PuderRosaRanch
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2010:

Aktuelle Bilder vom Sommer 2010:

 

 

Die Handwerker.

Die PuderRosaRanch

Meine Schweinchen sind ein wilder, bunter Haufen, es gibt einige Kuschelmeeries und dann eben die Angoras in verschiedenen Agoutis. Die Damen leben in zwei Gartenhäusern namens PuderRosaEins und Zwei mit Auslauf, der auch im Winter tagsüber geöffnet wird. Die Herren der Schöpfung wohnen im ersten Stockwerk. Sie werden bei gutem Wetter in versetzbare Ausläufe hinausgebracht. PuderRosaEins wurde, ich möchte es an dieser Stelle noch mal erwähnen, von Kasper und Klausi und natürlich meinem Göttergatten aufgebaut! Und die wunderbaren Schilder hat unser talentierter Kasper gebastelt, jawoll!

PuderRosaZwei ist im Herbst 2005 erfolgreich aufgebaut worden. Wir mußten aufgrund steigender Einwohnerzahlen anbauen. An dieser Stelle dem wackeren Herrn Johns noch einen herzlichen Dank für den tatkräftigen Einsatz!!!

 

                                           Pucki ! Den haben wir 1999 im Dorf gefunden, ha, da war er soooo winzig, und nun ist er ein Riese, ein garstiger dazu.

Man kriegt schon mal seine fiesen Krallen in die Hacken geschlagen, wenn ihm etwas nicht paßt. Aber er hat noch nie ein Schweinchen gejagt, und dabei ist er ein beeindruckender Mäusefänger!

Übrigens, Pucki hat wunderschöne schwarz-weiß gestreifte Schnurrhaare!

 

 

Der ganze Meerschweinsalat begann mit einem Besuch im Tierheim. " Welches Schweinderl hätten`s denn gern?" fragte die Tierheimleiterin, und ich zeigte auf ein buntes, fettes Schwein. Da saß noch ein Schweinchen im Käfig. "Ja, das müssen Sie auch nehmen!" Na gut, mein schlaues Buch hatte mir sowieso zu zwei Tieren geraten. " Das ist aber ein Bock." wandte ich zaghaft ein. "Das ist ihr Sohn, den müssen sie noch kastrieren lassen."

 

Na gut, ratet mal, wieviele Meerschweinchen ich eine Woche später im Stall hatte. Seufz. Fünf. Nelly, ihren Sohni Hippie und die drei Gören Pippilotta, Hotzenplotz und Alibaba. Und da mein schlaues Buch mir leider NICHT mitgeteilt hatte, wie schnell eine Sau wieder tragend werden kann ( schnell! Ganz fix! In diesem Fall: praktisch sofort!), gab es noch mehr Nachwuchs. Ächz.

Jetzt ist aber Schluß, sagte ich daraufhin.

Natürlich war dann nicht Schluß, bei einem Fall von mittelschwerer Meerschweineritis geht es dann erst richtig los. Es sammelten sich hier so nach und nach Tiere an, und eines Tages beschlossen wir, ihnen ein Gartenhaus aufzubauen. Da unsere tapferen Mitarbeiter ( nochmal tausend Dank an Kasper und Klausi!!!) nach dem Motto : "ein Brett - ein Schnaps" arbeiteten und wir kurz zuvor den "Schuh des Manitu" im Kino geguckt hatten, bekam die Hütte den Namen PuderRosaRanch.

So, nun wißt Ihr das. Ich habe den Namen nicht verzapft.

Am allerliebsten hatte ich schon immer die Feudel, sprich Angoras in Silberagouti, und auf diese konzentriere ich mich, allerdings gefallen mir auch Grauagouti und Lemonagouti, Tiere in diesen Farben findet man hier also auch.

 

                                            

Die drei Damen - nein, nicht vom Grill - Nelly, Pippilotta und Ginger. Nelly und Pippi sind im Juni 2006 verstorben.

 

Übrigens, fall sich jemand wundert, warum so wenig Rentnerschweine auf PuderRosa leben: An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Geli und Tina , die immer mal wieder eine Dame aus meinem Stall in ihre wunderbaren Gehege aufnehmen! Auch Elke und Christiane schauten zuerst hier nach, ob sie ein PuderRosaSchwein bekommen konnten.

Meine Renterinnen gebe ich nur in ausgewählte Hände, und oft wird eine Dame bereits nach 1-3 Würfen aus der Zucht genommen. Sicherlich könnte sie noch als Zuchtschwein anderswo agieren. Da ich aber nicht ständig in ganz Deutschland  "Wanderpokalschweine" einsammeln kann und hierher zurückholen kann (habe ich ein paar Mal gemacht!), ist es mir wirklich lieber, die Schweinchen gehen in Liebhaberhände zu Leuten, denen ich vertraue! Das klingt jetzt vielleicht ein wenig bitter, aber noch bitterer ist es, wenn man Tiere aus dem eigenen Stall auf Abgabelisten wiederfindet und dann nebenbei erfährt, wo sie denn schon überall gewesen sind.

 

Kaninchen...

