Verhalten

Der wunderschöne Kater "Anatol" von meiner Schwester beim Schlummern ;)
Die Katze zeigt ihre Stimmungen auf verschiedensten Wegen - durch ihre Gesten, Mimik und auch durch ihre Laute. Für viele ist "Kätzisch" nur schwer verständlich und daher versuche ich hier, diesen Menschen das Verhalten ihrer Katze näher zu bringen.
Ihre Körpersprache und Mimik:
Die Katze reibt ihren Kopf und ihren Schwanz an Ihren Beinen: Die Katze hat am Kopf und am Schwanz Duftdrüsen, die ein Sekret absondern, welches für uns nicht zu riechen ist. Damit "markiert" sie Sie in diesem Fall, sie sieht Sie also als Familienmitglied.
Sie tretelt: Viele Katzen fangen an, mit den Pfoten zu treteln, wenn sie z.B. auf dem Schoß ihres Dosis liegen. Dies bringt ihr Wohlbefinden zum Ausdruck und ist Überbleibsel des Verhaltens, dass sie als Kitten beim Saugen bei der Mutter gezeigt haben.
Sie wälzt sich vor Ihnen auf dem Fußboden: Die Katze fühlt sich bei Ihnen sicher und zeigt, dass sie sich bei Ihnen entspannen kann. Besonders deutlich wird dies, wenn die Katze Ihnen ihren Bauch entgegen streckt und Sie ihn streicheln dürfen. Wenn die Katze dabei laut schreit und miaut, kann sie auch rollig sein - mehr dazu s. "Nachwuchs"
Die Katze stubst Sie mit ihrer Nase an: Sie mag Sie und sehnt sich nach Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten.
Ohrenanlegen und Schwanzschlagen: Damit zeigt die Katze, dass sie gereizt und ärgerlich ist. Also Abstand wahren!
Gegenstände bringen: Legt die Katze Ihnen ein Spielzeug vor die Füße und tippt sie es mit den Pfoten an, zeigt es, dass sie mit Ihnen spielen möchte. Diese Geste zeigt den immer noch vorhandenen Jagdtrieb und - instinkt, auch bei reinen Wohnungskatzen.
Katzenbuckel und gesträubte Haare: Damit will die Katze größer und furchteinflößender erscheinen, als sie eigentlich ist. Sie verspürt Angst, ist aber angriffsbereit.
Auf den Rücken legen: Wie oben schon gesagt: Ein großer Vertrauensbeweis, da die Katze in der Haltung nicht so gut flüchten kann.

Bei Panky sieht man, dass sie ihrer Besitzerin voll und ganz vertraut
Aufgepasst: Im Gegensatz zum Hund ist Schwanzwedeln bei der Katze KEIN Zeichen für Wohlbefinden oder Freude, sondern für emotionale Anspannung und Gereiztheit!!!
Die Laute der Katze:
Knurren: Mit dem Knurren droht die Katze einem potentiellen Angreifer.
Das Schnurren: Die Katze fühlt sich wohl. Es ist ebenfalls ein Überbleibsel von dem Verhalten als Katzenbaby, denn die Kitten sowie die Mutter benutzen es, um zu zeigen, dass alles okay ist.
Das Miauen: Jedes Miauen hat eine andere Bedeutung : Betteln oder fordern, Klage, Flucht, Ablehnung. Je mehr Sie Ihre Katze beobachten, desto schneller werden Sie die unterschiedlichen Bedeutungen kennen lernen.
Die Reviermarkierung:
Der Kater zeigt seinen Mitstreitern regelmäßig an, dass das Revier oder Territorium ihm gehört. Zu diesem Zweck schreitet er immer wieder sein Wohngebiet ab und markiert dabei wichtige Jagd-, Futter- und Ruheplätze. Die Markierungen, die er hinterlässt, sind entweder für die Augen oder für die Nase bestimmt. Wenn sich eine Katze an Dir reibt, will sie damit nicht allein ihre Zuneigung zeigen. Sie überträgt dabei ihren Körpergeruch und kennzeichnet Dich als Teil ihres Reviers. Eine freilaufende Katze versieht Zaunpfähle und Bäume mit Kratzspuren. In der Wohnung kratzt sie an Sofas oder Sesseln herum, um Sichtmarken zu setzen. Männliche und weibliche Tiere können Harn spritzen, auch wenn sie kastriert sind, und ein dominanter Kater, der seinen Kot nicht zuscharrt, hinterlässt damit eine kombinierte Sicht- und Duftmarkierung.
Kostenlose Homepage von BeepworldVerantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!