
Auftrittstermine
und -lieder im Jahre 2006
|
14.07.2006, 20.00 Uhr |
Letzte Probe vor dem Urlaub des Dirigenten |
|
21.07. - 03.08.2006 |
Keine Proben (Urlaub) |
|
10.08.2006,
20.00 |
Erste Probe nach dem Urlaub |
|
|
|
|
01.10.2006, 10.15 Uhr |
Gottesdienst zum Erntedankfest (Ev. Hofkirche Jüchen), (Lieder werden noch bekannt gegeben) |
|
|
Auftritte zum Ewigkeitssonntag (Totensonntag) und bei einer Adventfeier sind noch im Planungsstadium. |
|
24.12.2006, 18.00 Uhr |
Christvesper (Ev. Hofkirche Jüchen), (Lieder werden noch bekannt gegeben) |
|
31.12.2006, 18.00 Uhr |
Ökumenischer Gottesdienst zu Silvester (Ev. Hofkirche Jüchen) |
Noch fehlende Angaben (Zeiten, Lieder usw.) sowie spätere Änderungen, die nicht auszuschließen sind, bitte selber eintragen.
Alle Veranstaltungen finden in unserer Hofkirche in Jüchen statt.

Der Chor, noch mit unserem vorigen Dirigenten Wilfried Schmitz (am 20. Juni 2004)
Leitung: Rufus Voges, Rotdornweg 12, 42579
Heiligenhaus, ( 0 20 56 / 53 29 Mail: Rufus.anja.voges@gmx.de Mitgliederliste (Stand: 06.04.2006)
Evangelischer Kirchenchor
Jüchen
|
Name (Funktion) |
Vorname |
Anschrift |
Telefon |
|
Beuters |
Sigrid |
|
|
|
Heinrichs |
Frieda |
|
|
|
Hermann |
Elisabeth |
|
|
|
Hieronymus |
Siegrid |
|
|
|
Hündgen |
Eva |
|
|
|
Kandlen (Notenwartin) |
Maria |
| |
|
Kriese |
Ilse |
|
|
|
Leyendecker |
Sigrid |
||
|
Liefländer |
Hanna |
||
|
Little |
Ursula Julie |
|
|
|
Lück |
Edith |
|
|
|
Niebisch (Beisitzende) |
Irmgard |
| |
|
Porkolab |
Hedda |
||
|
Rieker |
Sigrun |
| |
|
Stommel |
Marianne |
|
|
Name (Funktion) |
Vorname |
Anschrift |
Telefon |
|
Coenen |
Irmgard |
| |
|
Hoffmann |
Astrid |
| |
|
Kluitman |
Tilde |
| |
|
Kroll (2. Vorsitzende) |
Elke |
||
|
Lindner |
Ellen |
|
|
|
Nützinger |
Annemarie |
| |
|
Schlösser |
Karin |
| |
|
Schollän |
Erika |
| |
|
Spenke |
Bärbel |
|
|
|
Quack (Kassiererin) |
Irene |
| |
|
ter Haar |
Anneliese |
| |
|
Zaum |
Erika |
| |
|
Zoeller |
Elke |
|
|
|
Name (Funktion) |
Vorname |
Anschrift |
Telefon |
|
Heeck |
Patricia |
| |
|
Schmitz (Vorsitzender) |
Friedhelm |
41363 Jüchen, Kolpingweg 3 |
0 21 65 / 79 29 |
Bass (5)
|
Name (Funktion) |
Vorname |
Anschrift |
Telefon |
|
Kriese |
Horst |
| |
|
Kroll* (Mehrzwecksänger) |
Hans-Georg |
| |
|
Poestgens |
Herbert |
| |
|
Porkolab (Urbeisitzer) |
Horst |
|
|
|
Schlösser (Beisitzer) |
Rolf |
|
Evangelischer Kirchenchor Jüchen
Wir suchen noch
Menschen aus Jüchen und Umgebung,
die gern singen.
Jeden Donnerstag von 20:00 bis 22:00 Uhr ist Probe
im
Gemeindesaal in Jüchen.
Hätten Sie nicht Lust?
Schauen Sie doch ganz unverbindlich mal vorbei.
Auskunft erteilen
Pfarrer Horst Porkolab
Tel.: 0 21 65 / 70 11; email: horst.porkolab@t-online.de
und der Inhaber dieser
Website.
