wichtiges

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~*Wichtiges*~

Hier kommen Sachen hin, die sehr traurig und wichtig sind.ö (Z.B. Geschichten oder Bilder...) Lasst euch Zeit und lest euch alles in Ruhe durch...

 

Warum Papi ?

(hat nix mit "Warum Mami" zu tun !)

 

Verängstigt, voller Scham und Angst sitz ich in der Ecke, mache mich ganz klein, mich darf doch keiner sehen. Drücke die Hand von meinem Zwillingsbruder ganz doll, zu doll, es tut ihm sicher weh. Doch er sagt nichts, lässt mich nicht los, lässt mich nicht allein. Er will mich beschützen, doch kann er es nicht, ist doch noch viel zu klein, grad erst vier, und doch schon so ernst, so schweigsam, so traurig. Er kann nix machen, genauso wenig wie ich. Ich muss weinen, er sieht mich an, "Nicht weinen!" sagt er und doch laufen ihm selbst die Tränen übers Gesicht. Kann nix machen, hilflos, machtlos, zu klein! Die Tür geht auf, er ist da, Papi ist zu Hause. Hab Angst! Drücke die Hand fester zu, darf das nicht zu doll, es tut ihm doch weh, lasse etwas locker. Bitte nicht, bitte, bitte nicht, geht es mir immer wieder durch den Kopf. Doch es ist sinnlos, es wird passieren, wieder passieren, so wie jeden Tag, Er ist da. Gleich kommt er! BITTE NICHT!!! Doch er kommt. "Hier seit ihr ja!" er lächelt, ich hab Angst! "Komm mein Engelchen, komm zu Papi!" Hab solche Angst! Er hebt mich hoch, hebt mich einfach hoch, will das doch nicht. Lasse meinen Bruder nicht los, klammere mich an ihm fest. Bitte nicht loslassen, lass mich nicht allein. Er kann sie lesen, meine Gedanken, ich weiß es genau. und er lässt nicht los, seine kleine Hand umklammert meine ganz fest. Nicht loslassen! Doch Papa ist stärker er zerschlägt unsere Hände, ich will sie wieder greifen, lass mich nicht allein, bitte! Ich weine, schreie, will nicht! Er weint auch, guckt mir nach, uns nach, Papa und mir. Er zittert, er weint, er schreit meinen Namen. Schreit Papa an! Was sagt er? Ich verstehe es nicht, ich höre seine Worte nicht, er bewegt doch seine Lippen, warum höre ich seine Worte nicht??? Was sagt er, will wissen was er sagt! Sehe ihn nicht mehr, die Tür geht zu, hinter, mir, hinter uns. Bin ja auf Papas Arm. Wir gehen ins Schlafzimmer, will nicht! BITTE! Hab Angst, er lächelt. Freut sich, es macht ihm Spaß. "Nicht weinen, Engel" sagt er "Bin doch jetzt bei dir, bin doch lieb zu dir, sei du doch auch lieb zu mir!" Kann nichts machen, kann mich nicht wehren. Er streichelt mich, will das nicht, nicht an diesen Stellen, warum streichelt er mich da? "Nein!" flüstere ich immer wieder. Kann nix machen, bin doch so klein, zu klein. Muss lieb sein, sein Engel sein, hab ihn doch lieb, ist doch mein Papi! Er küsst mich, überall, will das nicht, nicht an diesen Stellen. Weine, sie tun weh, die Tränen, sie brennen wie Feuer. Warum da? Warum an diesen Stellen? Muss ihn auch küssen, warum? Will das nicht! Muss ihn küssen, überall! "Komm, sei mein Engelchen, sei lieb zu Papi!" Will lieb sein, will sein Engel sein, hab ihn doch lieb, er hat mich doch auch lieb, oder!?! Ja, ist doch mein Papi. Jetzt legt er sich auf mich, er ist schwer, so schwer. Er wiegt so viel, kriege keine Luft. Gleich passiert es wieder, gleich tut es weh, nein, will das nicht. Es tut so weh. Es macht ihm Spaß, er mag es, es gefällt ihm. Er küsst mich, immer wieder. Auf und ab, wie bei "Hoppe-Hoppe Reiter". Ich mochte dieses Spiel, früher, als er das noch nicht machte, ja da mochte ich es, jetzt nicht mehr, jetzt hasse ich dieses Spiel, mag es nicht mehr spielen auch nicht im Kindergarten. Er macht komische Geräusche, es tut so weh. Es wird immer doller, immer schneller. Bald ist es vorbei. Wo ist Danny? Will zu meinem Bruder. "DANNY!" schreie ich in Gedanken, er hört es, ich weiß es genau, kann seine Gedanken lesen. Was ist nur los? Sehe mich, nein uns Papi und mich, von oben. Es sieht komisch aus. Es passt nicht zusammen. Er ist viel zu groß, ich bin zu klein, es passt nicht zusammen. Er macht komische Bewegungen. Seine Augen, er sieht glücklich aus. Will tot sein, so wie Putzi unser Wellensittich, der schläft jetzt auch, für immer. Will auch schlafen, für immer, nie wieder aufwachen, tot sein. Aber er ist glücklich, er ist froh. Papa macht es Spaß, muss lieb sein! Und dann, dann stöhnt er ganz laut. Es ist vorbei. Es tut so weh! Er gibt mir noch einen Kuss "Warst ein lieber Engel, der liebste Engel den es gibt!" flüstert er mir zu. Es tut so weh. Es blutet, ich blute! Warum? Was ist passiert? Verstehe es nicht! Warum??? Ich mag es nicht, will das doch nicht. Hab ihn doch lieb, ist doch mein Papi! "Es ist normal." hat er gesagt, immer wieder, es ist normal. Glaube ihn, er ist ja groß, ist erwachsen. Erwachsene haben immer Recht, bin doch nur ein Kind. Hab Miriam im Kindergarten gefragt, sie hat gesagt, ihr Papa macht es auch mit ihr. Aber es tut so weh, es blutet. Frage mich immer wieder, warum? Wo ist Mama, warum macht sie nichts dagegen? Sie weiß es doch! Sie hat uns doch gesehen, als er, als wir! Beim letzten mal. Sie hat nichts gemacht, nur geguckt. Nichts gesagt, stand nur in der Tür. Er hat sie angeschrieen, warum schreit mein Papa meine Mama an? Dann ist sie gegangen, hat nichts gesagt, nie. Kein Wort, nur, das ich nichts sagen darf, Niemandem, niemals! "Es ist normal." hat sie gesagt. Muss das glauben, will ja lieb sein, ein Engel sein! Laufe zu Danny, er hält mich fest! "Hast du Aua?" fragen seine Gedanken, ich muss weinen! Er hat auch Aua! Er spürt das Selbe wie ich, jedes mal. Spürt immer wenn ich Aua habe, genauso doll wie ich. Er nimmt mich in seine Arme, seine kleinen Arme, sind doch noch so klein, so schlafen wir ein, Arm in Arm in der Ecke, ganz allein, wo ist Mami? Frage mich immer und immer wieder "Papi, warum? hab dich doch so lieb, will doch dein Engel sein, Papi warum? WARUM?" Will tot sein, wie Putzi, für immer schlafen, wie Putzi, tot sein....
Warum, warum nur? Warum.....

 

Bitte kopiert diese Texte auf eure Homepage sie sollen leute über einige Dinge klarheit verschaffen!!!!

 

 

Warum Mami?!

 

 

Ich ging zu einer Party, Mami, und dachte an Deine Worte.
Du hattest mich gebeten, nicht zu trinken,
und so trank ich keinen Alkohol.

Ich  fühlte mich ganz stolz, Mami, genauso,
wie Du es vorhergesagt hattest.

Ich  habe vor dem Fahren nichts getrunken,
Mami, auch wenn die anderen sich mokierten.

Ich weiß, dass es richtig war, Mami,
und dass Du immer Recht hast.
Die Party geht langsam zu Ende, Mami,
und alle fahren weg.

Als ich in mein  Auto stieg, Mami,
wusste ich, dass ich heil nach Hause kommen würde:

Aufgrund Deiner Erziehung -
so verantwortungsvoll und fein.
Ich fuhr langsam an, Mami, und bog in die Strasse ein.
Aber der andere Fahrer sah mich nicht,
und sein Wagen traf mich mit voller Wucht.

Als ich auf dem Bürgersteig lag, Mami,
hörte ich den Polizisten sagen, der andere sei betrunken.

Und nun bin ich  diejenige, die dafür büßen muss.
Ich liege hier im Sterben, Mami, ach bitte,
komm' doch schnell.

Wie konnte mir das passieren?
Mein Leben zerplatzt wie ein Luftballon.
Ringsherum ist alles voll Blut, Mami,
das meiste ist von mir.
Ich höre den Arzt sagen, Mami,
dass es keine Hilfe mehr für mich  gibt.

Ich wollte Dir nur sagen, Mami,
ich schwöre es, ich habe wirklich nichts getrunken.
Es waren die anderen, Mami,
die haben einfach nicht  nachgedacht.

Er war wahrscheinlich auf der gleichen Party wie ich, Mami.

Der einzige Unterschied ist nur:
Er hat getrunken, und ich werde sterben.

Warum trinken die Menschen, Mami?

Es kann das ganze Leben  ruinieren.

Ich habe jetzt starke Schmerzen,
wie Messerstiche so  scharf.
Der Mann, der mich angefahren hat, Mami,
läuft herum, und ich liege hier im Sterben.

Er guckt nur dumm.
Sag' meinem Bruder, dass er nicht  weinen soll, Mami.

