Ratschläge
Auf dieser Seite möchte ich gerne meine Persönlichen Erlebnisse und Vorschläge zu einem schönen und harmonischen Leben mit unseren Haustieren beisteuern, da ich immer wieder um Ratschläge von Leuten, die Probleme mit ihren Tieren haben angefragt werde. Natürlich bin ich immer noch in der Lehre, da unsere Tiere ihren eigenen Charakter haben, der es uns nicht immer leicht macht. Wollen wir nicht alle, dass es ihnen gut geht und sind dann enttäuscht wenn unsere Idee nicht gut angenommen wird???? Oder wir haben uns einfach nicht gut genug überlegt, was es bedeut Jahr für Jahr immer wieder unser bestes zu geben damit es unseren Haustieren an nichts fehlt? Manchmal ist es ein langer Weg der uns unsere ganze Energie kostet: Aber auch wenn es manchmal wirklich nicht leicht ist, der Lohn für die Mühe sehen wir dann, wenn es uns die Tiere auf ihre Weise danken: Mit ihrer grenzenlosen Liebe zu uns, die uns ein ganzes Leben begleiten und die manchen Fehler zulassen, denn sie spüren wir geben unser Bestes.
Meerschweinchen:
Ein Meerschweinchen sollte nicht alleine gehalten werden. Wenn nun aber jemand ein 6 Jahre altes Meerschweinchen besitzt, dass nie gelernt hat was es heißt ein Meeri zu sein, weiss ich nicht, ob es nicht besser ist die Jahre die es noch vor sich hat auch alleine so angenehm wie möglich zu machen?? Hat man aber einen langen Atem und eine gute Züchterin gefunden, die ihre Tiere gut kennt kann es gut möglich sein doch noch einen tollen Kameraden zu finden. Es kommt ganz auf den Charakter an.
Was passt zusammen???Da kann man bei so vielen Züchtern lesen und kommt meistens auf immer andere Zusammenstellungen. Darum möchte ich nicht sagen das geht und das nicht nur bei mir ist es einfach so, dass keine zwei Weibchen zusammen von mir weggehen!!!! Wenn die Weibchen noch klein sind vertragen sie sich prima, kommen sie dann aber in die Geschlechtsreife kann das Böse folgen haben. Es gibt nichts schlimmeres als wenn sich zwei Weibchen fetzen!! Ist aber in der Weibchengruppe ein Kastrat ( kastrierter Bock) sieht die ganze Sache wieder anders aus, denn das ist der Haremswächter, der auch mal die Weibchen zurechtstutzt wenn es zu Bunt zur Sache geht.Am besten in eine grössere Weibchengruppe einen spät kastrierten Bock nehmen. Ein Weibchen und ein kastrierter Bock passt auch sehr gut zusammen, und da gibt es im Normalfall keine Probleme. Auch zwei Böckli passen zusammen, wenn kein Weibchen in der Nähe ist auch unkastriert. Nur musste ich mir irgendwann mal überlegen, was passiert, wenn der eine Bock stirbt, oder der Besitzer die Tier nicht mehr halten kann??? Was passiert mit dem unkastrierten Bock?? Es ist nicht so einfach einen Platz zu finden oder einen Partner, den er akzeptiert.Bei Kastrierten Böckli ist es kein Problem da kann es ein Weibchen oder ev. ein Kastrat sein, je nach Alter und Charakter. Auch sind Kastraten in der Regel viel Ruhiger und anhänglicher als Böcke und Weibchen. Also sehr gut für grössere Kinder geeignet. Wer jetzt denkt, aber kastrierte Böckli sind viel zu Teuer!!!! , der sollte sich mal überlegen, was es ihn kostet, wenn zwei Weibchen sich nicht mehr verstehen oder die Verletzungen so gross sind, dass der Tierarzt es nähen muss. Es muss ev. ein zweiter Käfig her und dann sind beide wieder alleine oder man sucht einen Platz für das Weibchen usw. Der Preis für Meeris ist sowieso so eine Sache. manchmal denke ich dass Meeris nicht so viel Wert sind wie die Zwerghasen!!! Niemand sagt etwas über den Preis bei Zwerghasen, aber wenn der Preis für Meeris gefallen ist, schlägt mancher die Hände über den Kopf zusammen und winkt ab. Warum??? Ich gebe mir bei beiden Tierarten die gleiche Mühe und es kann doch nicht sein, dass Hasen mehr Wert sind als Meeris. Sicher viele wissen nicht, dass es der gleiche Aufwand bei der Zusammensetzung von Zuchtieren gibt, wie bei den Zwerghasen. Es wird nicht einfach ein Weibchen zum Bock gelassen, und dann schauen wir mal. Da schaut man auf das Wesen die Farben, die Rasse und die Blutfremde. Da gibt es Stammbäume , die man weiterfährt und usw. Also nicht weniger Arbeit wie bei den Zwerghasen.
