zurück
Erfahrungsbericht Tauchen:
Ich möchte hier einen Erfahrungsbericht schreiben und keinen Bericht wie man tauchen lernen kann. Ich habe auch eine eigene Kategorie dafür angefordert, diese wurde jedoch abgelehnt und ich soll meinen Bericht in dieser Kategorie einstellen. Deshalb befindet sich der Bericht auch in der Kategorie Bericht über Tauchen mit Tipps & Tricks. Ich habe zwar im nächsten Absatz darauf hingewiesen, dass es sich hier um einen Erfahrungsbericht handelt und keinen Bericht über 'wie lerne ich tauchen' - möchte dies aber aus gegebenen Anlass nocheinmal klarstellen.
Ich möchte auf die Tauchgeräte, Tauchkurse und Risiken usw. nicht eingehen, sondern eher einen groben Überblick bzw. Erfahrungsbericht verfassen, einfach um bei Leuten die keine Ahnung vom Tauchen haben die Neugier zu wecken und die Lust wecken vielleicht auch einen Tauchkurs zu machen und es doch einmal zu probieren.
Tauchsport ist eine ziemlich kostspielige Sportart. Man muss sich die Ausrüstung kaufen oder zumindest ausborgen. Wenn man sich die Ausrüstung selbst kauft ist es eine große Anschaffung die man aber dann auch längere Zeit hat bzw. haben sollte. Dabei sollte man beachten wo man in Zukunft gerne tauchen gehen möchte. Wenn ich zB in Österreich oder Deutschland tauchen gehen möchte, kaufe ich mir bestimmt keinen 3mm Tropenanzug, weil ich da ziemlich frieren werde. Ich selbst bin von Natur aus ein Mensch der sehr leicht friert. Ich habe mir einen Tropenanzug 3mm und einen Halbtrockenen Anzug (5mm) mit Weste (5mm) gekauft. Den 3mm-Anzug nehme ich zB mit wenn ich nach Ägypten fahre, denn da ist das Wasser recht warm und da genügt dann auch der 3mm. Man kann sich natürlich auch ein spezielles Shirt darunter anziehen - gibt es ohne Ärmeln oder mit kurzen Ärmeln - dieses ist sehr eng und liegt knapp am Körper. Ich selbst kann es nicht alleine ausziehen - sondern brauche immer jemand der mir hilft es über den Kopf zu ziehen weil es so eng ist.
Ein normaler Nassanzug besteht meistens nur aus einem Anzug, manchmal ist auch eine Weste dabei und die meisten (oder alle?) haben auch eine Kapuze - die im kühleren Wasser sehr wichtig ist, da man am Kopf die meiste Wärme verliert wenn dieser ungeschützt ist und dann wird einem natürlich noch schneller kalt. Bei einem Halbtrockenen Anzug - wie bei meinem - sind die Enden (Arm- und Beinabschluss, sowie Halsabschluss) etwas enger gemacht und haben so einen Abschluss der an der Haut sehr gut haftet und wo dadurch kaum ein Wasser eindringen kann. Bei meinem Anzug habe ich allerdings das Problem, dass wenn ich ihn ohne Weste trage (also nur den Anzug selbst) trotzdem am Hals Wasser eindringt. Klar ist ein Halbtrockener Anzug - wie der Name schon sagt - nicht wirklich trocken. Natürlich kommt Wasser in den Anzug, aber sehr viel weniger als in einen Nassanzug bei dem man wirklich sofort durch und durch nass ist. Bei einer Tauchdauer von etwa 50-60min wird mir bei ca 26°C schon nach der halben Tauchdauer kalt. Da man sich ja auch nicht so viel bewegt und auch nicht so bewegen soll wie bei einem anderen Sport wie zB laufen. Für mich war es klar einen Halbtrockenen Anzug und einen Tropenanzug.
Mit dem Halbtrockenen war ich schon in Österreich in einem See bei 6°C und ich muss sagen am Körper selbst war mir nicht so übermäßig kalt. Mir sind die Hände (trotz Handschuhen) und das Gesicht ziemlich eingefroren und wir haben es dann auch nur ca 35 min ausgehalten, nicht nur wegen der Kälte sondern der Tauchplatz war auch nicht besonders gut gewählt da es nichts zu sehen gab außer schwarze Tiefe (Irgendwie schon beängstigend wenn man nichts sieht - nur schwarz: und man schwebt mittendrinn). Die Füße waren natürlich auch kalt aber das hatte ich nicht als so schlimm empfunden durch die Füsslinge (Schuhe die man bei jedem Tauchgang trägt).
Tauchen ist ein Sport den man niemals alleine machen sollte. Alleine schon aus Sicherheitsgründen ist es eigentlich ein Muss immer mit einem Partner tauchen zu gehen.
Es gibt viele Möglichkeiten tauchen zu lernen. Hierbei ist wahrscheinlich die beste und bekannteste PADI - diese wird überall auf der Welt anerkannt. Es gibt auch weitere unternehmen die Tauchkurse anbieten, die jedoch aber teilweise nicht überall anerkannt werden. Mit einem Kurs von PADI darf man überall auf der Welt tauchen. Einmal pro Jahr sollte man eine Ärztliche Untersuchung machen die dann im Logbuch eingetragen wird. Dies dient den Tauchbasen zur Kontrolle, ob man auch wirklich gesund ist - hier werden hauptsächlich die Lungenfunktion und die Ohren überprüft.
Natürlich sollte man als Taucher so vernünftig sein und mit einer Verkühlung nicht tauchen gehen. Wenn die Nase zu ist und man keine Luft bekommt, kann dies Probleme beim Druckausgleich machen und wenn man diesen nicht machen kann, kann es zu Ohrenschmerzen und schlimmeren kommen. Es gibt auch Menschen die nur sehr langsam abtauchen können, da sich die Ohren erst an den Druck gewöhnen müssen, aber ich gehöre eher zu denen die in kürzester zeit bis auf 20m abtauchen kann - das einzige ich muss regelmäßig alle paar Meter den Druckausgleich machen, dann habe ich keine Probleme. Jetzt wird vielleicht jemand denken 'warum soll ich so schnell runter'? - ist eine gute Frage, aber es gibt viele Wracks die ziemlich tief liegen und da ist es bessern schneller runterzugehen, da man da weniger Luft verbraucht und für den eigentlichen Tauchgang mehr Luft übrig hat, als wenn man schon alleine für den Abstieg 10min braucht.
Ich habe einige Erfahrung am Tauchen in Ägypten. Hier kommt es immer auch darauf an welche Tauchbasis man nimmt. Einige haben nur 1 Boot andere wieder haben mehrere Boote. Der Nachteil an einer Tauchbasis die nur 1 Boot hat ist, dass etwa 1x/Woche auch Schnorchelausflüge angeboten werden - diese fahren dann natürlich mit dem Boot mit und werden dann entweder auf einem schönen Schnorchelplatz ausgesetzt und dann wieder abgeholt oder sie schnorcheln direkt am Tauchplatz. Das ist natürlich nicht so lustig denn man kann sich an solchen Tagen nicht wirklich nach einem Tauchgang ausrasten, weil einfach kein Platz ist sich bequem hinzulegen.
Ein weiteres Problem bei einer Tauchbasis mit nur einem Boot ist, dass Anfänger auf dem gleichen Boot mitfahren und die gleichen Tauchplätze besuchen wie fortgeschrittene. Leider hatten wir im letzten Jahr so eine Tauchbasis, teilweise werden Tauchplätze angefahren die nicht sehr schön sein und auch kaputt, denn da können die Anfänger nichts mehr kaputt machen. Außerdem dürfen die Tauchgänge dann nur in 10-12m tiefe abgehalten werden. Denn für tiefere Tauchgänge braucht man schon den zweiten Kurs. Die Möglichkeit auch mal größere Fische zu sehen, besteht aber eher im tieferen Wasser - außerdem sind die Korallen usw. im tieferen Wasser - soweit vorhanden - auch noch etwas schöner und nicht so kaputt wie in den seichteren Gebieten. Nach zwei Tagen durften wir (ich mit einem Freund und einem weiteren Taucher aus England, er war Divemaster) alleine tauchen gehen. Diese Tauchgänge sind mir immer die liebsten, da muss ich nicht auf die Gruppe Rücksicht nehmen. Es ist auch nicht lustig wenn man Taucher dabei hat, die die Höhe einfach nicht halten können und den anderen auf den Kopf schlagen und das nicht nur einmal.
Alle Tauchgänge werden in einem Logbuch vermerkt, das jeder Taucher führt. Taucher die schon 1.000 oder mehr Tauchgänge gemacht haben, führen dieses Logbuch nicht mehr so genau. Aber ich freu mich jedes Mal einen Tauchgang mehr in mein Logbuch eintragen zu können. Bei den meisten Tauchbasen muss man auch zu Beginn einen Check-Dive machen. Da wird geprüft ob man gut tarieren (die Höhe halten) kann, ob man die Maske ausblasen kann. Dies ist wichtig, wenn zb ein anderer Taucher zu nahe kommt und unabsichtlich mit der Flosse in mein Gesicht schlägt und mir damit dann die Brille wegschlägt. In so einem Fall kann man natürlich nicht sofort auftauchen, sondern versucht einfach ruhig zu bleiben und die Brille wieder aufzusetzen und mit der Nase Luft in die Brille zu blasen und somit das Wasser aus der Brille rauszubekommen. So kann man danach ganz normal weitertauchen. Sollte die Brille weg sein und man findet sie nicht, versucht man den Partner oder jemand anderen auf sich aufmerksam zu machen der einem die Brille bringen kann oder einem vorsichtig und langsam an die Oberfläche führt.
