| Erster CL-Sieg: Brasilianer treffen beim
2:0 gegen Sofia |
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Werder Bremen hat am 3. Spieltag der Champions League den ersten
Saisonsieg gefeiert. Die Grün-Weißen besiegten den bulgarischen
Meister Levski Sofia verdient mit 2:0 (1:0). Naldo erzielte in der
45. Minute mit einem direktem Freistoß die Führung, die sein
Landsmann Diego nach 73 Minuten noch ausbauen konnte. Weil Kapitän Frank Baumann mit Problemen an der Achillesferse passen musste, rückte Jurica Vranjes zum ersten Mal in dieser Saison in die Werder-Startelf. Der Kroate spielte im rechten Mittelfeld, während Torsten Frings auf der ?Baumi-Position? vor der Abwehr agierte. Ansonsten vertraute Cheftrainer Thomas Schaaf der gleichen Formation, die zuletzt beim 6:0 in Bochum so überzeugt hatte. Levski macht Räume eng [bild1]Vor 36.246 Zuschauern im proppevollen Weser-Stadion spielten die Gastgeber vom Anpfiff an munter nach vorne. Nach einem Zuspiel von Aaron Hunt tankte sich Miro Klose schon nach drei Minuten durch die bulgarische Abwehr, setzte einen Schuss aus spitzem Winkel allerdings über das Tor. Danach tat Werder sich schwer, gegen die dicht und tief stehenden Gäste gefährlich zu werden. Der 24-malige bulgarische Meister machte die Räume im Mittelfeld sehr eng, ohne sich zunächst selbst in die Offensive zu wagen. Nach 19 Minuten bot sich indes eine unverhoffte Torchance für Aaron Hunt nach Flanke von Clemens Fritz, nachdem Levski-Verteidiger Topuzakov ausgerutscht war ? Werders überraschtes Sturmtalent verpasste den Ball jedoch knapp. Fünf Minuten später erkämpfte sich Christian Schulz im Mittelfeld stark den Ball, drang bis zur gegnerischen Strafraumgrenze vor und schloss selbst ab ? ein sattes Pfund, das noch den rechten Pfosten touchierte. Anschließend blitzte auch vor dem Tor von Tim Wiese erstmals Gefahr auf. In der 26. Minute wähnte die Werder-Abwehr Yovov im Abseits, doch Naldo hob es auf. Der Bulgare versuchte einen Schuss aufs lange Eck und scheiterte um etwa einen Meter. Als sich die meisten Zuschauer wohl schon mit einem wenig befriedigenden 0:0 zur Pause abgefunden hatten, drehte Werder noch einmal auf. Miro Klose wuselte sich gegen drei Bulgaren durch und bediente Hunt, der diesmal an Levski-Torwart Petkov scheiterte (44.). Dann kam die Nachspielzeit. Ex-Bundesligaprofi Borimirov foulte Hunt und Schiedsrichter Allaerts aus Belgien entschied auf Freistoß aus 25 Metern. Ein Fall für Naldo: Der Brasilianer feuerte einen Flachschuss ab, der von Levskis Mauer noch leicht abgefälscht wurde und tatsächlich haargenau ins rechte Eck des Tores trudelte ? 1:0! Jubelnd ging es in die Pause... Chance für Klasnic Zur zweiten Hälfte stellte Thomas Schaaf um: Ivan Klasnic ersetzte Pierre Womé und spielte neben Klose im Sturm. Hunt und Schulz rückten zurück und spielten fortan im linken Mittelfeld bzw. auf der linken Seite der Viererkette. Die Halbzeit begann mit einer Schrecksekunde: Domovchijski schnappte sich einen verunglückten Rückpass von Jurica Vranjes und verfehlte Wieses Kasten mit einem Flachschuss nur knapp. Ansonsten blieb Werders Torwart weitgehend beschäftigungslos, da seine Vorderleute weiter tonangebend waren und von den vorsichtigen Bulgaren in der Abwehr nicht allzu