Hier sehen Sie den Opa und die Quelle seines Glücks: Nina an seinem Schreibtisch.
Friedhelm Schmitz |
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| Kolpingweg 3 41363 Jüchen Tel.: 02165/7929 E-mail : home@friedhelm-schmitz.de |
01520-7311534
Geboren am 25.11.1935 in Mönchengladbach ( www.moenchengladbach.de). Als Kind mehrjähriger Aufenthalt in der Evakuierung in Hessen, Sachsen und Sachsen-Anhalt;
1948-1957 Besuch des Städt.
neusprachlichen Gymnasiums Rheydt, jetzt Hugo-Junkers-Gymnasium ( www.hugo-junkers-gymnasium.hsnr.de), Mönchengladbach;
1957-1962 Studium der Germanistik und
Anglistik an der Universität zu Köln ( www.uni-koeln.de), Abschluss mit 1. philologischer Staatsprüfung;
1963-1965 Referendarzeit in Krefeld und Mönchengladbach;
1965 2. philologische Staatsprüfung in Mönchengladbach;
1965-1994 Lehrtätigkeit in Deutsch, Englisch, Mathematik und
Religion, zuerst im Städtischen Gymnasium am Geroweiher ( www.gymnasiumamgeroweiher.de),
Mönchengladbach, zuletzt als Studiendirektor am
Franz-Meyers-Gymnasium ( www.hs-niederrhein.de/~gfmeyers) in
Mönchengladbach-Giesenkirchen; im Jahre 1994 vorzeitige Pensionierung aus
Gesundheitsgründen. Seitdem verstärkte Beschäftigung mit Literatur. Nützlicher
Link dazu: http://gutenberg.spiegel.de/autoren.
1973 Umzug nach Jüchen;
1976-1984 Presbyter der Ev. Kirchengemeinde Jüchen.
Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Für mich ist Schreiben eine der wichtigsten Beschäftigungen. Zu meinen literarischen Arbeiten zählen Gebrauchslyrik, Mundarttexte, Kurzprosa, Rezensionen, journalistische Texte und Kreuzworträtsel für verschiedene Publikationsorgane. Seit mehreren Jahren arbeite ich als Rezensent für die literarische Jahreszeitschrift Muschelhaufen (http://www.muschelhaufen.de), Viersen, und als freier Mitarbeiter in der Mundartforschung beim Amt für rheinische Landeskunde, Bonn, und dem Internationalen Mundartarchiv Luwig Soumagne des Kreises Neuss in Zons. Warum ich schreibe, ist rasch gesagt: aus reiner Eitelkeit. Neben dem Schreiben bin ich auch künstlerisch aktiv; meine Vorliebe gilt dem Zeichnen, der Grafik und der Kalligrafie. So habe ich meine Anekdotensammlung De Lüschbangk selber illustriert. Da ich auch gern singe, bin ich konfessionsübergreifend Mitglied in drei Jüchener Kirchenchören, für die ich regelmäßig Mundartlieder verfasse. Nach zweijähriger Mitarbeit in der Redaktion der SeniorenZeitung ZwischenTöne an der Hochschule Niederrhein
( www.hs-niederrhein.de) in Mönchengladbach und Krefeld, gehöre ich seit ihrer Gründung der Redaktion der Zweimonatsschrift WIR (Konzeption:Christian Nadrau www.studio-damm.de) der Evangelischen Kirchengemeine Jüchen an. Priorität aber hat auf jeden Fall meine Familie. Mein höchstes Glück: NINA sagt: "Mmh,
mmh..." und findet alles lecker, was der Opa für die Seinen gekocht
hat.
An meine Nina
Ich hab’ dich gehört, deine Stimme!
O Muse, du lebst und bist froh.
Dein perlendes Lachen klang glücklich;
Darüber, da freu’ ich mich so!
Die Sorgen, die sind nun zu Ende,
vorüber die schreckliche Zeit.
Das ist in der Tat eine Wende,
auch wenn deine Rückkehr noch weit.
