|
...so sieht es von oben aus...wenn es ein perfektes Angorameerschweinchen ist!
Angoras in Agoutis Zu meinen Zuchtzielen bei den Staubwedeln: Angorameerschweine, die nicht nur von Typ&Bau, sondern auch von denWirbeln her perfekt sind, sind mein angestrebtes Zuchtziel, das allerdings nur langsam erreicht werden kann. In Ermangelung guter Angora-Ausgangstiere, außer der wunderbaren Zuchtgruppe von Sandra Haverkamp, die ich 2005 übernehmen durfte, habe ich hin und wieder Peruaner mit eingezogen. Da ich ein Faible für Agoutis habe, züchte ich Angoras in Silberagouti, Grauagouti und Lemonagouti, mit deren Verbindungsfarben Weiß, Buff und Creme. Manchmal sind die Resultate schon erfreulich, manchmal ist es zum Haareraufen...aber ich liebe alle meine Tiere, auch diejenigen, die nicht top und wunderbar zuchtgeeignet sind. Manchmal gerade die... Es geht mir beim Züchten ums Tier, in erster Linie, und ich hasse es, wenn Züchter Meerschweinchen wie Ware einkaufen. Guckt mal hin, das sind Lebewesen, die könnt ihr nicht wie ein Paar Turnschuhe nach Gebrauch oder wenn sie nicht recht passen beiseite werfen. Ein verantwortungsbewußter Umgang mit dem Tier und die Liebe zu diesen kleinen Wesen sollte im Vordergrund stehen, und so richtig Geld verdienen durch Meerschweinchenzüchten ist eh kaum möglich...
Lemonagouti oder Grauagouti? In meinem Stall leben inzwischen etliche Tiere in diesen Farben. Die Unterscheidung zwischen diesen Agoutis ist nicht ganz einfach. Wenn Creme oder Buff dazukommen, kann man anhand der Ausprägung dieser Farben unterscheiden, mit welchem Agouti man es gerade zu tun hat. Aber meist schaue ich in die Stammbäume der Eltern. Mal von vorne anfangen: Das Agoutimeerschwein hat 2 Fellfarben (die Unterfarbe und die Deckfarbe), die sich in drei Varianten/Farbzonen aufteilen lassen: 1. Unterfarbe 2. Unterfarbe und helle Spitzen in der Deckfarbe 3. Unterfarbe, helles Band/Deckfarbe und dunkle Spitzen Diese drei Farbzonen ergeben das Ticking. Es soll möglichst gut sichtbar und intensiv sein. Beim Grauagouti ist die Unterfarbe schwarz, die Deckfarbe ist Buff. Beim Lemonagouti ist die Unterfarbe schwarz, die Deckfarbe Creme. Somit ist es, wenn das Tier auch noch Cremefelder oder Bufffelder aufweist, ein bisschen leichter, die Farben zu vergleichen (oder ich gucke unter den Bauch). Bei beiden Farbschlägen sind die Augen dunkel und die Pigmente schwarz, also liegt der sichtbare Unterschied in der Deckfarbe. Optisch ist für mich der Unterschied zu erkennen, wenn ich Grauagoutis und Lemonagoutis nebeneinander setze: Die Grauagoutis sind kräftiger in den Farben, Buff ist ja ein wenig dunkler als Creme, und die Lemons wirken auf mich eher zitroniger, gelber, blasser. Gemein wird es, wenn man aufgehelltes Goldagouti mit in die Überlegungen mit einbeziehen muß, wenn also die Stammbäume der Tiere es nahelegen, dass man auch hiermit rechnen muß. Da muß man dann intensiv den Bauchstreifen (der ja in der Deckfarbe ist) begutachten. Die genetische Formel für Goldagouti: AA BB CC EE PP SS rnrn Die genetische Formel für Grauagouti: AA BB cdcd EE PP SS rnrn Die genetische Formel für Lemonagouti: AA BB cdcr oder cdca EE PP SS rnrn Die genetische Formel für Orangeagouti: AA bb CC oder crca EE PP SS rnrn Die genetische Formel für Cinnamonagouti: AA bb crcr EE PP SS rnrn
Jajaja, wieder die verflixten kleinen Cs. Sie machen genetisch den Unterschied aus. Wo kommen sie her und was bewirken sie? Die großen Cs im Goldagouti stehen für Vollfarbe(Rot). Die kleinen Cs verdünnen: cdcd gehört zum Buff, cdcr zum dunkleren Creme, cdca zum helleren Creme.
...ich mag sie aber auch einfarbig...:
Inzwischen habe ich mit einigen weiteren Züchtern die IG Angora und Mohair gegründet, schaut doch mal auf unsere HP: http://www.beepworld.de/members100/igangoraundmohair/index.htm
Renée, Kuschelflocke, OdieMae, Brasca und Traumfänger
Girlies winzige Tochter Prinzessin, immer hungrig, ganz die Mama.
Prinzessin, nun erwachsen, mit ihrem eigenen Nachwuchs
Girlie mischt Kleeblüte auf: Du kommst hier net raus!
|