stark gefordert wurden. Innerhalb von zwei Minuten bot sich den Werderanern zwei Mal die Möglichkeit, auch im Ergebnis für Klarheit zu sorgen. Vranjes verlängerte einen weiten Einwurf von Schulz auf Hunt, dem der Abschluss aus aussichtsreicher Position zentral vor dem Tor allerdings völlig misslang (57.), danach prüfte Diego nach einer Einzelleistung Torwart Petkov mit einem Schuss aus 16 Metern (59.). Diego macht alles klar [bild2]Es fehlte weiterhin ein zweites Tor, doch eine Wiederholung des Zitterspiels gegen Barcelona blieb den Werder-Fans erspart. In der 72. Minute wechselte Schaaf Leon Andreasen für Jurica Vranjes ein, und der Däne führte sich prächtig ein. Andreasen nämlich eroberte den Ball im Mittelfeld und spielte ihn zu Ivan Klasnic, der mit energischem Einsatz zu Diego weiterleitete. Und der Bremer Spielmacher behielt allein vor Petkov die Nerven und schob souverän ein ? das erlösende 2:0 (73.)! Damit war der Sieg so gut wie sicher, denn trotz der Einwechslung zweier frischer Stürmer auf bulgarischer Seite gerieten die Grün-Weißen nicht mehr in Gefahr. Stattdessen hätte der ebenfalls eingewechselte Hugo Almeida kurz vor Schluss noch erhöhen können, verfehlte das Levski-Gehäuse nach Diego-Pass aber knapp. von Kevin Kohues Werder Bremen ? Levski Sofia 2:0 (1:0) Werder Bremen: Wiese - Fritz, Mertesacker, Naldo, Womé (46. Klasnic) - Frings - Vranjes (72. Andreasen), Schulz - Diego - Klose (82. Almeida), Hunt; auf der Bank: Reinke, Pasanen, Polenz, Zidan Levski Sofia: Petkov - Angelov, Topuzakov, Tomasic, Lucio Vagner - Borimirov, Eromoigbe - Bardon - Telkijski (79. Dimitrov), Yovov (79. Koprivarov) - Domovchijski (64. Ivanov) Tore: 1:0 (45.) Naldo, 2:0 (73.) Diego Schiedsrichter: Allaerts (Belgien) Weser-Stadion: 36.246 Zuschauer Gelbe Karten: Fritz ? Tomasic, Borimirov Quelle:werder.de |
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Quelle: werder.de _____________________________________ Nach Rückstand: Tolle Werder-Moral mit
Sieg belohnt |
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Was noch am Dienstag in der Champions League gegen Athen
trotz vieler Torchancen nicht gelungen war, klappte im
Bundesliga-Spitzenspiel bei Hertha BSC Berlin: Mit großem
Kampfgeist drehte Werder den 0:1-Rückstand um und nahm die drei
Punkte mit an die Weser. "Wir hatten den absoluten Willen zu
gewinnen", freute sich Angreifer Ivan Klasnic nach dem Spiel. Dabei gab es gleich nach Anpfiff der zweiten Halbzeit die kalte Dusche, als Torsten Frings im Mittelfeld den Ball verlor. "Solch ein Fehler darf mir nicht passieren", gab der Nationalspieler zu, der kurz darauf mit ansehen musste, wie die Berliner die Führung erzielten. Nicht nur für Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs kam der Treffer überraschend: "Wir hatten vorher alles unter Kontrolle, und dann kam dieses Tor aus heiterem Himmel. Dass man danach nicht unbedingt an einen Sieg glaubt, ist klar." Chef-Trainer Thomas Schaaf sagte dazu: "Nach dem 1:0 habe ich mir schon ein bisschen Sorgen gemacht, weil wir nicht sofort wieder ins Spiel gefunden haben." Doch "die Jungs haben nicht aufgegeben und alles gegeben, um das Spiel umzubiegen", lobte Allofs.
Zweikampf im Mittelfeld: Werders Daniel Jensen und der
Herthaner Gilberto.
