darsteller

Lauren Graham

Wer Lauren Graham im Gespräch erlebt, weiß sofort, warum sie ganz oben auf der Wunschliste der "Gilmore Girls"-Produzenten stand. Denn zwei der Anforderungen an die Schauspielerin, die Lorelai Gilmore verkörpern sollte, lauteten: Sie muss eine starke Ausstrahlung haben, und sie muss schnell sprechen können.

Lauren Graham kann schnell sprechen. Sehr schnell. Mit Lorelai gemeinsam hat sie außerdem ihren ausgeprägten Sinn für Humor – und die Initialien: "Wenn die Serie einmal eingestellt wird", witzelt Lauren, "kann ich wenigstens die Handtücher mit Monogramm behalten."

Lauren Helen Graham wurde am 16. März 1967 in Honolulu, Hawaii geboren und wuchs in Fairfax, Virginia auf. Sie wurde von ihrem Vater alleine aufgezogen – ihre Eltern ließen sich scheiden, als sie 5 Jahre alt war. Als Kind träumte die Pferdeliebhaberin davon, Jockey zu werden, war jedoch zu groß für diesen Sport. Lauren entdeckte während der Grundschulzeit die Liebe zur Schauspielerei und sammelte erste Erfahrungen auf kleinen regionalen Theaterbühnen.

 

Nachdem Lauren ihren Bachelor-Abschluss am Barnard College in New York machte, zog sie nach Texas, wo sie an der Southern Methodist University erfolgreich ein Schauspiel-Studium absolvierte. 1995 gelang ihr der Sprung nach Hollywood.

Bekannt wurde Lauren vor allem durch Gastauftritte in der US-Sitcom "Seinfeld" (1997) und der erfolgreichen Serie "Law and Order" (1997). Zudem spielte sie in mehreren Filmen wie dem Thriller "Nightwatch" (1997) mit Ewan McGregor oder dem Drama "One True Thing" (1998) als beste Freundin von Renée Zellweger. Besonders erfolgreich war Lauren Graham mit dem Drama "Sweet November" (2001), in dem sie an der Seite von Keanu Reeves und Charlize Theron zu sehen war. Kürzlich abgedreht: die Komödie "Seeing other People" mit Julianne Nichsolson ("Jenny Shaw" aus "Ally McBeal"), die 2004 in die Kinos kommt.

Als Lorelai Gilmore hat Lauren Publikum und Kritiker gleichermaßen überzeugt: 2001 wurde sie mit dem "Family Television Award" ausgezeichnet, und 2002 erhielt sie eine Golden-Globe-Nominierung für die beste weibliche Hauptdarstellerin in einer TV-Serie. Ebenfalls 2002 wurde sie für den "Screen Actors Guild Award" und den "Golden Satellite Award" nominiert, für den sie auch 2004 wieder im Rennen ist.

Die Schauspielerin lebt als Single in Los Angeles, wo die Serie auch gedreht wird.

 

 

Alexis Bledel

Kimberly Alexis Bledel wurde am 16. September 1981 in Houston/Texas geboren. Ihre Mutter kommt aus Mexiko und ihr Vater aus Argentinien. So verwundert es nicht, dass sie zunächst Spanisch sprach, bevor sie im Kindergarten Englisch lernte. Diese Sprachbarriere hinderte sie aber nicht daran, schon früh Interesse für die Schauspielerei zu zeigen. Bereits im Alter von 8 Jahren wurde sie von ihren Eltern ermutigt, Unterricht zu nehmen. Nicht etwa, um Schauspielerin zu werden, sondern um vielmehr ihre Schüchternheit abzulegen. Doch schnell war Alexis von der Bühne fasziniert und spielte fortan in mehreren Theaterstücken mit, z.B. "The Wizard of Oz" und "Aladdin".

