Die Kelten feierten, vor 2000 Jahren, zum Ende des Sommers das Fest 'Samhain', das keltische Neujahr und auch das Fest des Todes und der Seelen, heute das Fest 'aller Heiligen' genannt. Und an dessen Vorabend 'Halloween' ('All Hallows Eve'). Es signalisierte die herannahende Ernte und den Beginn des Winters.
Die Kelten glaubten, dass ihre Toten in ein Land ewiger Jugend und Glücks gehen, oder, inmitten von Feen und Geistern, in den Wäldern Irlands und Schottlands leben. Gewisse Tage und Momente galten als magische Zeiten. Dies waren meist Zeitpunkte, an denen zwei unterschiedliche Dinge, wie Tag und Nacht oder Ebbe und Flut, aufeinander trafen.
Eine ganz besondere Magie hatte die Nacht, in der sich das alte und das neue Jahr trafen, Samhain. Man glaubte, dass in dieser Nacht die Grenzen der Welten verschwimmen, die Gesetze zwischen Raum und Zeit aufgehoben werden. In dieser Zeit kann man nochmals Kontakt zu seinen Ahnen aufnehmen.
Viele stellten Milch und Essen auf die Eingangsstufen ihrer Häuser, um guten Feen, Geistern und den Seelen der Verstorbenen etwas Gutes zu tun und somit für ein gutes neues Jahr zu bitten.
Der Sage nach gibt es aber auch gefährliche Geister und ruhelose Seelen... Sie sind in dieser Nacht auf der Suche nach einem Körper, den sie für das kommende Jahr in Besitz nehmen können.
Um die Toten abzuschrecken, löschten die Lebenden die Herdfeuer und machten ihre Häuser so kalt und unfreundlich wie nur möglich. Sie verkleideten sich auch möglichst Furcht erregend, um die Geister abzuschrecken.
Diesen Brauch finden wir noch heute im Halloween-Fest wieder.
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