Und Papi soll tapfer sein.

Und wenn ich dann im Himmel  bin, Mami,
schreibt "Papis Mädchen" auf meinen Grabstein.

Jemand hätte es  ihm sagen sollen, Mami,
nicht trinken und dann fahren.

Wenn man ihm das gesagt hätte, Mami,
würde ich noch leben.

Mein Atem wird kürzer, Mami,
ich  habe große Angst.

Bitte, weine nicht um mich, Mami.
Du warst immer da, wenn ich Dich brauchte.

Ich habe nur noch eine letzte Frage, Mami,
bevor ich von hier fortgehe:

Ich habe nicht vor dem Fahren getrunken,
warum bin ich  diejenige, die sterben muss?

 

Anmerkung:  Dieser Text in Gedichtform war an der Springfield High School  (Springfield, VA, USA) im Umlauf,
nachdem eine Woche zuvor zwei Studenten bei  einem Autounfall getötet wurden.
Unter dem Gedicht steht folgende Bitte:

 

JEMAND HAT SICH DIE MÜHE GEMACHT, DIESES GEDICHT ZU SCHREIBEN.
GIB ES BITTE AN  SOVIELE MENSCHEN WIE MÖGLICH WEITER.
WIR WOLLEN VERSUCHEN, ES IN DER GANZEN WELT ZU VERBREITEN,
DAMIT DIE LEUTE ENDLICH BEGREIFEN, WORUM ES  GEHT.

 

 

TIERVERSUCHE

Tierquälerei...
Nachdem ich schon eine Rubrik gegen Tierquälerei habe, und zwar gegen Tierversuche, wollte ich noch eine Zweite machen. Auf dieser Seite geht es um Tierquälerei allgemein!


Hennen, die unter unmöglichen Bedingungen in Legebatterien gehalten werden

Fakten

+Jedes Jahr werden 40 MILLIONEN Tiere getötet, nur um Pelze herzustellen.
+Jedes Jahr sterben 2,1 Mio. Tiere durch Tierversuche.
+Eine Mio. Windhunde müssen jährlich in Spanien sterben, wenn sie als Jagthunde nicht mehr gebraucht werden.
+Es gibt wirklich Menschen, denen es Spaß macht, Tiere leiden zu sehen. Die sog. "Bärenparks" in Japan sind nur ein Beispiel dafür!
+Letztes Jahr starben in Australien 6.9 Millonen Kängurus für ... SCHUHE.
+Einige Kälber werden nur wenige Monate alt, denn die Menschen mögen "Frischfleisch" halt lieber ...


Kälbermast. Stell dir mal vor, du wärst da drin!

Natürlich gibt es noch viel mehr Formen von Tierquälerei! Ich finde, dass das total schrecklich ist und dass mal jemand etwas dagegen machen muss! Meißtens ist bei dieser Quälerei GELD im Spiel, oder den Menschen bringt das Spaß! Ist das etwa richtig? Manchen Leuten macht es offenbar nichts aus, einem Nerz das Fell aubzuziehen, und das manchmal bei lebendigem Leibe ...


Kaninchen, die für Tierversuche gebraucht (Mißbraucht!)
werden. Ihre Boxen sind aufgestellt wie bedeutungslose Dinge,
die in einem Regal liegen.

 

 

Wenn ihr eine HP habt habt würde ich mich freuen,
wenn ihr diese ganzen folgende Texte kopiert und auch
auf eure Page bringt! ALLE sollen mitkriegen, was in der Welt passiert!
Man kann einfach nicht länger darüber schweigen!!!
Also tut etwas dagegen!!!!!
!!!!Liest euch die Folgende texte bitte durch,weil es echt wichtig ist !!!!
! Auch wenn ihr nicht so gerne liest !

 

 

***** (SVV) Selbstverletzendes Verhalten *****

 


Traurig aber wahr
Was so alles schreckliches passiert, ohne dass es wirklich ALLE
mitbekommen, kann man sich nicht vorstellen! Vergewaltigungen, Morde... und
noch viel mehr. Ich hab euch mal ein paar Sachen aufgelistet, von denen
nicht viele Menschen wissen, die aber echt einfach nur schrecklich sind!


***** SVV-Selbstverletzendes Verhalten 1 *****
Hier eine Geschichte dazu, die mir sehr nahe gegangen ist...

"Wilkinson Sword" stand auf den Papier. Ganz vorsichitg wickelte ich
die Rasierklinge aus. Sie war neu und scharf genug - oder auch nicht.
Irgendwann werde ich sie brauchen und dann muss ich mir sicher sein, dass
sie ihren Zweck erfüllt.
Jetzt, in dieser grossen Wut könnte ich sie einmal ausprobieren, meine
Hemmschwelle war gesunken. Trotzdem ging ich es vorsichtig an. Ein
kleiner Schnitt in den Arm, sofort floss Blut aus der frischen Wunde. Es
war von einem wunderschönen rot - mir gefiel es. Der Schmerz ermöglicht
zu vergessen, wenn auch nur für kurze Zeit. Ein zweiter kleiner Schnitt.
Es tat einfach nur gut. Dieses Gefühl, es füllte mich ganz aus, die
Leere in mir verschwand. Da war nur der Schmerz und dieses
unbeschreibliche rot. Blut habe ich manchmal als synonym für Leben gesehen. In diesen
Augenblick kam in mich das Leben. Ich hielt die Luft an und schloss die
Augen. Die Rasierklinge fühlte sich kalt auf der Haut an. Messerscharf
schnitt sie in meinen Arm. Einen kleinen Moment konnte ich in die
tiefe, klaffende Wunde sehen. Dann füllte sie sich auch schon mit Blut, er
strömte nur so aus mir heraus, rann über meinen Arm in das Waschbecken,
in den Ausguss. Mein Blut, mein Leben, aus der tiefen Wunde, an die
mich ewig eine Narbe erinnern wird.
Ja, die Klinge war scharf, scharf genug....



***** (SVV) Selbstverletzendes Verhalten 2 *****

Ich weiß nicht woher es kommt, sagt Lena.
Ich weiß nicht, warum ich es tu, sagt Lena.
Sie schaut auf die alte Schere, die auf dem Tisch neben ihr liegt.
Leere ist in ihren Augen zu erkennen.
Sie ist ganz alleine und greift, wie so oft, zu ihrem Schrenk um die
scharfen Rasierklingen zu suchen, die sie dort schon Jahre
lang versteckt hält, ohne das es jemand bemerkt hat.
Tränen steigen in ihre Augen und kullern leise ihre weiche Haut
hinunter.
Das bekommt sie garnichtmehr richtig mit.
Ihre Hand zittert, als sie eine neue, scharfe Klinge aus ihrer
Verpackung
zieht.
Schon so oft, hatte sie es gemacht.
Schon so oft, war alles gut gegangen.
Schon so oft wurde sie auf die Narben angesprochen,
doch sie schwieg.
Vorsichtig setzt sie an.
Am Hals, wo es ihr am besten gefällt.
Schmerz fühlt sie keinen.
Immer mehr,

immer tiefer

und immer schneller,

ritzt sie sich an Hals und Armen.

Es ist eine Sucht.

Von ihr kommt sie nicht mehr los.
Innerhalb 20 min.
hat sie sich schon fast 600 mal geschnitten,
doch sie merkt nichts.
Nur ein befreiendes Gefühl.
Dieses rot.

Fantastisch.

Einfach wundervoll.
Und erneut schneidet sie sich.
Erst wenn es ihr besser geht, hört sie damit auf.
Dann kommt der Schmerz.
Ein schreckliches stechen, doch Lena macht es nichts aus.
Sie nimmt es nicht mehr richtig war.
Es ist für sie wie ein Traum, ausdem sie nie wieder aufwachen wird....