Käfiggrösse:Auch da werde ich viel um Rat gefragt. Auch hier kommt es immer darauf an ob sie draussen oder drinnen Hausen, wie viele es sind usw. Sicher ist je mehr Platz sie haben, je besser gefällt es ihnen. Nur hat nicht jeder so viel Platz zur Verfügung . Da gibt es ein tolles Buch von Ruth Morgenegger: Artgerechte Haltung- ein Grundrecht auch für Meerschweinchen. Dort hat es ein paar tolle Ideen auch für Zuhause. Der Käfig für 2-3 Tiere sollte mindestens 1,50 x 0,75 Meter sein. Oder sich auf zwei Etagen befinden. Da kann man zwei Käfige übereinander stellen und eine Treppe einbauen um in den zweiten Stock zu gelangen. Solche Käfige gibt es auch schon zu kaufen. Oder man baut sich selber etwas. Wichtig ist auch der Innenbau. Was nützt der grosse Käfig, wenn es nicht genug Möglichkeiten gibt sich zu verstecken??? Meerschweinchen sind nun mal Fluchttiere , die einen Rückzug brauchen! Wurzel ,Häuschen, Tannäste für darüber, geben den Meeris viel Sicherheit, die sie brauchen um sich frei und unbesorgt zu bewegen.
Kinder und Meerschweinchen:Was ist besser für Kinder Meerschweinchen oder Zwerghasen? Es gibt nichts besseres oder schlechteres für Kinder. Generell sollte man den Kinder nicht einfach so seinen Wunsch nach einem Haustier erfüllen. Da sollte man sich wirklich zuerst mal zusammensetzten und darüber diskutieren. Denn Kinder sind mit der Verantwortung für Tiere nicht nur aus zeitlichen Gründen überfordert, sondern auch weil sie nur beschränkt oder gar nicht in der Lage sind, kleine, aber wesentliche Veränderungen im Verhalten eines Nagers wahrzunehmen. Das fällt selbst den Erwachsenen schwer. Bei den Nagern ist es aber sehr wichtig möglichst früh bei Krankheiten zu handeln. Aber Kinder können eine Teilverantwortung übernehmen was eine schöne und wichtige Aufgabe ist. Also heisst es für die Erwachsenen, dass vor allem sie sich aussuchen müssen, was sie wollen. Was nützt es, wenn die Erwachsenen nichts mit Meerschweinchen anzufangen wissen, aber ihr Kind unbedingt ein Meeri möchte, oder umgekehrt der Erwachsen hat einfach Angst den Zwerghasen anzufassen. Irgendwann ist die Begeisterung verklungen und das Tier ist nun mal da. Füttern, Ausmisten zum Tierarzt neue Beschäftigungen austüfteln usw. Der Idealfall ist also, dass alle Freude an dem neuen Hausgenossen haben. Ob Meerschweinchen oder Zwerghasen.
Futter: Auch hier gibt es kein, das darf man und das nicht. Und da gebe ich am liebsten einfach für den Anfang von meinem Futter mit ,um die Umstellung so leicht wie möglich zu machen. Auch gebe ich einen Meerschweinchenprospekt mit, in dem viele Vorschläge drinn sind. Wichtig ist einfach, dass immer Heu und Nagermaterial zur Verfügung steht.
