Alles was wir Wissen über Area 51.

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AREA 51

- was steckt dahinter ? -

1. Einleitung

Area 51 - das bestgehütetste Geheimnis der USA! Was steckt dahinter?

"Nur" ein Testgelände für neuartige Flugzeugtypen, nachdem ja dort auch schon 1955 die U-21, dann die A-122 und der Tarnkappenbomber F-117A3 unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen getestet wurden?

Oder wird hier gar ein abgestürztes UFO untersucht, wie es der Bericht von Robert Lazar erzählt, von dem noch später die Rede sein wird, genauso wie von einem Mann Namens "Jarod" ? Denn dieser Mann geht noch weiter und behauptet sogar, mit Außerirdischen zusammen gearbeitet zu haben.

Diese Dokumentation soll diese Fragen erörtern und eine kleinen Überblick liefern. Jedoch kann und soll keine gesicherte Wahrheit wiedergegeben werden, ich kann vielmehr nur versuchen, kleine Beweise, Indizien und Vermutungen zu einem Gesamtbild zusammenzutragen und der Rest bleibt der Phantasie und Ansicht des Lesers überlassen.



2. Die Niederlassung

2.1 Das Gebiet von Area 51

Schon allein das Gebiet der Niederlassung von "Dreamland" ,wie Area 51 auch genannt wird, ist Grund genug für die wildesten Spekulationen.

In einer der abgelegensten Regionen der Vereinigten Staaten, dem von der "Außenwelt" fast völlig uneinsehbaren, abgeriegelten Emigrant Valley im südlichen Nevada liegt der Groom Lake und mit ihm Area 51.

Ungefähr 190 Kilometer nordwestlich von Las Vegas gelegen, führt nur eine einzige Straße, die State Route 375, auch bekannt als "Alien Highway" aufgrund zahlreicher UFO-Sichtungen, in Richtung Groom Lake und Tikaboo Valley zu dem der Basis nächsten, bewohnten Tal mit seinem einzigen Ort Rachel.

Um zur Basis selbst zu gelangen, verlässt man den Highway und begibt sich auf die Groom-Lake-Road, die direkt nach "Dreamland" führt.


Im Herzen dieses Gebietes, das ungefähr die Größe von Bayern einnimmt, liegt das Groom dry lake bed,4 von dem aus südwestlich die Basis liegt. Ein zweiter Teil der Basis, die sogenannte "Site 4", liegt dagegen mitten im Papoose Lake,5 ungefähr 15 Meilen südlich vom Groom Lake.6

Umgeben wie von einer Schutzmauer werden beide Teile von Bergketten, den Papoose Range 7und Groom Range,8 die sich im Besitz der Air Force und auf dem Gebiet der Nellis Bombing and Gunnery Range befinden. Jedoch ist immer noch unklar, ob Area 51 jetzt Teil der Nellis Range oder doch nicht ist. Denn die Air Force schweigt.

Da das ganze Gebiet unter strengster Bewachung steht, ist es also schier unmöglich, genau zu sagen, was auf der Basis vor sich geht. Bilder vom Aufbau der Basis lassen sich nur per Satellit herstellen, doch ist jegliche Veröffentlichung strengstens untersagt. Bis 1995 war es noch möglich vom White Sides und dem Freedom Ridge, den dem Sperrgebiet am nächsten gelegenen Bergen einen Blick auf Teile der Basis zu richten, doch wurde dann auch dieser Dorn im Auge der Sicherheitskräfte der Basis durch die Einnahme dieser beiden Berge entfernt. So bleibt jetzt nur noch ein Blick vom knapp 40 Kilometer entfernten Tikaboo Peak, der mit seiner Höhe von 2300 Metern und starken Ferngläsern immer noch einen Blick auf die Einrichtung ermöglicht.

Macht man oder hat vor 1995 aber auch wirklich einmal Gebrauch von diesen Möglichkeiten gemacht, so konnte man zum Beispiel von White Sides zahlreiche Gebäude und Einrichtungen erkennen - die klare Wüstenluft lässt auch noch über größere Entfernungen hinweg eine meist gute Sicht zu.

