
Das Thema Hochsensibilität ist sehr gut von Georg Parlow,
dem Autor des Buches "zart besaitet"
beschrieben worden.
Als ich die ersten vier Kapitel online gelesen habe,
dachte ich für mich: "woher kennt der mich?"
Es fiel mir ein Stein vom Herzen,
dass es noch andere Menschen gibt,
die ebenso empfindlich wahrnehmen
und länger brauchen Erlebtes zu verarbeiten,
sich ebenso schnell reizüberflutet fühlen
und ebenso erst lernen müssen,
auf konstruktive Weise mit dieser besonderen Form der
Empfindsamkeit umzugehen und darin
die Gabe und das Geschenk zu erkennen.
Es ist wissenschaftlich nachgewiesen,
dass diese erhöhte Empfindsamkeit
nur bei ca. 15 % Menschen vorkommt.
Die Sinne der Hochsensiblen nehmen jedoch nicht mehr
Informationen auf, eher ist es so, dass von den
aufgenommenen Reizen weniger Sinneseindrücke heraus gefiltert werden,
so dass HSP leichter durch ihre erhöhte Wahrnehmung überstimuliert werden.
Endlich hatte ich einen Namen für mein Empfinden!
Mir hat dieser Begriff geholfen, mit meinem
So-Sein gut umgehen zu lernen
und ich war erstaunt, welch interessante Aspekte
die Hochsensibilität weiterhin aufweist... (z.B. Synästhesie)
Interessant ist auch, dass Schamanen und Heiler nicht nur indigener Kulturen nachweislich hochsensibel sind, ohne diese Gabe fehlte ihnen die nötige Sensibilität sowie die nötige Sensitivität.
Es handelt sich also bei HS um eine Gabe, meist braucht der hochsensible Mensch erst jedoch eine Zeit, um zu lernen, mit dieser Gabe umzugehen
und das Geschenk darin zu erkennen.
Spannend find ich auch, wie sehr die Beschreibung
Indigo-Mensch
und seine Aufgabe zu diesem Thema passt :D

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