geliebt & unvergessen
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Diese Seite widme ich den Tieren, deren Seelen die meine berührt haben, und deren Leben vergangen sind.

Orlando vom Küstrinchenbach

Orlando, ohne Worte!

Roxette von Heidkaten

Unsere alte Dame hat sich auf die Socken gemacht, ab übern Regenbogen. Wir hatten sie, weil sie uns schon so klapprig vorkam, bereits im Wohnzimmer einquartiert. Aber nun war ihre Lebensuhr abgelaufen. Mach es gut, kleine schwarze Maus.

Knut aus Futzis Company

Knuti kam hier 2008 als Babyschwein an. Ooooch, so ein süßer Frosch. Er hat sich hier wacker geschlagen und wunderschöne Kinderchen gezaubert. Nach drei Jahren des erfolgreichen Zuchtbockdaseins sollte er nun kastriert werden und hier in der Weibergruppe glücklich werden. Leider verstarb Knut nach der OP. Wir sind sehr traurig. So hatten wir uns das nichtgedacht.

Felix

Unser alter Herr war nun schon eine ganze Weile klapprig und wir wußten, es geht dem Ende zu. Als er nun starb, waren wir alle sehr traurig und bedrückt. Lieber Felixkuschelknuddelmopp, du fehlst uns sehr!

 Lilli

 Eine kleine Klobürste in Buff mit einem weißen Streifen, und schon 8 Jahre alt, nahmen wir im Herbst 2010 auf. Lilli war handzahm, verfressen, munter und freundlich. Leider lebte sie nicht sehr lange hier, aber eine schöne Zeit war es auf jeden Fall.

Quantensprung

Einer unserer prägendsten Zuchtböcke war er, und von liebenswerter Art dazu. Unzählige Quantensprung-Nachkommen hopsen hier herum, freundlich, aufgeweckt, zutraulich. Wir hätten so gern noch einige schöne Jahre mit unserem Schatz verbracht, aber es sollte anders kommen. Mach´s gut, alter Zausel!

Urmel aus dem Eis

Urmel war eines unserer ersten Eigenzuchtbabys, geboren im Frühling 2005. Sie war die Königin der PuderRosaRanch. Als es mit ihr gesundheitlich bergab ging, zog sie sich still zurück. Kam ihr ein Schwein in die Quere, wurde es weggezwackt. Sie wollte nur noch ihre Ruhe haben und graste auch ganz allein unter der Kinderschaukel auf dem Rasen. An ihrem letzten Tag hatten wir gerade entschieden, das Gehege zum Garten nicht mehr zu öffnen, da der Herbst eingebrochen war. Urmel stemmte sich mit aller Kraft gegen das Gitter und wartete, bis ich endlich aufmachte. Dann wackelte sie zu ihrem Lieblingsplatz unter der Kinderschaukel, futterte ein bißchen und ging dann ins hohe Gras hinein. Ja, und dort ist sie dann auch gestorben. Und genau dort haben wir sie dann am nächsten Tag auch begraben. Vorher legten wir sie, damit die anderen Schweine sich verabschieden konnten, noch einmal in den Stall. Unsere alte Dame fehlt uns sehr.

Herz alias Heart of Gold alias Blöd von Blöd&Blöder, Sofaschwein

Die vielen Namen zeigen: Das war ein besonderes Schwein. Kaum verkauft, kamen die beiden Jungböcke Herz und Flocke auch schon wieder zurück ins Hürsland. Mitten im Winter. Also mußten sie ins Wohnzimmer, wo sie uns den Winter über lustig unterhielten. Klar, dass wir die nicht wieder weggeben konnten. Sie durften viel, wollten viel, pieschten oft und gern aufs Sofa, guckten TV (Bibi Blocksberg), knuddelten mit den Kindern. Nun ist der frechere der beiden einfach so gestorben, bittere Tränen flossen, wie schon bei Eisbärs Tod, Kinderlieblingsschweine eben. Lieber, kleiner Wuschel.