Aus den dem Wüstenboden farblich angepassten Gebäude, sticht vor allem ein riesiger Hangar hervor. Hangar 18 umfasst eine Quadrat von 100x100 Metern und ist knapp 35 hoch. Niemand "von außen" weiß sicher, was dort vor sich geht, doch wird unter anderem auch vermutet, dass diese Halle einen überdimensionalen Liftschacht birgt, da wohl der größte Teil der Basis unterirdisch sein dürfte. Neben diesem Riesen im Süden fallen weitere "kleinere" Hangars auf, sowie die mit 9,6 Kilometern längste Landebahn der Welt, die sich von einem Ufer des Seebettes bis zum anderen erstreckt, parallel dazu eine weitere, kleinere Landebahn.

Zudem konnte man einige weitere Strukturen erkennen, die in den Papoose Range hineingebaut schienen. Dies lässt die Vermutung aufkommen, dass es eine direkte Verbindung zwischen Area 51 und der von ihr durch den Papoose Range getrennten Site 4 gibt, die bisher noch nie jemand gesehen hat.

Erst vom Tikaboo Peak aus, war es möglich des nachts Lichtschimmer aus der Richtung der vermuteten S-4 zu erkennen. 1995 erkannte man dann, dass vom Mount Sterling aus, direkt ein Blick in das berüchtigte Tal des Papoose Lake möglich war und dort einige schwer erkennbare Strukturen sich befanden. Der einzige Nachteil war die Entfernung von über 70 Kilometer zwischen Mount Sterling und Zielobjekt.



2.2 Sicherheitsmaßnahmen

Die Abschottung vor sämtlicher Beobachtung und Betrachtung ist enorm. Das wird auch deutlich, wenn man den Versuch eines Kamerateams betrachtet, die mit einer kleinen Maschine eine Überquerung der Basis vorhatten: Als sie sich bis auf 2,5 Kilometer der Sperrzone, nicht einmal der Basis selbst, genähert hatten, wurden sie vom Tower der Basis unmissverständlich dazu aufgefordert umzukehren und waren nach einer halben Minute plötzlich von F-16 Kampfflugzeugen umgeben, die der Aufforderung Nachdruck verliehen.

Und nicht einmal den Piloten von Nellis Base ist es gestattet in diese "Box", wie die gesamte Sperrzone mit Land- und Luftraum genannt wird, hineinzufliegen, geschweige den sie in irgendeiner Höhe überhaupt zu überfliegen; gleiches gilt für Linien- und Privatmaschinen.

Diese Sicherheitsmaßnahmen nehmen am Boden sogar noch zu. Schon ab dem ersten Moment, wenn man vom Highway (State Route 375) auf die Groom-Lake-Road biegt, die direkt nach Dreamland führt, sieht man die ersten Anzeichen dieser militärischen aber trotzdem offiziell nicht existenten Basis.

Schon auf breiten Streifen zwischen Highway und Sperrzone befinden sich zahlreiche Bewegungsmelder und Videokameras. Illegal übrigens, da es sich hier um öffentliches Land handelt. Auch patrouillieren ständig weiße Jeep Cherokees auf den Zufahrtsstraßen und Seitenwegen, um unliebsame Besucher so schnell wie möglich zum Verlassen aufzufordern.

Lässt man sich davon jedoch nicht abhalten und fährt weiter, so kommt man zur Grenze der Sperrzone, die nur durch Schilder gekennzeichnet ist. Keine Zäune, keine Mauern. Nur verstärkt Bewegungsmelder und Videokameras. Gelegentlich tauchen auch Kampfhubschrauber auf, die von der Basis geschickt wurden, um störende Grenzgänger zu entfernen. Ein weiteres Vorrücken wäre hier schon beinahe tödlich: "Use of deadly force authorized", macht ein Schild ganz deutlich die Angst vor Besuchern klar. Und über allem liegt noch der Vorhang der Verschwiegenheit. Die Mitarbeiter des Flughafens in Las Vegas, die am JANET-Terminal arbeiten, von dem aus immer wieder nicht gekennzeichnete Boings nach Area 51 starten, schweigen und wer fragen stellt wird vom Sicherheitspersonal schnellstens von der Basis entfernt. Auf den Straßen in den Groom Lake verkehren nur schwarze, verdunkelte Busse, die auch jeglicher Kennzeichnung entbehren. Das ganze Gebiet ist auf keiner Karte verzeichnet und nur mit "unsurveyed" - nichtvermessen - bezeichnet.


