Mein nickname lautet Clarimonde, nach der Heldin
von Theophile Gautiers Geschichte Die liebende Tote
(nachzulesen z.B. in D.Sturm und K. Völker: Von denen Vampiren
oder Menschensaugern). Ich liebe Vampire. Diese Liaison begann
im zarten Alter von etwa sieben Jahren, als mir zum ersten Mal
Angela Sommer-Bodenburgs Kinderbuchreihe Der kleine Vampir
in die Hände fiel. Seitdem bin ich den düsteren (und auch den
weniger düsteren) untoten Kreaturen der Nacht mit Haut, Haar und
Hauptschlagader verfallen. Daher ist es wohl verständlich, daß ich
empfindlich reagiere, wenn mir wieder einmal ein Machwerk in die
Hände fällt, das Schindluder mit meinen angebeteten Blutsaugern
treibt.
Inzwischen hat sich bei mir eine beachtliche
Sammlung von Büchern angehäuft, die sich um Vampire und Vampirismus
drehen. Das Genre ist eines der beliebtesten auf dem Gebiet der
Unterhaltungsliteratur (Dracula von Bram Stoker beispielsweise erschien 1897 zum ersten Mal und wurde seitdem
ohne Unterbrechung ständig neu aufgelegt). Doch findet man darunter
auch Dissertationen und andere wissenschaftliche Werke, die den
Vampir geschichtlich, medizinisch oder literaturhistorisch
beleuchten.
Um andere von meinen Erfahrungen mit diesen Werken
profitieren zu lassen, habe ich die Daten dieser Sammlung und auch
meine eigene Meinung in Form dieser Webseite öffentlich zugänglich
gemacht. Ich möchte meine Ansichten respektiert sehen und bemühe
mich daher selbstredend, auch anderslautende Ansichten zu
respektieren. Für sachliche und konstruktive Kritik sowie
sachbezogene Diskussionen bin immer offen; extra dafür gibt es auf
dieser Seite ein Gästebuch.
Mein inoffizielles Ziel ist erreicht, wenn ich
Menschen (und Vampire?) zum Lesen bewege. Wenn sich dann
unterschiedliche Meinungen ergeben, ist das der beste Ansatzpunkt
für einen fruchtbaren Austausch.