation aus dem Stecker zogen, hörte das Hautjucken des Jungen schlagartig auf. Seit 1995 kamen die ersten DECT – Telefone auf den Markt. Mir liegen inzwischen etliche provozierende Fallbeispiele vor, diese ähneln den oben genannten geschilderten sehr. Erwachsene und Kinder reagierten gleichermaßen, längst nicht immer, aber verdächtig oft. In den meisten Fällen zeigten sich die Nachbarn einsichtig und versprachen, auch im eigenen Interesse, die Dauersender umzutauchen bzw. ein anderes zu kaufen. Oder sie zogen die Telefone wenigstens nachts aus der Steckdose (wobei nach gewisser Zeit die Leistung des Akkus nachgibt). In einigen Fällen haben die Betroffenen ihren Nachbarn das Telefon bezahlt, oder es wurden die Kosten geteilt. In vier Fällen wollten die Kunden, nachdem sie die Messungen erlebten und das Getröse aus den Lautsprechern der Messgeräte hörten, dass ich das Telefon geleich mitnehme. Wolfgang Maes, Neuss Baubiologe IBN / Journalist DJV
Im Gespräch: Schnurlose Telefone 'Schnurlose' nennt man jene funkenden Haustelefone, die im Bereich von etwa 50 bis 200 Metern ohne Kabel auskommen und deren kleine Basisstationen (zumeist gleichzeitig die Ladestationen der Akkus) in den eigenen vier Wänden auf Schreib- oder Nachttischen stehen. Nimmt man den drahtlosen Hörer zur Hand und wählt, dann sorgt ein elektromagnetisches Feld für die Verbindung vom Handapparat zum Basisteil. Beendet man das Gespräch und hängt ein, dann ist Stille, auch Funkstille. So sollte es sein,so war es bisher bei den Schnurlosen aller Hersteller. Eine neue Technik macht's möglich: Die fürs Telefonat benötigte elektromagnetische Strahlung hört nach dem Einhängen eben nicht auf. Die Basisstation sendet ohne Unterlaß weiter, nonstop, 50 bis 200 Meter weit. DECT heißt das Zauberwort. DECT ist ein Standard, nach dem seit 1994 schnurlose Telefone gebaut werden. Neu dank DECT ist auch der Abschied von der analogen Technik, mit der bisher gesendet wurde. Statt dessen kommt nun die digitale Technik, und diese ist zudem gepulst, das heißt, die elektromagnetische Strahlung wird rhythmisch "zerhackt", getaktet. Diese Art zu Senden kennt man schon vom Radar und Mobilfunk, den D- und E-Netzen. Bei der ungepulsten analogen Technik konnten in all den Jahren keine biologischen Risiken festgestellt werden. Bei der gepulsten digitalen Technik gibt es dagegen ständig neue Warnungen seitens der Wissenschaftler, sie fanden zahlreiche biologische Effekte im Einfluß dieser Strahlung. Trotzdem werden gepulst funkende Telefone weiter millionenfach verkauft. Dank DECT-Technik muß jetzt auch mit höheren Strahlungsstärken gerechnet werden, denn statt 10 Milliwatt wie bisher werden nun 250 Milliwatt in die Umgebung (und auf den Menschen) geschickt, 25mal mehr. So findet man heute drei verschiedene technische Standards, nach denen die Hersteller produzieren: Schnurlose Telefone nach CT1-Standard gibt es seit zwei Jahrzehnten auf dem internationalen Markt. Die Technik wurde überarbeitet und heißt ab 1998 CT1-Plus. CT2 kam vor einigen Jahren aus den USA (CT steht für Cordless Telephone), und DECT (Digital Enhanced Cordless Telecommunications) drängt aktuell in die Verkaufsregale. Alle Anbieter wie Bosch, Grundig, Hagenuk, Panasonic, Philips, Quelle, Samsung, Siemens, Sony, Telekom... produzieren ihre drahtlosen Telefone nach diesen drei Standards. CT1-Plus-Schnurlose senden relativ schwache und nicht gepulste analoge Wellen aus, und das nur, wenn telefoniert wird. CT2-Schnurlose senden ebenfalls relativ schwache, aber gepulste digitale Wellen aus, und das auch nur dann, wenn telefoniert wird. DECT-Schnurlose senden dagegen relativ starke und gepulste digitale Wellen, und (das ist besonders wichtig) die Basisstationen senden mit voller Leistung nonstop, Tag und Nacht, auch wenn gar nicht telefoniert wird. Gepulster Elektrosmog zu Hause und darüber hinaus, ohne Pause. GAP (Generic Access Profile) erweiterte 1997 diesen DECT-Standard. GAP gewährleistet, daß die DECT-Telefonsysteme verschiedener Hersteller miteinander optimal kommunizieren. Wenn Sie hier oder in den technischen Unterlagen der Schnurlosen GAP lesen, dann wissen Sie, GAP und DECT meinen das gleiche. Deshalb, wenn Sie keine gepulste Strahlung und keine Dauerstrahlung über das geführte Telefonat hinaus wollen: Vorsicht in der Nähe dieser Telefone nach DECT- bzw. GAP-Standard, egal welcher Hersteller sie baut. Ich habe bei Fachhändlern und in den Telefonläden meiner Umgebung nachgefragt. Kaum einer kannte den Unterschied der Standards, wußte ob gepulst oder ungepulst gesendet wird, kaum einer konnte die besorgte und berechtigte Kundenfrage beantworten, ob die Geräte dauernd funken oder nur beim Telefonieren. Fragen Sie hartnäckig, lesen Sie in den Anleitungen und technischen Daten der Telefone nach, da steht's, zumindest meistens. Schnurlose im Öko - Test Der Öko-Test veröffentlichte im März 1996 den Testbericht über 'Schnurlose Telefone'. Hier einige Auszüge aus dem Artikel von Öko-Test-Redakteurin Eva Roth: In die Kritik geraten sind Handys und Mobilfunksendeanlagen. Die D- und E-Netze strahlen elektromagnetische Wellen ab, die man bisher nur vom Radar kannte und die als besonders schädlich gelten: gepulste Wellen. Es häufen sich die Berichte von Menschen, sogar von Kindern, die z.B. über Schlafstörungen klagen, seit ein Mobilfunksender in der Nachbarschaft den Betrieb aufgenommen hat. Wissenschaftler warnen vor den Risiken gepulster Strahlung. Trotz aller Bedenken forciert die Industrie gepulst sendende Telefone. Dabei geht es nicht nur ums Handy oder Autotelefon. Ein weiteres funkendes Telefon wird zum Massenartikel: das Schnurlose für zu Hause. Heute stehen bereits vier Millionen Telefone ohne Kabel in deutschen Wohnungen. Irgendwo in der Wohnung ist die Basisstation, eine unauffällige Mini-Sendeanlage, die auch Ladeteil für die Akkus ist. Das Gespräch wird per Funk vom Handgerät zu dieser Basisstation gesendet. Hier werden die Informationen verarbeitet und in das öffentliche Telefonnetz eingespeist. Wir wollten wissen, ob die kleinen schnurlosen Telefone für zu Hause ähnliche Risiken bergen wie die großen Brüder für unterwegs, die echten Mobilfunkhandys. Wolfgang Maes, freier Sachverständiger für Baubiologie und Umweltanalytik, und sein Kollege Helmut Merkel, DiplomIngenieur für Elektrotechnik, haben für uns sieben Schnurlose auf elektromagnetische Felder untersucht. Das Ergebnis: Vier der sieben Apparate sind nicht empfehlenswert. Sie funktionieren nach DECT-Standard, senden stärker als die anderen und zudem gepulst. Deren Basisstationen strahlen -noch ein Negativpunkt- immer, egal ob man nun telefoniert oder nicht. Für Maes sind diese Nonstop-Sender eine "zusätzliche kritische und unnötige Elektrosmogbelastung", die kaum ein Konsument einzuschätzen vermag, weil kaum einer weiß, daß es hier um einen Dauerfeldverursacher geht. Mit der Basisstation dieser Schnurlosen hole man sich den D- oder E-Netz-Sendemast quasi direkt ins heimische Wohn-, Arbeits- oder sogar Schlafzimmer. Zwar sei die Feldstärke der kleinen Schnurlos-Basisstation deutlich schwächer als ein großer MobilfunkSendemast, doch mache die geringere Entfernung zum Körper den Feldstärkeunterschied wieder wett. Die Basis- und Ladestationen der Schnurlosen findet man im Alltag körpernah auf Nachttischen, Schreibtischen, in Wohnraumregalen oder auf der Fensterbank. Je nach Nähe zum Körper können die ganz Kleinen auf dem Nachtschränkchen sogar feldstärker sein als die ganz Großen auf den Türmen und Dächern der Städte, Dörfer und an den Autobahnrändern. Nach den Messungen von Maes und Merkel senden die Handtelefonapparate eine ähnlich starke Strahlung wie die dazugehörige Basisstation. Allerdings senden die Handgeräte nur, wenn telefoniert wird, und sind deshalb nicht so problematisch wie ihre permanent funkenden Basisteile. Drei der getesteten Geräte senden nicht nonstop, sondern nur beim Telefonieren, und übertragen zudem ungepulst, können also durchaus empfohlen werden. Aus technischer und gesundheitlicher Sicht ist wichtig zu verstehen, wie die Sprachübertragung bei den Schnurlosen funktioniert. Grob unterschieden wird zwischen analoger (ungepulster) und digitaler (gepulster) Technik. Bei analoger Übertragung sendet die Antenne des Handgerätes hochfrequente elektromagnetische Wellen zur Basisstation. Auf diese Wellen wird die Sprachinformation aufmoduliert und drahtlos durch die Luft transportiert. Der digitale Funk 'verpackt' die Sprache in winzige Teile, und diese Einzelinformationen werden über die elektromagnetische Welle zum Empfänger geschickt. Bei