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Texas ist ein 11 jähriger Pintowallach, welcher Dank Spenden der Schlachtfohlenhilfe (www.schlachtfohlenhilfe.de) am 2.9.2006 gerettet werden konnte. Im Moment wird er von uns gepflegt.
Texas wurde von uns in Mons bei Brüssel in einem Reitstall abgeholt. Erst wurde mir mitgeteilt, dass der Wallach ganz in meiner Nähe steht. Leider hat es sich dabei um ein Mißverständnis gehandelt, so dass wir insgesamt 800 km zurückgelegt haben um ihn abzuholen. Durch ein französisches Forum wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass er geschlachtet werden soll. Zur Herkunft des Tieres:
Bei dem Tier handelt es sich nicht wie es mir erst erzählt wurde, um ein Paint. Texas ist ein Pinto mit falschen Papieren. Er ist wohl im Container aus Amerika nach Europa gekommen.
Die Vorgeschichte von Texas erfuhr ich zufällig, als ich das Pferd in Belgien abgeholt habe:
seine schlechte Zahnstellung. Tiefer Riss im Huf
Sein Verhalten: Das Pferd ist weder böse noch schlägt es mutwillig aus. In all den Jahren seiner Mißhandlung ging er nicht auf Menschen los oder hat sich gegen sie gerichtet. Er ist lediglich scheu und wehrt sich mit Tritten, wenn er Angst hat. 2.9.2006 Einen Tag nach seiner Rettung haben wir probiert seine Hufe auszuschneiden. Texas zeigt sich sehr unwillig. Der Wallach hat probiert sich permanent zu wehren und auszuschlagen. Mit viel Geduld und viel Mut ist es meinem Freund gelungen, einen Huf nach dem anderen aufzunehmen. Allerdings fällt das Tier regelrecht in sich zusammen, wenn man probiert hinten die Hufe zu nehmen. 7.9.2006 Heute war es endlich soweit. Der Hufschmiedtermin stand an. Raymond und ich dachten uns, dass wir Texas noch die Beine abspritzen, um dem Schmied die Arbeit zu erleichtern. Nur leider hat Texas mit ziemlicher Wut auf den Schlauch reagiert. Anscheinend hat das Pferd noch nicht oft die Beine abgespritzt bekommen. In der Hoffnung den Schlauch zu treffen, hat er wild um sich getreten. Wir mußten ganz vorsichtig sein, um nicht zur Zielscheibe zu werden. Auch beim Auskratzen der Hinterhufe hat er sich mit heftigen Tritten gewehrt, so dass wir aufgeben mußten. Schließlich kam der Hufschmied. Er hat ein hömöopathisches Beruhigungsmittel dabei, dass wir Texas verabreicht haben. Ohne wäre es wohl nicht gegangen. Der Schmied hat dann zunächst einmal unsere anderen Pferde beschlagen und gewartet bis die Wirkung des Wundermittels eintrifft. Mit Erfolg. Texas wurde plötzlich unheimlich müde und zum Kuscheltier. Die Hufe konnten ihm zu Glück mit viel Geduld und mehrmaliger Pause beim Aufnehmen ausgeschnitten werden. Jetzt kann der Wallach endlich wieder richtig laufen und mit seinen Freunden spielen. Allerdings wirkt er auf mich bis jetzt immer etwas lustlos und rennen habe ich ihn bis jetzt auch noch nicht gesehen. Vielleicht lag dies auch an den langen Hufen. Hufe nach dem Hufschmiedbesuch:
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