Es ist beim Tauchen sehr wichtig langsam aufzutauchen. Es bilden sich im Körper Bläschen die schlimme Folgen haben können, wenn man nicht langsam genug auftaucht. Man kann sich das vorstellen wie eine Flasche Cola oder Mineralwasserflasche. Wenn man diese schüttelt hat man viele Perlen, wenn man dann die Flasche dann öffnet geht die Flasche über und die Flüssigkeit rinnt raus. Im Körper ist es sehr ähnlich, nur das die Flüssigkeit nicht raus kann und somit Schmerzen verursacht die man, wenn man Pech hat - ein Leben lang nicht mehr richtig wegbekommt.
Es gibt die Möglichkeit die Tauchprüfung im Inland oder im Urlaub zu machen. Ich persönlich finde es besser sie zu Hause zu machen. Wir hatten die Kurse über 4 Wochenenden jeden SA und SO und dazwischen recht viel zu lesen/lernen. Im Urlaub wäre mir das zu stressig, außerdem besteht auch die Gefahr der Sprachschwierigkeiten. ich glaube auch dass die Kurse und Prüfungen in Österreich bzw. in Deutschland genauer durchgeführt werden, als wenn man den Tauchkurs im Urlaubsland macht. Ohne Tauchausbildung darf man auch gar nicht tauchen gehen. Ein Taucher sollte mit Köpfchen und Verstand tauchen. Klar ist der Reiz groß sehr tief zu tauchen, trotzdem muss dabei die Sicherheit im Vordergrund stehen. Ich glaube auch dass dadurch die vielen Tauchunfälle bei uns am Attersee passieren, weil die Leute einfach nur Tief tauchen wollen und dabei die Sicherheit außer Acht lassen.
Die Unterwasserwelt habe ich noch gar nicht erwähnt: Es gibt soo viel zu sehen. Jedes Tier ist am Beginn ein Erlebnis. Mit der Zeit gewöhnt man sich irgendwie daran und ein Papageienfisch im roten Meer ist für mich nichts besonderes Meer. Sie sehen sehr schön aus, aber es gibt recht viele davon. Eine Schildkröte dagegen ist schon ein Erlebnis, da man diese nicht so oft zu sehen bekommt. Jeder Tauch möchte einmal einen Hai, Delphin, Teufelsrochen oder Wal oder ähnliches sehen, das sind aber Tiere die man selten sieht. Einen Hai durften wir schon bewundern - leider war er klein und recht weit weg. Was man im Roten Meer auch viel sehen kann sind Blaupunktrochen, Rotfeuerfische und Muränen. Die Blaupunktrochen sind Tiere die sich sehr schön Fotografieren lassen.
Trotzdem ist jeder Tauchgang ein Erlebnis für sich. Man freut sich sogar über kleine Schnecken, da diese ja sehr klein sind, schwimmt man leicht darüber hinweg ohne sie zu sehen.
So das sind erst mal die ersten Eindrücke. Bei Fragen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung. Ich hoffe ich habe Euch allen Lust gemacht einen Tauchkurs zu machen.
lg
claudia
© 15.April 2004
Hier noch ein paar Links zu Fotos die ich geschossen habe:
Blaupunktrochen
Maskenfalterfische in Ägypten
Muräne
Falterfische
Korallen Ägypten
Blaupunktrochen Ägypten
**********************************************
Beach Albatros (Hurghada) unser Urlaub im Oktober 2001
Wir waren im Beach Albatros im Oktober 2001 für eine Woche.
Das Hotel Beach Albatros liegt direkt am Strand. Es liegt sehr einsam und verlassen, da rundherum nichts ist. Wenn man über die Straße geht kommt man zum Schwesterhotel Albatros Resort. Der Komplex hat ca 600 Zimmer die im Hauptgebäude und in den Bungalows (die angeblich nicht so toll sein sollen) dahinter untergebracht sind. Das Hauptgebäude ist halbmondförmig rund um den Pool Richtung Strand angelegt. Eigentlich hatten wir ein Zimmer in einem der Bungalows gebucht, da das Hotel aber nicht ausgebucht war, haben wir ein Zimmer mit Meerblick (seitlich) bekommen (jeder hat uns gesagt die Zimmer sind viel schöner im Haupthaus, leider haben wir die anderen Zimmern nicht gesehen). Der Balkon war recht klein, aber ausreichend (man will ja da nicht tanzen oder so). Zwischen der Straße und den Bungalows war zu der Zeit eine Baustelle. Es war nicht wirklich ersichtlich was da entstehen soll, aber als wir heuer im September 2002 (wir wohnten in einem anderen Hotel) vorbei gefahren sind, haben wir natürlich neugierig geschaut, ob sich etwas verändert hat. Ein wenig schon - die Baustelle ist etwas kleiner und ich glaube es entsteht dort ein neuer Pool und Tennisplätze.
Die Zimmer (kann natürlich nur von unserem sprechen) waren sehr schön, immer gepflegt und sauber. Wir haben die Betten natürlich zusammengeschoben. Dusche und WC waren zweckmäßig und sauber. Es war auch ein Fön und SAT-TV im Zimmer. Frische Handtücher, Duschgel und Shampoo wurden regelmäßig nachgefüllt bzw. die Handtücher täglich gewechselt. Es gibt eine Wäscherei in der man die Wäsche waschen und bügeln lassen kann. Eine Klimaanlage und Minibar (mit teuren - wie überall - Getränken) findet man auch in jedem Zimmer. Die Minibar wurde immer aufgefüllt und sie war auch gut gefüllt = für jeden Geschmack etwas dabei. Man konnte sehr gut schlafen, da es nicht sehr laut war - auch bei offenem Fenster war es angenehm.
Der Pool war groß und schön - recht kühl das Wasser (aber wir sind da sehr empflindlich, also kein Maßstab). In der Mitte eine nette Poolbar mit Verbindung über eine kleine Brücke. Ein Restaurant (Pizza) für einen Mittagssnack gibt’s beim Pool. Jeden Tag gibt’s als Animation Wassergymnastik am Pool. Im Schwesterhotel gibt es tolle Rutschen, die man ausprobieren sollte. Für ein kleines Entgelt kann man sie den ganzen Tag benutzen. = Nur das Wasser ist und dort noch kälter vorgekommen als in unserem Hotel.
Komischerweise ist uns im Schwesterhotel auch aufgefallen, dass die Flugzeuge sehr nah vorbei fliegen, was uns beim Beach Albatros nicht aufgefallen ist.
Der Strand war eigentlich ganz schön - kein feiner Sandstrand sondern etwas groberer Sand, aber keine großen Steine oder so. Man hat auch mal Liegen bekommen wenn man um 10 Uhr gekommen ist. Der Weg ins Wasser ist mir eigentlich als sehr angenehm in Erinnerung - vielleicht mal ein paar Steine oder so, aber im großen und ganzen ok.
Es gab 3 Restaurants zur Wahl. Das Frühstück war ok: Verschiedene Arten von Brot (meistens hell, wie überall in Ägypten), Eier in verschiedenster Variation, Müsli, Wurst, Käse, Obstsalat, Pancake, ... Abendessen war - wie gewohnt - fett. Aber genügend Auswahl, immer Fisch, Fleisch, Gemüse, Reis, Kartoffeln, Salate und Dessert (viele süße Speisen, sehr süß, habe aber nicht so viel gekostet - wegen der Figur :-). Geschmacklich war das Essen ok - die Ägypter können halt einfach nicht so gut kochen. Wir mussten auch nie warten, dass wir einen Platz bekommen haben. Das Personal im Restaurant wie auch im gesamten Hotel war sehr freundlich und zuvorkommend.
Abends gibt es einige Bars (teuer), die wir aber nicht besucht haben. Es gibt auch gegen Gebühr Tischtennis, Pool, Squash und Dart. Die Animation am Abend war je nach Geschmack - wir brauchen so etwas nicht, also können wir da leider nicht mitreden. Es gibt auch einen Miniclub, den wir ohne Kinder natürlich nicht brauchen konnten.
Ausflugsmöglichkeiten gab es auch einige, die wir aber nicht genutzt haben, da wir nur faulenzen wollten und tauchen waren. Auch eine Fahrt mit den öffentlichen Bussen nach Hurghada lohnt sich. Wenn man die Stadt aber einmal gesehen hat, reicht es wahrscheinlich, außer man möchte etwas einkaufen. Wir kaufen dort gerne Gewürze und Malventee.