Bei der Schauspielerei allein sollte es aber nicht bleiben. Als Alexis zur Highschool ging, wurde sie als Model entdeckt und reiste in Städte wie Tokio, New York, Mailand oder Los Angeles, um professionell vor den Kameras zu stehen. Nach dem Highschool-Abschluss schrieb sie sich an der New York University ein, um dort Schauspiel zu studieren.

Dieser Plan wurde allerdings nach nur einem Jahr unterbrochen, weil sie im Frühjahr 2000 erfolgreich für die Rolle der Rory in der Serie "Gilmore Girls" vorsprach. Obwohl Alexis zuvor noch nie in einer TV-Serie mitgespielt hatte, waren die Produzenten begeistert. Auch ihre Kollegen sind angetan von der jungen Alexis: "Sie ist eine der natürlichsten Schauspielerinnen, die ich jemals getroffen habe", schwärmt ihre Kollegin Kelly Bishop ("Emily Gilmore").

Ihr Kinodebüt feierte Alexis am 11. Oktober 2002 mit  dem von den Kritikern gelobten Walt-Disney-Film "Tuck Everlasting", in dem sie überzeugend die Hauptrolle der sensiblen Winnie Foster verkörpert. 2004 folgt "The Orphan King", ein Drama aus dem Drogenmilieu. Auch für die Rolle der Rory erntete sie viel Lob und Anerkennung. Erst 2002 erhielt sie den "Family Television Award for Actress for Gilmore Girls", und bereits 2001 bekam sie für die gleiche Rolle den "Young Artist Award Best Performance in a TV Drama Series".

Zurzeit lebt Alexis in Los Angeles. Sie hofft, irgendwann ihren Uni-Abschluss nachzuholen. In ihrer Freizeit liest und fotografiert sie gerne, liebt es, ins Kino zu gehen und verbringt viel Zeit mit ihrer Familie oder ihren Freunden. Für die Liebe scheint es keine Zeit zu geben: Alexis ist mit ihrem Schauspielerkollegen Milo Ventimiglia, der den Jess in "Gilmore Girls" spielt, zusammen.

 

 

Kelly Bishop

Von frühester Kindheit an nahm Kelly Bishop, deren bürgerlicher Name Carole Bishop lautet, Ballettunterricht. Am 28. Februar 1944 in Colorado Springs, Kalifornien geboren, beschloss sie mit 18 Jahren, aus ihrem Hobby einen Beruf zu machen. Sie ging nach New York, wo sie ihre erste Tanzrolle im Balletcorps der Radio City Music Hall bekam. Später tanzte sie in Nachtclubs (u.a. in Las Vegas), bis sie 1967 ihr Broadway-Debüt mit dem Stück "Golden Rainbow" feierte.

Kelly Bishops großer Durchbruch kam 1975 mit dem Erfolgsmusical "A Chorus Line". Für ihre Rolle der Sheila wurde sie mit den "Tony and Drama Desk Award" belohnt. Diese Erfahrung spornte Kelly Bishop an, nach Los Angeles zu gehen, um dort ihre Schauspielkarriere weiterzuverfolgen.

1978 schaffte sie den Sprung auf die Kinoleinwand mit dem Drama "An Unmarried Woman". Es folgten weitere Filme, in denen sie besonders oft in der Rolle der Mutter glänzte - wie 1987 in dem Kult-Tanzfilm "Dirty Dancing" an der Seite von Jennifer Grey. 1997 spielte sie Howard Sterns Mutter in "Private Parts" und 2000 die Mutter von Jungstar Tobey Maguire in "Wonder Boys". Außerdem war sie in Filmen wie der Komödie "Miami Rhapsody" (1995) oder dem Drama "Cafe Society" (1995) zu sehen.

Bevor sie die Rolle der Emily Gilmore in "Gilmore Girls" übernahm, spielte Kelly Bishop bereits in mehreren US-Serien mit, unter anderem in "The Thorns" (1988), "My Wildest Dreams" (1995), "Law And Order" (1992/2000) und "Murpy Brown" (1992).

