Chronik

 

Kurzgeschichte über die Schiessanlagen der St.Härmann-Schützen Oberkreuzberg e.V.

Jahr 1980 ( Vereinsgründung):

Die Mitglieder bauten unter dem damaligen 1. Schützenmeister Erich Haban im Saal des Gasthauses Alter Bräu in Oberkreuzberg einen 4-fach Schiess-Stand,der aufgrund von Veranstaltungen des Gastwirtes öfter abgebaut werden musste und durch den labilen Unterbau nur als Anfangs-und Übergangslösung zu betrachten war.

 

Jahr 1982:

 

Durch die rasch wachsende Mitgliederzahl und die steigenden Leistungen sah sich die Vorstandschaft gezwungen ,sich auf die Suche nach einer Alternative zu begeben.Durch die Beziehungen von Schützenwirt  Günther Ploss, konnte der Besitzer des Gasthauses Alter Bräu,Herr E. Peschl,überredet werden,den Dachboden im Anbau des Gebäudes zu einer  8-Stand-Anlage auszubauen ( Wert ca.DM 100000,--). Die Materalien wurden vom Hausbesitzer zur Verfügung gestellt. Den Arbeitsdienst leisteten die Mitglieder des Vereins. Die ungenügende Möglichkeit der Beheizung kristallisierte sich bald als Nachteil der hervorragenden Schiessanlage heraus.

 

Jahr 1991:

 

Da die in der Zwischenzeit im Amt befindliche Vorstandschaft keine Verbesserung der Heiz-und Aufenthaltsmöglichkeit zu Stande gebracht hat,haben sich die neuen Schützenmeister Gerhard Haban und Heribert Baumann+, nach Abstimmung mit dem Vereinsausschuss auf den Weg nach Passau gemacht, um mit Herrn E. Peschl den Bau eines Aufenthaltsraumes mit Einbau einer Heizung für alle Räumlichkeiten zu besprechen. Durch dessen positive Einstellung wurde die Baumassnahme ermöglicht.Es wurden ca. DM 18000,-- zur Verfügung gestellt. Die Mitglieder leisteten ca. 500 Stunden im Wert von ca.DM 12000.--.

 

Jahr 1992:

 

Durch die Anschaffung von Inventar für das Betreiben von Festen usw., war es erforderlich ,einen Lagerraum im Gasthaus Alter Bräu einzubauen. Auch hier beteiligte sich Herr E.Peschl mit DM 1500,--. Der Anteil der Mitglieder belief sich auf ca .250 Arbeitsstunden.

 

Jahr 2001:

 

Der bereits in der Gründungszeit des Vereins gebaute Feststand befand sich während all den Jahren auf den verschiedensten Plätzen in der Altgemeinde. Der langjährige kostenpflichtige Unterstand in Langdorf brachte beim Aus-und Einfahren im Winter,für das jährliche Aufstellen des Standes für den Faschingskirta des Frauenbundes Oberkreuzberg,immer fast unüberwindliche Hürden. Hieraus ergaben sich immer wieder Schäden am Stand und am Schuppen. Durch Intervention von Pfarrer Pöppel, Ursula Kirchmeier und Regina Haban vom Frauenbund, konnte Bürgermeister Josef Luksch überzeugt werden, dass die kostenlose Einstellung in der Gemeindegarage die beste Lösung darstelle.Der Stand konnte im November an den Wunschort gebracht werden. Dei Erleichterung und Befriedigung bei den Schützen war sehr gross, da erstmals auch die Gemeinde ein Engagement für das Schützenwesen in Oberkreuzberg zeigte.