Noch ein paar Links zu Infoseiten für das Hotel:
http://www.bl-reisen.de/fluege/Afrika/Agypten/hurghada/beachalbatros.htm
http://www.arakea.be/site/hotel_512.htm
http://www.reisen.kleeblatt.de/nilkreuzfahrt112.htm
Ein Link zur Tauchbasis:
http://piratesdiving.com/hot_prices_ger.htm
Das tauchen war sehr schön. Es gab ein Boot für eher die Anfänger und ein Boot für Fortgeschrittene. Wir haben hier das unseren ersten Weissspitzenriffhei (leider nur von weit weg) gesehen. War ein tolles Erlebnis. Die Tauchbasis ist auf alle Fälle zu empfehlen. Das Personal ist super freundlich und nett. Es werden auch Wünsche berücksichtigt (je nach Anzahl der Leute natürlich).
Ohne Tauchen hat der Urlaub glaube ich unter € 600,00 gekostet. Also auch annehmbar.
Also für Sonnenanbeter, Taucher, Schnorchler ein tolles Hotel mit gutem Service.
Schönen Urlaub wünschen Euch
Niki und Claudia
© 8.November 2002
**********************************************
Hotel Inercontinental Hurghada
Unseren für die nächsten 1-2 Jahre letzten Hurghada-Urlaub haben wir im Hotel Intercontinental Hurghada verbracht.
***** Lage
Das Hotel liegt direkt am flach abfallenden Sandstrand, 5 km vom Flughafen entfernt. Zum Ortszentrum von Hurghada sind es ca. 12 km.
Das Hotel hat 5 Stockwerke und ist Halbmondförmig rund um den Pool und den Strand angelegt.
Trotz der Nähe zum Flughafen, fand ich die ankommenden und abfliegenden Flugzeuge nicht so sehr als störend wie schon öfter gelesen. Durch den immer andauernden Wind und die Musik am Abend waren die Fluggeräusche nicht so schlimm.
***** Hotel
Das Hotel ist ein First-Class Hotel mit luxeriösem Ambiente. Das 5-stöckige Hotel verfügt über eine elegante und helle Lobby mit Rezeption und es verfügt auch über 248 Zimmer. Ausserdem haben wir gesehen, dass es auch 7 Villen mit eigenen Pool gibt (dieses Angebot konnte man scheinbar von Österreich aus nicht buchen). Trotzdem sieht man teilweise schon, dass das Hotel schon ein paar Jahre alt ist, aber es war immer alles sauber.
***** Ausstattung
3 Restaurants, Frühstücksraum (= Abendrestaurant), Fischrestaurant, italienisches Restaurant und Snackbar/Poolbar, Bar. Geschäftszeile mit Friseur, Boutique, Kisok, Beauty Salon, Parfum Shop, Papyrusshop. Es gibt auch Wäscheservice und eine Diskothek (die wir nicht besucht haben).
Die Gartenanlage ist sehr gepflegt und wird auch regelmäßig gegossen und gemäht. Unserer Meinung nach wurde der Rasen etwas zu oft gemäht (war schon ganz abgenagt).
Der Pool ist recht groß, hat auch ein eigenes 'Abteil' für Kinder und auch ein eigenes 'Abteil' für Babys.
Wenn man das Abendessen (Halbpension) nicht im Hauptrestaurant einnehmen wollte, sondern im Fischrestaurant 'fish-market' oder im italienischen Restaurant 'Al Dente' musste man den vollen Preis bezahlen. Das haben wir nicht ausprobiert - das war uns dann doch etwas zu teuer, obwohl die Preise günstiger sind als bei uns. Trotzdem wenn ich für Halbpension zahle und ich will mal was anderes essen, möchte ich nicht zusätzlich noch zahlen müssen. Im Fischrestaurant waren wir nie, aber das Al Dente ist direkt neben dem Hauptrestaurant und war nicht sehr gut besucht.
Wir haben auch einen Ausflug nach Kairo gemacht, da waren wir Abends natürlich nicht im Hotel und haben dann nach der Rückkehr (3 Uhr morgens am nächsten Tag) noch Zimmerservice bestellt. Man hat uns gesagt, dass pro Person 35 EGP (ägyptische Pfund) für das nicht konsumierte Abendessen gutgeschrieben werden. Wir haben jedoch nur Abendessen um 65 EGP bestellt. Aus diesem Grund wurden uns auch nur die 65 EGP statt der eigentlich erwarteten 70 EGP für zwei Personen gutgeschrieben, was ich für meinen Teil nicht richtig finde. Der nette Herr an der Rezeption hat gemeint, na ja wir haben ja auch nur um 65 EGP gegessen und nicht um 70 EGP. Aber meiner Meinung nach hätten uns dafür 70 EGP zugestanden, aber was solls, ich wollt dann nicht zum streiten anfangen. Ob man die 35 EGP auch ersetzt bekommt wenn man in einem anderen Restaurant isst, weiß ich leider nicht.
An der Poolbar kann man mittags Pizza, Burger oder andere Snacks bestellen.
------
Abendessen
Im Hauptrestaurant selbst ist das Essen eigentlich sehr gut. Die Salate waren immer frisch und in sehr großer Auswahl. Hauptspeisen waren eigentlich recht mickrig. Es gab immer Reis, Fisch, irgendwelche Nudeln oder Pasta oder so (meistens), Kartoffeln, Huhn und Rind oder Lamm oder Ente. Das Dessertbuffet war reichlich mit Torten und Mehlspeisen gefüllt. Was mir abgegangen ist, war die Abwechslung an Obst. Es gab immer nur Wassermelone, 1x/Woche hatten wir Weintrauben (beides sehr gut und sehr süß), 1x/Woche frische Datteln (ist nicht so mein Ding), 1x/2 Wochen hatten wir sogar Bananen, Äpfel und Birnen bekommen, wobei ich keine Äpfel und Birnen essen kann, weil ich darauf allergisch reagiere. Was mir Abends auch gefehlt hat waren Pudding und Joghurt. Natürlich gab es auch Brot und irgendwelche 'Soft'weckerl, die mir nach 1 Woche zum Hals rausgehangen sind.
Aber im großen und ganzen war das Essen sehr gut.
Das Personal war meistens sehr zuvorkommend und freundlich. Es gab aber auch Abende da haben wir fast bis zuletzt auf unser trinken gewartet. Es war eine Angestellte des Hotels da (blond - Europäerin), die eigentlich hauptsächlich aufgepasst hat, dass die Arbeit gut gemacht wurde und bei Problemen geholfen hat. Wenn sie da war, hat alles meistens auch geklappt.
------
Frühstück
Zum Frühstück gab es natürlich - wie auch am Abend - faden Weckerl und das Brot. Man konnte sich auch Toast machen. Es gab Pancakes, Milchshakes (Banane und Erdbeer), Orangensaft, Ananassaft und Apfelsaft und auch Kakadee-saft (ähnlich wie kalter Malventee). Es gab Naturjoghurt, Erdbeerjoghurt und ein anderes Joghurt, Müsli und Cornflakes, Marmeladen (ca 4 verschiedene), Honig, Kipferl und süße Kuchen, Schokopudding, Vanillepudding, Obstsalat, Wassermelone oder Zuckermeldone, Wurst und Käse (war leider nicht gekühlt und find recht schnell an zu 'schwitzen'), WARM: Kartoffeln, Ham and Eggs (wurden nach Wunsch gemacht - waren aber sehr fettig), 5-min Eier, Gemüse, Würstel, Eierspeis und manchmal auch noch kleine Hühnerstückchen gebacken.
+++++ TIPP: Wir hatten uns von zu Hause eine Flasche Marillenbrand mitgenommen und uns jeden Tag vor dem Essen einen großzügigen Schluck gegönnt. Dadurch konnten wir die Magenprobleme und Durchfall udgl auf ein Minimum reduzieren.
***** Strand
Der Strand ist sehr schön, flach abfallend und man bekommt hier - genauso wie im Poolbereich - gratis Liegen und Handtücher. Gegen Mittag ist es schon etwas schwer Liegen zu bekommen. Wir sind meistens so gegen 9:30 bis 10 Uhr frühstücken gegangen (außer an Tauchtagen) und haben da vor dem Frühstück unsere Liegen reserviert. Je später desto weniger sind verfügbar. Das Wasser ist ziemlich warm (ca 27-28°C). Neben der Badebucht gibt es einen kleinen Yachthafen, wo auch die Tauchbasis liegt.
****** Sport
Volleyball, Stretching, Wasserpolo, Wassergymnastik.
Gegen Aufzahlung: 3 Tennisplätze, Squash, Fitnessraum, Massage, Sauna, Solarium, Minigolf, Tischtennis, Reiten, Billard, Wassersportangebot (Parasailing - haben wir nie gesehen -, Tretboot - auch nicht gesehen - Hochseefischen, Bananaboot, Windsurfen, Segeln, Schnorcheln, Glasbodenboot) und Tauchbasis.
Miniklub für Kinder, tägliche Betreuung, Tagesaktivitäten. Es wurden im Kinderbecken im Pool immer wieder Spiele mit den Kindern gemacht, aber da wir keine Kinder haben, haben wir uns da auch nicht näher damit befasst.
****** Unterhaltung
Shows am Abend (die sehr laut waren, da alle Zimmer Blick zum Pool haben und dort auch die Shows stattfinden - an gut schlafen ist vor 22:30 Uhr nicht zu denken, auch wenn man um 2 Uhr raus muss, weil man einen Ausflug macht oder so), Diskothek, Casino, Captain's Bar (nette Bar).
