meine Gedanken dazu


       

Meine eigenen erste Gefühle nach dem Tod meiner Tochter Barbara:

Ich habe etliche Jahre PAS bei mir selbst wahrgenommen - u.a hilft mir mein Einsatz bei der Bewältigung.

 

Einer Studie zufolge - nach zulesen im Buch "Myriam...warum weinst Du?" Herausgeber und Verleger Stiftung "Ja zum Leben - Mütter in Not" Postfach CH 8730 Uznach - heißt es, dass drei viertel (75%!) aller Frauen, welche ihr Kind abgetrieben haben, durch äußere Beeinflussung oder Druck sich zu diesem irreversiblen Schritt überreden ließen.

 

Frauen werden mit den Thema Verhütung allein gelassen und sie werden ob der Wirksamkeit von Verhütungsmitteln in großem Stil angelogen.

 

Daraus ergibt sich: ein Drittel aller begonnenen Schwangerschaften sind "ungewollte" Schwangerschaften. Gut 80% dieser "ungewollten" Kinder werden abgetrieben, die meisten nach den Richtlinien der Fristenlösung. Einige Betroffene bemerken für die Fristenlösung "zu spät", das sie schwanger sind. Wirtschaftlich gut situierte Betroffene fahren in dieser Situation in Länder, in denen auch jetzt noch eine Abtreibung durchgeführt wird, oder: den Kindern steht eine lieblose Kindheit bevor. Sehr selten werden diese Kinder an Pflegefamilien ab- oder zur Adoption frei - gegeben. 

 

Viele Frauen werden mit den sich einstellenden seelischen Konflikten und Spätfolgen nach einer Abtreibung im Stich gelassen, z.T. auch vom Umfeld verspottet, verurteilt, ausgelacht, verhöhnt, "nicht mehr angeschaut" oder die Betroffenen können sich selbst nicht mehr in die Augen blicken - manche leiden an Alpträumen, oder sie können keinen Mann mehr an sich heranlassen ec.

 

Frauen werden ganz allgemein mit dem Nachwuchs allein gelassen:

> zB in der Zeit der Zuwendung (Schwangerschaft) zur nächsten Generation hin, in der die Betroffene sich und ihre Bedürfnisse zurücknimmt/ zurück nehmen muß, um Stressfrei und jederzeit für das (ungeborene) Kind da zu sein - das ist ihr privates Vergnügen und wird von der Gesellschaft wirtschaftlich nicht allumfassend unterstützt, daher auch nicht entsprechend gewürdigt. Gehen Frauen während der Schwangerschaft nicht arbeiten und bleiben sie nach der Geburt bei den geborenen Kindern zu Hause - betreuen Frauen ihre behinderten Kinder lebenslänglich zu Hause - so gelten diese Frauen auf der gesellschaftlich moralischen Ebene als "gute" Mütter - und es sei selbstverständlich, das gute Mütter sich so verhalten haben und ehrenamtlich sowie selbstverständlich in allem zu verzichten haben, was ihre persönlichen Sehnsüchte zB nach Freizeitgestaltung oder beruflicher Verwirklichung anbelangt. Dementsprechend werden Frauen, welche trotz minderjähriger Kinder außer Haus arbeiten gehen, in die Schublade "schlechte Mutter" gesteckt. Demnach war ich persönlich gesellschaftlich gesehen eine schlechte Mutter. Meinem persönlichen Empfinden nach war ich - der Gesellschaftlichen Sicht entgegengesetzt - eine gute Mutter, denn ich verzichtete zu gunsten der Kinder auf meinen beruflichen Karrieretraum und ich nahm nur Arbeitsplätze an, welche in der Nähe der Wohnung lagen mit Arbeitszeiten, welche sich mit der Schule und den Kindergarten-/hortzeiten der Kinder weitestgehenst deckten. Meine Hobbys und meine ehrenamtliche Arbeit schränkte ich in den ca 14 Jahren, da meine Kinder mich besonders brauchten - selbstverständlich oder erzwungener Maßen ein.

 

weitere Punkte, an denen wir das Ungleichgewicht festmachen:

> wie viele Männer gehen in Karenz?

> wer zieht - zumeist Alleinerziehend - die Kinder auf: die Mütter!

> die Zahlungsmoral der Alimentenzahler ist im allgemeinen misserabel.

>eine männliche Erfindung: Alimente werden an der Gehalthöhe des Vaters gemessen und nicht an den Bedürfnissen des Kindes.

 

Sichtbar wird die Gesellschaftliche Sichtweise zum Thema "Frauen> Kinder> Beruf" am Vorhandensein von Kinderbetreuungseinrichtungen, deren wirtschaftlich abhängig gemachter Zugang und an den Öffnungszeiten, was von Frauen gehalten wird, die - trotz oder wegen eigener Kinder - berufstätig sein möchten. Viele Frauen müssen wegen ihrer Kinder berufstätig sein, weil Alimente, Familienbeihilfe ec zur wirtschaftlichen Versorgung der Kinder nicht ausreichen! Als meine eigenen Kinder klein waren, gehörte ich zu den Frauen, die berufstätig sein mußten, um die minderjährigen Kinder und mich selbst wirtschaftlich versorgen zu können.

 

Das Väter berufstätig zu sein haben, wird gesellschaftlich erwartet. Höhere Gehälter, berufliche Förderungen werden dem Mann selbstverständlich angeboten - das Frauen den Rücken der Männer freizuhalten haben von familiären Pflichten wie zB Haushalt, Kinder von der Kindergarten/Schule/Hort abholen und zum Turnen, Arzttermin zu begleiten - gilt ungeschrieben als selbstverständlich.

 

Das der Mann gesellschaftlich mehr wert hat, wird auch an folgendem sichtbar: bei der Suche nach Medikamenten und Therapien zur Heilung von Krankheiten hat die Wissenschaft sich in den letzten Jahrhunderten am Mann sich orientiert.

Das Frauen anders mit Krankheiten umgehen, andere Krankheiten, andere Symtome zu gleichen Krankheitsthemen entwickelt haben - wird erst langsam zum wissenschaftlichen Thema > die Frau als neuentdecktes Forschungsobjekt.

Obwohl Frauen objektiv schlechter behandelt werden und Frauen die Schwangerschaft und Geburt aushalten - werden Frauen älter.

 

Das heißt: Frauen bleiben - in der Regel - auf der Verhütungs-, Wirtschafts- und Erziehungsebene auf sich selbst angewiesen.

 

Das betrifft nicht nur den Nachwuchs, sondern selbstverständlich auch im Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten wie z.B. Aids.

 

Und die Gesetzgeber, die Gesellschaft akzeptiert diese Gesetze - es gibt jedenfalls keine Revolten dagegen, vielleicht auch, weil Frauen ihre Kraft lieber in Ihre Kinder stecken als in den Kampf um Gerechtigkeit und Entscheidungsfreiheit, der gleichen Verpflichtung von Frauen und Männern usw.

 

Elfi und ich haben uns entschieden, vorhandenes zusammenzutragen und fehlendes zu ergänzen. Aus diesem Grunde finden Sie vieles in unserer HP, das wir zusammengetragen haben, was aber nicht unserer Feder entstammt - und mit dessen Inhalt wir auch nicht unbedingt einverstanden sind. 

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