|
|||
Ausflugtipps für unsere Region "Reisen heißt, an ein Ziel kommen; wandern heißt, unterwegs zu sein" (Theodor Heuss)
Die Zitadelle in Bitsch Die Zitadelle ist das Wahrzeichen von Bitsch. Nach einer langen und wechselvollen Geschichte wurde sie im Jahre 1960 von der Stadt Bitsch erworben. 1979 wurde sie dann unter Denkmalschutz gestellt. Nach umfangreichen Instandsetzungsarbeiten ist sie heute wieder so weit hergerichtet, dass die gesamten Anlagen und auch die unterirdischen Gänge wieder besichtigt werden können. Auf dem oberen Plateau können die Besucher einen architektonischen und historischen Rundgang machen. Dieser besteht aus 13 Stationen. Anhand von Schautafeln und akustischen Kommentaren (Sie erhalten sie über Kopfhörer, die Sie beim Betreten der Zitadelle bekommen) erfahren Sie alles Wissenswerte über die Festung. Ein Filmrundgang in den unterirdischen Anlagen lässt Sie den heldenhaften Widerstand der Festung während des Krieges von 1870 in vielen Filmszenen erleben. Gemacht wie ein Spielfilm werden Ihnen die einzelnen Episoden des Krieges realistisch vor Augen geführt. Die beeindruckenden Raumausstattungen und die ergreifende Filmszenen werden auch Sie in ihren Bann ziehen. Weitere Informationen über die Festung bekommen sie durch den Besuch zweier Museen mit interaktiven Medien auf der oberen Plattform. Nach dem Rundgang lädt das Restaurant der Zitadelle zu einem Besuch ein. Im Zitadellen-Laden können Sie ein Souvenir erwerben und auch Literatur zur Festung, zur Stadt Bitsch und zur Region kaufen.
Die Geschichte der Zitadelle Schon vor mehr als 800 Jahren, im 12. Jahrhundert, errichteten die Herzöge von Lothringen, zu deren Herrschaftsgebiet die Region Bitsch damals gehörte, auf dem Felshügel, der die Ebene überragte, vermutlich ein Jagschloss. Im Jahre 1297 tauschte der Herzog von Lothringen, Friedrich III., die Herrschaft Bitsch gegen das saargemünder Schloss ein. Dessen Besitzer war Eberhard von Zweibrücken. Er nannt sich nun Graf von Zweibrücken, Herr von Bitsch. In der Folgezeit bauten die Herren von Bitsch ihren herrschaftlichen Wohnsitz immer weiter aus und befestigten ihn auch.
Öffnungszeiten: Die Zitadelle ist täglich geöffnet vom 27. März bis zum 7. November. Täglich von 10 bis 17 Uhr (von 10 bis 18 Uhr an jedem Sonntag und jeden Tag im Juli und August). Eintrittspreise: 26.03 - 23.04 u. 3.10.-23.10 24.04.-2.10. * Erwachsene: 8 Euro 9 Euro Kinder/Studenten/Arbeitslose 6 Euro 7 Euro Gruppen ab 10 Personen 6 Euro 7 Euro Familienkarte 4 Personen (2 Erwachsene + 2 Kinder) 23 Euro 27 Euro Familienkarte 6 Perrsonen (2 Erwachsene + 4 Kinder) 34 Euro 40 Euro Kinder unter 7 Jahren frei * Diese Eintrittspreise schließen den Eintritt in den Garten für den Frieden ein
Der Garten für den Frieden und die Gärten der Gassen in Bitsch Unterhalb der Zitadelle und untrennbar mit ihr verbunden erstreckt sich der "Garten des Friedens". Er gehört zu den "Gärten ohne Grenzen". Das ist ein Projekt im Dreiländereck Deutschland, Frankreich und Luxemburg, welches seit 1998 historisch restaurierte Gartenanlagen oder besonders sehenswerte Themengärten präsentiert. Zur Zeit gehören 25 Gärten dazu. Der Garten für den Frieden ist ein symbolischer Ort städtischer Blütenpracht inmitten der Festungsstadt Bitsch. Die Gartenanlage nimmt eine Fläche von 15.000 m² ein und umfasst 12 regelmäßig neu gestaltete Themengärten. Die Gestalter des Gartens lassen Sie bei ihrem Besuch in die von ihnen gestaltete Welt eintauchen, in eine Welt, in der Glas und Kristall, Schmiedeeisen, Holz, Blumen, Bäume, Sträucher, Gräser und vieles mehr vereint sind. So gibt es, um nur einige zu nennen, den Garten "Bitsch 2084", der die Folgen der Klimaerwärmung und des Wassermangels zeigen soll. Der "Heilpflanzengarten" ist ein Garten mit Heilkräutern. Er befindet sich hinter einem ehemaligen Militärlazarett und hat einen historischen Hintergrund. Im "Garten Bienenland" können sie das Umherschwirren der fleißigen Bienen beobachten. Der "Garten von Majorelle" mit seinen Staffeleien, Farbtöpfen und Pinseln ist eine Huldigung an den lothringischen Künstler Majorelle. Seine Lieblingsfarbe Blau ist hier vorherrschend. Im Mittelpunkt des "Gartens Tannenbaum" erhebt sich ein mit Glaskugeln geschmückter Weihnachtsbaum. Die Gartengestalter wollen hiermit das Gefühl vermitteln, das ganze Jahr die Weihnachtszeit, die Zeit des Friedens zu erleben. Diese Themengärten und noch viele andere können sie bei ihrem Rundgang besichtigen und sich daran erfreuen. Und am Ende des Rundganges lädt das Bistro des Gartens und seine blühende Terrasse ein, sich zu entspannen und auszuruhen. Im Gartenladen finden sie Erzeugnisse der Region, Pflanzen und vieles mehr. Und wenn Sie dann noch Zeit und Lust haben, laden Sie noch die zahlreichen "Gärten der Gassen", thematische und vergängliche Schöpfungen, die sich im Zerntrum der Stadt ausbreiten, zu einem weiteren Bummel durch Pflanzen ein. Der Garten des Friedens (Jardin pour la Paix)
Die Gärten der Gassen (Jardins en Troc)
Öffnungszeiten: Der Garten des Friedens ist täglich geöffnet vom 24. April bis zum 3. Oktober. Täglich von 11 bis 18 Uhr (Sonntags, an den franz. Ferientagen und täglich im Juli und August von 11 bis 19 Uhr). Eintrittspreise: Erwachsene: 4 Euro Kinder (7-18 Jahre)/Studenten/Arbeitslose: 2 Euro
Zur Zitadelle und zu den Gärten von Bitsch gibt es auch eine Bilderserie. Einfach hier klicken !
weitere Ausflugsziele: Garten der Aromen in Laquenexy - Rosengarten in Zweibrücken - Château Malbrouck - Luisenpark in Mannheim - Botanischer Garten Saarbrücken - Festung Simserhof - Felsenpfad in Kirkel - Europäischer Kulturpark Bliesbrück-Reinheim
|
|||