berichte

Roetgen 1 siegt im Auftaktspiel der Schachsaison

Klar, aber nicht überzeugend gewann Roetgens Erste nach dem Abstieg in die Verbandsklasse sein Auftaktspiel gegen Post TSV Aachen 3. Von der Papierform her zwar schwächer als Roetgen, bewiesen die Gäste aus Aachen aber viel Routine und leisteten erhebliche Gegenwehr, bevor Roetgen zum 5:3 Pflichtsieg kam. Zunächst spielte Josef Phlippen an Brett 4 Remis, die einzige offene Linie führte typischerweise zu einem frühen Friedensschluss. Den einzigen Roetgener Verlust an diesem Tag musste kurz danach leider schon Hermann Frohn am Nachbarbrett hinnehmen. Nachdem er zunächst sauber einen Bauern gewonnen hatte, parierte er den Gegenangriff seines Kontrahenten falsch und musste bald die Waffen strecken. Auch an Brett 3 verlief die Partie von Jochen Mathée nicht ganz plangemäß. Mathée hatte mit einem Skandinavischen Gambit sogar zwei Bauern gewonnen, dann verlor er jedoch nach und nach den Faden, in Zeitnot einigte man sich auf Punkteteilung Somit stand es nun 1:2 gegen Roetgen, und die anderen Bretter sahen auch nicht berauschend aus. Doch mit Phantasie und Hartnäckigkeit holte Emmert dann am zweiten Brett ein Remis. Auch Wexler (Brett 8) kämpfte und gewann das Endspiel, nachdem er einen unvorsichtig verlorenen Bauern später mit Zinsen zurückbekommen hatte. Nun stand es 3:3 und es kam auf jede Partie an. Ulrich Kuck am Spitzenbrett ließ sich in die Verteidigung drängen, um einer Zugwiederholung auszuweichen. Glücklicherweise fand sein Gegner nicht die besten Züge, und Kuck entschied durch das Läuferpaar und eine Kombination die Partie. Markus Vogel an Brett 7 holte als nächstes ein Remis. Nach zähflüssigen Grabenkämpfen eroberte er zwei Bauern, schaffte es am Ende jedoch nicht, den Sieg einzufahren. Mit einem Gewinn bestand hingegen Martin Schmidt (Brett 6) seine Feuertaufe als Stammspieler der 1. Mannschaft. Materiell war Schmidt stets im Vorteil, dennoch war die Partie spannend. Nicht unbedingt routiniert, aber doch aufmerksam lenkte der Roetgener in ein gewonnenes Endspiel ein. Endstand somit 5:3, im nächsten Kampf gegen den Lokalrivalen Simmerath wird sich zeigen, wo Roetgen 1 in dieser Saison steht.

Roetgen 1 alleiniger Spitzenreiter in der Verbandsklasse

Auch im zweiten Mannschaftskampf der neuen Saison zeigte Roetgens erste Garnitur Routine und Nervenstärke, gegen den Lokalrivalen aus Simmerath gab es trotz langer Gegenwehr einen souveränen 5,5:2,5-Sieg. Zunächst erzielte Dieter Reichhart (Brett 6) ein Unentschieden. Er hatte sich nach passiver Eröffnung mit dem Rücken zur Wand gestellt, um dann alle Gewinnversuche seines Gegenübers erfolgreich abzuwehren. Danach gab einen Sieg von Markus Vogel an Brett 7. Geschickt hatte er aus dem Mittelspiel in ein klar besseres Endspiel abgewickelt, das er routiniert zum Gewinn führen konnte. Leider wurde danach wieder der Gleichstand hergestellt, denn der sonst so sichere Jochen Mathée an Brett 4 hatte einen schlechten Tag und verlor mit einer seiner Lieblingseröffnungen. Richtig gut war nach endlos langer Zeit der Tag wieder für Hermann Frohn. Mit seinem geliebten Damenbauernspiel walzte er seinen Gegner platt, dessen Verzweiflungsopfer verhallten wirkungslos. Auch an Brett 3 gab es danach eine Sieg zu vermelden. Nach anspruchsloser Eröffnung konnte Mannschaftsführer Peter Emmert im Mittelspiel einen interessanten Angriff aufziehen, der die Verteidigungskunst seines Gegners überforderte. Leider nur einen halben Punkt holte danach Michael Becker (Brett 2). Mit Schwarz hatte er zwar von Beginn an bequemes Spiel, doch den erwirtschafteten Mehrbauern konnte er überraschenderweise nicht in einen Sieg ummünzen. Den letzten Gewinn an diesem Tage erzielte dann Ulrich Kuck am Spitzenbrett, sein großer Raumvorteil und das Läuferpaar reichten trotz knapper Zeit für den Sieg aus. Beim Stande von 5:2 für Roetgen war danach die Partie von Matthias Schmidt an Brett 8 nicht mehr entscheidend. Obwohl jeder Fußbreit Boden hart umkämpft wurde, war nach wechselseitigen Fehlern ein Remis der gerechte Ausgang.
Schon am nächsten Samstag findet nun der Kampf gegen Stolberg 2 statt, hoffentlich kann Roetgen dann seinen Spitzenplatz festigen.