Ich muss in Geduld mich nur fassen,
bis endlich du wieder ganz nah.
Dann singen wir sanft uns’re Lieder
Im Gefühl, du bist ganz wieder da!
Nach dem ersten Telefongespräch mit Nina, im Urlaub in San Pedro Pescador (Costa Brava)
31. Mai 2005
Bibliografie
| 1995 | Buchveröffentlichung "De Lüschbangk" (mit Josef Hintzen, verstorben1994), Plattdeutsche Anekdoten aus Jüchen und Umgebung, Herausgeber: Raiffeisenbank Grevenbroich |
| 1997ff. | Regelmäßig Rezensionen u.a. im "Muschelhaufen", www.muschelhaufen.de |
| 1997 | "Ejedom", Anekdote in Jüchener Platt in "Dialekte und Dialektliteratur in der Euregio Rhein-Maas-Nord" (mit CD), Köln (ISBN 3-7927-1678-X) |
| 2000 | Mitautor des Festbuches "850 Jahre Giesenkirchen", Herausgeber: Heimat- und Verkehrsverein Giesenkirchen-Schelsen, Mönchengladbach |
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2001-2002 Beiträge in der Zeitschrift "ZwischenTöne" der Hochschule Niederrhein, Mönchengladbach/Krefeld 2002ff. Regelmäßig Artikel und Kreuzworträtsel in der Zweimonatszeitung der Evangelischen Kirchengemeinde Jüchen "WIR" Seit 2005 Beiträge in dem Online-Forum OPINIO bei www.rp-online.de Seit April 2005 auch Texte in meinen Blogging Portalen: |
(nach "Autorenreader" bei http://www.hbz-nrw.de/kunden/gast/Moenchengladbach)
Gebrauchslyrik
Vorweg: Ich bin kein Dichter!
Als ich noch ein kleiner Junge war, wollte ich zwar mal einer werden, aber das Schicksal hat es rechtzeitig verhindert. Wie das geschah, veranschaulicht die Geschichte auf der Startseite dieser Homepage.
Wie gesagt, ich bin zwar kein Dichter geworden, aber wenn ich einer Einladung Folge leiste und ohne „Gedicht“ ankomme, ist Enttäuschung beim Gastgeber vorprogrammiert.
Wie es dazu kam? Nun, in grauer Vorzeit habe ich einmal den folgenschweren Fehler begangen, mich mit einem kleinen Stück „Gebrauchslyrik“, also einem in gefälligem Rhythmus und mit Reimen abgefassten „Gedicht“ zu bedanken. Von da an hat im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis jeder so etwas erwartet.
Seitdem sind Hunderte solcher Gebilde entstanden. Die genaue Zahl kann ich nicht mehr herausfinden, denn in der Anfangszeit, lange vor dem Siegeszug des Computers, habe ich sie kalligraphisch gestaltet, von Hand natürlich. Eine Zeit lang habe ich zwar die jeweiligen Schmierzettel aufbewahrt, aber ein Großteil davon ist inzwischen verloren gegangen. Viele dieser alten Werke grüßen mich jedoch, schön gerahmt, von Wohnzimmer- und Bürowänden, wenn ich mal vorbeischaue.
Ein Dichter konnte ich nie werden, weil es mir ganz einfach an Phantasie fehlt. Für meine Gebrauchslyrik habe ich mir aber ganz gut mit einem Trick helfen können. Mein Trick beruht auf den antiken Stilmittel des Akrostichons.
Von einem Akrostichon spricht man, wenn die Anfangsbuchstaben aller Zeilen eines Textes von oben nach unten gelesen wiederum einen Text ergeben, einen Namen, einen Spruch oder dergleichen.
Etwas ganz Kurzes zu finden, das sich zum Akrostichon eignet, fällt auch einem phantasiearmen Wesen wie mir nicht schwer. Zur Not tut es der Name des zu Beglückenden. Dieses Kurze schreibe ich mir senkrecht auf ein Blatt, und dann brauche ich nur noch die Zeilen auszufüllen, mit passendem Versmaß und Reimen,
versteht sich. Wenn das fertige Ergebnis auch noch Sinn macht und zum Anlass passt, um so besser. Ein paar wahllos herausgegriffene Beispiele habe ich unten angefügt.
