RECENSIONI
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15.01.2005 - K.G.Waldinger @SRF
Der italienisch-deutsche Rapper SARDOG. stammt aus Cagliari, der Hauptstadt Sardiniens. Seit einigen Jahren lebt er in Wuppertal. Aufgrund seiner Beteiligung am CD-Sampler 'GEGENWIND' erhielt er innerhalb kurzer Zeit viele Einladungen zu Radio- und Konzert-Terminen. In seinem Lied 'Dove sono a casa', bietet er einem anonymen Anrufer Paroli, der die Initiative gegen Rassismus beleidigen wollte. Mit diesem Lied wurde er 2003 auch 1. Sieger des Nordrhein-Westfalen-Wettbewerbs gegen Rassismus, welchen das Jugendministerium anlässlich der 10jährigen Gedenkens an den Brandanschlag von Solingen veranstaltet hatte.
SARDOG. hat eine kraftvolle Stimme, einen ausgezeichneten Sprachfluss und ist auf der Bühne ein Energiebündel. Die meterlangen Sätze, Kennzeichen des Raps, beherrscht er nicht nur im Schlaf, er hat auch seine unverkennbare Dynamik und gibt Vollgas...
SARDOG. arbeitet bei seinen aktuellen CD-Produktionen mit anderen jungen Rappern zusammen, z.B. mit dem türkischen Duo 'Kanakz' und mit 'Jucee'. Ein Kennzeichen ist die Mehrsprachigkeit, der Einbezug von Samples, Klang-Collagen und klassischen Musikinstrumenten. Bei seinem aktuellen Lied ‚Nel mondo dove vivo’ ist sein künstlerischer Partner ‚Riccardo Doppio’, ein italienischer Rockpoet. Dieses Lied wurde für die CD ‚Gegenwind 2’ ausgewählt.
Konzerte gab SARDOG. u.a. beim Wuppertaler Schüler-Rockfestival 2003, 2004, im Kommunikationszentrum 'Die Börse', bei Stadtfesten, in Schulen und sogar auf der Essener YOU-Messe 2003. Interviews gab er im WDR Köln (Funkhaus Europa), bei Radio Wuppertal, sein Lied wurde von der Redaktion der Liederbestenliste des Südfunks Stuttgart und im Deutschlandradio Berlin vorgestellt. Seine ersten Auslandstournéen führten ihn 2003 in die italienische Schweiz und 2004 mehrfach nach Italien, wo er zusammen mit Pastell circa 20 Konzerte gab. Seine erste eigene CD ist für Anfang 2005 geplant...
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13.01.2009 - Westdeutsche Zeitung
Schüler-Rockfestival: Die lauten Söhne ihrer Stadt
Acht junge Musiker stehen als „Söhne Wuppertals“ vor dem großen Karriere-Start. Von Lampenfieber wollen sie nichts wissen.
Wuppertal. Schlabber-Shirt gegen Karohemd, wilder Italo-Rap gegen Trompetenunterricht und Gesangsstunden: Wer auf die beiden Sänger und Musiker Sardog und S. Grasekamp trifft, der bekommt unmittelbar einen Eindruck davon, was für unterschiedliche Persönlichkeiten und Musikstile bei den "Söhnen Wuppertals" aufeinanderprallen. Doch was anderswo vielleicht in einem heillosen Chaos enden würde, das verbindet sich bei den insgesamt acht Mitgliedern des vor vier Monaten gegründeten Musikprojekts zu einer gelungenen Mischung aus Pop, Rock, Rap und Balladen.
Ihren ersten öffentlichen Auftritt hat die Formation am kommenden Samstag beim Schüler-Rockfestival in der Wuppertaler Uni-Halle. Dort müssen die jungen Musiker, wie alle Mitglieder der rund 25 anderen Schülerbands auch, ihre erste große Bühnen-Feuertaufe überstehen. Rund 4000 jugendliche Zuhörer und Fans werden kritisch jede Note und jede Strophe unter die Lupe nehmen und das entsprechende Feedback geben.
Der Anklang an die Söhne Mannheims ist durchaus gewollt
Doch Grasekamp und Sardog sind zu sehr Profis, um noch wirklich aufgeregt zu sein. "Ich habe soviel zu tun, ich denke noch gar nicht an den Auftritt", erklärt der 24 Jahre alte R.Camboni, der seit mehr als zehn Jahren Musik macht und, genauso wie der zwei Jahre jüngere Grasekamp, bereits seine erste Tournee durch Europa hinter sich gebracht hat.
Wie bei vielen anderen Wuppertaler Bands hat auch bei den "Söhnen Wuppertals" der Gründer des Schüler-Rockfestivals Kalle Waldinger seine Hände zumindest ein bisschen mit im Spiel. "Die Idee ist mir gemeinsam mit Freunden gekommen, da haben wir uns gedacht: Wir machen das jetzt einfach mal." Schnell war das Motto des diesjährigen Festivals gefunden: Schülerbands, Superstars und die Söhne Wuppertals. Der Anklang an die berühmten Söhne Mannheims um Xavier Naidoo ist gewollt. "Auf dem Schüler-Rockfestival wollen wir eben immer etwas Neues bieten."