Als Emily Gilmore spielt sie abermals eine Mutter - eine sehr konservative, die zu ihrer Tochter Lorelai nicht gerade ein inniges Verhältnis pflegt. 2003 und 2004 wurde Kelly Bishop für ihre überzeugende Darstellung für den "Golden Satellite Award" nominiert. Doch so sehr sie ihre Rolle auch mag: Befreundet sein möchte sie mit "Emily Gilmore" nicht: "Sie ist so starrsinnig und standesbewusst – definitiv keine Frau nach meinem Geschmack."

Kelly Bishop lebt mit ihrem Mann, dem Talkshowmoderator Lee Leonard, in New Jersey. In ihrer Freizeit wandert sie gerne, hält sich mit Pilates und Aerobic fit und liebt Gartenarbeit.

 

 

Edward Herrmann

Edward Herrmann kann bereits auf eine beeindruckende, 30-jährige Karriere als Schauspieler zurückblicken. Seit den frühen 70er-Jahren ist er sowohl bei Film und Fernsehen als auch am Theater zu Hause. Er ist ohne Zweifel der Schauspieler mit der meisten Erfahrung am Set der "Gilmore Girls".

Erste Erfolge feierte Edward Herrmann, geboren am 21. Juli 1943 in Washington D.C., in den 70ern am Broadway. Für seine Rolle in "Mrs. Warren's Professor" gewann er 1976 einen Tony Award, und die "Philadelphia Story" bescherte ihm eine Tony-Nominierung.

Zu seinen ersten Filmen auf der Kinoleinwand zählte 1974 Francis Ford Coppolas Drama "Der große Gatsby". Es folgten Rollen u.a. in Woody Allens Tragikomödie "The Purple Rose of Cairo" (1985), der Komödie "Overboard" (1987), dem Horrorthriller "The Lost Boys" (1987), der Komödie "Richie Rich" (1994), dem Drama "Nixon" (1995) und der Komödie "Ein (un)möglicher Härtefall". Kürzlich abgedreht hat Edward Herrmann das Drama "The Aviator", in dem er an der Seite von Leonardo DiCaprio und Cate Blanchett spielt. Zurzeit steht er für das Drama "Bereft" vor der Kamera.

Auch im Fernsehen ist Edward Herrmann erfolgreich. Seine Darstellung von Franklin D. Roosevelt im TV-Mehrteiler "Eleanor and Franklin" (1976/77) brachte ihm zwei Emmy-Nominierungen ein. Weitere Rollen folgten, er hatte Gastauftritte in "MASH" (1980), "Law & Order" (1995) oder der VOX-Serie "Crossing Jordan" (2003). Für die Rolle des Anderson Pearson in der bekannten Anwaltsserie "The Practice" wurde er 1999 mit einem Emmy ausgezeichnet.

Herrmann kehrt regelmäßig auf die Bühne zurück und war 2002 in Neil Simons Stück "The Dinner Party" am Mark Taper Forum in Los Angeles zu sehen. Außerdem trat er in dem Stück "Educating Rita" auf, das noch von Bruce Paltrow für das Williamstown Theatre Festival inszeniert wurde.

Darüber hinaus arbeitet Edward Herrmann als Sprecher von TV-Dokumentationen, u.a. für den History Channel, und hat darüber hinaus mehr als 50 Hörbücher aufgenommen. So las er z.B. den letzten Roman aus der Tom-Clancy-"Net Force"-Serie. Für seine Aufnahmen der "King James Bibel" wurde Herrmann 1999 mit dem AUDIE-Award ausgezeichnet.

Edward Herrmann ist auch Gastgeber der Serie "The Ultimate Auto", die ihn zur Leitfigur autoverrückter Amerikaner machte. Mit 6 Oldtimern, die er selbst restauriert hat, nimmt er aktiv an Autorennen und Autoshows teil.
 

