
Leider werden auch unsere kleinen Lieblinge einmal krank. Aber kein Grund zur Panik. Manchmal helfen kleine Tipps und Tricks. Diese Seite zeigt ihnen die Ursachen, Gründe und Diagnosen an.
Wichtig: Eine genaue Diagnose kann aber nur ein guter Tierarzt erstellen !
Krankheiten Ursachen
Ungeziefer im Fell Käfig ist von Parasiten befallen
Wunden im Fell Bisswunden oder Kratzstellen
Lange Zähne Dem Meerie fehlt Heu sowie hartes
Trockenfutter oder Zweige
Frisst nicht Zahnprobleme, verdorbenes Futter
oder Wassermangel
Gerötete/Tränende Augen Fremdkörper wie z.B.Streu oder Haare
im Auge
Schneller Atem Käfig steht in der Sonne,Angst,Stress
Husten,Röcheln,Niesen Einstreu,Zugluft,schlechtes Heu
Durchfall Schlechtes Futter,bakterielle Infektion
Lustlosigkeit Langeweile,kein Auslauf,Bewegungsmangel
Kahle Stellen im Fell Vitaminmangel oder Haut bzw.Pilz-
Haarlinge und Läuse
ca.0,5-1mm gross, länglich und stark beweglich,oft um die Augen. Nissen ca 0,1mm gross und sichtbar an den Haaren festgeklebt, oft im Leisten und Achselbereich. Besonders starker Befall bei Jungtieren.
Diese Parasiten sind leicht mit den gängigen Ektoparasitika zu behandeln (z.B.Defencare oder Ivomec) Die Behandlung sollte 3 mal im Abstand von ca 10 Tagen durchgeführt werden. Käfig nicht vergessen !

Räudemilben
Mit blossem Auge nicht sichtbar, auch im Hautgeschabsel sehr schwer nachweisbar, oft nur durch verschorfte Kratzstellen sichtbar, manchmal werden epilepsieartige Kratzanfälle beobachtet. Die Kratzstellen befinden sich meist im Schulterbereich, wo die Schweinchen gut hinkommen. Schuppenbildung finden sich aber in den hinteren Körperpartien.
Sehr hartnäckige Erkrankung. Die Milben leben in der Haut bzw. in den Haarfollikeln und sind deshalb einer Puderbehandlung nicht zugänglich. Aussichtsreich ist die Behandlung per Injektionsbehandlung mit Ivomec wegen geringerer Nebenwirkungen der Vorzug zu geben. Die Käfige sind mit Dampfreiniger oder Milbenmittel ebenfalls nach jeder Behandlung zu reinigen.

Hautpilzerkrankungen
Juckreiz meisst nicht so stark ausgeprägt wie bei parasitären Erkrankungen.
Behandlung entweder örtlich mit Tinkturen und Salben, aber nicht auf blossen Verdacht hin, da seltener als Vermutet.

Allergien
Starker Juckreiz mit durch Kratzen und Benagen verursachten Hautläsionen, gehäuft bei Albinomeerschweinchen, meisst durch Einstreu ausgelöst, häuffig vergesellschaftet mit Bindehautentzündung.
Bei Verdacht auf eine Allergie hält man das Meerschweinchen versuchshalber eine Woche auf Zellstoff. Das Heu wird aus einer Raufe angeboten. Eine Heilung der Allergie ist nicht möglich. Juckreizhemmende Arzneien haben so viele Nebenwirkungen, das sie nur vorübergehend eingesetzt werden sollten, so dass das Ziel eine Vermeidung der Allergieursache ist. Betroffene Tiere sind von der Zucht auszuschliessen.

Erkältungen
Gehören in Tierärztliche Behandlung. Der Tierarzt wird ein dementsprechendes Medikament verschreiben.
Schnupfen erkennt man am Niesen der Tiere und klarem Nasenausfluss.
Bei einer Lungenentzündung ist der Nasenausfluss eitrig und dick. Das Meerschweinchen tönt rasselnd und knackend. Eine sofortige Antibiotikabehandlung durch den Tierarzt ist unumgänglich.
Durchfall
Bei einem verschmutzten After sollte man den Kot des Tieres überprüfen ob er noch Kegelförmig ist. Bei Verdacht auf Durchfall sofort das Grünfutter absetzen und gutes Heu verabreichen. Wenn das Tier ungenügend frisst und an Gewicht verliert sofort zum Tierarzt gehen. Hält der Durchfall mehrere Stunden an, so besteht die Gefahr der Austrocknung.
Lippengrind
Entzündliche und borkige Veränderungen im Bereich der Mundwinkel und der Nasenspalte, auch bei Tieren , die viel Frischfutter erhalten.
Meistens in den Wintermonaten auftretend, wenn das Frischfutter durch lange Lagerung die enthaltenen Vitamine verloren hat. Verursacht durch Resistenzminderung der Haut bei Mangel an ungesättigten Fettsäuren, Vitamin C und A.
Gleichzeitig oft Entzündung der Pfoten und schuppiges, struppiges Fell, Vitamin C Bedarf ca.10-20g pro Tier und Tag.
Die örtliche Behandlung der Wunden besteht darin, täglich bei Bedarf mehrmals mit Kamillentee oder Parafinöl die Krusten aufzuweichen und zu entfernen und in einfachen Fällen eine Wundsalbe, wie z.B. Bepanthen aufzutragen.
Talgdrüsenadenome oder Grützbeutel
Offene ( es entleert sich übelriechende gräuliche Masse)
Geschlossene ( die sich im laufe der Zeit sehr stark vergrössern können)
Heilung nur durch chirurgische Entfernung. Es können aber an anderen Stellen neue Grützbeutel auftreten.