u.a. darum finden Abtreibungen statt


Frauen in Bewegung

Seit 1971 steht der Name Alice Schwarzer für Frauenbewegung. Ihre wichtigsten Aktionen und Erfolge sind

Die Zeitschrift Emma www.emma.de

das Recht auf Abtreibung: Alice Schwarzer initiiert im Juni 1971 eine Selbstbezichtigungskampagne. 374 Frauen bekennen im Nachrichtenmagazin Stern "Wir haben abgetrieben" und protestieren damit gegen den Paragraphen 218, der Abtreibungen mit Gefängnis bedroht. Die Aktion wird zum Aufbruch der Neuen Frauenbewegung.

1974 folgt Österreich mit seinem Recht auf Abtreibung 

Das Recht auf Abtreibung wurde zu einem hohen Preis erkauft, denn der Organhandel und die Verwendung der Kinderleichen als begehrtes Forschungsobjekt wurde möglich: verstorbene Kinder, welche in Folge eines medizinischen Eingriffes (Küretage, Abtreibung) seither den Mutterleib verlassen, können - gesetzlich gedeckt - von Ärzten als Organabfall deklariert und dem entsprechend ge- und behandelt werden. 

Zunehmend mehr beteiligen sich seither an der

1975 erscheint das Buch Der kleine Unterschied und seine großen Folgen. Frauen über sich, Beginn einer Befreiung., in dem sie Liebe und Sexualität als Instrumente der (selbst-) unterdrückung von Frauen analysiert. Es wird zum ersten feministischen Bestseller und in 13 Sprachen übersetzt.

Eherecht: Im Sommer 1977 tritt in Deutschland das neue Eherecht in Kraft, welches die "Hausfrauenehe" abschafft. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Ehefrau "zur Haushaltsführung verpflichtet".

Sexismus & Medien:

Alice Schwarzer und neun andere Frauen verklagen exemplarisch das Magazin Stern wegen sexistischer Titelbilder. Durch diesen Prozess wird die erste öffentliche Dabatte über Pornographie ausgelöst.

Vergewaltigung in der Ehe:

Nach einer 25 jährigen Prostestphase wird 1977 die Vergewaltigung in der Ehe endlich als Straftatbestand anerkannt und auch dementsprechend verfolgt.

Kanzlerin (politische Macht): Am 22.11.2005 wird Angela Merkel von der CDU die erste Frau an der Staatsspitze in Deutschland.

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  • Statistisch gesehen sieht es so aus, als wäre nicht nur die 9 Monate Schwangerschaft, sondern auch die Jahre der Kindererziehung hauptsächlich ein Frauenthema. Sichtbar zu sehen an den Statistiken:
  • wieviele Männer gehen in Karenz zugunsten ihres neugeborenen Kindes?
  • wie viele Männer bleiben (wenigstens Stundenweise) wegen einem kranken Familienmitglied zu Hause?
  • wie viele Männer gehen in Karenz, um ihres sterbenden Familienmitgliedes zu begleiten?
  • Wie viele Männer gehen zu Elternabenden in Kindergarten- und Schulzeit?
  • laut deutschen Statistiken aus dem Jahr 2004 erleben ca 60% aller Kinder einen Teil ihrer Kinderzeit bei nur einem Elternteil - zu 95% leben die Kinder bei ihren Müttern - 90% aller Alleinerziehenden leben von staatlichen Geldern - mit anderen Worten: Kinder sind ein Frauenthema - aus diesem Grunde ist es legitim zu sagen: jede Frau kann selbstbestimmt gute Gründe für das nicht austragen Ihres Kindes vorbringen = das sagt zumindest der Verstand. Doch der Mensch besteht nicht nur aus dem Verstand allein - und genau das ist der springende Punkt, mit dem viele Frauen erst im Augenblick der Abtreibung oder in der Zeit danach konfrontiert werden.
  • Eine weitere Perspektive ist, das nicht alle Frauen selbstbestimmt sich für oder gegen ihr Kind sich entscheiden können, weil der Partner oder ihr Vater die Tötung des Ungeborenen einfordert.
  • Eine andere Perspektive ist, das es zu wenig allumfassende Hilfsangebote ab Schwangerschaftsbeginn mit Ernährung und Obdach gibt....
  • ein absolutes Ungleichgewicht erfahren Eltern, die fremde Kinder aufziehen: Mit dem Aufziehen fremder Kinder erhalten Kinderdorfeltern und Tageseltern einen Gehalt, Schulung, Kranken- und Pensionsansprüche - gerade so, als wären diese Eltern dem Staat und der Gesellschaft mehr wert im Vergleich zu jenen Eltern, die ihr eigenes Kind aufziehen.
  • Ist der Mann selbstbestimmt und freiwillig so wenig für sein/e Kind/er da?
  • Ich als Frau bezweifle das:
  • per gesellschaftlicher Tradition werden bei einer Scheidung die Kinder den Frauen zugesprochen
  • per Gesetz werden geschiedene leibliche Väter zu Wochenendväter dekradiert und rechtlich auch sonst recht mies behandelt
  • erst 2005 (!) kam es in Österreich zur Gesetzesänderung, das ledige Väter ihre toten Kinder anerkennen dürfen - die Grundlage für diese Gesetzesänderung haben Eltern vom www.kinderregenbogen.at  gelegt. Dieses unverheiratete Paar erwartete Zwillinge, wobei ein Kind vor seiner Geburt verstarb. Diese Gesetzesänderung war möglich geworden, weil dieser Vater nicht nur sein überlebendes Kind, sondern auch sein verstorbenes Kind staatlicherseits anerkannt wissen wollte - und dieses Elternpaar tat den Politikern ihren Wunsch kund - und erreichten so die Gesetzesänderung. Über das "Gewußt wie" waren Sie beraten worden durch Mag. Elisabeth Widensky von www.glueckloseschwangerschaft.at  .
  • Stiefeltern dürfen fremde Kinder versorgen, aufziehen, fremde Kinder von ganzem Herzen lieben, aber rechtlich sind Sie weitestgehend rechtlos.
  • Großeltern sind auch rechtlos in bezug auf ihre Enkel- und Urenkelkinder, dabei ist erwiesen, das Kinder am Besten gedeihen mit vielen erwachsene Bezugspersonenen aller Generationen. Der Gesetzgeber achtet, fördert und unterstützt das nicht - gerade so, als wolle der Gesetzgeber nicht das Beste für seinen Gesellschaftlichen Nachwuchs = unser aller Zukunft.
  • berechtigt ist fest zu stellen: wer nicht gut für sich selbst sorgen kann, der kann auch nicht gut für seine Kinder sorgen. 
  • Bleibt die Frage: und was können die Kinder dafür?
  • Sollte der Zukunft unserer Gesellschaft  weit mehr Liebe, Fürsorge, Versorgung entgegengebracht werden, als wir es derzeit als Gesellschaft tun?
  • Sollten sich nicht endlich die Türen für in die Gesellschaft hinausgetragene Trauer sich öffnen - auch für Angehörigen von Kindern ohne ein Grab?
  • Bitte, jedes verstorbene Kind beerdigen ,

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