***** (SVV) Selbstverletzendes Verhalten 3 *****


Als Laura das sah, stockte ihr der Atem. Alles verkrampfte sich in ihr.
Sie sah, wie der Bildschirm langsam vor ihrem Augen in den Tränen
verschwamm und sie nur noch vage die Buchstaben, die ihr gesamtes Inneres
gerade ausgelöscht hatten, erkennen konnte.
„Ich kann nicht mehr“.
Das waren doch nur ein paar zusammengesetzte Buchstaben, wie konnte man
deswegen ein ganzes Leben an sich vorbeirauschen sehen?
Wie konnte man deswegen denken, alles sei vorbei?
Wie konnten ein paar Buchstaben die Freude und die Glücklichkeit der
letzten 8 Monate einfach so zerstören?
Fragen über Fragen.
Keine Antworten.
Nur Fragen.
Laura nahm die nächsten Sätze kaum wahr.
Lina, Steffi und Katja versuchten, sie zu trösten. Das sah ihnen mal
wieder verdammt ähnlich. Trösten, alle waren ja soo gute Freundinnen von
ihr, und alle hatten sie ja soo lieb!!
Laura wusste, was sie von denen zu halten hatte. Am Anfang, da war es
noch lustig gewesen, da hatte sie noch Spaß daran gehabt, jeden
Nachmittag den Computer anzustellen und die Namen zu lesen, zu chatten, sich zu
freuen, und, ja, und wegen Daniel.
Daniel.
Daniel.
Daniel.
Das war das einzigste, was Laura in diesen Augenblicken denken konnte.
Nur an Daniel.
Es schien ihm nicht schwer zu fallen, diese Sätze zu schreiben. Weit
hergeholte Erklärungen, oder besser Sätze, die sie ruhig stellen sollten.
Ja keine Panik aufkommen lassen, alles war sowieso schon schlimm genug
für sie.
Erst der Tod ihres Hundes, dann die verflossene Freundin und nun machte
auch noch Daniel Schluss.
Als das mit Senta war hatte sie ja schon an Selbstmord gedacht, aber
Daniel und Lina und Steffi und Katja konnten sie noch davon abhalten.
Dann hatte Carina auf einmal auch besseres zu tun, und ließ Laura
allein. Allein mit ihren Problemen.
Und jetzt??
Jetzt dieser Nachmittag. Alles war so schön gewesen, wieder im Chat,
wieder zusammen mit ihren Freunden und Freundinnen, Daniel war auch da.
Ihr Daniel. Er gehörte doch ihr, er konnte doch nicht einfach so sagen
„Aus“, das ging doch nicht.
Sie hatten sich doch in den Nächten, in denen sie telefoniert haben,
die ewige Liebe geschworen.
Und jetzt??
Jetzt weinte Laura.
Daniel weinte auch, aber es tat ihm nicht Leid. Er weinte, weil er es
doch so niedlich fand, wenn Laura weinte. Sie hatte oft mit ihm am
Telefon geweint. Immer diese kindliche Naivität, das machte sie aus. Wenn
man sie hörte, da hatte man sofort das Gefühl, man hat es mit einem
kleinen und zerbrechlichen Wesen zu tun, das man in den Arm nehmen muss, und
man musste aufpassen, dass es nicht zerbrach.
Laura, sie spielte immer die Rollen des kleinen Vogels, der aus dem
Nest gefallen war und nicht wieder hereingekrochen kam, aus Angst, oder
viel mehr aus fehlender Kraft.
Kraft, die sie jetzt auch nicht mehr hatte.
Sie saß in der Wohnung vor dem Computer und starrte immer noch auf den
Satz, auf den Satz, nur auf den Satz.
Auf den Satz, der ihr Leben mit einem Schlag veränderte. Dass Lina und
Steffi und Katja da waren, das bemerkte sie gar nicht mehr. Sie sah
ein, dass sie sich die ganze Zeit etwas vorgemacht hatte. Die Liebe übers
Internet. Und das sollte gut gehen?
8 Monate war es gut gegangen.
8.
8 Monate.
Und jetzt??
Jetzt war es aus. Aus mit den 8 Monaten, mit dem Chatten, dem
Telefonieren und mit Daniel. Daniel... Wie schön der Name doch klang. Daniel...
Bei Laura gingen alle Gedanken mit ihr durch. Sie konnte nicht mehr
länger mit anhören, wie die anderen versuchten, Daniel fertig zumachen und
sie zu trösten. Es war doch sowieso alles nicht ernst gemeint. Die
waren doch alles Lügner. Und Daniel erst Recht. Nur ein Lügner. Ohne
richtig zu wissen, was sie tat, schaltete sie den Computer aus.
Sie stand auf und ging in ihr Zimmer. Tränen liefen über ihre Wangen
und sie wusste nicht, wer sie war, was sie machte, was das Leben sollte.
Als sie aus dem Fenster sah, erkannte sie Schnee. Weiße dichte Flocken,
die vom Himmel kamen und die Straßen und Häuser, Bäume und Büsche in
ein wunderschönes weiß tauchten.
Laura liebte den Schnee. Das hatte sie schon immer getan. So schön weiß
und kalt.
Doch viel mehr liebte sie Daniel. Er war ein Lügner, und doch liebte
sie ihn. Dazu waren die letzten 8 Monate zu schön gewesen. Sie liebte ihn
noch genauso wie am ersten Tag.
Seitdem war viel passiert. Der Streit, die große Versöhnung, und dann
das Treffen.
Den weiten Weg hatte sie in Kauf genommen, er war ihr egal gewesen. Die
Zugkosten, auch egal, alles egal, das einzig Wichtige war ihr, dass sie
ihn endlich traf. Ihren Daniel. Dass sie ihn endlich mal umarmen und
küssen konnte, nicht nur über das Internet sagen konnte dass sie ihn
liebte, sondern ihm das ins Ohr flüstern. das war schon lange ihr großer
Wunsch gewesen.
Bald würde er Wirklichkeit werden.
Die Begrüßung am Bahnhof war filmreif gewesen. Sie waren aufeinander
zugerannt, sie hatte sich um seinen Hals geschwungen und er hatte sie um
sich im Kreis geschwungen. Dann hatten sie sich geküsst. Zum ersten
Mal.
Und seit diesem einen Kuss wusste Laura, dass Daniel ihr Daniel war. Er
durfte nie Schluss machen, und das hatte er auch gesagt. Für immer
zusammen, für immer ein Paar.
Und jetzt??
Jetzt sah Laura zu, wie es schneite. Und sie weinte. Und sie wusste,
sie konnte auch nicht mehr. Genau wie Daniel es vor einigen Minuten -oder
waren es schon Stunden, in denen sie am Fenster saß?- gesagt hatte...
Alles Leid der letzten Zeit staute sich in ihr auf und sie wusste, sie
musste etwas unternehmen. Ohne Freundin, ohne Hund, ohne Daniel
weiterleben, eine unvorstellbare Vorstellung. Bei dem Gedanken musste sie an
Daniel denken. Er hatte diese Widersprüche in Lauras Sätzen immer so süß
gefunden. Eine unvorstellbare Vorstellung.
Das bewies mal wieder, dass Lauras Lebens nur aus Daniel bestand.
Alles, was sie machte, alles, was sie tat, alles, was sie dachte erinnerte
sie an ihn. Und an die 8 Monate.
Ohne zu wissen, wohin, ging sie hinaus. In den Schnee. Sie lief und
lief und weinte dabei weiter. Dass die anderen Leute sie dabei anstarrten
machte ihr nichts aus. Es würde nichts an ihrem Entschluss ändern.
Laura lief, bis sie zur Brücke außerhalb der Stadt kam. Niemand sonst
war hier, außer Laura und dem Schnee.
Völlig außer Atem kletterte sie den Baum, der am Wegrand stand, hinauf.
Die Äste waren nass und glitschig vom Schnee. Ihre Hände glitten an den
Ästen ab. Ihre Hände wurden noch kälter als sie eine Stelle auf einem
der oberen Äste vom Schnee frei wischte. Es kamen Buchstaben zum
Vorschein. D A N I E L. Und darum ein Herz.
Das hatte sie hier eingeritzt, als sie sich so sicher war, dass nichts
sie auseinander bringen könne.
Und jetzt??
Ihre Tränen fielen auf den Baum und der Schnee schmolz an den Stellen,
an denen sie aufkamen.
Mit zitternden Händen befreite sie auch den Stamm von Schnee. Ob es
noch da war?
Ihre Finger fühlten die raue Rinde. War es etwa weg? Und war das Messer
noch da?
Nein, sie sah das große Astloch im Stamm. Sie griff hinein und zog ein
Messer heraus. Der Griff war schon durchnässt und modrig, die Klinge
noch einigermaßen scharf und sauber.
Sie rieb es an ihrer Jacke ab und betrachtete es. Ihre Mutter hatte es
ihr einmal geschenkt. Damals hatte sie darauf bestanden, ein Messer zu
bekommen, weil sie doch so gerne schnitzte. Hätte ihre Mutter gewusst,
was sie einmal damit vorhatte, hätte sie es wohl nicht gekauft...
Laura nahm es so fest es ging in die Hand und strich nun das Herz mit
den sechs Buchstaben durch. Die Rinde war festgefroren, doch mit einiger
Kraft gelang es ihr, zwei Striche durch den Namen zu ritzen. Zufrieden
sah sie ihr Werk an. Ihr kamen wieder Tränen, doch diesmal waren es
Tränen aus Wut. Wie hatte Daniel das ihr bloß antun können?
Sie rutschte ab, als sie versuchte, den Baum wieder hinunterzuklettern.
Gott sei Dank war er nicht allzu hoch und ihr passierte nichts. Gott
sei Dank? ...
Ob ihr jemand nachtrauern würde? Vielleicht ihre Mutter. Oder Lina,
Steffi und Katja. Aber das meinten die sowieso nicht ernst.
Sie dachte noch etwas weiter darüber nach, als sie das Messer ansetzte.
Tief schneiden, sonst überlebte man. Und längs, nicht quer.
Laura schnitt längs und tief.
Rotes Blut sickerte in den Schnee. In den Schnee, den sie so liebte...


Daniel fing an zu weinen, als er die rote Rose auf den Sarg legte.
Als der Sarg mit Erde bedeckt wurde, fing es sanft an zu schneien...

 

 

 

 

 

"Was man tief im Herzen besaß,
kann man auch durch den Tod nicht verlieren."

LAURA MESSNER
geb. 04.04.1987
gest. 09.06.2001

 

Tagebuch eine Ungeborenen !

 3. Oktober
Heute begann mein Leben. Meine Eltern wissen es noch nicht, aber ich bin schon da. Ich werde ein Mädchen sein – mit blondem Haar und blauen Augen. Alle meine Anlagen sind schon fertig, auch dass ich eine Schwäche für Blumen haben werde.

19. Oktober
Manche sagen, ich sei noch keine richtige Person, sondern nur meine Mutter existiere. Aber ich bin eine richtige Person, genauso wie eine kleine Brotkrume eben Brot ist. Meine Mutter existiert. Ich auch!