Zweite vom Schachclub hält sich - Roetgen 2 gewinnt gegen Eilendorf 3

Allen Unkenrufen zum Trotz kann sich die zweite Mannschaft vom SC Roetgen 1952 nach ihrem Aufstieg in der Bezirksklasse behaupten. Nachdem sie in der ersten Runde denkbar knapp verloren hatte, konnte sie nun durch einen Sieg gegen Eilendorf 3 Boden wettmachen.
Dass er als Weißspieler zurecht gefürchtet werden muss, bewies einmal mehr an Hans Lamber an Brett 4, kühnes Angriffsspiel münzte er in einen schnellen Sieg um. Zunächst eher friedlich eingestellt war an Brett 6 Hans Bayer. Doch da ein Unentschieden der Mannschaft zu diesem Zeitpunkt nichts genutzt hätte, spielte er weiter und konnte noch gewinnen. Eine unglückliche Hand hatte an diesem Tag ein Brett tiefer aber leider wieder Jürgen Wynands, nach anfänglich gutem Aufbau beging er spielentscheidende Fehler. Vergleichbar tragisch verlief auch die Partie von dem sonst so sicheren Christian Wexleran Brett 2. Auch er leistete sich aus besserer Stellung heraus einen verhängnisvollen Fehlgriff. Der Zwischenstand von 2:2 sah somit noch nicht überzeugend aus, zumal Carsten Höfges (Brett 5) unter schlimmer Zeitnot zu leiden hatte. Doch er behielt die Nerven und erkämpfte noch ein Unentschieden. Auch in den restlichen Partien bewiesen die Roetgener danach Stehvermögen. Zunächst gewann Christan Baeken am letzten Brett, kontinuierlich hatte er seine Stellung bis hin zum Sieg verbessert. Nun liefen noch die Partien von Matthias Didden am Spitzenbrett und die von Neuzugang Frank Schneider. Didden hatte zwar zunächst leichtfertig einen Bauern verloren, durch den Gewinn der Qualität aber wieder ausgleichen, sein Remis-Angebot wurde von seinem Gegner gerne angenommen. Schneider hatte sogar die aussichtsreichere Stellung zu diesem Zeitpunkt, aber er besiegelte lieber den Roetgener Mannschaftssieg, indem er ebenfalls in ein Unentschieden einwilligte. Endstand somit 4,5:3,5 für Roetgen 2, das sich nun in der Tabellenmitte befindet und den weiteren Kämpfen optimistisch entgegen blickt.