Sie sollten auch den
Aufsatz ("Unser Leben währet 70 Jahre") über die
gesundheitlichen Auswirkungen des Chorgesangs auf dieser Seite der Homepage
lesen.
Vielleicht eine Entscheidungshilfe?
Mittagsschlaf (27.12.2005)
Der Opa ist ein alter Mann,
hält gerne Mittagsschlaf.
Die Nina weiß das und ist
dann
auch ganz besonders brav.
So ist das in der Regel,
meist,
und das ist ja auch gut.
Was allerdings durchaus nicht
heißt,
dass alles dann auch ruht.
Denn manchmal kommt sie still und
sacht
und zieht an Opas Ohr.
Und wenn der dann nicht gleich
erwacht,
dann singt sie laut ihm vor:
„He, doofer Trottel,
aufgewacht!
Ich möcht’ jetzt mit dir
singen.
Zum Schlafen gibt es doch die
Nacht.
Ich bring dich schon zum
Springen!“
Wenn dann er fast vom Sofa
fällt,
weil aus sein süßer Traum,
dann ist trotzdem die Welt
erhellt,
denn wunderbarer kaum
kann doch für ihn das Leben
sein
als mit dem kleinen Schatz,
für den nicht nur im Herzen
sein
ist unbegrenzter Platz.
Der Text lässt sich auf eine
Reihe von Melodien singen, z. B. auf die Melodie von Augustin Harder zu Paul
Gerhardts „Geh aus,
mein Herz“ (wobei alle Zeilen – außer der 2. – jeder Strophe doppelt zu
singen sind; genauso ist es bei der Melodie zu dem Volkslied „Ade nun zu guten
Nacht“). Singt man es nach Zuccalmaglios „Die Blümelein, sie
schlafen“, dann muss man je zwei Strophen zu einer zusammenziehen; dasselbe
gilt für das Volkslied „Nun will der Lenz uns grüßen“.
Angler am Fluss
„Unser Leben währet siebzig Jahre,...“
(Ps. 90, 10)
Jahr um Jahr steigt die durchschnittliche
Lebenserwartung in Deutschland (z. Zt. Männer: 73 Jahre; Frauen: 80 Jahre),
d.h.: Wir werden immer älter. Aber wie fast alles Gute hat auch diese Tatsache
ihre negative Seite. Die sattsam bekannte Problematik der Altersversorgung
angesichts der längeren Lebensdauer ist jedoch leider nicht die einzige
unerfreuliche Folge. Mit dem Alter nimmt auch die Pflegebedürftigkeit zu. Immer
mehr Senioren sind auf Hilfe angewiesen, weil sie ihre Selbständigkeit
verlieren. Die finanziellen und personellen Möglichkeiten unserer Gesellschaft
sind jedoch weithin erschöpft. Mehr Pflege ist kaum noch zu leisten.
Hauptursache für den Verlust der Selbständigkeit im
Alter ist mittlerweile die Zunahme der Demenzerkrankungen, also der Fälle von
Altersverwirrtheit. Allein in Nordrhein-Westfalen leiden heute bereits 13 von
1.000 Einwohnern an solchen Erkrankungen, Tendenz: steigend. Etwa 1/3 der Fälle
hat unterschiedliche Ursachen, wie Schlaganfälle (1/10), Arzneimittelvergiftung
(durch unkontrollierte Einnahme verschiedener Medikamente),
Schilddrüsenerkrankungen, zu geringe Flüssigkeitsaufnahme (mindestens 2-3 Liter
pro Tag, ohne Kaffee!), Depressionen u. a., bei 2/3 aber heißt die Ursache Morbus Alzheimer.
Laut Prof. Dr. Wolf D. Oswald, dem Direktor des
Instituts für Psychogerontologie der Universität Erlangen/Nürnberg, erkrankt
jeder von uns an dieser unheilbaren Krankheit – wenn er nur alt genug wird.
Schon mit etwa 30 Jahren beginnt der allmähliche Abbau von Gehirnzellen, der
schließlich zu der Diagnose Alzheimer führt. Bei
Menschen über 85 Jahren beträgt der Anteil der Betroffenen in Deutschland
bereits rund 40%. Verhindern lässt sich der Ausbruch der Krankheit nach
einhelliger Meinung der Mediziner zwar nicht, aber – wie die
Forschungsergebnisse der letzten beiden Jahrzehnte zeigen – er lässt sich
hinauszögern. Zweierlei ist dafür notwendig: Gedächtnis- und Bewegungstraining. Weshalb diese Kombination?