 

 

Milo Ventimiglia

Milo Anthony Ventimiglia, der am 08. Juli 1977 in Anaheim/Kalifornien geboren wurde und im sonnigen Orange aufwuchs, wollte schon seit früher Kindheit nur eines: Schauspieler werden. Bereits im zarten Alter von 8 Jahren verkündete er seinen Eltern, dass er einmal einen Oscar gewinnen würde.

Seit seinem 12. Lebensjahr steht Milo auf der Bühne. Zunächst war er nur auf regionalen Theaterbühnen zu sehen und spielte während seiner Highschool-Zeit in der Theatergruppe der Schule. Doch er hatte Talent, und der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Schon bald erhielt er ein Stipendium für das American Conservatory of Theater in San Francisco und besuchte anschließend die University of California in Los Angeles.

Diese harte Arbeit zahlte sich aus: Milo spielte in mehreren Spielfilmen, u.a. "Sheer Bliss" (2002), "Nice Guys Finish Last" (2001), "Massholes" (2000) und "Eine wie Keine" (1999). Er spielte außerdem die Hauptrolle in der TV-Serie "Opposite Sex" (2000) und war unter anderem in folgenden Serien als Gaststar zu sehen: "Boston Public" (2000), "CSI – Den Tätern auf der Spur" (2000), "Promised Land" (1996), "Sabrina – Total verhext" (1996) und "Der Prinz von Bel Air" (1990). Zurzeit dreht Milo den Film "Cursed" an der Seite von Christina Ricci sowie die Komödie "Dirty Deeds".

In der Serie "Gilmore Girls" spielt Milo Ventimiglia ab der zweiten Staffel den 17-jährigen "Bad Boy" Jess Mariano, der aufgrund seiner Außenseiterrolle nicht in die Gemeinschaft von Stars Hollow passt und nur Schwierigkeiten macht. Er entzieht sich jeder Verantwortung, raucht und trinkt und scheint einzig zu Rory Vertrauen zu fassen. Auch Rory ist zunehmend fasziniert von Jess' rebellischer Art und fühlt sich zu ihm hingezogen.

Milos besondere Leidenschaft neben der Schauspielerei sind Autos – vor allem die so genannten Musclecars der 60er- und 70er-Jahre. Außerdem ist er leidenschaftlicher Skateboarder, Snowboarder und Wakeboarder.

 

 

Keiko Agena

Im Alter von 10 Jahren stand die am 31. Oktober 1979 in Honolulu, Hawaii geborene Keiko Agena zum ersten Mal auf der Bühne – zunächst nur deshalb, weil sie zu unsportlich war, um sich im Sportunterricht hervorzutun. Die Schauspielerei begeisterte sie sofort, und sie beschloss, dabei zu bleiben, so lange es ihr Spaß machte. Unterstützt von ihren Eltern, ging sie zu mehreren Vorsprechen und war fortan in verschiedenen Theaterproduktionen zu sehen.

Nach ihrem Highschool-Abschluss studierte Keiko "Drama" am Whitman College in Washington. Auch ein skeptischer Professor, der Zweifel an ihrem Talent zeigte, hielt sie nicht von ihrem Wunsch ab, Schauspielerin zu werden. Nach nur einem Jahr an der Universität ging Keiko nach Los Angeles, um dort ihre Karriere weiter anzutreiben. Ihr Ehrgeiz wurde belohnt, als sie 1993 ihren ersten Gastauftritt in der Serie "Renegade" bekam. Es folgten weitere Rollen in Serien wie "Emergency Room" (1998), "Beverly Hills 90210" (1999) und "Felicity" (1999-2000), bevor sie für die Rolle der Lane Kim in "Gilmore Girls" erfolgreich vorsprach.