Dieses Mal präsentierten sich die Berliner nach dem 1:1 kurzzeitig wie gelähmt: "Der Ausgleich war wie ein kleiner Genickschlag für uns", so Hertha-Manager Dieter Hoeneß. Das Spiel nahm an Dynamik zu und die Torchancen häuften sich. Werder-Trainer Thomas Schaaf: "Ab der 70. Minute haben wir wieder viel für einen Sieg getan. Es ging 90 Minuten hoch und runter, doch wir haben am Schluss die entscheidende Chance mehr verwertet."
Torschütze des Siegtreffers: Nelson Valdez (re.) mit
Vorbereiter Johan Micoud
Nelson Valdez, der für den erkrankten Miroslav Klose im
Spiel war, zeigt nach dem gelungenen Champions-League-Spiel gegen
Barcelona erneut eine klasse Partie und köpfte eine Minute vor Ende
des Spiels den Siegtreffer in die Maschen. War es die Belohnung
durch den Fußballgott? Tim Borowski sah es ganz nüchtern: "Den gibt
es nicht, wir haben einfach nur eiskalt vor dem Tor agiert und an
uns geglaubt." Torsten Frings sagte zum zweiten Tor: "Nelson hat 90
Minuten gekämpft und sich dann am Ende dafür belohnt. Der Ausgang
dieser Partie mit einem Erfolg für uns war ein Ausgleich für das
Pech in den letzten Spielen." Quelle:Werder.de |
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| Grippaler Infekt: Miroslav Klose fehlt in
Berlin |
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Werder Bremen muss das Auswärtsspiel bei Hertha BSC Berlin
am Samstag, 01.10.2005, um 15.30 Uhr ohne Miroslav Klose
bestreiten. Der Torjäger fällt wegen eines grippalen Infekts aus.
"Gestern hatte ich nur ein leichtes Kratzen im Hals, aber über
Nacht kamen Fieber und Übelkeit hinzu", berichtete Klose am
Freitag. "Ich hätte unheimlich gerne in Berlin gespielt, aber
leider ist an einen Einsatz nicht zu denken." Der 27-Jährige wird
durch seine Krankheit auch nicht die Einladung in die ZDF-Sendung
'das aktuelle Sportstudio' am Samstag wahrnehmen können. Neben Klose, Petri Pasanen (Muskelfaserriss) und Tim Wiese (Kreuzbandriss), deren Fehlen bereits feststand, muss Werder in Berlin auch auf Leon Andreasen (Oberschenkel-Probleme) und Aaron Hunt (Probleme im Sprunggelenk), die ihre Blessuren aus dem Champions-League-Spiel in Athen noch nicht auskuriert haben, verzichten. Zudem fällt Jelle van Damme, den erneut Leistenprobleme plagen, aus. Ümit Davala steht dagegen nach längerer Verletzungspause erstmals wieder im Kader, auch Marco Stier ist zum ersten Mal in dieser Saison dabei. Sein Debüt im Kreis der Bundesliga-Mannschaft feiert Jerome Polenz. Der U20-Nationalspieler wechselte 2002 von TeBe Berlin zu Werders und kam in dieser Saison bisher in allen zehn Partien der Regionalliga-Mannschaft zum Einsatz. Dabei erzielte er drei Treffer. Cheftrainer Thomas Schaaf nominierte für das Spiel bei Hertha BSC Berlin folgende 18 Spieler: Reinke, Vander, Fahrenhorst, Naldo, Davala, Baumann, Vranjes, Valdez, Micoud, Owomoyela, Klasnic, Lagerblom, D. Jensen, Frings, Borowski, Schulz, Stier, Polenz. |
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| Dr. Markus Merk
pfeift Spiel gegen Bayer Leverkusen |
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DFB-Schiedsrichter Dr. Markus Merk wird das Bundesligaspiel
zwischen Werder Bremen und Bayer 04 Leverkusen am Samstag,
24.09.2005 ab 15.30 Uhr, leiten. Der gelernte Zahnarzt aus
Otterbach ist seit 1984 DFB-Schiedsrichter, leitete bereits das