Zu der Unterhaltung möchte ich hier auch nicht weiter eingehen, da wir absolut nicht für so etwas sind und lieber unsere Ruhe haben. Ich habe gelesen, dass das Casino leer, aber offen sein soll - kann ich aber weder bestätigen noch dementieren.
***** Zimmer
Komfortabel und groß mit Bad/Dusche und WC, Föhn, Bidet, Telefon (im Zimmer und im Bad), TV (SAT, Auswahl in jeder Sprache: 2 oder 3 deutsche, russische, französische Sender, Fashion TV, Movie Channel, Discovery Channel, CNN usw), Minibar (1 Cola, klein - wie im Restaurant - 8 EGP (etwas mehr als 1 EUR), 1 Fl Wasser groß 1,75 l auch 8 EGP ein kleines Wasser 0,75 l 5 EGP), Balkon oder Terrasse und Meerblick (die meisten Zimmer haben auch Poolblick), Klimaanlage (gut steuerbar).
Unser Zimmer war wirklich sehr groß. Es war ein Bett mit Nachtkästchen, eine zweisitzige Bank und ein Sessel mit einem kleinen Glastisch, ein Schreibtisch, eine Ablage für die Koffer (unser großer Koffer und die Tauchtasche haben hier draufgepasst), einen Kasten wo unten die Minibar drinnen ist und oben zu herausziehen und schwenken der Fernseher. Dazwischen überall genug Platz. Eine Art Vorraum indem sich der Kasten mit Fächern zum legen und im unteren Teil Laden und einen Teil zum hängen der Kleidungsstücke befindet. Der Kasten war auch zu beleuchten. War sehr praktisch, da es im Vorraum ohne Licht recht dunkel im Kasten war. Das Bad war verfließt aus Marmor (zumindest hat es optisch so ausgesehen), mit Bidet, WC, Waschbecken und Ablage rundherum, 1 Bademantel, für jeden 1 großes und 1 kleines Handtuch, Dusche mit Teil zum sitzen mit Duschwand. Die Ablage für die Handtücher war sehr windschief in die Wand eingebaut und mit Glasfächern versehen - entweder schlampig gemacht oder damit das Wasser besser abrinnen kann.
******
Jeden Abend so gegen 18-18:30 Uhr oder so wurde rund um das Hotel ein Nebel mit Insektenvernichtungsmitteln versprüht - das war natürlich ein schlimmer Gestank, wenn man da noch am Strand oder Pool liegt, sollte man etwa 10 min bis der Gestank verflogen ist, die Luft anhalten. Aber das haben wir bis jetzt in allen 4 Hotels in Hurghada in denen wir schon waren erlebt.
***** Ausflüge
Auf dieses Thema möchte ich auch gar nicht näher eingehen, da es ja hier um das Hotel und nicht um die Ausflüge geht. Es gibt jede Menge Ausflüge die man buchen kann zB Kairo (55 EUR) , Luxor, Wüstensafari, Schnorcheltour usw.
****** Tauchbasis
Einige wird jetzt das Thema Tauchbasis sehr interessieren, aber auch hier will ich nicht so genau darauf eingehen. Das Personal ist sehr freundlich. Die Kisten muss man selbst aufs Boot schleppen (als Frau ist mir 2x von 7 Tauchtagen die Kiste abgenommen worden). Das Essen auf dem Boot ist echt gut und bei dem Preis fürs essen ist auch das gesamte trinken inkludiert (Cola und Wasser), man kann trinken soviel man möchte - das ganze kostet dann 25 EGP.
Sollte man mehr als 1 Tag tauchen wollen, sollte man auf jeden Fall mit dem Preis verhandeln. Wir haben schon per Mail vorweg ein Paket mit 5 Tauchtagen = 10 Tauchgänge gebucht und haben dann dort noch 2 Tage dazugenommen, weil wir noch den Deep Diver Course gemacht haben.
Für Tek-Diver ist diese Basis ideal - hier findet man das entsprechend ausgebildete Personal und auch das Equipment dafür. Wenn man eigenes Equipment hat, sollte man dieses aber besser mitnehmen, da die Leute (Touristen) nicht sehr sorgfältig mit den Sachen umgehen. Man kann die Sachen in einer Box auf der Basis einsperren.
Das Problem ist, dass sie nur 1 Boot haben und wenn viele OW-Diver dabei sind, müssen sie auf diese Rücksicht nehmen. Wir als AOW-Diver haben uns gedacht das kann doch nicht sein, dass wir nur bis höchstens 12 oder 15 m tauchen können und keinen Drift usw. Da war es recht angehem, dass wir den Deep-Diver gemacht haben, da mussten wir uns nicht mehr mit den Anfängern (von denen welche dabei waren die dauernd irgendwem auf den Kopf gestiegen sind und herumgestrampelt haben, als würden sie erst schwimmen lernen) herumplagen. Unsere letzten 4 Tauchgänge durften wir sogar zu dritt (mit einem Dive Master aus London) alleine durchführen - ahhh das war echt fein. Bei unseren tiefen Tauchgängen, haben wir auch immer gleich einen Drift-tauchgang gemacht. Das war auch mal nett - endlich mal was anderes.
*+*+*+*
Sobald wir unsere Fotos (Hotel und vom Tauchen) eingescannt und hochgeladen haben, werden wir hier noch den Link dazu einfügen. Aber da wir erst vor 4 Tagen vom Urlaub zurück sind, wird das noch etwas dauern.
Hier der Link zu unseren Fotos, teilweise haben wir sie schon hochgeladen (hauptsächlich Tauchfotos), aber es fehlen noch einige.
http://de.photos.yahoo.com/nikiclaudia
''''''''''
So jetzt hab ich genug erzählt - ich hoffe ich habe alles interessante erwähnt. Viel Spaß bei Eurem nächsten Urlaub.
Lg
Claudia und Niki
© 2.September 2003
**********************************************
Sheraton Miramar in El Gouna (Ägypten)
Vorweg als Information: Wir waren im August 2001 für 2 Wochen im Sheraton Miramar und waren auch tauchen.
El Gouna (www.elgouna.com) ist ein Örtchen bzw. ein Hotel-Areal. Es besteht aus mehreren großen Hotels - die entweder direkt am Meer bzw. an der Lagune liegen. El Gouna ist ein künstlich angelegter Ort, wobei der Architekt von Disney viel Einfluss hatte. Daher wirkt dieses außergewöhnliche Hotel ein wenig verspielt - die verschiedenen Farben und die verschiedenen Formen der Dächer. Außerdem ist die Gartenanlage recht nett gestaltet und es wird versucht - trotz des trockenen Wetters - die Anlage grün zu halten.
Das Hotel Sheraton Miramar selbst besteht aus ca. 9 Inseln die durch Brücken und Wege (auch ein Springbrunnen, der sehr schön aussieht - auch von innen - miteinander Verbunden sind. Das Areal des Hotels ist riesig. In der Lagune kann man schwimmen und es gibt auch die Möglichkeit zu Wassersport (segeln, surfen, bananaboat). Über das Riff ca 200 m kommt man zum "Hausriff". Zum Schnorcheln echt nett - man kann über das Riff (knöcheltief bis knietief) gehen - wobei man an manchen Stellen fast Schuhe braucht - oder auch über den Steg direkt zum "Hausriff" gehen kann. Über das Hausriff selbst kann ich leider nicht viel sagen, da wir dort nur ein mal schnorcheln waren. Aber man sieht dort auch jede Menge Fische. Das liegen am Sandstrand in der Lagune ist echt angenehm. Wenn man nicht gerade sehr faul ist und ein paar Schritte geht und sich ein nettes Plätzchen sucht, findet man auch mal einen Strandabschnitt an dem man fast alleine liegt. Durch die Größe der Anlage verläuft sich das ganze und man hat nicht das Gefühl die Anlage ist überlaufen.
Es gibt auch ein Fitnesscenter, Massage, Sauna und Dampfbad. Bei der Tauchbasis kann man auch Surfkurse machen. Natürlich gibt es auch Ausrüstung dafür zum ausborgen.
Über die Tauchbasis die dem Hotel angeschlossen ist, können wir leider nichts berichten, da wir mit einer anderen Tauchbasis tauchen waren, die etwas billiger war. Unser Reiseleiter im Hotel hat uns diese vermittelt. (Ich glaube es war im Palm Beach Hotel - Abholservice inkl.). Die Tauchgebiete die wir angefahren sind waren sehr schön. Bei unserer Tauchbasis war es so, dass es nur ein Boot gab und am Dienstag auch ein Schnorchelausflug war, dh das Boot war an diesem Tag ziemlich voll. Die Schnorchler wurden dann auf einer Insel ausgesetzt und wir sind weitergefahren tauchen. Dann haben wir die Schnorchler wieder abgeholt. Das war ein großer Nachteil dieser Tauchschule. Das Personal der Tauchschule war sehr nett und wir haben uns sehr wohl gefühlt. Wir hatten damals noch nicht sehr viele Tauchgänge, haben dort aber sehr viel gesehen (leider keine Großfische), trotzdem war es echt schön.