Selbst in den Produktionspausen der "Gilmore Girls" lebt Keiko nur für die Schauspielerei und arbeitet fleißig weiter. Sie drehte Kurzfilme wie "Tomato and Eggs" (2002) und "Read Thread" (2003) und ist außerdem Mitglied in der asiatisch-amerikanischen Theatergruppe "hereandnow", die auf Festivals und in Colleges ihre Stücke aufführt. Derzeit steht Keiko für den Fim "Beauty Shop" vor der Kamera.

Für die Rolle der Lane in "Gilmore Girls" brachte Keiko alle Voraussetzungen mit. Executive Producer Amy Sherman-Palladino fiel sofort ihre "Furchtlosigkeit, gemischt mit Intelligenz, Charme und Energie" ins Auge – eine Kombination von Eigenschaften, die hervorragend zu dem Charakter von Lane, Rorys bester Freundin, passt. Auch Kritiker und Publikum konnte Keiko überzeugen. 2002 wurde sie für diese Rolle mit dem "Young Artist Award" für die beste junge Nebendarstellerin in einer Drama-Serie ausgezeichnet.

Zurzeit lebt Keiko mit ihren beiden Katzen in Los Angeles/Kalifornien. In ihrer Freizeit entspannt sie sich gerne bei Yoga oder hilft ihrem Freund in seinem Trend-Shop. Außerdem liebt sie es, Schlagzeug zu spielen und mit dem Motorrad durch die Straßen von L.A. zu sausen.

 

 

Jared Padalecki

Jared Tristan Padalecki, wie er mit vollständigem Namen heißt, wurde am 19. Juli 1982 in San Antonio/Texas geboren. Bereits als 12-Jähriger nahm er Schauspielunterricht und hatte als Highschool-Neuling seine erste Rolle im Bühnenstück "The Happy Hour". Als er 1999 bei einer Preisverleihung seinen heutigen Manager Ric Beddingfield traf, der auch Agent von Freddie Prinze Junior ("Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast") war, konzentrierte er sich verstärkt auf seine Schauspielkarriere. Seine Pläne, nach dem Highschool-Abschluss in Texas zur Universität zu gehen, gab er für die Schauspielerei auf und zog nach Los Angeles.

Beim ersten Vorsprechen für die Rolle des Dean in der Serie "Gilmore Girls" war er zunächst nicht die erste Wahl der Produzenten. Doch als die anfängliche Besetzung während der Dreharbeiten zur Pilotserie enttäuschte, erhielt Jared seine Chance – und nutzte sie. Seitdem begeistert er vor allem die weiblichen Zuschauer als Dean Forester, Rorys erste große Liebe, für dessen Rolle er seinen Südstaatenakzent souverän überspielt.

Nach seinem Durchbruch mit den "Gilmore Girls" ist Jared demnächst auch auf der großen Kinoleinwand zu sehen. An der Seite der Olsen-Zwillinge drehte er den Film "New York Minute", in "Living the Lie" spielt er neben Jon Bon Jovi, und zurzeit steht er mit Mirando Otto ("Herr der Ringe") und Dennis Quaid für "The Flight of the Phoenix" vor der Kamera.

In seiner Freizeit hört Jared gerne Pearl Jam, treibt viel Sport, liest oder besucht seine Familie. Sein Lebensmotto ist: "Jeden Moment bestmöglich nutzen, hart arbeiten und für alles Erreichte dankbar sein."

 

 

Scott Patterson

Der am 11. September 1958 in Philadelphia geborene Scott Patterson hatte vor seiner Karriere als Schauspieler bereits eine andere Karriere hinter sich: Als professioneller Pitcher (Werfer) spielte er in der ranghöchsten US-Baseball-Liga, der Major League - unter anderem für die New York Yankees, Texas Rangers und die Los Angeles Dodgers.

Nach dem Karriereende suchte Scott nach einer neuen Herausforderung und begann, Schauspielunterricht im renommierten "Actors Studio" zu nehmen. Dort stand er bei zahlreichen Produktionen wie "Rasputin" und "Miss Julie" auf der Bühne.