dieser Technik wird die hochfrequente Welle zudem niederfrequent zerhackt, periodisch getaktet: bei den Schnurlosen 100 mal (DECT) oder 500 mal (CT2) in der Sekunde, beim D- und E-Netz 217 mal. Der technische Vorteil: Man kann so mehr Information transportieren. Der Großteil der Branche setzt bei den schnurlosen Telefonen immer mehr auf die gepulste Technik nach DECT-Standard. Für die Industrie ist diese Technik eine feine Sache, für die Gesundheit jedoch problematisch. "Die gepulste Strahlung", so Prof. Günter Käs von der Bundeswehruniversität Neubiberg, "ist sehr aggressiv." Bei unseren Tests wurden die Strahlungsstärken der Basisstationen in Nanowatt pro Quadratzentimeter (nW/cm²;) gemessen. Die ständig funkenden DECT-Telefone von Hagenuk, Siemens und Telekom schafften in 50 cm Entfernung bis 16.000 nW/cm²;, in 30 cm Abstand sogar bis 44.400 nW/cm²;. Dr. Lebrecht von Klitzing, Medizin-Physiker der Universität Lübeck, fand bei Laborversuchen Hirnstromveränderungen bereits bei 100 nW/cm²;. Dr. von Klitzing und Prof. Käs halten die von uns ermittelten Werte für kritisch. Empfindliche Menschen könnten bei diesen Belastungen schon mit Symptomen wie z.B. Unwohlsein, Schmerzen, Schwindel und Schlafstörungen rechnen. Inzwischen weisen, so die beiden Wissenschaftler, mehrere Studien darauf hin, daß neben der Feldstärke der immer gleichbleibende -also periodische- Puls und die Dauer der Strahlenbelastung, besonders in der Schlafphase, entscheidend sind, ob biologische Effekte auftreten oder nicht. Beide Risikofaktoren, Puls und Dauer, gelten für vier Geräte des Tests und übertragen für alle, die nach DECT-Standard gebaut werden. Alle Telefone wurden dem Alltag entsprechend gemessen: in einem 30 m²; großen Altbauwohnzimmer mit Rauhfaserwänden, sparsamer Möblierung und wenig reflektierenden Flächen. Maes hat die unscheinbare Basisstation des Siemens Gigaset hinter eine 42 cm dicke massive Ziegelsteinwand in ein Nebenzimmer gestellt und gemessen, wieviel gepulste Strahlung durch die Wand geht. Es waren 1.000 nW/cm², eine Belastung, die zehnmal höher ist als jene, bei der man im EEG nachweisen konnte, daß sie unsere Hirnströme durcheinanderbringt. Die im Kellergeschoß aufgestellte Hagenuk-Basisstation verursachte im Schlafzimmer des Erdgeschosses darüber immer noch Strahlungsstärken der EEG-auffälligen Höhe von 100 nW/cm²;, eine im Nachbarhaus am Fenster positionierte ebenfalls. Alle DECT-Schnurlosen im Test schafften innerhalb eines Raumes noch im Umkreis von 3 bis 5 Metern diese kritische 100 nW/cm²-Marke, die zu besorgniserregenden biologischen Effekten führt. Die DECT-Ingenieure erklären, warum denn die Basisstationen der gepulsten Schnurlosen Dauersender sein müssen: Man kann an eine Basisstation zahlreiche Handgeräte anschließen, die wiederum untereinander kommunizieren können. Deshalb müsse die Basisstation ständig mit den Handgeräten in Kontakt bleiben. Es geht auch anders. So funkt das digitale Sony-Gerät DCT 200 nur beim Telefonieren, also nicht nonstop. Erst wenn man den Hörer hochhebt und sprechen will, wird eine Verbindung hergestellt. Außerdem hat die Basisstation des Sony ein eingebautes normales Telefon, was nach altem Brauch über Kabel läuft. Man hat hier also die Wahl: Funk oder Kabel. Das Sony funktioniert nach dem weltweit verbreiteten digitalen CT2-Standard. An andere analoge Telefone kann man auch bis zu vier Hörer anschließen und erspart sich den Dauersender. Siemens ist überzeugt, daß sich die neue DECT-Technik durchsetzt: "In ein paar Jahren werden 90 % aller Schnurlosen DECT's sein." Das Bundesamt für Strahlenschutz hält, im Widerspruch zu vielen internationalen Wissenschaftlern, die gepulsten Telefone für unriskant und gibt somit grünes Licht für die Industrie. Demnächst sollen ganze Stadtteile übersät sein mit hunderten dieser DECT-Sender oder ähnlicher Systeme. Wenn 1998 das Telefon-Monopol fällt, dann werden weitere private Firmen Telefonverbindungen anbieten. Sie wollen eigene flächendeckende Telefonnetze aufbauen. Straßen aufreißen und neue Kabel verlegen ist viel zu teuer. Bleibt der Funk. Sonderdruck aus WOHNUNG+GESUNDHEIT, Heft 79, 1996 und Heft 86, 1998 Krank durch Handys Der Mann mit dem Ding am Ohr und dem markigen Blick, mitten auf der Kreuzung, Geschäftsdaten austauschend, eine Hand am