Die Zimmer (es sind etwa 338 Zimmer) findet man in mehreren zwei bis dreistöckigen Gebäuden. Wir hatten ein Zimmer mit Blick aufs Meer (im 4000er Block in der Nähe der Tauchschule). Auf den Balkonen/Terrassen waren auch Liegen und ein kleiner Tisch. Die Zimmer sind recht groß haben ein schönes Badezimmer. Die Möbel in den Zimmern (zumindest in unserem) besteht aus Holz, einem großen Bett, mit Nachttischchen und Lampen, einem runden Tisch mit zwei Sesseln und einem Kasten auf dem der Fernseher steht, eine Art Schreibtisch, eine Minibar, SAT-TV und natürlich ein Kasten für die Kleidung. Auch eine Klimaanlage befindet sich im Zimmer (die uns aber zu "kalt" war). Die Zimmer wie auch die Anlage selbst wird immer gepflegt die Zimmer geputzt. Man hat wirklich den Eindruck als würde dauernd einer putzen.
Das Essen (immer in Buffetform) war zwar recht groß aber nicht sehr abwechslungsreich und (wie fast überall in Ägypten) nicht sehr aufregend (ist aber auch je nach Geschmack). Eine Kleinigkeit zum sattwerden findet man aber doch immer wieder. Es gibt immer eine Auswahl an Fisch, Huhn (auch anderes Fleisch - meistens Beef oder auch Lamm) und Reis, meistens auch Kartoffeln - alles immer anders zubereitet. Im zweiten Restaurant (Ich glaube es hieß "Orient 1001") sollte man reservieren (darüber können wir leider nicht berichten, da wir dort nicht waren). Dann gibt es noch ein Lokal - ich glaube Pizza - über das wir leider auch nichts berichten können. Aber in allen Restaurants kann man ohne Aufpreis essen. Das Personal im Restaurant war immer freundlich und zuvorkommend.
Das Service war im gesamten Hotel angenehm und recht gut. Das Personal war auch immer freundlich.
Auch zu El Gouna gehören die Hotels Mövenpick und LTI Paradiso. Ich denke vom Standard sind die Hotels mit Sheraton gleichwertig, kann aber dazu auch nicht sehr viel sagen, da ich nur das Sheraton besucht habe. Von den anderen Hotels habe ich aber auch schon viel gutes gehört.
Das Hotel ist eigentlich sehr ruhig, also wenn man entspannen möchte genau das richtige. Viel Action darf man sich nicht erwarten. Wer sich auf Mallorca (Ballermann) wohl fühlt wird sich wahrscheinlich etwas langweilen. Es gibt zwar ein Abendprogramm aber wir sind eher die Typen die am Abend noch einen kleinen Spaziergang machen oder eine kleinigkeit unter Sternen trinken, deshalb lassen wir das Abendprogramm meistens aus.
In dem Ort El Gouna gibt es auch einige Einkaufsmöglichkeiten. Im Grunde findet man so ziemlich alles was man so als Tourist braucht/möchte (Lebensmittel/Getränke, Düfte inkl. Fläschchen, Papyrusbilder usw). Aber es fährt auch ein Bus in regelmäßigen Abständen von ca 20 min (bin mir nicht sicher, aber ist auch schon länger her) von El Gouna nach Hurghada. Die Fahrt dauert etwa 20 minuten.
Es gibt auch genügend Möglichkeiten Ausflüge zu buchen. Es gibt eine Fahrt nach Luxor, die wir auch gemacht haben. Das aufstehen in der Früh ist ziemlich mühsam (wir sind glaub ich schon um 4 oder 5 uhr weggefahren) und die Fahrt dauert dann auch sehr lange. Es lohnt sich Luxor und das Tal der Könige zu besuchen, aber im Sommer (Juli/August) ist es verdammt heiß. Wenn man die Hitze nicht verträgt, sollte man diese Ausflug lieber in den Herbst oder ins Frühjahr verschieben. Es gibt Ausflüge zu Beduinen, die auch sehr interessant sind. Hier sieht man wie sie wohnen, wo sie ihr Wasser herbekommen und man hat die Möglichkeit auf Kamelen zu reiten - es ist wie auf einem Schiff. Auch Schnorchelausflüge - die sich für nichttaucher auch lohnen - kann man buchen. An Ausflügen ist bestimmt für jeden etwas dabei.
Der Pool ist recht groß und verwinkelt mit Kinderbecken. Schirme und Handtücher sind kostenlos und in ausreichender Anzahl vorhanden. Ob es einen Miniclub gibt kann ich leider nicht sagen, da wir keine Kinder haben und uns daher auch nicht dafür interessieren. Aber ich denke das sollte in jedem Reisekatalog angegeben sein.
Das Sheraton Miramar ist ein Hotel mit einer tollen Atmosphäre und den schönsten Zimmern vor Ort. Wir besuchen fast jedes Jahr ein Hotel in Ägypten. Sollten wir wiedereinmal Lust haben in die Gegend (wegen dem tauchen) von El Gouna zu fahren, würden wir wahrscheinlich wieder das Sheraton Miramar nehmen.
Viel Spaß im Sheraton Miramar in El Gouna und einen schönen Urlaub wünschen Euch
Niki und Claudia
© 7.November 2002
**********************************************
Royal Azur (Makadi) - Ägypten
Im September 2002 waren wir wiedermal in Ägypten. Diesmal in Makadi im 5* Hotel Royal Azur.
Lage:
Das Hotel liegt etwa 30 km südlich von Hurghada, dh die Transferzeit beträgt etwa 40 min.
Hotelbeschreibung:
Das Azur Resort besteht aus zwei Hotels, dem Hotel Royal Azur Resort und dem Club Azur. Die Hotels liegen an einem künstlich angelegten Hausriff mit jeweils schöner Badebucht. Da wir im Hotel Royal Azur waren werde ich auch nur darüber berichten.
Das Hotel ist wie ein Halbkreis zum Meer hin angelegt. In der Mitte des Halbkreises liegen die beiden Pools. In der Mitte des Hotels findet man die Lobby mit Rezeption (die Safes sind inkl), eine Bar, ein italienisches Restaurant und das Hauptrestaurant. Links und rechts davon findet man die etwa 360 Zimmer. Die Zimmer sind alle so angelegt sein, dass man entweder zum Pool sieht (seitl. Meerblick) oder auf die andere Seite hinaus in den "eigenen kleinen Garten" (für 2 Zimmer ein Garten) (seitl. Meerblick) hinaussieht. Wir hatten ein Zimmer mit Garten und Blick zum Nebenhotel Club Azur im Erdgeschoss. Da wir im Erdgeschoss gewohnt haben, war es uns nicht ganz geheuer in der Nacht die Türe offen zu lassen und die Klimaanlage (die toll funktioniert hat) war uns zu kalt, deshalb hatten wir recht warme Nächte. Aber mit offener Balkontüre sollte es schon sehr angenehm sein, da immer ein kleines Lüftchen geht. Die Zimmer sind recht schön eingerichtet. So ziemlich alles was man halt so braucht, Bett, Fernseher (Sat-TV - ein paar Kanäle auch deutsch, aber ausreichend), Minibar (immer mit Wasser, Cola, Fanta uns Sprite gefüllt = inklusive), die jeden Tag frisch aufgefüllt wird. Ein Kasten, ein Wasserkocher für Tee und Kaffee, eine Ablage für die Koffer und ein kleiner runder Tisch mit zwei Sesseln. Auf der Terrasse stehen auch zwei Sesseln. Das Badezimmer war recht angenehm groß, mit Badewanne und WC und großem Spiegel über dem Waschbecken. Die Zimmer wurden jeden Tag gemacht dh geputzt und die Betten frisch bezogen. Wir konnten auch (jeden Tag an dem wir im Hotel waren) beobachten, dass die Zimmer/Balkone sogar das Geländer - jeden Tag geputzt wurde). Die Handtücher wurden ausgetauscht, wenn man sie auf den Boden liegen gelassen hat, wenn sie auf dem Haken hängen, werden sie nicht ausgetauscht (Wasser sparen = Umwelt schützen). Beim Duschen sollte man sowieso Wasser sparen. Naja das Wasser ist nicht wirklich süß - ich würde es nicht trinken und wir haben uns auch mit dem Wasser aus den Flaschen die Zähne geputzt (dafür hatten wir keine Probleme - aber auch mit Hilfe von einem kleinen Gläschen Vodka (inkl) jeden Tag am Abend) - es schmeckt irgendwie leicht salzig. Manchmal ist es mir auch vorgekommen, als wäre es etwas bräunlich (nach den 14 Tagen habe ich mich schon wieder auf eine saubere Wanne daheim gefreut).
Es werden jeden Tag so gegen Abend und vielleicht auch zu anderen Zeiten irgendwelche Insektenmittel gesprüht die (glaube ich) nicht ganz ungiftig sind. Auf jeden Fall gab es nicht sehr viele Insekten. Wir sind einmal gerade zu der Zeit rausgegangen zu der gesprüht wurde - man sollte dies auf jeden Fall vermeiden - der Gestank ist ekelhaft.