Bewegung fördert den Blutkreislauf, auch im Gehirn,
und schafft damit Sauerstoff und Nährstoffe zu den Gehirnzellen. Aber ohne
geistige Anspannung sind diese Zellen mit schlafenden Fischern an einem Fluss
voller Fische zu vergleichen. Sie fangen nichts, d.h. sie nehmen das Angebot
nicht wahr und verhungern. Nur Gedächtnistraining führt auch nicht zum Ziel:
Hier sind die Fischer zwar hellwach, aber der Fluss führt keine Fische, also
müssen auch hier die Gehirnzellen eingehen.
Aus diesem Grunde haben die Gerontologen und
Alternsforscher in Erlangen und Heidelberg zur Vorbeugung das so genannte
SIMA-Training entwickelt (SIMA = Selbständigkeit im Alter): eine einmal in der Woche stattfindende
dreistündige Veranstaltung, bestehend aus einer Stunde Gedächtnistraining, einer
Stunde leichten Bewegungsübungen und einer Stunde zwangloser Unterhaltung mit
den anderen Teilnehmern. Denn auch das ist wichtig: Ungeachtet unseres Alters
sollten wir alle mit mindestens zehn Personen regelmäßigen Kontakt haben, weil
auch das die kleinen grauen Zellen am Leben hält.
Nun bietet unsere Gemeinde zwar noch kein
SIMA-Training an, aber als geradezu idealer Ersatz erscheint mir unser Kirchenchor. Jeden Donnerstag von 20.00–22.00 Uhr im
Gemeindesaal haben alle, die ihre Selbständigkeit möglichst lange bewahren
wollen, hier die Gelegenheit, beim Lernen neuer Lieder ihr Gedächtnis zu
trainieren, sich rhythmisch zu bewegen, um ihren Kreislauf in Gang zu bringen,
mit kostenlosem Mineralwasser dem Austrocknen vorzubeugen und anschließend noch
bei zwangloser Unterhaltung zusammen zu sitzen.
Dass diese Therapie wirkt, zeigen unsere ältesten
Sängerinnen, die noch mit über 76 Jahren topfit sind. Und denken Sie daran:
Schon mit 30 beginnen die Gehirnzellen abzubauen, vor allem, wenn man nichts
dagegen tut. Halten Sie es also besser mit Frau Prof. Dr. Ursula Lehr (68), der
Direktorin des Instituts für Alternsforschung an der Universität Heidelberg, die
uns den Rat gibt:
„Fange nie an
aufzuhören,
und höre nie auf anzufangen!“
Zu einem besonderen Geburtstag
Gern
gedenkt im Alter man der Jugend.
Ob
jedoch, wer siebzig, „alt“ schon ist?
Tiefer sind indes die Weisheit, Tugend,
Trat
in Ruhestand ein Traktorist.
Seine Wurzeln sind noch nicht zerrissen,
Es
sei noch so weit der alte Grund.
Ist
doch stärker das, was wir vermissen,
Weil
die Sehnsucht dessen Wert tut kund.
Einstmals heimisch dort in Siebenbürgen,
Ist
das Dutzend Jahre hier schon voll.
Trat
der Mann – so recht zum drüber Schürgen[1] –
Einen Weg an, den man tadeln soll?
Recht betrachtet war’s nur folgerichtig,
Herzukommen, und zwar nicht allein,
Im
Verein mit allen, die ihm wichtig,
Noch
die Schwiegermutter schloss er ein.
Mit
der Zeit – und mit den Nachgebornen (!)
Ist
ein neuer Haltegrund nun da.
Tut
auch weh das Fehlen des Verlornen,
Hat
doch Vorrang nova
patria[2].
Alle
haben hier ihr Glück gefunden.
Nicht, was immer mehr vergeht, das zählt.
Siebenbürgen hat das Kind entbunden;
Partus[3]
ist etwas, das beide quält.
Ob
die Wehen auch mit Schmerz beladen,
Radikal, ganz schlimm, ja unerhört,
Können sie dem Kinde doch nicht schaden
Oder
die Natur ist stark gestört.
Lieber Hans, mit deinen nun zwölf Jahren
Ahnst du wohl, wie viel an Glück noch vor dir liegt.
Bleib dir selber treu, dann hast du schon gesiegt!
Mit herzlichen
Glück- und Segenswünschen und ganz, ganz großem Dank,
weil ich ohne Sie
meinen lieben Freund Horst nicht hätte