Immerhin gibt das Pentagon mittlerweile das Vorhandensein einer Basis zu, verweigert jedoch jede Auskunft zu Site 4: Der Autor des Buches "Das UFO-Syndrom" Johannes Fiebag fragte beim Department of the Air Force (USAF-Pentagon) nach und erhielt folgenden Brief:

"Wir beantworten hiermit Ihre auf den 5. Juli 1995 datierte [.....] Anfrage
nach Dokumenten / Aufzeichnungen über jegliche Installation mit der
Bezeichnung S-4 und Lage auf dem Nellis AFB Range [........] Mit Hinblick
auf ihre Anfrage können wir die Existenz oder Nichtexistenz der von Ihnen
erbetenen Informationen weder bestätigen noch bestreiten, da jegliche
andere Antwort eine gegenwärtige und geeignete klassifizierte Information
preisgeben würde, die unter Titel 5, United States Code, Section 552 (b)
(1) und Air Force Instruction 37-131, Paragraph 10.1 von einer Freigabe
ausgeschlossen ist. Durch diese Aussage bestätigt das Department of the Air
Force weder, dass solche Unterlagen existieren oder nicht existieren, noch
streitet es dies ab."14



3. Was geht dort wirklich vor ?

3.1 Mögliche Hintergründe

Warum nur diese ganzen Sicherheitsvorkehrungen ? Was ist das Besondere an dieser Basis, was nicht jede andere Militäreinrichtung und Testanlage auch hat ?

Dient der ganze Aufwand allein dem Zweck, für die Geheimhaltung von neuen Waffen und Flugzeugen zu sorgen? Es wäre möglich, zudem in letzter Zeit in Rachel spekuliert wurde, dass hinter den Bergen eine zerstörerische Schallwaffe getestet wird und man auch nicht ausschließen will, dass es dort einen geheimen Atombomben-Notvorrat gibt. Einfacher zu glauben ist da schon die Vermutung eines neuen hyperschnellen Spionageflugzeugs, der
sogenannten "Aurora".


3.2 Was ist dran an "Aurora" ?

Als die Amerikaner 1990 ihren Aufklärer "Blackbird"(SR-71) außer Dienstes stellten, entstand eine Lücke, die nun unbedingt geschlossen werden muss. Diese "schwarzen Vögel" überflogen das Feindesland in einer Höhe von knapp 20-25 Kilometern und waren daher für Flugabwehrraketen unerreichbar. Und seit ihrem Bau 1962 wurde diese Maschine nie abgeschossen, unter anderem auch ein Verdienst ihrer Maximalgeschwindigkeit von etwa 3000 km/h (3 Mach).

Die USA brauchen also einen leistungsfähigen Nachfolger. "Aurora" könnte eine wichtige Rolle im neuen Spionagekonzept der westlichen Welt werden. Krisenregionen wie der Balkan, der Nahe Osten, Nordkorea, Afghanistan, das Chinesische Meer und Teile Afrikas müssen überwacht werden.

Die Basisdaten liefern zwar Spionagesatelliten, die zu Hauf hoch über der Erde ihre Runde drehen, doch kann so gut wie jeder, der über ein Fernrohr, einen Computer und etwas Wissen verfügt, sich ausrechnen, wann er wieder von Satelliten überflogen wird. Denn eben die Regelmäßigkeit ihrer Flugbahn wird neben dem hohen Preis zum großen Nachteil im Vergleich mit schnellen und hochfliegenden Spionageflugzeugen.

Über das Erscheinungsbild der Aurora sind sich jedoch selbst die Fachleute noch nicht klar. Es gibt zwei total unterschiedliche Meinungen, wobei die erste Gruppe von einer Größe, die etwa der Concorde entspricht, ausgeht. Die Außenhaut soll Radarstrahlen absorbieren und der enormen Hitze bei sechsfacher Schallgeschwindigkeit standhalten können. Bei dieser Geschwindigkeit entstehen Temperaturen von ungefähr 500 bis 750 °C.

Bei diesen Temperaturen muss das Flugzeug künstlich gekühlt werden, was für den Sprit bedeutet, das er nicht nur Energielieferant sein darf. Daher spricht alles für Methan, da das fünfmal soviel Hitze absorbieren kann wie Kerosin. Eine mögliche Flughöhe wird dabei auf ungefähr 30 bis 50 Kilometer geschätzt.