Champions League Endspiel 2003 zwischen Juventus Turin und dem AC
Mailand sowie das EM Endspiel 2004 zwischen Portugal und
Griechenland. Merk wurde in seiner Karriere u. a. als
Weltschiedsrichter 2004 und fünf Mal als DFB-Schiedsrichter der
Saison ausgzeichnet. Das letzte Spiel mit Werder Beteiligung pfiff
der Unparteiische am 27. Spieltag der vergangenen Saison gegen den
VfB Stuttgart, welches die Grün-Weißen mit 1:2 verloren. Als Assistenten werden dem Referee Christian Schräer aus Emsdetten und Heiner Müller aus Nalbach-Bilsdorf zur Seite stehen. Als vierter Offizieller agiert Thorsten Schriever aus Otterndorf. |
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www.sueddeutsche.de/sport@Middle2
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Danke Kristina für den link :)
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| 2:2 gegen
Holland: "Boro" bereitet den Ausgleich vor |
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Die deutsche Nationalmannschaft hat im ersten Testspiel der
Weltmeisterschafts-Saison ein Remis erreicht. Die Auswahl des
Deutschen Fußball-Bundes (DFB) kam in Rotterdam gegen Gastgeber
Niederlande nach einem 0:2-Rückstand noch zu einem 2:2 (0:1). Der
späte Ausgleich durch Gerald Asamoah (81.) wurde durch den
Werderaner Tim Borowski herrlich vorbereitet, nachdem dieser in der
74. Minute für Dietmar Hamann eingewechselt worden war. ?Boros?
Teamkollegen Torsten Frings und Miroslav Klose standen in der
Anfangself, wurden nach 46 (Asamoah für Klose) bzw.. 66 Minuten
(Hitzlsperger für Frings) ausgewechselt. Vor 41.000 Zuschauern im Stadion "De Kuip", darunter auch DFB-Ehrenpräsident Dr. h.c. Egidius Braun, wurde das Team von Bundestrainer Jürgen Klinsmann gleich zum Auftakt kalt erwischt. Mit dem ersten Angriff ging "Oranje" in Führung, nachdem Arjen Robben eine Kopfballabwehr von Christian Wörns von der Strafraumgrenze unhaltbar für Torhüter Oliver Kahn in den linken Winkel drosch (3.). Wörns und Hamann in der Anfangself Wörns gehörte neben Dietmar Hamann zu den Rückkehrern: Wörns war zuletzt im Februar dieses Jahres beim 2:2 gegen Argentinien in Düsseldorf zum Einsatz gekommen und wurde seitdem von den mehr als zehn Jahre jüngeren Nachwuchs-Recken Per Mertesacker (Hannover 96) und Robert Huth (FC Chelsea) vertreten. Der 31 Jahre alte Hamann hatte zuletzt wegen eines Ermüdungsbruchs den mit Platz drei für die DFB-Auswahl erfolgreichen Auftritt beim Confederations Cup verpasst und bestritt sein erstes Länderspiel unter Bundestrainer Jürgen Klinsmann. Nach einer Viertelstunde hätten die Gastgeber auf 2:0 erhöhen können. Nach einem schönen Zuspiel von Robben tauchte Ruud van Nistelrooy frei vor Kahn auf, der "Oranje"-Torjäger zielte jedoch knapp am deutschen Gehäuse vorbei (15.). In der 19. Minute die nächste Großchance für die Hausherren: Danny Landzaat traf mit einem Heber aus knapp elf Metern nur die Latte. Eine Minute später folgte der erste Torschuss der DFB-Auswahl, doch Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack köpfte über das von Edwin van der Sar gehütete Tor der Niederländer (20.). Van der Sar war vor dem Anpfiff nachträglich für sein 100. Länderspiel geehrt worden. Ballack prüft van der Sar In der 33. Minute eine weitere Gelegenheit für die Gäste: Nach einem Zuspiel von Bernd Schneider stoppte "Fußballer des