 

Jahr 2002:

 

Nach dem Pandurenfest erhielt 2. Schützenmeister  Stefan Roth von Bürgermeister Luksch die Mitteilung,das für den Feststand ein anderer Platz gesucht werden müsste, da die Gemeinde den Platz selber brauche. Der Stand war aber in der Zwischenzeit bereits wieder an seinem Platz. In einem kurzfristig von Regina Haban organisierten Gespräch zwischen Bürgermeister Luksch,Pfarrer Pöppel,Stefan Roth, Regina und Gerhard Haban wurde die Situation klar dargelegt und festgestellt,dass die St.Härmann-Schützen keinen passenden Platz finden werden und eine Aufstellung des Standes für den Faschingskirta künftig nicht mehr möglich sei.Der Verbleib des Standes in der Gemeindegarage war hiermit gesichert.Im Anschluss an die Diskussion stellte Schützenmeister Gerhard Haban eine mündliche Anfrage an Bürgermeister Josef Luksch und Pfarrer Pöppel,ob nach der Erweiterung des Kindergartens ins ,, Alte Schulhaus" und dem dadurch bedingten Auszug der Hausmeister die Möglichkeit bestehe,den Dachboden des Gemeinde-und Pfarrzentrums zu einem Schützenheim auszubauen.Es wurde keine Bewertung abgegeben.

 

Jahr 2003:

 

Die Gespräche und Träume der Schützen nahmen von nun an einen grossen Platz  im Vereinsleben ein. Im Februar/März des Jahres  fand eine Begehung des Objekts mit dem Schützenstamm und Bürgermeister Josef Luksch statt. Die Platzsituation stellte sich als passend dar. Die baulichen Möglichkeiten mussten geklärt werden. Es wurde mit Bürgermeister Luksch die Absprache getroffen, dass eine Vorabklärung der Situation mit Firmen stattfinden könne. Die Gespräche verliefen alle positiv. Auf Veranlassung des Bürgermeisters fand ebenfalls ein Vorgespräch im Bauamt des Landratsamtes Freyung statt. Es wurden die statischen Voraussetzungen des Unterbodens festgestellt und die Belange des Brandschutzes sowie eines Fluchtweges geklärt. Dieses  Gespräch stellte die grundsätzliche Eignung des Gebäudes und den Startschuss für die Erstellung eines Konzeptes mit Kostenermittlung dar.In mehreren Stufen wurde der Vereinsausschuss und in einer erweiterten Ausschuss-Sitzung die Mitglieder über die Möglichkeiten, sowohl baulich als auch finanziell unterrichtet. Im Mai erfolgte die Abstimmung,einen Antrag an die Gemeinde zur Nutzung des Dachbodens zu stellen. Die überwältigenden Mehrheitsverhältnisse gaben dem Projekt den richtigen Schwung. Der Gemeinderat stimmte unter Anwesenheit von ca. 20 St.Härmann-Schützen einstimmig zu. Die positive Einstellung des Gemeinderates war mitunter darauf  begründet,dass keine finanziellen Forderungen gestellt werden. Die Bauarbeiten begannen am 16.08.2003 mit dem Fällen des Bauholzes und endeten  Ende April 2004 mit der Einweihungsfeier. Der Wert der Baumassnahme beträgt ca.€ 83905,--. Eingeschlossen sind die Eigenleistungen der St. Härmann-Schützen in Höhe von ca.€ 45963,--, die durch Hand-und Spanndienste erbracht wurden. Die Schuldenlast wird aus heutiger Sicht innerhalb von 10 Jahren abgetragen sein. Es wurden keine Beitragserhöhungen durchgeführt und Mitgliedskredite angefordert. Der zu erwartende Zuschuss des BSSB beträgt ca.€ 10000,--. Für die Zuteilung ist kein Zeitpunkt festgelegt bzw. in Aussicht.D.h.,der Verein muss sich selbst helfen und in der jetzigen Situation den Zuschuss als ,, unerwartetes Geschenk" ansehen. 

 

Unterstützung/Hilfen/Arbeitsstunden

Die grösste Unterstützung erhielten wir von der Gemeinde Spiegelau, die nachfolgende Leistungen erbrachte:

1.Vertrag über kostenlose Nutzung über 25 Jahre mit der unbefristeten Weiternutzung bei Interesse bzw.Fortbestehen des Vereins. Sollte der Verein das Gemeinde-und Pfarrzentrum verlassen, verfallen alle Leistungen des Vereins zu Gunsten der Gemeinde. Alle ins Gebäude eingebauten Materialien müssen ebenfalls eingebaut bleiben.