1994 erschien Scott Patterson zum ersten Mal auf der Kinoleinwand und besetzte eine Nebenrolle in der Komödie "Little Big League" (1994), im Drama "Three Wishes" (1995) mit Patrick Swayze und in "Rhapsody in Bloom" (1998) mit Penelope Ann Miller. Auch im Fernsehen war er immer öfter zu sehen; unter anderem spielte er in "Seinfeld" (1995) und "Will and Grace" (1999) mit, bevor er 2000 die Rolle des Luke Danes in "Gilmore Girls" bekam.

In dieser Rolle sorgt er als Besitzer von "Luke's Diner" nicht nur bei Lorelai für Herzklopfen, sondern auch dafür, dass sie und Tochter Rory jeden Tag ihren dringend benötigten Kaffee bekommen. Ein Job, der für Scott Patterson privat übrigens gar nicht in Frage käme, denn: "Ich trinke gar keinen Kaffee", erzählt der 45-Jährige schmunzelnd.

Scott Patterson lebt in Los Angeles; in seiner Freizeit schreibt er Songs, die er auf der Gitarre vertont. Denn noch vor dem Baseball und der Schauspielerei war Musik Scotts große Liebe. Schon während der Highschool-Zeit spielte er Gitarre und war Leadsänger einer Band. Vor Kurzem hat er einige seiner Songs im Plattenstudio aufgenommen. "Aber es ist schwer, seine Musik zu verkaufen", erzählt er. "Denn es ist schwer, die richtige Melodie, den richtigen Rhythmus zu finden." Apropos richtiger Rhythmus: Den findet Scott Patterson beim Skifahren, seiner allerliebsten Freizeitbeschäftigung.

 

 

Janic Truesdale

Der Beginn von Yanic Truesdales Schauspielkarriere war purer Zufall: Der damals 17-Jährige beschloss aus einer Laune heraus, zu einem Vorsprechen in seiner Schule zu gehen. Er bekam die Rolle und entdeckte seine Leidenschaft für die Schauspielerei. Als er mit 20 Jahren seinen Abschluss am National Theatre School of Canada machte, wurde er schnell ein gefragter Schauspieler in seiner Heimat und avancierte zu einem der beliebtesten Serienstars in Kanada.

Seine erste große Rolle hatte der am 17. Mai 1970 in Montreal/Kanada geborene Yanic in "He Shoots, He Scores", einer sehr erfolgreichen kanadischen TV-Serie über Hockey. Darauf folgte die Serie "The Duval Family"; parallel arbeitete er als Co-Moderator für eine Talkshow. Im Anschluss bekam er eine Rolle in der Sitcom "Roommates", für die er eine Gemini-Award-Nominierung erhielt. Zudem spielte Yanic Truesdale in der Theaterproduktion von "The Bird Cage" mit und wurde für seine großartige Darstellung des leicht verrückten "Dienstmädchens" mit begeisterten Kritiken überhäuft.

Trotz seiner Erfolge in Kanada suchte Yanic Truesdale neue Herausforderungen. Er siedelte nach New York über und studierte dort am Lee Strasberg Theater Institute. Ein Jahr später zog er nach Los Angeles, wo er bald für die Rolle des Michel Gerard in der Serie "Gilmore Girls" vorsprach. Er erhielt den Job und feierte damit im Jahr 2000 sein TV-Debüt im US-Fernsehen – ein sehr erfolgreiches: Vom Daily Variety wurde Yanic für seine Darstellung des arroganten Empfangschefs als einer der "10 Actors to Watch" auserwählt.