Krankheiten:Da könnte ich einen ganzen Abend darüber schreiben. Wenn man so viele Tiere hat, gibt es immer wieder mal kleine Wehwechen oder auch schlimmeres. Auch das gehört dazu. Tägliche Kontrolle der Tiere. Bei den Meeris ist das gar nicht so einfach, wenn es so viele sind. Da ich ja aber für sie die Tips gebe, gehe ich mal von 2-3 Tieren aus. Gut beobachten. Frisst das Tier wirklich-oder kaut es nur auf dem Futter herum? Ein Meeri, das nicht richtig frisst und Gewicht verliert gehört rasch in tierärtliche Behandlung. Haut und Fell : Hat das Meeri kahle stellen und kratzt sich sehr viel? Das könnten Milben sein. Die Milben sieht man sehr gut, wenn man das Fell teilt und kleine weisse Punkte sieht, die auf der Haut herumkrabbeln. Das Problem l�st man am besten mit einem Parasitenschampoo.Ich verwende Ectofum und gebe es in eine Spraydose ( ein Tropfen Schampoo mit Wasser auffüllen)Damit Spraye ich das Tier ein. Vorsicht bei Augen und Ohren. Bei ganz schlimmen Stellen gebe ich zur Linderung noch die Salbe ,Panolog auf die Wunden stellen. Hautpilze: Auch hier sind die Symptome sehr ähnlich: ausser dass es bei den kahlen Stellen ovale haarlose Flecken auf der Haut des Meeris hat. Hier hilft Imaverol auch ein Schampoo gleich zu benutzen wie das Mittel für Milben. Aber Achtung, wenn ihre Tiere draussen leben ist es im Winter sehr schwierig, da es leicht zu Lungenentzündungen kommen kann. Manche Leute baden das Meeri auch und lassen es gut trocknen. Gut aufzupassen ist auch, dass man sich nicht mit dem Pilz ansteckt. Pilze sind auch auf den Menschen übertragbar. Nach dem Kontakt mit dem Tier gut die Hände waschen, oder gleich Einweghandschuhe tragen. Milben und Pilze haben nichts damit zu tun, dass man die Stelle nicht sauber hält oder den Tieren nicht gut schaut. Es ist eher Stress oder Heu, dass das ganze auslösst. Wenn mal eines angesteckt ist geht es Blitzschnell zum nächsten. Also alle behandeln!!!!Bei vielen Tieren gibt es vorbeugende Mittel um die Parasiten gar nicht aufkommen zu lassen.Das heisst aber nicht, dass es gar keine mehr gibt. Ich habe bei mir festgestellt, dass der Herbst die schlimmste Zeit ist, ob es am feuchten Klima liegt oder warum, kann ich nicht sagen. Nur geht das ganze 21 Tage, bis es ganz abgeheilt ist. Werde mich noch bemühen, Fotos von dem Pilz und Milben zu machen. Zähne: Die vorderen Zähne sollten vorne gleichmässig abgeschliffen und gerade sein. Zahnproblem sieht man manchmal nur am Fressverhalten des Tieres da auch die hinteren Zähne befallen sein können. Wer sich unsicher ist einmal im Jahr das Tier beim Tierarzt durchschecken lassen. Auch Vitamin C unterstützt das Tier, wenn es Krank ist. Ich persöhnlich trenne kein Tier von seinen Artgenossen, wenn es nicht unbedingt nötig ist, da der Stress für das Tier noch grösser ist. Denn die Ansteckungsgefahr ist sowieso meist vor Krankheitsausbruch am grössten. Natürlich gibt es auch Krankheiten, die es nicht möglich machen das Tier in der Gruppe zu belassen.
Hier ein
Bild von einem Meeri ,dass mit Pilz befallen ist.

Tierarztbesuch:das Meeri in einer Kiste mit Tuch oder speziellen Transportbox bringen. Wegen Augenverletzungen am besten ein Tuch als Unterlage nehmen, auch kann dadurch der Tierarzt bei bedarf eine Kotprobe nehmen. Zum knabbern Apfelschnitze oder Gurken, Tomaten nehmen, da sie viel Flüssigkeit enthalten.