Roetgens Erste weiterhin unangefochtener Spitzenreiter

Im dritten Spiel der Aachener Mannschaftsmeisterschaft behauptete die erste Mannschaft vom Schachclub Roetgen ihre alleinige Tabellenführung in der Verbandsklasse. Mit einem ungefährdeten 5:3 Erfolg gegen die Gäste von Stolberg 2 erzielte sie den dritten Sieg in Folge.
Ein gutes Fundament bildete zunächst der kampflose Punkt für Michael Becker. Ausgeglichen wurde dies leider schon bald durch die Niederlage von Coach Peter Emmert, der überhaupt nicht zu seinem Spiel fand. Ein Königsangriff des Stolbergers erwies sich als so mächtig, dass kein Raum für Emmerts typische Konter blieben. Doch danach ging es Schlag auf Schlag. Zunächst gewann Ersatzspieler Christian Wexler am letzten Brett. Ein verwegenes Opfer gegen die lange Rochade seines Gegners zwang diesen in eine lange Defensive, der er nicht gewachsen war. Auch Jugendspieler Martin Schmidt am Nachbarbrett entschied seine holländische Partie letztendlich durch die bessere Taktik. Dieter Reichhart an Brett 6 holte schon kurz danach einen vollen Punkt. Reichhart hatte konsequent seinen Raumvorteil eingesetzt, um den gegnerischen König solange unter Druck zu setzen, bis der Angriff entscheidenden Materialvorteil brachte. Der Zwischenstand zu diesem Zeitpunkt lautete demnach 4:1, Stolberg hätte nun alle restlichen 3 Partien gewinnen müssen, um sich gerade noch in ein Mannschaftsremis zu retten. Aus diesem Grunde bot nun Ulrich Kuck am Spitzenbrett trotz besserer Stellung seinem Kontrahenten ein Unentschieden an, dass dieser auch annahm. Unmittelbar danach endete auch das Spiel von Josef Phlippen mit einer gerechten Punkteteilung, die Partie hatte aber auch nie wirklich die Remisbreite verlassen. Beim Stande von 5:2 für Roetgen war nun nicht mehr entscheidend, dass Jochen Mathée an Brett 4 noch kapitulierte. Nach ungenauer Eröffnung hatte er im Mittelspiel seine Dame gegen 2 Leichtfiguren opfern müssen, ein weiterer Fehler besiegelte sein Schicksal. Im nächsten Kampf gegen den wichtigen Konkurrenten Würselen 2 muss sich zeigen, ob die Tabellenspitze noch länger gehalten werden kann.

Roetgens Zweite mit Zwischentief

In der dritten Begegnung der Schach-Bezirksklasse gab es für Roetgen 2 eine schmerzhafte 2:6 Niederlage gegen die favorisierten Gastgeber von Herzogenrath 3. Da Roetgen aufgrund von Ersatzproblemen nur mit 7 Mann antreten konnte, ging sofort ein Punkt kampflos verloren. Immer noch nicht überwinden konnte Jürgen Wynands am vorletzten Brett seine Formkrise. Nach Bauerngewinn im Collesystem verlor er irgendwann eine Leichtfigur, auf Dauer war dies natürlich chancenlos. Weiterhin ungeschlagen blieb mit seinem Unentschieden hingegen Neuzugang Frank Schneider (Brett 3), keiner der beiden Spieler konnte einen entscheidenden Vorteil erringen. Ebenfalls einen halben Punkt holte danach Hans Bayer an Brett 6, allerdings in einer Kampfpartie, in der um jeden Fußbreit Boden gekämpft wurde, zumal die Lage durch ein ungewöhnliches Materialverhältnis kompliziert war. Mit einem Doppelfianchetto verteidigte sich Hans Lambert an Brett 4. Nachdem es zu einem Abtausch von Turm gegen Läufer und Bauer gekommen war, entstand eine strategisch anspruchsvolle Stellung, in der Lambert durch planlose Züge nach und nach zuerst den Faden und dann die Partie verlor. Obwohl sein Gegner nominell fast 400 DWZ-Punkte besser eingestuft war, stand Teamchef Matthias Didden keineswegs von vorneherein auf verlorenem Posten. Doch da er schließlich den letzten Fehler beging, gab es auch hier einen Punkt für Herzogenrath. Umso erfreulicher, dass Christian Baeken trotz geringer Spielpraxis erneut einen Sieg davon tragen konnte, Zug um Zug schob er seinen Gegner an den Abgrund. Bis spät abends kämpfte schließlich noch Schriftführer Carsten Höfges an Brett 5. Obwohl er einen Springer weniger hatte und die Mannschaft schon verloren hatte, wehrte er sich lange gegen die unausweichliche Niederlage. Nun steht Roetgen in der Mannschaftswertung zwar mit 2: 4 Punkten im unteren Tabellendrittel, hat dafür aber immerhin schon gegen die Favoriten gespielt.