 

 

Melissa McCarthy

Erste Bühnenerfahrungen im Comedy-Bereich machte die am 26. August 1969 in Plainfield/USA geborene Melissa McCarthy mit Stand-Up-Performances in New York. Ein harter Job, doch für Melissa war er goldrichtig: "Ich wusste in dem Moment, in dem ich zum ersten Mal auf der Bühne stand, dass dies das ist, was ich machen möchte. Das Gefühl, Leute zum Lachen bringen zu können, war einfach überwältigend." Weil sie eigentlich eine "One Woman Show" auf die Beine stellen wollte, nahm sie Schauspielunterricht in den "Actors Studio" in New York – und fand sich selbst zu ihrem eigenen Erstaunen auf der Theaterbühne wieder, auf der sie fast ausschließlich dramatische Rollen spielte. "Die 'One Woman Show' habe ich nie realisiert", erzählt Melissa McCarthy.

Im Jahr 2000 wagte sie den Sprung auf die Leinwand. Melissa McCarthy spielte in mehreren großen Kinoproduktionen kleine Nebenrollen, u.a. in "Drei Engel für Charlie", "White Oleander" (2002) mit Michelle Pfeiffer, "The Third Wheel" (2003) mit Ben Affleck und "The Life of David Gale" mit Kevin Spacey und Kate Winslet.

Als Sookie St. James in "Gilmore Girls" feierte Melissa McCarthy ihr Debüt in einer TV-Serie. Fasziniert von dem vielseitigen Charakter, glänzt sie in der Rolle der Sookie, die ihr in mancher Hinsicht sehr ähnlich ist - "unglücklicherweise", lacht Melissa McCarthy. Auf der einen Seite gibt sie die chaotische Köchin, die mit ihrer Ungeschicklichkeit und Hektik alle um sich herum zur Verzweiflung treibt, auf der anderen Seite kümmert sie sich rührend um die Gefühlswelt ihrer besten Freundin Lorelai und hat trotz aller Hektik immer ein offenes Ohr für deren Sorgen und Nöte.

 

 

Liza Weil

Liza Weil wurde die Liebe zur Schauspielerei praktisch in die Wiege gelegt: Ihre Eltern hatten eine eigene Theatertruppe und reisten mit dieser durch Europa. So lernte Liza, die am 05. Juni 1977 in New Jersey, New York geboren wurde, schon früh die Welt kennen. Und - was noch wichtiger war - auch die Bretter, die die Welt bedeuten können.

Als Liza 12 Jahre alt war – die Familie hatte sich mittlerweile in Pennsylvania niedergelassen – fuhr ihre Mutter regelmäßig mit ihr zu Vorsprechen nach New York. Ihre ersten Rollen spielte sie in regionalen Theater- und Off-Broadway-Stücken. Schon bald zog sie ganz nach New York, um ihre Schauspielkarriere weiterzuverfolgen. Sie begann ein Studium im Fach "Film" an der Columbia University und erhielt 1998 ihre erste Hauptrolle in dem Independent-Drama "Whatever", in dem sie auch ihr Film-Debüt gab. Es folgten kleine Nebenrollen in Kinoproduktionen wie dem Thriller "Stir of Echoes" (1999) mit Kevin Bacon und "Dragonfly" (2002) mit Kevin Costner.

Nach den Dreharbeiten zu "Stir of Echoes" zog Liza Weil nach Los Angeles und übernahm Gastrollen in bekannten US-Serien wie "Emergency Room" (2000), "West Wing" (2000) und "Law and Order" (2001), bevor sie die Rolle von Paris Geller in "Gilmore Girls" bekam.

Ursprünglich sprach Liza Weil übrigens für die Rolle der Rory vor, welche dann aber mit Alexis Bledel besetzt wurde. Weil Liza die Produzenten beim Vorsprechen aber dennoch von ihrem Talent überzeugt hatte, wurde extra eine Rolle für sie geschrieben: Paris, die kluge, aber auch nervige und hochnäsige Mitschülerin Rorys in Chilton. Eigentlich war die Rolle nur für drei Episoden vorgesehen, aber sie wurde immer mehr ausgeweitet und ist inzwischen ein fester Bestandteil der Serie.