Meerschweinchen und kombinierte Kaninchenhaltung.Vor einem Jahr hätte ich noch nein gesagt!!! Da war Schadow mein kastrierter Zwerghasenbock bei den Meerschweinchen und mit seiner Zibbe ( Weibchen) der arme Kerl wurde so fest von den Meerschweinchen gebissen, dass es eine weil sehr schlecht aussah. Da die Bisse unter dem Hals waren sah man es lange nicht. Dazu muss ich noch sagen, dass Schadow ein ganz lieber Kerl ist und nie auch nur ein mal den Meeris etwas zu leide tat. Die Zibbe hatte kein Problem. Da ich auch von anderen ähnliches gehört hatte versuchte ich es bis vor einem Monat nicht mehr. Und doch reizte es mich in den Frelauf der neu war es noch einmal zu versuchen. Einfach nicht auf der Seite mit Schadow. Bis jetzt klappt es prima!! doch gibt es ein paar punkte, die man sicher beachten sollte. Niemals nur ein Tier von den verschiedenen Sorten, immer zwei Hasen und zwei Meerschweinchen!!! Das finde ich sehr wichtig, da es zwei ganz verschiedene Tierarten sind, die sonst ohne Artgenossen immer einsam bleiben.Hier einige Unterschiede: Kaninchen halten sich am liebsten an erhöhten Orten auf. Meerschweinchen sind Fluchttiere , die Schutz bietende Winkel aufsuchen. Lebensrythmus: Kaninchen sind nachts sehr aktiv- Meeris verbringen die Nacht vorwiegend in ihrer Schlafhütte. Sozialverhalten: Kaninchen kuscheln gerne und belecken einander stundenlang, schlafen aber meistens getrennt.- Meeris leben mit ihren Artgenossen eher auf Distanz, benutzen aber gemeinsame Trampelpfade und verständigen sich durch Laute und Gerüche. Im Winter schmiegen sie sich nachts aneinander, um sich zu wärmen. Das heisst auch bei einer kombinierter Haltung sollte es für beide Tierarten Orte für den Rückzug geben und selbstverständlich auch genug Platz!!!! Auch schaue ich immer wieder bei beiden, ob es irgendwelche Bisswunden gibt.Aussenhaltung: Meine Meeris leben alle draussen und auch im Winter bleiben sie in den Freiläufen. Wichtig ist dass die Schlafstellen trocken sind und jeden Tag mit Heu und Stroh gut ausgepolstert werden. Viele Unterschlüpfe die trockene Stellen und eine intressante abweschlungsreiche Umgebung tragen dazu bei, dass es den Meeris auch im Winter gut geht. Auch Meeris, die Älter sind und nie draussen waren kann man umstellen. Allerdings muss man das ganze im Sommer anfangen ( Fr�hling) Zudem das Tier besonders gut beobachten. Junge
Meerschweinchen:Für mich ein Heikles Tema. Immer wieder kommen Eltern mit ihren Kindern zu mir, da es natürlich toll finden, wenn ihr Weibchen einmal Junge hat. Und klar ich mache es ja auch und es ist wirklich schön, den Jungen Meeris zuzusehen, wie sie Erwachsen werden. Nur damit ist es nicht getan. Da gehört einfach mehr dazu, wenn man es seriös machen möchte. Und da fängt es auch schon an: Habe ich mich genug Erkundigt über den ganzen Ablauf. Was passiert mit den Bock, der das Weibchen gedeckt hat??? Habe ich genug Platz auch für die Jungen, wenn ich keinen geeigneten Platz gefunden habe? Bin ich mir bewusst, dass die Böckli ev. kastriert werden müssen und ich das Geld da für aufbringen muss. Und Achtung: schnell sagt ein Bekannter ja wenn es dann junge Meeris hat nehme ich dann welche!!!! aber ist es dann soweit will plötzlich niemand mehr etwas davon wissen. Auch finde ich es nicht gut, die Tier einfach so zu verschenken!!! Was nichts kostet ist nichts Wert!!!!!!!!!! Auch finde ich es eine Ehrensache dass jeder der Züchtet, sei es einfach mal ein Wurf, dem neuen Besitzer so gut es möglich ist, alles genau zu erklärt und nicht einfach so zwei Tier abgibt. Denn dann passiert eben das was ich sehr traurig finde: die Tier verstehen sich nicht, Sie sind schon wieder tragend oder das Geschlecht stimmt nicht. Leitragend ist der neue Besitzer, der sehr schnell die Freude am Meeris verliert und meistens mit der Sitvation alleine gelassen wird. Sicher auch ich weiss nicht alles und manchmal passiert etwas Unvorhergesehenes. Dann sollte man Grösse zeigen und zusammen eine Lösung finden. Den Tiere sind Lebewesen, die ihren eigenen Charakter haben, und niemand weiss genau wie sie sich mit dem älter werden Wandeln. Und doch werde ich immer mein möglichstes geben, zum Wohl des Tieres.