Lenkrad - er steuert schnurlos in Richtung Karriereknick. Selbst die Sechszehnjährige mit dem knallbunten Handy von Oma, die durch die Fußgängerzone drängelt und dabei Privates unter die Leute bringt - sie verbaut sich gerade ihre berufliche Zukunft. Im Tierversuch deutet sich nun endlich an, was jeder vernünftige Mensch aus eigener Anschauung längst weiß: "Handys machen dumm." Bisher sind weltweit von Wissenschaftlern neben der Wärmeentwicklung zahlreiche biologische Effekte im Einfluß der gepulsten Handystrahlen gefunden worden. Beinträchtigungen und gesundheitliche Schäden lassen sich viele beobachten und nachweisen. Es beginnt mit
Ja, es ist sogar
die Rede. Wie Forscher der Universität Lund jetzt festgestellt haben, wird durch Mobilfunk-Frequenzen die Blut-Hirn-Schranke geöffnet. Somit können schädigende Stoffe im Blut diese Sicherheitsbarriere überwinden, ins Gehirn eindringen und Gehirnzellen schädigen bzw. zerstören. Krankheiten wie
werden mit einer Störung der Hirnschranke in Verbindung gebracht. Ist uns dies eine ständige Erreichbarkeit wert??? Eine englische Studie hat ergeben, dass das kindliche Gewebe noch sensibler auf Handystrahlen reagiert, weil das Gehirn noch nicht ausgereift ist, und weil es aufgrund des geringeren Kalkgehaltes des Schädels auch mehr Strahlen durchlässt. Und aufgrund dieser englischen Studie wird heute in den Schulen vor dem Gebrauch von Mobilfunk bei Kindern gewarnt, und es ist verboten, in der Nähe von Schulen und Kindergärten Mobilfunksender aufzustellen. Die britische Regierung folgte damit der im Mai 2000 veröffentliche Empfehlung einer britischen Expertengruppe. Demnach sollten Kinder und Jugendliche unter 16 Jahre Handytelefone so selten wie möglich und so kurz wie möglich führen. Die größte Handystudie, die je gemacht wurde (Schweden, Mai 1999 mit 11.000 Befragten), kommt ebenfalls zum Schluß, daß Mobiltelefone die Gesundheit schädigen. Darunter waren nicht nur 'Vielschwätzer', sondern auch Personen, die täglich nur etwa zwei Minuten telefonierten. Gerade männliche Handynutzer müssen sich bewußt sein, daß neben ihrem Hirn auch ihre Fruchtbarkeit Schaden erleiden kann. Bereits jetzt klagen viele Handybesitzer über Erektionsstörungen. Daß eine solche Risikotechnologie gerade von Kindern ferngehalten werden sollte, versteht sich von selbst. Enorme Auswirkungen auf die Gehirnströme sensibler Kinder wurden auch bei Nutzung mit gepulsten Schnurlos-Telefonen (DECT-Standard) nachgewiesen. Selbst acht Minuten nach dem Telefonat war das Bioregulationssystem noch gestört. Die roten Blutkörperchen reiften nicht ganz aus. "Wenn Ihre Kinder schlecht schlafen, Augenränder haben und an Konzentrationsstörungen leiden", so das Fazit des Lübecker Medizinphysikers Lebrecht von Klitzing, "dann ziehen Sie den Netzstecker Ihres Schnurlos-Telefons." Als Ersatz bieten sich solche nach dem Standard "CT 1 plus" an, die nicht pulsförmig getaktet sind. von: http://www.asamnet.de/~bayerge/mobilfunk/heimatbo.htm Krebs durch Handys Australischer WHO-Wissenschaftler wies erstmals nach, dass die Strahlung von Mobiltelefonen die Tumorrate bei Mäusen verdoppelt. Bisher gab es keine eindeutigen Erkenntnisse über Krankheiten, die durch mobiles Telefonieren ausgelöst werden. Nun machte der australische Mediziner und Strahlenforscher Dr. Michael Repacholi eine beunruhigende Entdeckung. Repacholi -im Focus-TV am 25.5.97: ,,Mäuse wurden mit elektromagnetischen Wellen bestrahlt. Es ging um die gleiche gepulste Strahlung, wie sie von Mobiltelefonen ausgeht." In einer Gruppe der Versuchstiere war die Anlage zu Krebs gentechnisch verstärkt worden. So wollten die Wissenschaftler des Königlichen Krankenhauses Adelaide beweisen, dass selbst bei diesen vorbelasteten Tieren unter dem Einfluss von Handystrahlen keine Erhöhung der Krebsrate festzustellen ist. Das Gegenteil war jedoch der Fall. Repacholi: ,,Wir stellten fest, dass sich die Lymphknotenkrebsrate mehr als verdoppelte, nachdem wir die Tiere neun Monate mit den elektromagnetischen Wellen täglich zweimal eine halbe Stunde bestrahlten. Das ist das wichtigste Ergebnis dieser Studie." Der Wissenschaftler, Beauftragter der Weltgesundheitsorganisation für elektromagnetische Felder, und sein Forscherteam waren überrascht. Der Auftraggeber, die australische Telekom (Telstra), hatte sich ein unbedenkliches Ergebnis erhofft. ,,Es ist offensichtlich, dass die Telefongesellschaft nicht erfreut war über die Ergebnisse, weil sie zeigten, dass es Gesundheitsrisiken gibt." Repacholi in der taz am 7. Mai 1997: ,,Wir haben im Doppelblindversuch 100 Mäuse bestrahlt. Sie entwickelten im Vergleich zu der unbestrahlten Kontrollgruppe 2,4 mal so häufig Krebs. Um jede Fehlerquelle auszuschliessen, haben wir auf den Faktor 2 herunterkorrigiert." Die taz: ,,Es wird der Mobilfunk-Lobby schwerfallen, dieses Ergebnis kleinzureden." Die Welt am Sonntag kommentiert am 18. Mai 1997. ,,Die Tierexperimente nähren den Verdacht, dass die von Handys ausgehenden Wellen die Entstehung von Krebs auch beim Menschen fördern. Diskutiert wird, ob die Strahlen die Zellteilung anregen. Die Studie hat international für grosses Aufsehen gesorgt." Repacholi: ,,Wenn die Ergebnisse in neuen Untersuchungen bestätigt werden, dann sind. wir von diesem Problem ernsthaft betroffen." Die Süddeutsche Zeitung befragte in der Ausagbe vom 22. Mai 1997 den Pharmakologen und Toxikologen Prof. Dr. Wolfgang Löscher von der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Löscher hatte im Tierversuch festgestellt, dass elektromagnetische Felder das Brustkrebswachstum beschleunigen. Löscher: ,,Repacholis Studie ist technisch sauber und perfekt. Sie passt zu unseren Beobachtungen. Repacholi hielt Handys immer für biologisch unbedenklich. Insofern halte ich seine Studie für besonders wichtig. Ubrigens sind die Ergebnisse ein Hinweis darauf, dass nicht nur der Handybenutzer selbst, sondern auch seine Umgebung gefährdet ist." Das Bundesamt für Strahlenschutz erklärte eilig, die Beobachtungen des australischen Wissenschaftlers hätten keine Bedeutung für die in Deutschland geltenden Grenzwerte. Löscher: ,,So eine Aussage ist unwissenschaftlich, denn die Risikobewertung von neuen Produkten beruht immer auf Tierexperimenten. Keine Firma der Welt entwickelt ein Arzneimittel, das bei Versuchstieren Krebs auslöst, und sagt dann, wie die Handyhersteller, das werde beim Menschen schon nicht auftreten." Stimmt es, dass die Studienergebnisse gar nicht veröffentlicht werden sollten? Löscher: ,,Die Arbeit von Repacholi ist von den Geldgebern zwei Jahre zuruckgehalten worden." Bisher sind weltweit von verschiedenen Wissenschaftlern neben der Wärmeentwicklung (auf die sich die viel zu hohen deutschen Grenzwerte beziehen) zahlreiche biologische Effekte im Einfluss der gepulsten Handystrahlung gefunden worden, z.B. Hirnstromveränderungen, Kommunikationsstörungen an Zellen, Nervenreizungen, Störungen des Mineralstoffwechsels und des Hormonsystems, Erbgutschädigung, Ohrenrauschen, Schlafprobleme... Im ärztlichen Praxisalltag verdichten sich ebenfalls die Hinweise auf Risiken. Der Düsseldorfer Mediziner Dr. Hans-Joachim Petersohn: "Wir beobachten in den letzten Jahren zunehmend, dass Patienten durch die Handybenutzung klinische Symptome zeigen." Petersohn im FocusTV: ,,Rote Blutkörperchen zeigen sich im Mikroskop normalerweise losgelöst voneinander, beweglich, rund. Nach einigen Minuten Handytelefonieren ziehen sie sich regelrecht an, verkleben miteinander, zeigen die sog. Geldrollenbildung. Dadurch sind die Blutkörperchen in ihrer Funktion eingeschränkt, der Sauerstofftransport ist vermindert. Wenn solch eine Blutkörperchenzusammenballung in kleine Gefässverästelungen kommt, dann kann das Probleme geben bis hin zur Verstopfung, sprich Infarkt, Thrombose oder ähnliches." Warum werden Forschungen zur Feststellung von Risiken nicht vor der Einführung neuer Technologien durchgeführt? Warum erst, nachdem einige Millionen Menschen ihre D- oder E-Netz-Handys ans Ohr (und somit ans Hirn) halten? Warum erst, nachdem zehntausende dauerstrahlende Mobilfunksender auf Türme, Dächer und Silos mitten in Wohngebiete installiert und die in der Nähe lebenden Menschen zu unfreiwilligen ,Passivtelefonierern’ gemacht wurden? Warum erst, nachdem Millionen schnurlose DECT-Telefone, ebenfalls gepulste Dauersender, verkauft und auf den Schreib- oder Nachttischen der ahnungslosen Verbraucher gelandet sind? Wolfgang Maes; Schorlemerstr. 