Nachdem ihr Vater abgereist ist, wird Sara jeder Wunsch erfüllt. Doch eigentlich hegt die Direktorin, Frl. Minchin, einen Groll gegen Sara, weil diese Frl. Minchin in der ersten Französichstunde bloßgestellt hat. Auch Lavinia, die älteste im Internat, kann Sara nicht leiden, weil Sara durch ihre vornehme Kleidung Lavinia den Rang streitig machen kann. Doch Sara findet auch neue Freunde, so zum Beispiel, Ermengarde und die vierjährige Lottie, die sie immer Mama Sara nennt, aber auch Becky, die in der Küche arbeitet, und Peter

Kurz vor ihrem Geburtstag erhält Sara von ihrem Vater einen Brief, in dem er ihr berichtet, daß er eine Diamantenmiene gekauft hat. Darauf beginnen die Schülerinnen, Sara die Diamantenprinzessin zu nennen. An ihrem Geburtstag erfährt Sara allerdings, daß ihr Vater in der Miene an Fieber gestorben ist. Sie ist nun mittellos. Deshalb müssen sowohl Mariet als auch Peter und Jump, ihr Pony, sie verlassen. Eigentlich soll Sara die Schule verlassen, doch dann entscheidet sich Frl. Minchin sie in der Küche arbeiten zu lassen. Nun lebt sie in einer Dachkammer und muß den ganzen Tag schwer arbeiten.
Anders als im Roman darf Sara im Anime nicht sofort die Jüngsten unterrichten. Nachdem die Bürgermeisterin von London die Schule besucht hatte und Sara für diese Zeit wieder Schülerin war, damit sie die Bürgermeisterin mit ihrem Wissen beeindrucken konnte, macht Mr. Dufarge den Vorschlag, daß Sara mit ihren exellenten Französichkenntnissen die Kleinen unterrichten soll. Frl. Minchin hofft, daß Sara später als Lehrerin ohne Gehalt im Internat arbeitet. Doch schon nach der ersten Stunde muß Sara aufhören, weil Frl. Minchin mitbekommen hat, das Sara eine Geschichte erzählt hat.
Sie arbeitet wieder in der Küche und wird witerhin vom Koch James hin und hergescheucht. Dem Koch macht es geradezu Spaß die ehemalige Prinzessin herumkommandieren zu können. So lebt Sara weiter als Dienstmagd, zuerst auf dem Dachboden wie Becky, doch nach einem Zwischenfall muß sie in den Stall ziehen. Da es gerade Herbst ist, ist es dort sehr kalt. Zu Halloween wünscht sich Lavinia eine Party. Als sie am Abend mit den Kürbisköpfen durch das Haus ziehen, geht Lottie in den Stall, weil sie Sara besuchen will. Dort wird sie von Lavinia und ihren Freunden erschreckt und läßt die Kerze fallen. Der Stall brennt ab, woran Sara Schuld sein soll. Daraufhin verläßt Sara die Schule.
Nun lernt sie die Armenviertel kennen und lebt bei Peter's Eltern. Sie arbeitet als Mädchen das Streichholzschachteln verkauft. Sie muß erkennen, daß es Menschen gibt, die noch ärmer sind als sie. Eines Tages wird sie von Frl. Amelia nach Hause geholt, weil ein Päckchen für sie angekommen ist. In dem Päckchen sind wunderschöne Kleider. Da Frl. Minchin Angst hat, es könne einen reichen Verwandten geben, der Ärger machen könnte, darf Sara wieder am Unterricht teilnehmen.
Eines Tages besucht sie erneut der Affe Sulya. Sara bringt ihn zurück zu seinem Herrn, ihrem Nachbarn. Dieser hatte ihr auch das Päckchen geschickt. Als sie das Nachbarhaus erreicht, entdeckt Herr Chrisford durch Zufall, daß Sara das Mädchen ist, daß er schon eine lange Zeit sucht. Herr Chrisford ist der Geschäftspartner von Sara's Vater. Nun ist Sara wieder reich, da die Diamantenmine doch sehr ertragreich ist. Herr Chrisford adoptiert Sara. Diese wohnt jetzt in seinem Haus und hat Becky als Gesellschafterin. Sara geht aber noch immer in Frl. Minchin's Schule. Später fährt sie dann nach Indien um die Gräber ihrer Eltern zu besuchen.