Eine zweite Version sieht dagegen "Aurora" als zweigeteilte Einheit. Der untere und wesentlich größere Teil ist ein Trägerflugzeug, die SR-75, die eine Geschwindigkeit von etwa 3 Mach erreichen kann. Aufgesetzt befindet sich der deutlich kleinere Aufklärer XR-7, der sogar Mach 7 als Spitzengeschwindigkeit vorzuweisen hat.

Wie und wann beziehungsweise ob überhaupt "Aurora" zum Einsatz kommt, wenn sie nicht schon jetzt bereits Routineeinsätze erledigt, muss man der Zukunft überlassen. Auf alle Fälle wäre diese Maschine sicher ein extrem hohes Maß an Sicherheitsmaßnahmen wert.


3.3 UFOs - Gibt es sie wirklich ?

Eine weitere mögliche Erklärung für die strengsten Sicherheitsmaßnahmen auf der ganzen Welt ist schon etwas schwerer verständlich: UFOs sollen der Grund für das ganze Theater sein.

Seitdem 1947 das Gerücht entstand, in New Mexiko seien zwei UFOs abgestürzt und auch noch direkt danach der Stützpunktkommandant der nächstgelegenen Basis15, Col. William Blanchard16 die Meldung ausgab, man wäre im Besitz dieser Flugobjekte, hält sich hartnäckig der Verdacht, die Air Force, die Navy oder ein sonstiges Sonderkommando hätte UFOs zur Untersuchung. Dagegen half auch das sofortige Ableugnen eines Besitzes durch höhere Stellen nichts und man schenkte der Erklärung, einen Wetterballon gefunden zu haben, keinen Glauben.

Wie später bekannt wurde, gab es tatsächlich einen Vertuschungsversuch und der Wetterballon war reine Erfindung. Angeordnet wurde alles direkt aus Washington D.C., wie General Thomas DuBose bestätigten konnte, der damals das Telefonat entgegennahm.

Jedoch wurden bis in unsere heutige Zeit immer wieder unbekannte, nicht definierbare Objekte am Himmel beobachtet, so dass wohl doch etwas dahinter stecken muss.


Von vielen dieser Objekte wurden dabei Filmaufnahmen gemacht, die der Physiker Dr. Bruce Maccabee, im Dienste der US-Marine stehend, untersucht hat. Vor allem bei einer Aufnahme eines wild hin und her tanzenden Objektes, das unmögliche Flugmanöver machte, war er sich sicher "dieses Objekt ist nicht von uns!".

Er erkannte bei starker Vergrößerung ein Objekt, das rund war und einen Durchmesser von ungefähr 10 Metern hatte. Zudem war als bester Beweis auf dem Erdboden ein Schatten dieser Maschine deutlich zu erkennen.

Einen weiteren Anhaltspunkt für die Existenz außerirdischer Flugkörper liefert die Regierung der USA selbst. Da in den Jahren nach dem Roswell-Vorfall 1947 vermehrt unbekannte Flugobjekte über Militärbasen gesichtet wurden, wollte man Sicherheit über eine Existenz haben und startete 1952 das Projekt "Blue book". Man trug alle UFO-Sichtungen über Jahre zusammen und versuchte eine rationale Erklärung dieser Phänomene zu finden. "Von 1947- 1969 wurden insgesamt 12618 UFOs gesichtet", davon waren 701 "unidentifiziert".

Eine Radartechnikerin der Nellis Air Force Base erhärtet die These der UFO-Existenz. Sie berichtet anonym von Testflügen bei Nacht, an denen sie als Beobachterin am Boden teilnahm. Sie sah 10-15 fliegende, auf der Unterseite orange glühende Flugobjekte, die die skurrilsten Manöver durchführten.

Nicht anonym, sondern in aller Öffentlichkeit erzählt dagegen Robert Lazar von seinen Beobachtungen.

Er, nach eigenen Angaben studierter Physiker, ging neue Wege und berichtete als erster von der Installation "Site 4", die bis dahin noch völlig unbekannt und geheim war.

In seinen Erzählungen berichtet er, wie er mehrere Sicherheitskontrollen durchlaufen musste, nachdem er "S-4" in einem der schwarzen Shuttle-Busse erreicht hatte. Er wurde in einen riesigen Hangar gebracht, in dem sich eine silberne, runde "fliegende Untertasse" befand. An der Einstiegsluke war die amerikanische Fahne angebracht und mehrere Techniker untersuchten dieses Objekt bereits. Im Innern fand er drei Sitze , die eindeutig nicht für Menschen gebaut waren. Als Bildschirm wirkte die ganze Hülle der "Scheibe", wie er feststellen konnte, als die Techniker außen etwas ausprobierten und er von innen zu ihnen hinaus blicken konnte. Als er die Scheibe wieder verließ, sah sie von außen aus wie zuvor.