...mit denen fing es damals an. Ich stolperte als Schülerin in den örtlichen Karnickelzuchtverein und war dort ein paar Jahre lang als Jugendzüchterin dabei. Mein größter Erfolg war ein erster Platz einer meiner Damen auf der Landesschau und mit der Schwester der Dame gleichzeitig ein Ehrenpreis. Das war ein schöner Abschluß, fand ich, und beendete die "Züchterkarriere".

Viiiele Jahre später bekam ich einen Anfall von Nageritis, piesackte meinen Daddy, bis er mir einen schicken Stall aus einem alten Schrank zusammenbaute, und kaufte bei einem Hobbyzüchter zwei Kaninchen, angeblich beides Mädels. Verflixt, und das mir! Es war denn doch ein Paar. Seufz. Hazel bekam ein Junges, das wir Jadzia tauften (aha, StarTrek), der Vater wurde kastriert ( das hatte er nun davon...) und strafversetzt zu Bekannten, weil er zu den Damen ganz schön frech war. Und dann: Drama!- Hazel starb, als Jadzia erst drei Wochen alt war. Sie war zum Glück ein propperer Mops und willig, sich mit Grünzeug und Kraftfutter großziehen zu lassen. Ich stürmte sofort los und holte ihr, da Amy-Eddie ja fortgezogen war, eine Kameradin. Diesmal verließ ich mich aber nicht auf das Wort des Züchters, ich guckte ganz genau hin und nahm BÈlanna, angeblich ein Widderkarnickel. Ein Ohr hing ja auch schlapp herunter. Könnte aber auch an ihrer schlechten Laune gelegen haben...naja, ein bißchen lustiger wurde sie schon, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass Tiere, die nicht frühzeitig mit Menschen "versozialisiert" werden, oft ihr Leben lang auf Distanz bleiben, sei es nun ein Zossen, ein Karnickel, eine Katz oder ein Schweinchen. Deshalb lege ich viel Wert darauf, meine Viecher vom ersten Tag an zu betüteln.

So, aber nun weiter im Text: Weil Nageritis ja üble Nebenwirkungen hat, landeten noch zwei Mädels aus dem Tierheim bei uns. Oha. Die hatten zusammen als Stofftierersatz gedient und waren der Menschheit herzlich überdrüssig. Kira rollte ständig entsetzt mit den Augen, Seven fackelte nicht lang und biß gleich mal prophylaktisch zu. Grundsätzlich. Autsch. Naja, wer es mit einem Puckikater aushält, sieht über solche Kleinigkeiten hinweg.

Jadzia durfte einmal Babys haben, sie bekam sieben(!) und davon sortierte sie nur eines aus, die anderen zog sie auf. Drei Plüschis und drei Glatte, jedes in einer anderen Farbe. Sowas habe ich auch noch nicht gesehen. Hörnchen behielt ich. Sie ist vermutlich an meinem Silberagoutischaden schuld...

Im Herbst 2003 starben Schlag auf Schlag Seven, Kira und Jadzia. Mir wurde die Sache unheimlich und ich brachte die tote Jadzia zur Sezierung ins Veterinäramt. Dort stellte man die Überreste meines Kaninchens auf den Kopf und stellte fest, dass sie an Nierenversagen in Folge einer Nierenentzündung eingegangen war. Dies sei bei Nagern eine recht häufige Todesursache. Etwas beruhigter (immerhin waren BÈlanna und Hörnchen somit aus dem Schneider) beschloß ich, ganz bestimmt nie wieder weitere Karnickel aufzunehmen. Schließlich sollte es ja hier auch mit der Meerschweinchenzucht ernsthaft losgehen.

Und dann starb bei meiner Nichte das eine von zwei Kaninchen, und der übriggebliebene Stups saß allein, und saß, und saß...und saß dann irgendwann, weil ich das nicht mehr sehen mochte (zumal die Nichte jetzt eher auf Pferde stand) bei mir. Ich hielt das für eine geniale Idee, so ein Eunuch für die Damen. Die Damen waren auch schwer begeistert. Tja, so begeistert, dass Hörnchen BÈlanna fast tot biß, es flogen die Fetzen und krachte nur noch.

Ratet mal, was dann...ja gut, genau, es kam noch ein Kaninchen in den Stall. Seufz. Ging ja nicht anders. Lucy die Gesetzlose fand ich auf einer Kleintierbörse. Mir war es fast Wurst, wer da ins Haus kam, nur bitte jung, treudoof und nicht schwarz. Genau das ist Lucy. Und blauäugig, nicht zu vergessen. Das Experiment klappte, BÈlanna hatte wen zum Kuscheln, Hörnchen wußte gar nicht mehr so recht, ob sich Eifersucht lohnte und Stupsi liebte sie alle drei heiß und innig. Puh. Also, und nun ist echt wirklich ganz sicher Schluß mit Kaninchen...tatsächlich ist Hörnchen im Sommer 2006 gestorben, und Stupsi ist vor lauter Kummer drei Wochen später hinterher gegangen.

Ja, Unvernunft, du hast gesiegt: Seit März 2008 gibt es hier wieder zwei Kaninchen, einen kastrierten Bock aus einer Notstation, Stupsi, und eine niedliche, zutrauliche Dame in Gelb vom Züchter. Ihren langen Ohren nach will die Lilifee noch ein bißchen wachsen...

         

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