Die Schwierigkeiten einiger Bekannter, die es mir nachtun wollten, aber nicht so ganz geschafft haben, kann ich mir nur so erklären: Sie sind nicht im Training.
Mein Training hat mit Kreuzworträtseln zu tun. Nachdem ich schon als junger Mensch (war ich auch mal) alle nur erreichbaren Kreuzworträtsel ausgefüllt hatte, schreibe ich seit einigen Jahren selber welche für verschiedene Zeitungen. Und ich lese natürlich immer und immer wieder klassische Gedichte, und zwar laut. Dadurch bekommt man ein Gespür für die Sprache der Dichtung, auch wenn man selber kein Dichter ist.
Bilanz: „Gebrauchslyrik“ als Hobby macht richtig Spaß. Den Beschenkten wie dem „Dichter“. Sollte man mal versuchen.
Imitatorengeschichte
Mit Eugen Roth habe ich einmal eine schöne Sache erlebt. Meine damalige Schule war gerade auf den Namen des früheren Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Franz Meyers, getauft worden. Da Franz Meyers noch lebte, und zwar noch lange, wie sich später herausstellen sollte, habe ich damals ein kleines "Ein Mensch..."-Gedicht geschrieben und in der Westdeutschen Zeitung veröffentlichen lassen.
In meinem Leserbrief hatte ich behauptet, ich besäße ein unveröffentlichtes Gedicht von Eugen Roth, das meines Erachtens gut zur Namensgebung der Schule passe. Ich hoffe, ich kriege es jetzt noch aus dem Gedächtnis zusammen, denn das alles war im Vor-Computer-Zeitalter.
Eugen Roth
"Ein Mensch, der war noch gar nicht tot,
als man ihm schon die Chance bot,
den eignen Namen zu vererben.
Er brauche dafür nicht zu sterben,
hat man gewiss ihm garantiert.
Nur, ob es ihn nicht doch geniert,
wenn er fortan den Namen sieht,
wie man ihn durch "Wer-weiß-was" zieht?"
Ich hatte mich damals gerade um eine Studiendirektorenstelle an meiner Schule in Giesenkirchen beworben. Am Tag nach der Veröffentlichung empfing mich wutschnaubend mein Chef und erklärte mir, die Beförderung könne ich mir abschminken, die gesamte Mönchengladbacher CDU sei maßlos empört und habe mich praktisch aus dem Kreis der Bewerber gestrichen.
Dann geschah jedoch etwas, womit niemand gerechnet hatte: Herr Dr. Franz Meyers hatte sich köstlich über das Gedicht amüsiert und schrieb mich persönlich an. Er wollte, als Eugen-Roth-Fan, gern wissen, wie ich in den Besitz des Gedichtes gekommen sei.
Als ich ihm dann - in einem weiteren Gedicht - meine Fälschung eingestanden hatte, fand er die ganze Angelegenheit noch lustiger. Zusammen mit dem damaligen Mönchengladbacher Oberstadtdirektor Helmut Freuen setzt er sich einen ganzen Sonntagvormittag ins Dorint-Hotel, um mir nun seinerseits mit einem langen "Roth"-Gedicht zu antworten. Ich sehe die beiden noch heute vor mir, obwohl ich nicht dabei war, wie sie sich mit Metrum und Reim abplagten, was einige Textstellen unschwer erkennen lassen.
Eine Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch mit Herrn Dr. Franz Meyers ergab sich kurz darauf im Zusammenhang mit den Namensgebungsfeierlichkeiten. Nie werde ich den entgeisterten Ausdruck in Meyers' Gesicht vergessen, als ich ihm von der Reaktion der Mönchengladbacher CDU berichtete. Wie ich aus "gut unterrichteten Quellen" weiß, hat Meyers Vorstand und Fraktion umgehend so fertig gemacht, dass meine Beförderung daraufhin eine reine Formsache war.
