Stars der
Stummfilmzeit
Hier werden Schauspieler und Schauspielerinnen der Stummfilmzeit vorgestellt, sowie die Stummfilme genannt, die sie gedreht haben...
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INDEX
Fern Andra
Anita Berber
Elisabeth Bergner
Louise Brooks
Lil Dagover
Marlene Dietrich
Douglas Fairbanks
Greta Garbo
Lars Hanson
Brigitte Helm
Werner Krauss
Max Linder
Ivan Mosjoukine
Pola Negri
Asta Nielsen
Ossi Oswalda
Mary Pickford
Lya de Putti
Olga Tschechowa
Luis Trenker
Gustav von Wangenheim
Paul Wegener
Dorrit Weixler
Ruth Weyher
Fern Andra (24.11.1893 - 8.2.1974) 
Geboren in Watseka, Illinois, vollführte sie schon im Alter von vier Jahren Drahtseilakte, sang und tanzte. Ihr Stiefvater war Seilkünstler. Die Mutter war angeblich Opernsängerin. Es folgten Tourneen durch die USA und Europa - London, Wien, Berlin, wo Fern Andra bei Max Reinhardt Schauspielunterricht nahm. Am Beginn ihrer Filmkarriere spielte sie in Kriegsfilmen (AUF PATROUILLE IM OSTEN, 1914; VERMIßT GEMELDET, 1915). 1915 Gründung des Fern-Andra-Filmateliers. Von nun an trat die junge Schauspielerin oftmals auch als Regisseurin und Drehbuchautorin in Erscheinung. Sie spielte die unterschiedlichsten Frauentypen, meistens in Melodramen. Viele ihrer Filme waren im Zirkusmilieu angesiedelt (UM KRONE UND PEITSCHE, 1919; DES LEBENS UND DER LIEBE WELLEN, 1921). 1920 spielte sie eine Vamp-Rolle in Robert Wienes expressionistischen Klassiker GENUINE. Fern Andra war bis in die frühen 20er Jahre beim deutschen Kinopublikum populär. 1928 ging sie nach England, 1930 in die USA, hatte jedoch im Tonfilm keine Erfolge.
Anita Berber (10.06.1899 - 10.11.1928) 
Anita Berber wurde in Dresden geboren (manche Quellen nennen Leipzig). Ihre Mutter Lucie war Tänzerin und Schauspielerin, ihr Vater Felix war Geiger. Sie nahm ab 1915 Unterricht in Tanz und Gesang, tourte mit der Tanzschule erfolgreich durch deutsche Großstädte und bekam 1917 eine Anstellung am Apollo-Theater in Berlin. Gastspiele in Budapest und Wien. 1918 heiratete sie Eberhard von Nathusius. Ihre Auftritte als Nackttänzerin machten sie bekannt. Sexuelle Affären brachten sie in die Schlagzeilen. Sie gab ihr Filmdebüt als Tänzerin in Richard Oswalds DAS DREIMÄDERLHAUS (1918). In den folgenden Jahren spielte sie oft unter Oswald und hauptsächlich mit den Kollegen Conrad Veidt und Reinhold Schünzel in skandalumwitterten pseudo-aufklärerischen „Sittenfilmen“ (DIE PROSTITUTION, ANDERS ALS DIE ANDERN) – die 1920 nach Wiedereinführung der Zensur oft verboten wurden. Anita Berber drehte auch Anfang der 20er in Österreich während ihrer Tourneen Filme. 1922 verließ sie ihren Gatten und hatte eine lesbische Affäre mit Susi Wanowsky. Mit ihrem zweiten Ehemann Sebastian Droste, den sie beim Nacktballett kennenlernte und in Ungarn heiratete, choreographierte sie die Tanzproduktion „Tänze des Lasters, des Grauens und der Ekstase“. Dazu gab es eine Buchpublikation sowie eine Doku von Fritz Freisler. In Österreich kam es 1923 zum Skandal, als Sebastian Droste wegen Betrugs des Landes verwiesen wurde. Während dieser Affäre wurde auch Anita Berber mehrfach verhaftet und schließlich ausgewiesen. Sie ließ sich scheiden. 1924 heiratete sie Henri Chatin-Hofmann, einen Tänzer. Es folgten Tourneen durch Europa und weitere Skandale (Verhaftung in Prag). 1925 wurde sie vom Maler Otto Dix porträitiert. Nach ihren Tänzen entstanden Porzellanfiguren. Bei einem Auftritt im Juli 1928 in Damaskus brach sie auf der Bühne zusammen. Zurück in Berlin starb sie nur wenige Monate später an ihrer Krankheit Tuberkulose.
Elisabeth Bergner (22.08.1897 - 12.05.1986) 
Die Schauspielerin, eigentlich Elisabeth Ettel, wurde in Drohobycz/Galizien geboren (damals Österreich-Ungarn, heute zur Ukraine gehörend). Sie wuchs in Wien auf. Sie studierte zunächst an einer privaten Schauspielschule, von 1912 bis 1915 dann am Konservatorium in Wien. Es folgten Engagements an den Bühnen in Innsbruck, Zürich, Wien und München zwischen 1915 und 1922. Elisabeth Bergner spielte 1921 erstmals in Berlin, 1923 unter Max Reinhardt. Sie feierte als Theaterschauspielerin große Erfolge. Ihrem ersten Filmauftritt (1923) folgte ein Jahr später die langjährige Zusammenarbeit mit dem Regisseur Paul Czinner, den sie 1933 in London in der Emigration heiratete. Unter seiner Regie entstanden alle ihre Filme bis 1938. Ihr größter Stummfilmerfolg war FRÄULEIN ELSE (1928/29) nach Arthur Schnitzlers Novelle. Czinners Filme waren auf die Bergner zugeschnitten; sie betonten ihre androgyne Natur. Bergners erotische Zweideutigkeit wirkte auf Männer wie auf Frauen. In der Emigration drehte sie Filme in England, vor allem blieb sie aber dem Theater treu.
Louise Brooks (14.11.1906 - 08.08.1985) 
Louise Brooks hatte mit vier Jahren ihren ersten Bühnenauftritt. Sie wurde Tänzerin und tourte 1923 mit einer Truppe durch die USA und Kanada. 1925 trat sie in New York den 'Ziegfield Follies' als Tänzerin bei. Im gleichen Jahr unterschrieb sie einen Fünf-Jahre-Vertrag bei den Paramount Studios. Sie wurde der Inbegriff des 'Flapper Girls' der 20er Jahre. Weltbekannt wurde sie erst Ende der 20er mit den den beiden Filmen, die sie in Deutschland mit dem Regisseur G. W. Pabst drehte (DIE BÜCHSE DER PANDORA; TAGEBUCH EINER VERLORENEN).
Lil Dagover (30.09.1887 - 24.01.1980) 
Maria Antonia Sieglinde Martha Seubert wurde auf Java geboren. Ihren Künstlernamen verdankt sie ihrem Mann Fritz Daghofer. Sie nahm nie Schauspielunterricht. Vor der Kamera eines Fotografen führte sie 1916 indische Tänze vor. Der mit Lil Dagover befreundete Regisseur Robert Wiene machte sie mit diesen Bildern anderen Regisseuren der Branche bekannt.