Eisbär-Try, call me Eisbär, too

Ein Abszeß hinter dem Auge sei beim Meerschwein sehr selten, sagte die Ärztin, und versuchte alles, um unseren Schatz zu retten. Aber der Abszeß war zu groß. Das ging so schnell, wir sind immer noch ein bißchen wie vor den Kopf geschlagen: Ein Leckauge, am nächsten Tag sah das Auge furchtbar aus, ab zur Tierärztin, und schon war alles vorbei. Da lag nun ein Fellknäuel auf dem OP-Tisch, und ich konnte gar nicht näher herangehen, weil ich für dergleichen nicht geschaffen bin. Bittere Tränen flossen hier, Eisbär, aber fünf Söhne zum Liebhaben hüpfen durchs Wohnzimmer, und etliche Nachkommen bevölkern unseren Stall.

Minnie

Kleines buntes Notschwein, du hast hier noch eine schöne Rentnerzeit verlebt. Wie alt du wirklich warst, wußte keiner so genau. Aber in den letzten Wochen wirktest du schon recht klapprig. Du durftest in der großen Gruppe leben und sterben. Mehr ging nicht.

 

OdieMae

Meine arme liebste Brindlenase verstarb einen Tag nach der Geburt ihres Wurfes. Ausgerechnet am Abend des 23.12. mußten wir dieses Drama erleben, erreichten zwar noch einen Tierarzt, aber er machte uns keine Hoffnung. OdieMae, ich habe deine Babys aufgezogen, sie hüpfen und springen lebhaft herum. Niemals vergessen.

Posemuckel Nepumuck von der Lausitz

Vier Tage nach der Kastration verstarb unser geliebter Posemuckel. Ich machte mir große Vorwürfe, hätte ich ihm die Kastration ersparen sollen? Aber ich hatte mir für ihn gewünscht, dass er in der Weibergruppe mit den Mädels glücklich bis ans Ende seiner Tage hätte herumwusen können. Wir begruben ihn unter den Forsythien, die gerade kräftig blühten. Sein freundliches Wesen, sein fröhliches Gequietsche fehlt mir im Stall. Armer Posi.

Paschi

            (...)

Er war mein Nord, mein Süd,
mein Ost und West,
Meine Arbeitswoche
und mein Sonntagsfest,
Mein Gespräch, mein Lied,
mein Tag, meine Nacht,
Ich dachte Liebe währet ewig:
Falsch gedacht.

Die Sterne sind jetzt unerwünscht,
löscht jeden aus davon,
Verhüllt auch den Mond
und nieder reißt die Sonn',
Fegt die Wälder zusammen
und gießt aus den Ozean,
Weil nun nichts mehr je wieder gut werden kann.....


 aus: W.H. Auden, Der Begräbnisblues

...ein weiterer Abschied stand uns bevor. Als wir ihn nicht länger hinauszögern konnten, ließen wir Dich gehen. Schlaf gut, kleinerTiger, neben Deinem Bruder. Ihr fehlt.

 

Shakira

Letzte Woche kam ich abends zum Stall und stellte fest, dass Shakira schlapp auf dem Boden lag. Mittags war sie noch munter herum gewuselt inmitten der Babyschar. Ich hob sie nun vorsichtig hoch und stellte entsetzt fest, dass sie schrecklichen Durchfall hatte. Sofort legte ich sie in ein Körbchen und fuhr zur Notsprechstunde zur Tierarztpraxis, dort bekam sie zwei Spritzen. Shakira verweigerte die Wasser- und Nahrungsaufnahme und verstarb in der Nacht. Ihre zwei Kinder werden von der Damenbande aufgezogen. Zum Glück sind meine Mädels sehr sozial.

Man hat manchmal so Lieblinge, deren Tod einen noch betroffener macht als der anderer Tiere. 

Shakira war ein Weihnachtsgeschenk, das mir meine Steffi freudestrahlend in die Hand drückte, als sie mich im Winter vor zwei Jahren besuchte. Das bunte Meerschwein in ihrer und dann in meiner Hand war noch ganz klein,  knopfäugig und einfach genau so, wie ich es mir gewünscht hatte. Ja, ich war sofort verliebt! Andere Züchter fragten nach, ob denn die Shakira verkäuflich sei...sie war es nicht. Im Mai letzten Jahres tanzte auf der Tischschau der Richter mit ihr, der entzückenden Plüschmausi, und sang "Shakira, Shakira", was ihr zwar keinen Preis einbrachte, aber lachen mußte ich schon...ihr erster Wurf war winzig klein, genauer gesagt, eine Tochter hatte sie, und auch ihr zweiter Wurf besteht aus nur zwei Babys, einem Buben und einem Mädel. Das Mädel hat Mamas schwarzes Gesicht geerbt, der Bube ihr einnehmendes Wesen. Ach, Shakira, ausgetanzt. Traurig.