Schachclub Roetgen wieder im Mittelfeld

Der 5. Spieltag des ASVb brachte beide Mannschaften des Schachclubs Roetgen wieder in die Tabellenmitte, allerdings aus verschiedenen Richtungen. Während die Erste in der Verbandsklasse durch ein 2,5:5,5 Niederlage gegen Kalterherberg auf den geteilten 3.-6. Platz abrutschte, rückte die Zweite durch einen 4,5:3,5 Sieg gegen Salonremis Aachen auf den 5.-8. Platz vor.

Bei Roetgen 1 starteten Vater und Sohn Schmidt mt einem sehr frühen Remis, beide hatten nicht so recht zu ihrem gewohnten Spiel gefunden. Dass dann auch noch der Favorit Michael Becker eine Figur einstellte und aufgab, war ein böses Omen, zumal auch Josef Phlippen einen Doppelangriff übersah und bald die Segel streichen musste. Ebenfalls nach missglückter Eröffnung verlor Dieter Reichhart, er spielte zu zaghaft und ließ sich an die Wand drängen. Beim Stande von 4:1 ergriff nun der Kalterherberger Gegner von Markus Vogel die Gelegenheit, aus einer besseren Stellung heraus, Remis zu machen. Vom Mannschaftsergebnis nicht mehr wichtig aber vom Spielverlauf her taktisch anspruchsvoll endeten schließlich noch die Partien von Peter Emmer und Ulrich Kuck unentschieden, womit die schmerzhafte 2,5:5,5-Niederlage besiegelt wurde.

Mit offenem Visier gingen Roetgen 2 und Salonremis Aachen in den Kampf, beide Manschaften waren zum Sieg entschlossen. Zunächst walzte Holger Willms am letzten Brett seinen Kontrahenten mit einem Vierbauernangriff im Nachzuge nieder, dann spielte Carsten Höfges nach ruhigem Verlauf unentschieden. Hans Lambert verlor danach leider, nachdem er ein inkorrektes Opfer falsch parierte. Ein Remis durch zähe Verteidigung holte hingegen Matthias Didden an Brett 1. Ein weiteres Mal erwies sich Neuzugang Frank Schneider als Stütze, an seinem Sieg ließ er keinen Zweifel. Bedrohlich wurde es, als sowohl Benno Franke als auch Jürgen Wynands eine Leichtfigur verloren, Franke schaffte immerhin noch Remis. Die alles entscheidende Partie gewann dann aber doch Christian Wexler, der in einer dynamischen Stellung seinen Gegner in Zeitnot brachte und gewann, nachdem er kühlen Kopfes alle Fallen umschifft hatte.

Schachclub Roetgen rundherum erfolgreich

Am 6. Spieltag des Aachener Schachverbandes konnte die erste Mannschaft vom SC Roetgen in der Verbandsklasse überraschend hoch mit 6:2 gewinnen. Nachdem sich Personalprobleme glücklicherweise noch kurzfristig gelöst hatten, fuhren die Roetgener mit vorsichtigem Optimismus nach Geilenkirchen, doch es wurde viel leichter als erwartet. Zunächst widerlegte Jugendspieler Martin Schmidt (Brett 7) lehrbuchmäßig die schwach geführte Philidor-Verteidigung seines Gegners, nach Damengewinn gab es einen schnellen Punkt. Wenig später endete die ruhige italienischen Partie von Dieter Reichhart am Nachbarbrett mit Remis. Unentschieden aus besserer Stellung heraus holte auch Ralph Peckmann am letzten Brett, der nach einer längeren Schachpause wieder Standfestigkeit bewies. Souverän erwies sich wieder Peter Emmert an Brett 3, der die Partie taktisch dominierte, woran auch ein Verzweiflungsopfer seines Kontrahenten nichts änderte. Aufgrund entgegengesetzter Rochaden stark taktisch betont war ebenfalls die Spielanlage von Josef Phlippen, irgendwann war sein erfahrener Gegner mit der Verteidigung überfordert.
Ein krasses Gegenstück dazu bildete die Partie von Michael Becker, der einen Tartakower-Aufbau allzu strategisch behandelte und über ein Remis nicht hinaus kam, womit immerhin der Roetgener Sieg sicher gestellt war. Am Spitzenbrett waren nach beiderseitigen Fehlern und Zeitmangel schließlich beide Spieler mit einem Unentschieden zufrieden, wobei Ulrich Kuck nach seinem zweifelhaften Gambit wesentlich mehr Grund hatte glücklich zu sein.
Jochen Mathée (Brett 4), geriet in einer Skandinavischen Verteidigung zwar in leichten Entwicklungsnachteil, machte dies jedoch durch permanente Aufmerksamkeit mehr als wett. Durch die vielfältigen taktischen Möglichkeiten rechnete sein Gegner sich nach und nach tot und verlor durch Zeitüberschreitung. Endstand somit 6:2 und ein geteilter 3.-4. Tabellenplatz.