Die Anlage ist sehr schön mit vielen Grünbereichen (kleinen Garten vor den Zimmern) und Bäumchen angelegt. Sie sieht wirklich sehr gepflegt aus.
Den Mittelpunkt bildet die Poolanlage. Der erste Pool ist der Süßwasserpool indem sich auch die Poolbar befindet (alle inländischen Getränke inkl), daneben befindet sich die Snackbar, es gibt da immer helle Weckerl, etwas gegrilltes (Fleisch, Würstel oder Faschiertes) und Pommes - die für Ägyptische Verhältnisse unserer Erfahrung sehr gut waren - und Eis. Das Eis haben wir nicht probiert. (wir waren mit dem Essen doch ein wenig vorsichtig.
Hinter dem Süßwasserpool findet man den Salzwasserpool. In der Mitte ist eine Art Insel auf der man sich Sonnen kann. Die Liegen und Auflagen, Schirme und Handtücher sind am Pool und am Strand inklusive. Die Pools sind in etwa gleich groß, man kann in beiden schwimmen und plantschen. Im Süßwasserpool kann man auch Volleyball spielen. Hinter dem Salzwasserpool ist noch ein Kinderbecken und der Stand, an dem man die Handtücher jeden Tag wechseln kann. Wenn man von den Pools Richtung Strand geht, befindet sich auf der linken Seite (nach den Zimmern) das "Fischrestaurant" (hier soll man angeblich reservieren, aber wir haben nie reserviert) oder auch "Mittagsrestaurant". Hier kann man mittags essen und am Abend gibt es hier auch normales Buffet aber auch (nach Karte) Fische wie Hummer usw. gegen Aufzahlung. Wir haben uns mit dem Buffet begnügt. Wir waren 2 oder 3x hier essen, aber es gibt hier zeitweise auch "Life-Musik". Zwei Damen spielen auf Geigen. Die Musik ist sehr nett aber etwas zu laut. Auf der rechten Seite der Pools findet man die Duschen (die sich auch rechts und link mittig der Pools befinden). Hier geht man vorbei wenn man zum Strand geht. Es gibt hier die Möglichkeit auf Pferden zu reiten oder auch das schaukeln eines Kamels auszuprobieren. Da wir das Kamel schon beim letzten Urlaub ausprobiert haben, haben wir es diesmal gelassen. Auf der rechten Seite befindet sich der Kinderclub und dann die Tauchbasis. Es gibt noch 2 Tennis-Hartplätze, Squash, Tischtennis, Boccia, Darts, Billards, Windsurfen und Tretbootfahren.
Jedes einzelne der Restaurants hat nicht eine sehr große Auswahl, aber da es drei Restaurants zur Wahl gibt findet jeder mal etwas. Es gibt immer Fisch, Beef, Huhn und Kartoffeln und Reis. Dann noch jeweils immer Spezialitäten des Abends (Themenabend). Wenn wir mal nichts aufregendes gefunden haben, hat mein Freund im italienischen Restaurant Pizza gegessen und ich habe dann im Hauptrestaurant gegessen. Das Essen war auch recht gut (ist halt auch Geschmackssache) aber es hat sich nach einer Woche wiederholt. Vor allem beim Salat gab es ab und zu einen gemischten der echt gut war. Die Auswahl an Broten und Vorspeisen (Salat und Wurst und Käse) war recht gut. Die Hauptspeisen waren nicht soo viel - im Hauptrestaurant gab es drei Hauptspeisen und drei verschiedene Beilagen (immer eine Sorte Reis, Kartoffeln und Gemüse) - manchmal auch Nudeln in verschiedenen Variationen, aber die bekommt man sowieso im ital. Restaurant nach Wunsch. Dort gab es abgesehen von div. Nudelvariationen und Pizzen, nur zwei Hauptspeisen und dann entweder Reis oder Kartoffeln und meistens ein Gemüse dazu. Auch hier ein Salatbüffet mit verschiedenen Brot. Im Fischrestaurant meistens auch nur zwei Hauptspeisen und noch etwas vom Grill (Fisch, Fleisch oder Huhn) - mittags gabs hier auch so eine Art Kebab. In jedem Restaurant auch eine recht große Auswahl an Desserts - darüber kann ich leider nicht berichten, da wir diese kaum probiert haben. Was mir wirklich abgegangen ist, dass es kein Obst gab oder zumindest sehr wenig. Ich esse im Urlaub sehr gerne Melonen, leider gab es diese nicht jeden Tag. Mittags gabes oft Orangen die recht süß und gut waren. Ab und zu gab es Äfel (aber die darf ich nicht essen, weil ich da allergisch reagiere). Beim Frühstücksbuffet gab es auch Obstsalat (aber leider auch mit Äpfeln), Müsli, Marmelade, Wurst, Käse und meistens Melonen! (so hab ich sie wenigstens zum Frühstück gegessen) und verschiedene Sorten Brot teilweise sogar dunkles Brot (obwohl das meiste Brot leicht süß geschmeckt hat). Nachdem wir nach dem Frühstück (nach dem Kaffee) immer Magenschmerzen bekommen haben, haben wir nach etwa 3 Tagen keinen Kaffee mehr getrunken und siehe da, die Magenschmerzen sind verschwunden. Die Speisen sind auch mit recht viel Fett zubereitet, aber man kann trotzdem zu den weniger Fetten Speisen wie zb Huhn oder Fisch (nicht gebacken) greifen.
Am Abend findet jeden Tag ein Programm statt - ich glaube ab ca 21 Uhr. davor gibt es ein Programm für Kinder (ich glaube um ca 19:30) - es ist lieb den Kindern zuzusehen wie sie teilweise die Bewegungen schon kennen und es ihnen wirklich Spaß macht. Das Abendprogramm war teilweise recht nett (aber wir sind nicht für so etwas also können wir das nicht wirklich beurteilen). Am Abend gab es oft Disco am Strand (die wir nicht besucht haben). Wegen zeitig aufstehen (tauchen) sind wir meist nach der Abend-Show schlafen gegangen (die Zimmer - zumindest unseres - waren sehr ruhig). Vor der Abend-Show gab es ein Pärchen das immer gesungen hat und so die Leute unterhalten hat bis zur Show. Sie war ja ok aber wenn er angefangen hat zu singen hats uns alle Haare aufgestellt - so hat es sich des öfteren ergeben, dass wir recht früh im Bett waren, es war wirklich nicht auszuhalten.
Es befinden sich auch ein paar Verkaufsgeschäfte im Hotel, außerdem noch ein Fitnessraum, Konferenzraum und Sauna und ich glaube auch ein Arzt.
Zum Schnorcheln (Ausrüstung kann am im Tauchcenter ausborgen) muß man über das Riff gehen (dazu sollte man schon Badeschuhe tragen). Dann aber hat man einen herrlichen Blick auf das Riff und die vielen Fische - leider haben wir hier wie auch beim tauchen in diesem Urlaub - nicht viele Großfische bzw. beim schnorcheln keine beim Tauchen einen Adlerrochen (leider war er recht weit entfernt, aber total schön und elegant) und zwei große Schildkröten, bei denen leider bei beiden gerade mein Fotoapparat ausgeknippst war; gesehen. War echt gemein, wir waren schon unter dem Boot da dachte ich die zwei drei Fotos knippse ich jetzt noch aus und habe ein paar schöne Rifffische fotografiert, dann drehe ich mich um und wollte zum Boot schwimmen und siehe da eine große Schildkröte fast nur 3 Handlängen neben mir - hab mich ein wenig geärgert.
Es werden auch verschiedenste Ausflüge angeboten, zb nach Hurghada oder zum schnorcheln oder zu den Beduinen mit Kamelreiten, oder nach Luxor usw. Darüber kann ich leider nicht so genau Auskunft geben, da wir keine Ausflüge gemacht haben (das haben wir bei unserem ersten Urlaub schon erledigt).
Nun ein paar Worte zur Tauchbasis. Der erste Tauchgang ist immer ein Checkdive, was an sich auch ok ist, doch wir wollten 5 ganze Tage tauchen, aber den Check dive kann man nur bei einem ½ Tauchtag machen. Dieser eine Tauchgang war echt ein Reinfall. Das Gebiet (fragt mich nicht welches - ich habe es verdrängt) war abgestorben - tot. Wir waren zu viert beim Checkdive. Bis auf dem freien Platz waren auf dem wir unsere Übungen machen mussten, waren bei den anderen beiden schon die halbe Luft raus. Dann die Wartezeit biss alle die Übungen gemacht haben, bzw bis einer der beiden anderen endlich bis dahin gekommen ist, war ziemlich lang und deshalb war mir dann schon recht kalt - wir hatten Tropenanzüge - mit Unterzieher (ohne wäre mir öfter kalt gewesen) - Naja nach den Übungen war bei den beiden die Luft fast ganz raus, es waren auch ein paar dabei die keinen checkdive machen mussten, die müssen sich zu tode gelangweilt haben - sogar ich habe mich zu tode gelandweilt und danach durften wir doch noch ein wenig herumtauchen.