Pitie

Am Freitag, den 16.05.2008 geschah unserem Kater ein Unglück. Offensichtlich wurde er von einem Fahrzeug erfaßt und schleppte sich mit letzter Kraft nach Hause. Als er meine Schritte im Garten hörte, weinte er. Ich fand ihn in der Gartenlaube und konnte ihn nur noch zum Einschläfern zum Tierarzt bringen. Wir standen alle unter Schock, meine Schwester war dabei und half uns, unserem armen schwarzen Kater zu begraben. Allein hätte ich das nicht geschafft, muß ich ehrlich zugeben. Pitie war über 15 Jahre lang in unserer Familie, er war einfach von Anfang an da, zog mit uns um, wurde nach 7 Jahren als Wohnungskater noch für die weiteren 8 Jahre zum "Draußenkater", fand sich mit zweibeinigem und auch vierbeinigem Familienzuwachs ab, er war nie boshaft, nie hat er gebissen oder gekratzt. Er war einfach nur lieb. Dieses Ende hat er nicht verdient. Ich habe mir so gewünscht, dass er eines Tages friedlich im Körbchen einschläft. Mir fehlt sein Blick, sein Schnurren, sein Mauzen. Seine Art, uns frühmorgens zu wecken, sein Schatten vor der Haustür, wenn er darauf wartete, ins Haus gelassen zu werden. Nie mehr. Kein schwarzer Kater mehr im Hürsland.

Jane, das Heckenschwein

...wurde eines Tages bei uns abgegeben, weil sie niemanden ihrer Art mehr zu Hause hatte. Janie war eine richtig wilde Rennhummel, die man in den ersten Wochen gar nicht richtig sah. Wupp, weg war sie! Mit der Zeit wurde sie ruhiger, aber auf den Arm nehmen und kuscheln war nie ihr Ding. Naja, allein sie anzuschauen, war eine Freude, sie war eine echte Schönheit in Schwarz-Creme-Weiß. Letzte Woche lag sie nun tot im Stall, immerhin, sie hatte hier noch ein paar schöne Jahre im Rudel.

BÈlanna

Ach Süße, ich hab so oft mit Dir gemeckert, wenn Du mich wieder gebissen hast, aber jetzt vermisse ich Dich so. Fast 8 Jahre hast Du es mit uns ausgehalten, Lieblingszicke...ein Widderkaninchen mit Stehohren (und was für große Lauscher das waren!), Jadzias beste Freundin und Freundin aller Kinder (die wurden auch nicht gebissen...). Hopse im Karnickelhimmel!

Stupsi

Ich hatte es befürchtet, und schon war es geschehen: Stupsi war seit Hörnchens Tod so unglücklich. Er saß trauernd in der Ecke, fraß kaum noch und ließ sich auch durch BÈlanna nicht aufmuntern. Eines Abends bekam ich ihn kaum in den Stall, ich habe den Verdacht, dass er da schon einfach im Auslauf einschlafen wollte. er hielt sich dann noch zwei Tage, dann lag er morgens tot in einer Ecke. Stupsi ist, wie Hörnchen, sechs Jahre alt geworden.

 

Hörnchen

Mein selbstgezogenes Kaninchenkind in meiner Lieblingsfarbe begann eines Tages, das rechte Hinterbein hinterherzuziehen. Nach einer Weile wurde das Hinken schlimmer, doch der Tierarzt konnte nicht feststellen, woran es lag. Nach mehreren Besuchen dort, wobei Hörnchen jedes Mal hingebungsvoll dem Tierarzt auf den Kittel pieschte, war klar: Es ging so nicht mehr weiter. Zuletzt schleifte sie den Hinterkörper nur noch über den Boden. So nahm ich sie denn an einem stillen Abend mit zum Tierarzt und ließ sie einschläfern. Ich habe Hörnchen bei der Ponykoppel begraben, bei der Brachfläche, wo man weit über die Felder schauen kann.

