Salsa

"Salsa is the only place where you can put your hands all over a girl’s body for 5 minutes, and at the end she thanks you for it."

Auf dieser Seite möchten wir dem Leser diesen wirklich schönen und dynamischen Tanz etwas näher bringen. Wir haben dazu einige interessante Informationen zusammengetragen. 
Der Fokus soll auf den Cross Body Lead Style Varianten liegen, da diese hier in München von ca. 80 Prozent der Tanzschulen unterrichtet werden. Der ursprüngliche Cuban-Style wird hier etwas vernachlässigt, was aber nicht bedeutet, daß dieser weniger interessant ist.

Beim Salsatanzen gibt es viele Stilrichtungen. Jede Stilrichtung hat ihre spezifischen Wurzeln und damit ihre eigene Faszination und Berechtigung. Was die Salseras und Salseros auf der ganzen Welt eint - egal aus welchem Land, egal welcher Stil - ist die Freude an der "gemeinsamen Sache" Salsa. .

New York Style, Puertorican Style und L.A. Style werden auch zusammengefasst als Cross Body Lead Style Varianten bezeichnet. Der Cross Body Lead, der Platzwechsel, ist die auffälligste Figur dieser drei Stilarten. Sie wird auf einer Linie getanzt und beginnt und endet in einer frontalen Position von Mann und Frau. Dieser Ablauf ist für die meisten Figuren, Drehungen und Steps des Cross Body Lead Styles charakteristisch.

Der Cross Body Lead Style ist geprägt vom American Way of Life. Extravaganz, Extrovertiertheit, Rasanz und Improvisationslust sind die Triebfedern für immer neue Figuren und Tricks. Auffällig ist die eigenständige Rolle von Mann und Frau. Man tanzt als Paar und gibt sich trotzdem Zeit und Raum für individuelle Tanzeinlagen. Dadurch entsteht eine enorme Vielfalt an tänzerischen Ausdrucks- und Improvisationsmöglichkeiten. Figuren und Solos sind voller Dynamik und Überraschungseffekte und wirken doch auch leicht und elegant.

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Puertorican Style


Die bekannten Tanzlehrer und Show-Gruppen aus Puerto Rico tanzen auf die Zwei (Salsa/Mambo on 2) oder "auf Clave" (on Clave), was ein gutes Gefühl für den Salsarhythmus voraussetzt.

Die bekanntesten Vertreter des Puertorican Style sind Felipe Polanco, der weltweit für seine Shine-Step-Shows bekannt ist und Stacey Lopez.

Der Puertorican Style ist traditionsbewusst. Was hier überwiegend gepflegt wird, ist die elegante Art, Salsa zu tanzen.

 

 

New York Style

Die Puertoricaner stellen eine der größten Volksgruppen in New York City. Der Austausch in Sachen Musik und Tanz zwischen Puerto Rico und New York City ist deshalb nach wie vor sehr intensiv. Und trotzdem hat sich der New York Style anders entwickelt als der Puertorican Style. Im Schmelztiegel der Kulturen in New York ist der Einfluss anderer Tanzrichtungen unübersehbar. Traditionelle afro-karibische Bewegungen verbinden sich hier mit Elementen aus Jazzdance, Swing, Modern Dance, Ballroom, Tap Dance, Hussle oder Hip Hop.

 In New York City sind zwei Stilarten prägend, die unter dem Begriff "New York Style" zu-sammengefasst werden: der "Mambo Tipico" und der "Mambo Palladium Style". Der "Mambo Tipico" wurde von Eddie Torres, dem wohl bekanntesten Tänzer und Tanzlehrer aus New York City unter dem Einfluss seines musikalischen Mentors Tito Puente, einer der Kultfiguren der Latin Music, entwickelt.
Der "Mambo Palladium Style" geht dagegen auf die Ursprünge des Mambo zurück, den die Kubaner in den 40er Jahren nach New York City brachten. Beide Stilarten haben einen unterschiedlichen Grundschritt. Gemeinsam ist ihnen jedoch, dass beim Tanzen nicht der erste, sondern der zweite Taktschlag innerhalb des 4/4 Taktes (Salsa/Mambo on 2) betont wird.


 



 

L.A. Style

In Los Angeles wird die Salsaszene sehr stark von den mexikanischen Einwanderern geprägt. Hier hat sich ein Stil entwickelt, der viel von Akrobatik, Hip Hop, sowie Street- und Videoclipdancing geprägt ist. Es wird überwiegend auf die Eins getanzt (Salsa "On 1")

Die Salsa-Shows aus L.A. gehören zu den feurigsten und rasantesten Acts überhaupt.
Schnelle Musik, tolle Kostüme und jede Menge Erotik.

Die bekanntesten Vertreter des L.A. Style sind die drei Vazquez-Brüder Luis, Johnny und Francisco sowie Josie Neglia und Eddie "The Salsafreak" Espinoza.

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Zum Schluß noch eine letzte Warnung...

 Achtung: Hohe Ansteckungsgefahr !

"Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass der Kontakt mit dem Salsavirus beim Menschen eine irreversible Metamorphose auslöst. Die Ansteckungsgefahr ist enorm und bereits heute leidet ein Grossteil der Bevölkerung unter folgenden Symptomen: Gesteigerter Antrieb und Bewegungsdrang, blitzartig erhöhte Attraktivität für das andere Geschlecht, vermehrte Lebensfreude und plötzlich auftretende Tanzexzesse. Gegenmittel sind bisher keine bekannt, wir empfehlen daher, die Veränderungen zu genießen und keinen Widerstand zu leisten."

 

 

 

 

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