Seine Aufgabe war es, mit weiteren 21 Mann den Antrieb zu untersuchen und zu erklären.

Ein weiterer Physiker, der Antriebsuntersuchungen durchgeführt haben will, ist David Adair. Bei ihm steht fest, dass er in Dreamland war. In "taff" hat er über seine Erlebnisse berichtet und von einem neuartigen Antrieb mit einer unglaublichen Technik erzählt. Diese Technik wäre so genial, dass die Menschheit erst in einigen hundert Jahren in der Lage wäre, so etwas zu bauen. Für ihn können es nur Außerirdische sein, die über eine solche
Technik verfügen.


Noch weiter geht ein Mann, der unter dem Decknamen "Jarod" über seine Erlebnisse berichtet hat. Jarod war Mechaniker in Area 51 über einer Zeitraum von neun Jahren; begonnen hatte alles 1966. Er selbst ist Maschinenbauingenieur und sollte am Design von "Simulatoren" mitwirken, Systemen, die in irdischen Reproduktionen außerirdischer Flugobjekte zum Einsatz kommen sollten. Mit Hilfe dieser Simulatoren sollten die Piloten auf reale Testflüge vorbereitet werden. Im Unterschied zu Lazar jedoch, will er auch Kontakt mit Außerirdischen gehabt haben. Mit einem von "ihnen" arbeitete er zusammen und beschreibt ihn als etwa 1,60 Meter groß mit gräulicher Haut.

Während seiner Arbeit , so berichtet er, habe er auch Informationen über eine UFO-Bergung erhalten. Diese Maschine sei seines Wissens nach Area 51 geliefert worden. Area 51 sei in Bezug auf die UFO-Programme der "Satelliten Regierung"23 von großer Bedeutung, machte aber keine weiteren Angaben dazu.

Ein Videoband24, dass 1991 dem Verleger Thomas Colman von einem Mann namens 'Victor' zugespielt wurde, unterstützt Jarod in seinen Behauptungen. Victor sollte als Techniker in Area 51 geheimes Videomaterial digitalisieren und kam so in den Besitz dieses Tapes. Die Bilder zeigen insgesamt drei Menschen, die ein schwer zu identifizierendes, lebendiges Wesen untersuchen, dass den Vorstellungen Jarods entspricht: gräulich fahle Haut, ein riesiger Kopf und extrem große Augen.

Doch kann man diesen Aussagen Glauben schenken oder handelt es sich vielmehr nur um Hirngespinste mit einem Übermaß an Phantasie ?



4. Hirngespinste oder Wahrheit ?

4.1 Verifizierung

Man kann wohl schwer so viele Berichte allein der Phantasie zuordnen. Zumindest ist es unwahrscheinlich, dass alle UFO-Sichtungen erfunden sind. Und dass es für viele Erscheinungen keine rationalen Erklärungen gibt, zeigt schon das Ergebnis des "blue book" - Projekts. Natürlich könnten die UFOs auch neuartige Flugmaschinen der Air Force sein, die entweder getestet werden oder sich schon im Einsatz befinden. Diese Hypothese unterstützt derUS-Verteidigungsminister mit seiner folgenden Erklärung:

"Zu jeder Zeitsind wir dem aktuellen Stand der Technik, der der Öffentlichkeit bekannt ist, 10 Jahre voraus."25 Und es ist leicht vorstellbar, dass ein Mensch, der ein Fluggerät am Himmel über sich kreisen sieht, dass er aber erst in zehn Jahren kennenlernen wird, für ein UFO hält. Doch nicht jedes UFO wurde über militärischem Gebiet gesichtet und der Verteidigungsminister erklärt in diesem Zusammenhang weiter: "Diese Objekte dürfen nur an klar definierten und streng begrenzten Lufträumen ausprobiert werden. Bestimmte Objekte können also nicht von uns sein."