 

Fröschi!

Fröschi, die fetteste Kröte im ganzen Hürsland, lag eines Tages einfach so im Gras. Bauch nach oben, kein Hüpfen und kein Zappeln mehr. Wir waren sehr deprimiert und haben sie anständig begraben. Zu unserem Trost hopsen immer noch einige Kröten durch die Beete, und es sind auch einige dicke Brocken darunter. Aber unser Fröschi ist mit uns hier eingezogen....

Nelly und Pippilotta

Nelly war mein erstes Meerschwein, mit dem hier alles 2001 anfing. Kaum hatte ich sie aus dem Tierheim hierher geholt, bekam sie auch schon drei entzückende Babys. Das Mädel in dem Wurf, Pippilotta, behielt ich. Die beiden waren die zutraulichsten Damen, die man sich wünschen konnte, und wir sind sehr traurig, dass sie uns morgens nicht mehr im Stall begrüßen. Es ist nicht mehr so bunt und lustig. Ein großer Verlust. 

Nelly, Pippi, Ginger

 

Superflai

Arme kleine Flai. Mein Päppelschwein.

 

Flou

Vier Tage zuvor noch diese Freude über Flous ersten Wurf, und dann starb meine arme Zicke mir unter den Händen weg. Der Tierarzt konnte sie nur noch erlösen. Arme liebe Maus. Hätte Dir noch ein paar schöne Jahre in der Meute gegönnt.

 

Mausgesicht

Herr Mausgesicht fiel mir auf einer Kleintierbörse in die Finger. So ein drolliges Gesicht hatte ich ja lange nicht gesehen. Er zog hier ein und durfte auch einmal Vater werden, bevor ich ihn kastrieren ließ. Fast zwei Jahre lang kümmerte er sich liebevoll um seine Damen. Vor ein paar Wochen saß er morgens plötzlich mit schiefem Kopf und getrübtem Auge da. Er bewegte sich taumelig und unsicher. Dann ging es ihm wieder besser. Ich atmete auf und hoffte, dass, wenn es ein Schlaganfall war, er nun über den Berg war. Vor einer Woche dann hatt er einen herben Rückschlag und verfiel zusehends. Ich muß zugeben, ich konnte mich nicht dazu durchringen, ihn einschläfern zu lassen. Er kuschelte meistens mit den Jungtieren oder Oma Nelly. Ab wann ist ein Leben nicht mehr lebenswert? In der letzten Nacht ist Mausgesicht nun in seiner Lieblingskuschelecke gestorben.

 

 

Seven und Kira

Im Tierheim fand ich 2001 zwei verschüchterte Kaninchenmädchen, die abgegeben worden waren, weil das Kind, dem die beiden als Kuscheltiere geschenkt worden waren, kein Interesse mehr zeigte. Ich nahm die beiden mit.

Kira war so verängstigt, dass sie nur mit den Augen rollend in der Ecke saß, während Seven mich sofort ansprang und mich beißen wollte. Und das ging über Monate so. Offensichtlich hatte das Kind Seven besonders gerne mit Strohhalmpieksen gequält, denn das Karnickel flippte völlig aus, wenn ein Strohhalm beim Stalleinstreuen in die Nähe ihrer Nase geriet. Mit der Zeit arrangierten wir uns, ich fresse ja keine Kaninchen, das sahen die beiden irgendwann ein. Kuscheltiere wurden sie allerdings in all der Zeit, die sie hier lebten, nicht.

Im Herbst 2003 starb Kira, sie schlief einfach ein. Eine Woche später folgte ihr Seven.

Es tat mir so leid um diese beiden und tut mir immer noch weh im Herzen. Arme Mädels, meine Schecken.

 

Hazel

Armes Kaninchen, hast nur wenige Monate bei uns gelebt, wir hätten Dich gern länger bei uns gehabt. Du warst Jadzia eine gute Mutter, aber irgendwann waren Deine Kräfte erschöpft.

 

Jadzia

Unser Überraschungsei, frech, munter, Einzelkind, und leider schon mit drei Wochen Waise...

Immer Chefin im Karnickelstall, immer etwas pummelig, immer zu Untaten aufgelegt...