Die Tauchplätze sind tageweise vorgegeben. Es gibt jeden Tag zwei Boote eines für die Ganztagesfahrt und eines hat eine Fahrt am Vormittag und eine Fahrt am Nachmittag gemacht. Es gibt auch zweimal die Woche Sonderfahrten (kosten extra und Mindesttauchgänge sind 30) mit einem zusätzlichen Boot. Diese Fahrten dauern den ganzen Tag. Es gibt da zwei verschiedene Fahrten - die eine geht zu zwei sehr schönen Riffen und die andere zu einem schönen Riff und zu einem Wrack (was an sich nicht schlecht ist, aber in dem Wrack sind vor nicht allzu langer Zeit viele Menschen gestorben und immer noch teilweise eingeschlossen), wenn man diese Geschichte kennt, muß man da nicht unbedingt hin. Ich wollte auf jeden Fall nicht. Deshalb haben wir uns für die andere Sonderfahrt entschieden, die leider abgesagt wurde, weil wir nur 5 Personen waren. Also MUSSTEN wir doch zu dem Wrack - Naja was solls, Gedanken wegschieben und los geht’s. Ist recht nett das Wrack (Salem Express) aber nichts aufregendes = hätten wir uns auch sparen können, wir hätten nix aufregendes verpasst. Der andere Tauchplatz war sehr schön - da hatten wir die Begegnung mit dem 'entfernten' Adlerrochen. Es war ein "Driftdive" - am Anfang war es mehr Drift als Dive, aber lustig. Auf der Fahrt haben uns mehrere Delfine begleitet, das war sehr schön, vor lautet Aufregung habe ich doch glatt vergessen Fotos zu machen. Ich muss auch dazusagen, dass ich Delfine über alles liebe und ich jedes Mal neu überwältigt bin, wenn ich einen in der freien Natur sehe. Am Liebsten wäre ich gesprungen aber wir waren mitten in Fahrt.
Die Tauchbasis ist recht gut organisiert - für jeden gibt es eine Box und ein Kisterl. Das Kisterl mit den Sachen (wir hatten unsere von zu Hause mitgebracht) wird über Nacht in die Holzboxen eingesperrt (so kann nix verschwinden). Ein Bus fährt dann immer vom Hotel zum Hotel "Le Meridien", weil dort die Bootsanlegestelle ist. Das ist etwas mühsam, aber man gewöhnt sich daran. Man muss das Blei auf dem Boot lassen, da die Boys (die sehr brav die Kisten schleppen) sonst so schwer schleppen müssten = verständlich oder? Es gibt die Möglichkeit die Sachen zu waschen und auch aufzuhängen. Man muss sich dann natürlich selbst darum kümmern, dass die Sachen auch wieder im Kisterl verstaut und in die Box versperrt wird. Man kann sich immer bis Nachmittag für den Nächsten Tag zum tauchen eintragen, außer das Boot ist vorher schon voll. Die restlichen Tauchgänge waren ok. Die Leute auf der Tauchbasis waren auch alle recht nett. Ein Tauchtag hatte recht lang gedauert, da haben wir einen wunderschönen Sonnenuntergang vom Boot aus gesehen, war echt traumhaft schön.
Was auch sehr gut war, dass wir auch einige Tauchgänge "alleine" machen durften. (Wir haben jetzt etwa 45 Tauchgänge) Wir waren dann entweder zu zweit oder zu viert. Das war auf jeden Fall angenehmer als die ganze Gruppe begleiten zu müssen.
Noch ein Link zur Tauchbasis:
http://www.paradise-red-sea.com/tauchen_hotel.htm
Und ein Link zum Hotel: (Habe in der Eile leider keinen anderen gefunden)
http://www.heissinger-aegypten.de/hotels/royalazur.html
Die zwei Wochen all inklusive haben etwa € 1.000,00 gekostet (ohne Tauchen).
Viel Spass im Hotel Royal Azur in Makadi Bay
Claudia und Niki
© 25.November 2002
**********************************************
Kein Hotel diesmal - sondern unsere Unterwasserkamera
Seeman Sub Aim & Shoot
Natürlich wollte ich für die erste UW-Kamera nicht soo viel Geld ausgeben und suchte daher eine günstige die man öfter verwenden kann. Und siehe da ich hab sie gefunden. Gekauft hab ich sie etwa im Herbst 2001 und schon ein paar Tauchgänge damit gemacht.
Die Aim & Shoot ist eine kleine Pocket-Sucherkamera mit eingebautem Blitz. In gelblicher Farbe blauer Aufschrift auf der Vorderseite "Seeman Sub) und schwarz auf der Rückseite. Das Ganze befindet sich in einem stabilen wasserdichten Plastikgehäuse. Zusätzlich ist an dem Gehäuse noch ein Gummiband angebracht, daß es einfach macht, sich die Kamera ums Handgelenk oder ans Jacket zu hängen.
Die Bedienung ist sehr einfach. Man muß die Kamera aus dem an blauen Klammern befestigten durchsichtigen Plastikgehäuse herausnehmen. Unter der Linse gibt es einen Schalter, der einem ermöglicht die Linse zu öffnen und den Blitz einzuschalten. Man kann den Blitz so einstellen, daß er automatisch blitzt oder auch so, daß er nur blitzt wenn es nötig ist. Diesen Schalter sollte man erst kurz vor dem Tauchgang betätigen, da sonst die Batterien schnell leer sind. Ich tauche eigentlich nur mit der Eisntellung, daß die Linse offen ist, und der Blitz automatisch zugeschaltet wird, falls es notwendig sein sollte. Beim schließen dieses Geschäuses (dazwischen ist ein breiter blauer O-Ring) muß man natürlich darauf achten, daß dieser Dichtungsgummi sauber von Staubpartikeln und Haaren ist und gut in der Halterung sitzt.
Ich habe noch nicht sonderlich viele Tauchgänge (ca. 35), habe aber die Kamera bestimmt bei 20 davon schon mitgehabt und habe die Erfahrung gemacht, daß sie bis 40m dicht ist und bis ca 20m kann man auch den Auslöser noch drücken. Unter 20m blockiert der Auslöser. Aber wenn man es weiß kann man sich darauf einstellen. Sicher ist es schade, daß man in größeren Tiefen keine Fotos mehr machen kann aber was erwartet man von einer Kamera um ca EUR 50. Wenn sie das gleiche können würde wie eine echte tolle UW-Kamera würde niemand eine teure kaufen. Aber für den Anfang die sie wirklich ok. Klar kommt es bei dieser schon mal vor, daß man nicht abdrücken kann, aber im großen und ganzen sind die Bilder nicht so schlecht geworden. Da ich auch noch sehr wenig Fotoerfahrung habe könnten die Bilder auch von daher besser sein. Aber ich muß sagen auch Taucher die richtig große teuere Kameras haben, sind von einigen Fotos sehr beeindruckt. Wahrscheinlich ist es so, daß von 36 Fotos nur 5 wirklich super sind, ein paar gar nichts werden und der rest gut bis mittel, aber das kann bei jeder anderen Kamera auch passieren.
Falls man blitzen möchte und der Blitz schaltet sich nicht automatisch zu, dann kann man einen gelben Gummiknopf drücken, bei dem sich der Blitz dann einschaltet. (= habe ich noch nicht wirklich versucht, war nicht nötig).
Man sollte einen 400 ASA Film einlegen und die Batterien vor jedem oder zumindest vor jedem zweiten Tauchgang wechseln.
Nach den Tauchgängen die ich bis jetzt gemacht habe, hatte ich noch keine Probleme, außer dem einen daß ich bei einem Tauchgang vergessen hatte die Batterien zu wechseln - es wurden schon ca 3 oder 4 Tauchgänge gemacht dann lag sie ca 3 Wochen im Kasten und dann wieder 3 Tauchgänge - da waren die Batterien leer, aber das war wohl mein Fehler.
Alles in allem finde ich die Seeman Sub für Einsteiger und Hobbyfotografen ganz ok. Macht auch schöne Fotos, ist leicht in der Handhabung - auf den Auslöser drücken und schon ist das Foto gemacht - praktisch zum Anhängen am Jacket oder am Handgelenk.
So jetzt habe ich heute (16.4.2004) noch ein paar Fotos reingestellt die mit dieser Kamera aufgenommen wurden. Es sind leider nicht gerade die besten, aber die anderen habe ich noch nicht am PC.
Viel Spaß damit
Claudia
© 25.Juni 2002
**********************************************
Eurotherme Bad Schallerbach (Österreich)
So etwa zwei mal im Jahr brauchen wir ein Wochenende der total Entspannung. Und wo findet man diese am besten? Natürlich in der Eurotherme Bad Schallerbach.
Hier ist man zum Entspannen an der richtige Stelle - und trotzdem gibt’s bei den rutschen auch jede Menge Spaß - und das man schwimmen kann ist ja sowieso klar.
Die Liegen im gesamten Bereich stehen zur freien Wahl, doch man sollte nicht mit Handtüchern Liegen belegen, wenn man unterwegs ist. Es gibt spezielle Fächer für die Taschen. Solange man in der Sauna oder im Wasser ist, braucht man ja auch keine Liege. Außerdem wechseln wir gerne den Platz.