Zweite steht vor Klassenerhalt

Am 6. Spieltag des Aachener Schachverbandes kam die zweite Mannschaft des SC Roetgen ihrem Ziel (Verbleib in der Bezirksklasse) ein gutes Stück näher. Die Gäste und Konkurrenten von Post Telekom Aachen 4 wurden mit 5,5:2,5 in ihre Schranken verwiesen. Als erste hätte eigentlich die Partie von Holger Willms am letzten Brett enden sollen, zu groß war seine Überlegenheit. Doch sein Gegner ließ die Uhr einfach weiterlaufen ohne am Brett zu sitzen, erst in letzer Minute kippte er den König -nicht gerade sportlich. So konnte Jürgen Wynands (Brett 6) sich seinen Gewinnpunkt noch ein bisschen früher gutschreiben lassen. In einem exotischen Damenbauernspiel mit beiderseits originellen Ideen saß Wynands letztlich aber doch am längeren Hebel . Einen nicht so guten Tag hatte Mannschaftsführer Matthias Didden am Spitzenbrett. Nach ruhigem Spielverlauf kam es zu einem remisigen Endspiel Läufer+Springer gegen zwei Springer. Doch dann wurde Diddens Rappe in einen Hinterhalt gelockt und ging verloren. Zum wiederholten Male gewinnen konnte hingegen Christian Baeken an Brett 7, kontinuerlich hatte er seinen Kontrahenten unter immer größeren Druck gesetzt. Gestützt auf das Läuferpaar und verdoppelte Türme auf der a-Linie kollabierte die gegnerische Stellung bald. Ebenfalls die Überhand behielt Carsten Höfges an Brett 5 gegen Elisabeth Krings, die große alte Dame des Aachener Schachs. In einem slawischen Damengambit hatte Höfges als Nachziehender eine zentrale Turmlinie erobert und münzte sie zusammen mit einem leichten Raumvorteil geduldig in einen Sieg um. Nachdem so die letzten 4 Bretter bereits 4 volle Punkte geholt hatten, konnte nicht mehr viel schief gehen. Neuzugang Frank Schneider (Brett 3) hatte mittlerweile aus guter Stellung heraus einen Mehrbauern erwirtschaftet. Da er jedoch mit zunehmender Zeitnot zu kämpfen hatte, ließ er sich schließlich doch gerne auf ein Unentschieden ein, womit der Roetgener Gewinn besiegelt wurde. Auch Christian Wexler an Brett 2 stand lange Zeit gut, bis er nach einem ärgerlichen Überseher spielentscheidend eine Figur verlor. Die letzte Partie (Hans Lambert an Brett 4) war eigentlich nicht mehr von Bedeutung, wurde aber weiterhin umkämpft. Lambert hatte Vorteile erzielt, spielte aber zu umständlich und räumte dem Gegner gefährliche Gegenchancen ein. Dieser stellte dann aber noch eine Figur ein, wodurch es zum Endergebnis von 5,5-2,5 kam. Der geteilte 4.-7. Tabellenplatz gibt nun zu guten Hoffnungen auf den Klassenerhalt Anlass.

Kostenlose Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!