Fürst der Farben und
Ritter der Leinwand,
Ich entbiete Dir
Ehre und Gruß.
Deiner Gemälde Wert
Hebt noch der Einwand,
Es seien Bilder mit Hand und mit Fuß.
Liegt Dir an Ruhm, an des Publikums Gunst?
Mehr zeigt das Werk Dich als Diener der Kunst.
Blau ist ein Grundzug in Deinem Gestalten,
Erdiges Ocker ergänzt es perfekt:
In allem Irdischen siehst Du das Walten
Lauterer himmlischer Kräfte versteckt.
Heut mögst den Blick Du voll Zuversicht richten
Auf eine Zukunft lebendiger Kraft.
Reich mög der Schöpfergeist Dir sich verdichten;
Zeitlos schon jetzt, was bisher Du geschafft.
Mit den besten Wünschen zum 70. Geburtsta g
Jüchen, am 24. März 2001
Auf den Abschied
unseres Pfarrers zur Anstellung
Olaf Waßmuth
Proben haben eins gemeinsam:
Alle enden irgendwann.
Steht am Anfang man noch einsam,
Taun im Fortschritt Eis und Bann.
Ob Erfolg die Proben zeigen,
Richtet sich nach vielerlei.
Ich will hier mich nicht versteigen,
Pack
Es an, wie dem auch sei:
Rein
Echt
Glücklich war dein Treiben,
Reden hier an diesem Ort.
Insgeheim erwünscht dein Bleiben:
„Nie mehr lassen wir den fort!“
Aber Wünsche sind das eine,
Tragen nicht per se zum Ziel.
Ohne Gottes Ja kann keine
Richtung glücken in dem Spiel.
Ist jedoch des Herren Segen
Bei dem Weg auf jedem Schritt,
Endet gar nichts abgelegen,
Noch im Fernsten geht Er mit.
Er mög deine Schritte lenken,
Dich geleiten alle Zeit,
Immer dir Erleuchtung schenken,
Chaos halten von dir weit.
Tragen mög Er deine Seele
In den Wirren dieser Welt.
Ohne dass dir etwas fehle,
Nehm Er dich, wie´s ihm gefällt.
Er stärk dir den Glaubensmut,
Mache alles für dich gut.
Jüchen, am 26. September 2004
Gerade mal ein Dutzend Jahre,
Ein Nichts im Licht der Ewigkeit,
Reicht das für mehr als graue Haare:
Die Ära, die geformte Zeit?
Schon bald wird manches anders werden,
Chaotisch wohl nicht unbedingt.
Hier gilt, wie überall auf Erden:
Was
lebt, das scheitert, das gelingt.
Es wird jedoch sein sanfter Führungsstil
In dieser Schule Spuren hinterlassen:
Charmanten Geist gab er dem Schulprofil,
Hat es geschafft, es menschlich einzufassen.
Er war für alle hier das Nonplusult-
Ra, aber jetzt wird er wohl gar noch Kult.
Dir, lieber Gerd,
mit den besten Wünschen
für einen zutiefst beglückenden (Un-)Ruhestand
Jüchen, am 3. Juli 2001
Dein...
Peter hat ihn stets im Winter,
Eis und Schnee gehört dazu.
Tauen tut es erst dahinter,
Es wird Frühling dann im Nu.
Reichlich oft ist’s so gewesen,
Heut genau schon siebzigmal.
Eine Runde, handverlesen,
Lässt ihn leben hier im Saal.
Peter möchte, dass die Gäste
Es genießen, hier zu sein.
Nun zu seinem Ehrenfeste
Stimmen wir drum froh mit ein:
Tränen mög er nie vergießen,
Es sei denn, der Freude nur.
Ihn mög nie mehr was verdrießen,
Nichts als Glück werd seine Spur!
Sechzig Jahre?
Herbst
ist's, wenn die Blätter schwinden,
Eins um's andre,
Immerzu.
Nur bei Dir ist nichts zu
finden,
Ziemlich rüstig noch bist
Du.