Angenommen, Area 51 wäre "nur" ein Testgelände für Flugsysteme des frühen 21. Jahrhunderts. Wäre dann ein solch großer Aufwand hinsichtlich der Sicherheitsvorkehrungen nötig ? Die Technik wäre sicher revolutionär und einzigartig, aber weniger Sicherheitsmaßnahmen würden auch schon für eine vollständige Geheimhaltung irgendwelcher Pläne garantieren. Keine andere Militärbasis benötigt ein solches Gebiet und eine derartige Sperrzone. Einer von mehreren Gründen für einen solchen Platzbedarf der Basis mit Sperrzone ist jedoch die Notwendigkeit eines Testgeländes, da man sicher nicht gerade über den Dächern einer Kleinstadt seine neuen Flieger ausprobieren möchte.

Ein weiterer möglicher Grund wäre der Lärmschutzes. Der verlangt nach einer guten Isolierung oder eben genug Entfernung zum unerwünschten Hörer. Daher wäre auch eine Schallwaffe im Bereich der Vorstellungskraft als Begründung für die Größe der Sperrzone.

Doch gibt es weitere Indizien für die Existenz von UFOs. Eines lieferte die Air Force selbst. In den 60-er Jahren entstanden Dokumentaraufnahmen von "fliegenden Untertassen", die offiziell bestätigt sind und eine flache Scheibe mit etwa 10 Meter Durchmesser zeigen, die knapp über dem Boden fliegt. Diese Scheiben wurden 1955 entwickelt, acht Jahre nach dem UFO-Absturz in New Mexiko. Zufall ? Vielleicht. Doch wenn man sich einmal vorstellt, wie weit man heutzutage, über vierzig Jahre nach dem ersten Versuchsmodell sein könnte, wenn man konsequent weiterentwickelt hätte ? Oder hat man gar diese Projekte fortgesetzt und wir können am Himmel diese Scheiben als UFOs bewundern ? Fragen, die noch lange offen bleiben werden.

Genauso offen wie die Versuche, Robert Lazar Recht zu geben oder ihn als Lügner zu entlarven. Es gibt vieles, was gegen ihn spricht. Es gibt keine Papiere und Belege, dass er überhaupt studiert hat. Als Beruf gab er vor Gericht in einem Offenbarungseid Fotolaborant an und nach Meinung vieler Experten wären die Sicherheitsmaßnahmen um "S-4" niemals nur so dürftig ausgefallen, wie Lazar berichtete. Geschweige denn wären nur 22 Personen an einem Projekt beteiligt gewesen. Wichtigstes Angriffsmittel für alle Kritiker ist dabei Lazar Schullaufbahn. Nie hatte er sich in den ganzen Jahren in denen er seine Erlebnisse erzählte widersprochen und doch gibt es da einen Punkt, der nicht stimmt. Lazar behauptete an Vorlesungen bei einem Professor Duxler am CalTech26 teilgenommen zu haben. Doch dieser Mann war niemals dort, sondern unterrichtete Lazar vielmehr am Pierce College in Los Angeles.

Es gibt soviel, was gegen ihn spricht, und doch glauben viele Leute seinen Erklärungen. Denn Lazar kann fast alles erklären: Das fehlen sämtlicher Studiendokumente und Abschlüsse sei nur ein Vertuschungsversuch der US-Regierung und es sei ja sogar nicht einmal eine Geburtsurkunde mehr da, was wie sich zeigte, auch stimmte. Des weiteren überzeugt schon seine Erzählweise oft die Zuhörer. Er übertreibt nicht und stellt sich nicht als den Allwissenden dar und verfiel auch nie der Versuchung sich in Kontakt zu Aliens zu stellen. Zudem ist seine Erklärung, nur geringe Teile der Basis eingesehen zu haben und der Rest wäre für ihn strengstens Tabu gewesen, einleuchtend und passt gut in das Bild einer hochgeheimen Militärbasis.

Weitere kleine Beweise für seine Glaubwürdigkeit liefern Physiker des Laboratoriumsgeländes von Los Alamos, die bestätigen, mit ihm zusammengearbeitet zu haben.


Den wohl schlagendsten Beweis aber liefert wieder einmal der Staat selbst. In einem W2-Formular, eine Art Steuererklärung ist als Lazars Arbeitgeber das
United States Department of Naval Intelligence in Washington D.C. angegeben. Der eigentliche Arbeitgeber versteckt sich jedoch hinter mehreren Zahlencodes, die streng geheim und selbst dem Finanzamt unbekannt sind. Das einzige was diese Einrichtung wusste, war, dass die Papiere ohne Zweifel echt sind und Lazar also wirklich für die Regierung arbeitete.