Die Eurotherme erstreckt sich neben dem Therapiezentrum in mehrere Bereiche:
==== Aquapulco ====
Der Monte Aquapulco ist ein 12m hoher Berg, der über einige Stiegen erreichbar ist und der der Startpunkt von insgesamt 400m langen Rutschen:
- Kamikaze Rutsche
Sie ist zwar nur ca 42m lang, aber dafür ziemlich steil und man hat es sehr schnell hinter sich gebracht. Es gibt da gewisse Stellen, an der man richtig darüber hinwegschwebt. Ein klein wenig Mut gehört schon dazu - zumindest beim ersten Mal rutschen.
- Crazy River
Das ist unser Favorit! Man schnappt sich unten einen gelben großen Reifen und schleppt ihn nach oben um dann die 109m - im Reifen sitzend - wieder runterzurutschen. Diese Rutsche ist etwa 1,5 m breit und sie wird von einigen ca 20cm tiefen Strömungskanälen unterbrochen. Schafft man es nicht gleich beim ersten Anlauf daran vorbei und gleich weiter bis hinunter zu rutschen, kann es schon einmal vorkommen, dass man hier einige Minuten "festsitzt" - es sei denn man steht auf (oder man stösst sich mit den Händen ab) und schnappt seinen Reifen und rutscht weiter oder man wartet bis jemand hintennach kommt der einem einen kleinen Schupps gibt.
- Yellow River
Die gelbe Rutsche - 92m lang - "Einsteiger"-Rutsche
- Aquapulco Canyon
Wie der Name schon sagt ist diese Rutsche eine "Erlebnis"-Rutsche. Man rutscht in richtige Höhlen und durch kleine Becken in der man auch mal eine Pause einlegen kann. Sie ist auch recht breit - es geht sich auch aus zu zweit nebeneinander zu rutschen - ist aber nicht so bequem - und obs erlaubt ist (wegen der Verletzungsgefahr usw) weiß ich nicht - würde ich aber auch nicht empfehlen - es ist viel lustiger hintereinander zu rutschen - aber da auch aufpassen, dass man seinem Vordermann nicht ein Bein in den Rücken bohrt.
Die einzige Rutsche die das Auffangbecken im Freien hat ist die
- Blue Hole Rutsche
Eine blaue Röhrenrutsche mit einigen Windungen die in einem Becken im Freien endet. Tagsüber sieht man noch ein wenig aber am Abend wenn’s draußen dunkel ist, sieht man auch innerhalb der Rutsche nichts. Also für Leute die Angst im Dunkeln haben oder so ist diese Rutsch vielleicht nur tagsüber geeignet.
Das große Becken ist auf einer Seite auslaufend wie ein künstlicher "Beach" - alle halben Stunden verwandelt sich das Becken in ein kleines Meer - mit vielen Wellen und leisem Meeresrauschen. Das ca 30°C warme Becken hat auch einen "Unterwassergang" in dem man ins Freie schwimmen kann. Es gibt hier auch ein bisschen abseits den Strömungskanal - der meistens am Wochenende ziemlich voll ist. Das Massagebecken ist auch sehr angenehm.
Für die lieben Kleinen gibt’s auch "Aquamundus" mit vielen Spielgelegenheiten und kleine Rutschen. (= kann ich leider nicht mehr darüber berichten, da ich keine Kinder habe)
Über das Freigelände mit Liegewiese usw., dass bis auf ein warmes Becken im Winter nicht geöffnet ist (logisch oder - würde sich wohl kaum einer mit der Badehose in den Schnee legen), kann ich eigentlich auch nichts berichten, da ich immer nur im Winter da bin. Dh ich muß mal schauen, dass ich auch im Sommer mir alles anschauen kann.
Öffnungszeiten:
Montag - Freitag, Sonn- und Feiertag (Sommersaison) 9:00 - 22:00
Montag - Freitag (Wintersaison 10:00 - 22:00
Samstag 9:00 - 24:00
==== Relaxium ====
Der angenehme entspannende Bereich für Saunaliebhaber.
Der gesamte Bereich umfasst etwa 1.500 m² und hier befinden sich viele Möglichkeiten zu entspannen. Ein Hot-Whirl Pool (mit ca 36°C) und daneben das Tauchbecken (mit ca 10°C). Ist recht lustig wenn man im Whirl Pool sitzt und die Leute nach der Sauna ins Tauchbecken springen um sich abzukühlen - die sind meistens schnell wieder draußen - mir ist ja das Tauchbecken zu kalt - auch nach der Sauna. Bei fünf verschiedenen Saunen von 42°C bis 90°C hat man die Qual der Wahl. In der "Grotta Mare", der Meeresgrotte, kann man im 34°C warmen Salzwasser mit Sprudeleffekt so richtig entspannen. Durch den hohen Salzgehalt von ca 9,5 % kann man ein neues Gefühl - das "Floaten" erleben.
Im "Kaminzimmer" kann man sich so richtig entspannen und auch vor dem offenen Kamin ein Nikerchen machen. Im "Musicarium" liegt man unter einem Sternenhimmel auf einem Wasserbett und genießt entspannende Musik (hier sind verschiedene Musikrichtungen zur Wahl).
Dampfbäder, Sole-Dampfbad und angenehmen Aromagrotten = Da ist bestimmt für jeden etwas dabei.
Im Außenbereich gibt es auch ein "Bergdorf" - wobei ich hier glaube, dass einiges im Winter nicht geöffnet hat - wie zb. soll hier auch ein Wasserfall sein, den ich noch nie erlebt habe. Vom Außenbereich dem Bergdorf kann ich nicht soviel erzählen, da ich den noch nie wirklich so genutzt habe, ich weiss zwar das es da auch Sauna gibt mit verschiedenen Themen-Aufgüssen wie zb: "Vitamin-Aufguss" oder einen Aufguss mit Crash-Eis. Im Berg gibt es noch eine Art "Bergwerk" die recht schön ist (= hier war ich mal vor längerer Zeit). Dann gibt es noch eine Art Sauna namens "Gradierwerk" = hier war ich noch nie, deshalb kann ich auch nicht sagen was das ist.
Öffnungszeiten:
Montag - Freitag 13:00 - 24:00
Samstag, Sonn- und Feiertag 11:00 - 24:00
==== Colorama ====
Die erste Farblichttherme in Österreich. Innerhalb einer Stunde wechselt die Farbe des ganzen Raumes mittels indirekter Beleuchtung in den unterschiedlichsten Farben, vom Morgenrot bis zur Mittagssonne und retour. Das Thermalbecken hat angenehme 32°C, in dem es Massagebetten gibt und in dem man auch sehr schön schwimmen kann.
Daneben ist gleich der Ausgang zum Außenbecken mit herrlich warmen 33°C. Hier ist es auch im kältesten Winter noch angenehm. Von der Wasserfontäne, über den Sprudel bis hin zu Massagedüsen ist hier alles vorhanden.
Öffnungszeiten:
Montag - Freitag, Sonn- und Feiertag 10:00 - 22:00
Samstag 10:00 - 24:00
==== Beauty Vital Club ====
Hier war ich noch nicht zu Gast, da ich selbst in dieser Branche tätig bin. Das Angebot reicht über Maniküre/Pediküre, verschiedene Massagen und Kosmetik sowie Solarium.
Bitte hier die Öffnungszeiten vor Ort oder im Internet abklären.
==== Gastronomie ====
Da wir immer im Selbstbedienungsrestaurant "Buena Vista" essen - wenn wir etwas essen - kann ich über die anderen Einrichtungen nicht viel Berichten. Es gibt im Saunabereich eine Bar, an der man Getränke und kleine Snacks bekommt. Auch beim Wellenbecken befindet sich eine kleine Bar.
Getränke nehmen wir eigentlich immer von zu Hause mit und essen gehen wir selten, vielleicht mal einen kleinen Salat dazwischen, aber sonst gibt’s eigentlich nichts. Die Salate sind köstlich.
==== Geld ====
Das gute ist man braucht im Badebericht kein Geld, da alles auf eine Art "Armbanduhr" mit Chip-System gespeichert wird, mit der dann am Ende des Tages abgerechnet wird. Mit dieser Armbanduhr kann man auch sein Kästchen versperren und wieder öffnen.
==== Preise (Erwachsene) ====
Euro-Therme Paß (für die gesamte Anlagen, für den ganzen Tag) € 24,50.
Relaxium € 17,00
Aquapulko 4-Stunden-Karte € 16,00
Colorama 4-Stunden-Karte € 9,00
Es gibt so viele verschiedene Preise bzw. Kombinationen bzw. auch Ermäßigungen. Die genauen Erklärungen dazu findet man im Internet.
Bis jetzt haben wir nie wirklich Probleme gehabt einen Parkplatz zu finden. Es kann schon mal vorkommen, dass man ein paar Schritte mehr gehen muss.
Also alles in allem ist bestimmt wirklich für jeden etwas dabei - Entspannung für die ganze Familie und Spaß für die Kinder und Junggebliebenen.
Adresse : Eurotherme Bad Schallerbach
Kurpromenade 2
4071 Bad Schallerbach
Tel: 0043(0)7249/48115-0
Fax: 0043(0)7249/4811510
Internet: www.aquapulco.at
Viel Spaß in der Eurotherme Bad Schallerbach
lg
Claudia und Niki
© 27.November 2002
**********************************************