Jahres" Michael Ballack den Ball mit der Brust und prüfte mit einem Fallrückzieher aus halblinker Position van der Sar erneut. Mit dem Halbzeitpfiff hatte das Klinsmann-Team die große Möglichkeit zum Ausgleich. Nach einer Ecke von Torsten Frings kam Arne Friedrich am Fünfmeterraum frei zum Schuss, doch der Berliner zielte über das Tor (45.). Die zweite Hälfte begann wie Halbzeit eins. Bereits 50 Sekunden nach Wiederanpfiff war es erneut Robben, der nach einem Alleingang mit einem Flachschuss in die rechte Ecke Kahn erneut keine Chance ließ (46.). Doch DFB-Kapitän Ballack brachte seine Mannschaft zuzrück ins Spiel. Nach einem Eckball durch seinen kurz zuvor eingewechselten Münchner Mannschaftskollegen Sebastian Deisler traf Ballack mit einem sehenswerten Flugkopfballzum 1:2 (50.), zugleich sein 29. Tor im 58. Länderspiel. DFB-Team erkämpft sich das Remis In der 63. Minute stand erneut Robben im Mittelpunkt des Geschehens. Seine Hereingabe nach einem sehenswerten Solo verpasste der einschussbereite Robin van Persie nur hauchdünn. Im Laufe des zweiten Durchgangs nutzte Klinsmann wie zuvor angekündigt das Wechselkontingent voll aus und brachte insgesamt sechs neue Leute. Zwei der "Neuen" zeichneten in der 81. Minute für den Ausgleich verantwortlich. Auf Zuspiel von Tim Borowski ließ Gerald Asamoah van der Sar aussteigen und traf aus spitzem Winkel zum 2:2. In den letzten Minuten zeigten sich die Gastgeber vom Ausgleich zunächst geschockt, kamen durch Robben und Wilfried Bouma jedoch noch zu zwei Möglichkeiten. Die deutsche Hintermannschaft ließ allerdings nichts mehr anbrennen. "Das Ergebnis ist sicherlich schmeichelhaft. Holland hatte die wesentlich besseren Chancen. Nach dem frühen Führungstor haben die Holländer das Tempo hochgefahren. Da sind wir hinterher gelaufen. In der zweiten Halbzeit haben wir versucht, den Rhythmus zu erhöhen, um wieder ins Spiel zu kommen. Moral, Kampf und Laufbereitschaft haben gestimmt. Dafür ein Kompliment an die Mannschaft. Ich denke, wir werden uns jetzt von Spiel zu Spiel steigern. In den ersten 20 Minuten haben wir uns von den Holländern beeindrucken lassen. Die Wachsamkeit und Abstimmung hat noch nicht gestimmt. Jetzt haben wir viel Arbeit vor uns", so Bundestrainer Jürgen Klinsmann nach dem Spiel. Quelle: DFB |
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Werder Bremen steht im Halbfinale des
Liga-Pokals. Mit einem verdienten 1:0 gegen Bayer Leverkusen in der
Düsseldorfer LTU-Arena zeigten Boro & Co. im ersten ernst zu
nehmenden Test für die neue Spielzeit ansteigende Form. Das Tor des
Tages erzielte Ivan Klasnic bereits in der 19. Minute. Nun gibt es
am Mittwoch in Gelsenkirchen eine Neuauflage des
DFB-Pokal-Halbfinals der vergangenen Saison gegen Schalke 04.
Vor rund 20.000 Zuschauern merkte man Bremen noch die Strapazen des
Trainingslagers an. Aber auch Bayer wirkte müde, so dass
letztendlich ein tempoarmes Spiel mit wenigen Höhepunkten
herauskam. So war auch der Werder-Treffer eher ein Zufallsprodukt.
Ivan nutzte bei seinem Tor einen Fehler von Bayer-Kapitän Carsten
Ramelow und schob den Ball aus acht Metern unhaltbar für Torhüter
Jörg Butt ins Tor ein. In der Nachspielzeit hatte Leverkusen noch
eine große Möglichkeit zum Ausgleich. In der 95. Minute vergab Butt
einen Elfmeter, den Christian Schulz verschuldet
hatte.
