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Fragen |
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Warum kann ich es nicht lassen? Warum muss ich immer zur Klinge fassen? Warum dieses Verlangen Blut zu sehen? Warum denke ich, ohne es kann nichts gehen? Warum will ich diese Leere stillen? Warum quäle ich meine Haut mit tiefen, blutenden Rillen? Warum kann ich nicht leben wie jeder andere auch? Warum diese ganzen Narben, überall, sogar am Bauch? Warum hab ich nicht die Kraft aufzuhören? Warum muss ich den Ablauf meines Lebens mit SVV stören? Warum kann ich mein Versprechen nicht halten? Warum tu ich dies, mit der Klinge, einer kalten? Warum bin ich so wie ich bin? Warum denke ich so, tief in mir drin? Warum kann ich nicht sagen, diese Zeit ist nun zu Ende? Ja, meine Gedanken sprechen Bände. |
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Ich wünschte |
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Ich wünschte, ich wäre zu tot um zu weinen Ich wünschte, ich wäre zu tot um zu essen Ich wünschte, ich wäre zu tot um zu fühlen Ich wünschte, ich wäre zu tot um zu denken Ich wünschte, ich wäre zu tot um mich zu sorgen Ich wünschte, ich wäre zu tot um mich zu bemitleiden Ich wünschte, ich wäre tot genug, um zu vergessen Ich wünschte, ich wäre tot genug, um zu verdrängen Ich wünschte, ich wäre tot genug, um zu existieren Doch ich bin nicht tot genug. Mein Körper ist zu lebendig. Mein Körper besitzt keinen Willen zum Leben Mein Körper besitzt keinen Funken Mut. Mein Körper besitzt keinen Funken Kraft. Mein Körper ist leer und doch nicht tot genug. Mein Körper ist ein Gefängnis. Mein Körper ist nur ein Ort für meine verletzte Seele Mein Körper ist das Hindernis daran, sagen zu können, dass ich tot bin. |
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Ich |
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Nach Test bin ich der Hass der Hass mit ärgerlichen Augen der Regen Mein Leben ist Sinnlos ich verbrenne meine Gefühle ist das Wahr? Wieso spüre ich dann den Hass den Hass und die Trauer die Einsamkeit Es ist unbeschreiblich unbeschreiblich hart scheiß Leben Hat Hass was mit dem Tod zu tun? Dem Tod, in den man sich stürzt, wenn man nicht mehr kann ich will’s wissen Doch vor dem Versuch hab ich Angst Angst vor dem Versuch, der schief gehen könnte der mein Leben zerstört Nach genauen Überlegungen gibt es da nichts zu zerstören zerstört ist alles mein Leben Freunde geben mir nur noch wenig Halt was hab ich in dieser Welt? Nichts Eine Frage, die ich vielen stelle stelle und trotzdem nicht auf Antwort hoffe innerlich bin ich tot Zerstört durch den Hass den Hass und die Liebe die sich in mir verbreiten Liebeskummer Schlimmer als alles, was ich bisher erlebt habe ein Gefühl, dass nicht zu beschreiben ist keiner kann mir helfen, nur der Tod Egal wie viele schöne Stunden noch folgen ich will nicht mehr! Alles was ich will ist sterben Tot! |
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Mein Mut |
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Ein kurzer Gedanke. Ein kleiner Moment. Und ich habe keinen Mut. Mal keine Ablenkung. Mal nichts zu tun. Und mir entschwindet der Mut. Keine Hilfe von außen. Keine tröstenden Worte. Und ich werde den Mut für immer verlieren. |
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Mir fehlt die Kraft |
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Mir fehlt die Kraft, mir fehlt der Mut. Es schien nach außen lange alles gut. Ein Körper so leblos Ein Körper ohne Kraft. Hast du geglaubt, dass mein Wille das schafft? Gedacht, dass mein Wille Berge versetzt?! So, nun bist du wohl total entsetzt. Es tut mir leid und ich weiß keinen Ausweg. Außer, dass ich noch die Liebe zu dir pfleg. Du bist noch alles, was mir was bedeutet. So lange, bis der Tod seine Glocken für mich läutet. |
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SVV (Selbstverletzendes Verhalten) |
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Ein Drang. Ein Gedanke. Viele Gegenstände. Eine Scherbe. Durchsichtig und scharfkantig. In falsche Hände geraten hat sie schwere Folgen. Angesetzt in Zeiten der Trauer. Angesetzt in Zeiten der Blutgier. Durch die helle Haut gezogen. Eine Wunde klafft auf. Blut fließt hinab am kalten Arm. Die Gier ist gestillt. Der Drang erfüllt. Der Hass kehrt ein. Die Enttäuschung bahnt sich ihren Weg in Gedanken. Und der nächste Schnitt ist nur wieder wenig entfernt. |
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Finde keinen Anfang (02.04.06) |
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Finde keinen Anfang. Kann nichts. Finde kein Ende. Es will nicht aufhören. Nachdem es ewig nicht mehr anfangen wollte. Dieser Schmerz. Verarbeite ihn. Durchbreche ihn. Baue ihn neu in mir auf. Um ihn abermals zu durchbrechen. Um immer das Selbe zu tun. Er will nicht aufhören. Kann ihn noch so oft zu stoppen versuchen. Doch er lässt es nicht zu! Er droht mich aufzufressen. Innerlich. Wie kleine Maden, die in mich eingedrungen sind. Die sich von meinem Fleisch ernähren. Die sich an meinem Schmerz satt fressen. Die auf diesen Absturz gewartet haben. Sie winden sich in mir. Bringen mich zum schreien. Hören nicht auf. Lassen mir keine Ruh. Wollen es nicht stoppen. Machen immer weiter. Treiben mich an den Rand des Wahnsinns. Der Schmerz breitet sich weiter aus. Und die Maden mit ihm. Sie dringen durch blutige, fleischige Wunden nach Außen. Zeigen die Abartigkeit, die sich immer in mir verborgen hatte. Helfen, anderen zu verstehen. Machen mich in meinen Augen unerträglich. Wie sie sich durch offene Wunden nach außen winden. Um zu zeigen, was sie in mir angerichtet haben. Bringen mich dazu, Blut zu spucken. Das warme Blut, das so lange raus wollte. Zwingen mich dazu, euch anzuschreien. Euch endlich zu zeigen, was vor sich geht. Wo ihr es nie verstanden habt. |
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