Marlene Dietrich (27.12.1901 - 06.05.1992) 
Ihre Weltkarriere startete erst zu Beginn der Tonfilmzeit mit DER BLAUE ENGEL (D 1930) und ihren Filmen in Hollywood unter Regisseur Josef von Sternberg. Filme drehte die in Berlin-Schöneberg unter dem Namen Marie Magdalene Dietrich geborene Schauspielerin aber schon in Stummfilmtagen - auch wenn sie dies gelegentlich geleugnet hat. In Weimar wurde sie zur Konzertgeigerin ausgebildet. Ihr Studium an der Hochschule für Musik in Berlin brach sie ab. In den 20er Jahren war sie in vielen Theaterrollen auf Berliner Bühnen zusehen. Ihre ersten Auftritte beim Film hatte sie in kleinen Chargenrollen. In den späten 20ern spielte sie bereits Hauptrollen.
Douglas Fairbanks (23.05.1883 - 12.12.1939) 
Fairbanks, bürgerlich Julius Ullman, spielte erfolgreich Theater und ging dann nach Hollywood - angeblich wegen des Klimas. Seine ersten Filmauftritte hatte er in kleinen Komödien. Mit Mary Pickford, D. W. Griffith und Charlie Chaplin gründete er 1919 die 'United Artists'. Danach gelang ihm der große Durchbruch in verschwenderisch ausgestatteten Abenteuerfilmen.
Greta Garbo (18.09.1905 - 15.04.1990) 
Greta Garbo, gebürtig Greta Lovisa Gustafson, kam in Stockholm als jüngstes von drei Kindern zur Welt. Nach dem frühen Tod des Vaters 1919 arbeitete sie in einem Kaufhaus. Dort hatte sie Gelegenheit in kurzen Werbefilmen mitzuwirken. 1922 wurde sie Studentin der Königlichen Theaterakademie. Der schwedische Regisseur Mauritz Stiller wurde ihr Mentor und gab ihr gleich eine Hauptrolle in dem Epos GÖSTA BERLING (1924). Nach dem Abstecher in Berlin, wo DIE FREUDLOSE GASSE (1925) entstand, nahmen Stiller und Garbo das Angebot des MGM-Bosses Louis B. Mayer wahr, Filme in Hollywood zu drehen.
Lars Hanson (26.07.1886 - 08.04.1965) 
Der Schwede Lars Hanson wurde in Göteborg geboren. Seine ersten Nebenrollen im Film hatte er bereits bei den berühmten schwedischen Regisseuren Mauritz Stiller und Viktor Sjöström, später Hauptrollen (EROTIKON, GÖSTA BERLING). Zusammen mit der damals völlig unbekannten Greta Garbo hatte er 1922 eine Rolle in dem Reklamefilm für ein Kaufhaus KONSUMTIONSFÖRENINGEN STOCKHOLM MED OMNED. Angeblich war es Lilian Gish, die ihn 1926 nach Hollywood holte, da sie ihn unbedingt haben wollte für die Rolle des Reverend Arthur Dimmesdale in THE SCARLET LETTER. Hanson drehte, neben Abstechern in England und Deutschland, bis zum Ende der Stummfilmära Filme in Hollywood. In der Tonfilmzeit drehte er sporadisch Filme in seinem Heimatland bis in die 50er Jahre.
Brigitte Helm (17.03.1908 - 11.06.1996) 
Brigitte Helm, bürgerlich Schittenhelm, wurde in Berlin geboren. Sie machte Abitur. Nachdem Fritz Lang von ihr Probeaufnahmen für METROPOLIS erstellte, gab er ihr die Hauptrolle im Film. Helms Filmkarriere dauerte nur elf Jahre. Nach der Heirat mit einem Industriellen zog sie sich 1936 vom Film zurück.
Werner Krauss (23.06.1884 – 20.10.1959) 
Geboren wurde Werner Krauss in Gestungshausen bei Coburg. Zunächst sollte er auf Wunsch der Eltern Lehrer werden. Vom Lehrerseminar wurde er suspendiert, da er gelegentlich am Breslauer Theater als Statist schauspielerte. Nach kleineren Auftritten bei Wanderbühnen trat er 1913 dem Ensemble von Max Reinhardt in Berlin bei. Sein Filmdebüt hatte Krauss 1916. Zunächst spielte er kleinere Schurkenrollen. Den großen Durchbruch feierte mit DAS CABINET DES DR. CALIGARI (1920).
Max Linder (16.12.1883 - 31.10.1925) 
Max Linder wurde am 16. Dezember 1883 in St. Loubès in der Nähe von Bordeaux (Frankreich) als Gabriel Maximilian Leuvielle geboren. Nach der Schauspielschule und anschließendem Engagement in Bordeaux steht er ab 1904 im Pariser "Théâtre de l'Ambigu" auf der Bühne. Im Sommer 1905 dreht er seinen ersten Film "Nächtliche Bummelei" (Première Sortie) für Pathé Frères, dem größten Film-Studio der damaligen Zeit. Bis zum Ausbruch des ersten Weltkrieges dreht er für sie gut 200 Filme (von insgesamt etwa 220*). In seinen, am Boulevard-Theater angelehnten Komödien, spielte er den "jugendlichen Liebhaber, der seine Filmszenen mit gleicher Eleganz wie seine Toiletten zu entwerfen weiß", wie eine zeitgenössische Kritik schrieb. Frack, Zylinder, gestreifte Hosen und Spazierstock, in denen er in den meisten seiner Filme auftrat und die noch heute am ehesten mit ihm assoziiert werden, waren in der "Belle Epoque" Ausdruck dieser Eleganz. Außerdem ging er ab 1912 auf zwei ausgedehnte Europa-Tourneen, auf denen er den sogenannten "Film-Sketch" präsentierte, eine Kombination von Bühnenspiel und Filmvorführung. Sein umjubeltes Gastspiel im Berliner "Wintergarten" im Dezember 1912 wurde von mehr als 100.000 Menschen besucht. Als im Sommer 1912 ein neuer Vertrag mit Pathé ausgehandelt werden mußte, forderte und erhielt er die damals ungeheure Gage von 1 Million Francs für einen 3-Jahres-Vertrag. Der großen Popularität, die er besonders im Deutschen Reich genoß, trug er Rechnung, als er am 14. Januar 1914, die Außenaufnahmen für den Film "Max als Tangolehrer in Berlin" (Max Professeur de Tango) in der deutschen Hauptstadt aufnehmen ließ. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges im August 1914 meldete sich Max freiwillig, wurde jedoch bereits nach knapp sechs Wochen verwundet. Nach seiner Genesung stand er im Mai 1915 wieder auf der Bühne, diesmal in drei italienischen Städten, und drehte anschließend noch knapp ein Dutzend Filme für Pathé, bevor er in den Krieg zurückkehrte. Im August 1916, während er eine neuerliche Verwundung auskurieren mußte, wurde er von der amerikanischen Produktionsgesellschaft "Essanay" engagiert. Von den geplanten 12 Filmen, die er für das Studio drehen sollte, konnte er nur drei fertig stellen. Mangelnder Erfolg und seine angeschlagene Gesundheit waren wahrscheinlich gleichermaßen für den Abbruch der Dreharbeiten im April 1917 verantwortlich. Zurück in Frankreich verbrachte er den Rest des Krieges in einem Schweizer Sanatorium. Ende 1919, noch vor der Premiere seines ersten abendfüllenden Spielfilms "Le petit café", fuhr er erneut in die USA und drehte dort drei Langfilme "Seven Years Bad Luck", "Be my wife" und "The three Must-get-theres". Wieder war er von dem eher mäßigen Erfolg seiner Filme in den USA enttäuscht und kehrte im Juli 1922 nach Frankreich zurück. Im folgenden Jahr machte er Schlagzeilen, indem er die 17-jähriges Hélène Peters, sozusagen in Film-Manier, zunächst "entführte" und anschließend heiratete. Die Geburt einer Tochter im Juni 1924 ließ die Öffentlichkeit glauben, das Max eine glückliche Ehe führte, aber Ende Oktober 1925 wurden er und seine Frau mit durchschnittenen Pulsadern und Morphiuminjektionen in einem Pariser Hotel aufgefunden. Innerhalb weniger Stunden waren beide tot. In einem Abschiedsbrief an seine Mutter schrieb Max: "Die Frau, die ich zunächst für einen Engel hielt, ist in Wirklichkeit ein Monster." Seit den 50er Jahren ist seine Tochter Maud darum bemüht, die Erinnerung an Max Linder wachzuhalten. Sie sicherte einen Großteil seiner Filme (immerhin sind mehr als die Hälfte seiner Filme erhalten geblieben) und veröffentlichte zwei Kompilationsfilme "En compagnie de Max Linder" [1963] und "L'homme au chapeau de soie" [1983].