23. Oktober
Jetzt öffnet sich schon mein Mund; Denke nur, in ungefähr einem Jahr werde ich lachen und später sprechen. Ich weiß, was mein erstes Wort sein wird: „Mama.“

25. Oktober
Mein Herz hat heute zu schlagen begonnen. Von jetzt an, wird es für den Rest meines Lebens schlagen, ohne jemals innezuhalten, etwa um auszuruhen. Und nach vielen Jahren wird es einmal ermüden. Es wird stillstehen und dann werde ich sterben.

2. November
Jeden Tag wachse ich etwas. Meine Arme und Beine nehmen Gestalt an. Aber es wird noch lange dauern, bis ich mich auf diese kleinen Beine stellen und in die Arme meiner Mutter laufen kann und bis ich mit diesen Armen Blumen pflücken und meinen Vater umarmen kann.

12. November
An meinen Händen bilden sich winzige Finger. Wie klein sie sind! Ich werde damit meiner Mutter übers Haar streichen können.

20. November
Erst heute hat der Arzt meiner Mutter gesagt, dass ich hier unter ihrem Herzen lebe. Oh, wie glücklich sie doch sein muss! Bist du glücklich Mama?

25. November
Mama und Papa denken sich jetzt wahrscheinlich einen Namen für mich aus. Aber sie wissen ja gar nicht, dass ich ein kleines Mädchen bin. Ich möchte gern Susi heißen. Ach, bin ich schon groß geworden!

10. Dezember
Mein Haar fängt an zu wachsen. Es ist weich und glänzt so schön. Was für Haar die Mama wohl hat?

13. Dezember
Ich kann schon bald sehen. Es ist dunkel um mich herum. Wenn Mama mich zur Welt bringt, werde ich lauter Sonnenschein und Blumen sehen. Aber am liebsten möchte ich meine Mama sehen. Wie siehst du aus Mama?

24. Dezember
Ob Mama wohl die Flüstertöne meines Herzens hört? Manche Kinder kommen etwas kränklich zur Welt. Aber mein Herz ist stark und gesund. Es schlägt so gleichmäßig: bum – bum, bum – bum. Mama du wirst eine gesunde Tochter haben!

28. Dezember
Heute hat mich meine Mutter umgebracht!

 

Das Tagebuch eines ungeborenen Kindes wurde ca. vor 15 bis 20 Jahren in dem Magazin „Stern“ veröffentlicht. Dieses fiktive Tagebuch stammt von einem Frauenarzt, zu dem immer wieder Frauen mit der Bitte um Schwangerschaftsabbruch kamen. Er hörte sich die Sorgen dieser Frauen an, zeigte Verständnis für ihre Probleme, bat sie die ganze Sache nochmals zu bedenken und gab ihnen hierzu auch dieses Tagebuch.

 

 

TOD VOR DEM PC

Sie saß am PC wie fast jeden Abend. Immer als sie nach Hause kam, setzte sie sich an den Computer, wählte sich ins Internet ein und blieb so lange drin, bis sie ihre Mutter ins Bett scheuchte. Aber an diesem Tag war es anders. Sie hatte sich verliebt. Es verging kaum eine Minute, wo sie nicht an ihn dachte. Sie hatte nur seinen Nickname im Kopf und seine Beschreibung. Andauernd dachte sie darüber nach, wie er wohl aussehen würde. Sie hatten nie so richtig über sich selbst geredet, nie über persönliche Details wie genauer Wohnort oder so. Sie wusste nur, dass er in Deutschland wohnte wie sie selbst, aber etwa 400km weit entfernt; zu weit zum besuchen. Sie konnte ihm vertrauen, konnte sich loslassen, konnte sich fallen lassen, wenn sie mit ihm Chattete, was sie sonst nicht konnte. In real war sie sehr schüchtern, traute sich kaum etwas zu. Doch im Chat, wenn sie mit ihm sprach, dann konnte sie sich richtig fallen lassen und ihren Gefühlen freien lauf lassen. Doch dass sie sich in ihn verlieben würde, daran dachte sie nie. Sie hielt es nicht für möglich, sich in einem Chat zu verlieben, doch nun war es passiert; sie konnte nichts mehr dagegen machen. Es vergingen einige Tage. Sie dachte pausenlos an ihn; war schon öfters so nah dran, es ihm zu gestehen, aber sie schaffte es nie. Doch dann kam der Tag, an dem sie beschloss, es ihm zu sagen. Als sie sich nach der Schule an den PC hockte und in den Chat ging, war er nicht da. Sie wartete lange, doch er kam nicht. Sonst war er immer da. Jeden Tag um dieselbe Zeit. Doch heute nicht. Sie hatte keine Ahnung was dazwischengekommen war und befürchtete schon das schlimmste. Und da kam ihr die Idee, ihre E-Mails nachzulesen. Sie hatte Post, es war eine Mail von ihm. Als sie den Betreff las, stieg in ihr ein eigenartiges Gefühl auf. Ein mulmiges Gefühl in ihrem Bauch...Ein Gefühl, das ihr die Luft wegbleiben ließ. Im Betreff stand: Es tut mir leid, ich mag dich nicht... Sie machte die Mail auf...

Na du! Es tut mir leid, ich hätte es dir schon viel eher sagen sollen, hätte es niemals so weit kommen lassen dürfen. Ich bin nicht der, den du denkst. Ich bin nur ein gewöhnlicher Mensch, kann mit Dir ehrlich gesagt nichts anfangen. Ich habe Dich die ganze Zeit nur belogen. In Wirklichkeit wollte ich nur jemanden verarschen. In Wirklichkeit kann ich dich nicht leiden. Du mit Deinem ewigen Gejammer, du, mit deiner völlig abartigen Sicht zum Leben und allem. Ich habe mitgespielt, weil es das war, was Du wolltest. Aber ich kann dich nun mal nicht leiden, deswegen werde ich Dich jetzt auch in Ruhe lassen. Das ist das letzte was du von mir hörst.

Sie konnte es nicht glauben. Jedes Wort fühlte sich so an, als würde ein Messer in ihr Herz stechen. Es tat so fürchterlich weh, als sie das las. Die Tränen konnte sie nicht mehr zurückhalten. Sie rollten über ihre Wangen, bis zum Kinn. Es fühlte sich an, wie Dornen die sich in sie hinein fraßen. Sie war alleine daheim; zum Glück. So hätte sie es sich nie getraut, aus dem Zimmer zu gehen. Und das Weinen konnte sie auch nicht mehr unterdrücken. Es kam aus ihr heraus, als hätte sie seit Jahren nicht mehr geweint. Sie hatte das Gefühl, als würden diese Worte alles in ihr zerstören, verbrennen... Sie wollte nicht mehr. Er war die einzigste Person, der sie vertraut hatte. Der sie alles über sich erzählt hatte. Doch es war alles nur Show...Er war nicht real, diese Person die sie liebte, hasste sie. Sie wollte nicht mehr leben. Alles, woran sie geglaubt hatte, war eine Lüge. Und das schlimmste war immer noch, dass er es ihr so sagen musste. Er hätte es auch anders tun können...Aber wieso so? Und wieso gerade sie, und nicht eine andere naive Chatterin? Sie sah nicht mehr richtig, ihre Augen waren voller Tränen. Und in ihr brannte es förmlich. Sie konnte sich noch daran erinnern, dass ihre Mutter einmal Schlaftabletten gekauft hatte.... Im Bad mussten sie sein, wie vor einigen Tagen auch noch, als Sie sie per Zufall gefunden hatte. Sie setzte sich wieder an den PC, vor ihr der Posteingang - Keine neuen Nachrichten... Der Deckel des Röhrchens spickte weg, als sie es aufmachte. Darin hatte es einige weiße Tabletten. So klein und doch so gefährlich. Sie nahm sich eine raus und schluckte sie. Es war ekelhaft; es schmeckte fürchterlich bitter, aber die Tablette verschwand sofort in ihrem Magen. Der Rest kann ja nicht schlimm sein, gleich ist es eh vorbei dachte sie sich, und schluckte den Rest der Tabletten auch. Wie lange sie da saß und auf Post von ihm wartete konnte man nicht sagen. Es mussten Stunden gewesen sein. Ihr Kopf wurde immer schwerer, die Augenlider waren so schwer wie Blei. In ihrem Magen brannte es, doch sie spürte es nicht mehr. Alles war wie durch Watte gedämpft. Der Kopf sank auf die Tastatur, ihre Augen schlossen sich...Das Herz wurde immer langsamer, alles schlief ein. Für immer. Man fand sie am nächsten Morgen. Tot vor dem PC, in der Hand das leere Röhrchen. Und auf dem Bildschirm, eine Nachricht. Irgendwer musste sie geöffnet haben. Darin stand:

Hi! Gott, was hat denn mein Bruder für’n Mist geschrieben? Tut mir leid, ich habe das nicht geschrieben...Glaub mir bitte...Ich könnte dir niemals weh tun... Denn ich liebe Dich...