Wirst von BÈlanna schmerzlich vermißt, und auch mir fehlt Deine freche Art...

 

Michel

Diesen Kater schleppte ich todesmutig meinen Eltern ins Haus, obwohl sie NIE WIEDER eine Katze haben wollten. Michel schmuste sich sehr charmant und unaufdringlich in alle Herzen, auch unser alter Hund hatte ihn sehr schnell gern.

Du hast mich jeden Morgen glücklich schnurrend begrüßt und meine Bettdecke dabei plattgetrampelt.

Du hast meinem Vater mehr als einmal die Salatbeete ruiniert, weil Du Dich in ihnen wälzen mußtest.

Du hast zwei schwere Unfälle mit der Hilfe unseres guten Tierarztes überstanden. Was hatten wir für eine Angst um Dich.

Du hast meine Mutter fast in den Wahnsinn getrieben, wenn Du mitten in der Nacht unbedingt aus dem Dachfenster hinaus in die Freiheit mußtest- oder aber von draußen höflich angeklopft hast, weil Du ins Haus wolltest.

Und Du wurdest von meinem verrückten Yoyo-Kaninchen zu seiner großen Liebe erwählt und ertrugst seine Schmeicheleien immer mit Gelassenheit.

Es fehlt mir, Dein schwarz-weißes Fell zu streicheln. Ich weiß noch genau, wo der Knick in Deinem Schwanz war, der mehrfach gebrochen und schief zusammengewachsen war. Nicht umsonst warst Du schließlich ein ausgesetztes Tierheimtier. Du hattest die allergrünsten Katzenaugen, und auch Dein Blick fehlt mir.

Ja, Du fehlst.

Der Salatkiller

Michel ist der im Körbchen.  Der Wurf war im Tierheim zusammengewürfelt worden aus lauter ausgesetzten Jungtieren.

Bekannte zogen sie auf, und ich MUSSTE diesen Kater haben. Sehr zur Begeisterung meiner Eltern.

 

Yoyo

Das frechste, neugierigste, zahmste Zwergkaninchen lebte bei uns und zerstörte jede Partie "Risiko", fraß alle Grünpflanzen im Zimmer an, am liebsten die giftigen, und schäkerte begeistert mit dem Michelkater. Ich vermute immer noch, dass Yoyo den für ein wunderschönes Karnickel hielt. Den Hund fand er allerdings blöd. Blacky wurde jeden Morgen, wenn er doch so dringend mal im Garten ganz schnell ein kleines Geschäft machen wollte, von einem biestigen, knurrenden Kaninchen angefallen. Und diese Nager können beißen! Yoyo war nicht nur unglaublich hübsch, sondern auch unglaublich zutraulich. Besonders gerne saß er auf der Sofalehne und kuschelte sich an meinen Vater. Dabei fraß er ihm ganz heimlich die Haare an, aber da mein Papa sowieso fast Glatze hatte, machte ihm das nicht viel aus. Die beiden guckten gerne die Sportschau zusammen.

Wahrscheinlich war er ein verzauberter Prinz oder so, jedenfalls habe ich mich schwer in ihn verliebt und trauere ihm heute noch nach.

 

 

 

Narisha

 

Komm, Närrische, laß uns wagen

Einen letzten gemeinsamen Ritt

Über Felder wollen wir jagen

Mein Herz mit Deinem geht mit

 

 

Du warst mir so ein guter Freund

Mein liebes Pferd, mein Seelenpferd

Ich habe oft davon geträumt

Daß ich mit Dir einst alt mal werd

 

 

Doch etwas ließ uns straucheln

Auf diesem unserem Weg

Ich sah`s in Deinen Augen

Du hieltest nicht mehr mit

 

 

Ich wußte ,ich mußte Dich gehen lassen

Deine Schmerzen waren so groß

Mich hat mein treues Pferd verlassen

Es fiel so schwer, ich ließ Dich los

 

 

Wir gingen Deinen letzten Gang

Ich streichelte warme Nüstern

Du starbst ganz still in meinem Arm

Der Wind und Du hörtet mein Flüstern

 

 

Komm gut in den Himmel, Närrische

Komm gut in den Himmel

Und warte da auf mich.

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