Jünger
wirkst Du als die Jahre,
Öfter wirst Du falsch
geschätzt.
Richtig voll sind noch
die Haare;
Ganze sechzig bist Du
jetzt?
Bleib
so jugendlich wie immer,
Überlaß nur, wem es
liegt,
Leut', die
Täglich voll
Gewimmer,
Einem Herbst, der sie besiegt!
Nie bringt alleine ihn zum Fallen,
Es braucht schon eine Menge Glück.
In diesem Jahre, weit vor allen,
Schrey Willi lachte das Geschick.
Es fiel der Vogel wie umnachtet,
Nachdem ihn Willis Kugel Traf,
Als hab er nur darauf
gewartet
Soviel die anderen
auch zielten,
Es war umsonst bei
diesem Tier.
Noch
Überlebenskräfte schier.
Es war nur einem
Mann gegeben,
Mit Macht den
letzten Schuß zu tun,
Kein Vogel konnt‘
den überleben,
Ob Hahn, na, ob
inzwischen Huhn.
Er lebe hoch, der
uns erlöste,
Nach manchem so
vertanen Schuß.
Ich selber schon
allmählich döste,
Ganz so, wie‘s geh‘n
kann, kurz vor Schluß.
Wohlan,
In Deines Zuges
Namen sei gepriesen,
Lieber König,
Lieber Willi.
Im ganzen Jahre sei
Dir Ehr‘ erwiesen!
Im Namen des Schützenzuges „Gneisenau“, Jüchen, am 20. März 1999
(Anmerkung: Die Formastierungsfehler sind beim Übertragen passiert, und ich konnte sie nicht ganz beseitigen.)
Zur Diamanthochzeit
Es geschieht nicht alle Tage,
Dass
ein Bund so lange hält.
Immer
bleibt die bange Frage:
Trägt’s noch lang, bis
Hin es
fällt,
Unser
Glück,
Nach
sechzig Jahren
Diesen
Bund noch stark zu sehn?
Jeden
Tag, den froh wir waren,
Ohne
Schmerz vergehn zu sehn.
So
viel Glück ist ohne Frage
Echt
ein Grund für Dankbarkeit.
Falten
wir drum alle Tage
Still
die Hände, stets bereit,
Christi und des Vaters Segen
Hier
und heute ganz bewusst,
Lob
und Preis auf allen Wegen
Öfter
statt mit Schmerz mit Lust
Still
hinauf zu Ihm zu senden.
Sei
getrost, du Jubelpaar,
Er
wird weiter Gnade spenden,
Recht,
recht lang, noch manches Jahr.
Mit den besten Glück- und Segenswünschen
des Evangelischen Kirchenchors Jüchen
und des Kirchenchors von St. Jakobus d.Ä.
Jüchen, am …
Geburtstagsvers
Munter läppern sich die Jahre,
Eins ums andre kommt hinzu;
Charme verdrängt die ersten Haare...
Heiter bleiben solltest du.
Tag für Tag bringt Freud und Sorgen,
Halt die letzteren nur fern!
Insgesamt
Lass jeder Morgen
Dir den Satz: „Ich lebe gern!“
Mit den besten Glückwünschen
und als kleines Dankeschön
Jüchen, am ...
Zum zweiten
Zugkönigsehrenabend des
„Gneisenau“
Um den König recht zu ehren,
Nehmen
wir uns wieder Zeit.
Soll
doch dieser nicht entbehren
Ehrenvolle Festlichkeit.
Ruhm mag
mancher für sich wollen;
Einem,
der den Hahn ließ rollen,
Müssen
wir Verehrung zollen.
Kaum ein andrer hat wie er
All die Jahre gut geschossen.
Richtig gut mit dem Gewehr,
Ließ er's knallen unverdrossen.
Jahr für Jahr traf er das Ziel,
Ohne ihn war'n wir verloren.
Schießen ist für ihn kein Spiel,
Er wird stets dabei agil,
Fast scheint er dafür geboren.
