Literaturtipps zum Thema Abtreibung


 

Lust ohne Last von Robert Jütte Beck, 2003
Empfängnisverhütung ist keine Erfindung der Neuzeit und ist auch nie reine Privatsache gewesen. Institutionen wie Kirche und Staat machten hier ihren Einfluss ebenso geltend wie bestimmte Berufsgruppen, die für sich besondere Kompetenz in ethischen und sittlichen Fragen beanspruchen. Wie sind unsere Vorfahren mit dem Thema umgegangen, und wie haben sich die aktuellen Techniken und Moralvorstellungen entwickelt? Das Buch verfolgt diese Fragen von der Antike bis zur Gegenwart und wirft einen Blick in die Zukunft. Der Schwerpunkt der Darstellung liegt auf dem neuzeitlichen Europa, daneben werden aber auch unterschiedliche Kulturkreise (Europa, Amerika, China, Indien) und Weltreligionen (Christentum, Judentum, Islam) berücksichtigt.

Der Konflikt um die Abtreibung von Edith Gindulis
Die Studie beschäftigt sich mit den Einflussgrößen, die die Gestaltung der politischen Regulierung zur Schwangerschaftsunterbrechung in den OECD-Demokratien bestimmen. Dabei wird geprüft, in welchem Maße politische Parteien und Institutionen, Interessengruppen, sozioökonomische sowie kulturell-religiöse Faktoren und die Teilhabe von Frauen an politischen Entscheidungsprozessen die einzelnen Rechtsordnungen zum Schwangerschaftsabbruch determinieren.
"Alice im Männerland - Eine Zwischenbilanz "
kiepenheuer & Witsch 2002
Alice Schwarzer ist sich treu geblieben. Und ihre Themen von gestern sind die Probleme von heute und morgen. Eine hochaktuelle Bilanz ihres oft heftig umstrittenen Engagements für Menschenrechte und Gleichberechtigung in den letzten 30 Jahren.
Ungewollte Kinder von Helga Häsing, Ludwig Janus
Schätzungen zufolge kommt jedes dritte Kind unerwünscht zur Welt. Schon in der vorgeburtlichen Lebenszeit wirken Empfindungen und Konflikte der Mutter auf das werdende Kind und sein zukünftiges Gefühlsleben ein. Anhand neuester Forschungen und zahlreicher Fallgeschichten beschäfigen sich die international renommierten Autorinnen und Autoren mit den Folgen der Ablehnung. Ein aktueller Beitrag zur Problematik der Abtreibungsdiskussion. Und eine einfühlsame Hilfe für Eltern und zur Selbsthilfe.
Dr. med. Ludwig Janus ist Psychoanalytiker und ärztlicher Psychotherapeut in eigener Praxis in Heidelberg seit 1975, außerdem Lehranalytiker am Institut für Psychoanalyse Frankfurt. Zahlreiche Veröffentlichungen von ihm widmen sich vor allem der pränatalen Psychologie und der Psychohistorie

Struck Karin: Ich sehe mein Kind im Traum

 

 

hier finden Sie weitere Literaturtipps zum Thema vorangegangenes Kind

 Fristenlösung : gesetzlich erlaubter (in manchen Ländern verboten, aber straffreie) Abtreibung bis zur 12. Schwangerschaftswoche. Bücher u.a. zum Thema: Fristenlösung

Mit folgendem Gedenkbuch möchte Sonja Blum und ihr Team den Betroffenen die Möglichkeit anbieten, Gedanken, Texte und Gedichte für all die ungeborenen Kinder aufzuschreiben, die nie das Licht der Welt erblicken durften.
Das Angebot richtet sich besonders an Betroffene, die so Ihrem Schmerz ein Gesicht geben möchten, die eine Erinnerung an Ihr Kind festhalten möchten.
www.lebensgeschichten.org/abtreibung/gedenkbuch_weblog/index.php
 

www.lebensgeschichten.org

Bücher u.a. zum Thema: Abtreibung

Bauchlandungen. Abtreibung, Sexualität, Kinderwunsch.3888971047

Frau. Ein Handbuch über Sexualität, Verhütung und Abtreibung, Schwangerschaft, Geburt, Körper und Krankheit, Klimakterium und Alter 3921040876

Das Buch "Myriam...warum weinst Du ? - Die Leiden der Frauen nach der Abtreibung" beinhaltet Erlebnisberichte von selbstbetroffenen Frauen über die Leiden der Frauen nach der Abtreibung = von natürlichen Trauerreaktionen bis hin zum Post - Abortion-Syndrom und ist kostenfrei/gegen eine Spende auf deutsch und engl. erhältlich im:

Lebenszentrum Wien: Postgasse 11 a, A-1010 Tel: 01/ 513 75 79
Lebenszentrum Graz: Jakoministraße 21, A-8010 Tel: 0316/ 82 99 03
Lebenszentrum Salzburg: Plainstraße 21, A-5020 Tel: 0662/ 88 05 54

www.hli.at

Stichwort: Abtreibung

Buchtipps

 

 

Partial-birth-abortion: (Spät-)Abtreibungsmethode. Dabei wird der Fötus an den Beinen soweit herausgezogen, dass noch der Kopf innerhalb der Gebärmutter verbleibt. Dann wird mit einer Schere ein Loch in den Schädel gebohrt und das Gehirn abgesaugt.  Bücher auf englisch u.a. zum Thema: abortion

The Enduring Effects of Prenatal Alcohol Exposure on Child Development: Birth Through Seven Years, a Partial Least Squares Solution (International Aca ... ch in Learning Disabilities Monograph Series) 0472104551

Spätabtreibung: Ungefähr ab der 22. Schwangerschaftswoche spricht man von Spätabtreibung.