87; 41464 NEUSS TELEFON 02131 - 43741; FELEFAX 44127 Forscher nehmen Handys nicht mehr in die Hand Neue Studie: Mobile Telefone können Gehirnzellen schädigen LONDON - Vorsicht Handy! Eine Gruppe internationaler Wissenschaftler warnt dringend vor der Benutzung mobiler Telefone. In einer Sendung des britischen Fernsehens veröffentlichte das Expertenteam aus den USA, Australien und Schweden am Montag die Ergebnisse umfangreicher Studien, die erhebliche Besorgnis auslösten. Danach müssen Handy-Benutzer mit Krebs, Asthma und der Alzheimer-Krankheit rechnen, weil die elektromagnetischen Wellen der mobilen Telefone Gehirnzellen schädigen können. Springer-Auslandsdienst/ London, 16. Mai 1999 Wer häufig Kopfschmerzen hat, sich abgespannt fühlt, hat wahrscheinlich zuviel mit dem Handy telefoniert. Denn die größte Studie der Welt ergab: Jeder zweite Benutzer klagt über Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem, Müdigkeit oder Kopfweh. Von 11.000 Befragten, selbst diejenigen, die Handys nur zwei Minuten pro Tag benutzen[!!!], beschwerten sich viele sogar über Gedächtnisschwund, brennende Haut und Hitze hinter den Ohren. Zeitung: Morgen / 04.06.1996
DNA-Schäden durch Mobilfunkstrahlung mehrfach und international nachgewiesen Quelle: Buch von Robert C. Kane "Cellular Telephone Russian Roulette", Vantage Press New York, Kapitel 3 "Biologische Effekte durch Funkfrequenz-Strahlung" Der Motorola-Insider Robert C. Kane, mehr als 30 Jahre in der Telekommunikationsindustrie tätig, Forscher und Produktdesign-Ingenieur, hat in einem Buch eindrucksvoll und äußerst fundiert die Gesundheitsrisiken des analogen und digitalen Mobilfunks und ähnlicher Funktechnologie geschildert. Alle Aussagen sind konsequent durch Quellenangaben zu entsprechenden Studien - auch der Industrie - belegt. Robert C. Kane war direkt an der Entwicklung von Mobiltelefonen, mobilen Radios und Mikrowellenkommunikations-Systemen beteiligt und auch in der Forschung zu biologischen Effekten tätig. Robert C. Kane erkrankte selbst an einem Gehirntumor und ist nun eine der Schlüsselfiguren in den derzeit laufenden Milliardenprozessen gegen amerikanische Hersteller von Mobiltelefonen und Mobilfunkbetreiber. In dem Buch beschreibt und erläutert er Hunderte von Studien über die gesundheitlichen Folgen von Mikrowellen- und Mobilfunkstrahlung, von den 50er Jahren bis Mitte der 90er Jahre, alarmierend durch ihre Ergebnisse, namentlich DNA-Schäden, Chromosomenschäden, Gewebeschäden, Grauer Star, Tumorbildung, Gedächtnisverlust, Abnahme der motorischen Fähigkeiten u.a. Der Autor betont im Vorwort, dass es noch viele weitere Studien gibt, die erwähnt werden könnten, er jedoch den Leser nicht mit der Fülle des Materials erschlagen wolle. Im Kapitel 3, "Biologische Effekte durch Funkfrequenz-Strahlung" nennt er eine Fülle von Studien aus aller Welt, die DNA-Schäden durch Mobilfunk- und Mikrowellenstrahlung mehrfach eindeutig nachgewiesen haben, wodurch sich das Krebsrisiko der exponierten Personen eindeutig, statistisch signifikant, sehr deutlich erhöhe, insbesondere für Gehirntumor. Die Studien seien mehrfach reproduziert worden, nicht nur von einem Wissenschaftler, sondern von vielen verschiedenen unabhängigen Wissenschaftlern aus aller Welt. Kane nennt hierzu jeweils Quellenangaben. Zitate aus dem Buch: "Gewebezerstörung im Gehirn kann vonstatten gehen, ohne den leisesten Hinweis, dass etwas geschieht. Und der Schaden kann sich wiederholen, immer und immer wieder, jedes Mal, wenn eine Exposition stattfindet." "Ein Telefonat von 2 Minuten spiegelt sich 1 Woche lang in veränderten Gehirnströmen des Nutzers wieder". "Ein Handytelefonierer merkt von einem Gewebeschaden erst dann etwas, wenn die Kopfhaut, die sehr wenig Energie absorbiert, sich warm anfühlt. Da das tieferliegende Gehirngewebe jedoch nicht zur Wahrnehmung von Temperaturanstiegen ausgelegt ist, kann der Gewebeschaden zu diesem Zeitpunkt bereits massiv und irreversibel sein.". "Wiederholte Verletzungen oder Reizungen einer bestimmten biologischen Zone, wie z.B. einer kleinen Region des Gehirns, können zu irreparablen Schäden führen. Durch die existierenden Energieabsorptions-Hot-Spots entsteht durch jede schädigende Exposition eine neue Gelegenheit, dass der Schaden permanent wird." "Wir wissen heute, dass selbst eine einzige Exposition mit niedrig dosierter Funkfrequenzstrahlung zu DNA-Schäden an Gehirnzellen führt." Die deutschsprachige Version