*25.12.2004  + 25.12.2004

Julias Geschichte

24.-25.12.04

Der Heiligabend begann ohne Probleme,abends waren wir bei der Schwester meines Verlobten zum Essen, mir ging es wunderbar und ich konnte nicht ahnen was in dieser Nacht noch auf mich zu kommt.Wir waren gegen 23.00 Uhr wieder zu Hause, ein leichtes ziehen bemerkte ich im bauch, was ich aber die ganze Schwangerschaft über schon hatte und was laut meiner Ärztin auch normal ist, weil sich die Gebärmutter ja vergrößert. Ich schlief dann auf dem Sofa für 1h ein, als ich aufwachte ging ich gleich ins Bett, da ich starke Kopfschmerzen hatte. Ich lag keine 5min als ich starke Schmerzen bekam und wir dann sofort ins Krankenhaus bei uns fuhren. Da dieses Kh aber keine Geburtsstation mehr hat, wurde ich mit Blaulicht in das 20km entfernte Krankenhaus gefahren.Als ich dort untersucht wurde, sagte der Arzt das er nichts mehr tun kann, da der Muttermund komplett geöffnet war.Wir konnten es nicht fassen, unser kleiner Engel sollte diese Nacht nicht überleben.Der Arzt machte noch einen Ultraschall und wir konnten das Herz unseres Schatzes noch schlagen sehen. 2.5h nachdem ich ins Krankenhaus mußte, war es dann so weit unser kleiner Schatz war geboren, ich durfte es nocheinmal in meinem Arm halten, es war ein Mädchen.So klein und hilflos wir konnte nur noch weinen und konnten nicht glauben das dieses kleine Würmchen nicht mehr lebt.Die Hebamme machte noch ein Foto, was ich später einmal aufstellen werde, denn jetzt fehlt mir noch die Kraft dazu. Gestern war ich dann bei meiner Frauenärztin und die konnte mir meine Vorwürfe die ich mir machte etwas nehmen, da es sich zu 99% um eine Gewebeschwäche handelt, welche erblich bedingt ist und meine Oma sowie meine Mutter auch hatten. Doch wir werden die Hoffnung nicht aufgeben,denn wir wissen das bei einer nächsten schwangerschaft alles anders gemacht unf häufiger kontrolliert wird.

 

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