 

HUNDEBABY

Ein Geschäftsinhaber hatte ein Schild über seine Tür genagelt, darauf war zu lesen "Hundebabys zu verkaufen."
Dieser Satz lockte Kinder an. Bald erschien ein kleiner Junge und fragte, "Für wieviel verkaufen sie die Babys?" Der Besitzer meinte "zwischen 30 u. 50 Dollar. Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog etwas Wechselgeld heraus. "Ich habe 2,37 Dollar, kann ich mir sie anschauen?"
Der Besitzer grinste und pfiff.
Aus der Hundehütte kam seine Hündin namens Lady, sie rannte den Gang seines Geschäfts hinunter, gefolgt von fünf kleinen Hundebabys. Eins davon war einzeln, ersichtlich weit hinter den Anderen. Sofort sah der Junge den humpelnden Kleinen. Er fragte, "was fehlt diesem kleinen Hund?"
Der Mann erklärte, dass als der Kleine geboren wurde, der Tierarzt meinte, er habe ein kaputtes Gelenk und wird für den Rest seines Lebens humpeln.
Der kleine Junge, richtig aufgeregt, meinte, "den kleinen Hund möchte ich kaufen!"
Der Mann antwortete, "nein, den kleinen Hund möchtest du nicht kaufen. Wenn Du ihn wirklich möchtest, dann schenke ich ihn Dir."
Der kleine Junge war ganz durcheinander. Er sah direkt in die Augen des Mannes und sagte: "Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Er ist ganz genauso viel wert wie die anderen Hunde und ich will für ihn den vollen Preis zahlen. Ich gebe ihnen jetzt die 2,37 Dollar und 50 Cents jeden Monat, bis ich ihn bezahlt habe.Der Mann entgegnete, "du musst diesen Hund wirklich nicht bezahlen, mein Sohn. Er wird niemals rennen, hüpfen und spielen können wie die anderen kleinen Hunde.
Der kleine Junge langte nach unten und krempelte sein Hosenbein hinauf, und zum Vorschein kam sein schlimm verkrümmtes, verkrüppeltes linkes Bein, geschient mit einer dicken Metallstange.
Er sah zu dem Mann hinauf und sagte, "Na ja, ich kann auch nicht so gut rennen und der kleine Hund braucht jemanden, der Verständnis für ihn hat.
Der Mann biss sich auf seine Unterlippe. Tränen stiegen in seine Augen, er lächelte und sagte, "Mein Sohn, ich hoffe und bete, dass jedes einzelne dieser kleinen Hundebabys einen Besitzer wie dich haben wird."

 

UNTERSCHÄTZE DICH NIE

Unterschätze dich nicht. Nie.
Eines Tages, ich war gerade das erste Jahr auf der High School, sah ich ein Kind aus meiner Klasse nachhause gehen. Sein Name war Kyle.Es sah so aus, als würde er alle seine Bücher mit sich tragen. Ich dachte mir: "Warum bringt wohl jemand seine ganzen Bücher an einem Freitag nach Hause? Das muss ja ein richtiger Dummkopf sein."
Mein Wochenende hatte ich schon verplant (Partys und ein Fußballspiel mit meinen Freuenden morgen Nachmittag), also zuckte ich mit den Schultern und ging weiter.Als ich weiter ging sah ich ein Gruppe Kinder in seine Richtung laufen. Sie rempelten ihn an, schlugen ihm seine Bücher aus den Armen und schubsten ihn, so dass er in den Schmutz fiel. Seine Brille flog durch die Luft, und ich beobachtete, wie sie etwa drei Meter neben ihm im Gras landete. Er schaute auf und ich sah diese schreckliche Traurigkeit in seinen Augen.
Mein Herz wurde weich. Ich ging zu ihm rüber, er kroch am boden umher und suchte seine Brille, und sah Tränen in seinen Augen. Als ich ihm seine Brille gab, sagte ich: "Diese Typen sind Blödmänner." Er schaute zu mir auf und sagte: "Hey, danke!" Ein großes Lächeln zierte sein Gesicht. Es war eines jener Lächeln, die wirkliche Dankbarkeit zeigten.
Ich half ihm seine Bücher aufzuheben und fragte ihn wo er wohnt. Es stellte sich heraus, dass er in meiner Nähe wohnt, also fragte ich ihn, warum ich ihn vorher nie gesehen habe. Er erzählte mir, dass er zuvor auf eine privat Schule ging. Ich hätte mich nie mit einem Privat-Schul-Kind abgeben. Den ganzen Nachhauseweg unterhielten wir uns; und ich trug seine Bücher. Er war ein richtig cooler Kerl. Ich fragte ihn ob er Lust hätte mit mir und meine Freunden am Samstag Fußball zu spielen. Er sagte zu.
Wir verbrachten das ganze Wochenende zusammen, und je mehr ich Kyle kennen lernte, desto mehr mochte ich ihn. Und meine Freunde dachten genauso über ihn. Es begann der Montag Morgen, und auch Kyle mit dem riesigen Bücherstapel war wieder da. Ich stoppte ihn und sagte: "Oh Mann, mit diesen ganzen Büchern wirst du eines Tages noch mal richtige Muskeln bekommen." Er lacht und gab mir einen Teil der Bücher.
Während der nächsten vier Jahre wurden Kyle und ich richtig gute Freunde. Als wir älter wurden dachten wir übers College nach. Kyle entschied sich für Georgetown, und ich mich für Duke. Ich wusste, dass wir immer Freunde sein werden, und diese Kilometer zwischen uns niemals ein Problem darstellen würden. Er wollte Arzt werden und ich hatte vor eine Fußballer-Karriere zu machen. Kyle war Abschiedsredner unserer Klasse. Ich neckte ihn die ganze Zeit indem ich sagte er sei ein Dummkopf. Er musste eine Rede für den Schulabschluss vorbereiten. Ich war so froh, dass ich nicht derjenige war der sprechen musste. Abschlusstag, ich sah Kyle. Er sah großartig aus. Er war einer von denen, die während der High School zu sich selber finden und ihren eigenen Stil entwickeln. Er hatte mehr Verabredungen als ich und alle Mädchen mochten ihn. Mann, manchmal war ich richtig neidisch auf ihn.
Heute war einer dieser Tage. Ich konnte sehen, dass er wegen seiner Rede sehr nervös war. Ich gab ihm einen Klaps auf den Hintern und sagte: "Hey, großer Junge, du wirst großartig sein!" Er sah mich mit einem jener Blicke (die wirklich dankbaren) an und lächelte. "Danke," sagte er. Als er seine Rede begann, räusperte er sich kurz, und fing an. "Der Abschluss ist eine Zeit, um denen zu danken, die dir halfen diese schweren Jahre zu überstehen. Deinen Eltern, deinen Lehrern, deinen Geschwistern, vielleicht einem Trainer... aber am meisten deinen Freunden. Ich sage euch, dass beste Geschenk, das ihr jemandem geben könnt, ist eure Freundschaft. Lasst mich euch eine Geschichte erzählen."
Ich schaute meinen Freund etwas ungläubig an als er von dem Tag erzählte an dem wir uns das erste mal trafen. Er hatte geplant sich an diesem Wochenende umzubringen. Er erzählte weiter, dass er seinen Schrank ausgeräumt hat, so dass seine Mutter es später nicht tun müsste, und trug sein Zeug nach Hause. Er schaute mich an und lächelte. "Gott sei Dank, ich wurde gerettet. Mein Freund hat mich von dieser unsäglichen Sache bewahrt." Ich konnte spüren, wie die Masse den Atem anhielt als dieser gutaussehende, beliebte Junge uns von seinem schwächsten Augenblick erzählte. Ich bemerkte wie seine Mutter und sein Vater lächelnd zu mir herüber sahen, genau das selbe, dankbare Lächeln. Niemals zuvor spürte ich solch eine tiefe Verbundenheit. Unterschätze niemals die Macht deines Handelns. Durch eine kleine Geste kannst du das Leben einer Person ändern. Zum Guten oder zum Bösen. Gott setzt uns alle ins Leben des anderen, um uns gegenseitig zu beeinflussen, auf jede Art und Weise. Sieh' das Gute in anderen.


 

AIDS CLUB

Jessika freute sich schon lange auf den Spanien Urlaub mit ihren Eltern. Dort angekommen, lernte sie auch sogleich einen Boy kennen, in den sie sich verliebte. Sie kamen zusammen, und nach zwei wunderschönen Wochen mit dem Boy kam der Abend vor der Abreise. Die zwei lagen eng aneinander geschlungen am Strand. Doch es blieb nicht beim Küssen. Der süße Junge wollte mit ihr schlafen. Da Jessika ihn so sehr liebte und es selber wollte, taten sie es schließlich. Jessika zückte ein Kondom, doch der Junge wollte es nicht tragen. Nach langem hin und her willigte sie ein, und sie verbrachten eine Wunderschöne Liebesnacht unter Sternen am Strand. Am nächsten Morgen war der Tag der Abreise. Sie verabschiedeten sie sich mit langen, innigen Küssen. Jessika weinte und wollte nicht von ihm los. Nach vielen Verabschiedungen, gab der Junge ihr ein schönes Kästchen. „Erst im Flugzeug öffnen“ stand auf dem Deckel. Sie steckte es ein, und stieg in das Flugzeug. Bis es startete dachte Jessika nur an das Kästchen und malte sich einen wunderbaren Inhalt nach dem nächsten aus. Dann endlich war es soweit. Sie öffnete das Kästchen und erstarrte. Sie stand unter schock. In dem Kästchen lag eine eckeleregende tote Ratte und ein Zettel „Willkommen im Aids-Club“

 

 

                            

Lest euch folgenden Text ganz durch

Schreckliches Vergehen

Mami, jetzt bin ich hier, ganz weit weg von dir,
und doch so nah.

Mami, ich seh dich weinen. Auch du willst zu mir.
Ich spüre deine Tränen, stehe direkt neben dir.

Mami, ich kann nicht mehr kommen.
Deshalb bitte gebe auf mein kleines Kätzchen acht,
und sag Daddy jeden Abend von mir gute Nacht.
Sag meinen Freunden, dass ich sie trotzdem hören kann.

Es tut so weh. Ich schaue ihre traurigen Gesichter an.
Es war nicht die Absicht von mir,
hab nicht gewusst, was er gewollt von mir,
hab nicht gewusst, was ich machen sollt.....

