Die Ernährung des Fellknäuels

Natürlich mag Panky am liebsten die Leckerlies, die ihr Dosenöffner ihr so gibt

Hier erstmal für den Einstieg in das Thema 10 wertvolle Tips:

  1. Am einfachsten ist die artgerechte Ernährung mit der Verabreichung von Fertignahrung. Denn diese enthält alle lebenswichtigen Nährstoffe in der richtigen Ausgewogenheit.
  2. Da junge Katzen schnell wachsen, aber einen kleinen Magen haben, sollten sie mehrmals pro Tag mit kleinen Portionen gefüttert werden - ruhig bis zu 6 mal am Tag. Das ist wichtig, damit sie schön zunehmen!
  3. Pro Kilogramm Körpergewicht benötigt die erwachsene Katze täglich etwa 300 Kilojoule. Bei Fertignahrung ist die richtige Menge in den Dosierungsanweisungen berücksichtigt und man muss nicht auf die Nährwerte achten.
  4. Tischreste, für den Menschen gedachte Snacks und gewürzte Nahrung sind als Katzenfutter nicht geeignet. Katzen können auch nur Zucker, wie z.B. in Schokolade, verdauen. Es gibt trotzdem viele Katzen, die total auf Schokolade abfahren, aber das liegt eher an dem hohen Fettgehalt als am Zucker.
  5. Rohes Fleisch kann für die Vierbeiner gefährliche Krankheitserreger enthalten und sollte daher nicht gefüttert werden.
  6. Zum Trinken eignen sich Wasser und lactose-reduzierte Milch aus dem Fachhandel.
  7. Als Futterplatz sollte man eine ruhige Ecke wählen, die auch leicht sauberzuhalten ist. Die Katze sollte beim Fressen möglichst nicht gestört werden.
  8. Die Nahrung sollte lauwarm sein und nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen. Kaltes Futter mögen die Stubentiger nicht und es tut ihrem kleinen Magen nicht gut.
  9. Signalisiert die Katze, daß sie genug hat, Futterreste aus dem Napf entfernen und diesen mit heißem Wasser säubern. Auf keinen Fall das Futter lange stehen lassen (Nassfutter), da sich sonst Keime oder gar Maden darin sammeln können!
  10. Nach der Mahlzeit braucht die Katze Ruhe. Meist sucht sie sich ein stilles Plätzchen zum Schlafen und Verdauen. Ist sie wieder munter und spielbereit, kommt sie ganz von selbst.

Auch Panky macht erst mal ein Verdauungsschläfchen nach dem Essen, Mama Tanja schaut zu

Die Katze ist ein wahrer Fleischfresser. Das bedeutet, dass sie perfekt darauf eingestellt ist, kleine Nagetiere und andere Kleintiere zu verzehren, von denen sich ihre wilden Verwandten stets ernähren. Als richtiger Fleischfresser verdaut sie proteinreiche (Geflügel, Fisch, Ei...) und fettreiche Kost (Fette und Öl) besonders gut. Ihre Fähigkeit Stärke (Reis, Mais, Kartoffeln) zu verdauen ist jedoch begrenzt. Deshalb sollten Katzen möglichst nur durch Erhitzung aufgeschlossene Stärke in begrenzter Menge erhalten.

Katzen benötigen in ihrer Nahrung auch unbedingt Taurin (essentielle Aminosäure), Arginin (Aminosäure), Arachidonsäure (essentielle Fettsäure), Vitamin A und Niacin (ein Vitamin der B-Gruppe). Diese Details weisen daraufhin, dass es absolut nicht anzuraten ist, die Katze mit Hundefutter zu ernähren. Hundefutter ist oft zu protein- und fettarm und enthält zuviel Stärke für die Katze. Zudem enthält Hundefutter nicht das lebensnotwendige Taurin.

Die in Dosen oder Schalen verpackte Feuchtnahrung enthält im Schnitt 80% Wasser. Zur Deckung des Nahrungsbedarfs einer 4 kg schweren Katze benötigt man ca. 200 g pro Tag.

 

Trockennahrung enthält in der Regel nur zwischen 8 und 10% Wasser. Eine hochwertige Vollnahrung enthält alle wichtigen Nährstoffe, die die Katze braucht (Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Mineralstoffe und Vitamine). Zudem ist eine hochwertige Trockennahrung preiswert und praktisch: eine Katze mit 4 kg Gewicht benötigt lediglich 60g täglich.

Trockennahrung verdirbt nicht im Fressnapf. Daher ist sie hervorragend für die Ernährungsgewohnheiten der Katze geeignet, die ihre Tagesration gern auf viele einzelne Mahlzeiten aufteilt. Außerdem entwickeln Kroketten nicht so einen starken Geruch.

Füttern Sie Ihre Katze nie ausschließlich mit Trockenfutter!

 


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