Bemerkung:
* Mir ist bewußt, daß es andere Schätzungen, was die Gesamtzahl seiner Filme angeht, gibt. Meine beruht auf einem Artikel von George Fagot, der im Ciné-Journal vom 30.7.1910 schreibt, Max habe "plus de cent" (also "mehr als Hundert") Filme gedreht (also gut 40 Filme sind bisher nicht identifiziert). Die Anzahl der Filme, die Max ab dem Zeitpunkt (30.7.10) noch drehen sollte, ist ziemlich genau bekannt.
Der Zirkuskönig (Ö 1924, Max, der Zirkuskönig, Arbeitstitel: "Clown aus Liebe"; Drehbuch: Max Linder; Regie: Edouard Emile Violet; Darsteller: Vilma Banky, Julius Szöreghi, Eugen Burg)
Maxens Wette "österr. Titel" (F 1924, Au secours!; Drehbuch, Regie: Abel Gance; Darsteller: Jean Toulot, Gina Palerme)
Max und die drei Musketiere (USA 1922, The three must-get-theres; Drehbuch, Regie: Max Linder; Darsteller: Jobyna Ralston, Bull Montana)
Max heiratet sein Weibchen (USA 1921, Be my wife; Drehbuch, Regie: Max Linder; Darsteller: Alta Allen, Caroline Rankin, Lincoln Stedman)
Sieben Jahre Pech (USA 1921, Seven years bad luck; Drehbuch, Regie: Max Linder; Darsteller: Thelma Percy, Alta Allen, Betty Peterson)
Das kleine Kaffeehaus "österr. Titel" (F 1919, Le petit cafe; Drehbuch: Henri Diamant Berger, Raymond Bernard; Regie: Raymond Bernard; Darsteller: Wanda Lyon, Flavienne Mérindol)
The bill (SKETCH 1919; Drehbuch: Max Linder, André Mouézy-Eon; Darsteller: Emile René, Made Andral)
Max ohne Hosenträger "österr. Titel" (F 1917, Max devrait porter des bretelles; Drehbuch: Max Linder)
Max wird Arzt wider Willen "österr. Titel" (F 1917, Max medecin malgre lui; Drehbuch: Max Linder)
Zwischen zwei Feuern "österr. Titel" (F 1917, Max entre deux feux; Drehbuch, Regie: Max Linder; Darsteller: Marcelle Leuvielle)
Max et l'espion (F 1917, Drehbuch, Regie: Max Linder) -Film verschollen-
Max und sein Taxi "TV-Titel" (USA 1917, Max in a taxi; Drehbuch, Regie: Max Linder; Darsteller: Marthe Mansfield)
Max läßt sich scheiden "TV-Titel" (USA 1917, Max wants a divorce; Drehbuch, Regie: Max Linder; Darsteller: Marthe Mansfield, Francine Larrimore)
Max und das Händtäschchen "österr. Titel" (F 1917, Max et le sac; Drehbuch, Regie: Max Linder)
Max Linder geht nach Amerika "österr. Titel" (USA 1917, Max comes across; Drehbuch, Regie: Max Linder; Darsteller: Marthe Mansfield, Ernest Maupin)
Max victime de la main qui etreint (F 1917, Drehbuch: Max Linder)
C'est pour les orphelins! (F 1917, "Episode 9: A l'improviste", Darsteller: Huguette Duflos, Raphael Duflos, Stacia Napierkowska)
Max fait du patinage (F 1916) -Film verschollen-
Les escarpins de Max (F 1916) -Film verschollen-
Deux aout 1914 (F 1916, Drehbuch: Georges Fagot) -Film verschollen-
Max dans les airs (F 1916, Drehbuch: Max Linder) -Film verschollen-
Der Zufall und die Liebe "TV-Titel" (F 1915, Le hasard et l'amour; Drehbuch: Max Linder)
Tulipe merveilleuse (F 1915) -Film verschollen-
Max Linders Doppelgänger "schweiz. Titel" (F 1915, Le sosie; Drehbuch: Max Linder) -Film verschollen-
Das Treuebarometer "TV-Titel" (F 1915, Le barometre de la fidelite; Drehbuch: Max Aghion; Regie: Max Linder; Darsteller: Jane Marnac)
Friseur aus Liebe "TV-Titel" (F 1915, Coiffeur par amour)
Dick est un chien savant (F 1915, Drehbuch, Regie: Max Linder; Darsteller: Renée Baltha; Pierre Piérade) -Film verschollen-
Tres moutarde (F 1914) -Film verschollen-
Max im Mädchenpensionat "österr. Titel" (F 1914, Max au couvent; Drehbuch, Regie: Max Linder; Darsteller: Baron fils)
Cuisinier par amour (F 1914, Drehbuch, Regie: Max Linder)
Max und seine Schwiegermutter "österr. Titel" (F 1914, Max et sa belle-mere; Drehbuch, Regie: Max Linder; Darsteller: Pâquerette)
Max in den Alpen (F 1914, Max asthmatique; Drehbuch, Regie: Max Linder)
Max in Monaco (F 1914, Max a Monaco; Drehbuch, Regie: Max Linder)
Maxens Hochzeit (F 1914, Mariage force; Drehbuch, Regie: Max Linder; Darsteller: Jacques Vandenne)
Max als Tragöde (F 1914, Max joue le drame; Drehbuch: Max Linder; Darsteller: Fabris; Maphalda, Scapini)
Max als Deputierter (FILM-SKETCH 1914, Depute; Drehbuch: Max Linder; Darsteller: Germaine Rysor, Fred Pascal) -Filmelement verschollen-
Max will sterben (F 1914, Le pendu; Drehbuch, Regie: Max Linder) -Film verschollen-
Max und die Doktorin (F 1914, Max et la doctoresse; Drehbuch, Regie: Max Linder)
Max und seine Film-"Kollegen" (F 1914, Mari jaloux; Drehbuch, Regie: Max Linder; Darsteller: Henri Collen)
Max als "Stütze der Hausfrau" (F 1914, Max maitre d'hotel; Drehbuch, Regie: Max Linder)
Elle est de... (REVUE 1914, Szenario: Max Linder, Max Aghion; Regie: Castello; Musik: Gavel; Darsteller: Made Andral; Castel, Dave Loty) -Filmelement verschollen-
Max und sein Orden (F 1914, Max decore; Drehbuch, Regie: Max Linder)
Max als Tangolehrer in Berlin (F 1914, Max professeur de tango; Drehbuch, Regie: Max Linder)