Zudem, woher sollte Lazar überhaupt sonst so viel über Area 51 wissen ? Er war der erste Mensch, der von "Site 4" berichtete und konnte auch Namen von dort arbeitenden Personen nennen. Was soll man jetzt noch glauben ? Es gibt vieles, das keinen Sinn macht, viele Lücken, aber es gibt auch zuviel das einen Sinn ergibt, als das man es verwerfen könnte.

Genauso sieht es beim zweiten "Zeugen" Jarod aus. Er hat im Gegensatz zu Lazar immerhin einen bestätigten Grad als Maschinenbauingenieur und hat berichtet, dass er sogar im Einverständins seiner Vorgesetzten von seine Erlebnissen berichten darf. Für ihn spricht, dass er anonym bleiben will und so auf alle Presse und alles mögliche Geld verzichtet und so als ein Mann auftritt der nur an der Wahrheit interessiert ist. Auch wenn sie noch so phantastisch ist.

Als größter Fürsprecher steht zudem Glenn Campbell27 hinter ihm, der ihn persönlich besucht hat und von ihm sagt: "Was Jarod für uns von anderen unterscheidet ist, dass wir ihn persönlich kennen.[......]Jarods Bruder wie auch sein Sohn wissen, dass er während seiner Karriere an klassifizierten, verteidigungsbezogenen Projekten arbeitete..."

Was würde es also diesem Mann bringen, wenn er eine solche Geschichte einfach erfinden würde? Er tritt nicht öffentlich auf und zieht für sich selbst keinen Nutzen daraus. Dennoch bleiben ob dieser phantastischen Geschichte Zweifel. Nicht anders verhält es sich beim weiter vorne erwähnten Videotape von 'Victor'. Der UFO-Forscher Sean David Morton glaubt fest an die Authentität dieses Bandes und seines Inhaltes, genauso wie ein amerikanisches Videolabor dessen Echtheit bestätigt hat. Im Gegensatz dazu steht die Aussage John Criswells. Er behauptet nämlich, es wäre absolut kein Problem - mit genügend Zeit und Geld- ein solches Video zu drehen und den Außerirdischen darauf echt und lebendig wirken zu lassen. Immerhin gesteht er ein, dass, wenn es eine Fälschung ist, es eine wirklich geniale und gut gemachte ist.


4.2 Fazit

Was soll man jetzt glauben ? Ein Testgelände, das ist sicher. Aber ein Testgelände für was - oder wen ? Verhält es sich so, wie wir alle es in "Independence Day" im Kino sehen konnten ? Sprich es gibt dort ein geborgenes UFO und vielleicht auch Körper von Aliens?

Man kann aber immerhin davon ausgehen, dass "Independence Day" in soweit Recht behält, als dass der größte Teil der Basis unterirdisch ist. Ob sich jetzt dort wirklich ein UFO befindet, wissen wahrscheinlich nur relativ wenig Personen.

Vielleicht bringt das Jahr 2010 etwas Licht in das Dunkel. Jarod kündigte an, dass er in diesem Jahr seine wahre Identität preisgeben und alles mit Belegen und Beweisen untermauern will, was er erzählt hat.

Bis dahin bleibt dem Normalbürger aber wahrscheinlich nur übrig, mit Indizien seine Phantasie zu füttern und dann auf das Produkt der Anstrengungen zu warten. Und für solche Indizien wird gesorgt, denn eine große Zahl von Leuten wird sich nicht von ihrer Suche nach der Wahrheit abbringen lassen. Vielleicht tauchen ja noch weitere neue Zeugen auf, die dem Beispiel von Jarod und Robert Lazar folgen und von ihren Erlebnissen so berichten, dass man auch ihnen glauben kann.

Vielleicht hat aber ja auch die Regierung endlich ein Einsehen und lüftet den Vorhang, der alles verhüllt. Nicht jeder im Senat wird wohl darüber Bescheid wissen und vielleicht findet sich doch eine Gruppe, die man nicht übersehen kann.

Denn das einzige was wirklich sicher ist, ist, dass bis jetzt nur an der Wahrheit gekratzt wurde und Area 51 noch für einige weitere Überraschungen gut sein wird.



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