Liza Weil über ihre Rolle: "Paris ist ein Superhirn. Meine Ausbildung ist eher mittelmäßig, so dass es mir viel Spaß macht, jeden Tag neue Dinge zu lernen." Doch einen Wunsch hat sie auch für ihr "Alter ego" Paris: "Ich wünsche mir, dass Paris ein wenig fröhlicher wird. Sie wächst in einer sehr unterkühlten Familienatmosphäre auf und ist viel allein - das erklärt ihre oft ruppige Art. Ich würde ihr wünschen, dass sie einen netten Jungen trifft, etwas lockerer wird und ein bisschen Liebe bekommt."

 

 

Chad Michael Murray

Chad Michael Murray ist der geborene Entertainer. Schon im Alter von 4 Jahren begeisterte er seine Familie mit einstudierten Sketchen und eigenen Songs. Als er zur Highschool ging, entdeckte er seine Leidenschaft für Football. Er spielte unter anderem als Quarterback und träumte von einer Karriere als professioneller Footballspieler. Doch eine schwere Verletzung vereitelte seine Pläne. Chad lag mehrere Wochen im Krankenhaus, wo ihm eine Krankenschwester empfahl, als Model zu arbeiten.

Mit 17 Jahren gewann der am 24. August 1981 in Buffalo, New York geborene Chad das Stipendium einer Model-Agentur in Buffalo; es folgte eine professionelle Schulung in Orlando. Dort wurde ein Agent auf ihn aufmerksam, der ihm den Rat gab, nach Los Angeles zu ziehen, um eine Model- und Schauspielkarriere zu starten. In L.A. modelte Chad Michael Murray zunächst für große Labels wie Gucci und Tommy Hilfiger. Seine erste TV-Rolle spielte er 1993 in der Serie "Diagnosis Murder". Bekannt wurde er 2001 durch seine Rolle als Charlie Todd in der Erfolgsserie "Dawson's Creek".

2000 sprach Chad erfolgreich für die Rolle des gut aussehenden, aber überaus arroganten Tristan DuGrey in "Gilmore Girls" vor. Beim Casting suchte man nach einem Darsteller mit viel Charme, der zugleich ein aufbrausendes Gemüt besitzt. In der Serie hat Tristan eine Schwäche für Rory (Alexis Bledel); das "Gilmore Girl" zeigt aber keinerlei Interesse an ihm, und dies ist der Mädchenschwarm gar nicht gewöhnt. Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt. Chad Michael Murray mag Tristans Charakter: "Er hat ein starkes Selbstbewusstsein, dadurch fällt er auf, und das macht ihn interessant."

Seine Kinodebüt hatte Chad Michael Murray 2001 mit dem Spielfilm "Megiddo: The Omega Code 2", 2003 war er an der Seite von Jamie Lee Curtis in "Freaky Friday" zu sehen. Gerade abgedreht ist die romantische Komödie "A Cinderella Story", in der er die männliche Hauptrolle an der Seite von Hilary Duff spielt. Ebenfalls als Hauptdarsteller spielt Chad in der US-Serie "One Tree Hill". Dort ist er als Außenseiter und Basketballcrack Lucas Scott zu sehen - eine Rolle, die ihn bei den weiblichen Zuschauern zum umschwärmten Star gemacht hat.

In seiner Freizeit tobt sich Chad, der als Single in Los Angeles lebt, bei Football, Fitness-Training, Inlineskating, Fußball, Volleyball oder Basketball aus – oft zusammen mit seinem Serien-Kollegen Jared Padalecki ("Dean"), der in der Serie sein Konkurrent ist. Chad engagiert sich außerdem im Kampf gegen Drogen und beteiligt sich aktiv an Wohltätigkeitsveranstaltungen für Kinder und Jugendliche.

 

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