Die Tagesmutter
Natürlich ist in einer Tagespflegefamilie auch vieles anders als zu Hause oder in einer Einrichtung.
Eine Tagesmutti wird niemals ein Programm, wie eine öffentliche Einrichtung, egal welcher Art, bieten können.
Die private Tagespflege versteht sich lt. Kifög § 2(7) als familieergänzende- und unterstützende Form der regelmäßigen Förderung durch eine Person für berufstätige Eltern oder solche, die ihr Kind, aus welchen Gründen auch immer, zeitweise fremd betreuen lassen möchten/müssen.
Es ist also meine oberste Priorität den Kindern einen Platz in unsere Familie zu geben, auf dem sie sich wohlbehütet, geliebt, sicher und geborgen- ja vielleicht einwenig heimisch fühlen. (siehe KIHJG § 23(3))
Das bedeutet, dass die Kinder, wie meine Eigenen, in der Familie am Alltag teilhaben. Und zu einem normalen Familienalltag gehören neben dem gemeinsamen Spielen, Singen, Basteln und Spazieren gehen auch das Einkaufen gehen, Kochen, Hausarbeit und evtl. Arztbesuche usw. gemeinsam wahrzunehmen.
Darum ist es mir sehr wichtig, dass die Eltern die Betreuungs- und Abholzeiten einhalten.
Die Ab- oder Ummeldung muss bis 7.00 Uhr erfolgt sein. Abholen bzw. per Telefon, wenn mal was Unvorhersehbares eintritt.