Glaube und Tradition

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Fulda 2005

            Sühnewallfahrt der traditionstreuen Kathliken

             und Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens

Fulda 3. und 4. September 2005: JK/ Eigenbericht.

Was im letzten Jahr mit großem Erfolg begonnen worden war, ist in diesem Jahr nicht weniger erfolgreich fortgesetzt worden: die Sühnewallfahrt der tra-ditionstreuen Katholiken Deutschlands nach Fulda, in deren Verlauf die Wei-he Deutschlands an das Unbefleckte Herz Mariens erneuert wurde.

Im Vorfeld dieser kirchlichen Großveranstaltung, an der der Generalobere der Prie-sterbruderschaft St. Pius X., Seine königliche Hoheit Prinz Moritz von Sachsen-Meis-sen und Gattin, die überwiegende Mehrheit der in Deutschland tätigen Priester sowie eine große Zahl von Gläubigen aus der Bundesrepublik teilmahmen, gab es unverständ-licherweise Probleme mit der Leitung des Bistums Fulda, die nichts unversucht ließ, diese Wallfahrt zu verhindern. Dieses Verhalten ist deshalb unverständlich, weil man den traditionstreuen Katholiken das Recht abspricht, sich  katholisch zu nennen und immer wieder behauptet, sie gehören nicht zur katholischen Kirche.

Das wirft zwei Fragen auf: 1. Woher nimmt sich der deutsche Episkopat eigentlich das Recht, Priestern und Gläubigen der Priesterbruderschaft zu verbieten, sich katholisch zu nennen? Niemand von ihnen hat je einem Katholiken gestattet sich katholisch zu nennen, sodaß er diese Erlaubnis wieder zurückziehen kann. Jedem Menschen, der den katholischen Glauben annimmt und sich taufen läßt, empfängt dadurch das Recht sich katholisch zu nennen: Und dieses Recht verleiht nicht die Kirche, kein Papst, kein Bischof und auch nicht der Prietser, der die Taufe spendet, sondern Gott allein. Mit welchem Recht verweigern die Bischöfe den traditionstreuen Katholiken die Nutzung von Domen und Kirchen zum Beispiel bei solchen Wallfahrten? Haben die Bischöfe vergessen, daß die meisten dieser Katholiken treu und brav ihre Kirchensteuern ent-richten? Es wäre also die logische Konsequenz, wenn diese Zahlungen bei weiteren Verweigerung des Zutritts eingestellt würden. Die Bischöfe müssen sich jedenfalls da-rauf einstellen, daß über eine solche Gegenreaktion bereits ernsthaft nachgedacht wird. Aber das ist noch eine Feststellung, die zum Schmunzeln Anlaß gibt. Was ist die Ursa-che dafür, daß die deutschen Bischöfe sofort in Aufregung geraten, wenn die traditi-onstreuen Katholiken aktiv werden? Es sind doch völlig harmlose Ereignisse - hier eine Wallfahrt, dort ein Kirchenneubau oder die Gründung einer neuen Einrichtung. Die einzige Angst, die den Amtsträgern in die Glieder fahren kann, ist die vor derAbwan-derung weiterer Gläubige zur Tradition. Eine merkwürdige Sorge allerdings, wo sie sich doch sonst wenig Sorgen darüber machen, wo ihre Schäflein sonst abblei-ben. Ihre Zahl wird jedenfalls immer geringer. Es kann also nur die Angst davor sein, daß die Schar der Bischöfe, Priester und Gläubigen der Amtkirche demonstriert, wie Kirche ist oder zu sein hat. Ein schlechtes Gewissen ruft Ängste hervor, das war schon immer so.

---- Der Bericht wird fortgesetzt ----

      

 

 

 

 

 


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