Max als Hühneraugen-Operateur (F 1914, Max pedicure; Drehbuch, Regie: Max Linder; Darsteller: Georges Gorby)
Küsse nie die Magd zum Scherz! (F 1914, N'embrassez pas votre bonne; Drehbuch, Regie: Max Linder) -Film verschollen-
Wie Max englisch spricht! (F 1913, L'anglais tel que Max le parle; Drehbuch, Regie: Max Linder; Darsteller: Baron fils, Cécile Guyon)
Max als Zauberkünstler (F 1913, Max illusionniste; Drehbuch, Regie: Max Linder; Darsteller: Cécile Guyon)
Max als Stiefelsammler (F 1913, Max collectionne les chaussures; Drehbuch, Regie: Max Linder)
Max und die Tochter des Kapitäns (F 1913, La medaille de sauvetage; Drehbuch, Regie: Max Linder)
Maxens Sommerreise (F 1913, Les vacances de Max; Drehbuch, Regie: Max Linder)
Maxens Verehrerinnen (F 1913, Max fait des conquetes; Drehbuch, Regie: Max Linder)
Max am Klavier (F 1913, Max virtuose; Drehbuch, Regie: Max Linder) -Film verschollen-
Max will "sie" knipsen (F 1913, Max fait de la photographie; Drehbuch, Regie: Max Linder)
Maxens Hut (F 1913, Le chapeau de Max; Drehbuch, Regie: Max Linder; Darsteller: Jacques Vandenne)
Liebe und Tango (FILM-SKETCH 1913, C'est le Tango qui est la cause de ça; Drehbuch: Max Linder; Darsteller: Georges Gorby, Hilda May, Pré fils) -Filmelement verschollen-
Une bonne farce (F 1913, Drehbuch: Max Linder) -Film verschollen-
Der Liebesbrief (F 1913, Le billet doux; Drehbuch, Regie: Max Linder)
Max und die Liebe (F 1913, Le duel de Max; Drehbuch, Regie: Max Linder; Darsteller: Pierre Palau, Baron fils, Ixe)
Max ist ein Katzenfeind (F 1913, Max n'aime pas les chats; Drehbuch, Regie: Max Linder)
Max als Torero (F 1913, Max toreador; Drehbuch, Regie: Max Linder; Darsteller: Stacia Napierkowska)
Max auf der Brautschau (F 1913, Max et les crepes; Drehbuch, Regie: Max Linder; Darsteller: Jane Renouardt)
Max hat Konkurrenz (F 1913, Rivalite; Drehbuch, Regie: Max Linder) -Film verschollen-
Max als Sportsmann (F 1913, Max pratique tous les sports; Drehbuch, Regie: Max Linder)
Die Liebesheirat (F 1913, Mariages imprevus; Drehbuch, Regie: Max Linder)
Max als Segler (F 1913, Les debuts d'un yachtman; Drehbuch, Regie: Max Linder)
Max als Wohltäter (F 1913, Max est charitable; Drehbuch: Georges Fagot; Regie: Max Linder)
Jokei aus Liebe (F 1913, Jockey par amour; Drehbuch: Armand Massard; Darsteller: Debienne)
Die verlorene Adresse (F 1913, Le rendez-vous; Drehbuch: Max Linder; Darsteller: Jeanne Bérangère)
Max und die Denkmalsenthüllung (F 1912, Max et l'inauguration de la statue; Drehbuch: Max Linder)
Max ist wasserscheu (F 1912, La peur de l'eau; Drehbuch, Regie: Max Linder)
Eifersucht (F 1912, Jalousie; Drehbuch, Regie: Max Linder; Darsteller: Jane Renouardt) -Film verschollen-
Telefonische Verbindung (F 1912, Mariage au telephone; Drehbuch, Regie: Max Linder; Darsteller: Stacia Napierkowska)
Das Liebespaar im Hydro Aeroplan (F 1912, L'enlevement en hydroaeroplane; Drehbuch, Regie: Max Linder; Darsteller: Georges Coquet, André Marly) -Film verschollen-
Max in der Sommerfrische (F 1912, Petit roman; Drehbuch, Regie: Max Linder)
Max will größer werden (F 1912, Max veut grandir; Drehbuch, Regie: Max Linder)
Hühneraugenoperateur aus Liebe (FILM-SKETCH 1912, Pedicure par amour; Drehbuch: Max Linder, Armand Massard; Darsteller: Jacques Vandenne, Stacia Napierkowska, Delson) -Filmelement verschollen-
Max und sein Rivale (F 1912, Entente cordiale; Drehbuch, Regie: Max Linder; Darsteller: Jane Renouardt, Harry Fragson)
Max ist ein Aufschneider (F 1912, Max emule de Tartarin; Drehbuch, Regie: Max Linder) -Film verschollen-
Boxer aus Liebe (F 1912, Boxeur par amour; Drehbuch, Regie: Max Linder)
Auf der Hochzeitsreise (F 1912, Voyage de noces; Drehbuch, Regie: Max Linder) -Film verschollen-
Hartnäckige Liebe (F 1912, Amour tenace; Drehbuch, Regie: Max Linder)
Der Streich des Dieners (F 1912, La vengeance du domestique; Drehbuch, Regie: Max Linder) -Film verschollen-
Die Seekrankheit (F 1912, Le mal de mer; Drehbuch, Regie: Max Linder)
Die defekte Gasleitung (F 1912, La fuite de gaz; Drehbuch, Regie: Max Linder; Darsteller: Frédéric Muffat, Léontine Massart)
Maler aus Liebe (F 1912, Peintre par amour; Drehbuch, Regie: Max Linder)
Eine originelle Wette (F 1912, Un pari original; Drehbuch, Regie: Max Linder) -Film verschollen-
Ein Idyll im Gutshofe (F 1912, Idylle a la ferme; Drehbuch, Regie: Max Linder)
O' diese Frauen (F 1912, Oh! Les femmes; Drehbuch, Regie: Max Linder)
Max wird Droschkenkutscher (F 1912, Max cocher de fiacre; Drehbuch, Regie: Max Linder) -Film verschollen-
Der Rivale im Koffer (F 1912, La malle au mariage; Drehbuch, Regie: Max Linder)
Der eifersüchtige Esel (F 1912, L'ane jaloux; Drehbuch, Regie: Max Linder; Darsteller: Joë Dawson
Der kleine Störenfried (F 1912, Une nuit agitee; Drehbuch, Regie: Max Linder; Darsteller: Jane Renouardt)
Der Erfolg des Gaukelspiels (F 1912, Le succes de la prestidigitation; Drehbuch, Regie: Max Linder)