des Buches, das über www.amazon.de und andere Buchhandlungen bezogen werden konnte, war von einem Tag auf den anderen aus dem Angebot verschwunden. Die englische Version kann aus Amerika über www.amazon.com bezogen werden. Brisante Mobilfunkstudie aus Oesterreich Zusammengefasst durch Siegfried Zwerenz, Buergerwelle eV. In der Urologischen Abteilung am LKH Oberwart, A- 7400 Oberwart wurde eine Studie zu GSM-Telefonen durchgeführt. Veröffentlicht: Journal für Urologie und Urogynäkologie 3/2002 M. Davoudi, C. Brössner, W. Kuber Einleitung: Ziel der Studie ist es, den Einfluss von GSM-Mobiltelefonen und der von ihnen verursachten elektromagnetischen Wellen (EMW) auf die Spermienmotilität (Spermienbeweglichkeit) zu untersuchen. Methoden: 13 Männer (29-39 Jahre) mit einem normalen Spermiogramm (nach WHO Kriterien) wurden in die Studie eingebracht. Ein erstes Spermiogramm wurde analysiert. Vor diesem durften die Männer 5 Tage lang kein Handy tragen und/oder benützen. Nach 4 Wochen wurde ein zweites Spermiogramm analysiert. Vor diesem wurden die Männer angewiesen 5 Tage lang für 6 Stunden je Tag ein GSM-Handy am Hosengürtel zu tragen und möglichst viel zu telefonieren. Anschließend wurden die Spermiogramme statistisch ausgewertet. Ergebnisse: Bei den Männern fand sich im zweiten Spermiogramm (nach den 5 Tagen mit Handy am Gürtel und telefonieren) eine signifikante Reduktion der schnellbeweglichen Spermatozoen. Gleichzeitig stiegen die langsam beweglichen Spermatozoen an. Schlussfolgerung: GSM-Mobiltelefone haben bei intensiven Gebrauch Einfluss auf die Spermienmotilität. Bei der Beratung subfertiler Männer (Männer mit verringerter Fortpflanzungsfähigkeit) im Rahmen der Kinderwunschambulanz sollte dies berücksichtigt werden. Kommentar von Sigfried Zwerenz: Durch diese Studie wurde gezeigt, dass die Samenqualität von Männern sich innerhalb von nur 5 Tagen durch Benutzung bzw. Stand-by eines Handys schon deutlich verschlechtert. Die Samenqualität der Männer hat sich in den letzten Jahren stark verschlechtert. Ein Grund hierfür ist eben auch die Handystrahlung. In Deutschland gibt es über 2 Millionen Paare die ungewollt kinderlos sind. Diese Untersuchung müsste sofortige Reaktionen von Krankenkassen und der Politik hervorrufen. Handys müssten sofort in allen Bussen und Bahnen, Schulen und öffentlichen Plätzen verboten werden. (Auch im Stand-by Betrieb) Zu dem Aspekt der Unfruchtbarkeit kommt ein weiterer dazu. Auf mehreren Seminaren von Ärzten und Heilpraktikern zu denen ich als Referent geladen war, wurde mir berichtet, dass immer mehr auch junge Männer Erektionsschwierigkeiten haben. Dies wird mir von immer mehr Ärzten und Heilpraktikern mit denen ich in Kontakt bin, bestätigt. Wenn diese Männer das Handy für einige Wochen weggeben, bzw. nicht mehr einschalten, werden bei vielen die Errektionsschwierigkeiten geringer, bzw. verschwinden ganz. Eine Studie von Dr. Maier, Universität Mainz kam zum Ergebnis: Bei Bestrahlung von nur 50 Minuten und 100 nW/cm² (1 mW/m², bzw. 0.6 V/m) kam es zu einem kognitiven Leistungsabfall (Verminderung der Gedächtnisleistung) durch die Einwirkung gepulster elektromagnetischer Felder. Vor diesen Hintergründen ist es nicht weiter von den politischen Entscheidungsträgern zu tolerieren, diese gesundheitsschädigende Technologie auf Kinder und Jugendliche loszulassen und sogar durch aggressive Werbung seitens der Betreiber den Wunsch nach Handys bei diesen Zielgruppen zu verstärken. Bitte geben Sie diese Informationen an Schulen, Kindergärten usw. weiter, damit diese Maßnahmen vor Ort ergreifen können, solange uns der Gesetzgeber nicht schützt.
Mobilfunk macht krank! Das Schlimmste an der derzeitigen Mobilfunktechnologie ist bisher noch gar nicht veröffentlicht worden! von Henning Müller-Burzler, Heilpraktiker FREIBURGER APPELL (9.10.2002) Aus großer Sorge um die Gesundheit unserer Mitmenschen wenden wir uns als niedergelassene Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen speziell der Umweltmedizin, an die Ärzteschaft, an Verantwortliche in Gesundheitswesen und Politik sowie an die Öffentlichkeit.
Wir beobachten außerdem ein immer zahlreicheres Auftreten von unterschiedlichen, oft bei Patienten als psychosomatisch fehlgedeuteten Störungen wie
um nur die auffälligsten Symptome zu nennen.