Zwerghasen
Platz: Ein Kaninchen braucht einen geeigneten Käfig, der nicht zu klein sein darf- vor allem wenn die Kaninchen zu zweit gehalten werden, da es sonst zu bösen Kämpfen kommt -Haltung: Kaninchen sollten immer zu zweit gehalten werden
Ein Pärchen: den Rammler nicht zu früh kastrieren. Bis 12 Wochen warten, wenn er nicht aufsitzt usw. Sogar bis 14.Woche
Zwei Rammler: Hier muss das Gegenteil beachtet werden. Den Rammler möglichst früh kastrieren. Am besten mit 10 Wochen
Spätestens jedoch mit 11. Wochen. Außerdem die beiden nie trennen( Auch nicht zum Tierarzt) Vorteil von 2 Böckli :Ruhige Hasen( Häsinnen sind während der Brünstigkeit oft Zickig)
Kaninchen für Kinder:
Ich finde es schön, wenn Kinder mit Tieren aufwachsen und der Meinung Kaninchen eignen sich sehr gut. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass in einem bestimmten Alter Zwergwidderli besser geeignet sind, als Stehohren. Widderli sind ruhiger und gutmütiger. übrigens sind Rammler ebenfalls.erfahrungsgemäss noch verschmuster – deshalb verstehe ich nicht warum die meisten Weibchen wollen. Denn wenn es wirklich wegen den Kosten für das Kastrieren liegt, würde ich mir persönlich überlegen, ob ich mir wirklich Tiere anschaffen sollte( was passiert bei Krankheit??)
Ernährung:
Meine Tiere bekommen immer Heu als erstes, das kurbelt den Mechanismus an. Am Nachmittag gibt es Körnli und ihr Lieblingsobst(oder auch nicht) Am Abend nachschauen, ob das Heu noch vorhanden ist. Und natürlich Wasser, das darf nicht fehlen. Obst: Apfel, Ananas, Bananen, Birne, Erdbeere, Heidelbeere, Himbeere, Honigmelone, Johannisbeere, Kirsche, Kiwi, Mandarine, Mango, Nektarine, Orange, Pfirsich, Trauben, Wassermelonen, Zwetschgen, Gemüse: Artischocke, Blumenkohl, Broccoli, Chicoree, Eisbergsalat, Eichblattsalat, Endivien, Fenchel, Gurke, Karotte, Knollensellerie, Kürbis, Maiskolben, Paprika, Poree, Radicchio, Rote Beete, Ruccola, Sellerie, Sonnenblume. Spargel, Spinat, Tomate. Kräuter: Alfalfa, Basilikum, Beifuss, Bohnenkraut, Brennesel, Dill, Estragon, Frauenmantel, Gänseblümchen, Johannisbeerkraut, Klee, Liebstöckel, Löwenzahn, Majoran, Minze, Oregano, Peterli, Rosmarie, Salbei, Schnittlauch, Selleriekraut, Tyhmian, Wegrich, Wermut, Zitronenmelisse. Sehr gut sind Knabberhölzer, unbehandeltes Holz natürlich. Hier kann man im Prinzip jedes Holz verwenden. Beachte: Keine äste von Steinobst zum knabbern geben, denn die Rinde dieser Bäume enthält giftige Blausäure.