Max beim Diner (F 1912, Que peut-il avoir?; Drehbuch, Regie: Max Linder; Darsteller: Paul Landrin) -Film verschollen-
Der Triumph der Liebe (F 1912, Bandit par amour; Drehbuch, Regie: Max Linder) -Film verschollen-
Max Linder gegen Nick Winter (F 1912, Max Linder contre Nick Winter; Regie: Paul Garbagni; Darsteller: Georges Vinter, Jacques Vandenne)
Der verliebte Max (F 1912, Amoureux de la teinturiere; Darsteller: Jane Renouardt, Gabrielle Lange)
Max und sein Hund (F 1912, Max et son chien Dick; Drehbuch: Max Linder; Darsteller: Jane Renouardt, Henri Bosc)
Max liebt seine Freiheit (F 1912, Max reprend sa liberte)
Max als Modekönig (F 1912, Max lance la mode)
Max und Jane wollen Schauspieler werden (F 1911, Max et Jane veulent faire du theatre; Darsteller: Jane Renouardt)
Max als Opfer des Bordeaux-Weines (F 1911, Victime du quinquina; Drehbuch: Maurice Delamare; Darsteller: Gabrielle Lange)
Max duelliert sich (F 1911, Max a un duel; Drehbuch: Georges Fagot)
Max auf dem Wege der Genesung (F 1911, Max en convalescence; Darsteller: Jean Leuvielle, Suzanne Baron, Marcelle Leuvielle)
Nachbar und Nachbarin (F 1911, Voisin voisine; Drehbuch: Max Linder) -Film verschollen-
Max und seine Schwiegermutter (F 1911, Max et sa belle-mere; Darsteller: Jacques Vandenne) -Film verschollen-
Max heiratet (F 1911, Max se marie; Darsteller: Jacques Vandenne) -Film verschollen-
Max hat eine Braut gefunden (F 1911, Max a trouve une fiancee; Drehbuch: Max Linder; Darsteller: Jacques Vandenne)
Max bleibt ledig (F 1911, Max ne se mariera pas; Drehbuch: Max Linder)
Max verfehlt eine reiche Heirat (F 1911, Max manque un riche mariage; Drehbuch: Max Linder) -Film verschollen-
Max ist hypnotisiert (F 1910, Max hypnotise)
Max sucht eine Braut (F 1910, Max cherche une fiancee; Drehbuch: Max Linder)
Max hat neue Stiefel an (F 1910, Le soulier trop petit)
Maxens Bad (F 1910, Max prend un bain)
Vive Paris! (REVUE 1910; Szenario: Maurice Millot; Musik: Eugène Poncin; Regie: Alfred Curti) -Filmelement verschollen-
Wer ist der Täter (F 1910, Quel est l'assassin; Drehbuch: Max Linder)
Wie Max eine Weltreise macht (F 1910, Comment Max Linder fait le tour du monde; Drehbuch: Armand Massard)
Max als Anfänger in der Kinematographie (F 1910, Les debuts de Max au cinematographe; Regie: Max Linder, Louis Gasnier; Darsteller: Charles Pathé, Louis Gasnier)
Mein Hund ist ein Genie (F 1910, Mon chien rapporte; Drehbuch: Max Linder)
Max als Boxer (F 1910, Champion de boxe) -Film verschollen-
Ein originelles Wettlaufen (F 1910, Un cross-country original)
Die wunderbare Flöte (F 1910, La flute merveilleuse; Drehbuch: Max Linder)
Max und der spiellustige Schwiegervater (F 1910, Un mariage au puzzle)
Der verliebte Max und seine Hunde (F 1910, Trop aimee; Drehbuch: Max Linder)
Max hat sich in der Etage geirrt (F 1910, Max se trompe d'etage)
Wirkung der Pillen (F 1910, Les effets des pilules; Drehbuch: Max Linder) -Film verschollen-
Der zerstreute Max (F 1910, Max est distrait; Drehbuch: Max Linder)
Max lernt Skilaufen (F 1910, Max fait du ski; Drehbuch: Max Linder)
Die Macht des Revolvers (F 1910, Le revolver arrange tout; Drehbuch: Max Linder) -Film verschollen-
Maxens Duell (F 1910, Le duel de Mr. Myope; Drehbuch: Max Linder)
Max und das Edelweiss (F 1910, Une epreuve difficile; Drehbuch: Max Linder)
Liebe und Käse (F 1910, Amour et fromage; Drehbuch: Max Linder)
Kyrelor, Bandit aus Liebe (F 1910, Kyrelor bandit par amour)
Der verliebte Max (F 1910, Tout est bien qui finit bien; Drehbuch: Max Linder)
Geldnot macht erfinderisch (F 1910, L'ingenieux attentat; Drehbuch: Max Linder)
Vorstellung im Kinematograph (F 1910, Une representation au cinema; Drehbuch: Max Linder) -Film verschollen-
List des Gatten (F 1910, Une ruse de mari; Drehbuch: Max Linder, Lucien Boyer) -Film verschollen-
Schlechte Augen (F 1910, Mauvaise vue) -Film verschollen-
Der Schwur des Fürsten (F 1910, Le serment d'un prince; Drehbuch: Max Linder) -Film verschollen-
Soldat aus Liebe (F 1910, Soldat par amour; Drehbuch: Max Linder)
Sehnsucht nach einem Kind (F 1910, Je voudrais un enfant; Drehbuch: Max Linder, Lucien Boyer)
Der Vertrag (F 1910, Le pacte; Drehbuch: Emil Boucher) -Film verschollen-
Ein schwärmerische Mädchen (F 1910, Une jeune fille romanesque; Drehbuch: Max Linder)
Ein Dienstmädchen für den Herrn, einen Diener für die Frau (F 1910, Une bonne pour Monsieur un domestique pour Madame; Drehbuch: Max Linder; Darsteller: Jacques Vandenne; Meg Villars, Blémont) -Film verschollen-
Ein Serum gegen Schüchternheit (F 1910, La timidite guerie par le serum; Drehbuch: Max Linder)
Prahlhansens Heldentaten (F 1910, Les exploits du jeune Tartarin; Drehbuch: Max Linder; Darsteller: Jacques Vandenne; Andrée Divonne) -Film verschollen-
Vorher und Nachher (F 1909, Avant et... apres; Drehbuch: Max Linder; Darsteller: Marguerite Montavon; Léonie Richard)