Zwar — das Alter heischt Tribut;
Umso anerkennenswerter:
Echt, ein Königsschuß so gut,
Haargenau aus unversehrter
Ruhe, riß den Vogel hin.
Ein Gedanke kommt mir in den Sinn:
Nur die Alten schießen unbeschwerter.
Mit den besten
Glückwünschen im Namen des Zuges
Jüchen, am ...
Peter Schläger
zum
Chorjubiläum
Selten noch
Ist’s vorgekommen:
Einer ist so lang
Beim Chor;
Zwanzig Jahre, vierzig, fünfzig...
Immer noch
Ganz weit davor.
Jetzt sind’s volle siebzig Jahre,
Ach, und auch noch ohne Lohn,
Hielt uns Peter fest die Treue,
Rund
Ein Menschenalter schon.
Gegen solch
Ein Werk des Lobes
Scheint, was andere vollbracht,
Unerheblich,
Nur belanglos,
Gegen solches Licht wie Nacht.
Einen Wunsch wir darum hegen:
Noch viel Glück komm dir entgegen!
Mit den besten
Segenswünschen
des Kirchenchors
St. Jakobus d. Ä.
Jüchen, am 7. Juni 2004
Zum 60. Geburtstag
Mit achtzehn Jahren ist der Mensch erwachsen
Am Rhein, in Hamburg, Bremen wie in Sachsen.
Nach unserm Grundgesetz gilt das
Für Leute,
Rein rechnerisch jedoch
Ergibt sich heute:
Da wir uns kennen nun
Seit achtzehn Jahren,
Cafardlos wieder-
Holt zusammen waren,
Um wieviel mehr
Liegt denn nicht das Prinzip
Zugleich in der Beziehung
Auch, die uns so lieb.
Lässt sie sich doch als ausgereift betrachten;
Längst hat die Kinderschuh’ sie abgelegt.
Es ist als Glücksfall zu erachten,
Solch ein Verhältnis, das so lange trägt.
Glück zum Geburtstag wünschen wir dir nun
Und viel Gesundheit euch und Wohlergehen.
Tagtäglich möge Segen auf euch ruhn,
Ein Glücksstern über eurem Hause stehen!
Jüchen/Stüsslingen, am ...
Melodie: In einem
kühlen Grunde (Untreue)
Hans Janssen hat
Geburtstag,
und darum sind wir
hier.
:: Nun lasst uns fröhlich feiern,
denn er bezahlt
das Bier!::
Das tut er seit
Jahrzehnten,
ja, fast sein
Leben lang,
:: auch
Speise gibt er reichlich,
dafür gebührt ihm
Dank.::
Wir singen ihm zu
Ehren,
wie ihn gibt’s
viele nicht,
:: und wünschen für die Zukunft
ihm Glück und
Zuversicht!::
Mög’ er Jahrzehnte
lang
:: sich seines Lebens freuen!
Und das war unser Sang.::
Unseren Goldjubilaren 2001
Josef Bungartz
(50 Jahre Gneisenau)
Heinz Mohren
(50 Jahre Gneisenau)
Karl-Josef Schiergen
(50 Jahre Gneisenau)
Josef Krall
(50 Jahre BSHV,
zuerst im Reiterzug)
Ich, kaum zwanzig
Jahre
Regulär zum Zug gehört,
Denkt, dass
Alte Ehepaare
Nur, wenn nichts sie je gestört,
Können fünfzig Jahre feiern.
Euer Beispiel zeigt jedoch:
Nicht nur die; es gibt auch noch
Freundschaftsbande gleicher Güte
Über so viel Jahre hin.
Reichten die doch von der Blüte
Eurer Jugend, bis der Sinn
Und die Seele sanfte Bahnen,
Ruhe, Muße zogen vor.
Euer Beispiel lässt uns ahnen:
Treue führt uns sanft empor,
Richtet auf, was droht zu fallen,
Eint, was auseinander strebt.
Und so ruf ich zu uns allen:
Ehrt, was sie uns vorgelebt!