Mami, bitte, ihr braucht nicht traurig sein,
hier bin ich nicht allein. Bitte lächle doch einmal für mich.
Du darfst nicht weinen,
dann lache ich auch noch einmal für dich.

Mami, ich habe jetzt keine Angst und keine Schmerzen mehr,
doch vermisse ich mein Leben sehr,
ich wünsche mir ein bisschen Lebensnähe her.

Mami, kannst du mir sagen, warum hat er das getan??
Warum hat er mich so angefasst,
geatmet, wie ein Tier, mit solcher Gier,
die ich nie verstanden hab. Vielleicht hat er mich gehasst.

Mami, was hat er von mir gewollt. Ich verstand ihn nicht,
er hat mir weh getan. Noch immer sehe ich sein Gesicht.
Er hat gelacht. Ich glaube, es hat ihm Spass gemacht...

Mami, ich habe geschrien, wollte vor ihm fliehen...
Habe ihm doch nichts getan,
sah ihn nicht einmal böse an...

Mami, jetzt habe ich keine Angst mehr,
es ist schon eine Weile her. Nun bin ich hier.
Und eines möchte ich noch wissen:

Warum tun diese Menschen so etwas?
Haben sie kein Gewissen?
Was alles noch muss passieren?

 

Die Liste

Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schüler in der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben
und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen. Dann sagte sie zu den
Schülern, sie sollten überlegen, was das Netteste ist, das sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen können und das sollte sie neben die Namen schreiben. Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie ihre Blätter der Lehrerin. Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre Mitschüler über den einzelnen aufgeschrieben hatten. Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste. Schon nach kurzer Zeit lächelten alle. "Wirklich?" hörte man flüstern. "Ich wusste gar nicht, dass ich irgend jemandem was bedeute!" und "Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen" waren die Kommentare. Niemand erwähnte danach die Listen wieder. Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber das machte nichts aus. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt. Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen. Einige Jahre später war einer der Schüler in Vietnam gefallen und die Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Sie hatte noch nie einen Soldaten in einem Sarg gesehen - er sah so stolz aus, so erwachsen. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt hatte, ging am Sarg vorbei und erteilte ihm die letzte Ehre. Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort stand, sagte einer der Soldaten, die den Sarg trugen zu ihr: "Waren Sie Mark's Mathe-Lehrerin?" Sie nickte: "Ja". Dann sagte er: "Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen." Nach dem Begräbnis waren die meisten von Mark's früheren Schulfreunden versammelt. Mark's Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen. "Wir wollen Ihnen etwas zeigen", sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. "Das wurde gefunden, als Mark gefallen ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen." Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinandergefaltet worden war. Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine
Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten. "Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben" sagte Mark's Mutter. "Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt." Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie lächelte ein bisschen und sagte, "Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Lade in meinem Schreibtisch". Chuck's Frau sagte, "Chuck bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben." "Ich habe meine auch noch" sagte Marilyn. "Sie ist in meinem Tagebuch." Dann griff Vicki, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. "Ich trage sie immer bei mir", sagte Vicki und meinte dann ohne mit der Wimper zu zucken: "Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt." Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte. Sie weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen würden. Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft, dass jedes Leben eines Tages endet. Und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein wird. Deshalb sollte man den Menschen, die man liebt und um die man sich sorgt, sagen, dass sie etwas Besonderes und Wichtiges sind.

 

 

 

Zu Spät

Es war einmal... ein Junge der wurde krank geboren. Seine Krankheit war
unheilbar. Er war 17 Jahre alt, und konnte jeden Augenblick sterben.
Er lebte immer noch bei seiner Mutter und unter ihrer Aufsicht. Es war
schwierig für ihn,und so beschloss er einmal raus zu gehen - nur ein einziges mal.Er bat seine Mutter um Erlaubnis, und sie gab sie ihm.Während er so durch sein Stadtviertel schlenderte, sah er etliche Boutiquen. Als er vor ein Musikgeschäft kam und ins Schaufenster sah, bemerkte er ein  sehr zartes Mädchen in seinem Alter. Es war Liebe auf den ersten Blick. Er öffnete die Tür, und trat ein indem er nur sie beachtete. Nach und nach näherte er sich der Theke, wo sich das Mädchen befand. Sie sah ihn an, und fragte lächelnd: Kann ich Dir helfen? Er dachte, es sei das schönste Lächeln was er in seinem ganzen Leben gesehen hatte, und er hatte das Verlangen sie im selben Momen zu küssen.Er sagte stotternd : Ja, heummmm.... ich würde gern eine CD kaufen. Ohne nachzudenken, nahm er die erste die ihm in die Hände fiel, und bezahlte. Möchtest Du dass ich sie Dir einpacke? fragte das Mädchen wieder lächelnd. Er nickte, und sie ging in das Hinterzimmer der Boutique und kam mit dem eigepackten Paket zurück, und gab es ihm. Er nahm es und ging aus dem Geschäft. Er ging nach Hause, und seit diesem Tag ging er tagtäglich in dieses Geschäft um eine CD zu kaufen. Sie packte sie alle immer ein, und er brachte sie nach Hause, um sie in seinem Schrank unterzubringen. Er war zu schüchtern, um sie zum ausgehen einzuladen, und
selbst wenn er es versuchen wollte, brachte er es nicht über sich. Er schilderte dies seiner Mutter, und sie ermutigte ihn, doch etwas zu unternehmen, und so ging er den nächsten Tag mit Mut bewaffnet wieder in das Musikgeschäft.Wie jeden Tag kaufte er eine CD, und sie ging wie jedesmal in die Hinterboutique um es ihm einzupacken. Sie nahm also die CD; und während sie sie ihm einpackte, hinterlies er schnell seine Telefonnummer auf der Theke und verlies schnell das Geschäft. Am nächsten Tag : dring, dring Seine Mutter nahm den Hörer ab : Hallo? Es war das Mädchen und wollte den Sohn sprechen.Die Mutter, untröstlich begann zu weinen und sagte: Was, Du weisst es nicht? Er ist gestern gestorben. Es gab eine lange Pause, ausser dem Wehklagen der Mutter. Später ging die Mutter in das Zimmer des Sohnes um sich seiner zu erinnern. Sie beschloss seine Kleidung durchzusehen, und öffnete seinen Schrank. Wie sehr war sie überrascht, als ihr eine riesige Menge von CDs entgegen kam. Keine einzige war geöffnet. Das alles machte sie sehr neugierig, und sie konnte nicht wiederstehen. Sie nahm eine CD, setzte sich auf das Bett und öffnete sie. Als sie das machte fiel ein kleiner Zettel aus dem paket. Die Mutter nahm es auf, und las : Hallo!!! Du bist super süss, möchtest Du mit mir ausgehen? Hab Dich lieb.....Sofia Sehr gerührt nahm die Mutter eine andere CD; noch eine andere und so weiter. In mehreren befanden sich kleine Zettel, und auf jedem stand das gleiche.....

Moral:So, ist das Leben - warte nicht zu lange um jemandem, der für Dich
aussergewöhnlich ist, zu sagen was Du fühlst. Sag es Heute. Morgen kann es schon zu spät sein.

 

 

Das Narbenherz

 

Ein junger Mann stand mitten in der Stadt und erklärte, er habe das schönste Herz im ganzen Tal. Eine Menschenmenge bewunderte sein Herz. Es hatte keinen Fleck oder Fehler. Ja, sie alle gaben ihm Recht. Plötzlich tauchte ein alter Mann auf und sagte: "Nun, dein Herz ist nicht mal annähernd so schön, wie meines."
Das Herz des alten Mannes schlug kräftig, aber war voller Narben und an einigen Stellen fehlten sogar ganze Teile. Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen Zustand und lachte: "Du musst scherzen", sagte er, "Dein Herz mit meinem zu vergleichen. Meines ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen." "Ja", sagte der alte Mann, "deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen, und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines

Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau sind, habe ich einige raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten. Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne ein Stück ihres Herzens zurückzubekommen. Das sind die leeren Furchen. Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?"

 

Zwei Paar Fußspuren

Ich träumte, ich ging mit Gott dem Herrn am Strand entlang.
Während wir zusammen durch den Sand gingen,
durchlief ich dabei mein Leben und sah, dass wir auf unseren Spuren gingen. Ich durchlebte tatsächlich mein ganzes Leben,  die schönen Dinge, die Freuden, den Spaß,  aber auch meine Sorgen, meine Nöte und meine Probleme, meine Trauer.  Mir fiel auf, dass immer wenn ich an einem Punkt meines Lebens ankam,  der mir Enttäuschung, Krisen oder Schwierigkeiten bereitet hatte,  nur ein Paar Fussspuren im Sande zu sehen war. Dagegen, wenn die Stationen meines Daseins durch Glück und Freude gekennzeichnet waren, zwei Paar Fussabdrücke im Sande sichtbar waren.
Ich wandte mich an Gott, den Herrn, und sprach ihn einigermaßen
entrüstet an: "Sag Herr, Du hattest mir doch versprochen, immer bei mir zu sein! Doch nun sehe ich, dass nur ein Fusspaar im Sande zu sehen ist,
und zwar immer dann, als ich Trost und Zuwendung, Hilfe und Rat brauchte. Wo warst Du denn in meinen schweren Stunden? Du hast mich dann allein gelassen?" Der Herr antwortete mir:
"Mein Kind! Du fragst mich, wo ich war in den Stunden Deiner Verzweiflung,
Deiner Enttäuschungen? Ich war immer bei Dir! Und wenn du nur ein Paar Abdrücke im Sande siehst, liegt es daran, dass ich Dich in Deinen schweren Zeiten getragen habe!"