Die Rache des Schuhhändlers (F 1909, La vengeance du bottier; Drehbuch: Max Linder; Darsteller: Jacques Vandenne; Marguerite Montavon)
Nach dem glücklich bestandenen Abiturienten Examen (F 1909, En bombe; Drehbuch: Max Linder)
Romeo als Dieb (F 1909, Romeo fait bandit)
Der Gentleman als Dieb (F 1909, Le voleur mondain; Drehbuch: Georges Fagot)
Dem ersten das Herz, dem letzten die Hand (F 1909, A qui mon coeur?; Drehbuch: Max Linder) -Film verschollen-
Der geprüfte Heiratskandidat (F 1909, Petit Rosse; Drehbuch, Regie: Camille de Morlhon; Darsteller: Arlette d'Umès)
Was Liebe zusammenbringt (F 1909, Les surprises de l'amour; Darsteller: Jacques Vandenne)
Amerikanische Hochzeit (F 1909, Un mariage americain)
Ein schlecht belohnter Verehrer (F 1909, Une conquete; Drehbuch, Regie: Charles Decroix; Darsteller: Frémaux)
Ein Grünschnabel (F 1909, Le petit jeune homme)
In eine bärtige Frau verliebt (F 1909, Amoureux de la femme a barbe) -Film verschollen-
Vom Dienstmädchen geliebt (F 1909, Aime par sa bonne; Drehbuch: Max Linder)
Der verlockende Bart (F 1909, La barbe de Theodore) -Film verschollen-
Mes voisins font danser (F 1908)
Zwei Untröstliche (F 1908, Deux grandes douleurs)
Ansteckendes Nervenzucken (F 1908, Un tic nerveux contagieux) -Film verschollen-
Ach diese Schwiegermütter (F 1908, L'obsession de la belle-mere)
Hühneraugenoperateur aus Liebe (F 1908, Pedicure par amour; Drehbuch, Regie: Charles Decroix) -Film verschollen-
Die Hängelampe (F 1908, La suspension)
Es lebe das Junggesellenleben (F 1908, Vive la vie de garçon)
Der ungeschickte Equilibrist (F 1908, L'obsession de l'equilibre)
Die erste Zigarre des Primaners (F 1908, Le premier cigare d'un collegien)
Meine Hose ist geplatzt (F 1908, Mon pantalon est decousu; Darsteller: Jacques Vandenne)
Der Gatte der Frau Doktor (F 1907, Le mari de la doctoresse) -Film verschollen-
Erlebnisse eines Narren (F 1907, Les exploits d'un fou)
Drama in Sevilla (F 1907, Un drame a Seville; Drehbuch: André Heuzé)
Johann als Kindermädchen (F 1907, Pitou bonne d'enfants)
Der Diener als Hypnotiseur (F 1907, Le domestique hypnotiseur; Regie: Lucien Nonguet)
Lehrzeit eines Luftschiffers (F 1907, Les debuts d'un aeronaute)
Erlebnisse eines Verliebten (F 1907, Les peripeties d'un amant)
Kasperles Erlebnisse (F 1907, La legende de Polichinelle; Regie: Albert Capellani)
Eine Verbrecher-Idee (F 1907, Idee d'apache; Regie: Lucien Nonguet)
Erster Versuch eines Schlittschuhläufers (F 1907, Debuts d'un patineur; Regie: Louis Gasnier)
Nur keinen Schwiegersohn (F 1907, Ah! Quel malheur d'avoir un gendre) -Film verschollen-
Der pfiffige Gatte (F 1907, Ruse de mari)
Um ein Halsband (F 1907, Pour un collier)
Im Musik-Hall (F 1907, Au music-hall) -Film verschollen-
Die Giftmischerin (F 1907, L'empoisonneuse) -Film verschollen-
Moderne Schaukelpartie (F 1906, Le pendu)
Der kleine Schlaumeier (F 1906, C'est papa qui a pris la purge)
Verbundene Lippen (F 1906, Levres collees)
August geht zum Ball (F 1906, Julot va dans le monde) -Film verschollen-
Rencontre imprevue (F 1905) -Film verschollen-
Nächtliche Bummelei (F 1905, Premiere sortie)
Bemerkung:
Liste ist chronologisch nach Erstaufführungsdaten sortiert.
Die deutschen Titel sind die originalen Verleihtitel. Wenn diese nicht vorlagen, wurden österr./schweiz. Titel und in fünf Fällen die Titel für die TV-Ausstrahlung von 1995 gewählt.
Die Bemerkung -Film verschollen- stützt sich auf die Einträge der Datenbank "Treasures from the film archives".
zusammengestellt von Georg Renken
Ivan Mosjoukine (26.09.1889 - 18.01.1939) 
Der heute vergessene russische Schauspieler Ivan Mosjoukine, bürgerlich Ivan Ilyitsch Mozzhukhin, hatte zunächst ein Engagement am Moskauer Volkstheater, bevor er 1911 beim Film debütierte. Unter der Regie von Jevgenii Bauer und Yakov Protazanov etablierte er sich als Charakterdarsteller und stieg zum Ende des Jahrzehnts als Russlands populärster Filmstar auf. In den 20ern drehte Mosjoukine erfogreich in Frankreich Filme. Teilweise schrieb er auch die Drehbücher. Einmal führte er Regie. Aufgrund des starken Akzents schaffte der Schauspieler den Sprung hinüber in die Tonfilmzeit nicht. Seine Rollen blieben eingeschränkt. Er starb an Tuberkulose.
Pola Negri (31.12.1894 - 01.08.1987)
Pola Negri, bürgerlich Barbara Apolonia Chalupec, wurde in Polen geboren. Früh besuchte sie schon als Kind eine Ballettschule, mußte ihre Tanzausbildung aber wegen Krankheit abbrechen. Sie wechselte an die Theaterschule in Warschau. Am Warschauer Theater spielte sie in Hauptrollen und wurde so schnell populär. 1914 gab sie ihr Filmdebüt. Nach einigen Filmen in Polen begann ihre eigentliche Karriere in Berlin an Max Reinhardts Theater. Nach berühmt gewordenen Filmen unter der Regie von Ernst Lubitsch setzte sie ihre Karriere schon 1922 in den USA fort.