2. Mithilfe bei der Planung in Zusammenarbeit mit Architekt Heinrich Scholz

3. Mithilfe bei Ausarbeitung der Zuschussunterlagen durch Gemeindekämmerer Ludwig Friedl

4. Ersatz der defekten Fenster

5. Beschaffung des Materials der gemeinsam genutzten Geschosstreppe

6. Entsorgung des Bauschuttes und des auf dem Dachboden zwischengelagerten Unrats

7. Erweiterung der Schliessanlage

 

Eine stabile Basis  stellte die faire Gestaltung der Preise des Baumaterials dar:

Fa. Apfelbacher Reuteck Instllationsmaterial
Fa. Appl Oberkreuzberg Türen,Schreinereibedarf
Fa. BauSpezi Spiegelau Fliesen,div.Baumaterial
Fa. Bogerl Oberkreuzberg Elektromaterial
Fa. Bolta Schönberg Fussbodenleisten
Fa. Friedl Langdorf Holzschnitt
Fa. Heyco Remscheid Geschenke
Fa. Holzkomplett Schöna Nottreppe
Fa. Klose Oberkreuzberg Farben
Fa. Lentner Spiegelau Schrauben
Fa. Müller Palmberg Estrichmaterial
Fa. Moser Zwiesel Laminatboden
Fa. Ranzinger Winkelsäge Latten
Fa. Schmöller Lenzingerberg Trockenbaumaterial
     

Die o.g. Firmen stellten uns  ebenfalls die benötigten Geräte ,Maschinen und Transportmittel grosszügig und kostenlos zur Verfügung.

 

Wir erhielten Spenden in Form von Geld, Waren, Nutzung von Maschinen und Transportgeräten, Brotzeiten, Getränken, Kaffe und Kuchen von:

Apfelbacher Carmen mit Georg und Lydia

Apfelbacher Herbert, Brigitte und Thomas

Apfelbacher Josef

Bergmann Gisela , Fahnenmutter

Brauerei Peschl

Brauerei Stangl

Burghart Markus

d`Ohethaler Riedlhütte, Patenverein

Döringer Ludwig

Fa.AMF, Grafenau

Fa. bauSpezi, Spiegelau

Fa. KSS, Spiegelau

Fa. Laschinger, Bischofsmais

Fa. Neumann-Beiler, Spiegelau

Fa. Röhr, Grafenau

Fa. Sebastian Sedlmaier, Oberkreuzberg

Friedl Alexandra mit Hans und Monika

Fuchs Achim und Elisabeth

Haban Erich und Regina, Ehrenmitglied

Haban Gerhard, Gaby und Simon

Hagendorn Klaus und Traudl

Harant Irmgard und Leopold

Hinterberger Peter

Kath. Frauenbund Oberkreuzberg

Koziot Daniel und Melanie

Kreuzer Reinhard, Gabi und Martin

Laidig Melanie

Luksch Josef, Bürgermeister   Gemeinde Spiegelau 

Metzgerei Neumann

Metzgerei Wawrzek

Ploss Günther, Herta und Heidi

Praus Hermann und Elisabeth

Roth Stefan und Elisabeth

Schönberger Ludwig

Sparkasse Freyung-Grafenau

VR-Bank Regen

Wagner Manfred und Petra

Walossek Joachim, Ehrenmitglied

Wir hoffen, alle Spender und uns St. Härmann-Schützen positiv eingestellte Personen,Firmen und Gruppen genannt zu haben und bedanken uns hiermit herzlich.

Wir gehen auch davon aus ,dass wir durch die Schaffung des Schützenheims, die uns lt.Satzung selbst auferlegten Aufgaben (sportliches Schiessen,gemütliches Ausüben des Schützenwesens, Pflege der Jugendarbeit und erhalten des heimatlichen Brauchtums,welches wir mit dem Tragen und Erweitern einer bodenständigen Tracht zum Ausdruck bringen) noch besser erfüllen können.

 

Als Fazit der ganzen Baumassnahme ist klar zu Sagen: 

Die Bemühungen haben sich rentiert!!

 

(Hier klicken)

(Wer R�chtschreipf�hler finted darf sie behalten)