 

Mama

Es war einmal ein Kind, das bereit war geboren zu werden.
Das Kind fragte Gott: "Sie sagen mir, daß Du mich morgen auf die Erde schicken wirst, aber wie soll ich dort leben, wo ich doch so klein und hilflos bin? Gott antwortete: "Von all den vielen Engeln suche ich einen für Dich aus. Dein Engel wird auf Dich warten und auf Dich aufpassen."
Das Kind erkundigte sich weiter: "Aber sag, hier im Himmel brauche ich nichts zu tun, außer singen und lachen, um fröhlich zu sein."
Gott sagte: "Dein Engel wird für Dich singen und auch für Dich lachen, jeden Tag. Und Du wirst die Liebe Deines Engels fühlen und sehr glücklich sein." Wieder fragte das Kind: " Und wie werde ich in der Lage sein die Leute zu verstehen wenn sie zu mir sprechen und ich die Sprache nicht kenne?" Gott sagte: "Dein Engel wird Dir die schönsten und süßesten Worte sagen, die Du jemals hören wirst, und mit viel Ruhe und Geduld wird Dein Engel Dich lehren zu sprechen." "Und was werde ich tun, wenn ich mit Dir reden möchte?" Gott sagte: "Dein Engel wird Deine Hände aneinanderlegen und Dich lehren zu beten." "Ich habe gehört, daß es auf der Erde böse Menschen gibt. Wer wird mich beschützen?" Gott sagte: "Dein Engel wird Dich verteidigen, auch wenn er dabei sein Leben riskiert." "Aber ich werde immer traurig sein, weil ich Dich niemals wiedersehe." Gott sagte: "Dein Engel wird mit Dir über mich sprechen und Dir den Weg zeigen, auf dem Du immer wieder zu mir zurückkommen kannst. Dadurch werde ich immer in
Deiner Nähe sein." In diesem Moment herrschte viel Frieden im Himmel, aber man konnte schon Stimmen von der Erde hören und das Kind fragte schnell: "Gott, bevor ich Dich jetzt verlasse, bitte sage mir den Namen meines Engel." "Ihr Name ist nicht wichtig. Du wirst Sie einfach 'Mama' nennen."

 

Was ist morgen?

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich Dich einschlafen sehe, würde ich Dich besser zudecken. Und zu Gott beten, er möge Deine Seele beschützen.

Wenn ich wüsste, das es das letzte Mal ist, dass ich Dich zur Tür rausgehen sehe, würde ich Dich umarmen und küssen und Dich für einen weiteren Kuss zurückrufen.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich Deine Stimme höre, ich würde jede Geste und jedes Wort auf Video aufzeichnen, damit ich sie Tag für Tag wiedersehen könnte.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich einen Moment innehalten kann, um zu sagen "Ich liebe Dich" anstatt davon auszugehen, dass Du weisst, dass ich Dich liebe.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich dasein kann, um den Tag mit Dir zu teilen, weil ich sicher bin, dass es noch so manchen Tag geben wird, sodass ich diesen einen verstreichen lassen kann.

Es gibt sicherlich immer ein "morgen" um ein "Versehen/Irrtum" zu begehen. Und wir erhalten immer eine 2. Chance um einfach alles in Ordnung zu bringen.

Es wird immer einen anderen Tag geben, um zu sagen "ich liebe Dich" und es gibt sicher eine weitere Chance um zu sagen "kann ich etwas für Dich tun?"

Aber nur für den Fall, dass ich falsch liegen sollte und es bleibt nur der heutige Tag, möchte ich Dir sagen, wie sehr ich Dich liebe. Und ich hoffe, dass wir nie vergessen.

Das "Morgen" ist niemendem versprochen, weder jung noch alt. Und heute könnte die letzte Chance sein die Du hast, um Deine Lieben festzuhalten.

Also, wenn Du auf morgen wartest. Wieso tust Du´s nicht heute?

Falls "Morgen" niemals kommt, wirst Du bestimmt bereuen, dass Du Dir keine Zeit genommen hast, für ein Lächeln, eine Umarmung oder einen Kuss und Du zu beschäftigt warst, um jemandem zuzugestehen, was sich im Nachhinein als sein letzter Wunsch herausstellt.

Halte Deine Lieben heute ganz fest und flüstere ihnen ins Ohr sag´ihnen, wie sehr Du sie liebst und dass Du sie immer lieben wirst.

Nimm Dir die Zeit zu sagen "es tut mir leid" "bitte verzeih mir" "danke" oder "ist in Ordnung" und wenn es kein "Morgen" mehr gibt, musst Du den heutigen Tag nicht bereuen.

 

"Bitte Gott, ich bin doch erst 17 !"
 

Der Tag an dem ich starb war ein ganz normaler Schultag, ich wünschte mir so sehr, ich hätte doch den Bus genommen. Aber ich war zu cool für den Bus. Ich erinnere mich, wie ich meine Mama überredete, mir doch den wagen zu geben. Ich wahr freundlich - "große Ausnahme, Mama" - "Alle anderen Kids fahren auch!"

 

Als die 15.00 Uhr Klingel ertönte, warf ich alle meine Schulbücher in meinen Spind. Ich war frei! Frei bis 08.00 Uhr am nächsten Morgen! Ich rannte auf den Parkplatz, aufgeregt von dem Gedanken an das Fahren eines Autos und aufgeregt davon, mein eigener Chef zu sein!

Es spielt keine Rolle, wie der Unfall genau passierte. Ich war einfach dumm - fuhr zu schnell - versuchte, verrückte Sachen mit dem Auto zu machen - alles auszuprobieren! Ich genoss meine Freiheit und hatte Spaß. Das letzte, an das ich mich erinnern kann ist, dass ich an einer älteren Dame vorbeifuhr, die sehr langsam des Weges ging.
Ich hörte einen ohrenbetäubenden Knall und bekam einen furchtbaren Ruck. Glas und Metall flogen überall umher! Mein ganzer Körper schien sich von innen nach außen umzudrehen!

Ich hörte mich selbst schreien. Plötzlich wachte ich auf; es war sehr still. Ein Polizist stand über mir. Dann sah ich den Doktor. Mein Körper war übel zugerichtet. Ich war voller Blut. Stücke von scharfzackigem Glas steckten überall in meinem Körper. Komisch, ich fühlte keine Schmerzen!

Hey, nicht das Tuch über meinen Kopf ziehen - ich kann nicht tot sein. Ich bin doch erst siebzehn! Ich habe heute Abend eine Verabredung! Ich stellte mir vor, ich stehe nun einfach auf und genieße weiter mein bisher wundervolles Leben. Ich lebe sicher noch - ich kann doch gar nicht tot sein!

Später trugen sie mich in einen Sarg. Meine Leute mussten mich identifizieren. Warum musste sie mich in diesem Zustand sehen? Warum musste ich in Mamas Augen sehen - im schwersten Moment ihres Lebens? Papa sah plötzlich aus wie ein uralter Mann! Papa sagte zu dem Angestellten in der Leichenhalle: "Ja, er ist mein Sohn!" Das Begräbnis war eine seltsame Erfahrung! Ich konnte all' meine Freunde und Bekannten hinter dem Sarg laufen sehen. Sie gingen an mir vorbei, einer nach dem anderen - sie sahen zu mir herüber - mit dem traurigsten Augen, die ich je gesehen habe.
Einige meiner Freunde weinten. Ein paar Mädchen berührten meine Hand und schluchzten, als sie weitergingen.

Bitte - irgendwer - weck' mich auf! Lass' mich hier raus! Ich kann es nicht ertragen, meine Eltern so zerbrochen zu sehen. Meine Großeltern quälen sich mit dem Kummer, dass sie kaum mehr laufen können. Meine Brüder und Schwestern sehen aus wie lebende Tote. Sie bewegen sich wie Roboter. Jeder ist wie betäubt. Niemand kann glauben, was passiert ist. Und ich kann es genauso wenig begreifen.

Bitte, bitte begrabt mich nicht. Ich habe noch so viel zu tun. Ich will noch singen und tanzen können. Bitte, bringt mich nicht nach unten. Gott, falls du mir noch eine Chance gibst, ich verspreche dir, ich werde der vorsichtigste Fahrer auf der ganzen Welt sein. Alles was ich will ist eine Chance!

Bitte Gott, ich bin doch erst siebzehn!

 

 

Der einsame Soldat!

Eine Geschichte über einen Soldaten, der endlich nach Hause kam, nachdem er in Vietnam gekämpft hatte.
Er rief seine Eltern von San Fransisco aus an.

"Mutti und Vati, ich komme nach Hause, aber ich habe eine Bitte: Ich habe einen Freund, den ich mit nach Hause bringen möchte."

Sicher antworteten die Eltern, "wir würden ihn gern treffen"

"Da ist aber etwas, was ihr wissen solltet" erzählte der Sohn weiter " er wurde ziemlich schwer im Kampf verletzt. Er trat auf eine Landmiene und verlor dabei einen Arm und ein Bein. Er hat nirgends sonst ein Zuhause, und ich möchte, daß er bei uns wohnt".

"Es tut uns Leid, das zu Hören" antworteten die Eltern "vielleicht können wir ihm helfen einen Ort zu finden, wo er leben kann."

"Nein, Mutti und Vati, ich möchte dass er bei uns wohnt" erwiderte der Sohn.