Asta Nielsen (11.09.1881 - 24.05.1972) 
Geboren als Asta Sofie Amalie Nielsen wuchs sie in ärmlichen Verhältnissen in Kopenhagen auf. Nach dem frühen Tod des Vaters verließ sie als vierzehnjährige die Schule. Aufgrund ihres Wunsches, Schauspielerin zu werden und ihres Talents, erhielt sie ein Stipendium am Theater. Ihre Theaterkarriere verlief jedoch eher enttäuschend. Sie heirate den Schriftsteller Urban Gad, der am Theater als Ausstatter arbeitete und das Skript ihres ersten gemeinsamen Films "Abgründe" verfaßte, der Beginn ihrer großen Karriere.
Ossi Oswalda (02.02.1897 - 01.01.1948) 
Ossi Oswalda (eigentlich Oswalda Stäglich) wurde in Niederschönhausen (Berlin) geboren. Das Geburtsjahr ist fraglich. Quellen variieren zwischen 1897 und 1900. Ihr Vater, der Lehrer war, starb, als sie vier Jahre alt war. Ossis Mutter war taubstumm. Sie bekam Tanzunterricht und wurde 1916 von Hanns Kräly entdeckt, der sie mit Ernst Lubitsch bekannt machte. Sie spielte Hauptrollen mit Witz und Temperament in vielen frühen Lubitsch-Komödien (SCHUHPALAST PINKUS, 1916), wo sie auch immer als „Ossi“ auftrat. Sie galt als lebenslustig und nicht auf den Mund gefallen. Man redete von ihr als der „deutschen Mary Pickford“. Ossi Oswalda gründete 1921 die „Ossi Oswalda-Film GmbH“. Ihr Mann Baron Gustav v. Koczian war der Geschäftsführer. Regisseur ihrer fünf eigenproduzierten Filme bis 1924 war Victor Janson, den sie als Schauspielpartner in vielen Lubitsch-Filmen hatte. Ihre Filmrollen waren hier mondäner und extravaganter als früher. Ab 1925 war sie bei der UFA unter Vertrag. Nach langer Zeit stand sie 1929 erstmals wieder auf der Bühne in Wien. Ossi Oswalda blieb den Ausdrucksmitteln des Stummfilms verhaftet – sie trat nur in zwei Tonfilmen auf. Während des 2. Weltkriegs lebte sie in Prag, wo sie 1948 verarmt starb.
Mary Pickford (08.04.1892 - 29.05.1979) 
Geboren in Toronto/Kanada als Gladys Mary Smith brachte ihre Mutter sie schon im Kindesalter am Theater unter. Mary Pickford trat 1909 der Biograph Company unter D. W. Griffith bei. Allein in diesem Jahr drehte sie über 50 Filme (u.a. unter Griffith und Edwin S. Porter), in den folgenden Jahren kaum weniger (insgesamt über 250). Gelistet sind die Stummfilme des „American Sweethart“ ab 1916.
Lya de Putti (10.01.1897 - 27.11.1931) 
Lya de Putti, bürgerlich Amalia Lia Putty, war die Tochter eines ungarischen Barons. Sie wuchs auf in Siebenbürgen, dem heutigen Rumänien. Nach dem Besuch der Klosterschule heiratete sie 1913. Nach vier Jahren wurde die Ehe geschieden. Nach einem kurzen Intermezzo als Krankenschwester nahm sie Schauspielunterricht in Bukarest. Beim Theater hatte sie kaum Erfolge. Sie bekam beim Film 1918 ihre erste Hauptrolle. 1920 ging sie nach Berlin, spielte zunächst in Neben-, dann in Hauptrollen. Ihr Tod war tragisch. Sie verschluckte einen Hühnerknochen, der operativ entfernt wurde. Sie starb an unvorhergesehenen Komplikationen des Eingriffs.
Olga Tschechowa (26.04.1897 - 09.03.1980) 
Olga Tschechowa, geborene Olga von Knipper-Dolling, kam in Alexandropol zur Welt, damals zum Russischen Kaiserreich gehörend, heute zu Armenien. Ihr Vater war Eisenbahningenieur, ihre Tante war verheiratet mit dem bekannten Autor Anton Tschechow. Die Familie unterhielt Verbindungen zum Zarenhof. Olga Tschechowa studierte in St. Petersburg Bildhauerei. Es folgte eine Ausbildung zur Schauspielerin bei dem berühmten Konstantin Stanislawsi. Sie heirate mit 16 Jahren ihren Neffen Michael Tschechow (er spielte 1929 in ihrer einzigen Regiearbeit „Der Narr seiner Liebe“ die männliche Hauptrolle). Die Ehe, aus der ihre Tochter Ada hervorging, hielt nur 3 Jahre. Es folgten Rollen im russischen Theater und Film. Nach der Russischen Revolution ging sie nach Berlin, wo sie sich zunächst als Malerin durchschlug und dann in Künstlerkreisen Fuß faßte. F. W. Murnau entdeckte Olga Tschechowa für seinen Film „Schloß Vogelöd“ (1921). Bald folgten Hauptrollen im deutschen Film, in den späten 20ern Abstecher nach England. Ihre Karriere setzte sie in der Tonfilmzeit nahtlos fort, z. B. folgten Rollen in Hitchcocks „Mary“ (der dt. Fassung von „Murder“) und „Die drei von der Tankstelle“. Olga Tschechowa nahm 1930 die deutsche Staatsbürgerschaft an. Ihre Stummfilme gehören bis auf wenige Ausnahmen nicht gerade zu den Klassikern. Oft spielte sie die Rolle der mondänen Frau. Nur bei wenigen Regisseuren konnte sie ihr Talent entfalten, wie bei F. W. Murnau, René Clair und E. A. Dupont. Ihre Autobiographie „Ich verschweige nichts“ erschien 1952.
Luis Trenker (04.10.1892 – 13.04.1990) 
Geboren unter dem Namen Alois Franz Trenker wurde der Schauspieler und spätere Regisseur in St. Ulrich/Südtirol. Seit Jahrzehnten assoziiert man mit dem Namen „Luis Trenker“ den deutschen Bergfilm. Angefangen hatte er 1912-14 mit dem Studium der Architektur in Wien. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er auf österreichischer Seite als Offizier einer Bergführerkompanie. Nach dem Krieg beendete er sein Studium. Bis Mitte der Zwanziger Jahre arbeitete er als Architekt in Bozen. Doch es ergaben sich bereits 1923 Kontakte zum Film, als er für Arnold Fancks „Der Berg des Schicksals“ zunächst nur als Bergführer engagiert und schließlich als Hauptdarsteller angestellt wurde. Weitere Filmprojekte Fanck/Trenker folgten. Luis Trenker heiratete 1928 Hilde Bleichert. Sie bekamen vier Kinder. Seine größten Filmerfolge feierte er mit den Bergfilmen der frühen Tonfilmzeit, teils unter eigener Regie: „Berge in Flammen (1931), „Der Rebell“ (1933).