Fetozid: Tötung des Kindes im Mutterleib. Bücher u.a. zum Thema: Tötung im Mutterleib

Medizinische Indikation: Schwangerschaftsabbruch aufgrund gesundheitlicher Gefährdung der Mutter. Bücher u.a. zum Thema: medizinische Indikation

Embryopathische Indikation: Schwangerschaftsabbruch, weil es Anzeichen dafür gibt, dass das Kind mit psychischen oder körperlichen Gebrechen auf die Welt kommen wird. Siehe auch > www.embryopathische-indikation.info.ms Bücher u.a. zum Thema: Embryopathische Indikation

 

Deproduktion. Schwangerschaftsabbruch im internationalen Kontext 

 

Hannah Lothrop "Guter Hoffnung - jähes Ende - ein Buch - übersetzt in mittlerweile 7 Sprachen

Auch ihre HP ist in 7 Sprachen: www.under-the-rainbow.de/index.html

 

ein Buch entsteht: wenn es Dich reizt, dann mach mit im "weißen Zimmer" 

Myriam … Warum weinst Du?

Die Leiden der Frauen nach der Abtreibung, Post – Abortions – Syndrom/ 1996

ISBN 3952119202

MC: „warum ich keine Antibabypille verschreibe“

MC: „Abtreibung und dann?“

MC: „Concepte“ (Verhütung)

MC: Ivancickassetten

 

Gegen Spende sind die MC sowie das Buch Mirijam erhältlich auf deutsch und in englisch auch im „Lebenszentrum“ 1010 Wien, Postgasse 11

(U – Haltestelle Schwedenplatz) Tel: 01 5137579

und im „Lebenszentrum“ Graz

sowie in der Schweiz bei der Organisation

„Ja zum Leben“

 

 Du darfst leben Eine Chance für Ungeborene

Hänssler – Verlag, Neuhausen – Stuttgart/ 1995

 

Poesgen Marion

Abschied von den unvergessenen Kindern

Frauen nach Schwangerschaftsabbruch und Adoptionsfreigabe.

Lambertus Verlag, Freiburg 1991

ISBN 3 – 7841 – 0527 – 0

 

Amtenbrink B., Heidenreich W. und Petersen P.

Schwangerschaftsabbruch als Konflikt für den ausführenden Arzt

Ferdinand Enke – Verlag, Stuttgart 1991

 

Beck D.

Schwangerschaftsunterbrechung und Schuldgefühl

Schweizer medizinische Wochenschrift 94, 1964,

357 – 362

 

Bergmoser + Höller Verlag

Themenheft Gemeindearbeit:

Kein ich, kein Du – Helfen nach der Abtreibung

Aachen 1992

 

Beukers J., Fassbender P.

Psychische Folgeschäden nach Schwangerschaftsabbruch

Alfa, Augsburg, 1991

 

Blechschmidt u. a.

Kinder – Unsere Zukunft

Hänssler – Verlag, 5. Auflage, 1989, Stuttgart

 

Bruck W.

Psychische Folgezustände des legalen Schwangerschaftsabbruchs

Med. Dissertation, Hannover, 1977

 

Erlbruch D.

Das Trauma danach – Risiken des Schwangerschaftabbruchs

Mutverlag, Asendorf, 1992/ Blauer aktuelle Reihe, Band 24

 

Furch Magdalena

Die psychischen Folgen nach einer Abtreibung

in: „Sexualetik und Seelsorge“ II/ 1992, weißes Kreuz, Vellmar/ Kassel

 

Furch Wolfgang

Abtreibung – Eine Lösung?

Verlag Schulte & Gerth, Asslar, 1986

 

Janus LUDWIG

Wie die Seele entsteht

Verlag Hoffmann & Kampe, Hamburg 1991

 

Jürgensen O., Siedentorf, H.G. und Trainer

Das Selbstverständnis der Frauen nach dem Schwangerschaftsabbruch

Köln, Deutscher Ärzte – Verlag 1982

 

MADRE Philippe

Leben lassen

1993, Paris Verlag, Vallendar – Schönstatt

 

 

Merz M.

Unerwünschte Schwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch in der Adoleszenz

Huber – Verlag, Bern – Stuttgart – Wien, 1979

 

Schwangerschaftsabbruch und Beratung bei Jugendlichen

Walter Verlag, Olten, 1988

 

Petersen P.

