Die
Schub(b)lade (04.06.2006)
Zwei der Gäste (Foto: uni-rostock.de)
Ach, war das eine Schubberei!
Sie waren allesamt dabei,
der Eberhart
und seine Frau,
die Bertha, diese alte
Sau,
und auch die kleinen Ferkel.
Es war ein fröhlich
Werkel.
Nur eins
war wirklich schade:
Zur freundlichen
Schub(b)lade
war doch nicht jedes Schwein gekommen.
Teils hatten sie’s zu spät
vernommen,
teils
waren sie ganz schlicht zu stur.
Und dennoch herrschte
Schubblust pur.
Erst spät, nach langem Bade
im Schlamm, gab’s
Schokolade.
Dann
wurd’s allmählich stiller,
denn da lief ja der
Thriller,
vom bösen Schweinekiller;
nein, nicht mit Nadja
Tiller
und ihrem
Mann, dem Giller.
Zwar war’s schon manchmal
schriller;
doch einig war’n die Gäste
von diesem
Schweinefeste:
Wenn auch kein Blubb geblubbt,
noch nie so schön
geschubbt!
Moral:
Wenn’s frohe Schubben lässt
de,
verpasst du stets das
Beste!
Fieberepidemie (04.06.2006)
Der „Erreger“ (Foto: adidas)
„Der Ball ist rund.“
Banalster Schund
schwappt nun aus tausend
Quellen.
Von
solchem Stuss
zum Glück der Schluss
ist absehbar. Die
Wellen
sie werden bald,
wenn Schlusspfiff hallt,
auch rasch sich wieder
legen.
Was jetzt
man hört,
was
ständig stört,
wird bald sich nicht mehr
regen.
WM-Buhei
ist dann vorbei.
Man(n) kann von anderm sprechen.
Auch ohne Ball –
auf jeden Fall –
kann man sich gut
bezechen.
Die Couch-Potatoes
mit ihrem
„Ethos“,
die
heut noch „sportlich“ sitzen,
die könnten dann,
wenn fort der
Bann,
auch wieder selber
flitzen…
Rat an Autorennfahrer (04.06.2006)
Alonso in Spa (Foto: bnr.nl)
Hast du die Pole Position,
lass ja kein Schwein
dazwischen!
(Ich
mein natürlich „vor“.)
Denn sonst wärst du ein
Tor.
Der Kopf der Autoschlange
steht anfangs an der
„Stange“.
So
heißt die „Pole“ auf Deutsch
(sofern ich mich nicht
täusch).
Wenn du dich daran hältst,
den Fans du gut
gefällst.
(Sag
nicht, ich würde spinnen!)
So wirst du auch
gewinnen.
Das Ziel der Ambition,
ist solch ein Sieg ja schon.
–
Doch bei dem
ganzen Rennen
darfst du kein bisschen
pennen.
Bist du mal eingenickt,
wirst du sofort
„geknickt“
wie
eine kleine Laus,
und mit dem Sieg ist’s
aus.