Verhalten:
Es gibt keine bösen Kaninchen. Es gibt nur böse Menschen die den Kaninchen Angst machen, sie misshandeln und so das Vertrauen zerstören. Ein Kaninchen das Vertrauen zum Menschen hat wird diesen niemals beissen es sei denn es ist krank oder hält den Finger für eine Karotte. Also immer mit Geduld und Liebe dem neuen Mitbewohner begegnen- es lohnt sich denn man gewinnt einen treuen Freund und viele verschmuste Stunden.
Krankheiten:
Da werde ich nicht viel dazu schreiben, denn ich finde es Ehrensache, dass man mit einem Kranken Tier zum Tierarzt geht, ausser man kennt ein paar Hausmittelchen, wie zum bs.SOS Tropfen, Ringelblumensalbe usw. Das aber nur bei kleineren Verletzungen, denn bei Häuschen wie bei Meerschweinchen gilt je schneller man weiss, was dem Tier fehlt, je eher hat das Tier eine Change.
Überlegungen vor der Anschaffung….
Viele Menschen legen sich als alternative zu einem Hund ein Kaninchen zu. Das hat schon seinen Sinn nur leider schützen viele die Haltung eines Kaninchens falsch ein. Man muss auch für Kaninchen Zeit haben, den Stall regelmässig ausmisten und vieles mehr. Für Kinder sind Kaninchen laut mancher Tierhändler die perfekten Haustiere. Auch das stimmt nicht so. So wie wir Menschen haben auch Kaninchen ganz unterschiedliche Charaktere und sind eben nicht immer verschmust, wollen herumgetragen und gestreichelt werden. Um Streitigkeiten in der Familie und somit Stress für das Tier zu vermeiden, sollte man vor der Anschaffung eines Kaninchens mit den Familienmitgliedern reden und vorher vereinbaren wer sich um die Säuberung des Stalles, das Füttern, Pflegen etc. kümmern. Hier einige Dinge über die man sich vorher Gedanken machen sollte:Platz: Ein Kaninchen braucht einen geeigneten Käfig, der nicht zu klein sein darf- vor allem wenn die Kaninchen zu zweit gehalten werden, da es sonst zu bösen Kämpfen kommen kann, wenn sie sich nicht zurückziehen können. Wichtig ist auch, dass die Tiere Platz haben um Auslauf zu bekommen, sei es in einem Freigehege im Garten, auf einem gesicherten Balkon oder in einem Zimmer. Vorsicht, Kaninchen nagen sehr gerne Kabel an( Strom.)
Zeit und Geld: Unsere kleinen Freunde brauchen viel Zuwendungen, Beschäftigungen und somit Abwechslungen vom Käfig. Sie müssen regelmässig Futter bekommen, man muss immer wieder kontrollieren ob sie genügend Heu haben das ist wichtig für die Verdauung. Auch das Wasser kann man nicht nachlässig nur alle paar Tage wechseln oder auffüllen. Geld kostet ein Kaninchen auch. Vor allem am Anfang muss man sich einige Dinge zulegen bei denen man nicht sparen sollte.
Sie brauchen einen Käfig, eine Trinkflasche, einen
Futternapf, ein Häuschen(Brett) einen Fressnapf, evtl.
eine Ecktoilette, Streu, Heu, Trockenfutter usw.
Familie und sonstige mögliche Probleme:
Wie schon gesagt muss man vorher Familienmitglied fragen ob auch alle mit dem neuen Bewohner einverstanden sind. Hat jemand aus der Familie eine Tierhaarallergie rate ich von der Anschaffung ab. Wie viele Tiere werden einfach ausgesetzt nur weil Allergien auftauchen? Das ist schlimm für die Tiere die aus ihrem Lebensraum gerissen werden und auch für Familienmitglieder die es schon lieb gewonnen haben. Das nächste Problem:Urlaub.
Wie viele Haustiere werden vor allem im Sommer ausgesetzt? Also schon vorher überlegen wer sich um die Kaninchen kümmert wenn man in Urlaub fährt. Ich gehe mit so vielen Tieren nicht in den Urlaub, darum kann man im Notfall auch bei mir anfragen.