"Mein Sohn" sagte der Vater" du weißt nicht um was Du uns da bittest, jemand mit einer solchen Behinderung wäre eine schwere Last für uns. Wir haben unser eigenes Leben zu leben, und wollen unser Leben nicht durch solche Dinge beeinträchtigen. Ich glaube, du solltest nach Hause kommen, und diesen Menschen vergessen. Er wird schon einen Weg finden, um allein klar zu kommen."

An dieser Stelle legte der Sohn den Hörer auf. Die Eltern hörten nichts mehr von ihm. Ein paar Tage später bekamen sie einen Anruf der Polizei von San Franzisko.

Ihr Sohn sei verstorben, nachdem er von einem Gebäude gestürzt war. Die Polizei ging von einen Selbstmord aus. Die trostlosen Eltern flogen nach San Franzisko. Sie wurden dort zum Leichenschauhaus gebracht um ihren Sohn zu identifizieren. Sie erkannten ihn, wurden aber vom Grauen gepackt, als sie sahen, was sie zuvor nicht wussten. Ihr Sohn hatte nur einen Arm und ein Bein.

Die Eltern in dieser Geschichte sind wie viele von uns. Wir finden es leicht, jene zu lieben, die gut aussehend oder lustig sind. Aber wir mögen keine Leute die uns lästig sind. Wir würden uns lieber entfernen von Menschen die nicht so klug oder gesund sind wie wir. Zum Glück gibt es jemanden, der uns nicht so behandeln würde. Jemand der uns mit einer unbedingten Liebe liebt, die uns willkommen heißt in der ewigen Familie, egal ob wir krank, hässlich oder nicht klug sind.

 

In dieser Nacht, bevor Du schlafen gehst, spreche ein kleines Gebet, daß Gott Dir die Kraft geben wird Menschen so zu akzeptieren wie sie sind, um uns zu helfen mehr Verständnis für diejenigen zu haben, die anders sind wie wir!
Es gibt ein Wunder die Freundschaft genannt wird und bei uns im Herzen wohnt. Wir wissen nicht wie es geschieht oder wann es anfängt, aber wir kennen das gute Gefühl das Freundschaft bringt und wir erkennen das Freundschaft Gottes kostbarstes Geschenk ist!
Freunde sind ein sehr seltenes Juwel. Sie lassen uns lächeln und ermutigen uns. Sie hören zu, loben sich gegenseitig und wollen uns immer ihre Herzen öffnen.

 

 

Brief an mein Herrchen

Am Morgen bist Du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt.
Du nahmst meine Leine,
was war ich glücklich!
Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub - hurra!
Wir fuhren mit dem Wagen und Du hast am Straßenrand gehalten,
die Tür ging auf,
und Du hast einen Stock geworfen,
ich lief und lief und lief,
bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte.
Aber als ich zurückkam,
warst Du nicht mehr da!
In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen,
um Dich zu finden ....
aber leider vergebens.
Ich wurde immer schwächer von Tag zu Tag.
Ein fremder Mann kam,
legte mir ein Halsband um und nahm mich mit.
Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete auf Deine Rückkehr,
aber Du bist nicht gekommen.
Dann wurde der Käfig geöffnet.
Nein ....
Du warst es nicht -
es war der Mann,
der mich gefunden hatte.
Er brachte mich in einen Raum ....
es roch nach Tod.
Meine Stunde war gekommen.
Geliebtes Herrchen,
ich weiß,
daß Du weißt,
daß ich mich trotz des Leidens,
das Du mir angetan hast,
noch stets an Dein Bild erinnere,
und falls ich noch einmal auf die Erde zurückkommen könnte -
ich würde auf Dich zulaufen,
denn ....
... ich habe Dich lieb ...!

 

 

Hundebriefe an Gott
 
Lieber Gott,
wie kommt's, das Leute an Blumen riechen, aber nie sich gegenseitig beschnüffeln? Wo sind denn ihre Prioritäten?
Lieber Gott,
wenn wir in den Himmel kommen, können wir auf Deinem Sofa sitzen? Oder ist's dieselbe alte Leier?
Lieber Gott,
entschuldige bitte, aber warum werden Autos nach dem Jaguar, dem Puma, dem Mustang, dem Colt, dem Manta und dem Rabbit (Golf in USA) benannt und nicht nach einem Hund? Wie oft siehst du denn einen Puma im Auto spazieren fahren? Wir Hunde lieben es, spazieren zu fahren! Ich seh 's ja ein, das nicht jeder Hund seine eigene Automarke haben kann, aber es wäre doch bestimmt ganz einfach den Chrysler Eagle in Chrysler Beagle umzutaufen!
Lieber Gott,
wenn ein Hund sich im Wald die Kehle aus dem Hals bellt und kein Mensch hört ihn, ist er dann noch immer ein schlimmer Hund?
Lieber Gott,
wenn der Freund meines Frauchens auf Besuch kommt riecht er immer nach Moschus! Worin hat der sich denn gewälzt?
Lieber Gott,
stimmt es, das im Himmel die Esstische mit Lauframpen gemacht sind?
Lieber Gott,
wie viele Kilometer Radwege gibt es? Und wie viele Kilometer Hundewege gibt es?
Lieber Gott,
warum füttern Menschen das Wild und erschießen es nachher?
Lieber Gott,
warum dürfen Menschen jagen und wir Hunde nicht?
Lieber Gott,
ist es gut oder schlecht, wenn wir als Menschen wiedergeboren werden?
Lieber Gott,
mehr Fleischklöße und weniger Spaghetti, bitteschön.
Lieber Gott,
wenn wir am Himmelstor angelangt sind, müssen wir dann Pfote geben, um reinzukommen?
Lieber Gott,
wir Hunde verstehen Wortkommandos, Handsignale, Pfeifen, Tuten, Klickers, Quietscher, Duftnoten, elektromagnetische Energie und Frisbee- Flugrichtungen. Was verstehen denn die Menschen?
Lieber Gott,
gibt es Hundeleben auf anderen Planeten, oder sind wir allein? Ich habe den Mond und die Sterne nun schon lange Zeit angeheult, aber die einzige Antwort, die ich je bekommen habe, war der Pudel von gegenüber.
Lieber Gott,
gibt's im Himmel Postboten? Wenn ja, muss ich mich dann entschuldigen?
Lieber Gott,
ich habe schon immer im Tierheim gewohnt und habe eigentlich alles, was ich brauche. Aber viele Katzen hier haben Namen und ich habe keinen. Könntest du mir bitte einen geben? Es würde meiner Selbstachtung wirklich gut tun.
Lieber Gott,
ist es wahr, das wir nicht in Restaurants dürfen, weil wir uns nicht entscheiden können, was wir NICHT bestellen wollen? Oder ist es wegen der Teppiche?
Lieber Gott,
wenn meine Familie zu Abend isst, sprechen sie immer ein Tischgebet. Sie tun das aber nie für mein Futter. Ich habe daher immer stark mit meiner Rute gewedelt, wenn sie meine Schüssel füllen. Hast Du es bemerkt?
Lieber Gott,
der neue Terrier, der bei uns eingezogen ist, hat gerade auf den Perserteppich gepinkelt und ich habe das Gefühl, das ich für schuldig befunden werde, weil sie sicher denken, das ich auf diesen blöden Hund eifersüchtig bin. Wie soll ich sie denn von meiner Unschuld überzeugen, nachdem sie doch keinen Geruchssinn haben? Verkauft die Tierhandlung Lügendetektoren?

 

Die Aidsnadel

Eines Tages regnete es fürchterlich!!! Deswegen beschloss ich mit meinen Freundinnen ins Kino zu gehen!!! In welchen Film wir gehen, wussten wir noch nicht! Wir wollten uns es einfach spontan aussuchen, wenn wir dort  sind. Mittags um 15.00Uhr waren wir am Kino und suchten uns den Film "Plötzlich Prinzessin" aus. Zwar hatt ich ihn schon gesehen, aber egal. Es gab halt einfach keinen anderen Film, der uns von seinem Titel her ansprach. Wir besorgten uns die Karten, holten uns Popkorn und Cola und gingen in Kino 3, wo der Film laufen sollte. Als wir dann endlich unseren Platz gefunden hatten, setze ich mich hin, wobei ich schon zur Leinwand sah, denn der Film hatte bereits begonnen. Plötzlich bemerkte ich ein picksen in meinem Oberschenkel. Ich stand auf und schaute auf meinen Sitz: Dort lag eine Nadel, mit der Spitze nach oben. Daneben einen Zettel, wo drauf stand: "Willkommen im Aids-Club!!!" Ich bekam einen Schock!!! Ich fühlte an meinen Oberschenkel und bemerkte, dass die Nadel wirklich in meine Haut gestochen hatte!!! Hatte ich nun wirklich Aids oder war es nur ein dummer Scherz??? Meine Freundinnen hatten natürlich alles mitbekommen und hatten ebenfalls einen totalen Schock. Da wir es zeimlich ernst nahmen, verliesen wir das Kino und gingen zum Arzt um es testen zu lassen!!! Ich hatte so Angst, dass ich Aids haben könnte!!! Ich war damals doch noch so jung!! Erst 13!!! Was sollte ich dann mit Aids??? Nein, ich wollte das nicht!!! Was sollte ich dann noch mit meinem Leben machen??? Hilfe, nein ich wollte das nicht!!! Nach langem hin und her kam endlich das Ergebnis: Ich hatte kein Aids!!!!! Ich war so glücklich!!!! Ich musste vor Freunde weinen, meine Freundinnen ebenfalls!!! Es war wohl der größte Schock meines Lebens...! Wer macht sowas??? Ich hatte Angst...große Angst! Wer macht sowas? Hört damit auf...!

 

 



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