Gustav von Wangenheim (18.02.1895 - 05.08.1975) 
Gustav von Wangenheim (eigentlich Ingo Clemens Gustav Adolf Freiherr von Wangenheim) wurde am 18.02.1895 in Wiesbaden geboren. Seine Eltern sind das Schauspielerehepaar Eduard von Winterstein und Minna Menges. In Berlin besuchte er das Gymnasium und machte anschließend eine Landwirtschaftslehre. Nach dem Dienst beim Kaiserlichen Regiment besuchte er Max Reinhardts Schauspielschule. Von Wangenheim war 1915 als Soldat in Belgien stationiert. Wegen einer Augenverletzung wurde er ausgemustert. Fortan folgten Bühnenengagements in Berlin und Wien. Seit Debüt beim Film gab er 1916 (PASSIONELS TAGEBUCH). Von Wangenheim war ein politisch engagierter Mann und Kriegsgegner. Ende der 10er Jahre war er Autor für die Zeitschrift „Die Aktion“, er verfaßte Dramen und Kabarettstücke. Während er Anfang der 20er Jahre Mitglied der KPD war, drehte er seine wohl bekanntesten Filme, die Lubitsch-Komödien ROMEO UND JULIA IM SCHNEE und KOHLHIESELS TÖCHTER, sowie Murnaus NOSFERATU und Arthur Robisons SCHATTEN. 1923 inszenierte er das proletarische Laienspiel „Massenpantomime gegen den Krieg“, das verboten wurde. Mit seiner selbst gegründeten Truppe tourte er 1925 durch Deutschland. 1926 bis 1928 folgten Engagements an den Bühnen von Darmstadt und Hamburg, 1930 wieder Berlin. Seinen letzten Auftritt im Stummfilm hatte er in Langs FRAU IM MOND. 1931 heiratete er Ingeborg Franke. Von Wangenheim verfaßte revolutionäre Arbeiterstücke. Nach dem Verbot seiner „Truppe 31“ emigrierte er mit seiner Frau nach Moskau, wo er als Schriftsteller tätig wurde, u. a. für Exilzeitschriften. Nach dem Krieg lebte er in der DDR, wo er als Drehbuchautor und Regisseur der DEFA arbeitete.
Paul Wegener (11.12.1874 - 13.09.1948) 
Paul Wegener wurde geboren in Ostpreußen. Er studierte Kunstgeschichte. Nebenher nahm er Schauspielunterricht. 1895 gab er auf der Bühne sein Debüt. Von 1906 bis 1920 spielte Wegener an Max Reinhardts Theater in Berlin. Seinen ersten Filmauftritt hatte er 1913. Früh erkannte er die Möglichkeiten zur Darstellung des Übernatürlichen beim Film. Diese Fähigkeit zur Gestaltung und sein mongolisches Aussehen waren wie geschaffen für die vielen exotischen Rollen, die er in "fantastischen Filmen" verkörperte. Häufig schrieb er am Drehbuch mit. Wegener führte gelegentlich auch Regie.
Dorrit Weixler (??.??.1892 - 30.11.1916)
Sehr wenig findet sich in der Literatur über Dorrit Weixler. Weder ihre Herkunft ist bekannt, noch der Geburtstag, lediglich das Jahr 1892. Ihre ersten Filme sind Einakter. 1913 beginnt ihre erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Luna-Filmindustrie mit dem Regisseur Franz Hofer, dessen Filme in den 10er Jahren für ein sehr lebendiges Kino stehen. Hofer schreibt Weixler die Rollen auf den Leib und inszeniert selbst. Weixler verkörpert den Typ des temperamentvollen „Backfischs“, mal mit Schleife im Haar, mal mit Löckchen. In DAS ROSA PANTÖFFELCHEN ist sie eine Gräfin, die auf wilhelminische Konventionen pfeift. DAS TÖPFCHEN ist eine Militärsatire. FRÄULEIN PICCOLO, in dem Ernst Lubitsch eine kleine Rolle hat, ist eine Verwechslungskomödie mit Weixler in einer Hosenrolle. In DAS LIEBESBAROMETER spielt sie die jüngste Tochter eines Grafen, die als erste heiraten soll, doch verliebt ist sie noch gar nicht. Dorrit Weixler wird in den 10er Jahren zum Liebling des Publikums. Die Presse schwärmt von ihren „lustigen Mädchengestalten mit pikantem Reiz“. Neben Komödien dieser Art, dreht Hofer mit Weixler zu Beginn des Krieges auch patriotische Kriegsdramen: HEIMGEKEHRT, TODESRAUSCHEN, DEUTSCHE HELDEN, in denen sie überzeugt. Es werden jedoch keine weiteren dramatischen Rollen an Dorrit Weixler herangetragen. Sie bedauert, auf das Komödienfach festgelegt zu sein. Als Franz Hofer die Luna-Film verläßt, wechselt Weixler zur Oliver-Film GmbH des Produzenten David Oliver. Hier entsteht 1915/16 die Filmreihe um „Klein-Dorrit“. Bei einer ihr gewidmeten Veranstaltung steht sie vor Publikum auf der Bühne und bricht zusammen. Sie wird ins Sanatorium eingewiesen und wieder entlassen. Weixler wird morphiumsüchtig. Dreharbeiten werden abgesagt. Entziehungskuren sind nicht erfolgreich. Dorrit Weixler nimmt sich selbst das Leben durch Erhängen am 30.11.1916.
Ruth Weyher (28.05.1901 - 27.01.1983) 
Ruth Weyher, genauer Ruth Ellen Weyher, wird in Neumark/Westpreußen (heute Polen) geboren. Sie wächsts in Danzig auf. Später in Halle besucht sie die Kunstgewerbeschule und beschäftigt sich mit der Malerei. Auf einem Konservatorium nimmt sie Gesangsunterricht, mit dem Ziel Opernsängerin zu werden. Eine Krankheit, bei der sie die Gesangsstimme verliert, beendet ihr Vorhaben. In Berlin geht sie 1919 auf Max Reinhardts Schauspielschule und wagt nur kurze Zeit später ihre ersten Schritte beim Film in DER HIRT VON MARIA SCHNEE. Lobende Erwähnung, vor allem ihrer Schönheit wegen, findet sie in der 1922er Großproduktion STERBENDE VÖLKER. Ihr großer Erfolg kommt 1923 mit Artur Robisons expressionistischem Film SCHATTEN. Schauspielerische Reife wird ihr bescheinigt. Es folgen Durchschnittsfilme, mit denen Weyher selbst unzufrieden ist. Kritiker sehen nicht ihr Schauspieltalent, nur ihr Aussehen. Ein weiterer Höhepunkt ihrer Filmkarriere wird GEHEIMNISSE EINER SEELE (1925/26), dem ersten psychoanalytischen Film. Neben Lilian Harvey und Willy Fritsch zeigt sie 1926 ihr komödiantisches Talent in der Komödie DIE KEUSCHE SUSANNE. Weyher gründet 1928 die Ruth Weyher-Film GmbH (Berlin), produziert jedoch nur einen einzigen Film: WAS IST LOS MIT NANETTE. Sie heiratet 1932 den Verleger Hans Geiselberger und zieht sich auf seinen Wunsch aus dem Filmgeschäft zurück.