Der Erfolg ist den acht jungen Musikern der "Söhne Wuppertals", die ihre Lieder alle selbst geschrieben haben, jedenfalls jetzt schon sicher. Noch bevor sie am Samstag zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne stehen, haben sie schon Anfragen für weitere Auftritte. Auch das Tonstudio ist bereits gebucht, um die ersten Songs der Band auf CD festzuhalten. "Wir werden einfach mal gucken, wie wir am Samstag ankommen. Danach entscheiden wir, wie es weitergeht", sagt Sänger Grasekamp und hält kurz inne: "Eigentlich bin ich aber sehr zuversichtlich, dass uns der Auftritt gut gelingt."
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17.01.2009 - K.G.Waldinger @SRF
SarDog wurde vor 24 Jahren in der sardischen Hauptstadt Cagliari geboren und lebt seit 1996 in Deutschland. Seit er 10 Jahre alt ist, widmet er sich dem Rap, welcher u.a. durch Künstler wie Jovanotti, Sa Razza und Articolo 31 eine wichtige Musikströmung in Italien geworden ist. Seine erste CD-Veröffentlichung auf dem Sampler ‚Gegenwind 1‘ ergab sich eher zufällig: Das Ronsdorfer Rockprojekt hatte über die Tagespresse einen Aufruf gestartet, Lieder gegen Rassismus zu schreiben. Ein anonymer Anrufer hinterließ auf dem Anrufbeantworter Hasstiraden gegen Ausländer. SarDog bekam diese Sprachaufnahmen mit der Frage, ob er als Ausländer nicht etwas dazu sagen möchte. Ergebnis war der Rap ‚Dove sono a casa‘ (Wo bin ich zuhause?), in dem er die Sprüche des Anrufers intelligent in deutscher und italienischer Sprache kontert. Das Lied fand großen Anklang, weil es so authentisch ist: WDR 5 lud SarDog ins Studio ein, er trat bei überregionalen Live-Konzerten auf uns gewann schließlich den 1. Preis im NRW-Jugendwettbewerb zum zehnjährigen Gedenken an den Brandanschlag von Solingen. Er spielte gemeinsam mit dem namhaften italienischen Sänger RICCARDO DOPPIO und ging mit der jungen Rockgruppe PASTELL auf Konzertreise in Holland, Frankreich, der Schweiz und Italien. Beim Schüler-Rockfestival trat er mehrfach auf, war Gast bei der YOU-Messe Essen und arbeitet aktuell mit seiner Crew LYRICAL THUGS CLICK an seinem Solo-Album ‚Pensieri & Parole‘, welches von Cruzbeatz produziert wird und 2009 erscheint. Im November 2008 belegte die Crew beim großen Rap-Contest ‚JAM SESSION‘ in Wuppertal den dritten Platz. Neue Projekte plant er auch mit der Posse ‚Non sono un gangsta‘ feat. Krimemind aus Pordenone/Italien. SarDog plant außerdem eigene deutsche Rap-Lieder...
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24.08.2009 - Westdeutsche Zeitung
...Ebenfalls am Wochenende lösten drei hiesige Hip-Hop-Formationen das Ticket fürs Jugendkulturfestival. Im Rahmen einer offenen Videoprobe ermittelte das Haus-der-Jugend-Team am Freitag drei Starter für die Wuppertaler Hip-Hop-Bühne beim Solinger Festival. Am meisten überzeugten die Jury die Gruppen Lokiks, Sardog und Dezat & Mehlmann. Sie dürfen nicht nur beim Festival auftreten, sondern nahmen auch eine DVD für Demo-Zwecke aus Barmen mit nach Hause.
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08.09.2009 - Westdeutsche Zeitung
Zehn Liveacts aus allen drei Städten rockten auf der Festival-Bühne
...Neben dem bunten Programm überzeugt vor allem die Lautstärke auf dem Jugendkulturfestival. Seit dem frühen Samstagnachmittag stehen zahlreiche Jugendliche unter dem Zelt der Hip-Hop-Stage und verfolgen die Musik von bekannten Künstlern. "Wir haben heute zehn Liveacts aus allen drei Städten dabei", erklärt Mitorganisator Feerat Erat.
Vor dem Headliner Afrob aus Hamburg heizen unter anderem Sardog und Lokikzz aus Wuppertal dem Publikum ein. Daneben gibt es Theater und Tanz auf einer Underground-Bühne, wo das Publikum mal lachen, mal erschrecken kann über die Energie der jungen Akteure...
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2009 - Prisma TV Guide - Alexa Cöln
...Rapper SarDog, der als R. Camboni in Sardinen geboren wurde, steht kurz vor der Veröffentlichung seines ersten Soloalbums Pensieri & Parole. Trotzdem war er sofort Feuer und Flamme von dem Band-Projekt. "Ich habe immer alleine Musik gemacht und die Chance mit einer Liveband zu spielen, ist einfach großartig. Endlich mal was ganz anderes." Riccardo hat auch Il mondo dove vivo ("Die Welt, in der ich lebe") geschrieben, einen der Songs, die die Jungs beim Schülerrock-Festival spielen werden...
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