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Nach dem etwas nervenaufreibenden
3:1-Erfolg im Testspiel gegen Partizan Belgrad stand am Donnerstag
ein trainingsfreier Abendteuertag auf dem Programm. Zunächst
erholten sich Boro und seine Teamkollegen von den vergangenen
harten Trainingstagen im österreichischen Schruns und schliefen
erst einmal aus. Gegen Mittag hieß es dann aber der Berg ruft und
die Mannschaft brach in Richtung Hochjoch-Bahn auf.
Von der Talstation der Bahn ging es per Gondel hinauf zur
Bergstation. Oben angekommen konnten die Werder-Profis zwischen
Mountain-Bikes, Dirt Monstern (eine Art Roller mit dickeren
Cross-Reifen) oder dreirädrigen Liegeschlitten für die Talfahrt
wählen. Tim entschied sich für den Cross-Roller. Das war eine
wirklich nette Abwechslung, wir hatten bei der Abfahrt super Spaß,
sagte Tim nach der etwas besonderen Trainingseinheit.
Tags zuvor hatten sich die Grün-Weißen einen recht intensiven
Schlagabtausch mit Partizan Belgrad geliefert. Dabei feierten Boro
& Co. nach zwei Testspiel-Niederlagen endlich wieder einmal
einen Sieg. Nach dem 0:1-Rückstand zur Pause gaben sich die Bremer
kämpferisch, obwohl direkt nach dem Wiederanpfiff Thorsten Frings
wegen Meckerns die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Neben Miro Klose
(67.) und Nelson Valdez (84.) traf auch Tim (83.) für Werder.
Leider musste sich Boro am Ende des Spiels noch mit einer etwas
hitzigen Situation auseinandersetzen. Bei einem Luftkampf hatte er
einem Partizan-Spieler mit dem Ellenbogen eine Platzwunde zugefügt.
Das war aber keine Absicht, ich hatte beim Kopfball meine Arme zum
Schwung holen eingesetzt, dabei traf ich meinen Gegner, so Tim zur
Situation. Daraufhin verloren die Serben ihre Contenance und gingen
Boro regelrecht an die Haare. Bei der darauf folgenden Rudelbildung
bestrafte der Schiedsrichter jedoch niemanden mehr, sondern pfiff
die Partie einfach ab.
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Nach der Niederlage in Cottbus hat
Werder Bremen innerhalb von drei Tagen auch ein zweites Testspiel
gegen Zweitligist 1860 München mit 1:3 (1:1) im Rahmen des
Trainingslagers in Schruns/Österreich verloren. Dabei war auch
erstmals wieder Boro mit von der Partie, der erst am Freitag nach
seinem verlängerten Urlaub zur Mannschaft gestoßen ist.
Im kleinen Gurgeltalstadion von Imst erzielte Miro Klose (12.) nach
einer klasse Flanke von Tim das 1:0 für die Grün-Weißen. Nur vier
Minuten später verwertete Paul Agostino auf der Gegenseite eine
scharfe Hereingabe von Marcel Schäfer zum Ausgleich. Tim Wiese im
Werder-Tor war dabei machtlos.
Nach der Pause waren die Grün-Weißen unkonzentriert im Spielaufbau
und wirkten ziemlich geschlaucht durch die harten
Trainingseinheiten in Schruns. So erspielten sich die Werderaner
nur noch wenige Torchancen. Auch in der Abwehr waren noch einige
Schwächen zu erkennen. In der 69. Minute setzte sich Fabian Lamotte
gegen Werder-Kapitän Frank Baumann durch und schloss souverän zum
1:2 ab. Eine unglückliche Abwehraktion von Pekka Lagerbloom nutzte
der 60er Emmanuel Krontiris (79.) zum 1:3-Endstand.
Quelle: timborowski.de
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