Was mir noch am Herzen liegt: wenn ihr keine Kaninchen züchtet haltet eure Kaninchen nicht allein. Wir können ihnen den Artgenossen nicht ersetzen auch wenn wir uns noch so viel um sie Kümmern. Falsch ist auch die Meinung, dass Kaninchen nur alleine zahm werden. Denn nur ein glückliches Kaninchen ist auch ein zufriedenes freundliches Wesen. Klar gibt es ausnahmen , wo es nicht geht. Es sollte aber nicht einfach vorgeschoben werden um ein kleineres Käfig zu haben usw.
Kaninchenkauf:
Das ist ein ganz ganz wichtiger Schritt. Bei der Entscheidung woher man ein Kaninchen bekommt möchte ich gerne helfen. Man kann Kaninchen beim Züchter, in der Tierhandlung, im Tierheim oder von Privatleuten kaufen.
Grundsätzlich empfehle ich jedem den Kauf eher bei einem Züchter, bei dem man den Zustand der Eltern sieht und eine gute Beratung über die Tiere bekommt. Auf keinen Fall sollte es sich um eine „ Massenproduktion“ von den Tieren handeln. Diese werden oft falsch gehalten so dass es Inzucht und schlimme Krankheiten geben kann.
Oft landen Kaninchen in Tierheimen, aus oben genannten Gründen. Sie haben sich das perfekte Haustier eben anders vorgestellt. Diese Tiere brauchen meist besonders viel Zuwendung und Verständnis. Deshalb vorher genaue Informationen von den Betreuern über den Charakter und evtl. Probleme einholen sonst gibt es vielleicht unangenehme Überraschungen.
Privatleute: Das sind Haustierhalter die vielleicht unerwünschten Nachwuchs bekommen haben oder die sich nicht mehr um die Tiere kümmern wollen/können. Es spricht nicht dagegen solchen Kaninchen aufzunehmen, aber auch nur bei einem Gespräch mit dem Besitzer. Ausserdem sollte man sich unverbindlich die Tiere anschauen können, so kann man beurteilen ob es sich um verwahrloste Kaninchen handelt
Tierhandlungen. Ein schwieriges Thema. Hier rate ich dazu jemanden mitzunehmen der sich mit den Kaninchen gut auskennt!! Es gibt sicher gute Zoogeschäfte, aber leider nicht sehr viele, die über die Tiere gut Auskunft geben können. Zum einen (wahrscheinlich), weil sie selber keine Besitzen oder es einfach nicht wissen.
Also NICHT kaufen wenn eine dieser Fragen zutrifft:
1. Ist das Fell matt, dünn oder stellenweise ausgefallen?
2. Sind die Augen verklebt oder Trüb?
3. Macht das Kaninchen einen schwachen Eindruck?
4. Ist das Fell verklebt, besonders unter Augen und Nase?
5. Ist das Kaninchen dünn und ausgemergelt?
Solche und noch andere Merkmale weisen auf ein geschwächtes vielleicht sogar krankes Tier hin.
Was das Kaninchen braucht:
Ein Schlafhäuschen: (Oder Brett) Man bekommt sie in ganz tollen Ausführung aus Holz, es muss nicht übermassig gross sein, aber die Tiere sollten sich bequem machen können. Hier können verschreckte Tiere sich anfangs zurückziehen und rauskommen wenn sie sich sicher fühlen.
Streu: Man bekommt es in unterschiedlichen Mengen ich empfehle gleich mehr davon zu kaufen, denn allzu sparsam Sollte man damit nicht sein. Die Einstreu saugt den Urin auf. Es darf nicht stauben und muss nicht zu grob sein ( auser Waldstreu) damit sich die Tiere nicht verletzen.
Futterschüssel: Hier empfehle ich eine Schüssel aus Plastik( habe sie in der Landi gekauft) Dazu den entsprechenden Halter. Achtung : je nach Käfig
Trinkgeschirr: ganz wichtig! Leider glauben viele dass Kaninchen genug Wasser mit der Nahrung aufnehmen das ist NICHT so! Das Kaninchen braucht täglich frisches Wasser, geeignet sind Flaschen oder man füllt es in den einen Teil des Futtergeschirres.
powered by Beepworld