Wir können nicht mehr an ein rein zufälliges Zusammentreffen glauben, denn: • zu oft beobachten wir eine auffällige Häufung bestimmter Krankheiten in entsprechend funkbelasteten Gebieten oder Wohneinheiten, • zu oft bessert sich die Krankheit oder verschwinden monate- bis jahrelange Beschwerden in relativ kurzer Zeit nach Reduzierung oder Eliminierung einer Funkbelastung im direkten Umfeld des Patienten, • zu oft bestätigen zudem baubiologische Messungen außergewöhnlicher elektromagnetischer Funkintensitäten vor Ort unsere Beobachtungen. Aufgrund unserer täglichen Erfahrungen halten wir die 1992 eingeführte und inzwischen flächendeckende Mobilfunktechnologie und die seit 1995 käuflichen Schnurlostelefone nach DECT-Standard für einen der wesentlichen Auslöser dieser fatalen Entwicklung! Diesen gepulsten Mikrowellen kann sich niemand mehr ganz entziehen. Sie verstärken das Risiko bereits bestehender chemischer und physikalischer Umwelteinwirkungen, belasten zusätzlich die Immunabwehr und können die bisher noch ausgleichenden Gegenregulationsmechanismen zum Erliegen bringen. Gefährdet sind besonders Schwangere, Kinder, Heranwachsende, alte und kranke Menschen. • neue gesundheitsverträgliche Kommunikationstechniken mit interessenunabhängiger Abwägung der Risiken speziell vor deren Einführung und als Sofortmaßnahmen und Übergangsregelung • Massive Reduzierung der Grenzwerte, Sendeleistungen und Funkbelastungen auf ein biologisch vertretbares Maß speziell in Schlaf- und Regenerationsbereichen • Kein weiterer Ausbau der Mobilfunktechnologie, damit die Strahlungsbelastung nicht noch um ein Vielfaches zunimmt • Mitspracherecht der Bevölkerung und der Gemeinden bei der Standortplanung der Antennen, was für eine Demokratie selbstverständlich sein sollte • Aufklärung der Bevölkerung und speziell der Handynutzer über die Gesundheitsrisiken elektromagnetischer Felder und somit bewussterer Umgang, Handyverbot für Kinder und Nutzungseinschränkung für Jugendliche • Verbot der Handybenutzung in Schulen, Krankenhäusern, Altenheimen, Veranstaltungsstätten öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln analog dem Rauchverbot • Handy- und Mobilfunkfreie Zonen analog autofreien Bereichen • Überarbeitung des DECT-Standards für Schnurlos-Telefone mit dem Ziel, die Strahlungsintensität zu reduzieren und auf die tatsächliche Nutzungszeit zu begrenzen sowie die biologisch kritische Pulsung zu vermeiden • Industrie-unabhängige Forschung endlich unter Einbeziehung der reichlich vorhandenen kritischen Forschungsergebnisse und unserer ärztlichen Beobachtungen Die Erstunterzeichner Dr. med. Thomas Allgaier, Allgemeinmedizin, Umweltmedizin, Heitersheim Bis zum 4.11.2002 hatten schon weit mehr als 140 Ärzte unterschrieben. Aus Platzgründen beende ich hier die Liste.
Wer ist die Bürgerwelle e.V? (Stand: 19.10.2002) Die Bürgerwelle e.V. ist der Dachverband der Bürger und Initiativen zum Schutz vor Elektrosmog. Sie ist ein eingetragener Verein mit finanzbehördlicher Anerkennung der Gemeinnützigkeit. Die Bürgerwelle betreut über 1500 Initiativen allein in Deutschland, aber auch sehr viele in Österreich, Schweiz, Benelux und Italien. Die Bürgerwelle ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Sprecher des Vorstands ist Siegfried Zwerenz (staatlich übergeprüfter Heilpraktiker und Baubiologe). Aufgrund seiner Fachkompetenz und Sachlichkeit wurde er als Sachverständiger geladen z.B. von Bürgermeistern, Gemeinderäten, Landtagen, dem Bundestag, der evangelischen Akademie in Loccum, des Gesundheitsministeriums Bayern (Verbraucherschutzgutachten, alle 18 Planzellen), Landkreistag Mecklenburg-Vorpommern, Umweltministerium Nordrhein-Westfalen, der Akademie der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt und des sächsischen Staatsministeriums für Natur und Umwelt, der Landesregierung der Steiermark usw. Durch umfassendes Wissen in Biologie und Medizin, in Physik und Betreiber-Technik sowie in Wirtschaftspolitik und -recht, ist es unseren Referenten möglich, in kürzester Zeit selbst Professoren von Unis zu widerlegen, die betreiberfreundlich z.B. mit falschen Gutachten, die viel zu wenig Strahlenbelastung vorgeben, aufwarten (nähere Infos hierzu im Internet). Da die Betreiber keine sachlichen Argumente gegen die Fakten der Bürgerwelle haben, versuchen sie oft über andere zielführende “Maßnahmen”, wie z.B. Diffamierungen und falsche Unterstellungen, die Referenten der Bürgerwelle oder die Bürgerwelle insgesamt auszugrenzen, um keine ernstzunehmenden Probleme bei den geplanten Standorten zu bekommen (siehe Internet). So versuchen die Betreiber sich oft der Sachkompetenz der Bürgerwelle nicht stellen zu müssen, indem sie bei Vorbereitungen zu Veranstaltungen Pro/Contra Mobilfunk, nicht-öffentlichen runden Tischen oder Sachverständigen-Anhörungen sagen, sie treten nicht mit der Bürgerwelle auf. Verständlich: íst die Bürgerwelle bei solchen Gesprächen oder Veranstaltungen dabei, kommt es i.d.R. zu anderen Konsequenzen als ohne! Bereits in 1999 wurden mit Unterstützung der Bürgerwelle mehr als 200 Sendeanlagen, in 2000 mehr als 300 und in 2001 mehr als 600 verhindert, selbst 50 Meter hohe bereits genehmigte Masten. Auch mußten bereits bestehende Sendeanlagen abgebaut werden. Fazit:Lassen Sie sich nicht von den Betreibern vorschreiben,
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