Seelisches Erleben nach dem Schwangerschaftsabbruch

In: Die Schwester/ der Pfleger, 22. Jahrgang 5/83, ebendort:

Schuldgefühle und Schuld, Verzweiflung und Hoffnung

Unsere Wege beim Schwangerschaftsabbruch, Hannover, 1992

 

 

Simon M.

Psychosoziale Risiken beim Schwangerschaftsabbruch

Medizinische Klinik 75, 1980

 

 

Englisch:

 

Rue V., Speckhard A.

The Psychological Consequences and Reconciliation Potential Post Abortion

Miami Beach, 1985

 

Speckhard A.

Post – Abortion Counseling

Falls Church, 1987

 

The Psycho – Social Aspects off Stress Following An Abortion

Kansas City, 1987

Von drüben, Bd.1, Botschaften,... 

 

Dr. med. Raymond A. Moody

Leben nach dem Tod

Weltbild Verlag 

 

www.rahel-ev.de/buecher.htm

 

Videos über Abtreibung & Betroffene berichten

 

weitere Buchhinweise zum Thema Abtreibung

 

Universitätssichtweise in Buchform zum Thema Abtreibung

 

Thema missbauch stoppen

 

20 Jahren Frauenhauskultur in D und I

 

 

 

 

Trauerbegleitung der anderen Art: 

www.trauerberatung.de

www.traudichreisen.de

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Ein Buch zum Thema Post Abortion Syndrom heißt "Myriam...warum weinst Du?" ist in Wien im "Lebenszentrum" 1010 Wien, Postgasse 11/4 auf deutsch und engl. erhältlich.

 

Einer neueren Studie zufolge (nach zu lesen im Buch „Myriam, warum weinst Du?“) besagt, dass drei viertel aller Frauen, welche als werdende Mütter ihr Kind abgetrieben haben, durch äußere Beeinflussung oder Druck sich zu diesem irreversiblen Schritt überreden ließen.

Die meisten Frauen werden mit den sich einstellenden seelischen Konflikten und Spätfolgen später zumeist alleingelassen. Wer kann ermessen, welch große Gewissensnöte sich nach der gewaltsamen Trennung der werdenden Mutter von ihrem Kinde einstellen, wenn sie sich bewusst wird, dass ihr durch "wertfreie" Beratung oder Verharmlosung des Eingriffes die Sicht auf die Tragweite desselben getrübt worden war.

Entweder ist es der Partner oder der Vater des weiblichen Menschen, dazu die finanzielle Abhängigkeit von ihm (zb weil Sie in seiner Wohnung lebt), und daher "bestimmt" er.

Viele Schwangere - die in der Regel altersmäßig jünger als die männlichen Partner sind - wissen nicht, wohin sie mit ihren seelischen  und  materiellen Nöten können. Sie rufen zB bei Mutter-Kind-Häusern oder Frauenhäusern an und erfahren in der Regel eine der zwei Antworten: wir sind voll, aber kommen sie trotzdem bei Bedarf zu einer Beratung vorbei.....oder: wir nehmen erst Frauen auf, wenn sie kurz vor der Entbindung stehen oder das Baby da ist (und dann ist vielleicht oder leider gerade kein Platz frei)

 

Statistik: Im Jahr 2002 mußten rund 500 Hilfe- und Unterschlupf suchende Frauen in Wien (nicht mitgezählt Ihre Kinder) aus Platzmangel abgewiesen werden! - meldet die Zentrale der Wiener Frauenhäuser. (Frauenhäuser sind Anlaufstellen für geschlagene - schwangere - Frauen) Frauenhäuser und Mutter Kind- Einrichtungen arbeiten - im Einzelfall - zusammen, zumindest war es früher so. Die Gesellschaft ist im Wandel, das geht auch an uns und unserer Arbeit nicht spurlos vorrüber.

 

Aus meiner persönlichen langjährigen Tätigkeit in Österreich und in meinen Kontakten mit dem deutschsprachigen Ausland weiß ich, es ist überall und immer wieder so: dass Frauen, die ihr ungeborenes Kind abgetrieben haben, über Monate, Jahre oder sogar ihr ganzes Leben lang unter diesem ihrer schwerwiegenden Entscheidung leiden.

 

Wer Ehrlich in sein Herz nach einer vollzogenen Abtreibung hinein danach noch zu hören vermag, erfährt, das die seelischen, psychischen und körperlichen Verwundungen  für alle Mitbetroffenen einer Abtreibung sehr sehr tief gehen, sei es für das oder die Ungeborene(n) Kind(er), das zurückgeschickt wird zum himmlischen Vater, sei es für die werdenden Eltern und Großeltern, Onkel und Tanten, aber auch für die Ärzte, welche Abtreibungen durchführen und für die  medizinischen Helfer, welche für die Aufrechterhaltung einer Abtreibungsklinik, - ambulanz-, Gyn.ordination notwendig sind.

 

 

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